[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Rührwerkzeug für eine industrielle Misch- oder
Rührmaschine, enthaltend eine von einem Motor in Drehung versetzbare Welle und wenigstens
zwei daran befestigte Rührflügel, wobei jeder Rührflügel aus wenigstens zwei Teilen
besteht. Ein solches Rührwerkzeug ist bekannt (EP-A-0 140 024).
[0002] Rührwerkzeuge dieser Art werden zum Mischen und Rühren in schüttfähigen, insbesondere
flüssigen und pastösen Medien verwendet, sowie zum Emulgieren und Dispergieren.
[0003] In der Praxis wird zwischen "laminaren" und "turbulenten" Rühr-und Mischsystemen
unterschieden. Rührwerkzeuge für laminare Rühr- und Mischsysteme umfassen Rahmenrührer,
Anker-, Gitter- und Fingerrührorgane. Rührwerkzeuge für turbulente Rühr- und Mischsysteme
umfassen Propeller- , Turbinen- , Scheiben- , Korb-(oder Zyklon- ), Balken- und/oder
Kreuzbalkenrührer. Die jeweils verwendete Rührwerkzeugart hängt von der jeweiligen
Zielsetzung des Rühr- oder Mischvorgangs ab. Es kann beispielsweise eine produktschonende
oder intensive Durchmischung verlangt werden, oder schnelle Wärmeübergänge oder eine
Sedimentation verhindernde Rührwirkung und die schon erwähnte Dispergierung oder die
Homogenisierung von festen oder flüssigen Zuschlägen in einem Trägerfluid.
[0004] Diese unterschiedlichen Zielsetzungen sowie Materialbedingungen erfordern entsprechend
dimensionierte Rührwerkzeuge, was in der Praxis ein umfangreiches Lager an Rührwerkzeugen
notwendig macht, wenn unterschiedlichen Zielsetzungen und Betriebsbedingungen, auch
unter Beachtung vorgegebener Motorleistungen und Drehzahlen für den Antrieb der Rührwerkzeugwelle
Rechnung getragen werden soll.
[0005] Die Auswahl eines geeigneten Rührwerkzeugs wird bei der Herstellung eines neuen Produktes
häufig empirisch getroffen. Dies macht mitunter eine Vielzahl von Versuchen mit einem
häufigen Austausch der Rührwerkzeuge notwendig und ist daher zeitaufwendig.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Rührwerkzeug der eingangs genannten
Art anzugeben, das schnell und einfach einer Vielzahl unterschiedlicher Verwendungszwecke
und Einsatzbedingungen angepasst werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Die Erfindung schafft ein Rührwerkzeug, das leicht den Erfordernissen angepasst werden
kann, indem seine Rührflügelteile verstellt oder aber auch gegen Rührflügelteile anderer
Gestalt ausgetauscht werden können. Es ist somit möglich, mit ein und denselben Rührflügeln
eine Anpassung an die jeweilige Aufgabe in weiten Umfang zu erzielen, so daß die notwendige
Lagerhaltung an Rührwerkzeugen entsprechend verringerbar ist. Die Erfindung macht
von der Erkenntnis gebrauch, daß die Verdrängungskapazität und damit die prozessbezogene
Wirkung eines jeden Rührorgans durch die sich in das Rührprodukt projizierende Rührwerkzeugfläche
bestimmt ist. Bei Verwendung eines flächenhaften Rührwerkzeuges ist es somit möglich,
diese projizierte Rührblattfläche durch Veränderung des Anstellwinkels zu verändern.
Damit ergibt sich nicht nur eine Änderung in der Leistungsaufnahme an der Rührwerkzeugwelle,
sondern auch eine Änderung in den Strömungswirkungen, die vom Umlauf des Rührwerkzeugs
im Rührgut hervorgerufen werden. Dieses Verstellen der Rührwerkzeugflügel kann in
sehr viel kürzerer Zeit erfolgen, als ein vollständiger Austausch von Rührwerkzeugen.
Es ist damit möglich, die Rührwerkzeuggestalt in sehr viel feinerem Umfang an die
jeweiligen Bedürfnisse anzupassen, als dies bei Einhaltung eines vernünftigen Aufwandes
durch einen Austausch von Rührwerkzeugen erzeilbar ist.
[0009] Vorzugsweise sind Rührflügelteile so gestaltet, daß die Flügelbreite in radialer
Richtung von innen nach außen abnimmt, so daß zum einen ein solcher Flügel vom Festigkeitsstandpunkt
her optimal dimensionierbar ist, andererseits auch den unterschiedlichen linearen
Umlaufgeschwindigkeiten in Abhängigkeit vom Radius Rechnung getragen ist. Die geringere
Umlaufgeschwindigkeit in der Nähe der Umlaufachse erfordert eine größere wirksame
projizierte Fläche zur Erzielung der gleichen Strömungswirkung im Rührgut als ein
größerer Umlaufradius. Das Rührwerkzeug bietet daher nahe der Umlaufachse dem Rührgut
eine größere Fläche an, als fern von der Umlaufachse.
[0010] Die variable Winkelanstellung der Rührflügelteile ermöglicht es, die Leistungsaufnahme
und die Verdrängungseffizienz in fluiden Medien in einfacher Weise zu verändern. Je
flacher der Anstellwinkel ist, desto geringer ist die Leistungsaufnahme des Rührflügels
in Abhängigkeit von der Umfangsgeschwindigkeit und der Flächenprojektion.
[0011] Die mehrteilige Ausführung eines jeden Rührflügels erlaubt es zudem, die Stömungsverhältnisse
im radial außenliegenden Bereich unabhängig von denen im radial innenliegenden Bereich
einzustellen, da gemäß der Erfindung die einzelnen Teile eines Rührflügels unabhängig
von einander gegeneinander verdrehbar sind und in den gewählten Stellungen festgelegt
werden können. Gewöhnlich sind die Rührflügel im wesentlichen flächenhafte Gebilde
mit im wesentlichen ebenen Oberflächen, doch sieht die Erfindung auch Sonder-Rührflügelteile
vor, die beispielsweise mit einer Venturidüse oder mit parallel zueinander schrägverlaufenden
Rippen versehen sind. Mit solchen Rührflügelteilen können besondere Strömungseffekte
im Rührgut hervorgerufen werden, beispielsweise eine lokale Verdichtung in Abhängigkeit
von der Umfangsgeschwindigkeit, wobei auch diese Wirkungen durch Veränderung der Neigungsstellung
des betreffenden Rührflügelteils gegenüber der Ebene, in der das Rührflügelteil umläuft,
geändert werden kann. Mittels solcher Venturidüsen wird insbesondere die Homogenisierung
flüssiger Medien verbessert.
[0012] Mittels schrägstehender Rippen, die auf den Flügeln angebracht sind, wobei diese
Rippen schräg zu einem Umlaufradius verlaufen, lassen sich intensive radiale Strömungskomponenten
und Scherkräfte im Rührgut erzielen, wobei je nach Winkelstellung die Strömung radial
nach außen, radial nach innen, winkelig nach oben oder unten geführt werden kann,
auch dies wieder in Abhängigkeit von der Neigungsstellung des diese Rippen tragenden
Rührflügelteils gegen die Umlaufebene.
[0013] Wenn Rührflügel in mehreren Stufen übereinander angeordnet sind, lassen sich durch
geeignete Auswahl der Einstellungen der Rührflügelteile die Strömungswirkungen in
einem Behälter, der mit dem Rührwerkzeug ausgerüstet ist, in besonderer Weise beeinflussen.
[0014] Es können darin Strömungsbilder vielfältiger Art eingestellt werden, insbesondere
auch Gegenströmungen, die zu einer besonders intensiven Durchmischung führen. Es kann
beispielsweise dem Rührgut in der einen Stufe eine radial nach innen gerichtete Strömungskomponente
vermittelt werden, während in der benachbarten Stufe eine radial nach außen gerichtete
Strömungskomponente erzeugt wird. Ebenso können auch Strömungskomponenten parallel
zur Achse der Welle des Rührwerkzeugs erzeugt werden, die fern der Achse entgegengesetzt
zu denjenigen nahe der Achse verlaufen.
[0015] Im Betrieb ermöglicht die Erfindung, das Rührwerkzeug an eine gegebene Motorleistung
oder Nenndrehzahl des Antriebsmotors optimal anzupassen, d.h. das Rührwerkzeug ggf.
unter Inkaufnahme eines möglicherweise nicht erreichten Optimums der Rührwirkung so
einzustellen, daß gerade die Nennleistung bzw. die Nenndrehzahl des Antriebsmotors
für das Rührwerkzeug erzielt wird. Die Erfindung erlaubt es dabei, sich an eine solche
Stellung der Rührflügelteile des Rührwerkzeugs, die solche Verhältnisse an der Antriebswelle
erzielen läßt, ggf. durch Versuche heranzutasten.
[0016] Bei Verwendung von flächenhaften, blattförmigen Rührflügelteilen läßt sich bei der
Bearbeitung von fluiden Medien, die zur Sedimentation neigende Bestandteile enthalten,
durch geeignete Einstellung des Anstellwinkels der Rührflügelteile gegen die Umlaufebene
erreichen, daß eine solche Sedimentation behindert wird. Dies wird durch solche Einstellungen
erreicht, die in Bereichen, wo eine Sedimentation bevorzugt aufzutreten pflegt, beispielsweise
unter der Rührwerkzeugwelle oder im Zentrum eines Rührbehälters mit zentrisch angebrachtem
Rührwerkzeug, die Ausbildung intensiver Strömungen hervorrufen oder begünstigen.
[0017] Alternativ kann dort, wo Sedimentationen oder Auftrennungen unter Zentrifugalkräften
ausgeführt werden sollen, durch geeignete Auswahl der Einstellwinkel der Rührflügelteile
oder Austausch derselben die Ausbildung von Strömungen im gerührten Gut hervorgerufen
werden, die die genannten Vorgänge begünstigen.
[0018] Es ist ferner möglich, solche Rührflügelteile einzusetzen, die Messerkanten aufweisen,
um das Rührgut zu zerkleinern. In Verbindung mit Rührflügelteilen, die eine Durchmischung
fördernde Wirkung haben, läßt sich somit ein Rührer zu einem Zerkleinerer ausgestalten,
mit dem ein Zerkleinerungsergebnis mit relativ gleichmäßiger Korngrößenverteilung
in kurzer Zeit erzielbar ist.
[0019] Zusammenfassend läßt sich festhalten, daß mit einem Mindestsatz unterschiedlicher
Rührflügelteile durch passende Kombinationen und Wahl der Einstellungen eine Vielzahl
von Aufgaben erfüllt werden können, sodaß das Risiko einer Fehlinvestition für den
Benutzer klein ist.
[0020] Die Erfindung soll nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert
werden. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Teildarstellung eines Rührwerkzeugs mit einer vollständigen Darstellung eines
Rührflügels mit den Merkmalen der Erfindung von der Seite,
- Fig. 2
- eine Einzelheit aus Fig. 1, das radial innen liegende Rührflügelteil zeigend, sowie
Schnitte durch dieses Flügelteil, aus denen unterschiedliche mögliche Anstellwinkel
erkennbar sind,
- Fig. 3
- eine weitere Einzelheit aus Fig. 1, das mittlere Rührflügelteil in Seitenansicht zeigend,
- Fig. 4
- eine weitere Einzelheit aus Fig. 1, das radial außen liegende Rührflügelteil zeigend,
und zwar (a) in Draufsicht und (b) in seitlichem Schnitt,
- Fig. 5
- eine Venturidüse als ein wahlweise verwendbares radial außen liegendes Rührflügelteil,
- Fig. 6
- zwei zu beiden Seiten einer Achse gelegene äußere Rührflügelteile, bei denen jeweils
Venturidüse mit einem blattförmigen Rührflügelteil integral vereinigt ist, und zwar
(a) von der Seite und (b) in Richtung der Umlaufachse gesehen,
- Fig. 7
- eine vergrößerte perspektivische Teildarstellung eines integral mit einer Venturidüse
vereinigten Rührflügelteils, und
- Fig. 8
- eine andere Ausführungsform eines radial außen zu montierenden Rührflügelteils, das
im Endbereich geteilt und in entgegengesetzte Richtungen verschränkt ist, und zwar
(a) in Seitenansicht und (b) in stirnseitiger Ansicht vom freien Ende aus, wobei die
Figur eine zur Umlaufachse symmetrische Anordnung zeigt.
[0021] Fig. 1 zeigt eine Teildarstellung eines Rührwerkzeugs und läßt dabei die erfindungsgemäße
Ausbildung eines Rührflügels vollständig erkennen. In der Figur ist nur ein Rührflügel
100 an einer Antriebswelle 0 drehfest angebracht dargestellt, während ein zweiter,
rotationssymmetrisch zum ersten Rührflügel 100 in gleicher axialer Höhe angebrachter
Rührflügel nur andeutungsweise dargestellt ist. Der Rührflügel 100 besteht im vorliegenden
Falle aus drei Teilen 10, 20 und 30, die in radialer Richtung gesehen hintereinander
angeordnet sind.
[0022] Das erste, radial innenliegende Rührflügelteil 10 ist drehfest an der Antriebswelle
0 mittels einer Buchse 40 verbunden. Auf Einzelheiten wird noch einzugehen sein. Das
zweite, mittlere Rührflügelteil 20 ist am radial außenliegenden Ende des ersten Rührflügelteils
10 befestigt. Schließlich ist das dritte, radial außenliegende Rührflügelteil 30 am
radial außenliegenden Ende des zweiten Rührflügelteils 20 befestigt.
[0023] Im vorliegenden Beispiel sind die drei Rührflügelteile 10, 20, 30 als flache, schaufelartige
Platten ausgeführt, die sich im wesentlichen in radialer Richtung erstrecken. Alle
Verbindungen der Rührflügelteile mit der Buchse 40 bzw. miteinander sind derart gestaltet,
daß die Rührflügelteile frei verdrehbar sind, jeweils mit einem Radius zur Antriebswelle
0 als Drehachse, und in ihren Drehstellungen festlegbar sind. Auf Einzelheiten hierüber
wird noch einzugehen sein. In Fig. 1 erkennt man an einer am Rührflügelteil 10 sichtbaren
Oberkante und einer am Rührflügelteile 20 sichtbaren Unterkante, daß diese Rührflügelteil
in zueinander entgegengesetzten Richtungen gegen eine Ebene geneigt sind, in der der
Rührflügel 100 umläuft, während das äußere Rührflügelteil 30 quer zur Richtung der
Umlaufbewegung um die Achse der Antriebswelle 0 steht.
[0024] Wie man aus Fig. 2 erkennt, ist an dem radial innenliegenden Ende des ersten Rührflügelteils
10 eine radial in Bezug auf die Umlaufachse der Antriebswelle 0 verlaufende Hülse
11 angeschweißt, die in eine entsprechende, im Rührflügelteil 10 längslaufend ausgebildete
Ausnehmung eingesetzt und an deren Rändern verschweißt ist. Am inneren, dem Rührflügelteil
10 zugewandten Ende der Hülse 11 ist das Rührflügelteil 10 mit einem etwa kreisförmigen
Durchbruch 12 versehen. Das innere Ende der Hülse 11 ragt in diesen Durchbruch 12
hinein.
[0025] Im Bereich seines radial außenliegenden Endes ist das erste Rührflügelteil 10 mit
zwei in radialer Richtung in Bezug auf die Achse der Antriebswelle 0 hintereinanderliegenden
Bohrungen 13 versehen, die der Befestigung eines Verbindungselements 50 dienen.
[0026] Die Buchse 40 ist auf der Antriebswelle 0 mittels eines Keils 41 drehfest angebracht.
Andere Drehsicherungen, wie Nutkeilverbindungen, durch die Buchse 40 geschraubte Spannschrauben
und dgl. sind ebenfalls einsetzbar. Die Buchse 40 trägt mehrere in Umfangsrichtung
gleichmäßig verteilt angeordnete, sich radial erstreckende Anschlußzapfen 42, von
denen in Fig. 2 einer dargestellt ist. Der Anschlußzapfen 42 weist einen integral
mit ihm verbundenen Bund 43 auf, mit dessen Hilfe der Anschlußzapfen 42 durch Schweißen
an der Buchse 40 befestigt ist.
[0027] Die Hülse 11 des ersten Rührflügelteils 10 ist auf den Zapfen 42 aufgesteckt. Ihr
freies, d.h. vom Rührflügelteil 10 wegweisendes Ende stützt sich auf dem Bund 43 ab.
Der Zapfen 42 trägt an seinem freien Ende einen Gewindeabschnitt 44, auf den eine
Mutter 45 aufgeschraubt ist, mit deren Hilfe das Rührflügelteil 10 somit an der Buchse
40 befestigt ist. Die Mutter 45 ist für ein passendes Werkzeug aufgrund des Durchbruchs
12 im Rührflügelteil 10 zugänglich.
[0028] Nach Lockern der Mutter 45 kann das Rührflügelteil 10 auf dem Zapfen 42 verdreht
und durch Festziehen der Mutter 45 in jeder gewählten Stellung fixiert werden.
[0029] Rechts von der Darstellung des Rührflügelteils 10 sind in Fig. 2 als Auswahl drei
mögliche Neigungsstellungen des Rührflügelteils 10 als Schnitte dargestellt.
[0030] Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, nimmt die Breite des Rührflügelteils 10 von innen
nach außen ab. Damit wird den verschiedenen Umlaufgeschwindigkeiten, mit denen das
Rührflügelteil 10 auf das zu behandelnde Gut auftrifft, Rechnung getragen.
[0031] Fig. 3 zeigt das mittlere Rührflügelteil 20 aus Fig. 1 in Seitenansicht. Dieses ist
im wesentlichen in gleicher Art wie das erste Rührflügelteil 10 ausgebildet, in seinen
Abmessungen jedoch ggf. kleiner, wie Fig. 1 zeigt. Die Einzelheiten des zweiten Rührflügelteils
20, die denen des Rührflügelteils 10 von Fig. 1 entsprechen, sind mit um 10 erhöhten
Bezugszeichen versehen und brauchen nicht nochmals erläutert zu werden.
[0032] Fig. 3 zeigt auch das Verbindungselement 50, mit dem das erste und das zweite Rührflügelteil
10 und 20 miteinander verbunden sind. Das Verbindungselement 50 weist einen gegabelten
Schaft 51 sowie einen Anschlußzapfen 52 auf. Am Übergang zwischen dem gegabelten Schaft
51 und dem Zapfen 52 trägt das Verbindungselement 50 einen integral mit ihm ausgebildeten
Bund 53. Am freien Ende des Zapfens 52 ist ein Gewindeabschnitt 54 ausgebildet. Die
Hülse 21 des zweiten Rührflügelsteils 20 ist auf den Zapfen 52 aufgesteckt und dort
mittels einer auf den Gewindeabschnitt 54 aufgeschraubten Mutter 55 drehfest gesichert.
Durch Lockern der Mutter 55 kann das zweite Rührflügelteil 20 auf dem Zapfen 52 verdreht
und durch Festziehen der Mutter 55 in jeder gewählten Stellung festgelegt werden.
[0033] Am anderen, äußeren Ende weist das Rührflügelteil 20 zwei Bohrungen 23 auf, die der
Anbringung eines Verbindungselements 60 zum Anschluß des dritten, äußeren Rührflügelteils
30 dienen.
[0034] Fig. 4 zeigt das dritte, äußere Rührflügelteil 30 in Draufsicht (Fig. 4a) und in
seitlichem Schnitt (Fig. 4b). Fig. 4b zeigt zugleich die Art der Befestigung am mittleren
Rührflügelteil 20, die der Art der Befestigung des mittleren Rührflügelteils 20 am
ersten Rührflügelteil 10 völlig entspricht.
[0035] Das dritte, äußere Rührflügelteil 30 ist im vorliegenden Beispiel im Vergleich zu
den anderen Rührflügelteilen 10 und 20 in radialer Richtung relativ kurz, dafür aber
relativ breit. Es trägt auf beiden Seiten sich etwa senkrecht zur Flächenausdehnung
dieses Rührflügelteils 30 parallel zueinander erstreckende Schaufeln 34, die am radial
außenliegenden Rand beginnen und schräg über etwa ein Drittel der radialen Ausdehnung
des Rührflügelteils 30 verlaufen. Diese Schaufeln 34 sollen im zu behandelnden Gut
eine besondere Scherwirkung hervorrufen und Emulgierungsvorgänge begünstigen. Der
Winkel, den die Schaufeln mit der Flügelachse bilden, liegt bei 30 bis 60°. Das dritte
Rührflügelteil 30 ist an dem zweiten Rührflügelteil 20 mittels des schon genannten
Verbindungselements 60 befestigt, das dem Verbindungselement 50 völlig gleicht und
wie jenes eine freie Wahl der Drehstellungen des dritten Rührflügelteils 30 gegenüber
dem zweiten Rührflügelteil 20 zuläßt. Die Einzelheiten des Verbindungslements 60,
die jenen des Verbindungselements 50 entsprechen sind mit um 10 erhöhten Bezugszeichen
versehen, die daher für sich selbst sprechen, sodaß auf eine Wiederholung der Erläuterung
verzichtet werden kann.
[0036] Wie Fig. 4b zeigt, nimmt der gegabelte Schaft 61 das zweite Rührflügelteil 20 sandwichartig
zwischen sich auf. Der Schaft 61 ist mit zwei Bohrungen 66 versehen, die mit den Bohrungen
im zweiten Rührflügelteil 20 fluchten. Durch diese Bohrungen sind Schraubbolzen 67
geschraubt. Bezüglich der Befestigung des zweiten Rührflügelteils 20 am ersten Rührflügelteil
10 sei auf die vorangehende Erläuterung verwiesen.
[0037] Fig. 5 zeigt eine alternative Ausführungsform eines als radial außenliegend einsetzbares
Rührflügelteil 70, das im wesentlichen durch eine Venturidüse 74 gekennzeichnet ist.
Dieses Rührflügelteil besteht aus einer Platte 70', die nach Art der vorangehend beschriebenen
Rührflügelteile eine Hülse 71 zur Befestigung an einem Verbindungselement 60 in schon
erläuterter Weise trägt, die in einem Durchbruch 72 endet. An dieser Platte 70' ist
die schon erwähnte Venturidüse 74 am der Hülse 71 abgewandten Ende angeschweißt. Die
Venturidüse 74 besteht aus zwei trapezförmigen Seitenplatten 75, von denen eine an
der Platte 70′ angeschweißt ist, und aus zwei die beiden Seitenplatten 75 miteinander
verbindenden Deckplatten 76, die aufeinander zulaufen und einen trichterförmigen Einlaß
bilden, wie in Fig. 5 in den beiden Schnittdarstellungen rechts von der Seitenansicht
gezeigt ist. Die Einströmungsrichtung des Gutes in die Venturidüse 74 beim Umlauf
des Rührwerkzeugs ist in den Schnittdarstellungen in Fig. 5 durch Pfeile gekennzeichnet.
[0038] Wie bei den vorangehend beschriebenen Beispielen läßt sich das Rührflügelteil 70
auf dem Verbindungselement 60 verdrehen und in jeder beliebigen Drehstellung festlegen.
Die rechte Schnittdarstellung in Fig. 5 zeigt dabei eine Stellung, in der die Venturidüse
74 um einen Winkel α gegenüber der links davon gezeigten Schnittdarstellung verdreht
ist.
[0039] Diese Venturidüse bewirkt beim Umlauf in fluiden Medien eine Verdichtung derselben
beim Durchtreten durch die Düse in Abhängigkeit von der Bewegungsgeschwindigkeit der
Venturidüse im Medium. Je nach Winkelstellung lassen sich die erzielbaren Rührintensitäten
einstellen. Dabei wird nicht nur die Verdichtung innerhalb der Düse beeinflußt sondern
auch die Strömung um die Düse herum. Die Staustrahlwirkung der Venturidüse bewirkt
eine Verdichtung des gerührten Mediums und damit eine hohe Strömungsgeschwindigkeit
desselben in der Düse im Unterschied zu den von der Venturidüse nicht erfaßten Bereichen
des zu rührenden Mediums, wodurch sich Homogenisierungsvorgänge beschleunigen lassen.
[0040] Fig. 6 zeigt in Seitenansicht und in Draufsicht zwei drehsymmetrisch zueinander angeordnete
äußere Rührflügelteile 80, bei denen Rührflügel 80′ etwa trapezförmiger Gestalt mit
Venturidüsen 84 jeweils integral vereinigt sind. Wie beide Darstellungen von Fig.
6 erkennen lassen, sind dabei die Venturidüsen 84 drehsymmetrisch in Bezug auf die
Achse, die nur hier schematisch dargestellt ist, angeordnet, damit sie beim Umlauf
durch das Rührgut jeweils gleiche Wirkungen hervorrufen. Es versteht sich, daß auch
in diesem Falle die Rührflügelteile 80 in beliebige Winkelstellungen gebracht und
in diesen fixiert werden können. Die dazu erforderlichen Einrichtungen brauchen nicht
nochmals erläutert zu werden.
[0041] Fig. 7 zeigt in perspektivischer Darstellung als Ausschnitt das Ende eines Rührflügelteils
80 aus Fig. 6. Man erkennt, daß im Bereich des freien Endes der Platte 80′ ein Durchbruch
ausgebildet ist, in dem eine Venturidüse 84 eingesetzt ist, die in ihrem Aufbau der
Venturidüse 74 nach Fig. 5 völlig gleicht, weshalb auf eine nähere Erläuterung hier
verzichtet werden kann. Die Venturidüse 84 ist in dem Ausschnitt in der Platte 80′
vorzugsweise durch Verschweißen befestigt.
[0042] Fig. 8 zeigt in drehsymmetrischer Anordnung in Bezug auf die Achse der nur schematisch
dargestellten Antriebswelle 0 zwei äußere Rührflügelteile 90, die als flache, zum
freien Ende zu schmaler werdende Platten 90′ ausgebildet sind. Diese Platten 90′ sind
jeweils am radial außenliegenden Ende mit einem in der Mitte liegenden Einschnitt
S versehen, der sich im dargestellten Beispiel über etwa 25% der Länge einer jeden
Platte 90′ erstreckt. Die zu beiden Seiten dieses Einschnitts S liegenden Fahnen 94
und 95 sind in zueinander entgegengesetzten Richtungen verschränkt, d.h. aus der Ebene
herausgebogen, in der der übrige Abschnitt der Platte 90′ verläuft. Fig. 8a zeigt
die Darstellung von der Seite, während Fig. 8b eine stirnseitige Ansicht zeigt, aus
der die unterschiedlichen Verschränkungsrichtungen der Fahnen 94 und 95 deutlich entnehmbar
sind. Fig. 8b zeigt auch, daß das eine Rührflügelteil 90 eine zum anderen Rührflügelteil
entgegengesetzte Anstellung in Bezug auf eine Umlaufebene um die Achse der Antriebswelle
0 hat.
[0043] Durch die unterschiedliche Verschränkung der Enden der Rührflügelteile 90 lassen
sich in dem zu rührenden Medium Bewegungskomponenten hervorrufen, die radial gerichtet
sind und dabei in zueinander entgegengesetzten Richtungen verlaufen. Hierdurch wird
eine Homogenisierung im zu rührenden Medium erreicht.
[0044] Man erkennt aus der vorangegangenen Darstellung, daß es möglich ist, Rührflügelteile
unterschiedlicher Art je nach Anwendungszweck beliebig miteinander zu kombinieren,
wozu selbstverständlich eine Normung der Verbindungselemente erforderlich ist. Das
Rührwerkzeug ist somit äußert vielseitig und kann den jeweiligen Bedürfnissen weitestgehend
angepaßt werden. Der Umfang an bereitzuhaltenden Rührwerkzeugen bzw. Rührwerkzeugteilen
läßt sich erheblich reduzieren.
1. Rührwerkzeug für eine industrielle Misch- oder Rühmaschine, enthaltend eine von einem
Motor in Drehung versetzbare Welle (0) and wenigstens zwei daran befestigte Rührflügel
(100), wobei jeder Rührflügel (100) aus wenigstens zwei Teilen (10,20,30,70,80,90)
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Rührflügelteil (10) am einen inneren Ende an der Welle (0) lösbar
und verstellbar befestigt ist, und daß am anderen äußeren Ende des inneren Rührflügelteils
(10) das andere äußere Rührflügelteil (20) lösbar und verstellbar befestigt ist.
2. Rührwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Rührflügelteile (10) jeweils auf Zapfen (42) aufgesteckt sind, die
sich in radialer Richtung von einer sie tragenden Muffe (40) erstrecken, die auf die
Welle (0) aufgesteckt und mit dieser drehfest verbunden ist.
3. Rührwerkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes äußere Rührflügelteil (20;30;70;80;90) auf einen Zapfen (52;62) aufgesteckt
ist, der am äußeren Ende des jeweils inneren Rührflügelteils befestigt ist und sich
von dort im wesentlichen radial nach außen erstreckt.
4. Rührwerkzeug nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührflügelteile jeweils eine Hülse (11;21;31;71) zur Aufnahme der Zapfen
(42;52;62) und im Endbereich der Hülsen einen Durchbruch (12;22;32;72) aufweisen,
und daß die Zapfen wenigstens an ihrem freien Ende ein Außengewinde (44;54;64) aufweisen,
auf das eine an der zugehörigen Hülse verspannte Mutter (45;55;65) aufgeschraubt ist.
5. Rührwerkzeug nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die äußeren Rührflügelteile tragenden Zapfen auf ihrem den inneren Rührflügelteil
zugewandten Ende gegabelt (51;61) sind und die Gabelschenkel beiderseits des inneren
Rührflügelteils an diesem anliegen und daran mittels Schraubbolzen (67) befestigt
sind.
6. Rührwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Rührflügelteile (70;80) eine Venturidüse (74;84) trägt, deren Öffnung
quer zur Bewegungsrichtung des Rührflügelteils bei Rotation der Welle (0) angeordnet
ist.
7. Rührwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Rührflügelteile (30) mehrere parallel zueinander verlaufende Rippen
(34) trägt, die in einem Winkel zwischen 30° und 60° in Bezug auf die Flügelachse
verlaufen.
8. Rührwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Rührflügelteile (10;20;80;90) wenigstens in einem Teilbereich flächenhaft, sich
in radialer Richtung von innen nach außen verjüngend, ausgebildet sind.
9. Rührwerkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Rührflügelteil (90) eines jeden Rührflügels (100) flächenhaft ausgebildet
und in seinem Endbereich in radialer Richtung eingeschnitten (S) ist, und daß die
von dem Schnitt (S) voneinander abgeteilten Fahnen (94,95) des Rührflügelteils (90)
in zueinander entgegengesetzten Richtungen verschränkt sind.
10. Rührwerkzeug nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Buchse (40) mehr als zwei Zapfen (42) in gleichmäßiger Winkelverteilung
befestigt sind.
1. Stirring tool for an industrial mixing or stirring machine, comprising a shaft (0)
which can be set into rotation by a motor and at least two stirring wings (100) mounted
thereon, wherein each stirring wing (100) consists of at least two parts (10, 20,
30, 70, 80, 90), characterized in that the inner stirring wing part (10) is mounted
detachably and adjustably at an inner end on the shaft (0) and that the other, outer
stirring wing part (20) is mounted detachably and adjustably at the other, outer end
of the inner stirring wing part (10).
2. Stirring tool according to claim 1, characterized in that the inner stirring wing
parts (10) are each slipped on pins (42), which extend in radial direction from a
bushing (40) carrying them, said bushing (40) being slipped on the shaft (0) and being
connected for co-rotation therewith.
3. Stirring tool according to claim 2, characterized in that each outer stirring wing
part (20; 30; 70; 80; 90) is slipped on a pin (52; 62) which is mounted on the outer
end of the respective inner stirring wing part and essentially extends radially outwardly
therefrom.
4. Stirring tool according to claims 2 or 3, characterized in that the stirring wing
parts have a sleeve (11; 21; 31; 71) for taking up the pins (42; 52; 62) and have
a cut-out (12; 22; 32; 72) at the end section of the sleeves, and that the pins have
an outer thread (44; 54; 64) at least at their free end, on which a nut (45; 55; 65),
tightened at the corresponding sleeve, is screwed on.
5. Stirring tool according to claim 3 or 4, characterized in that the pins carrying the
outer stirring wing parts are forked (51; 61) at the end facing the inner stirring
wing part and that the fork legs of the inner stirring wing part contact at both sides
and are attached thereto or are mounted thereon by means of screwing bolts (67).
6. Stirring tool according to one of the preceding claims, characterized in that one
of the stirring wing parts (70; 80) has a Venturi nozzle (74; 84), the opening of
which is arranged transversely to the direction of movement of the stirring wing part
at rotation of the shaft (0).
7. Stirring tool according to one of the preceding claims, characterized in that one
of the stirring wing parts (30) has several ribs (34) extending parallel to each other,
said ribs extending at an angle between 30° and 60° with respect to the wing axis.
8. Stirring tool according to one of the preceding claims, characterized in that stirring
wing parts (10; 20; 80; 90) are formed plane-like at least in a partial section, in
radial direction diminishing from inside to outside.
9. Stirring tool according to one of the preceding claims, characterized in that the
outer stirring wing part (90) of each stirring wing (100) is formed plane-like and
is cut (S) in radial direction in its end section and that the flaps (94, 95) of the
stirring wing part (90) divided from one another by the cut (S) are twisted in opposite
direction to one another.
10. Stirring tool according to one of claims 2 to 8, characterized in that more than two
pins (42) are mounted in equidistant angle distribution at the bush (40).
1. Agitateur pour une machine à mélanger ou à agiter industrielle, comprenant un arbre
(0), agencé de façon à pouvoir être entraîné en rotation par un moteur, et au moins
deux palettes d'agitation (100) fixées sur cet arbre, chaque palette d'agitation (100)
étant constituée d'au moins deux parties (10, 20, 30, 70, 80, 90), caractérisé en
ce que, parmi les parties qui sont au moins au nombre de deux, la partie intérieure
de palette d'agitation (10) est fixée, à l'une de ses extrémités, intérieure, sur
l'arbre (0) d'une manière amovible et réglable en position et en ce que l'autre partie
de palette d'agitation (20), extérieure, est fixée d'une manière amovible et réglable
en position sur l'autre extrémité, extérieure, de la partie intérieure de palette
d'agitation (10).
2. Agitateur suivant la revendication 1, caractérisé en ce que chaque partie intérieure
de palette d'agitation (10) est emboîtée sur un doigt (42) s'étendant suivant la direction
radiale à partir d'un manchon (40) qui la porte et qui est emboîté sur l'arbre (0)
et est rendu solidaire de ce dernier d'une manière fixe en rotation.
3. Agitateur suivant la revendication 2, caractérisé en ce que chaque partie extérieure
de palette d'agitation (20 ; 30 ; 70 ; 80 ; 90) est emboîtée sur un doigt (52 ; 62)
qui est fixé à l'extrémité extérieure de la partie intérieure de palette d'agitation
associée et qui, de là, s'étend d'une manière pratiquement radiale vers l'extérieur.
4. Agitateur suivant l'une des revendications 2 et 3, caractérisé en ce que chaque partie
de palette d'agitation comporte une douille (11 ; 21 ; 31 ; 71), destinée à recevoir
le doigt (42 ; 52 ; 62), et, dans la zone extrême de cette douille, une ouverture
(12 ; 22 ; 32 ; 72) et en ce que les doigts comportent, au moins à leur extrémité
libre, un filetage extérieur (44 ; 54 ; 64) sur lequel est vissé un écrou (45 ; 55
; 65) serré sur la douille associée.
5. Agitateur suivant l'une des revendications 3 et 4, caractérisé an ce qu'à leur extrémité
tournée vers la partie intérieure de palette d'agitation, les doigts portant les parties
extérieures de palette d'agitation sont à deux branches (51 ; 61) et en ce que les
branches prennent appui sur la partie intérieure de palette d'agitation de part et
d'autre de celle-ci et y sont fixées au moyen de boulons (67).
6. Agitateur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'une
des parties de palette d'agitation (70 ; 80) porte une buse de Venturi (74 ; 84) dont
l'ouverture est disposée transversalement à la direction de déplacement de la partie
de palette d'agitation lors de la rotation de l'arbre (0).
7. Agitateur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'une
des parties de palette d'agitation (30) porte plusieurs ailettes (34) s'étendant parallèlement
entre elles et orientées suivant un angle compris entre 30° et 60° par rapport à l'axe
de la palette.
8. Agitateur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les
parties de palette d'agitation (10 ; 20 ; 80 ; 90) présentent, au moins dans une zone
partielle, une étendue à deux dimensions, en rétrécissant de l'intérieur vers l'extérieur
suivant la direction radiale.
9. Agitateur suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie
extérieure de palette d'agitation (90) de chaque palette d'agitation (100) présente
une étendue à deux dimensions et est entaillée (S), suivant la direction radiale,
dans sa zone d'extrémité, et en ce que les talons (94, 95) de cette partie de palette
d'agitation (90) qui sont séparés l'un de l'autre par l'entaille (S) présentent un
vrillage dans des sens opposés l'un à l'autre.
10. Agitateur suivant l'une des revendications 2 à 8, caractérisé en ce que plus de deux
doigts (42) sont fixés sur le manchon (40) suivant une répartition angulaire régulière.