(57) An einer Ziehmaschine (1) mit 2 im steten Wechsel arbeitenden Ziehschlitten (5, 35)
wird die Steuerung der Spannbacken (6, 7) von einer am Maschinenkörper (2) angeordneten
Kurve (11) vorgenommen. Ein vom Ziehschlitten abkragender Spannhebel (10) fährt über
die Kurve und drückt dabei die Spannbacken (6, 7) an den Draht (8) an. Damit der Draht
nicht auch dann eingespannt wird, wenn der Ziehschlitten auf seinem Rückweg an der
Kurve (11) vorbeifährt, ist die Kurve auf einer am Maschinenkörper angelenkten Zunge
(16) ausgebildet, die auf dem Rückweg des Ziehschlittens von dem Spannhebel (10) bzw.
der daran gelagerten Rolle (22) beiseite gedrückt wird. Die Zunge wird von einer Feder
(14) gegen einen Anschlag (18) gedrückt und schnappt zurück, sobald die Rolle (22)
im vorderen Totpunkt des Schlittenhubes die Zunge (16) passiert hat. In der kinematischen
Kette zwischen dem Hebel (10) und den Spannhebeln (38) ist ein Torsionsstab (19) für
ein "weiches" Andrücken der Spannbacken an den Draht vorgesehen. Am Ende der Ziehstrecke
eines jeden Spannwagens ist eine Entriegelungsvorrichtung (21) vorgesehen.
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