[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fördern von Bogen durch die Druckzone
von Gummizylinder und Druckzylinder einer Bogenrotationsdruckmaschine nach dem Oberbegriff
des ersten Patentanspruches.
[0002] Aus der DE-PS 3 220 364 ist eine Vorrichtung zum Fördern von Bogen durch die Druckzone
von Zylindern, insbesondere Gummizylindern einer Bogendruckmaschine bekannt, bei
der ein Greifersystem durch vorgebbare Federkraft schwenkbar um eine Drehachse am
Druckzylinder gelagert ist und das Greifersystem am Zylinder gegen eine Anlagefläche
verriegelbar und nach Durchlaufen der Druckzone wieder entriegelbar ist, so daß die
von dem Greifersystem auf den Bogen ausübbare Zugspannung durch die Federkraft regulierbar
ist. Von Nachteil ist bei dieser Vorrichtung, daß die Bogenspannung durch die Federkraft
nur im Bereich des Druckzylinders maximal bis zur folgenden Greiferübergabe aufrecht
erhalten werden kann. Nach der Übergabe an Greifersysteme der den Bogen übernehmenden
Bogenabnahmetrommel oder dgl. ist diese Federwirkung nicht mehr gegeben, obwohl sich
längere Bogen noch immer in der Druckzone befinden.
[0003] Es sind zwar bereits auch Vorrichtungen bekannt, die nach Übergabe des Bogens an
die Greifersysteme der Bogenabnahmetrommel den Bogen unter Spannung halten, also
in jener Phase, in der die eigentlichen Längendifferenzen und die Abrißstreifen am
Bogenende entstehen (siehe z.B. DE-PS 2 111 049, DE-PS 2 017 417). Letztgenannte Vorrichungen
wirken aber erst nach Übergabe des Bogens an die Greifersysteme der Bogenabnahmetrommel
oder dgl. und nicht bereits während der Förderung des Bogenanfangs durch die Druckzone.
[0004] Aus dem DE-GM 7 227 231 ist eine Blasleiste bekannt, die in dem zwickelförmigen Raum
zwischen Gummi- und Druckzylinder auf der Seite des auslaufenden bedruckten Bogens
im Bereich des Abrißwinkels angeordnet ist und Druckluft zwischen dem Gummizylinder
und den Bogen einbläst. Diese Blasvorrichtung wirkt aber nicht mit einer federnden
Abdeckung auf dem Druckzylinder zusammen.
[0005] Aus der DE-PS 3 542 649 ist bereits eine flexible Folienbespannung bekannt. Diese
Bespannung wirkt mit einem Rolladenaufzug zusammen, der am Druckanfang im Inneren
eines Druckzylinders auf eine Wickelvorrichtung zum Einstellen auf unterschiedliche
Bogenformate aufwickelbar ist, so daß das wenig über das Ende des Aufzuges überstehende
Bogenende ungehindert von auf der nachgeordneten Wendetrommel angeordneten mechanischen
Greifern am Druckzylinder erfassbar ist. Dieser rolladenähnliche Aufzug mit Folienbespannung
ist aber zum Druckende hin relativ fest geführt und nicht lose angeordnet. Außerdem
wirkt er nicht mit einer kraftschlüssigen Anpreßvorrichtung zusammen.
[0006] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung genannter Gattung
so auszubilden, daß durch ein federndes, im Bereich des Druckzylinders wirkendes Element
plötzliche Änderungen der Bogenspannung von Druckanfang bis Druckende auch nach Übergabe
des Bogens von den Greifersystemen des Druckzylinders an die Greifersysteme der Bogenabnahmetrommel
vermieden werden.
[0007] Diese Aufgage wird durch die kennzeichnenden Merkmale des ersten Patentanspruches
gelöst. Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen in Verbindung
mit der Zeichnung und der Beschreibung.
[0008] Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß sowohl ein beruhigter Einlauf eines
bedruckten Bogens in die Druckzone erreichbar ist, wodurch Wellenbildung sowie Flattern
der Bogen bzw. Abklatschdoublieren und Abschmieren des Bogens vermieden wird. Außerdem
wird das gleichmäßige Ablösen des bedruckten Bogens vom Gummizylinder bei minimalem
Abrißwinkel erreicht, wodurch die Gefahr der Abrißstreifenbildung gemildert wird.
[0009] Die Erfindung wird nachstehend anhand einer Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert.
[0010] Es zeigt:
Fig. 1 die erfindungsgemäße Vorrichtung an einer Mehrfarbenbogenrotations-Offsetdruckmaschine
mit einem 5-Zylinder-Doppeldruckwerk und einem um eine Bogenabnahmetrommel geführten
Kettenförderer,
Fig. 2 den Druckzylinder nach Fig. 1 in vergrößerter Darstellung, als Ausschnitt,
Fig. 3 die Druckzone als Einzelheit zum Abbau der Druckspannung am Druckende,
Fig. 4 die erfindungsgemäße Vorrichtung nach Fig. 1 in Verbindung mit elektrostatischen
Aufladegeräten.
[0011] Das in Fig. 1 gezeigte Druckwerk 1 einer Mehrfarbenbogenrotations-Offsetdruckmaschine
ist in herkömmlicher Weise aufgebaut und umfaßt zwei Platten-/Gummizylinderpaare 2,
3 bzw. 4, 5. Ein dem Druckwerk 1 zugeführter Bogen 12, der z.B. von einem nicht dargestellten
Bogenanleger oder einem vorgeschalteten gleichartigen Druckwerk kommen kann, wird
um einen Druckzylinder 6 geführt, wobei er mit einem Zweifarbendruck versehbar ist.
Der Bogen 12 wird mittels Greifersystemen 11 um den Druckzylinder 6 geführt bzw.
mittels Greifersystemen 9 an einer Transportkette 8 um eine Bogenabnahmetrommel 10
herumgeführt und dabei durch die Druckzonen des Doppeldruckwerkes gefördert. Der Druckzylinder
6 weist in bekannter Weise Zapfen 17 auf.
[0012] Der Druckzylinder 6 ist mit einer federnden Abdeckung 7 bespannt. Diese federnde
Abdeckung 7 liegt im Bereich zwischen Druckanfang und Druckende lose und flächig auf
der geschlossenen Oberfläche des Druckzylinders 6 auf.
[0013] Die federnde Abdeckung 7 ist entweder am Druckanfang befestigt oder in einer Wickelvorrichtung
15 aufgehängt, deren Wickelwelle 16 im Druckzylinder 6 in Büchsen 18, 19 drehbar gelagert
ist. Die federnde Abdeckung 7 ist in das Innere des Druckzylinders 6 dadurch am Druckanfang
hineinziehbar, so daß die auf der Oberfläche des Druckzylinders 6 zur Anlage kommende
Länge der federnden Abdeckung 7 in Abhängigkeit von dem zu verarbeitenden Bogenformat
eingestellt werden kann, während bei fester Anordnung am Druckanfang keine Einstellung
auf Bogenformat erfolgen kann.
[0014] Die zur Anlage kommende federnde Abdeckung 7 wird vorteilhafterweise so aufgewickelt,
daß zwischen deren Ende und dem Ende des Bogens 12 stets ein Abstand a von wenigen
Millimetern in Umfangsrichtung besteht. Dabei ist es gleichgültig, ob der Bogen
12 oder die federnde Abdeckung 7 die größere Länge aufweisen (Fig. 2 und 3).
[0015] Bevorzugt wird Stahl bzw. ein anderer Werkstoff mit ver gleichbaren Federeigenschaften
als elastische Abdeckung 7 verwendet, z.B. Federbandstahl mit gewisser Rückstellkraft.
Von der Oberflächenstruktur ist der Werkstoff so gestaltet, daß er farbabstoßend,
abriebfest und leicht zu reinigen ist. Außerdem soll er eine hohe Affinität zum Bedruckstoff
besitzen.
[0016] Über eine mit einer Skala versehene Verstelleinrichtung kann die Wickelvorrichtung
15 von Hand oder gegebenenfalls auch motorisch über entsprechende und in der Zeichnung
nicht dargestellte Stelleinrichtungen in die geforderte Position gebracht werden.
[0017] Die federnde Abdeckung 7 kann auch leicht vormagnetisiert sein, so daß geringe Haftungskräfte
zum Druckzylinder 6 hin auftreten. Eine nicht dargestellte Verzahnung am Druckanfang
der federnden Abdeckung 7 erleichtert die Einführung und Positionierung beim Einspannen.
[0018] Mit der federnden Abdeckung 7 wirkt eine kraftschlüssige Bogenanpreßvorrichtung zusammen,
die als achsparallele Blasleisten 13 ausgebildet im zwickelförmigen Raum oberhalb
des aus der Druckzone auslaufenden bedruckten Bogens 12 im Bereich des Abrißwinkels
α angeordnet ist und zum Einblasen von Druckluft zwischen Gummizylinder 3 und dem
Bogen 12 dienen.
[0019] Der an den Blasluftleisten 13 vorwählbare Druckluftstrom läßt sich zeitlich vorteilhaft
durch ein über eine Eintourenwelle gesteuertes Ventil 20 und gegeneinander verdrehbare
Steuerscheiben so steuern, daß die Druckluft nur in der Phase zwischen Druckanfang
und Druckende eingeblasen wird.
[0020] Die prinzipielle Wirkungsweise der mit einer kraftschlüssi gen Bogenanpreßvorrichtung
in Form von Blasleisten 13 zusammenwirkenden Vorrichtung ist wie folgt:
Beim Verlassen der Druckzone 1 zwischen Gummizylinder 3 und Druckzylinder 6 wird der
bedruckte Bogen 12 am Gummizylinder 3 von der federnden Abdeckung 7 getrennt. Der
Bogen 12 wird zum Schwingen angeregt und von der sich relativ frei bewegenden federnden
Abdeckung 7 sowohl gedämpft als auch gespannt, weil die federnde Abdeckung 7 ein wenig
radial aus dem Umkreis der Oberfläche des Druckzylinders 6 austreten bzw. zum Kraftausgleich
wieder eintreten kann. Es wird der gleiche elastische Effekt erzielt, wie bei einem
stabilieren bzw. dickeren Bedruckstoff. Um möglichst weit vor der zweiten Druckzone
des 5-Zylinder-Druckwerkes zwischen Gummizylinder 5 und Druckzylinder 6 ein die Bogenspannung
regulierendes Zusammenspielen der federnden Abdeckung 7 mit dem aus der Druckzone
1 auslaufenden bedruckten Bogen 12 zu erreichen, wird ein frühzeitiger Kraftschluß
zwischen beiden mit Hilfe von Blasluft 13 erzeugt.
[0021] Zunächst wird im Zusammenwirken von federnder Abdeckung 7 und kraftschlüssiger Bogenanpreßvorrichtung
der Abrißwinkel α durch Blasluft möglichst dicht an die erste Druckzone verlegt und
außerdem wird der beim Druckabgang sonst in der Druckzone auf den Bogen 12 wirkende
hohe Kraftsprung der Druckspannung zwischen Gummizylinder 3 und Druckzylinder 6 von
δ auf δ′ (siehe Fig. 3) allmählich abgebaut. Dadurch bricht die Druckspannung nicht
schlagartig zusammen. Um letzteres zu verhindern, mußten bisher besondere Maßnahmen
am Gummizylinder 3, z.B. Zurichten des Gummituches oder am Druckzylinder 6, z.B. Anschaukelung
am Druckende, getroffen werden.
[0022] Durch das Zusammenspiel von federnder Abdeckung 7 und Blasleisten 13 wird auf diese
Weise nicht nur ein ruhiger, doublierfreier (Abklatschdoublieren) Bogeneinlauf in
die zweite Druckzone erzielt, sondern zugleich die Gefahr des Entstehens von Abrißstreifen
am Bogenende wesentlich herabgesetzt.
[0023] Um den Druckabbau, d.h. den Kräfteverlauf noch günstiger zu gestalten, kann die Hinterkante
der federnden Abdeckung 7 angeschrägt werden, so daß sich der Druck beim Druckabgang
noch langsamer abbaut.
[0024] Die federnde Abdeckung 7 kann auch mit einer Blasleiste 21 kombiniert werden, die
im zwickelförmigen Raum oberhalb des einlaufenden noch nicht bedruckten Bogens 12
zwischen Gummizylinder 3 und Druckzylinder 6 angeordnet ist. Hierdurch läßt sich
ein beruhigter Bogeneinlauf auch in die erste Druckzone erreichen.
[0025] Der Kraftschluß läßt sich auch durch elektrostatische Kräfte zwischen Bogen 12 und
der federnden Abdeckung 7 erzeugen (Fig. 4).
[0026] Hierzu ist vor der ersten Druckzone und oberhalb des Bogens 12′ ein positive Ionen
erzeugender Ionisierungsstab 22 auf den Bogen 12′ zu dessen positiver Aufladung gerichtet.
Der Druckzylinder 6 ist geerdet, wodurch der Effekt der elektrostatischen Haftung
wegen Aufladung gegen Masse nur zur Hälfte zur Wirkung kommt.
[0027] Besser ist es, wenn die Abdeckung 7 gegenüber dem Druckzylinder 6 isoliert wird
und vor der ersten Druckzone zwischen Bogen 12 und isolierter Abdeckung 7 außerdem
ein negative Ionen erzeugender Ionisierungsstab 23 auf die isolierte Abdeckung 7 zu
deren negativer Aufladung gerichtet wird.
[0028] Als isolierende Abdeckung 7 kann z.B. eine metallisierte Kunststoffolie verwendet
werden. Zur Neutralisation des Bogens 12′ sind den beiden ungleichnamige Ladungen
(+, -) erzeugenden Ionisierungsstäben 22, 23 Entionisierungsstäbe 24, 25 vorgeordnet,
die auf den Bogen 12′ von unten bzw. von oben gerichtet sind, wobei beide z.B. mit
geeigneter Wechselspannung gespeist werden. Diese Neutralisation der Ladungen schafft
eindeutige Ausgangsverhältnisse für die spätere positive Aufladung des Bogens 12′.
Zur Aufhebung des Kraftschlusses zwischen Bogen 12′ und Abdeckung 7 ist ein weiterer
Entionisierungsstab 14 kurz vor der Übergabestelle des bedruckten Bogens 12′ an die
Greifersysteme 9 der Bogenabnahmetrommel 10 angeordnet.
[0029] Die erforderlichen elektrischen Schaltungen sowie zugehörige Bauelemente zur Erzeugung
elektrostatischer Aufladungen bzw. Entladungen eines Bogens oder bestimmter Druckmaschinenteile
sind bereits allgemein bekannt. Derartige Schaltungen sind nicht Gegenstand der vorliegenden
Erfindung.
Bezugszeichenliste
[0030] 1 Druckwerk
2 Plattenzylinder
3 Gummizylinder
4 Plattenzylinder
5 Gummizylinder
6 Druckzylinder
7 federnde Abdeckung
8 Transportkette
9 Greifersystem
10 Bogenabnahmetrommel
11 Greifersystem
12 Bogen
13 Blasleiste
14 Entionisierungsstab
15 Aufwickelvorrichtung
16 Wickelwelle
17 Zapfen
18 Buchse
19 Buchse
20 Ventil
21 Blasleiste
22 Ionisierungsstab
23 Ionisierungsstab
24 Ionisierungsstab
25 Ionisierungsstab
1.) Vorrichtung zum Fördern von Bogen durch die Druckzone von Gummizylinder und Druckzylinder
einer Bogendruckmaschine mittels Greifersystemen, wobei federnde Mittel zur Aufrechterhaltung
der Bogenspannung im Bereich des Druckzylinders vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckzylinder (6) mit einer federnden Abdeckung (7) bespannt ist, die am Druckanfang
befestigt ist, aber zum Druckende hin lose auf der geschlossenen Oberfläche des Druckzylinders
(6) aufliegt.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die federnde Abdeckung (7) am Druckanfang in das Innere des Druckzylinders (6)
hineinziehbar und dort auf eine Wickelvorrichtung (15) aufwickelbar ist, so daß die
auf der Oberfläche des Druckzylinders (6) zur Anlage kommende Länge der federnden
Abdeckung (7) auf das zu verarbeitende Bogenformat einstellbar ist.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge der zur Anlage kommenden federnden Abdeckung (7) so eingestellt ist,
daß zwischen derem Ende und dem Ende des Bogens (12) stets ein Abstand (a) in Umfangsrichtung
besteht (Fig. 3).
4.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der federnden Abdeckung (7) eine kraftschlüssige Bogenanpreßvorrichtung zugeordnet
ist.
5.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß als kraftschlüssige Bogenanpreßvorrichtung achsparallele Blasleisten (13) im zwickelförmigen
Raum oberhalb des aus der Druckzone auslaufenden, bedruckten Bogens (12) angeordnet
sind.
6.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine weitere Blasleiste (21) im zwickelförmigen Raum oberhalb des einlaufenden,
noch nicht bedruckten Bogens (12) zwischen Gummizylinder (3) und Druckzylinder (6)
angeordnet ist.
7.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf einer Eintourenwelle zwei im Umfang gegeneinander verstellbare Steuerscheiben
angordnet sind, die den Luftstrom so steuern, daß in Abhängigkeit vom Bogenformat
Blasluft nur im Bereich von Bogenanfang bis Bogenende den Blasleisten (13) zuführbar
ist.
8.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß Aufladegeräte (22, 23) zur ungleichnamigen elektrostatischen Aufladung von Abdeckung
(7) und Bogen (12) so im Bereich des Druckzylinders (6) vorgesehen sind, daß ein kraftschlüssiges
Anpressen zwischen Abdeckung (7) und Bogen (12) durch elektrostatische Haftung während
der Förderung durch die Druckzonen erfolgt.
9.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß vor der ersten Druckzone und oberhalb des Bogens (12) ein positive Ionen erzeugender
Ionisierungsstab (22) auf den Bogen (12) zu dessen positiver Aufladung gerichtet ist
und daß der Druckzylinder (6) geerdet ist.
10.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, 8 und 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckung (7) gegenüber dem Druckzylinder (6) isoliert ist und daß vor der
ersten Druckzone zwischen Bogen (12) und isolierter Abdeckung (7) ein negative Ionen
erzeugender Ionisierungsstab (23) auf die isolierte Abdeckung (7) zu deren negativer
Aufladung gerichtet ist.
11.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4 und 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Neutralisation des Bogens (12) den ungleichnamige Ladungen erzeugenden Ionisierungsstäben
(22, 23) Entionisierungsstäbe (24, 25) vorgeordnet sind, die auf den Bogen von unten
bzw. von oben gerichtet sind.
12.) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, sowie 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Aufhebung der elektrostatischen Haftung von Bogen (12) und Abdeckung (7) ein
Entionisierungsstab (14) kurz vor der Übergabestelle des bedruckten Bogens (12) an
die Greifersysteme (9) der Bogenabnahmetrommel (10) angeordnet ist.