[0001] Die Erfindung betrifft einen Hohlraumboden nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bekannt sind Hohlraumböden mit einer profilierten Fußbodenfolie, die mit ihren Tragfüßen
auf den Unterboden bzw. auf eine Dämmschicht gestellt wird und eine Schalung für das
aufzubringende Estrichmaterial bildet, aus dem der Oberboden hergestellt wird EP-A-0
057 372. Unterhalb der Fußbodenfolie entsteht um die Tragüße herum ein Hohlraum, der
zum Verlegen von Kabeln, Schläuchen u.dgl. und als Warmluftraum für eine Fußbodenheizung
benutzt werden kann. Die bekannte Fußbodenfolie besteht aus einem biegsamen weichen
Kunststoffmaterial, das nicht begehbar ist. Der Estrich wird als dünnflüssiger Fließestrich
auf die Fußbodenfolie aufgegeben und verteilt sich gleichmäßig. Dabei passen sich
die Tragfüße etwaigen Unebenheiten des Unterbodens an. Diese Fußbodenfolie hat den
Nachteil, daß sie wegen ihrer geringem Tragfähigkeit nicht begehbar ist und somit
auch ein manuelles Glattstreichen des flüssigen Estrichmaterials nicht ermöglicht.
[0003] Bekannt sind ferner Fußbodenplatten aus dickwandigem starren Material, das eine hohe
Tragfähigkeit und Festigkeit hat und somit begehbar ist, das aber einen selbsttätigen
Ausgleich etwaiger Unebenheiten des Unterbodens nicht ermöglicht. Nachteilig ist ferner
der hohe Materialverbrauch und das hohe Eigengewicht der starren Formplatten. Das
Zuschneiden der Formplatten ist schwierig (GB-PS 996 807).
[0004] Bei einem weiteren bekannten Hohlraumboden (WO-A-8602120) besteht die Stützfolie
aus quadratischen Feldern, die sich in den Tragfüßen verjüngen, deren quadratische
Struktur in den Tragfüßen aber erhalten bleibt. Die Felder verlaufen rechtwinklig
und parallel zueinander, so daß zwischen den Feldern ein Raster aus sich rechtwinklig
kreuzenden Stegen stehenbleibt. Die Tragfüße haben jeweils einen unteren Pyramidenstumpf
und einen sich daran anschließenden oberen Pyramidenstumpf mit unterschiedlichen Scheitelwinkeln.
Beide Pyramidenstümpfe sind durch eine horizontale Knicklinie voneinander getrennt.
Die oberen Pyramidenstümpfe weisen nach außen ausgebauchte Rippen auf. Bei dem bekannten
Hohlraumboden wird die Stützfolie durch die Rippen nur so versteift, daß sie dem Gewicht
der Estrichmasse standhalten kann. Die Rippen haben lediglich die Funktion, den seitlich
weit ausladenden oberen Pyramidenstumpf so zu verstärken, daß er etwa dieselbe Tragfähigkeit
hat wie der unverstärkte untere Pyramidenstumpf. Eine solche Stützfolie, deren Stärke
kleiner ist als 1 mm, hat keine Tragfähigkeit, die es erlaubt, daß Personen auf der
Stützfolie gehen, bevor der Estrich eingefüllt ist.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hohlraumboden der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 angegebenen Art zu schaffen, dessen Folie vor dem Aufbringen des Estrichs
begehbar ist und sich dennoch etwaigen Unebenheiten des Unterbodens anpaßt und mit
Estrich breiartiger Konsistenz verfüllbar ist.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen des kennzeichnenden
Teils des Anspruchs 1.
[0007] Bei dem erfindungsgemäßen Hohlraumboden sind die horizontalen Bereiche der Fußbodenfolie
zwischen den Tragfüßen weich und flexibel, während die Tragfüße selbst einerseits
durch die Materialstärke und andererseits durch ihre Profilierung so steif sind, daß
sie ein hohes Maß an Tragfähigkeit haben. Die Fußbodenfolie ist also in den Verformungsbereichen
nachgiebig, während die Tragfüße durch Rippen so versteift sind, daß sie sowohl in
vertikaler Richtung als auch gegen seitliche Kräfte als starr bezeichnet werden können.
An die starren Tragfüße schließt sich unmittelbar der horizontale Verformungsbereich
an, so daß die Folie sich in dem gesamten Abstand zwischen zwei Tragfüßen ungehindert
verformen und an die örtlichen Gegebenheiten anpassen kann. Die Tragfüße der Fußbodenfolie
bilden unverformbare Klötze, während der obere Verformungsbereich flexibel ist. Die
Tragfüße haben eine solche Form und Größe, daß ein Fuß darin nicht einsinken kann,
d.h. der Durchmesser ihres Innenkreises am offenen Ende sollte kleiner sein als 75
mm. Ferner haben die Tragfüße durch ihre Formgebung und die Anformung der Rippen und
die Steilheit ihrer Mantelfläche eine so hohe innere Steifigkeit, daß Verformungen
weder unter dem Gewicht einer Person noch durch seitliches Eindrücken möglich sind.
[0008] Eine hohe Formstabilität der Tragfüße kann dadurch erreicht werden, daß der Rand
eines Tragfußes an dessen offenen Ende keine geradlinigen Abschnitte hat, die länger
sind als 20 mm, und vorzugsweise überhaupt keine geradlinigen Abschnitte. Dadurch
ergeben sich an den oberen und unteren Enden der Tragfüße nur kurze oder überhaupt
keine geraden, sondern bogenförmige Knicklinien in den Bereichen, in denen die Mantelfläche
in den Verformungsbereich übergeht. Über bogenförmige Knicklinien werden die Kräfte
aus dem horizontalen oberen Bereich der Fußbodenfolie verformungsfrei in die Mantelfläche
und in die Rippen eingeleitet. Auch an den unteren Enden der Rippen ergeben sich allenfalls
kurze horizontale gerade Knicklinien.
[0009] Die Fußbodenfolie hat ein geringes Eigengewicht, ist wegen des großen Flächenanteils
der horizontalen Verformungsbereiche leicht schneidbar und ermöglicht eine schnelle
und einfache Verlegung und Anpassung an den Gebäudegrundriß.
[0010] Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß die Fußbodenfolie ohne lastverteilende
Überdeckung begangen werden kann.
[0011] Die Wandstärke der Tragfüße beträgt mindestens etwa 1 mm und höchsten etwa 2 mm,
vorzugsweise höchstens etwa 1,2 mm. Diese Wandstärke ist einerseits so bemessen, daß
die Fußbodenfolie unter Berücksichtigung der versteifenden Formgebung eine hohe Tragfähigkeit
in vertikaler Richtung an den Tragfüßen hat, andererseits aber auch so dünn, daß benachbarte
Folienplatten oder Folienstreifen an ihren Rändern übereinandergelegt werden können,
ohne daß in der Estrichschicht Stufen entstehen.
[0012] Die Ränder von Folienplatten oder Folienstreifen können lose aufeinandergelegt werden,
ohne daß eine Verklebung oder Abdichtung zwischen ihnen erforderlich ist. Der in breiartiger
Konsistenz aufgebrachte Estrich dringt nicht zwischen die lose aufeinanderliegenden
Randbereiche ein. Infolge der relativ geringen Wandstärke des Folienmaterials können
in den Überlappungsbereichen auch Tragfüße ineinandergesetzt werden, ohne daß es zu
wesentlichen Höhenabweichungen der Oberseite der folienartigen Schalung kommt.
[0013] Ein weiterer Vorteil der geringen Wandstärke des Folienmaterials besteht darin, daß
bei Benutzung des Bodenhohlraums für die Verteilung von Heizungsluft der Oberboden
einen geringen Wärmeleitwiderstand hat, so daß die Wärme der Heizungsluft gut auf
den Oberboden übertragen und von diesem abgestrahlt oder abgeleitet wird. Die Wandstärke
der Folie sollte daher so gering wie möglich sein. Die untere Grenze dieser Wandstärke
wird durch die mechanische Festigkeit und Tragfähigkeit bestimmt.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bilden die Rippen nach innen
gerichtete Kanäle. Diese Kanäle erhöhen das Widerstandsmoment bzw. die Steifigkeit
der Tragfüße, sie verringern das Volumen der Tragfüße und dadurch auch die zur Auffüllung
benötigte Estrichmenge, sie rufen, falls der Bodenhohlraum für die Verteilung von
Heizungsluft benutzt wird, Verwirbelungen hervor und vergrößern die Oberfläche, um
einen besseren Wärmeübergang von der Warmluft zum Estrich zu erzielen.
[0015] Vorzugsweise sind mindestens fünf Rippen über den Umfang der Tragfüße verteilt angeordnet.
[0016] Die erfindungsgemäße Fußbodenfolie wird vorzugsweise in Plattenform geliefert, wobei
es sich stets um eine Folienbahn von definierter Breite und begrenzter Länge handelt.
[0017] Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung näher erläutert.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht der Fußbodenfolie, teilweise geschnitten,
- Fig. 2
- eine Ansicht der Fußbodenfolie von unten,
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch ein ' Ausführungsbeispiel eines unter Verwendung der Fußbodenfolie
hergestellten Hohlraumbodens,
- Fig. 4
- einen Vertikalschnitt durch eine zweite Ausführungsform der Fußbodenfolie entlang
der Linie IV-IV von Fig. 5 und
- Fig. 5
- eine Draufsicht der Fußbodenfolie von Fig. 4.
[0019] Die Fußbodenfolie nach Fign. 1 und 2 besteht aus Kunststoffmaterial von gleichmäßiger
Stärke, die mindestens etwa 1 mm und höchstens 2 mm, vorzugsweise höchstens etwa 1,2
mm beträgt. Die Folie weist einen bahn- oder plattenförmigen ebenen Bereich 10 auf,
aus dem durch Tiefziehen die Tragfüße 11 ausgeformt sind. Die Tragfüße 11 haben generell
kegelstumpfförmige Gestalt und kreisförmigen horizontalen Querschnitt, wobei in der
kegelstumpfförmigen Mantelfläche 12 nach innen gerichtete kanalförmige Rippen 13 ausgebildet
sind, die rund ausgebildet sind und etwa halbkreisförmigen Querschnitt haben. Die
Tragfüße erstrecken sich von dem horizontalen Bereich 10 mit konstantem Querschnitt
bis zur Bodenfläche 14. In der Außenfläche des Tragfußes 11 bilden die Rippen 13 längslaufende
Kanäle, die sich (in Ansicht von unten gemäß Fig. 2) sternförmig bis zum oberen Ende
des Tragfußes 11 erstrecken. Die Enden der nach innen gerichteten Rippen 13 sind oben
durch das Material des Bereichs 10 ausgefüllt und nach unten hin offen, so daß die
Bodenfläche 14 etwa die Form eines Zahnrades hat. Bei dem vorliegenden Auführungsbeispiel
sind sechs Rippen 13 in gleichmäßigen Abständen um den Umfang des Tragfußes 11 angeordnet.
[0020] Der Durchmesser des Umfangskreises eines Tragfußes 11 an der unteren geschlossenen
Stirnfläche des Tragfußes ist mit D
c bezeichnet. Dieser Umtangskreis ist derjenige Kreis, der sämtliche Konturen der Stirnfläche
umhüllt. Der Durchmesser des Innenkreises des Tragfußes am offenen Ende ist mit D
o bezeichnet. Die Kreise mit den Durchmessern D
c und D
o liegen auf einem Kegelmantel, dessen Kegelwinkel "α" relativ klein ist und maximal
50°, vorzugsweise maximal 40°, beträgt.
[0021] Wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, sind die Tragfüße 11 an den Kreuzungsstellen eines
Netzes aus sich rechtwinklig schneidenden Linien angeordnet, so daß sie längslaufende
und querlaufende Reihen bilden.
[0022] Der Abstand a zwischen den offenen Enden benachbarter Trafüße ist an keiner Stelle
größer als 75 mm. Zu den benachbarten Tragfüßen gehören sowohl die im Rastermaß der
Tragfüße in denselben rechtwinklingen Reihen wie der betreffende Tragfuß angeordneten
Tragfüße als auch die mit dem betreffenden Tragfuß in einer diagonalen Reihe angeordneten
Tragfüße. Der Abstand a bezieht sich auf zwei in einer diagonalen Reihen benachbarte
Tragfüße. Dieser Abstand a ist mindestens gleich dem Durchmesser D
o des Innenkreises am offenen Tragfuß, damit die Verformungsbereiche 10 eine Flächenausdehnung
haben, die groß genug ist, um Verformungen dieser Verformungsbereiche zur Höhenanpassung
der Tragfüße an einen unebenen Unterboden zuzulassen. Andererseits darf der Abstand
a das Maß von 75 mm nicht übersteigen, weil sonst die Gefahr besteht, daß eine Person,
die auf der Fußbodenfolie geht, zwischen zwei Tragfüßen einsinken kann. Die Breite
des Schuhabsätzes einer erwachsenen Person beträgt etwa 80 mm. Ein solcher Schuhabsatz
kann nicht in den Tragfuß 11 hinein absinken.
[0023] Bei dem in Fig. 3 dargestellten Hohlraumboden ist auf dem Unterboden 16, z.B. einer
Rohbetondecke, eine Wärmedämmschicht 17 angeordnet und auf dieser steht mit nach unten
gerichteten Tragfüßen die Fußbodenfolie 15 der Fign. 1 und 2. Auf die Fußbodenfolie
15 ist der Estrich 18 zur Bildung des Oberbodens aufgebracht. Dieser Estrich füllt
die Tragfüße 13 vollständig aus und bildet über dem horizontalen Bereich 10 noch eine
durchgehende Schicht. Zum Aufbringen des Estrichs 18 kann die zuvor lose auf die Wärmedämmschicht
17 aufgelegte Fußbodenfolie 15 ohne lastverteilende Hilfsmittel begangen werden.
[0024] Die Fußbodenfolie kann auch umgekehrt, d.h. mit nach oben gerichteten Tragfüßen benutzt
werden. Es ist auch nicht erforderlich, die Fußbodenfolie als Schalung für ein Estrichmaterial
zu benutzen, sondern die Fußbodenfolie kann als tragendes Element eines Hohlraumbodens
benutzt werden, wobei über ihr eine lastverteilende Schicht angeordnet wird.
[0025] Abweichend von dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel kann die Versteifung der
Tragfüße 11 auch durch Rippen erreicht werden, die nach außen gerichtet sind, jedoch
entsteht hierbei ein größerer Materialbedarf an Estrich und eine weniger hohe Tragfähigkeit.
[0026] In den Fign. 4 und 5 ist eine Fußbodenfolie mit einer anderen Form der Tragfüße 11
dargestellt. Hierbei hat jeder Tragfuß 11 nach außen gerichtete Rippen 13, die ihrerseits
noch durch schmälere Rippen 20, die ebenfalls nach außen gerichtet sind, verstärkt
sind. Jeder Tragfuß 11 hat vier radiale Rippen 13, die kreuzförmig angeordnet sind
und sich über die gesamte Höhe des Tragfußes erstrecken. Die radiale Breite der Rippen
13 nimmt von der Stirnwand 14 zum offenen Ende hin zu. Die horizontale Knicklinie
21, in der die Mantelfläche 12 des Tragfußes in die horizontale Fläche 10 übergeht,
hat im Bereich zwischen zwei Tragfüßen 13 - bezogen auf die Mittelachse des Tragfußes -
einen bogenförmigkonkaven Bereich 21a und an den Tragfüßen 13 einen bogenförmig-konvexen
Bereich 21b. Die bogenförmigen Bereiche 21a und 21b gehen glatt ineinander über.
[0027] Dadurch, daß die horizontale Knicklinie 21 keine geraden Abschnitte hat, wird die
Fähigkeit, von dem Bereich 10 Last auf den Tragfuß 11 zu übertragen, verbessert und
die Kippsicherheit der Tragfüße erhöht.
[0028] Der Umfangskreis 22 des Tragfußes, an dessen Stirnfläche 14 hat den Durchmesser D
c und der Innenkreis 23 des Tragfußes am offenen Ende hat den Durchmesser D
o. Die imaginären Kreise 22 und 23 liegen auf einem (gedachten) Kegelmantel, dessen
Kegelwinkel mit α bezeichnet ist.
[0029] Auch bei dem Beispiel der Fign. 4 und 5 ist der maximale Abstand a benachbarter Tragfüße
an keiner Stelle größer als 75 mm und ferner an keiner Stelle kleiner als der Durchmesser
D
c des Umfangskreises 22 der Stirnfläche 14. Dadurch ist sichergestellt, daß ein Schuhabsatz
im Bereich 10 nicht einbrechen kann, daß aber andererseits der ebene Bereich 10 seine
Funktion als Verformungsbereich ausüben kann.
1. Hohlraumboden mit einer profilierten Folie aus einem Flächenmaterial, das Tragfüße
(11) bildende Ausformungen aufweist, welche mit gegenseitigen Abständen angeordnet
sind, wobei die horizontalen oberen Bereiche (10) zwischen den Tragfüßen Verformungsbereiche
zur selbsttätigen Höheneinstellung der Tragfüße unter Last bilden und die Tragfüße
(11) Rippen (13) aufweisen, die sich in der Höhe bis zu dem Verformungsbereich (10)
erstrecken, und mit einem die Tragfüße überdeckenden und über der Folie eine ebene
Fußbodenfläche bildenden Estrichschicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfüße (11) eine von horizontalen Knicklinien freie Mantelfläche (12)
haben, daß die Rippen (13) sich über die gesamte Höhe der Mantelfläche (12) erstrecken,
daß die Wandstärke der Folie (15) mindestens etwa 1 mm und höchstens etwa 2 mm beträgt
und so groß ist, daß die Tragfüße (11) einerseits durch die Materialstärke und andererseits
durch ihre Profilierung starr und begehbar sind, während die Verformungsbereiche biegsam
sind, und daß der Umfangskreis (22) eines Tragfußes (11), an dessen Stirnfläche (14)
zusammen mit dem Innenkreis (23) dieses Tragfußes am offenen Ende auf einem Kegelmantel
liegt, dessen Kegelwinkel (α) maximal 50° beträgt.
2. Hohlraumboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke der Folie
mindestens 1,2 mm beträgt.
3. Hohlraumboden nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (13)
nach innen gerichtete Kanäle bilden.
4. Hohlraumboden nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rippen (13) runden Querschnitt haben.
5. Hohlraumboden nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rippen (13) über die gesamte Höhe der Trägfüße (11) konstanten Querschnitt haben.
6. Hohlraumboden nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kegelwinkel (α) der kegelstumpförmigen Mantelfläche (12) etwa 25° beträgt.
7. Hohlraumboden nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rand (21) eines Tragfußes (11) an dessem offenen Ende heine geradlinigen Abschnitte
hat, die länger sind als 20 mm.
8. Hohlraumboden nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Abstand (a) zwischen den offenen Enden benachbarter Tragfüße (11) an keiner Stelle
größer ist als 75 mm,
9. Hohlraumboden nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
Durchmesser (D) des Innenkreises am offenen Ende eines Tragfußes (11) kleiner ist
als 75 mm.
10. Fußbodenfolie zur Herstellung eines Hohlraumbodens nach einem der Ansprüche 1
bis 9.
1. A cavity floor comprising a profiled foil consisting of a sheet material provided
with formed out parts forming support feet (11) that are arranged at mutual distances,
the horizontal upper areas (10) constituting deformation areas between said support
feet for automatic height adjustment of said support feet when under load, and said
support feet (11) comprising ribs (13) that extend in height up to said deformation
area (10), and a concrete floor layer that covers said support feet and provides a
flat floor surface over said foil, characterised in that said support feet (11) are provided with a lateral surface (12) free of horizontal
kink lines, that said ribs (13) extend over the entire height of said lateral surface
(12), that the wall thickness of said foil (15) is at least 1 mm and is 2 mm at most
and is as great as to make said support feet (11), due, on the one hand, to the material
thickness and, on the other hand, to their profiling, rigid and capable of bearing
a walking person, whereas said deformation areas are flexible and the peripheral circle
(22) at the end surface (14) of a support foot (11) and the inner circle (23) at the
open end of said support foot both lie on a conical lateral surface with a maximum
top angle (α) of 50°.
2. The cavity floor according to claim 1, characterised in that the wall thickness
of the foil is at least 1. 2 mm.
3. The cavity floor according to claims 1 or 2, characterised in that said ribs (13)
form inwardly directed channels.
4. The cavity floor according to any one of claims 1-3, characterised in that the
ribs (13) have a round cross-section.
5. The cavity floor according to any one of claims 1-4, characterised in that the
ribs (13) have a constant cross-section all along the height of the support feet (11).
6. The cavity floor according to any one of claims 1-5, characterised in that top
angle (α) of the frustoconical lateral surface (12) is approximately 25°.
7. The cavity floor according to any one of claims 1-6, characterised in that the
edge (21) at the open end of a support foot (11) has no straight parts longer than
20 mm.
8. The cavity floor according to any one of claims 1-7, characterised in that the
distance (a) between the open ends of adjacent support feet (11) is nowhere greater
than 75 mm.
9. The cavity floor according to any one of claims 1-8, characterised in that the
diameter (D) of the inner circle at the open end of a support foot (11) is smaller
than 75 mm.
10. A floor foil for making a cavity floor according to any one of claims 1-9.
1. Plancher à cavités comportant une feuille profilée en une matière en nappe, qui
représente des déformations constituant des pieds de support (11) qui sont disposées
à distance l'une de l'autre, les zones supérieures horizontales (10) constituant,
entre les pieds de support, des zones de déformation en vue d'un réglage automatique
de hauteur des pieds de support sous une charge, et les pieds de support (11) comportant
des nervures (13) qui s'étendent en hauteur jusque dans la zone de déformation (10)
et comportant une couche en plâtre recouvrant les pieds de support et constituant,
au-dessus de la feuille, une surface plane de plancher,
caractérisé en ce que les pieds de support (11) comportent une surface (12) latérale
(12) exempte de lignes de pliage horizontales, en ce que les nervures (13) s'étendant
sur toute la hauteur de la surface latérale (12), en ce que l'épaisseur de paroi (15)
est d'au moins 1 mm et d'au plus 2 mm et est suffisante pour que les pieds de support
(11) soient, grâce à l'épaisseur de matière d'une part et grâce à leur profilage d'autre
part, suffisamment rigides et prévus pour la marche tandis que les zones de déformation
sont flexibles, et en ce que le cercle périphérique (22) d'un pied de support (11)
sur sa face frontale (14), ainsi que le cercle intérieur (23) de ce pied de support
à l'extrémité ouverte, se trouvent sur une surface conique dont l'angle de cône (α)
est au maximum de 50°.
2. Plancher à cavités selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'épaisseur
de paroi de la feuille est d'au moins 1, 2 mm.
3. Plancher à cavités selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les nervures
(13) constituent des canaux dirigés vers l'intérieur.
4. Plancher à cavités selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que
les nervures (13) ont une section transversale ronde.
5. Plancher à cavités selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
les nervures (13) ont une section transversale constante sur toute la hauteur des
pieds de support (11).
6. Plancher à cavités selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que
l'angle de cône (α) de la surface d'enveloppe tronconique (12) est d'environ 25°.
7. Plancher à cavités selon l'une des revendications 1 à 6, carartérisé en ce que
le bord (21) d'un pied de support (11) ne comporte pas, à son extrémité ouverte, de
partie rectiligne qui soit plus longue que 20 mm.
8. Plancher à cavités selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que
la distance (a) entre les extrémités ouvertes de pieds de support voisins (11) n'est
nulle part supérieure à 75 mm.
9. Plancher à cavités selon l'une des revendications 1 à 8, carctérisé en ce que le
diamètre (D) du cercle intérieur de l'extrémité ouverte d'un pied de support (11)
est inférieur à 75 mm.
10. Feuille de plancher destinée à la fabrication d'un plancher à cavités selon l'une
des revendications 1 à 9.