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EP 0 307 652 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.01.1992 Patentblatt 1992/04 |
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Anmeldetag: 20.08.1988 |
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Skischuh
Ski boot
Chaussure de ski
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR IT |
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Priorität: |
18.09.1987 CH 3609/87
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.03.1989 Patentblatt 1989/12 |
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Patentinhaber: Raichle Sportschuh AG |
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CH-8280 Kreuzlingen (CH) |
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Erfinder: |
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- Walkhoff, Klaus
CH-8280 Kreuzlingen (CH)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Schaad, Balass, Menzl & Partner AG |
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Dufourstrasse 101
Postfach 8034 Zürich 8034 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Skischuh gemäss dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Alpin-Skis werden üblicherweise mit Sicherheitsbindungen ausgerüstet, die aus einem
vorderen und einem hinteren Bindungsteil bestehen, wie dies beispielsweise aus den
Normen DIN 7880, 150 5355 und 150 9462 bekannt ist. Diese halten den Skischuh im Zehen-und
Fersenbereich auf dem Ski lösbar fixiert. Der vordere Bindungsteil löst üblicherweise
bei Drehstürzen um eine Achse rechtwinklig zur Skioberfläche aus, während der hintere
Bindungsteil bei Vorwärtsstürzen den Skischuh freigibt. Bei Drehstürzen besteht nun
das Problem, dass durch nicht definierte und nicht beherrschbare Reibungsverhältnisse
zwischen dem Absatz des Skischuhs und seiner Unterlage, beispielsweise einer Auflageplatte
des hinteren Bindungsteiles oder einer Trittplatte einer Skibremse, die Auslösecharakteristik
des vorderen Bindungsteiles beeinflusst werden kann. Die Auslösung des vorderen Bindungsteiles
kann vor allem verzögert werden, wenn die Sohle des Absatzes und die Auflage- oder
Trittplatte eine Profilierung aufweisen, welche im Ruhezustand ineinander verrastet
sind oder sich während der Auslösung der Bindung ineinander verrasten können. Auf
eine gute Profilierung der Sohle, vor allem im Absatzbereich, kann nicht verzichtet
werden um ein sicheres Gehen mit den Skischuhen zu gewährleisten. Der hintere Bindungsteil
drückt den Skischuh im Absatzbereich mit erheblicher Kraft gegen die Unterlage. Dieser
Umstand hat, auch bei vernachlässigbarer Profilierung der Sohle und Unterlage, zur
Folge, dass ein Drehen des Absatzes einen ins Gewicht fallenden Kraftaufwand erfordert,
solange der Schuh unten noch in der Bindung festgehalten ist.
[0003] Die CH-PS 522 371 offenbart einen Sportschuh für das Fussball-, Hockey-, Golf- oder
Tennisspiel, oder für den Ballsaaltanz mit einem Sohlen- und/oder Fersenteil, der
gegenüber dem übrigen Schuh um eine Achse drehbar ist, die im wesentlichen senkrecht
zu dessen Sohle bzw. Absatz verläuft. Der Sohlen bzw. Fersenteil ermöglicht es, dass
sich der den Schuh Tragende um eine Achse drehen kann und dabei gegen Gleiten geschützt
ist.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Skischuh zu schaffen, bei dem die
Reibungsverhältnisse zwischen dem Absatz und seiner Unterlage keinen Einfluss auf
die Funktionssicherheit der Skibindung, insbesondere bei Drehstürzen, ausüben.
[0005] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Anspruches 1
gelöst.
[0006] In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Absatzelement in einem Absatzstück gelagert
und steht über dieses nach unten vor. Dadurch kann das Absatzelement kleingehalten
werden und das Absatzstück kann mit einer guten Profilierung ausgestattet sein, so
dass ein sicheres Gehen möglich ist.
[0007] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Absatzelement tellerförmig
ausgebildet und mittels einer Schnappverbindung am Absatzstück befestigbar. Dies erlaubt
eine einfache und sichere Montage des Absatzelementes sowie ein problemloses Auswechseln
desselben.
[0008] Vorzugsweise weisen das Absatzelement und das Absatzstück ring- oder kreisförmige
gegeneinandergerichtete Gleitflächen auf, welche im wesentlichen in Ebenen rechtwinklig
zur Achse liegen. Dadurch kann die Reibung kleingehalten und ein Wippen des Absatzelementes
gegenüber dem Absatzstück verhindert werden.
[0009] Weitere bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemässen Skischuhs sind in den
weiteren abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0010] Im folgenden wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
näher erläutert. Es zeigen rein schematisch:
- Fig. 1
- in Seitenansicht einen mittels einer Sicherheitsbindung auf einem Ski fixierten Skischuh,
- Fig. 2
- in Draufsicht den Ski und den Skischuh gemäss Fig. 1, wobei gestrichelt die Lage des
Skischuhes bei ausgelöstem vorderen Bindungsteil infolge eines Drehsturzes dargestellt
ist,
- Fig. 3
- in gegenüber Fig. 1 vergrösserter Darstellung einen Schnitt durch den Absatzbereich
eines Skischuhes entlang der Linie III-III in der Fig. 4, und
- Fig. 4
- die Untersicht des Absatzbereiches des Skischuhes gemäss Fig. 3.
[0011] Der Schaft 10 des in der Fig. 1 dargestellten Skischuhs 12 besteht aus einem vorderen
und einem hinteren Schalenteil 14 bzw. 16. Der vordere Schalenteil 14 überdeckt den
Fuss des Trägers im Zehen- und Ristbereich sowie den vorderen unteren Teil des Unterschenkels,
wobei eine Querrippung 18 zwischen dem Rist und dem Unterschenkel ein nach Vornbiegen
des Unterschenkels des Trägers erlaubt. Im Fersenbereich ist am vorderen Schalenteil
14 der den hinteren unteren Teil des Unterschenkels umfassende hintere Schalenteil
16 mittels einem Gelenk 20 schwenkbar gelagert. Die beiden Schalenteile 14 und 16,
welche vorzugsweise aus Kunststoff bestehen, werden mit einem nicht dargestellten
Verschluss zusammengehalten. Im Innern des Schaftes 10 ist ein gepolsteter Innenschuh
22 angeordnet, welcher oben über die beiden Schalenteile 14, 16 hinausragt.
[0012] Eine Sohle 24 des Skischuhes 12 wird im vorderen Endbereich von einem vorderen und
im Fersenbereich von einem hinteren, an einem Ski 25 befestigten Bindungsteil 26 bzw.
28 gehalten. Die Sohlenfläche 30 liegt im Zehenbereich auf einer Auflageplatte 32
des vorderen Bindungsteils 26 auf, während sich ein im Absatzbereich 33 angeordnetes
Absatzelement 34 auf einer Trittplatte 36 einer Bremse 38 abstützt. Die Bremse 38
wird vom Absatzelement 34 in der in der Fig. 1 gezeigten Lage gehalten. Löst sich
der Skischuh 12 infolge eines Sturzes oder durch Lösen des hinteren Bindungsteiles
28 vom Ski 25, so verschwenkt sich die federbelastet und schwenkbar an der Skioberfläche
39 befestigte Bremse 38 im Uhrzeigersinn um ungefähr 90°, so dass seitliche Bremshaken
40 über die Gleitfläche 42 des Skis 25 vorstehen und eine unkontrollierte Talfahrt
des Skis 25 verhindern.
[0013] In der Fig. 2 sind die weiter oben angegebenen Teile mit denselben Bezugszeichen
bezeichnet, wie in der Fig. 1. Auf diese Teile wird nur noch insofern eingegangen,
als dies für das Verständnis der Erfindung notwendig ist. In ausgezogenen Linien ist
der Skischuh 12 in seiner normalen Lage dargestellt, wie er mittels dem vorderen und
hinteren Bindungsteil 26, 28 auf dem Ski 25 gehalten wird. Bei einem Vorwärtssturz
löst der hintere Bindungsteil 28 aus und schwenkt um eine Achse parallel zur Skioberfläche
39 und senkrecht zur Skilängsachse 44 und gibt somit den Absatzbereich 33 des Skischuhes
12 frei, so dass sich dieser vom Ski 25 trennen kann.
[0014] Bei einem Drehsturz muss hingegen auch der vordere Bindungsteil 26 den Skischuh 12
freigeben. Zu diesem Zweck ist der vordere Bindungsteil 26 um eine Schwenkachse 46,
welche senkrecht zur Skioberfläche 39 verläuft, schwenkbar (vgl. auch Fig. 1). In
gestrichelten Linien ist der Skischuh 12 während der Freigabe durch den vorderen Bindungsteil
26 dargestellt. Seine Längsachse 48 hat sich dabei um den Winkel α gegenüber der Skilängsachse
44 um eine weitere Achse 50 (s. Fig. 1), welche senkrecht zur Sohlenfläche 30 verläuft
und sich im Absatzbereich 33 der Sohle 24 befindet, verschwenkt. Auch bei einem Vorwärtsdrehsturz
erfolgt eine Drehung des Skischuhs 12 um diese Achse 50, weil während der Freigabe
des Skischuhes 12 vom hinteren Bindungsteil 28 die Trittplatte 36 der Bremse 38 dem
Absatzelement 34 folgt.
[0015] In der Fig. 3 ist der Absatzbereich 33 des Skischuhes 12 mit einem Teil des hinteren
Bindungsteils 28 und des Skis 25 entlang einer Linie III-III der Fig. 4 geschnitten
dargestellt.
[0016] Fig. 4 zeigt den Absatzbereich 33 des Skischuhes 12 von unten.
[0017] Im Absatzbereich 33 ist an einer Sohlenwand 51 mittels vier Schraubenbolzen 52 ein
Absatzstück 54 befestigt. Das Absatzstück 54 ist auf der Unterseite von einem fischgrätartig
profilierten Sohlenteil 56 überzogen, dessen hinteres Ende durch einem austauschbaren
Gummiteil 58 ergänzt ist.
[0018] Das Absatzstück 54 weist eine abgestufte, zur Achse 50 zentrische Ausnehmung 60 mit
einer ringförmigen Rippe 61 auf, die in radialer Richtung gegen unten von einer zur
Achse 50 senkrechten Gleitfläche 62 und oben von einer dazu parallelen Schnappfläche
64 begrenzt ist. An der Rippe 61 ist ein Elementkörper 66 des Absatzelementes 34 drehbar
gelagert. Der Elementkörper 66 ist tellerförmig ausgebildet und hat einen konzentrischen
Ring von Schnappzungen 68, deren Schnappnasen 70 die Schnappfläche 64 hintergreifen.
Der Elementkörper 66 weist eine weitere ringförmige Gleitfläche 72 auf, welche parallel
zur Gleitfläche 62 des Absatzstückes 54 ist. Zwischen den beiden Gleitflächen 62,
72 befindet sich eine ringförmige Folie 73 aus Polytetrafluoräthylen. Diese vermindert
die Reibung zwischen den beiden Gleitflächen 62, 72. Die Unterseite 74 des Elementkörpers
66 ist mit einem profilierten Trittbelag 76 aus einem weichen Kunststoff versehen.
Die Druckfestigkeit des Trittbelages 76 ist kleiner als jene des Elementkörpers 66,
welcher als tragendes Element ausgebildet ist. Der Trittbelag 76 liegt auf der Trittplatte
36 der Bremse 38 auf und steht über den Sohlenteil 56 nach unten vor. Die Trittplatte
36 besteht aus Kunststoff und ist mit Löchern 78, die eine Profilierung bilden, versehen.
Die Schwenkwelle der Bremse 38 ist mit 80 bezeichnet. Die Gleitfläche 42 ist die Oberfläche
eines Skibelags 82.
[0019] Beim erfindungsgemässen Skischuh spielen die Reibungsverhältnisse zwischen der Trittplatte
36 der Bremse 38 und der Sohle 24 des Skischuhs 12 auf die Auslösung des vorderen
Bindungsteils 26 bei einem Dreh- oder Vorwärtsdrehsturz keine Rolle mehr. Das Absatzelement
34 ist im Absatzstück 54 drehbar gelagert, so dass es die relative Lage zur Trittplatte
36 beibehalten kann, während sich der restliche Teil des Skischuhes 12 um die Achse
50 schwenkt; die Gleitflächen 62, 72 und der Ring 73 beschränken die Reibung auf ein
sehr geringes Mass.
[0020] Falls der Ski 25 mit keiner Bremse 38 ausgestattet ist, befindet sich an Ort der
Trittplatte 36 eine hintere Auflageplatte, auf der das Absatzelement 34 zur Auflage
kommt. Auch in diesem Fall spielen die Reibungsverhältnisse zwischen dieser Auflageplatte
und dem Absatzelement 34 für die Auslösung des vorderen Bindungsteils 26 keine Rolle.
[0021] Um ein sicheres Gehen zu ermöglichen, kann der Trittbelag 76 mit einer Profilierung
ausgestattet sein, welche beispielsweise von unregelmässig verteilten Noppen gebildet
wird.
[0022] Da das Absatzstück 54 an der Sohlenwand 51 festgeschraubt ist, kann es problemlos
zusammen mit dem Absatzelement 34 ausgewechselt werden, falls dies beispielsweise
infolge Abnützung des Sohlenteils 56 oder des Trittbelages 76 notwendig ist. Ein alleiniger
Austausch des Absatzelementes ist auch möglich, indem die Schnappnasen 70 von der
Schnappfläche 64 gelöst werden, das Absatzelement 34 vom Absatzstück 54 entfernt wird
und ein neues Absatzelement 34 in die Ausnehmung 60 eingeführt und an den Schnappflächen
64 befestigt wird.
[0023] Zwischen den Gleitflächen 62 und 72 können anstelle einer die Reibung reduzierenden
ringförmigen Folie 73 auch Rollen oder Kugeln angeordnet sein. Auf diese reibungsvermindernden
Mittel kann verzichtet werden, falls das Absatzstück 54 und das Absatzelement 34 mindestens
im Bereich der Gleitflächen 62, 72 aus Werkstoffen bestehen, die in der gemeinsamen
Berührungsfläche eine kleine Reibung aufweisen.
[0024] Das Absatzelement 34 und/oder das Absatzstück 54 können Verbundspritzteile sein,
wobei der Elementkörper 66 und das Absatzstück 54 aus Kunststoff bestehen und diese
auf der Unterseite eine antiabrasive Oberfläche aufweisen, deren Druckfestigkeit kleiner
ist als jene des Absatzstückes 54 und des Elementkörpers 66.
[0025] Es ist auch denkbar, dass das drehbare Absatzelement 34 vom ganzen Absatzbereich
33 gebildet wird.
1. Skischuh mit einem Schaft und einer Sohle (24) mit einem Absatzbereich (33), wobei
der Skischuh (12) mittels eines an seinem vorderen Endbereich angreifenden, bei einem
Drehsturz den Skischuh (12) in einer Richtung quer zur Längsachse (44) eines Skis
(25) freigebenden vorderen Bindungsteils (26) und eines den Absatzbereich (33) gegen
eine am Ski (25) angeordnete Unterlage (36) drückenden hinteren Bindungsteils (28)
am Ski lösbar befestigbar ist, gekennzeichnet durch ein im Absatzbereich (33) um eine
im wesentlichen rechtwinklig zur Sohlenfläche (30) verlaufende Achse (50) drehbar
gelagertes Absatzelement (34), welches vom hinteren Bindungsteil (28) an die Unterlage
(36) andrückbar ist.
2. Skischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Absatzelement (34) in einem
Absatzstück (54) gelagert ist und über dieses nach unten vorsteht.
3. Skischuh nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Absatzelement (34) tellerförmig
ausgebildet ist und mittels einer Schnappverbindung (68,70,64) am Absatzstück (54)
befestigbar ist.
4. Skischuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Absatzelement (34) einen
zur Achse (50) konzentrischen Ring von Schnappzungen (68) aufweist, deren Schnappnasen
(70) eine am Absatzstück (54) vorgesehene Schnappfläche (64) hintergreifen.
5. Skischuh nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Absatzelement
(34) und das Absatzstück (54) ring- oder kreisförmige, gegeneinander gerichtete Gleitflächen
(62,72) aufweisen, welche im wesentlichen in Ebenen rechtwinklig zur Drehachse (50)
des Absatzelementes (34) liegen.
6. Skischuh nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Gleitflächen (62,
72) reibungsmindernde Mittel (73), vorzugsweise Rollen, Kugeln oder eine Gleitfolie,
angeordnet sind.
7. Skischuh nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Absatzelement (34) und
das Absatzstück (54) mindestens im Bereich der Gleitflächen (62, 72) aus zwei verschiedenen
Werkstoffen, vorzugsweise Kunststoffen, bestehen, die in der gemeinsamen Berührungsfläche
eine geringe Reibung aufweisen.
8. Skischuh nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Absatzelement
(34) einen Elementkörper (66), vorzugsweise aus Kunststoff, aufweist, dessen Unterseite
(74) mit einem, vorzugsweise nicht richtungsorientiert profilierten Trittbelag (76)
versehen ist, dessen Druckfestigkeit geringer ist als jene des Elementkörpers (66).
9. Skischuh nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Absatzstück
(54) und/oder das Absatzelement (34) Verbundspritzteile sind, welche einen tragenden
Körper (54, 66) und eine antiabrasive Oberfläche (56, 76) aufweisen, deren Druckfestigkeit
geringer ist als jene der tragenden Körper (54, 66).
1. Ski boot with a shaft and a sole (24) with a heel region (33), the ski boot (12) being
detachably fastenable to the ski by means of a front binding part (26) which engages
on the front end region of the ski boot and in the event of a turning fall releases
the ski boot (12) in a direction transverse to the longitudinal axis (44) of a ski
(25), and of a rear binding part (28) which presses the heel region (33) against a
support (36) arranged on the ski (25), characterised by a heel element (34) which
is mounted rotatably in the heel region (33) about an axis (50) running essentially
at right angles to the sole surface (30) and which can be pressed onto the support
(36) by the rear binding part (28).
2. Ski boot according to Claim 1, characterised in that the heel element (34) is mounted
in a heel piece (54) and projects downwards beyond this.
3. Ski boot according to Claim 2, characterised in that the heel element (34) is of plate-shaped
design and is fastenable to the heel piece (54) by means of a snap connection (68,
70, 64).
4. Ski boot according to Claim 3, characterised in that the heel element (34) has a ring
of snap tongues (68) which is concentric with the axis (50), the snap noses (70) of
which snap tongues engage behind a snap surface (64) provided on the heel piece (54).
5. Ski boot according to one of Claims 2 to 4, characterised in that the heel element
(34) and the heel piece (54) have annular or circular sliding surfaces (62, 72) which
are directed towards one another and lie essentially in planes at right angles to
the axis of rotation (50) of the heel element (34).
6. Ski boot according to Claim 5, characterised in that friction-reducing means (73),
preferably rollers, balls or a sliding film, are arranged between the sliding surfaces
(62, 72).
7. Ski boot according to Claim 5, characterised in that the heel element (34) and the
heel piece (54) consist, at least in the region of the sliding surfaces (62, 72),
of two different materials, preferably plastics, which have low friction in the common
contact surface.
8. Ski boot according to one of Claims 1 - 7, characterised in that the heel element
(34) has an element body (66), preferably made of plastic, the underside (74) of which
is provided with a tread covering (76) which is preferably not profiled in a directionally
orientated manner and the compressive strength of which is lower than that of the
element body (66).
9. Ski boot according to one of Claims 1 - 8, characterised in that the heel piece (54)
and/or the heel element (34) are composite moulded parts which have a bearing body
(54, 66) and an anti-abrasive surface (56, 76), the compressive strength of which
is lower than that of the bearing bodies (54, 66).
1. Chaussure de ski, avec une tige et une semelle (24), dotée d'une zone de talon (33),
la chaussure de ski (12) étant susceptible d'être fixée de façon amovible sur le ski
au moyen d'une partie de fixation avant (26), prenant prise dans sa zone d'extrémité
avant, assurant la libération de la chaussure de ski (12) dans une direction transversale
à l'axe longitudinal (44) du ski (25), en cas de chute avec rotation, et d'une partie
de fixation arrière (28), qui presse la zone de talon (33) contre une plaque d'appui
(36), disposée sur le ski (25), caractérisée par un élément de talon (34), monté à
rotation dans la zone de talon (33), autour d'un axe (50), sensiblement perpendiculaire
à la surface de semelle (30), et susceptible d'être pressé sur la plaque (36) par
la partie de fixation arrière (28).
2. Chaussure de ski selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de talon
(34) est monté dans une pièce (54) et fait saillie vers le bas, au-dessus de celle-ci.
3. Chaussure de ski selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'élément de talon
(34) est réalisé en forme de disque et est susceptible d'être fixé sur la pièce (54)
grâce à une liaison à déclic (68, 70, 64).
4. Chaussure de ski selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'élément de talon
(34) présente un anneau, concentrique à l'axe (50), de languettes d'enclenchement
(68), dont les ergots (70) saisissent par l'arrière des surfaces (64) prévues sur
la pièce (54).
5. Chaussure de ski selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisée en ce que l'élément
de talon (34) et la pièce (54) présentent des surfaces de glissement (62, 72) annulaires
ou circulaires, tournées les unes vers les autres, situées sensiblement dans des plans
perpendiculaires à l'axe de rotation (50) de l'élément de talon (34).
6. Chaussure de ski selon la revendication 5, caractérisée en ce que des moyens de diminution
du frottement (73), de préférence des galets, des billes ou une feuille de glissement,
sont disposés entre les surfaces de glissement (62, 72).
7. Chaussure de ski selon la revendication 5, caractérisée en ce qu'au moins dans la
zone des surfaces de glissement (62, 72), l'élément de talon (34) et la pièce (54)
se composent de deux matériaux différents, de préférence de matières synthétiques,
qui présentent un faible coefficient de frottement dans une surface de contact commune.
8. Chaussure de ski selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'élément
de talon (34) présente un corps (66), de préférence en matière synthétique, dont la
face inférieure (74) est pourvue d'un revêtement de pose du pied (76), profilé de
préférence d'une façon n e présentant pas d'orientation directionnelle, dont la résistance
à la compression est inférieure à celle du corps (66).
9. Chaussure de ski selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la pièce
(54) et/ou l'élément de talon (34) sont des pièces composites obtenues par injection,
qui présentent un corps (54, 66) et une surface anti-abrasive (56, 76), dont la résistance
à la compression est inférieure à celle du corps (54, 66).

