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EP 0 307 680 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.02.1992 Patentblatt 1992/06 |
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Anmeldetag: 25.08.1988 |
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Betonbewehrungsstab, insbesondere Betonrippenstab
Concrete reinforcing rod, particularly a concrete ribbed bar
Barre d'armature pour béton, en particulier barre nervurée pour béton
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI LU NL |
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Priorität: |
11.09.1987 DE 3730489
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.03.1989 Patentblatt 1989/12 |
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Patentinhaber: |
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- Dyckerhoff & Widmann Aktiengesellschaft
D-81902 München (DE)
- ARBED S.A.
L-2930 Luxembourg (LU)
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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Vertreter: Blumbach Weser Bergen Kramer |
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Radeckestrasse 43 D-81245 München D-81245 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 172 544 DE-A- 2 622 524 FR-A- 2 249 222 GB-A- 1 058 863
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WO-A-86/06777 DE-C- 3 131 078 FR-A- 2 335 640
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Betonrippenstahl gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Den Rippen eines Betonbewehrungsstabes wird neben der Aufgabe, einen ausreichenden
Verbund im Beton zu gewährleisten ― ein Maß für den Verbund ist die sogenannte bezogene
Rippenfläche ― auch die Aufgabe zugewiesen, das Erzeugnis hinsichtlich Stahlsorte
und Herkunft zu kennzeichnen.
[0003] So schreibt die Euronorm 80-85 vor, zur Kennzeichnung der Stahlsorte Fe B 400 zwei
einander gegenüberliegende Reihen paralleler Schrägrippen vorzusehen, wobei die Schrägrippen
auf den beiden Umfangshälften unterschiedliche Abstände aufweisen müssen. Die Stahlsorte
Fe B 500 ist durch zwei Reihen von Schrägrippen zu kennzeichnen, von denen eine Reihe
parallele Schrägrippen und die andere Reihe zur Stabachse alternierend geneigte Schrägrippen
aufweist. Erzeugerland und Herstellerwerk werden durch eine bestimmte Anzahl von normalen
Schrägrippen zwischen verbreiterten Schrägrippen gekennzeichnet. Es wird somit durch
unterschiedliche charakteristische Rippenanordnungen eine Kennzeichnung des Betonbewehrungsstabes
vorgenommen.
[0004] Ein Betonbewehrungsstab gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 ist durch die
DE-A-2622524 bekanntgeworden. Zur Verminderung der Sprengwirkung und Erzielung einer
geringen Kerbempfindlichkeit sind bei dem bekannten Betonbewehrungsstab zwischen zwei
hohen Schrägrippen eine Anzahl niedrigerer Schrägrippen derart angeordnet, daß die
bezogenen Rippenflächen der niedrigeren und der hohen Rippen in einem bestimmten Verhältnis
zueinander stehen. Um ein Herausdrehen des Stabes aus dem Beton zu verhindern, weisen
in Stablängsrichtung aufeinanderfolgende Schrägrippen unterschiedlicher Neigung auf,
oder es ist neben den Schrägrippen mindestens eine Längsrippe vorgesehen. Die Wahl
der Schrägrippenneigungen wird durch die Gesichtspunkte Verbundwirkung, Walztechnik
und Stabkennzeichnung bestimmt. Bei einem Ausführungsbeispiel sind niedrigere Rippen
längs eines zweigängigen Gewindes angeorndet.
[0005] Durch die DE-Z Beton- und Stahlbetonbau 2/1973, Seiten 25 bis 35, sind als GEWI-Stahl
bezeichnete, schraubbare Betonbewehrungsstäbe bekanntgeworden, bei denen die Rippen
längs wenigstens einer Schraubenlinie angeordnet sind und Teile eines ein- oder mehrgängigen
Gewindes zum Aufschrauben eines mit einem entsprechenden Gegengewinde versehenen Verankerungs-
bzw. Verbindungskörpers bilden. Um bei einer vorgegebenen Belastung die Gewindeverbindung,
das heißt den Verankerungs- bzw. Verbindungskörper möglichst kurz halten zu können,
wird angestrebt, daß der Längsschnitt des Betonbewehrungsstabes in einer Axialebene
im Bereich der Rippen einen regelmäßigen glatten wellenförmigen Verlauf zeigt (DE-OS
3517638). Der lichte Abstand zwischen den Rippen entspricht dann etwa der Rippenbreite.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem Betonrippenstahl gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1, bei dem die Rippenanordnung und Rippenform zur Identifizierung
der Stahlsorte und/oder der Herkunft dient, die Rippen so anzuordnen und auszubilden,
daß an beliebigen Schnittstellen dieses Betonbewehrungsstabes ein Verankerungs- bzw.
Verbindungskörper aufschraubbar ist.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind den übrigen Ansprüchen zu entnehmen.
[0008] Bei dem erfindungsgemäßen Betonbewehrungsstab besitzen Rippen, die eine außerhalb
der Schraubenlinie eines eingängigen Gewindes bzw. der Schraubenlinien eines zwei-
oder mehrgängigen Gewindes liegende Position aufweisen oder verbreitert sind, eine
so weit verringerte Rippenhöhe, daß durch sie das Aufschrauben des zugehörigen Verankerungs-
bzw. Verbindungskörpers nicht behindert wird. Diese Rippen können sich damit allerdings
nicht an der Tragfunktion der Gewindeverbindung beteiligen, so daß bei gleicher mechanischer
Beanspruchung die Länge des Verankerungs- bzw. Verbindungskörpers vergrößert werden
muß.
[0009] Dies kann dadurch vermieden werden, daß die Scherfestigkeit des Betonbewehrungsstabes
im Rippenbereich entsprechend vergrößert wird, so daß die Rippen, die für die Kraftübertragung
herangezogen werden können, eine höhere Kraft übertragen können. Im Hinblick auf die
dynamische Beanspruchbarkeit der Gewindeverbindung wird ergänzend zu der beschriebenen
Form und Anordnung der Rippen vorzugsweise ein Betonstahl verwendet, der im Rand-
und Rippenbereich eine gegenüber dem Kern erhöhte Festigkeit besitzt, also zum Beispiel
ein Betonstahl, wie er unter dem Handelsnamen Tempcore-Stahl (als Warenzeichen eingetragen)
bekanntgeworden ist. Solche Stähle werden dadurch hergestellt, daß sie beim Austritt
aus dem letzten Walzgerüst einer Warmwalzanlage in der Randzone durch eine Wasserkühlstrecke
derart intensiv abgekühlt werden, daß es in dieser Zone zu einem Härtegefüge kommt
und die gehärtete Randzone nach Austritt des Stabes aus der Wasserkühlstrecke durch
den Wärmeinhalt der Kernzone angelassen wird. Sie weisen nicht nur eine gegenüber
dem Kern erhöhte Festigkeit, sondern auch einen im Vergleich zu anderen warmgewalzten
Betonbewehrungsstäben erhöhten Reibwert an ihrer Oberfläche und damit im Rippenbereich
auf. Ein erhöhter Reibwert ist im Hinblick auf die Selbsthemmung der Gewindeverbindung
erwünscht.
[0010] Die Erfindung wird durch zwei Ausführungsbeispiele anhand zweier Figuren erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Abschnitt eines schraubbaren Betonbewehrungsstabes mit einer für die Stahlsorte
Fe B 400 charakteristischen Rippenanordnung,
- Fig. 2
- einen Abschnitt eines schraubbaren Betonbewehrungsstabes mit einer für die Stahlsorte
Fe B 500 charakteristischen Rippenanordnung.
[0011] Der in Fig. 1 dargestellte Betonbewehrungsstab 1 weist einen kreisförmigen Kernquerschnitt
sowie zwei einander gegenüberliegende Reihen von Rippen 2 bzw. 3 auf. Diese Rippen
sind längs einer ersten Schraubenlinie eines eingängigen Gewindes angeordnet. Zwischen
den Rippen 2 befinden sich Zusatzrippen 4, die längs einer gegenüber der ersten Schraubenlinie
um 180° versetzten zweiten Schraubenlinie angeordnet sind, so daß auf der in Fig.
1 oben dargestellten Stabhälfte eine Rippenanordnung entsprechend einem zweigängigen
Gewinde realisiert ist, während die Rippenanordnung auf der unteren Stabhälfte nur
einem eingängigen Gewinde entspricht. Im dargestellten Fall weisen die Zusatzrippen
4 eine gegenüber den Rippen 2 bzw. 3 so weit verringerte Rippenhöhe auf, daß durch
sie das Aufschrauben eines zugehörigen eingängigen Verankerungs- bzw. Verbindungskörpers
nicht behindert wird. Damit können über diese Zusatzrippen 4 auch keine Kräfte in
den Verankerungs- bzw. Verbindungskörper eingetragen werden. Dies wird bei der in
Fig. 1 dargestellten Rippenanordnung jedoch möglich, wenn die Rippen 4 in gleicher
Höhe wie die Rippen 2 ausgebildet werden und der zugehörige Verankerungs- bzw. Verbindungskörper
ein zweigängiges Innengewinde aufweist.
[0012] Auf der unteren Stabhälfte sind einzelne gegenüber den Rippen 3 bzw. 2 verbreiterte
Rippen 5 vorgesehen. Diese müssen eine so weit gegenüber den Rippen 3 bzw. 2 verringerte
Rippenhöhe aufweisen, daß durch sie das Aufschrauben des zugehörigen Verankerungs-
bzw. Verbindungskörpers nicht behindert wird.
[0013] Selbst wenn die Zusatzrippen 4 als tragende Rippen einer zweigängigen Gewindeverbindung
ausgebildet werden, ist wegen der auf der unteren Stabhälfte fehlenden Zusatzrippen
und wegen der verbreiterten Rippen 5 die Tragfähigkeit gegenüber einer üblichen zweigängigen
Gewindeverbindung der gleichen Steigung vermindert. Wenn gleich große Kräfte übertragen
werden sollen, müßte deshalb die Länge des Verankerungs- bzw. Verbindungskörpers erhöht
werden. Dem kann dadurch entgegengewirkt werden, daß in dem für die Belastung der
Gewindeverbindung kritischen Bereich, das heißt im Rand- und Rippenbereich des Betonbewehrungsstabes
die Festigkeit erhöht wird. Vorzugsweise wird ein Stahl eingesetzt, bei dem mittels
einer Abschreck- und Anlaßbehandlung aus der Walzhitze eine gegenüber dem Kern erhöhte
Festigkeit im Rand- und Rippenbereich des Betonbewehrungsstabes gebildet ist.
[0014] Bei dem schraubbaren Betonbewehrungsstab nach Fig. 2 entspricht die Anordnung der
Rippen 2 und 3 der der gleich bezifferten Rippen des ersten Ausführungsbeispiels nach
Fig. 1. Die Zusatzrippen 4 sind hier jedoch nicht längs einer um 180° versetzten Schraubenlinie
zur Bildung eines zweigängigen Gewindes angeordnet, sondern besitzen eine gegenüber
den Rippen 2 unterschiedliche Neigung. Die obere Stabhälfte von Fig. 2 weist in der
Draufsicht eine Rippenreihe aus zur Stabachse alternierend geneigten Schrägrippen
2 und 4 auf. Damit müssen die Zusatzrippen 4 eine gegenüber den Rippen 2 so weit verringerte
Rippenhöhe aufweisen, daß durch sie das Aufschrauben des zugehörigen Verankerungs-
bzw. Verbindungskörpers nicht behindert wird. Der in Fig. 2 dargestellte Durchmesser
D der zylindrischen Umhüllenden der Zusatzrippen 4 muß kleiner sein als der Innendurchmesser
des Gewindes des auf den Betonbewehrungsstab aufzuschraubenden Verankerungs- bzw.
Verbindungs-körpers.
[0015] Auch bei diesem Stab ist es vorteilhaft, wenn die Festigkeit im Rand- und Rippenbereich
des Betonbewehrungsstabes erhöht ist, da hier durch den Platzbedarf für die Zusatzrippen
4 die für die Gewindeverbindung heranziehbaren Rippen 2 und 3 verhältnismäßig schmal
ausgebildet sein müssen bzw. die Steigung der Schraubenlinie, längs deren diese Rippen
angeordnet sind, verhältnismäßig steil sein muß. Damit wird aber auch die für das
Tragverhalten der Gewindeverbindung maßgebende Scherfläche pro Längeneinheit verhältnismäßig
klein.
[0016] Durch die Zusatzrippen 4 oder auch in anderer Weise ausgebildete Vorsprünge wird
bei beiden Ausführungsbeispielen der Verbund erhöht. Wenn die Zusatzrippen 4 eine
wesentlich geringere Höhe als die Rippen 2 bzw. 3 aufweisen, wird ein besonders weicher
Verbund erzielt. Gegebenenfalls können zwischen den Rippen 2 bzw. 3 weitere Zusatzrippen
4 von entsprechend geringer Höhe vorgesehen sein. Desgleichen können in dem Betonbewehrungsstab
auch Einschnitte bzw. Einprägungen 6 vorgesehen werden, um die Verbundwirkung des
Stabes im Beton zu verbessern und gleichzeitig weitere Kennzeichnungsmittel verfügbar
zu haben.
[0017] Im Hinblick auf eine ausreichende bezogene Rippenfläche ist es vorteilhaft, wenn
sich die Rippen in voller Höhe jeweils nahezu über den halben Stabumfang erstrecken.
1. Betonbewehrungsstab (1), insbesondere Betonrippenstab mit kreisförmigem oder nahezu
kreisförmigem Kernquerschnitt und zwei einander gegenüberliegenden Reihen von Rippen
(2, 3, 4, 5), die zur Identifizierung der Stahlsorte und/oder der Herkunft eine charakteristische
Rippenanordnung und/oder einzelne verbreiterte Rippen (5) aufweisen, bei dem ferner
zueinander parallele Schrägrippen (2, 3) auf beiden Umfangshälften längs wenigstens
einer Schraubenlinie angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägrippen Teile eines ein- oder zweigängigen Gewindes zum Aufschrauben
eines mit einem entsprechenden Gegengewinde versehenen Verankerungs- bzw. Verbindungskörpers
bilden und Rippen (4 bzw. 5), die eine außerhalb der betreffenden Schraubenlinie liegende
Position aufweisen oder verbreitert sind, eine so weit verringerte Rippenhöhe besitzen,
daß durch sie das Aufschrauben des zugehörigen Verankerungs- bzw. Verbindungskörpers
nicht behindert wird.
2. Betonbewehrungsstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (2,
4) der einen Rippenreihe längs zweier um 180° gegeneinander versetzter Schraubenlinien
eines zweigängigen Gewindes und die Rippen (3) der gegenüberliegenden anderen Rippenreihe
nur längs einer der beiden Schraubenlinien angeordnet sind.
3. Betonbewehrungsstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (2,
3) beider Rippenreihen längs einer Schraubenlinie angeordnet sind und durch Anordnung
von zueinander parallelen Zusatzrippen (4) mit verringerter Rippenhöhe und anderer
Neigung eine Rippenreihe aus zur Stabachse alternierend geneigten Schrägrippen (2,
4) gebildet ist.
4. Betonbewehrungsstab nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den Rippen wenigstens einer Rippenreihe Einschnitte oder Einprägungen (6)
vorhanden sind.
5. Betonbewehrungsstab nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
sich die Rippen (2, 3, 4, 5) in voller Höhe jeweils nahezu über den halben Stabumfang
erstrecken.
6. Betonbewehrungsstab nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
er im Rand- und Rippen-bereich eine gegenüber dem Kern erhöhte Festigkeit besitzt.
7. Betonbewehrungsstab nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die für die Gewindever-bindung ausnutzbaren Rippen (2, 3) eine im Querschnitt trapezförmige
Rippenform aufweisen, die mit den Definitionen
b = Fußbreite der Rippe
d
s = Nenndurchmesser des Betonstahls
h = Rippenhöhe
β = Neigungswinkel der Rippenflanke in Altgrad den folgenden Bedingungen genügt
8. Betonbewehrungsstab nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß 2,0 ≦ b/h ≦ 3,0.
9. Verfahren zum Herstellen eines Betonbewehrungsstabes nach einem der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß er nach Verlassen des letzten Walzgerüstes einer
Warmwalzanlage in der Randzone durch eine Wasserkühlstrecke derart intensiv abgekühlt
wird, daß es in dieser Zone zu einer Martensit- und/oder Bainit-Bildung kommt und
nach Austritt des Stabes aus der Wasserkühlstrecke die gehärtete Randzone durch den
Wärmeinhalt der Kernzone angelassen wird.
1. A concrete reinforcing bar (1), in particular a ribbed concrete reinforcing bar,
of circular or almost circular core cross-section and with two mutually opposite rows
of ribs (2, 3, 4, 5) which, for identification of the type of steel and/or the origin
have a characteristic rib arrangement and/or individual widened ribs (5), in which
moreover mutually parallel inclined ribs (2, 3) are arranged on both peripheral halves
along at least one helical line, characterised in that the inclined ribs form portions
of a single-flight or two-flight thread for screwing on an anchoring or connecting
body provided with a corresponding co-operating thread and ribs (4 or 5) which are
in a position lying outside the respective helical line or are widened are of a rib
height which is reduced to such an extent that screwing on of the associated anchoring
or connecting body is not obstructed thereby.
2. A concrete reinforcing bar according to claim 1 characterised in that the ribs
(2, 4) of the one row of ribs are arranged along two helical lines of a two-flight
thread, which are displaced by 180° with respect to each other, and the ribs (3) of
the opposite other row of ribs are arranged only along one of the two helical lines.
3. A concrete reinforcing bar according to claim 1 characterised in that the ribs
(2, 3) of both rows of ribs are arranged along a helical line and a row of inclined
ribs (2, 4) which are inclined alternately to the axis of the bar is formed by the
arrangement of mutually parallel additional ribs (4) of reduced rib height and with
a different inclination.
4. A concrete reinforcing bar according to one of claims 1 to 3 characterised in that
incisions or impressions (6) are provided between the ribs of at least one row of
ribs.
5. A concrete reinforcing bar according to one of claims 1 to 4 characterised in that
the ribs (2, 3, 4, 5) each extend at their full height over almost half the bar periphery.
6. A concrete reinforcing bar according one of claims 1 to 5 characterised in that
in the edge and rib region it is of increased strength with respect to the core.
7. A concrete reinforcing bar according to one of claims 1 to 6 characterised in that
the ribs (2, 3) which can be used for the thread connection are of a rib shape which
is trapezoidal in cross-section and which with the following definitions:
b = base width of the rib
d
s = nominal diameter of the concrete reinforcing steel member
h = rib height
β = angle of inclination of the rib flank in degrees of angle satisfies the following
conditions:
8. A concrete reinforcing bar according to claim 7 characterised in that 2.0 ≦ b/h ≦ 3.0.
9. A method of making a concrete reinforcing bar according to one of claims 1 to 8
characterised in that after leaving the last roll stand of a hot rolling installation
it is intensively cooled in the edge zone by a water cooling line in such a way that
in that zone martensite and/or bainite formation occurs and after the bar issues from
the water cooling line the hardened edge zone is tempered by the heat content of the
core zone.
1. Barre d'armature à béton (1), notamment barre nervurée à béton, dont le noyau possède
une section transversale circulaire ou presque circulaire, et qui comporte deux séries
réciproquement opposée de nervures (2, 3, 4, 5), qui, pour l'identification du type
d'acier et/ou de la provenance, possèdent un ensemble caractéristiques de nervures
et/ou des nervures individuelles élargies (5), et dans lequel en outre des nervures
obliques parallèles (2, 3) sont disposées sur les deux moitiés périphériques le long
d'au moins une ligne hélicoïdale, caractérisée par le fait que les nervures obliques
constituent des parties d'un filetage à un ou deux filets pour le vissage d'un corps
d'ancrage ou de liaison comportant un filetage antagoniste correspondant, et des nervures
(4 ou 5), qui sont dans une position située à l'extérieur de la ligne hélicoïdale
considérée ou sont élargies, possèdent une hauteur suffisamment réduite pour ne pas
gêner le vissage du corps d'ancrage ou de liaison associé.
2. Barre d'armature à béton suivant la revendication 1, caractérisée par le fait que
les nervures (2, 4) d'une série de nervures sont disposées le long de deux lignes
hélicoïdales, décalées réciproquement de 180°, d'un filetage à deux filets et que
les nervures (3) de l'autre série de nervures, opposée, sont disposées uniquement
le long de l'une des deux lignes hélicoïdales.
3. Barre d'armature à béton suivant la revendication 1, caractérisée par le fait que
les nervures (2, 3) des deux séries de nervures sont disposées le long d'une ligne
hélicoïdale et qu'une série de nervures obliques (2, 4) inclinées d'une manière alternée
par rapport à l'axe de la barre, est formée par la disposition de nervures supplémentaires
parallèles (4) possédant une nervure réduite et une autre inclinaison.
4. Barre d'armature à béton suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisée par
le fait que des entailles ou des parties gaufrées en creux (6) sont présentes entre
les nervures d'au moins une série de nervures.
5. Barre d'armature à béton suivant l'une des revendications 1 à 4, caractérisée par
le fait que les nervures (2, 3, 4, 5) s'étendent sur toute leur hauteur presque sur
la moitié de la circonférence de la barre.
6. Barre d'armature à béton suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisée par
le fait qu'elle possède, dans la zone de leur bord et de leurs nervures, une rigidité
accrue par rapport au noyau.
7. Barre d'armature à béton suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisée par
le fait que les nervures (2, 3), qui peuvent être utilisées pour la liaison par vissage,
possèdent une forme de nervures trapézoïdales en coupe transversale, qui satisfait
à

avec les définitions
b = largeur du pied de la nervure
d
s = diamètre nominal de l'acier à béton
h = hauteur des nervures
β = angle d'inclinaison du flanc des nervures en degrés.
8. Barre d'armature à béton suivant la revendication 7, caractérisée par le fait que
l'on a 2,0 ≦ b/h ≦ 3,0.
9. Procédé pour fabriquer une barre d'armature à béton suivant l'une des revendications
1 à 8, caractérisé par le fait que lorsque la barre a quitté la dernière cage de laminage
d'une installation de laminage à chaud, on la refroidit de façon intense dans sa zone
marginale dans une section de refroidissement à eau, de sorte qu'il se forme, dans
cette zone, de la martensite et/ou de la bainite et qu'à la sortie de la barre de
la section de refroidissement à eau, un revenu est appliqué à la zone marginale trempée
par la chaleur que contient la zone du noyau.
