| (19) |
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(11) |
EP 0 308 429 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.10.1991 Patentblatt 1991/43 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.09.1987 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE8700/429 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8802/506 (07.04.1988 Gazette 1988/08) |
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| (54) |
GLEICHLAUF-GEGENLAUF-ENTWICKLERSTATION FÜR EINE ELEKTROFOTOGRAFISCHE EINRICHTUNG
CO- AND COUNTER-ROTATING DEVELOPMENT SYSTEM FOR AN ELECTRO-PHOTOGRAPHIC INSTALLATION
UNITE DE DEVELOPPEMENT DOTEE DE CYLINDRES A SENS DE ROTATION IDENTIQUE ET ANTAGONISTE
POUR DISPOSITIF ELECTRO-PHOTOGRAPHIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
24.09.1986 DE 3632441
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.03.1989 Patentblatt 1989/13 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemens Nixdorf
Informationssysteme Aktiengesellschaft |
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33102 Paderborn (DE) |
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Erfinder: |
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- KÖFFERLEIN, Rainer, Dipl.-Ing.
D-8000 München 71 (DE)
- SCHLAGETER, Bernhard, Ing.(grad)
D-8025 Unterhaching (DE)
- BAIER, Erich
D-8069 Sünzhausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fuchs, Franz-Josef, Dr.-Ing. et al |
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Postfach 22 13 17 80503 München 80503 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 086 683 GB-A- 1 524 543 US-A- 3 911 864
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DE-A- 3 401 992 US-A- 3 881 446 US-A- 3 912 388
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- Patent Abstracts of Japan, volume 8, No. 144 (P-284)(1581), 5 July 1984 & JP-A-59-42570
- Patent Abstracts of Japan, volume 7, No. 196 (P-219) (1341), 26 August 1983 & JP-A-58-93083
- Patent Abstracts of Japan, volume 9, No. 72 (P-345) (1795), 2 April 1985 & JP-A-59-204062
- Patent Abstracts of Japan, volume 10, No. 206 (P-478) (2262), 18 July 1986 & JP-A-61-46969
- Patent Abstracts of Japan, volume 10, No. 135 (P-457) (2192), 20 May 1986 & JP-A-60-256184
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Entwicklerstation gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] In der Kopiergerätetechnik und bei nichtmechanischen Datenschnelldruckern, die nach
dem Prinzip der Elektrofotografie arbeiten, werden Ladungsbilder auf einem Ladungsbildträger,
z.B. einer Fotoleitertrommel erzeugt und anschließend mit einem farbigen Pulver (Toner)
in einer Entwicklerstation eingefärbt. Die Tonerbilder werden bei Verwendung einer
Fotoleitertrommel anschließend auf Normalpapier übertragen und dort fixiert.
[0003] In der Regel wird zum Entwickeln ein Zweikomponentenentwickler verwendet, der aus
ferromagnetischen Trägerteilchen und farbigen Tonerteilchen besteht. Das Entwicklergemisch
wird z.B. mittels einer Magnetbürstenanordnung am Ladungsbild auf dem Ladungsbildträger
vorbeigeführt, an dem die Tonerteilchen - verursacht durch elektrostatische Kräfte
- haften bleiben. Die Magnetbürstenanordnung besteht dabei aus einem drehbaren Hohlzylinder,
in dessen Innerem mehrere Reihen von stationären Dauermagneten angeordnet sind. In
einer Entwicklerstation können dabei mehrere Magnetbürstenanordnungen vorgesehen sein.
Z.B. kann eine Magnetbürstenanordnung dazu dienen, das Entwicklergemisch am Ladungsbildträger
vorbei zu transportieren. Diese Magnetbürstenanordnung wird im folgenden Entwicklerwalze
genannt. Eine weitere Magnetbürstenanordnung kann dazu verwendet werden, um das Entwicklergemisch
aus dem Innern der Entwicklerstation zur Entwicklerwalze zu transportieren. Eine derartige
Magnetbürstenanordnung oder jede andere Anordnung, die einen derartigen Entwicklergemischtransport
bewirkt, wird im folgenden Transportwalze genannt. Entwicklerstationen, in denen mit
Hilfe des Magnetbürstenprinzips Entwicklergemisch zur Einfärbung der Ladungsbilder
auf dem Ladungsbildträger verwendet werden, sind aus der DE-PS 31 19 010 bekannt.
[0004] Wenn Entwicklerwalzen so betrieben werden, daß das Entwicklergemisch in Bewegungsrichtung
des Ladungsbildträgers aufgebracht wird, spricht man von Gleichlauf-Entwicklerwalzen.
Wird das Entwicklergemisch mit Hilfe der Entwicklerwalzen entgegen der Bewegungsrichtung
des Ladungsbildträgers aufgebracht, so werden derartige Entwicklerwalzen als Gegenlauf-Entwicklerwalzen
bezeichnet.
[0005] Entwicklerstationen die sowohl Gegenlauf- als auch Gleichlauf-Entwicklerwalzen halten,
sind z.B. aus der US-A 39 12 388 und der US-A-38 81 446 bekannt. Diesen Entwicklerwalzen
ist zusätzlich eine Dosiereinrichtung zugeordnet, die aus einer verstellbaren Klinge
besteht und die dazu dient, dem Gemischteppich auf den Entwicklerwalzen eine definierte
Höhe bzw. Dicke aufzuprägen. Das Entwicklergemisch wird dabei aus dem Vorratsraum
beiden Walzen gleichzeitig angeboten.
[0006] Entwicklerstationen mit Gleichlauf-Entwicklerwalzen, wie sie z.B. aus der GB-A- 1
524 543 bekannt sind, haben gute Druckergebnisse bei linienartigen Mustern, wie z.B.
Schriftzeichen. Bei Vollflächen wie sie z.B. bei graphischen Darstellungen vorkommen
oder bei schwarzen Balken wie sie z.B. zum Drucken von Bar-Cods notwendig sind, ist
die Einschwärzung unbefriedigend.
[0007] Um die vollflächige Einfärbung befriedigend bewerkstelligen zu können, sind zahlreiche
Versuche unternommen worden.
[0008] So läßt sich eine bessere Vollflächeneinfärbung ohne Änderung der Entwicklerstation
erreichen, wenn der Toner und/oder das Trägermaterial im Entwicklergemisch geändert
werden. Bisher hat sich jedoch in all diesen Fällen auch eine erhebliche Reduzierung
der Gemischlebensdauer ergeben, was wegen der damit verbundenen höheren Verbrauchsmaterial-
und Wartungskosten von großem Nachteil ist.
[0009] Eine weitere Möglichkeit, die Vollflächeneinfärbung zu verbessern, besteht darin,
von dem Umkehrentwicklungsverfahren bei dem die entladenden Bereiche des Ladungsbildträgers
eingefärbt werden, auf das in der Kopiertechnik übliche Direktentwicklungsverfahren
bei dem die geladenen Bereiche eingefärbt werden, überzugehen. Bei Direktentwicklung
muß jedoch in der Regel der größte Teil der Oberfläche des Ladungsbildträgers belichtet
werden. Dies schließt die Verwendung von bestimmten Zeichengeneratorprinzipien wie
z.B. LED-Zeilen oder die Verwendung von Laser-Dioden wegen der damit verbundenen thermischen
Probleme weitgehend aus. Gerade diese beiden Zeichengeneratorprinzipien sind es jedoch
die in Betracht kommen, wenn hohe Punktrasterdichte bei hoher Druck-Prozeßgeschwindigkeit
benötigt wird.
[0010] Weitere Versuche zur Verbesserung der Vollflächeneinfärbung haben ergeben, daß bei
den gegebenen Randbedingungen (Zusammensetzung des Tonergemisches, Geschwindigkeit)
mit einer einzigen Entwicklerwalze keine homogene Flächeneinfärbung zu erzielen ist.
Vielmehr werden damit Auswascheffekte an der Rückkante der Vollflächen bei Gleichlaufentwicklung
bzw. an der Vorderkante der Vollfläche bei Gegenlaufentwicklung beobachtet, die sich
bei kritischen Bildmustern, z.B. Inversdruck besonders störend auswirken.
[0011] Ein weiteres Problem bei derartigen Entwicklerstationen bilden Störungen im Druckbild,
insbesondere helle Flecken die davon herrühren, daß die im Entwicklergemisch enthaltenen
Trägerteilchen von der Fotoleiterschicht der Fotoleitertrommel bis zur Umdruckstation
mitgerissen werden und den Umdruckvorgang beeinträchtigen. Die übliche magnetische
Trägerfangwalze ist für sich allein nicht in der Lage, diese Störung sicher zu vermeiden.
[0012] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Entwicklerstation der eingangs genannten Art so
auszugestalten, daß damit eine hohe Druckqualität bei hoher Prozeßgeschwindigkeit
unter Verwendung eines Entwicklergemisches mit hoher Gemischlebensdauer möglich ist.
[0013] Diese Aufgabe wird bei einer Entwicklerstation der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, daß die Entwicklerstation als Gleichlauf-Gegenlauf-Entwicklerstation ausgestaltet
ist, bei der das Entwicklergemisch der Fotoleitertrommel zunächst über mehrere gleichläufig
bewegte Entwicklerwalzen angeboten wird, wobei dann die letzte Entwicklerwalze als
gegenläufig bewegte Entwicklerwalze ausgebildet ist. Die Umfangsgeschwindigkelt der
Gleichlaufentwicklerwalzen ist dabei deutlich höher als die Umfangsgeschwindigkeit
des Ladungsbildträgers. Durch diese Maßnahme wird auch bei der Verwendung von Umkehrentwicklungsverfahren
eine intensive und gleichmäßige Einfärbung der Vollflächen bei hoher Druckgeschwindigkeit
von z.B. 0,4 m/sec und mehr erreicht.
[0014] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist den Entwicklerwalzen in
Bewegungsrichtung des Ladungsbildträgers nachgeordnet eine Beleuchtungseinrichtung
für den Ladungsbildträger vorgesehen. Diese Beleuchtungseinrichtung kann von einer
durchsichtigen rotierenden Schutzwalze umgeben sein, die das Verschmutzen der als
Belichtungselemente dienende LED-Leiste oder Leuchtfolie verhindert.
[0015] Durch diese Beleuchtungseinrichtung wird nach der eigentlichen Entwicklung das Ladungsbild
ausgeglichen, indem die hoch aufgeladenen und nichtbetonerten Bereiche des Ladungsbildträgers
beleuchtet und dadurch entladen werden. Damit wird einerseits die Haftung von (negativen)
Trägerteilchen an den zeichenabhängig nichtbelichteten Fotoleiterbereichen reduziert,
so daß sie von einer nachfolgenden Trägerfangwalze vom Ladungsbildträger abgezogen
und in die Entwicklerstation zurückgeführt werden können. Auch die das Druckbild störenden
Memoryeffekte auf dem Ladungsbildträger durch nicht völlig gelöschte Ladungsbilder
können durch die Beleuchtungseinrichtung verhindert werden.
[0016] Der Abstand der Beleuchtungseinrichtung zur Gegenlauf-Entwicklerwalze ist so abgestimmt,
daß die Oberfläche des aus Plexiglas bestehenden Schutzrohres vom Entwicklergemisch
kontinuierlich gereinigt wird und der Lichtaustritt nur geringfügig durch anhaftenden
Tonerstaub gedämpft wird.
[0017] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist zwischen dem Plexiglasschutzrohr
der Beleuchtungseinrichtung und der Trägerfangwalze eine Saugeinrichtung vorgesehen
die das freie Tonergemisch - das nicht auf dem Ladungsbildträger gebunden ist - absaugt,
so daß es nicht nach oben aus der Entwicklerstation herausgerissen werden kann.
[0018] Die Übergabe des Entwicklergemischteppiches von der letzten Gleichlauf- auf die Gegenlaufwalze
bietet den zusätzlichen Vorteil, daß nichtmagnetische Partikel, z.B. größere Tonerklümpchen
oder Papierteilchen, die sich nach längerem Betrieb im Entwicklergemisch angesammelt
haben, aus dem Gemisch nach Übergabe an die Gegenlaufwalze nach unten in die Vorratskammer
abgeschleudert werden. Dadurch wird die Gefahr, daß derartige Teile über die letzte
Entwicklerwalze Kontakt mit dem Ladungsbildträger bekommen und von diesem aufgrund
der elektrostatischen Kräfte mitgerissen werden, was zu Störungen Im Druckbild führen
kann, wesentlich reduziert.
[0019] Störungsmindernd wirkt sich auch aus, daß die letzte Entwicklerwalze mit gegenüber
dem Ladungsbildträger gegenläufiger Bewegungsrichtung in der Lage ist, derartige störende
Partikel, die schon vorher an der Oberfläche des Ladungsbildträgers haften blieben,
abzustreifen und mit dem Entwicklergemisch nach unten in den Vorratsbereich zu befördern.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind die erste und
die zweite Gleichlaufwalze derart angeordnet, daß das Entwicklergemisch nach Passieren
des Ladungsbildträgers wieder auf die Transportwalze, die z.B. als Schaufelrad ausgebildet
sein kann, fällt und von dort der zweiten Gleichlaufwalze zugeführt wird. Damit kann
das bereits etwas verarmte Entwicklergemisch von der ersten Entwicklerwalze wieder
in die Vorratskammer zurückgegeben und gut durchgemischtes Entwicklergemisch auf die
zweite Entwicklerwalze übertragen werden.
[0020] Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im
folgenden beispielsweise näher beschrieben. Es zeigen
FIG 1 eine schematische Schnittdarstellung der erfindungsgemäßen Entwicklerstation
und
FIG 2 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform der Entwicklerstation mit
drei Entwicklerwalzen.
[0021] In einer hier nicht im einzelnen dargestellten nach dem elektrofotografischen Prinzip
arbeitenden Druckeinrichtung ist als Ladungsbildträger eine Fotoleitertrommel 10 angeordnet.
Auf dieser Fotoleitertrommel wird in bekannter Weise über eine zeichenabhängig gesteuerte
Belichtungseinrichtung ein Ladungsbild aufgebracht und dieses Ladungsbild dann mit
Hilfe der dargestellten Entwicklerstation eingefärbt. Die Einfärbung erfolgt dabei
nach dem Umkehrentwicklungsprinzip bei dem die durch Belichtung entladenen Bereiche
mit Hilfe eines Tonerteilchen und Trägerteilchen enthaltenen Entwicklergemisches 11
eingefärbt wird. Nach Durchlaufen der Entwicklerstation werden die aus farbigen Tonerteilchen
bestehenden Ladungsbilder in üblicher Weise auf Papier übertragen.
[0022] Die Entwicklerstation besteht im wesentlichen aus einer Vorratskammer 12, der über
eine Einfüllöffnung 13 mit darin angeordneter Schaumstoffwalze als Dosiereinrichtung,
Entwicklergemisch 11 zugeführt wird. Am Boden der Vorratskammer 12 befindet sich eine
elektromotorisch angetriebene Transportwalze in Form einer Schaufelradwalze 14, die
speichenartige Schaufeln 15 zum Transport des Entwicklergemisches 11 aufweist. Die
Vorratskammer 12 ist gegenüber der Fotoleitertrommel 10 durch vier Entwicklerwalzen
16, 17, 18 und 19 abgeschlossen. Diese entlang dem Umfang der Fotoleitertrommel angeordneten
Entwicklerwalzen befinden sich im Abstand von ca. 1 bis 2,5 mm zur Oberfläche der
Fotoleitertrommel und arbeiten nach dem Magnetbürstenprinzip. Sie bestehen im wesentlichen
aus über elektromotorische Einrichtungen ständig angetriebenen Hohlzylindern, z.B.
aus Aluminium mit gerändelter Oberfläche und darin angeordneten Magnetanordnungen
21. Die Hohlzylinder 20 sind dabei mit einer Bias-Spannung aufgeladen, die etwa die
Größe von 20 - 50 % des Ladepotentials an der Fotoleitertrommel aufweist. Bei der
Verwendung von einer Selen-Fotoleitertrommel mit einem Ladepotential von 400 - 1000
V hat die Bias-Spannung die Größe von 100 - 500 V.
[0023] Abhängig von der Bewegungsrichtung ihrer Hohlzylinder sind die Entwicklerwalzen 16,
17 und 18 als sogenannte Gleichlauf-Entwicklerwalzen ausgebildet. Bei diesen Gleichlauf-Entwicklerwalzen
entspricht die Bewegungsrichtung ihrer Hohlzylinder der Bewegungsrichtung der Oberfläche
der Fotoleitertrommel 10 im Bereich des durch die Hohlzylinder 20 und die Oberfläche
der Fotoleitertrommel 10 gebildeten Entwicklungsspaltes 22. Die Entwicklerwalze 19
ist als Gegenlauf-Entwicklerwalze ausgebildet, bei der sich der Hohlzylinder 20 im
Entwicklungsspalt 22 entgegen der Fotoleitertrommel 10 bewegt.
[0024] Der Transport des Entwicklergemisches 11 erfolgt dabei gemäß dem in FIG 1 dargestellten
Pfeilen derart, daß aus einem Gemischsumpfboden der Vorratskammer 12 über die Schaufelradwalze
14 das Entwicklergemisch 11 der ersten Gleichlauf-Entwicklerwalze 16 angeboten wird.
Eine Dosierrakel 23 bestimmt dabei die Höhe des Entwicklergemischteppiches auf der
ersten Gleichlaufwalze 16 und damit auch auf den folgenden Gleichlaufwalzen 17 und
18. Nachdem das Entwicklergemisch mit deutlich höherer Geschwindigkeit als die Fotoleiteroberfläche
(ca. 1,5 fache der Prozessgeschwindigkeit), das auf der Fotoleiteroberfläche enthaltene
Ladungsbild dreimal entwickelt hat und zwar mit Hilfe der Gleichlaufentwicklerwalze
16, 17 und 18, wechselt das Entwicklergemisch von der dritten Gleichlaufwalze 18 auf
die Unterseite der wesentlich langsameren und in entgegengesetzter Richtung angetriebenen
vierten Gegenlaufentwicklerwalze 19 über. Hier wird ein Großteil des Entwicklergemisches
durch ein weiteres Dosierrakel 24 abgestreift, das zur Oberfläche der Fotoleitertrommel
10 transportierte Restentwicklergemisch entwickelt nun im Gegenlauf ein letztes Mal
das Ladungsbild. Die Abstände der Entwicklerwalzen liegen vorteilhafter Weise unter
2,5 mm, wobei der Entwicklungsspalt 22 eine Weite von 1 bis 2,5 mm hat. Durch diesen
Entwicklungsspalt 22 muß das Entwicklergemisch mit möglichst hoher Dichte gefördert
werden. Die Dichte des Entwicklergemisches muß dabei so gewählt werden, daß einerseits
das latente Ladungsbild gut eingefärbt wird und andererseits die Oberfläche des Ladungsbildträgers
durch zu starkes Quetschen nicht beschädigt wird.
[0025] Um einerseits das Entwicklergemisch mit Hilfe der Entwicklerwalzen transportieren
zu können, andererseits aber eine Anlagerung der Tonerteilchen auf dem Ladungsbild
ermöglichen zu können, ist die Oberfläche der Entwicklerwalzen wie bereits beschrieben,
mit einer Bias-Spannung von etwa 20 - 50 % des Ladepotentials beaufschlagt.
[0026] Über der letzten als Gegenlauf-Entwicklerwalze 19 ausgebildete Entwicklerwalze befindet
sich eine Beleuchtungseinrichtung in Form eines sich entlang der Fotoleitertrommel
10 erstreckenden Leuchtdiodenleiste oder Leuchtfolie 25, die in einer Schutzwalze
26 aus einem durchsichtigen rotierenden Plexiglasrohr untergebracht ist. Rotation
und Abstand zur Gegenlauf-Entwicklerwalze 19 sind so abgestimmt, daß die Oberfläche
des Plexiglasrohres 26 vom Entwicklergemisch 11 kontinuierlich gereinigt wird und
der Lichtaustrittsbereich 27 der Leuchtdiodenleiste 25 nur geringfügig durch anhaftenden
Tonerstaub gedämpft wird. Die Leuchtdiodenleiste erzeugt dabei ein Spektrallicht das
näherungsweise dem Licht des Zeichengenerators - (z.B. LED-Kamm) entspricht.
[0027] Weiterhin befindet sich oberhalb der Beleuchtungseinrichtung eine entsprechend den
Entwicklerwalzen nach dem Magnetbürstenprinzip arbeitende Trägerfangwalze 28, die
in Zusammenwirkung mit der Beleuchtungseinrichtung die Trägerteilchen des Entwicklergemisches
von der Oberfläche der Fotoleitertrommel abheben und erneut dem Entwicklergemisch
11 über einen entsprechend ausgebildeten Führungskanal zuführt.
[0028] Die Beleuchtungseinrichtung gleicht über die Leuchtdiodenleiste 25 das Ladungsbild
aus, indem sie die hoch aufgeladenen (ca. 400 - 1000 V) und nichtbetonerten Bereiche
der Oberfläche der Fotoleitertrommel 10 beleuchtet und dadurch entlädt bis zu einer
Restspannung von weniger als 50 V die damit der Entladespannung des Zeichengenerators
entspricht. Damit wird die Haftung von negativen Trägerteilchen des Entwicklergemisches
an den nichtbelichteten Bereichen der Oberfläche der Fotoleitertrommel 10 reduziert,
so daß sie von der nachfolgenden Trägerfangwalze 28 von der Oberfläche des Fotoleitertrommels
10 abgezogen und in die Entwicklerstation zurückgeführt werden können. Gleichzeitig
lassen sich durch die Beleuchtungseinrichtung Memoryeffekte durch nicht völlig gelöschte
Ladungsbilder auf der Fotoleitertrommeloberfläche verhindern.
[0029] Die Beleuchtungseinrichtung erzeugt vor der Trägerfangeinrichtung und der nachfolgenden
Umdruckstation im Drucker ein weitgehend homogenes Ladungsbild auf dem Ladungsbildträger.
[0030] Der Ladungsbildträger weist damit eine gleichmäßige Restladespannung von ca. 50 V
auf. Diese "bildmäßige" Entladung erleichtert damit nicht nur die Entfernung der Trägerteilchen
von der Fotoleitertrommel, sondern sie fördert auch den Umdruck des Tonerbildes auf
die Papierbahn in der Umdruckstation. Um die gleiche Eindringtiefe des Lichtes in
die Oberfläche des Ladungsbildträgers zu gewährleisten, wie das das Ladungsbild erzeugende
zeichenabhängig gesteuerte Licht, hat das Licht der Beleuchtungseinrichtung näherungsweise
den gleichen spektralen Aufbau wie das Licht des Zeichengenerators. Wird z.B. als
Zeichengenerator ein Leuchtdiodenkamm verwendet, so empfiehlt sich eine ähnliche strukturierte
Beleuchtungseinrichtung. An Stelle einer LED-Zeile läßt sich auch eine Leuchtfolie
verwenden.
[0031] Die Beleuchtungseinrichtung ist von einer Saugeinrichtung umgeben, die über einen
sich entlang der Beleuchtungseinrichtung erstreckenden Saugkanal 29 auf den Bereich
zwischen der Trägerfangwalze 28 und der Schutzwalze 26 wirkt. Dieser Saugkanal 29
steht über einen Saugsammelkanal 30 mit einem hier nicht dargestellten Absauggebläse
in Verbindung. Durch diese Luftabsaugung zwischen dem Plexiglasrohr (Schutzwalze)
26 mit der Beleuchtungseinrichtung und der Trägerfangwalze 28 wird ein lokaler Unterdruck
erzeugt und damit freier Tonerstaub, der nicht durch das Ladungsbild gebunden ist
abgesaugt und in einem Behälter gesammelt. Damit kann der freie Tonerstaub nicht von
der Fotoleitertrommel 10 nach oben aus der Entwicklerstation herausgerissen werden.
Von der Trägerfangwalze 28 abgefangene Trägerteilchen und von der Dosierrakel 24 der
Gegenlaufentwicklerwalze abgestreiftes Entwicklergemisch wird über Leitbleche 31 in
die Vorratskammer 12 rückgeführt.
[0032] Am Boden der Vorratskammer 12 befindet sich eine Entleeröffnung 32 über die verbrauchtes
Entwicklergemisch nach einer bestimmten Betriebsdauer abgesaugt wird.
[0033] Bei der in der FIG 2 dargestellten Ausführungsform der Entwicklerstation sind drei
Entwicklerwalzen 33, 34 und 35 angeordnet. Bei den Entwicklerwalzen 33 und 34 handelt
es sich um Gleichlauf-Entwicklerwalzen, bei der Entwicklerwalze 35 um eine Gegenlauf-Entwicklerwalze.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird das Entwicklergemisch zunächst über die Gleichlauf-Entwicklerwalze
33 der Fotoleitertrommel 10 angeboten. Dann wird das Entwicklergemisch zur Schaufelradwalze
14 zurückgeführt. Dabei kann das bereits etwas verarmte Entwicklergemisch wieder durch
neues Entwicklergemisch angereichert werden und dieses neu angereicherte Entwicklergemisch
wird dann über die Entwicklerwalze 34 erneut der Oberfläche der Fotoleitertrommel
angeboten. Hierbei ist es notwendig, auch der Entwicklerwalze 34 ein Dosierrakel 36
zuzuordnen. Die nachfolgend angeordnete Gegenlauf-Entwicklerwalze 35 entspricht in
ihrer Funktion der Gegenlauf-Entwicklerwalze 19.
1. Entwicklerstation für eine einen einen Ladungsbildträger (10) enthaltente elektrofotografische
Einrichtung, mit Mitteln zur Entwicklung von auf dem Ladungsbildträger (10) aufgebrachten
Ladungsbildern mit Hilfe eines Entwicklergemisches (11), bei der das Entwicklergemisch
(11) durch eine Transportwalze (14) aus einer Vorratskammer (12) in einer Entwicklerstation
entnommen wird und zu gegenläufig zueinander sich drehenden, den Ladungsbildträger
(10) einfärbenden Entwicklerwalzen (16 bis 19), die mit dem Ladungsbildträger einen
Entwicklungsspalt (22) bilden, transportiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Entwicklergemisch (11) zunächst zu einer sich gleichläufig mit dem Ladungsbildträger
im Entwicklungsspalt (22) bewegenden Gleichlaufentwicklerwalze (16) transportiert
wird, daß weitere sich gleichläufig zum Ladungsbildträger bewegende Entwicklerwalzen
(17,18) angeordnet sind und daß dann das Entwicklergemisch (11) zu einer in Bewegungsrichtung
des Ladungsbildträgers (10) nachgeordneten, sich gegenläufig zu dem Ladungsbildträger
(10) im Entwicklungsspalt (22) bewegenden Gegenlaufentwicklerwalze (19) weitergeleitet
und von dort wieder in die Vorratskammer (12) zurückgeleitet wird, wobei die Gleichlaufentwicklerwalzen
(16,17,18) eine Umfangsgeschwindigkeit aufweisen, die deutlich höher ist als die Umfangsgeschwindigkeit
des Ladungsbildträgers (10).
2. Entwicklerstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in Bewegungsrichtung des Ladungsbildträgers angeordnete erste Gleichlaufentwicklerwalze
(16) und die zweite Gleichlaufentwicklerwalze (17) derart angeordnet sind, daß das
Entwicklergemisch (11) nach Passieren des Entwicklungsspaltes (22) wiederum der Transportwalze
(14) zugeführt und von dort zur zweiten Gleichlaufwalze (17) transportiert wird.
3. Entwicklerstation nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Transportwalze (14) als Schaufelradwalze mit einzelnen Schaufeln (15) aufweisenden
Speichen ausgebildet ist.
4. Entwicklerstation nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Entwicklerwalzen in Bewegungsrichtung des Ladungsbildträgers (10) nachgeordnete
Beleuchtungseinrichtung (25, 26) für den Ladungsbildträger (10) vorgesehen ist.
5. Entwicklerstation nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungseinrichtung mit einer durchsichtigen, rotierenden Schutzwalze
(26) versehen ist.
6. Entwicklerstation nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzwalze (26) im dichten Abstand zur Gegenlaufentwicklerwalze (19) angeordnet
ist, so daß die Gegenlaufentwicklerwalze (19) die Schutzwalze (26) von anhaftendem
Entwicklergemisch (11) reinigt.
7. Entwicklerstation nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in Bewegungsrichtung des Ladungsbildträgers (10) den Entwicklerwalzen (16 bis
19) nachgeordnet eine die Trägerteile des Entwicklergemisches aufnehmende Trägerfangwalze
(28) angeordnet ist.
8. Entwicklerstation nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß den Entwicklerwalzen in Bewegungsrichtung des Ladungsträgers nachgeordnet eine
die nicht gebundenen Entwicklergemischteile absaugende Saugeinrichtung (29, 30) vorgesehen
ist.
9. Entwicklerstation nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß die Saugeinrichtung zwischen der Beleuchtungseinrichtung und der Trägerfangwalze
(28) angeordnet ist.
1. Developer station for an electrophotographic device containing a charge image carrier
(10) with means for developing charge images applied to the charge image carrier (10)
with the aid of a developer mix (11), in which the developer mix (11) is taken from
a reservoir (12) in a developer station by a transport drum (14) and is transported
to mutually counter-rotating developer drums (16 to 19) which ink the charge image
carrier (10) and which, with the charge image carrier, form a development gap (22),
characterised in that the developer mix (11) is first transported to a co-rotating
developer drum (16) moving in the same direction as the charge image carrier in the
development gap (22), in that further developer drums (17, 18) moving in the same
direction as the charge image carrier are arranged, and in that the developer mix
(11) is then forwarded to a counter-rotating developer drum (19) which follows in
the direction of movement of the charge image carrier (10) and moves in the opposite
direction of the charge image carrier (10) in the development gap (22) and from there
is returned into the reservoir (12) again, the co-rotating developer drums (16, 17,
18) having a circumferential speed that is noticeably higher than the circumferential
speed of the charge image carrier (10).
2. Developer station according to Claim 1, characterised in that the first co-rotating
developer drum (16), arranged in the direction of movement of the charge image carrier,
and the second co-rotating developer drum (17) are arranged in such a way that the
developer mix (11) is supplied to the transport drum (14) again after passing the
development gap (22), and is transported from there to the second co-rotating drum
(17).
3. Developer station according to one of Claims 1 or 2, characterised in that the
transport drum (14) is designed as a paddle wheel drum having spokes comprising individual
paddles (15).
4. Developer station according to one of Claims 1 to 3, characterised in that an illumination
device (25, 26) for the charge image carrier (10) is provided after the developer
drums in the direction of movement of the charge image carrier (10).
5. Developer station according to Claims 4, characterised in that the illumination
device is provided with a transparent, rotating protective drum (26).
6. Developer station according to Claim 5, characterised in that the protective drum
(26) is arranged at a close distance from the counter-rotating developer drum (19)
so that the counter-rotating developer drum (19) cleans adhering developer mix (11)
off the protective drum (26).
7. Developer station according to one of Claims 1 to 6, characterised in that a carrier
stripper drum (28) which picks up the carrier particles of the developer mix is arranged
after the developer drums (16 to 19) in the direction of movement of the charge image
carrier (10).
8. Developer station according to one of Claims 1 to 7, characterised in that a suction
device (29, 30) which draws off the parts of the developer mix that are not bonded
is provided after the developer drums in the direction of movement of the charge carrier.
9. Developer station according to Claim 8, characterised in that the suction device
is arranged between the illumination device and the carrier stripper drum (28).
1. Poste de développement pour un dispositif électrophotographique contenant un support
d'images de charges (10), comportant des moyens pour développer des images de charges
déposées sur le support d'images de charges (10), à l'aide d'un mélange formant révélateur
(11), et dans lequel le mélange formant révélateur (11) est prélevé par un cylindre
de transport (14), d'une chambre d'alimentation (12) dans un poste de développement
et est entraîné jusqu'à des cylindres de développement (16 à 19), qui tournent en
des sens opposés, encrent le support d'images de charges (10) et forment, avec le
support d'images de charges, une fente de développement (22), caractérisé par le fait
que le mélange formant révélateur (11) est entraîné tout d'abord jusqu'à un cylindre
de développement (16), qui se déplace dans le même sens que le support d'images de
charges dans la fente de développement (22), qu'il est prévu d'autres cylindres de
développement (17,18) qui se déplacent dans le même sens que le support d'images de
charges et que le mélange formant révélateur (11) est entraîné jusqu'à un cylindre
de développement (19), qui est disposé en aval dans la direction de déplacement du
support d'images de charges (10) et tourne en sens opposé de ce support (10) dans
la fente de développement (22), et est renvoyé à partir de là dans la chambre d'alimentation
(12), les cylindres de développement (16,17,18) tournant dans le même sens possédant
une vitesse circonférentielle nettement supérieure à la vitesse circonférentielle
du support d'images de charges (10).
2. Poste de développement suivant la revendication 1, caractérisé par le fait que
le premier cylindre de développement (16), qui tourne dans le même sens et est disposé
dans la direction de déplacement du support d'images de charges, et le second cylindre
de développement (17), qui tourne en avance, sont disposés de telle sorte qu'après
avoir franchi la fente de développement (22) et le mélange formant révélateur (11)
est envoyé à nouveau au cylindre de transport (14) et est entraîné, à partir de là,
en direction du second cylindre (17).
3. Poste de développement suivant l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé par
le fait que le cylindre de transport (14) est réalisé sous la forme d'un tambour à
godets possédant différents rayons portant des godets (15).
4. Poste de développement suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par
le fait qu'il est prévu un dispositif d'exposition (25,26), monté en aval des cylindres
de développement dans la direction de déplacement du support d'images de charges (10),
pour ce support.
5. Poste de développement suivant la revendication 4, caractérisé par le fait que
le dispositif d'exposition comporte un cylindre de protection rotatif et transparent
(28).
6. Poste de développement suivant la revendication 5, caractérisé par le fait que
le dispositif de protection (26) est disposé à une très faible distance du cylindre
de développement (19) tournant en sens opposé et que ce cylindre (19) élimine du cylindre
de protection (26), le mélange formant révélateur (11) qui y adhère.
7. Poste de développement suivant l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par
le fait qu'en aval des cylindres de développement (17 à 19) dans la direction de déplacement
du support d'images de charges (10) dans la direction de déplacement du support d'images
de charges (10) est disposé un cylindre collecteur (28) qui collecte les particules
de support du mélange formant révélateur.
8. Poste de développement suivant l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par
le fait qu'en aval des cylindres de développement dans la direction de déplacement
du support de charge est prévu un dispositif d'aspiration (29,30) qui aspire les particules
non fixées du mélange formant révélateur.
9. Poste de développement suivant la revendication 8, caractérisé par le fait que
le dispositif d'aspiration est disposé entre le dispositif d'exposition et le cylindre
collecteur (28).

