[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] In der Kopiertechnik und bei modernen Datenschnelldruckern die nach dem Prinzip der
Elektrofotografie arbeiten, werden Ladungsbilder auf einem Aufzeichnungsträger z.
B. direkt auf einem Zwischenträger (Fotoleitertrommel) oder direkt auf Spezialpapier
erzeugt und anschließend mit einem schwarzen Pulver (Toner) in einer Entwicklerstation
eingefärbt. Dieses Tonerbild wird bei Verwendung eines Zwischenträgers anschließend
auf Normalpapier übertragen und auf diesem fixiert.
[0003] In der Regel wird zum Entwickeln ein Zweikomponentenentwickler verwendet, der aus
ferromagnetischen Trägerteilchen und dem die Farbe tragenden Tonerteilchen besteht.
Der Entwickler wird mittels einer Magnetbürstenanordnung am Ladungsbild auf dem Zwischenträger
vorbeigeführt, an dem der Toner verursacht durch elektrostatische Kräfte haften bleibt.
[0004] Ein elektrofotografisches Kopiergerät, das nach dem angegebenen Prinzip Ladungsbilder
entwickelt, ist z. B. aus der DE-AS 21 66 667 bekannt.
[0005] Durch das Einfärben der Ladungsbilder auf dem Zwischenträger nimmt die Tonerkonzentration
im Entwicklergemisch der Entwicklerstation ständig ab. Es ist darum erforderlich,
dem Entwicklergemisch ständig neuen Toner dosiert zuzuführen. Da bei schnellen Kopiergeräten
und Hochleistungsdatendruckern der Tonerverbrauch pro Zeiteinheit sehr hoch ist, wird
bei solchen Geräten ein geräumiger Tonervorratsbehälter verwendet um Stillstandszeiten
durch Nachfüllen von Toner zu vermeiden. Wenn dieser Tonervorratsbehälter leer ist,
wird der Toner, der überlicherweise in handlichen Behältern geliefert wird, in den
Vorratsbehälter gefüllt. Dabei ist es wichtig, den Toner aus dem Behälter so in den
Vorratsbehälter zu füllen, daß kein Toner verschüttet und dadurch die Umgebung verschmutzt
wird.
[0006] Aus der DE-PS 32 24 296 ist eine Vorrichtung zum Einfüllen und Sieben von Toner aus
einem Behälter in einen Tonervorratsbehälter bekannt. Dabei wird der in einem Transportbehälter,
nämlich einer Tonerflasche, befindliche Toner einem Vorratsbehälter dadurch zugeführt,
daß die Tonerflasche in eine Einfüllöffnung des Vorratsbehälters gestülpt wird. Im
Bereich der Einfüllöffnung ist ein gegenüber dem Vorratsbehälter mit einem Sieb abgeschlossener
Siebkorb angeordnet, der mit einer bedarfsweise auslösbaren elektrischen Rütteleinrichtung
in Verbindung steht. Die Rütteleinrichtung wird dabei durch Öffnen des die Einfüllöffnung
abschließenden Deckels ausgelöst.
[0007] Bei derartigen Einfüllvorrichtungen besteht nun die Gefahr, daß bei manuellem Umfüllen
aus der Tonerflasche der Toner verschüttet wird. Da außerdem der Toner nur an einer
bestimmten Stelle dem Tonervorratsbehälter zugeführt wird, sind besondere Verteilereinrichtungen
im Tonervorratsbehälter notwendig, um eine gleichmäßige Zuführung des Toners zur Entwicklerstation
zu gewährleisten.
[0008] Es ist außerdem aus dem Xerox Disclosure Journal, Vol. 1, Nr. 8, August 1976, p.
47, bekannt, Toner der Entwicklerstation aus einem entfernt angeordneten Vorratsbehälter
dadurch zuzuführen, daß Luft durch den Vorratsbehälter geblasen wird. Diese Luft transportiert
dann den Toner in die Entwicklerstation.
[0009] In der JP-A-61-59 465 wird eine Tonerzuführeinrichtung beschrieben, bei der mit Hilfe
einer Saugeinrichtung und einem Leitungssystem aus einem Tonerbehälter Toner abgesaugt
und dem Vorratsbehälter einer Entwicklerstation zugeführt wird.
[0010] Weiterhin ist es aus der EP-A-8 270 bekannt, pulverförmiges Material aus einem Behälter
mit Hilfe von einem Saugrüssel abzusaugen, der aus einem Innenrohr und einem Außenrohr
besteht.
[0011] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Tonerbehälter der eingangs genannten Art so auszugestalten,
daß der Toner in einfacher Weise nichtmechanischen Druck- oder Kopiergeräten zugeführt
werden kann, ohne daß austretender Toner die Umgebung verschmutzen kann.
[0012] Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art gemäß dem kennzeichnenden
Teil des ersten Patentanspruches gelöst.
[0013] Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0014] Dadurch, daß der Toner aus dem Tonerbehälter mit Hilfe eines Saugrüssels entfernt
wird, der innerhalb einer Schutzhülle angeordnet ist, die über einen Adapter mit einer
Füll- und Entleeröffnung des Tonerbehälters verbunden ist, kann kein Tonerstaub die
Umgebung verschmutzen.
[0015] Eine Sicherungseinrichtung sorgt dafür, daß der Saugrüssel erst dann in den Tonerbehälter
zum Absaugen eintauchen kann, wenn eine staubdichte Verbindung zwischen Füll- und
Entleeröffnung des Tonerbehälters und dem Adapter vorliegt. Dieselbe Sicherheitsvorrichtung
verhindert auch ein Lösen des Verschlusses bei eingetauchtem Saugrüssel.
[0016] In vorteilhafter Weise werden die Tonerbehälter mit versiegelter Füll- und Entleeröffnung
angeliefert. Der Adapter ist dabei so ausgebildet, daß erst beim Anschluß des Tonerbehälters
an den Adapter, der Adapater über eine Schneideeinrichtung die Versiegelungsfolie
durchstößt. Damit ist ein Verschütten von Toner beim Einsetzen des Tonerbehälters
in die entsprechende Aufnahmevorrichtung im Druckgerät nicht möglich.
[0017] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird das Wechseln des Tonerbehälters
dadurch erleichtert, daß der den Tonerbehälter aufnehmende Behälter aus dem Drucker
ausschwenkbar ausgestaltet ist.
[0018] Die besondere Form des Tonerbehälters mit trichterförmigen Boden ermöglicht die vollständige
Entleerung des Tonerbehälters mit Hilfe des vertikal verschieblichen Saugrüssels.
[0019] Der an seiner Spitze Zuführöffnungen für Toner aufweisende Saugrüssel besteht aus
einem Innenrohr und einem das Innenrohr vollständig umhüllenden Außenrohr. Die über
Luftansaugöffnungen des Ansaugrohres angesaugte Luft durchströmt zunächst das Außenrohr
und dann das Innenrohr. Über Tonerzuführöffnungen im Ansaugbereich des Außenrohres
wird der Toner durch den Luftstrom in das Innenrohr mitgerissen.
[0020] Damit läßt sich der Tonerbehälter ohne besondere Entlüftungsöffnungen vollständig
entleeren.
[0021] Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im
folgenden beispielsweise näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Tonerbehälters
Fig. 2 eine schematische Schnittdarstellung des Tonerbehälters
Fig. 3 eine schematische Darstellung des Tonerzufuhrbereiches einer Druckeinrichtung
mit eingesetzter gefüllter Tonerflasche vor dem Anschluß an die Absaugvorrichtung
Fig. 4 eine schematische Schnittdarstellung des Tonerzufuhrbereiches der Druckeinrichtung
teilweise in Schnittdarstellung mit nahezu vollständig entleertem Tonerbehälter
Fig. 5 eine Schnittdarstellung des Sicherungsmechanismus für den Saugrüssel im gesicherten
Zustand
Fig. 6 eine Schnittdarstellung des Sicherungsmechanismus für den Saugrüssel im entsicherten
Zustand
Fig. 7 eine schematische Schnittdarstellung des Adapterbereiches der Absaugeinrichtung
und
Fig. 8 eine schematische Darstellung des Entleerbereiches der Druckeinrichtung mit
eingesetztem Tonerbehälter als Auffangbehälter.
[0022] Eine hier nicht im einzelnen dargestellte, nach dem elektrofotografischen Prinzip
arbeitende Druckeinrichtung enthält einen Tonerzuführbereich (Fig. 3) zur Aufnahme
eines aus Kunststoff hergestellten Tonerbehälters 10 mit zugehöriger Absaugeinrichtung
über die der puderförmige Toner 11 einer hier nicht dargestellten Entwicklerstation
der Druckeinrichtung zugeführt wird. Weiterhin ist in der Druckeinrichtung ein Entleerbereich
(Fig. 8) vorgesehen, in dem ein leerer Tonerbehälter 10 als Auffangbehälter für das
Entwicklergemisch beim Entleeren der Entwicklerstation befestigt werden kann.
[0023] In der Entwicklerstation der Druckeinrichtung wird in bekannter Weise über ein Zweikomponentenentwicklergemisch
aus Toner und Trägerteilchen ein Ladungsbild mit Toner eingefärbt. Dieses Entwicklergemisch
muß einerseits durch Zugabe von Toner von Zeit zu Zeit wieder aufgefrischt werden,
andererseits ist es nach längerer Betriebsdauer notwendig, das gesamte Entwicklergemisch
auszutauschen.
[0024] Der Tonerbehälter 10 ist zur Aufnahme von ca. 3 kg Tonerpulver ausgelegt. Seine Behälterwände
bilden dabei ebene Flächen, wobei eine Fläche 12 als Standfläche ausgelegt ist. Die
oberen Wandflächen des Tonerbehälters bilden einen Quader mit parallelen Flächen was
ein raumsparendes Abstapein der Tonerbehälter ermöglicht. Ein Griff 13 ist dabei integriert
in die Wandflächen so angeordnet, daß einerseits ein leichtes Tragen des Tonerbehälters
10 ermöglicht, andererseits ein Abstapein mehrerer Tonerbehälter nicht behindert wird.
An die Standfläche 12 angrenzend bilden die Behälterwände 12/5 und 12/6 zusammen mit
der Behälterwand 12/1 und der Standfläche 12 einen trichterförmigen Sammelbereich
für den Toner. Diesem Sammelbereich gegenüberliegend befindet sich eine Füll- und
Entfeeröffnung 14, die mit einer über eine Lasche 15 verliersicher befestigten Deckel
16 mit Schaumstoffeinlage 9 verschließbar ist.
[0025] Die Öffnung selbst wird nach Füllung mit Tonerpulver 11 mit einer Alufolie 17 versiegelt.
[0026] Sammelbereich und Füll- und Entleeröffnung 14 sind relativ zueinander so angeordnet,
daß gemäß Fig. 1 in den Tonerbehälter von oben eingeführter Saugrüssel 18 nach entsprechendem
Absaugen des Tonerpulvers bis zum Sammelbereich vordringt.
[0027] In dieser in der Fig. 1 dargestellten charakteristischen Entnahmeposition bildet
der Sammelbereich den tiefsten Punkt des Tonerbehälters. Die Wände schließen dabei
bezogen auf die Vertikalachse A der Einbau- bzw. Entnahmelage des Tonerbehälters einen
Winkel B ein, der weniger als 45° beträgt.
[0028] Das bedeutet, sämtliche Wände haben in der dargestellten Entleerposition gemäß Fig.
1 eine Schräge, relativ zur Vertikalachse A, die ein Hängenbleiben des Toners an den
Wänden des Behälters bei der Entnahme mit dem Saugrüssel 18 in Verbindung mit einer
Klopf/Rütteleinrichtung verhindert. In dem durch die Wände 12/5 und 12/6 bzw. 12 und
12/1 gebildeten Sammelbereich, der die tiefste Stelle des Behälters bildet, sammelt
sich der Toner beim Entleeren und kann dort vollständig abgesaugt werden.
[0029] Um den Toner aus dem Tonerbehälter 10 ohne Verschmutzung der Umgebung funktionssicher
der Entwicklerstation zuführen zu können, weist der Tonerzuführbereich eine Absaugeinrichtung
für den Toner und eine entsprechende Halteeinrichung für den Tonerbehälter 10 auf.
[0030] Die Absaugeinrichtung besteht dabei aus dem zwischen Führungsstangen 19 vertikal
verschieblich angeordneten Saugrüssel 18 der über ein flexibles Saugrohr 20 mit einem
hier nicht dargestellten Gebläse des Druckers in Verbinbung steht. Das Gebläse saugt
den Toner über den Saugrüssel aus dem Tonerbehälter 10 und lagert ihn in der Entwicklerstation
ab.
[0031] Gemäß Fig. 4 enthält der Saugrüssel 18 ein an seinem unteren Ende keilförmig geschnittenes
Innenrohr 21, daß mit dem flexiblen Saugrohr 20 in Verbindung steht und Ansaugöffnungen
22 für den Toner aufweist. Vollständig umgeben ist das Innenrohr 21 von einem im Abstand
angeordneten Außenrohr 23, das einerseits an seinem oberen Teil eine sich zur Umgebung
öffnende Luftansaugöffnung 24 aufweist, andererseits an seiner Spitze im Ansaugbereich
Tonereintrittsöffnungen 25. Der Abstand und die Führung des Innenrohres 21 wird mittels
hier nicht dargestellter Distanzelemente bewirkt, die z. B. aus drei am Umfang gleichmäßig
verteilten Schaumstoffstreifen bestehen können.
[0032] Um verklumpte Tonerrückstände von der Zuführung zur Druckerstation fernzuhalten,
können die Tonereintrittsöffnungen 25 von einem dem Ansaugbereich des Saugrüssels
überdeckenden Tonersieb abgedeckt sein.
[0033] Der Saugrüssel selbst ist über einen Handgriff 26 vertikal verschieblich angeordnet.
Zu diesem Zwecke sind Trägerelemente 27 vorgesehen, die den Saugrüssel zwischen Führungsstangen
19 führen. Um den Saugrüssel zu schützen und ein Austreten von Toner in die Umgebung
zu verhindern, ist der Saugrüssel 18 von einer Hülle in Form eines Gummifaltenbalges
28 umgeben. Diese Hülle 28 ist oben und unten an den Trägerelementen 27 befestigt,
wobei das untere Trägerelement 27 als Adapter zum Anschluß des Tonerbehälters 10 und
als untere Führung für den Saugrüssel 18 ausgebildet ist. Der Adapter ist dabei ortsfest
angeordnet und enthält einen ringförmigen Abstreifring 29 (Fig. 7) zum Abstreifen
von Tonerresten von dem Saugrüssel 18, weiterhin ist eine gemäß den Fig. 5 und 6 ausgebildete
Sicherungseinrichtung vorgesehen, die später erläutert wird. Der eigentliche Anschlußteil
für den Tonerbehälter besteht aus einem Schaumstoffdichtring 30 für die Füll- und
Entleeröffnung und einem Schneidring 31 der die Aufgabe hat, beim Einlegen des Tonerbehälters
10 die Folie 17 zu durchschneiden.
[0034] Weiterhin enthält die Aufnahmevorrichtung einen Aufnahmebehälter 32 für den Tonerbehälter,
der zwei Wandflächen aufweist, zwischen denen Haltestangen 33 für den Tonerbehälter
angeordnet sind. Der Aufnahmebehälter 32 ist an einem Drehscharnier 34 schwenkbar
befestigt, womit der Aufnahmebehälter 32 aus dem Inneren des Aufnahmebereiches (Gerätefaches)
des Druckers ausgeschwenkt werden kann.
[0035] Der Aufnahmebehälter 32 ist weiterhin um die Befestigungsachse 35 am Drehscharnier
34 vertikal verschwenkbar und weist einen Spannmechanismus 36 auf, der mit einem entsprechenden
Haken 37 am Adapter der Absaugeinrichtungen zusammenwirkt.
[0036] Gemäß den Fig. 5 und 6 befindet sich in einer Seitenwand des Aufnahmebehälters 32
eine Rastnase 38, die mit einem entsprechenden Stift 39 einer federnd im Adapter gelagerten
Hubstange 40 zusammenwirkt. Die im Adapter gelagerte Hubstange 40 steht über einen
Kniehebel 41 mit einem daran befestigten Haltestift 42 in Verbindung. Eine Feder 43
umhüllt die Hubstange 40.
[0037] Die Funktion der beschriebenen Vorrichtung ist nun wie folgt : Der Tonerbehälter
10 mit Folienversiegelung 17 und aufgeklapptem Deckel 16 wird in dem Aufnahmebehälter
32 über das Drehscharnier 34 in das Innere des Aufnahmebereiches des Druckers geschwenkt.
Ein Spannmechanismus 36 bringt den im Aufnahmebehälter 32 angeordneten Tonerbehälter
10 durch Drehung um die Befestigungsachse 35 in Eingriff mit dem Adapter. Bevor jedoch
der Tonerflaschenhals 44 in den Schaumstoffdichtring 30 des Adapters eingreift, wird
durch den Schneidring 31 ein ca. 340° Kreissektor in die Folienversiegelung geschnitten.
[0038] Greift der Tonerflaschenhals 44 in den Schaumstoffdichtring 30 ein, wird durch den
Sicherungsmechanismus der Fig. 5 und 6 der Saugrüssel 18 freigegeben. Der Saugrüssel
18 wird durch einen Haltestift 42 fixiert, der mit dem Kniehebelgetriebe 41 verbunden
ist. Durch die Schwenkbewegung des Aufnahmebehälters 32 um die Befestigungsachse 35
gelangt der Stift 39 auf der Hubstange 40 in den Eingriff der am Aufnahmebehälter
angeordneten Rastnase 38 mit zugehöriger Auflaufschräge. Die Hubstange 40 wird gehoben
und der durch den Kniehebel 41 bewegte Haltestift 42 gibt den Saugrüssel 18 frei.
Durch sein Eigengewicht dringt der Saugrüssel 18 in den Tonerbehälter 10 ein und drückt
dabei die aufgeschlitzte, nur an einer Lasche hängende Folienversiegelung 17 in das
Flascheninnere, wo nun die eigentliche Tonerförderung beginnen kann. Ein Abschwenken
des Aufnahmebehälters 32 bei eingeführtem Saugrüssel 18 wird durch die Rastnase 38
verhindert.
[0039] Nach Beendigung des Fördervorganges, also bei Wechsel des Tonerbehälters 10 wird
der Saugrüssel 18 mittels des Handgriffes 26 aus dem Tonerbehälter 10 gezogen. Der
am Saugrüssel 18 anhaftende Toner wird beim Herausziehen durch den Abstreifring 29
entfernt und fällt in das Flascheninnere zurück. Der Gummibalgen 28 deckt den evtl.
noch leicht verschmutzten Saugrüssel 18 ab und bietet somit einen Berührungsschutz.
[0040] Bei Kompression des Gummibalgens 28, also beim Eindringen in die Tonerflasche 10
findet durch eine Bohrung 45 ein Druckausgleich statt.
[0041] Ist der Saugrüssel 18 ganz aus der Tonerflasche 10 herausgezogen, kann die Druckfeder
43 die Hubstange 40 nach unten drücken und dadurch mit dem Haltestift 42 den Saugrüssel
18 sperren. Gleichfalls wird der Stift 39 der mit der Rastnase 38 zusammenwirkt, freigegeben
und der Aufnahmebehälter 32 mit dem Tonerbehälter 10 kann abgeschwenkt werden.
[0042] Um ein sicheres Zuführen des Toners 11 in den Absaugbereich des Saugrüssels 18 bei
eingeführtem Saugrüssel sicherzustellen, kann im Aufnahmebereich eine Rütteleinrichtung
vorgesehen sein (Fig. 4), die z. B. aus einem Klopfhammer 46 der schwenkbar in der
Aufnahmevorrichtung angeordnet ist besteht und der entgegen einer Federkraft 47 über
einen Elektromagnet 48 ausgelenkt werden kann. Dieser .Klopfhammer 46 bildet dabei
eine Art Rütteleinrichtung, die evtl. noch anhaftenden Toner an den Innenwänden des
Tonerbehälters 10 ablöst.
[0043] Bei nach dem Prinzip der Elektrofotografie arbeitenden Druckeinrichtungen muß nach
dem Umdruckvorgang der auf der Fotoleitertrommel verbliebene Resttoner durch eine
an Unterdruck angelegte Bürstenreinigungsstation von der Fotoleitertrommel wegbefördert
und durch ein Zyklonfilter in einen Auffangbehälter abgeschieden werden.
[0044] Gemäß Fig. 8 kann ein leerer Tonerbehälter 10 als Auffangbehälter für diesen Resttoner
dienen. Zu diesem Zwecke wird ein leerer Tonerbehälter in einen Haltebehälter 49 eingelegt,
der in seinem Bodenbereich eine keilförmige Einlage 40 aufweist, die entsprechend
der Bodenstandfläche 12 des Tonerbehälters 10 ausgeformt ist. Über entsprechende Spannmechanismen
51 und 52 kann der Haltebehälter 49 mit dem darin angeordneten leeren Tonerbehälter
10 am Haken 53 des Austrittsrohres 54 des hier nicht dargestellten Zyklonfilters befestigt
werden.
1. Vorrichtung zum Transport von Toner (11) aus einem Transportbehälter (10) in eine
Entwicklerstation eines nichtmechanischen Druck- oder Kopiergerätes, gekennzeichnet
durch einen in einer Führungseinrichtung (19) innerhalb einer tonerdichten Schutzhülle
(28) verschieblich angeordneten Saugrüssel (18), der über eine Rohrleitung (20) mit
der Entwicklerstation in Verbindung steht und einen mit der Schutzhülle (28) verbundenen
Adapter (27) zum lösbaren tonerdichten Befestigen an einer Füll- und Entleeröffnung
(14) des Tonerbehälters (10), wobei zum Entleeren des Tonerbehälters (10) der Saugrüssel
(18) durch den Adapter (27) in den Tonerbehälter (10) eintaucht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Saugrüssel (18)
vertikal verschieblich aufnehmende Führungseinrichtung (19) oberhalb einer Haltevorrichtung
(32) zur Aufnahme des Tonerbehälters (10) derart angeordnet ist; daß beim Absaugvorgang
der Saugrüssel (18) durch sein Eigengewicht in den Tonerbehälter (10) eintaucht.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Haltevorrichtung (32) aus dem Gerät zur Aufnahme des Tonerbehälters (10) ausschwenkbar
ausgestaltet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter
(27) eine Sicherungseinrichtung (42) für den Saugrüssel (18) aufweist, der einerseits
ein Eintauchen des Saugrüssels (18) in den Transportbehälter (10) erst nach Anschließen
des Transportbehälters (10) an den Adapter (27) ermöglicht, andererseits ein Lösen
des Anschlusses bei eingetauchtem Saugrüssel (10) verhindert.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter
eine Schneideinrichtung (31) zum Durchstoßen einer die Füll- und Entnahmeöffnung (14)
des Tonerbehälters (10) in gefülltem Zustand abdeckenden Folie (17) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzhülle
aus einem flexiblen Faltenbalg (28) besteht, der einerseits am Anschlußbereich des
Saugrüssels, andererseits an dem Adapter befestigt ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter
einen den Saugrüssel aufnehmenden Tonerabstreifring (29) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Tonerbehälter
(10) einen trichterförmigen Boden aufweist, der einen tiefsten Sammelbereich für den
Toner (11) bildet, wobei die Einfüll- und Entleeröffnung (14) und der Sammelbereich
derart relativ zueinander angeordnet sind, daß bei einer Befestigung des Tonerbehälters
in der Haltevorrichtung derart daß in einer Entnahmeposition, bei der der Sammelbereich
den tiefsten Bereich des Tonerbehälters (10) bildet, der dem Druck- oder Kopiergerät
zugeordnete Saugrüssel (18) bis in den Sammelbereich eintaucht.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugrüssel
(18) ein mit der Rohrleitung (20) verbundenes Innenrohr (21) mit Ansaugöffnungen (22)
und ein das Innenrohr (21) im Abstand umhüllendes Außenrohr (23) aufweist, wobei das
Außenrohr (23) Tonereintrittsöffnungen (25) und Luftansaugöffnungen (24) aufweist,
so daß die das Außenrohr (23) durchströmende Ansaugluft den Toner (11) durch die Tonereintrittsöffnung
(25) in das Innenrohr (21) saugt.
1. Device for transporting toner (11) from a transport container (10) to a developer
station of a non-mechanical printer or copier, characterized by a suction tube (18),
arranged in a movable manner in a guide device (19) inside a toner-tight protective
sleeve (28), which suction tube communicates via a pipe (20) with the developer station
and characterized by an adapter (27) connected to the protective sleeve (28) for the
purpose of securing the toner container (10) to a filling and emptying hole (14) in
a detachable, toner-tight manner, the suction tube (18) dipping into the toner container
(10) through the adapter (27) for emptying the toner container (10).
2. Device according to Claim 1, characterized in that the guide device (19) receiving
the suction tube (18) in a vertically moveable manner is arranged above a retaining
device (32) to receive the toner container (10) in such a way that during the extraction
process the suction tube (18) dips, due to its own weight, into the toner container
(10).
3. Device according to one of Claims 1 or 2, characterized in that the retaining device
(32) is designed to swing out of the apparatus to receive the toner container (10).
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the adapter (27)
has a safety device (42) for the suction tube (18) which, on the one hand, only enables
the suction tube (18) to dip into the transport container (10) after connection of
the transport container (10) to the adapter (27) and, on the other hand, prevents
the connection from being detached when the suction tube (10) is dipped in.
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the adapter has
a cutting device (31) for piercing a film (17) covering the filling and removal hole
(14) of the toner container (10) in the filled state.
6. Device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the protective
sleeve consists of flexible bellows (28) which are secured on the one hand to the
connecting area of the suction tube, and on the other hand to the adapter.
7. Device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the adapter has
a toner wiping ring (29) which receives the suction tube.
8. Device according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the toner container
(10) has a funnel-shaped bottom, which forms a deepest collecting area for the toner
(11), the filling arid emptying hole (14) and the collecting area being arranged relative
to each other in such a way that, when the toner container is secured in the retaining
device in a removal position, in which the collecting area forms the deepest area
of the toner container (10), the suction tube (18) assigned to the printer or copier
dips into the collecting area.
9. Device according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the suction tube
(18) has an inner pipe (21) connected to the pipe (20) and having suction ports (22)
and an outer pipe (23) enveloping the inner pipe (21) with clearance, the outer pipe
(23) having toner inlets (25) and air suction ports (24), so that the suction air
streaming through the outer pipe (23) sucks the toner (11) through the toner inlet
(25) into the inner pipe (21).
1. Dispositif pour le transfert de toner (11) oepuis un récipient de transport (10)
dans un poste de développement d'une imprimante ou d'un copieur non mécanique, caractérisé
par une canne d'aspiration (18) mobile à l'intérieur d'une enveloppe protectrice (28)
étanche au toner dans un dispositif de guidage (19), canne qui est reliée par un tuyau
(20) au poste de développement, ainsi que par un adaptateur (27) relié à l'enveloppe
protectrice et servant à la fixation amovible, étanche au toner, à une ouverture de
remplissage et de vidange 14 du récipient de toner (10), la canne d'aspiration (18)
plongeant à travers l'adaptateur (27) dans le récipient de toner (10) en vue de la
vidange de ce récipient.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de guidage
(19), recevant la canne d'aspiration (18) déplaçable verticalement, est monté au-dessus
d'un dispositif de maintien (32) pour recevoir le récipient de toner (10), de manière
que, lors du processus d'aspiration du toner par la canne (18), celle-ci descende
sous l'effet de son propre poids dans le récipient de toner (10).
.3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif
de maintien (32) est réalisé de manière à pouvoir être dégagé de l'imprimante ou du
copieur, par pivotement, en vue de la réception du récipient de toner (10).
4. Dispositif selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'adaptateur
(27) comporte un dispositif de sécurité (42) pour la canne d'aspiration (18), dispositif
qui, d'une part, permet seulement la pénétration de la canne (18) dans ie récipient
de transport (10) après le raccordement de ce récipient à l'adaptateur (27) et, d'autre
part, empêche le détachement de la liaison établie tant que la canne (18) est engagée
dans le récipient.
5. Dispositif selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'adaptateur
comporte un dispositif de découpage (31) pour transpercer un opercule (17) qui recouvre
l'ouverture de remplissage et de prélèvement (14) du récipient de toner (10) à l'état
rempli.
6. Dispositif selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'enveloppe
protectrice est un soufflet flexible (28) fixé d'un côté à la zone de raccordement
de la canne aspirante et de l'autre côté à l'adaptateur.
7. Dispositif selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'adaptateur
comporte une bague d'essuyage du toner (29), traversée par la canne.
8. Dispositif selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le récipient
de toner (10) possède un fond en entonnoir formant une zone d'accumulation pour le
toner (11), située le plus bas, l'ouverture de remplissage et de vidange (14) et la
zone d'accumulation étant disposées l'une par rapport à l'autre de manière que, lors
de la fixation du récipient de toner dans le dispositif de maintien, et dans une position
de prélèvement dans laquelle la zone d'accumulation forme la partie la plus basse
du récipient de toner (10), la canne d'aspiration (18), associée à l'imprimante ou
au copieur, puisse descendre jusque dans la zone d'accumulation.
9. Dispositif selon une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la canne d'aspiration
(18) comporte un tube intérieur (21) raccordé au tuyau (20) et présentant des orifices
d'aspiration (22), ainsi qu'un tube extérieur (23) qui entoure le tube intérieur (21)
à distance et qui présente des orifices d'entrée du toner (25) et des orifices d'aspiration
d'air (24), l'agencement étant tel que l'air aspiré, s'écoulant à travers le tube
extérieur (23), aspire le toner (11) à travers les ouvertures d'entrée du toner (25)
dans le tube intérieur (21).