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EP 0 308 626 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.03.1993 Patentblatt 1993/10 |
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Anmeldetag: 01.08.1988 |
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Selbstblasschalter
Self-blast interrupter
Interrupteur à autosoufflage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR LI SE |
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Priorität: |
24.09.1987 DE 3732137
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.03.1989 Patentblatt 1989/13 |
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Patentinhaber: Licentia Patent-Verwaltungs-GmbH |
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60596 Frankfurt (DE) |
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Erfinder: |
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- Karrenbauer, Herbert, Dr.-Ing.
D-3501 Niestetal (DE)
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| (74) |
Vertreter: Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker |
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Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 239 068 DE-C- 1 102 860
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DE-A- 2 819 599 FR-A- 2 576 144
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Selbstblasschalter mit zwei Schaltstücken, welche bei
der Ausschaltung durch eine Isolierstoffdüse hindurch einen Lichtbogen ziehen und
das dabei expandierende Löschgas in einen Gasspeicherraum strömt, von dem es bei Annäherung
an den Stromnulldurchgang in die Isolierstoffdüse zurückflutet.
[0002] Bei solchen Selbstblasschaltern wird durch die Trennung der Kontaktstücke ein Lichtbogen
gezogen, welcher das Isoliergas so stark erhitzt, daß es expandiert, in einen Gasspeicherraum
strömt und dort einen hohen Druck aufbaut. Mit der Annäherung des Stromes an den Nulldurchgang
wird der Lichtbogen schwächer und der erzeugte Druck nimmt ab. Infolge dessen flutet
das in den Gasspeicherraum gepreßte Isoliergas zurück und bebläst dabei den Lichtbogen,
wodurch es zur Löschung im Nulldurchgangs kommt.
[0003] Ein solcher Selbstblasschalter ist aus der DE-OS 33 00 816 bekannt. Bei solchen Selbstblasschaltern
vermischt sich das heiße und das kalte Isoliergas im Gasspeicherraum, wobei sich eine
mittlere Temperatur einstellt. Das zur Beblasung des Lichtbogens zur Isolierstoffdüse
zurückströmende Isoliergas weist daher eine dieser erhöhten Temperatur entsprechende
Dichte auf, welche gegenüber der Dichte des kalten Gases reduziert ist. Isoliergas
mit einer solchen verringerten Dichte weist jedoch erheblich verschlechterte Löscheigenschaften
auf.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Selbstblasschalter der obengenannten
Art verfügbar zu machen, bei dem der Lichtbogen mit kaltem Isoliergas beblasen wird.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs
1 gelöst.
[0006] Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß ein Selbstblasschalter zur Verfügung
steht, bei dem der Lichtbogen ohne großen technischen Aufwand mit kaltem Löschgas
beblasen wird. Es sind weder Kühlvorrichtungen für das Löschgas erforderlich, noch
wird ein Blaskolben benötigt, welcher einen stärkeren Antrieb erfordern würde.
[0007] Weiterbildungen und zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen
zu entnehmen, wobei auf weitere Vorteile verwiesen wird.
[0008] Eine noch bessere Trennung des kalten Isoliergases von dem heißen Isoliergas wird
insbesondere durch folgende Maßnahmen erreicht:
[0009] Im oberen Bereich des ersten Teilraums 13 wird ein erstes Ventil angeordnet, welches
das heiße Isoliergas in diesen ersten Teilraum 13 strömen läßt, das jedoch bei einer
Strömungsumkehr schließt. An der Öffnung der Zwischenwand, die an die Einmündung des
Kanals angrenzt, der zur Schaltstrecke führt, wird ein zweites Ventil angeordnet,
welches verhindert, daß durch diese Öffnung heißes Isoliergas direkt in den zweiten
Teilraum strömt, indem es geschlossen ist, wenn der Druck in diesem zweiten Teilraum
geringer ist als vor dieser Öffnung und das bei umgekehrten Druckverhältnissen öffnet.
Da das erste Ventil geöffnet sein muß wenn das zweite Ventil geschlossen ist und umgekehrt,
können die beiden Ventile gemeinsam betätigt werden.
Eine Vermischung von heißem und kaltem Löschgas innerhalb des zweiten Teilraumes kann
noch dadurch weiter reduziert werden, daß dieser zweite Teilraum als mäanderförmiges
Labyrinth ausgebildet ist. Diese Vermischung kann auch völlig verhindert werden, indem
ein im zweiten Teilraum angeordneter Kolbenboden das heiße von dem kalten Isoliergas
trennt.
[0010] Die Erfindung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- einen Schnitt durch die Innenteile einer einfachen Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Selbstblasschalters,
- Fig. 2a und 2b
- ein weitergebildetes Ausführungsbeispiel in Teilschnitt,
- Fig. 3a und 3b
- ein weiteres Ausführungsbeispiel in Teilschnitt und
- Fig. 4
- einen Schnitt durch die Innenteile einer etwas abgewandelten Ausgestaltung.
[0011] Fig. 1 zeigt ein einfaches Ausführungsbeispiel des Selbstblasschalters. Ein erstes
Schaltstück 2 wirkt mit einem zweiten Schaltstück 3 zusammen. Dabei ist eines dieser
Schaltstücke mit dem Antrieb verbunden und das andere Schaltstück feststehend. Zweckmäßigerweise
ist das erste Schaltstück 2 mit dem Antrieb verbunden, da dieses Schaltstück nicht
mit weiteren Teilen in Verbindung steht, und dadurch eine geringere Masse aufweist.
Das zweite Schaltstück 3 ist beispielsweise als im Kreis angeordnete Fingerkontakte
ausgebildet, in die das erste Schaltstück 2 eingreift. Bei der Ausschaltung wird zwischen
dem ersten Schaltstück 2 und dem zweiten Schaltstück 3 ein Lichtbogen gezogen, der
die Länge einer Schaltstrecke aufweist, welche durch eine Isolierstoffdüse 1 umgeben
ist und sich von einem Düsenspalt 5 durch die Düsenengstelle 4 erstreckt. Der Düsenspalt
5 steht mit einem Kanal 6 in Verbindung, welcher zu einem Gasspeicherraum 7 führt.
Dieser Gasspeicherraum 7 wird durch einen zylinderförmigen Mantel mit einem Zylinderboden
9 und einem Zylinderabschluß 12 gebildet. Der Zylinderabschluß 12 trägt die Isolierstoffdüse
1 sowie das zweite Schaltstück 3. In der Mitte des Zylinders befindet sich eine Stange
oder ein Rohr, welches als Träger und elektrischer Anschluß dient. Der Kanal 6 führt
durch den Zylinderabschluß 12 hindurch in den Gasspeicherraum 7. Der Gasspeicherraum
7 wird durch eine Zwischenwand 8 in einen ersten Teilraum 13 und in einen zweiten
Teilraum 14 aufgeteilt. Die Zwischenwand 8 ist so angeordnet, daß der Kanal 6 die
von der Schaltstrecke kommende Gasströmung in den ersten Teilraum 13 richtet. Zu diesem
Zweck ist die Zwischenwand 8, welche die Form einer Zylinderwand aufweist so angeordnet,
daß sie sich nach der ringförmigen Einmündung des Kanals 6 an deren äußerem Rand anschließt.
Die Zwischenwand 8 weist an ihrem der Einmündung des Kanals 6 gegenüberliegenden Seite
eine Öffnung 10 auf, so daß der erste Teilraum 13 durch diese mit dem zweiten Teilraum
14 verbunden wird. Eine weitere Öffnung 11 der Zwischenwand 8 befindet sich in unmittelbarem
Anschluß an die Einströmöffnung des Kanal 6, wobei diese Öffnung 11 so angeordnet
ist, daß die aus dem Kanal 6 kommende Gasströmung an dieser Öffnung 11 vorbeifließt.
Die Öffnungen 10 und 11 können als Spalt der zylinderförmigen Zwischenwand 8 oder
als eine Reihe am Umfang verteilter Bohrungen ausgestaltet sein.
[0012] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 weist folgende Funktion auf: Nach der Trennung
des Schaltstücks 2 vom Schaltstück 3 bildet sich ein Lichtbogen aus. Dargestellt ist
das erste Schaltstück 2 während der Schaltbewegung beim Durchtritt durch die Düsenengstelle
4. In dieser Position erhitzt der Lichtbogen das Isoliergas zwischen dem Düsenspalt
5 und der Düsenengstelle 4, wodurch das Isoliergas stark expandiert. Es setzt eine
Gasströmung durch den Kanal 6 in den ersten Teilraum 13 ein, wie sie durch die gestrichelte
Linie mit den Pfeilen dargestellt ist. Durch die Öffnung 10 der Zwischenwand 8 drückt
dieses heiße Gas in den zweiten Teilraum 14 und komprimiert auf diese Weise das dort
vorhandene kalte Isoliergas. Mit der Annäherung des Stromes an den Nulldurchgang wird
der Lichtbogen in der Löschstrecke schwächer, die Temperatur geht zurück und der Druck
in der Löschstrecke wie im Kanal 6 und auch im Raum 13 läßt nach. Dadurch tritt die
im zweiten Teilraum 14 komprimierte kalte Luft durch die Öffnung 11 aus, strömt durch
den Kanal 6 hindurch und bebläst die Löschstrecke, wobei sich gegenüber der Darstellung
in der Fig. 1 das erste Schaltstück 2 bereits aus der Düsenengstelle 4 herausbewegt
hat, so daß die kalte Löschgasströmung durch die Düse 1 hindurch in das Schaltergehäuse
treten kann. Durch diese Beblasung der Löschstrecke wird ein Wiederzünden des Lichtbogens
nach dem Stromnulldurchgang verhindert.
[0013] Bei diesem einfachen Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 wird in Kauf genommen, daß
nach dem Nachlassen des Drucks in der Löschstrecke zunächst ein Teil des heißen Löschgases
aus dem Raum 13 in den Kanal 6 und damit auch in die Löschstrecke zurückflutet. Dieses
teilweise Zurückfluten des heißen Löschgases wird durch die Weiterbildungen, wie sie
in Fig. 2a, 2b, 3a und 3b dargestellt sind, weitgehend verhindert.
[0014] Fig. 2a und 2b zeigen ein solches verbessertes Ausführungsbeispiel. Die Zwischenwand
ist als verschiebbare Zwischenwand 8′ ausgebildet, wobei ein Boden 16 kreisringförmig
so angesetzt ist, daß dieser den ersten Teilraum 13 in einen oberen und einen unteren
Raum gasdicht aufteilt. Oberhalb des Bodens 16 ist die verschiebbare Trennwand 8′
mit einer Öffnung 15 versehen und unterhalb des Bodens 16 befindet sich eine weitere
Öffnung 17. Parallel zur verschiebbaren Zwischenwand 8′ ist auf deren Außenseite im
oberen Bereich eine feststehende Trennwand 18 angeordnet, welche fest mit dem Zylinderabschluß
12 verbunden ist. Diese feststehende Trennwand 18 weist eine Öffnung 19 sowie eine
einen Raum 20 bildende Auswölbung auf. Die verschiebbare Zwischenwand 8′ und die feststehende
Zwischenwand 18 gleiten gasdicht aneinander. Die Öffnung 19, 15 und 17 können als
Spalt der jweiligen zylinderförmigen Wandung 18, 8′ oder als eine Reihe am Umfang
verteilter Bohrungen ausgestaltet sein.
[0015] Diese Ausgestaltung weist folgende Funktion auf:
Fig. 2a zeigt die verschiebbare Zwischenwand 8′ in ihrer ersten Position, in der sie
sich im ausgeschalteten Zustand des Schalter befindet. Durch die Ausschaltung wird
in der oben beschriebenen Weise ein heißer Isoliergasstrom erzeugt, der durch den
Kanal 6 in den oberen Raumteil des ersten Teilraum 13 gerichtet ist. Dieser heiße
Isoliergasstrom trifft auf den Boden 16, da er durch den Kanal 6 in dieser Richtung
gerichtet ist. Dadurch wird dieser Boden 16 mit der verschiebbaren Zwischenwand 8′
so nach unten verschoben, daß die Zwischenwand 8′, die in der Fig. 2b gezeichnete
Position einnimmt. Der heiße Isoliergasstrom, dargestellt durch die gestrichelte Linie
mit Pfeil, nimmt nunmehr den Weg durch die Öffnung 15 der verschiebbaren Zwischenwand
8′ in den Raum 20, welcher sich in der Auswölbung der feststehenden Trennwand 18 befindet
und von dort durch die weitere Öffnung 17 der Zwischenwand 8′ in den unteren Raumteil
des ersten Teilraums 13. Dort drückt dieser heiße Isoliergasstrom das kalte Isoliergas
durch die Öffnung 10 hindurch in den zweiten Teilraum 14. Wenn durch die Annäherung
des Stromes an den Stromnullgang in der oben dargestellten Art und Weise eine Druckentlastung
in der Schaltstrecke, im Kanal 6 sowie im oberen Teil des ersten Teilraums 13 erfolgt,
wird die verschiebbare Zwischenwand 8′ durch die jetzt umgekehrt herrschende Druckdifferenz
in die Position 1, wie sie in der Fig. 2a gezeichnet ist, zurückverschoben. Dies hat
zur Folge, daß das unterhalb des Bodens 16 stehende heiße Isoliergas eingeschlossen
ist und nicht mehr zur Schaltstrecke zurückfluten kann. Dafür fluchten nunmehr die
Öffnung 19 der feststehenden Trennwand 18 und die Öffnung 15 der verschiebbaren Zwischenwand
8′, so daß das kalte Löschgas, das sich im zweiten Teilraum 14 befindet in den Kanal
6 strömt, um von dort die Löschstrecke zu beblasen und in der oben ausgeführten Art
die Wiederzündung des Lichtbogens nach dem Stromnulldurchgang zu verhindern. Die übrigen
Teile dieses Ausführungsbeispiels, wie es in Fig. 2a und 2b dargestellt ist, entsprechen
der in Fig. 1 dargestellten und erläuterten Ausbildung und Funktion.
[0016] Fig. 3a und 3b zeigen eine Ausgestaltung mit einer etwas abgeänderten Sperre zur
Verhinderung der Rückflutung des heißen Isoliergases. Die verschiebbare Zwischenwand
8˝ ist mit einem Boden 16′ ausgestattet, der jedoch zur Wandung 21 einen Spalt 22
aufweist. Diese Wandung 21 ist in allen Ausführungsbeispielen ein Rohr oder eine Stange,
welche als Träger für die unteren Kontaktorgane und als Stromanschluß dient. Die verschiebbare
Zwischenwand 8˝ weist eine Öffnung 15′ auf, welche sich oberhalb des Bodens 16′ befindet.
An der Außenseite der verschiebbaren Zwischenwand 8˝ ist eine feststehende Trennwand
18′ angeordnet, die ebenfalls mit dem Zylinderabschluß 12 fest verbunden ist und eine
Öffnung 19′ aufweist. Auch diese feststehende Trennwand 18′ gleitet gasdicht an der
verschiebbaren Zwischenwand 8˝.
[0017] Die Funktion dieses Ausführungsbeispiels ist folgende:
Der heiße Isoliergasstrom, der aus dem Kanal 6 kommt, trifft auf den Boden 16′, wodurch
die verschiebbare Zwischenwand 8˝ in ihre zweite Position gedrückt wird, wie sie in
Fig. 3b dargestellt ist. Der Spalt 22 muß so bemessen sein, daß der Strömungswiderstand
für diese Verschiebung der Zwischenwand 8˝ ausreicht. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel
drückt der heiße Isoliergasstrom das kalte Isoliergas durch die Öffnung 10 in den
Teilraum 14. Wenn sich der Strom dem Stromnulldurchgang nähert kommt es in der oben
beschriebenen Weise zu einer Druckentlastung in der Schaltstrecke, im Kanal 6 und
somit auch im oberen Bereich des ersten Teilraums 13, so daß sich die Strömung umkehrt
und die verschiebbare Zwischenwand 8˝ in ihre erste Position zurückgedrückt wird.
Dies hat zur Folge, daß die Öffnung 19′ der feststehenden Trennwand 18′ mit der Öffnung
15′ der verschiebbaren Zwischenwand 8˝ fluchtend wird. Nunmehr kann das im zweiten
Teilraum 14 zusammengedrückte kalte Isoliergas durch die Öffnungen 19′ und 15′ in
den Kanal 6 strömen, um von dort aus die Löschstrecke in der oben genannten Art und
Weise zu beblasen.
[0018] Auch bei diesem Ausführungsbeispiel kommt es zu einem teilweisen Zurückfluten des
heißen Isoliergases durch den Spalt 22, was jedoch durch die Anbringung eines Randes
26 an der Wandung 21 verhindert werden kann, der in der ersten Position der verschiebbaren
Trennwand 8˝ den Spalt 22 verschließt und in der zweiten Position der verschiebbaren
Trennwand 8˝ den Spalt 22 öffnet. Dies hat den zusätzlichen Vorteil, daß der heiße
Isoliergasstrom in der ersten Position der verschiebbaren Zwischenwand 8˝ nicht teilweise
am Boden 16′ vorbeifließt, sondern zunächst voll auf diesen trifft.
[0019] Ein etwas abgeändertes Ausführungsbeispiel ist in Fig. 4 dargestellt. Die Funktion
entspricht im wesentlichen der bereits zu Fig. 1 beschriebenen. Der Unterschied besteht
darin, daß die Zwischenwand, welche hier das Bezugszeichen 23 trägt, den Gasspeicherraum
7 in einen ersten Teilraum 13 und einen zweiten Teilraum 25, der in der Form eines
mäanderförmigen Labyrinths ausgebildet ist, unterteilt. Das in der Fig. 4 dargestellte
Labyrinth besteht aus einer U-förmigen Wandung 23 und 23′, in die eine Wandung 24
eingreift. Die U-förmige Wandung 23 und 23′ weist zwischen ihren Schenkeln und den
Zylinderboden 9 zwei Öffnungen 10 und 10′ auf. Die in die U-Form eingreifende Wandung
24 ist mit dem Zylinderboden 9 fest verbunden und weist an ihrem in die U-Form eingreifenden
Ende eine Öffnung 10˝ auf. Die U-förmige Wandung weist an ihrem oberen Ende zu dem
Zylinderabschluß 12 eine Öffnung 11 auf.
[0020] Bei diesem Ausführungsbeispiel drückt das heiße Isoliergas in der beschriebenen Weise
in den Raum 13 und von dort durch die Öffnung 10 in das mäanderförmige Labyrinth,
in dem auf diese Weise das kalte Isoliergas komprimiert wird. Nähert sich der Strom
dem Nulldurchgang, findet, wie schon beschrieben, eine Druckentlastung statt. Dadurch
strömt das in dem mäanderförmigen Teilraum 25 komprimierte kalte Isoliergas durch
die Öffnung 11 aus und gelangt durch den Kanal 6 zur Löschstrecke, wo in beschriebener
Weise der Löschvorgang stattfindet.
[0021] Der besondere Vorteil dieser Ausgestaltung besteht darin, daß eine Durchmischung
des heißen und des kalten Löschgases im zweiten Teilraum durch dessen Ausbildung als
mäanderförmiges Labyrinth noch weitgehender vermieden wird, wie dies bei den anderen
Ausführungsbeispielen der Fall ist.
[0022] Diese Ausgestaltung des zweiten Teilraums als mäanderförmiges Labyrinth kann auch
mit Rückflußsperren für das heiße Isoliergas, wie sie in den Fig. 2a, 2b, 3a und 3b
dargestellt sind, kombiniert werden. Dazu muß die innerste Wandung des mäanderförmigen
Labyrinths als verschiebbare Zwischenwand 8′ oder 8˝ ausgebildet werden, die mit einer
feststehenden Trennwand 18 oder 18′ in der beschriebenen Weise zusammenwirkt.
[0023] Eine weitere, nicht dargestellte Ausgestaltung sieht vor, im zweiten Teilraum 14
einen zwischen der Wandung 8, 8′, 8˝ und der Außenwand des zweiten Teilraums 14 gasdicht
gleitenden Kolbenboden anzuordnen. Dieser ist in dem Bereich des zweiten Teilraums
14, in dem die Öffnungen 10, 11, 19 und 15 oder 19′ und 15′ nicht verschlossen werden,
durch eine Druckdifferenz verschiebbar. Ohne Druckdifferenz bewegt sich dieser Kolbenboden
in eine Position oberhalb der Öffnung 10, was durch eine Feder oder die Schwerkraft
bewirkt werden kann. Kleine Bohrungen in dem Kolbenboden, welche die Trennung von
heißem und kaltem Löschgas nicht wesentlich beeinträchtigen, erleichtern die Rückführung
des Kolbenbodens in die Position oberhalb der Öffnung 10.
1. Selbstblasschalter mit zwei Schaltstücken, welche bei der Ausschaltung durch eine
Isolierstoffdüse hindurch einen Lichtbogen ziehen und das dabei expandierende Löschgas
in einen Gasspeicherraum strömt, von dem es bei Annäherung an den Stromnulldurchgang
in die Isolierstoffdüse zurückflutet,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Gasspeicherraum (7) als Zylinder mit einem durch die Mitte verlaufenden Rohr
oder Stange ausgebildet ist und eine Zwischenwand (8, 8', 8'', 23) aufweist, die den
Gasspeicherraum (7) in einen ersten Teilraum (13) und einen zweiten Teilraum (14,
25) in axialer Richtung unterteilt, dass ein in einen Düsenspalt (5) mündender Kanal
(6) die Stromung des expandierenden Gases in den ersten Teilraum (13) richtet, dass
die Zwischenwand (8, 8', 8'', 23) an ihrem der Einmündung des Kanals (6) gegenüberliegenden
Ende eine Öffnung (10) als Verbindung des ersten Teilraums (13) zum zweiten Teilraum
(14, 25) aufweist und dass die Zwischenwand (8, 8', 8'', 23) zu ihrem, der Einmündung
des Kanals (6) angrenzenden Ende eine Öffnung (11, 19 und 15, 19' und 15') aufweist.
2. Selbstblasschalter nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
ein erstes mittels Druckdifferenz betätigbares Ventil, welches Isoliergas in den ersten
Teilraum (13) strömen läßt und durch eine Strömungsumkehr geschlossen ist.
3. Selbstblasschalter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die an die Einmündung des Kanals (6) angrenzende Öffnung (11, 19 und 15, 19′ und
15′) der Zwischenwand (8, 8′, 8˝, 23) mittels eines zweiten mittels Druckdifferenz
betätigbaren Ventils durch das Einströmen von Isoliergas in den Gasspeicherraum (7)
geschlossen ist und durch höheren Druck im Raum (7) als im Kanal (6) geöffnet ist.
4. Selbstblasschalter nach Anspruch 2 und 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste und das zweite Ventil durch das in den Gasspeicherraum (7) einströmende
Isoliergas sowie durch die Strömungsumkehr gemeinsam betätigt werden.
5. Selbstblasschalter nach einem der Ansprüche 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenwand als verschiebbare Zwischenwand (8′, 8˝) ausgebildet ist, welche
mit Hilfe eines Bodens (16, 16′) durch das in den ersten Teilraum (13) einströmende
Gas von einer ersten Position in eine zweite Position verschoben ist und durch das
in die Isolierstoffdüse (1) zurückflutende Gas wieder in die erste Position verschoben
ist, daß die Zwischenwand (8, 8′) an ihrem der Einmündung des Kanals (6) angrenzenden
Ende oberhalb des Bodens (16, 16′) eine Öffnung (15, 15′) aufweist und daß in diesem
Bereich eine feststehende Trennwand (18, 18′) angeordnet ist, in welche eine Öffnung
(19, 19′) so angeordnet ist, daß sie in der ersten Position der Zwischenwand (8′,
8˝) mit der Öffnung (15, 15′) der Zwischenwand (8′, 8˝) fluchtet und in der zweiten
Position nicht fluchtet.
6. Selbstblasschalter nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Zwischenwand (8˝) ein Boden (16′) angeordnet ist, welcher zur Wandung (21)
des Gasspeicherraumes (7) einen Spalt (22) bildet, welcher so dimensioniert ist, daß
er einen Strömungswiderstand in der Größe aufweist, daß das einströmende Isoliergas
die Zwischenwand (8˝) in ihre zweiten Position schiebt und das zurückflutende Isoliergas
die Zwischenwand (8˝) wieder in ihre erste Position schiebt.
7. Selbstblasschalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die durch die Druckdifferenz verschiebbare Zwischenwand (8′) einen Boden (16)
aufweist, welcher den ersten Teilraum (13) gasdicht in zwei Teile unterteilt, daß
die Zwischenwand (8′) oberhalb des Bodens (16) eine Öffnung (15) aufweist und unterhalb
des Bodens (16) eine weitere Öffnung (17) angeordnet ist, daß die Trennwand (18) eine
einen Raum (20) bildende Auswölbung aufweist,welche so angeordnet ist, daß in der
zweiten Position der Zwischenwand (8′) die Öffnung (15) und die weitere Öffnung (17)
in den Raum (20) münden und in der ersten Position der Zwischenwand (8′) die Öffnung
(15) nicht in den Raum (20) mündet.
8. Selbstblasschalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die durch die Druckdifferenz verschiebbare Zwischenwand (8˝) mit einem Boden (16′)
verbunden ist, welcher zur Wandung (21) des Gasspeicherraums (7) einen Spalt (22)
aufweist und daß an der inneren Wandung (21) des Gasspeicherraumes (7) ein Rand (26)
derart angefügt ist, daß der Spalt (22) in der ersten Position der Zwischenwand (8˝)
verschlossen und in der zweiten Position der Zwischenwand (8˝) geöffnet ist.
9. Selbstblasschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Teilraum (25) zwischen der Öffnung (10) und der Öffnung (11, 19 und
15, 19′ und 15′) als mäanderförmiges Labyrinth ausgebildet ist.
10. Selbstblasschalter nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine U-förmige Wandung (23, 23′) so angebracht ist, daß ein Schenkel (23) die
Zwischenwand bildet, zwischen der geschlossene Seite des U und einem Zylinderabschluß
(12) die Öffnung (11) ist, die Schenkel (23, 23′) zu einem Zylinderboden (9) Öffnungen
(10 und 10′) aufweisen und in die U-Form eine mit dem Zylinderboden (9) verbundene
Wandung (24) so eingreift, daß in der U-Form eine Öffnung (10˝) freibleibt.
11. Selbstblasschalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 8 und 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die innerste Wandung des mäanderförmigen Labyrinths (23) als verschiebbare Zwischenwand
(8′, 8˝) ausgebildet ist, welche an der feststehenden Trennwand (18, 18′) gasdicht
gleitet, wobei die Öffnungen (19 und 15, 19′ und 15′) in der ersten Position der verschiebbaren
Zwischenwand (8′, 8˝) öffnen und in der zweiten Position schließen und ein Boden (16,
16′) den Rückfluß des heißen Isoliergases sperrt.
12. Selbstblasschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß im zweiten Teilraum (14) ein zwischen der Wandung (8, 8′, 8˝) und der Außenwand
des zweiten Teilraums (14) gasdicht gleitender Kolbenboden angeordnet ist, daß dieser
Kolbenboden durch Druckdifferenz verschiebbar ist und ohne Druckdifferenz sich in
eine Position oberhalb der Öffnung (10) verschiebt.
1. Self-blast interrupter with two contacts, which on the interruption draw an arc through
a nozzle of insulating material and the thus expanding quencher gas flows into a gas
storage chamber, from which it ebbs back into the nozzle of insulating material on
approach to the current zero point, characterised thereby that the gas storage space
(7) is constructed as a cylinder with a pipe (or rod) extending through the middle
and has a partition wall (8, 8', 8'', 23), which subdivides the gas storage chamber
(7) in axial direction into a first part chamber (13) and a second part chamber (14,
25), that a channel (6) opening into a nozzle gap (5) directs the flow of the expanding
gas into the first part chamber (13), that the partition wall (8, 8', 8'', 23) at
its end opposite to the mouth of the channel (6) has an opening (10) as connection
of the first part chamber (13) to the second part chamber (19, 25) and that the partition
wall (8, 8', 8'', 23) has an opening (11, 19 and 15, 19' and 15') at its end adjoining
the mouth of the channel (6).
2. Self-blast interrupter according to claim 1, characterised by a first valve which
is actuable by means of pressure difference, allows insulating gas to flow into the
first part chamber (13) and is closed by a flow reversal.
3. Self-blast interrupter according to claim 1 or 2, characterised thereby that the opening
(11, 19 and 15, 19' and 15'), which adjoins the mouth of the channel (6), of the partition
wall (8, 8', 8'', 23) is closed by means of a second valve, which is actuable by means
of pressure difference, by the inflowing of insulating gas into the gas storage chamber
(7) and is opened by higher pressure in the chamber (7) than in the channel (6).
4. Self-blast switch according to claim 2 and 3, characterised thereby that the first
and the second valve are actuated together by the insulating gas flowing into the
gas storage chamber (7) as well as by the flow reversal.
5. Self-blast switch according to one of claims 3 and 4, characterised thereby that the
partition wall is constructed as displaceable partition wall (8' ,8''), which with
the aid of a base (16, 16') is displaced from a first position into a second position
by the gas flowing into the first part chamber (13) and displaced into the first position
again by the gas ebbing back into the nozzle (1) of insulating material, that the
partition wall (8, 8') has an opening (15, 15') at its end, adjoining the mouth of
the channel (6), above the base (16, 16') and that in this region is arranged a stationary
separating wall (18, 18'), in which an opening (19, 19') is so arranged that in the
first position of the partition wall (8', 8'') it aligns, and in the second position
does not align, with the opening (15, 15') of the partition wall (8', 8'').
6. Self-blast interrupter according to claim 5, characterised thereby that arranged at
the partition wall (8'') is a base (16'), which forms a gap (22) relative to the wall
(21) of the gas storage chamber (7), which gap is so dimensioned that it has a flow
resistance in the magnitude that the inflowing insulating gas pushes the partition
wall (8'') into its second position and the insulating gas ebbing back pushes the
partition wall (8'') into its first position again.
7. Self-blast interrupter according to one or several of claims 2 to 6, characterised
thereby that the partition wall (8') displaceable by the pressure difference has a
base (16), which gas-tightly subdivides the first part chamber (13) into two parts,
that the partition wall (8') has an opening (15) above the base (16) and a further
opening (17) is arranged below the base (16), that the separating wall (18) has a
bowing out which forms a chamber (20) and is so arranged that in the second position
of the partition wall (8') the opening (15) and the further opening (17) open into
the chamber (20) and in the first position of the partition wall (8') the opening
(15) does not open into the chamber (20).
8. Self-blast interrupter according to one or several of claims 2 to 6, characterised
thereby that the partition wall (8'') displaceable by the pressure difference is connected
with a base (16') which has a gap (22) relative to the wall (21) of the gas storage
chamber (7) and that an edge (26) is affixed to the inner wall (21) of the gas storage
chamber (7) in such a manner that the gap (22) is closed in the first position of
the partition wall (8'') and opened in the second position of the partition wall (8'').
9. Self-blast interrupter according to one of claims 1 to 8, characterised thereby that
the second part chamber (25) is constructed between the opening (10) and the opening
(11, 19 and 15, 19' and 15') as a meander-shaped labyrinth.
10. Self-blast interrupter according to claim 9, characterised thereby that a U-shaped
wall (23, 23') is so mounted that one limb (23) forms the partition wall, the opening
(11) is between the closed side of the U and a cylinder closure (12), the limbs (23,
23') have openings (10 and 10') at a cylinder base (9), and a wall (24) connected
with the cylinder base (9) so engages in the U-shape than an opening (10'') is left
free.
11. Self-blast interrupter according to one or several of claims 5 to 8 and 9 or 10, characterised
thereby that the innermost wall of the meander-shaped labyrinth (23) is constructed
as a displaceable partition wall (8', 8''), which gas-tightly slides on the stationary
separating wall (18, 18'), wherein the openings (19 and 15, 19' and 15') open in the
first position of the displaceable partition wall (8', 8'') and close in the second
position and a base (16, 16') blocks the return flow of the hot insulating gas.
12. Self-blast interrupter according to one of claims 1 to 8, characterised thereby that
a piston-head, which gas-tightly slides between the wall (8, 8', 8'') and the outer
wall of the second part chamber (14), is arranged in the second part chamber (14),
and that this piston-head is displaceable by pressure difference and in the absence
of pressure difference displaces into a position above the opening (10).
1. Interrupteur à autosoufflage, comportant deux pièces de contact, qui, lors de la mise
hors contact amorce un arc à travers une tuyère isolante et le gaz d'extinction passe
dans une enceinte d'accumulation de gaz, dont il est refoulé dans la tuyère, lors
de l'approche du courant au passage par zéro, caractérisé en ce que
l'enceinte d'accumulation de gaz (7) est conçue comme un cylindre comportant un tube
ou barre passant au milieu et présente une paroi intermédiaire (8, 8', 8'', 23) qui
divise, dans le sens axial, l'enceinte d'accumulation de gaz (7), en une première
enceinte partielle (13) et en une deuxième enceinte partielle (14, 25), en ce qu'un
canal (6), débouchant dans une fente (5) de la tuyère, dirige le flux de gaz en expansion
dans la première enceinte partielle (13), en ce que la paroi intermédiaire (8, 8',
8'', 23) présente, à son extrémité opposée à l'embouchure du canal (6), une ouverture
10 qui sert de jonction entre la première enceinte partielle (13) et la deuxième enceinte
partielle (14, 25) et en ce que la paroi intermédiaire (8, 8', 8'', 23) présente,
à son extrémité contigue à l'embouchure du canal (6), une ouverture (11, 19 et 15,
19' et 15').
2. Interrupteur à autosoufflage selon la revendication 1, caractérisé par une première
vanne actionnée par une différence de pression qui laisse passer le gaz isolant dans
la première enceinte partielle (13) et qui est fermée par une inversion d'écoulement.
3. Interrupteur à autosoufflage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que
l'ouverture (11, 19 et 15, 19' et 15') contigue à l'embouchure du canal (6) de la
paroi intermédiaire (8, 8', 8'', 23) est fermée à l'aide d'une deuxième vanne actionnée
sous l'effet de la différence de pression, par l'afflux du gaz isolant dans l'enceinte
d'accumulation de gaz (7) et est ouverte par une pression plus élevée dans l'enceinte
(7) que dans le canal (6).
4. Interrupteur à autosoufflage selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que
la première et la deuxième vannes sont actionnées par le gaz isolant affluant dans
l'enceinte d'accumulation de gaz (7) ainsi que par l'inversion d'écoulement.
5. Interrupteur à autosoufflage selon l'une des revendications 3 ou 4, caractérisé en
ce que
la paroi intermédiaire est conçue comme une paroi intermédiaire mobile (8', 8'') qui
est déplacée, à l'aide d'un fond (16, 16'), par le gaz affluant dans la première enceinte
partielle (13), de la première position à la deuxième position et retourne dans sa
première position par le gaz refluant dans la tuyère isolante (1), en ce que la paroi
interne (8, 8') présente, à son extrémité contigue à l'embouchure du canal (6), au-dessus
du fond (16, 16'), une ouverture (15, 15') et en ce que dans cette zone est disposée
une paroi séparatrice fixe (18, 18'), dans laquelle est disposée une ouverture (19,
19'), de manière à ce qu'elle soit alignée avec l'ouverture (15, 15') de la paroi
intermédiaire (8', 8''), quand la paroi (8', 8'') se trouve dans sa première position,
et à ne pas être alignée dans la deuxième position.
6. Interrupteur à autosoufflage, selon la revendication 5, caractérisé en ce que
sur la paroi intermédiaire (8'') est disposé un fond (16') qui forme, en direction
de la paroi (21) de l'enceinte d'accumulation de gaz (7), une fente (22), qui est
dimensionnée, de manière à présenter une résistance au flux d'une ampleur telle que
le gaz isolant affluant pousse la paroi intermédiaire (8'') dans sa deuxième position
et le gaz isolant, qui reflue, repousse la paroi intermédiaire (8'') dans sa première
position.
7. Interrupteur à autosoufflage, selon l'une ou plusieurs des revendications 2 à 6, caractérisé
en ce que
la paroi intermédiaire mobile (8'), sous l'effet de la différence de pression, présente
un fond (16), qui divise, de manière étanche au gaz, la première enceinte partielle
(13) en deux parties, en ce que la paroi intermédiaire (8') présente, au-dessus du
fond (16), une ouverture (15) et en dessous du fond (16), une autre ouverture (17),
en ce que la paroi séparatrice (18) présente un évasement formant un espace (20),
disposé de sorte que dans la deuxième position de la paroi intermédiaire (8'), l'ouverture
(15) et l'autre ouverture (17) débouchent dans l'espace (20), et dans la première
position de la paroi intermédiaire (8') l'ouverture (15) ne débouche pas dans l'espace
(20).
8. Interrupteur à autosoufflage, selon l'une ou plusieurs des revendications 2 à 6, caractérisé
en ce que
la paroi intermédiaire (8''), mobile sous l'effet de la différence de pression, est
reliée à un fond (16'), qui présente, en direction de la paroi (21) de l'enceinte
d'accumulation de gaz (7), une fente (22) et en ce qu'à la paroi interne (21) de l'enceinte
d'accumulation de gaz (7), est apposé un bord (26), de sorte que la fente (22) soit
fermée dans la première position de la paroi intermédiaire (8') et soit ouverte dans
position de la paroi intermédiaire (8') et soit ouverte dans la deuxième position
de la paroi intermédiaire (8').
9. Interrupteur à autosoufflage, selon l'une des revendications de 1 à 8, caractérisé
en ce que
la deuxième enceinte partielle (25) est conçue, entre l'ouverture (10) et l'ouverture
(11, 19 et 15, 19' et 15'), comme un labyrinthe en forme de méandres.
10. Interrupteur à autosoufflage, selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'
une paroi en forme de U (23, 23') est placée de sorte qu'un côté (23) forme la paroi
intermédiaire, où se trouve l'ouverture (11) entre le côté fermé du U et une fermeture
de cylindre (12), de sorte que les côtés (23, 23') présentent des ouvertures (10 et
10') orientées vers un fond de cylindre (9) et de sorte que dans le forme en U pénètre
une paroi (24) reliée au fond de cylindre (9), de manière à libérer une ouverture
(10'') dans la forme en U.
11. Interrupteur à autosoufflage, selon une ou plusieurs des revendications 5 à 8 et 9
ou 10, caractérisé en ce que
la paroi, la plus à l'intérieur du labyrinthe (23) en forme de méandres, est conçue
comme paroi intermédiaire mobile (8', 8''), qui glisse de manière étanche au gaz,
contre la paroi séparatrice fixe (18, 18'), ouvrant ainsi les ouvertures (19 et 15,
19' et 15') dans la première position de la paroi intermédiaire mobile (8', 8'') et
les fermant dans la deuxième position et un fond (16, 16') faisant ainsi barrage au
reflux du gaz isolant chaud.
12. Interrupteur à autosoufflage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en
ce que
dans la deuxième enceinte partielle (14) est disposé un fond de piston coulissant,
de manière étanche au gaz, entre la paroi (8, 8', 8'') et la paroi externe de la deuxième
enceinte partielle (14), en ce que le fond de piston est déplacé par différence de
pression et vient se placer, en l'absence de différence de pression dans une position
au-dessus de l'ouverture (10).