[0001] Die Erfindung betrifft eine Trennvorrichtung die aus aneinandergereihten, miteinander
in Verbindung stehenden Betonelementen besteht, die wandförmig zwischen gegenrichtlichen
Fahrbahnen oder an den Rändern von Straßen oder dergleichen liegend angeordnet sind,
wobei die untereinander gleichgestaltenen Betonelemente eine Prismenform haben und
mit ihren lotrecht verlaufenden Prismengrundflächen in der wandförmigen Anordnung
nach Art von Stirnflächen einander zugekehrt sind sowie eine polygonale Querschnittsform
und eine entsprechend in mehrere Flächen gegliederte Mantelform aufweisen, bei der
eine Fläche als Standfläche (Aufstandfläche) ausgebildet ist, während die anderen
Flächen lotrecht und/oder schräg ansteigend oder waagerecht verlaufen und als Gleitflächen,
Sichtflächen, Anbauflächen oder dergleichen ausgestaltet sind.
[0002] Trenneinrichtungen sind weltweit bekannt. Es gibt sie in Ausführungen aus Stahl oder
Kunststoff sowie aus Betonelementen zusammengesetzt. Bei Verwendung von Stahl sind
nicht nur die Einzelelemente teuer, sondern das gegenseitige Verbinden der Einzelelemente
ist mit einem hohen Zeitaufwand und daher auch mit hohen Kosten verbunden.
[0003] Trenneinrichtungen der eingangs genannten Art haben den Vorteil, daß sie aufgrund
ihres Eigengewichtes sehr standfest und damit widerstandsfähig sind, und daß sie im
Vergleich zu Stahl preiswert sind.
[0004] Da Trennvorrichtungen die Aufgabe, haben, von der Fahrbahn abkommende Fahrzeuge aufzufangen
und zu verhindern, daß solche Fahrzeuge etwa auf eine daneben verlaufende Gegenfahrbahn
geraten oder an Straßenrändern von der Straße abkommen und angrenzende Bereiche gefährden,
müssen die Betonelemente mitunter recht großen Kräften widerstehen. Bei bekannten
Trennvorrichtungen kann ein einziges Element solche Aufprallkräfte nicht aufnehmen,
ohne verschoben zu werden. Deshalb werden sie bei bekannten Trennvorrichtungen mit
zueinandergekehrten Stirnflächen durch komplizierte Koppeleinrichtungen mechanisch
miteinander verbunden.
[0005] Die Gestaltung der bekannten Betonelemente der eingangs genannten Trennvorrichtungen,
bei denen die Stirnflächen rechtwinklig zur Länge verlaufen, hat nicht nur den Zweck,
die Montage der Koppelelemente zu ermöglichen, sie soll auch dazu dienen, kurvenförmig
verlaufende Trennvorrichtungen zu erstellen, denn wenn aufeinanderfolgende Betonelemete
jeweils im Winkel zueinander versetzt werden, so daß zwischen den Stirnflächen aneinandergrenzender
Betonelemente ein mehr oder weniger keilförmiger Spalt entsteht, ergeben sich polygonale
Wandverläufe, die das Errichten in Kurvenbereichen von Fahrbahnen oder Straßen ermöglichen.
Diese Notwendigkeit des Abstandes zweier aufeinanderfolgender Betonelemente ist aber
ein nahezu unzulässig schwerwiegender Nachteil, denn ein etwa von der Fahrbahn geratendes
Fahrzeug trifft in der Lücke mit einer rechtwinkligen Ecke frontal zusammen. Damit
ergibt sich der Effekt eines Frontalzusammenstoßes gegen ein keilförmiges Hinternis.
Es kommt unweigerlich nicht nur zu sehr schweren Fahrzeug- sondern auch schweren Personenschäden
und außerdem muß auch bei Beton höchster Qualität und höchster Verdichtung damit gerechnet
werden, daß die auf eine Ecke konzentriert wirkende Aufprallwucht Schäden am Betonelement
verursacht.
[0006] Die Elemente der bekannten eingangs genannten Trennvorrichtung haben auch noch den
Nachteil, daß sie nur unmittelbar spezifisch zweckgebunden verwendet werden können.
Man kann sie nicht als Böschungswand, nicht als ständige Stützwand, nicht als Basis
von Lärmschutzwänden oder dergleichen verwenden.
[0007] Eine Trennvorrichtung der eingangs genannten Art wird unter der Überschrift: "Betonleitwände
für die erhöhte Verkehrssicherheit" in Band 44, Januar 1978, auf den Seiten 52, 53
der Zeitschrift: "Betonwerk + Fertigteil-Technik" von J. Jakobs beschrieben.
[0008] Es wird berichtet, daß solche Trennvorrichtungen mit Hilfe von Gleitschalungen und
Transportbeton vor Ort erstellt wurden. Bei dieser Fertigungstechnik muß auf die bekannten
Hilfen zur Festigkeitssteigerung von Betonformteilen, wie etwa das Hochverdichten
und/oder Pressen, verzichtet werden. Die Trennvorrichtungen werden daher leichter
beschädigt und damit leichter reparaturbedürftig als es bei Elementen der Fall ist,
die in Betonwerken gefertigt werden. Reparaturen vor Ort sind umständlich und haben
auch nur begrenzte Qualität, bzw. begrenzte Haltbarkeit. Diese Fertigungstechnik vermeidet
zwar das Entstehen der erwähnten, gefährlichen Ecken und gewährt auch hohe Standfestigkeit,
jedoch dauert dabei die Störung des Verkehrsablaufes lange und die geringere Materialfestigkeit
und höhere Reparaturanfälligkeit heben diese Vorteile auf.
[0009] Sie bieten auch nicht die Vorteile einer aus Fertigteilen hergestellten Gleitwand,
da sie nur an einem festgelegten Standort errichtet und dann nicht versetzt werden
können. Dadurch scheidet ihr vorübergehender Einsatz z.B. an Arbeitsstellen aus.
[0010] Es wird auch von einer aus einzelnen Elementen erstellten Trennvorrichtung berichtet.
Diese Betonelemente haben zwar ein verhältnismäßig geringes Gewicht aber schon deswegen
keine genügende Standsicherheit im Falle eines Aufpralls. Weiterhin verlaufen die
Stirnflächen rechtwinklig zur Längsachse. Miteinander werden die Betonelemente mit
Hilfe von Steckdübeln verbunden. Die erwähnten, gefährlichen Ecken können nicht vermieden
werden. Eine universelle Verwendung, d.h. zu anderen Zwecken als zum Erstellen von
Trennvorrichtungen, ist nicht möglich.
[0011] Wie Untersuchungen und die Praxis gezeigt haben, sind die Verbindungselemente - z.B.
die Steckdübel - den Anfahrbelastungen kaum gewachsen.
[0012] Ebenfalls aus Betonelementen erstellt ist die Trennvorrichtung gemäß DE-A 1 534 470.
Auch bei diesen Betonelementen gewährt hohes Gewicht und Bodenreibung das Aufzehren
von Aufprallkräften. Gegen zu hohe Aufprallkräfte sind die Betonelemente zusätzlich
durch Ketten gesichert. Diese Ketten laufen durch horizontale Längslöcher und können
gespannt werden. Damit dieses Verspannen möglich ist, werden die Betonelemente seitlich
zueinander versetzt. Die Stirnflächen dieser Betonelemente können leicht ballig und
auch leicht konkav sein. Die Tangentialebene an den gekrümmten Stirnflächen verläuft
jedoch im wesentlichen rechtwinklig zur Länge. Stoßen zwei Betonelemente mit balligen
Stirnflächen aneinander, so gibt es gefährliche Lücken, durch welche freistehende
Ecken entstehen, auf welche Fahrzeuge frontal aufprallen können. Auch wenn eine ballige
Stirnfläche gegen eine konkav gewölbte Stirnfläche stößt, entstehen Lücken bzw. freistehende
Ecken. Die offenbarte Alternativlösung gegenseitiger Verbindung durch gestufte und
mit Lotbolzen verbundene Stirnflächen oder Formschluß nach Art einer Schwalbenschwanzverbindung
verhindern nicht, daß die gefährlichen Ecken freistehen. Außer zur Bildung von Trennvorrichtungen
gibt es für die Betonelemente keine Verwendung.
[0013] Die Trennvorrichtung gemäß der DE-U 8 708 908 besteht aus Formstücken, die an wenigstens
einer Seite verzahnt bzw. zahnartig gegliedert sind. Durch Zwischenstücke mit Verzahnung
oder weitere Formstücke kann eine Trennvorrichtung erstellt werden, bei der die Einzelelemente
großflächig formschlüssig in Verbindung stehen. Derart stark gegliederte Formteile
sind aus Beton nur schwierig herzustellen, d.h., entsprechend teuer. Auch die Handhabung,
d.h. das Zusammenfügen zur Trennvorrichtung, wird schwierig, wenn die Verzahnungen
ineinandergesteckt werden müssen, dabei aber das große Gewicht eines Betonkörpers
bewegt werden muß. Deshalb kann die Trennvorrichtung nur aus Formteilen aus Leichtbaustoffen,
z.B. Recyclingkunststoff, erstellt werden. Die Widerstandsfähigkeit gegen einen Aufprall
ist bei solchen Werkstoffen zu gering, und das Gewicht reicht nicht aus, um Verschiebekräften
Widerstand zu leisten. Daher sollen die Formteile Hohlkörper sein, die mit Ballast
gefüllt werden. Flüssiger oder pulverförmiger Ballast ist höchst bedenklich, weil
bei einem Schaden am Hohlkörper Fahrbahnverschmutzungen auftreten können. Diese bekannte
Trennvorrichtung hat zwar keine gefährlichen exponierten Ecken, sie ist aber aus den
geschilderten Gründen nicht praktikabel.
[0014] Die Trennvorrichtung gemäß der FR-A 2 585 047 besteht ebenfalls aus Formteilen, die
aus Kunststoff oder Stahl bestehen und als Hohlkörper ausgebildet sind, die mit Ballast
gefüllt werden müssen. Solche Formteile sind aus den bereits genannten Gründen nicht
praktikabel.
[0015] Die FR-A 2 557 896 offenbart Betonelemente für das Erstellen von Trennvorrichtungen
der eingangs genannten Art. Rechtwinklig zur Längsachse verlaufende Stirnflächen führen
zu den gefährlichen exponierten Ecken.
[0016] Bei der Trennvorrichtung gemäß der US-A 3 092 371 werden mehrere unterschiedlich
gestaltete Betonformteile benötigt. Die Hauptelemente haben weitgehend rechtwinklig
zur Länge verlaufende, leicht ballige Stirnflächen, durch welche Kurven gebildet werden
sollen. Stärker gekrümmte Kurven können nicht gebildet werden, d.h. diese bekannte
Trennvorrichtung ist nur für Fahrbahnen mit geradlinigem, allenfalls schwach gekrümmtem
Verlauf verwendbar.
[0017] Ausgehend von diesem bekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine Trennvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der Betonelemente
verwendet werden, die so ausgestaltet sind, daß sie, trotz der Möglichkeit kurvenförmige
Wandverläufe zu verwirklichen, lückenlos aneinander grenzen, einen Frontalaufprall
gegen eine spitze Ecke zuverlässig verhindern, daß sie einfach und ohne große Montagearbeiten
zu einer Trennwand o.dgl. verbindbar sind und darüber hinaus universell verwendet
werden können.
[0018] Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich die eingangs genannte Trennvorrichtung
erfindungsgemäß dadurch, daß die Betonelemente als schiefe Prismen mit zueinander
parallelen Stirnflächen, welche im Winkel von 45
° zur Prismenlänge geneigt verlaufen, ausgebildet sind, daß diese Stirnflächen bei
der wandförmigen Anordnung der Betonelemente an dem der Verkehrsrichtung entgegengerichteten
Ende auf der dem Verkehr zugewandten Seite in einem stumpfen Winkel zur Prismenlänge
verlaufen sowie in der wandförmigen Anordnung, bei einander zumindest im Belastungsfall
wenigstens teilweise sich gegenseitig berührenden Stirnflächen, eine form- und kraftschlüssige
Verbindung benachbarter Betonelemente bilden.
[0019] Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Trennvorrichtung haben die Betonelemente lotrecht
stehende, jedoch zur Länge im Winkel von 45
° geneigte Stirnflächen, und sie werden jeweils so angeordnet, daß die der Verkehrsrichtung
entgegenstehende Ecke, d.h. also der Winkel zwischen Stirnfläche und Mantelfläche
überstumpf, d.h. 135
° groß, ist. Außerdem werden die Betonelemente so versetzt, daß sie einander mit den
Stirnflächen zumindest bereichsweise berühren.
[0020] Diese Ausgestaltung ist unabhängig davon, welche spezifische Querschnittsform das
Betonelement im jeweiligen Fall hat. Man kann also Betonelemente pyramidenstumpfförmig,
trapezförmig oder die Glieder im Querschnitt anders ausbilden, ohne daß die Querschnittsform
Einfluß auf die besondere Ausgestaltung der Stirnflächen hat und damit die Vorteile
beeinträchtigt, die sich dank dieser Ausgestaltung ergeben.
[0021] Zunächst einmal gibt es bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Trennvorrichtung durch
die einander mit den Stirnflächen berührenden Betonelemente keine Lücken. Da keine
Lücken zwischen den Betonelementen bestehen, ist es auch unmöglich, daß ein Fahrzeug
beim Abweichen von der Fahrbahn in eine Lücke gerät und einen Frontalaufprall auf
eine Ecke erleidet. Selbst dann, wenn zwei aufeinanderfolgende Betonelemente aus der
Flucht gedrückt worden sind, d.h. mit ihren Längsachsen gewissermaßen zueinander versetzt
oder leicht winklig verlaufen, wird einem etwaigen Aufprall im ungünstigsten Fall
die Ecke mit dem überstumpfen Winkel von 135
° Größe dargeboten. Diese wirkt aber eher als Gleit- und Lenkneigung, und aus einem
bisher Frontalaufprall wird ein gleitender Aufprall, dessen Aufprallwucht erheblich
gemindert und Aufprallschäden entsprechend verringert sind.
[0022] Obwohl die Betonelemente in der erfindungsgemäß ausgebildeten Trennvorrichtung in
der Ausgestaltung gemäß vorgenanntem Hauptanspruch lediglich mit wenigstens teilweisen
Stirnflächenkontakt aneinander gereiht sind und keinerlei weitere Hilfsmittel benötigen,
die sie kräfteübertragend verbinden, besteht dennoch Kraftübertragung. Ein Betonelement,
das von der Wucht eines aufprallenden Fahrzeuges getroffen wird und diesen Aufprallimpulse
aufgrund gewichtsbedingter Eigenträgheit sowie Bodenhaftung seiner Standfläche nicht
zu absorbieren vermag, überträgt den Impulse über seine Stirnfläche auf das nächstfolgende
Betonelement. Ist der Aufprallimpuls so stark, daß auch das nächstfolgende Betonelement
noch nicht ausreicht, um die Wucht zu neutralisieren, so überträgt dieses die Impulsereste
auf das nächstfolgende Betonelement usw. Somit ist gewährleistet, daß die Betonelemente
in handlichen, d.h. vertretbaren Abmessungen und Gewichten gefertigt, daher preisgünstig
transportiert und verlegt werden können und dennoch ein hohes Maß an Standsicherheit
haben. Diese Standsicherheit ergibt sich selbst dann, wenn ein Fahrzeug rechtwinklig
zur Verkehrsrichtung auf das Betonelement prallt, denn aufgrund der Uberlappung der
Betonelemente im Bereich der Stirnflächen werden auch solche Querkräfte von Stirnfläche
zu Stirnfläche von einem Betonelement auf das andere weitergeleitet. Während bei den
eingangs genannten bekannten Trennvorrichtungen mit Beton-elementen, die rechtwinklig
verlaufende Stirnflächen haben, trotz der Koppelglieder bei Unfällen, d.h. beim Abkommen
von Fahrzeugen von der Fahrbahn, Verschiebungen der Betonelemente auftraten, die anschließend
in mühseliger Reparaturarbeit korrigiert werden mußten, sind bei den erfindungsgemäßen
ausgebildeten Trennvorrichtungen etwa auftretende Verschiebungen vernachlässigbar
klein. Von erheblicher Bedeutung ist, daß diese im Bedarfsfall wirksame Kraftübertragung
von Betonelement zu Betonelement für Durchschnittsbelastungen ohne jegliches kraftübertragendes
Verbindungselement erzielt wird, denn dadurch ergeben sich sehr beachtliche Einsparungen
beim Aufstellen von Trennvorrichtungen.
[0023] Von wesentlicher Bedeutung ist weiterhin, daß es durch die geneigten Stirnflächen
möglich ist, Trennvorrichtungen bogenförmig zu errichten, also Straßen- oder Fahrbahnkurven
mit Trennvorrichtungen zu versehen und daß auch in diesem Fall eine lückenlose Überdeckung
auf der jeweils gefährdeten Konkavseite des Bogens sichergestellt ist. Auch bei Teilberührung
der Stirnflächen werden die geschilderten kraftübertragenden Effekte wirksam, und
es besteht die Möglichkeit, einen Frontalaufprall auf eine Ecke mit 90
° Winkel zuverlässig zu vermeiden. Da bei Fahrbahnen die Konkavseite stets die gefährdete
Seite ist, die aufprallende Fahrzeuge aufnehmen muß und die im Aufprallfall hohen
Kräften ausgesetzt ist, bietet die erfindungsgemäß ausgebildete Trennvorrichtung bisher
nicht erreichte Sicherheit. Die Tatsache, daß auf der Konvexseite, zwischen den beiden
Stirnflächen aufeinanderfolgender Betonelemente, Lücken bestehen, die zwar vergleichsweise
schmal sind, ist im Hinblick auf die Sicherheit unwesentlich, denn die Wahrscheinlichkeit,
daß ein Aufprall bei bogenförmiger Fahrbahn zentripetal erfolgt und nicht zentrifugal,
ist sehr gering. Sollte dieser unwahrscheinliche Aufprall dennoch stattfinden, so
tritt auch in diesem Fall der schon erwähnte Sicherheitsfaktor in Wirkung; denn die
Betonelemente bilden einem derart aufprallenden Fahrzeug eine stumpfwinklige Ecke
von 135
° Winkelgröße dar, die als Gleitfläche wirkt und den Effekt eines Frontalaufpralles
vermeidet.
[0024] Damit die Betonelemente der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung immer mit einem
stumpfen Winkel dem Verkehr entgegengerichtet sind, ist es erforderlich, eine Links-
und eine Rechtsausführung zu fertigen, und zwar abhängig davon, ob die Betonelemente,
in Fahrtrichtung gesehen, links neben der Fahrbahn oder rechts neben der Fahrbahn
angeordnet werden. Sollen die Betonelemente in Gegenden mit Linksverkehr eingesetzt
werden, so kehren sich die Forderungen nach Links- bzw. Rechtsausführung um.
[0025] Damit die Trennvorrichtung ihren Zweck optimal erfüllt, ist die schon mehrfach erwähnte
Forderung zu stellen, daß das einzelne Element aufgrund eigener Eigenschaften in der
Lage ist, den Aufprall eines Fahrzeuges mit möglichst gar keinem oder höchstens geringem
Verrutschen aufzufangen. Ein Weg zur Erfüllung dieser Forderung besteht darin, die
Betonelemente schwer auszubilden, damit sie aufgrund hohen Eigengewichtes und damit
Trägermasse sowie hohen Verschiebewiderstandes gegenüber Grund durch einen Aufprall
schwer bewegt werden können. Diesem Weg sind aber Grenzen gesetzt. Die Handlichkeit
beim Transportieren und Aufstellen der Betonelemente setzt einer Gewichtssteigerung
Grenzen. Darüber hinaus ist es auch aus Preisgründen nicht zu vertreten, die Betonelemente
klobiger oder im Querschnitt umfangreicher zu gestalten, als es den Einsatzbedingungen
entsprechen würde. Man kann die Betonelemente der erfindungsgemäß ausgebildeten Trennvorrichtung
nur so lang und damit so schwer ausbilden, wie es im Rahmen der Handlichkeit usw.
vertretbar ist. Dieser Weg läßt sich aber nur dann nachteilsfrei beschreiten, wenn
mit den Betonelementen geradlinig oder nur geringfügig schwach gekrümmte Trennvorrichtungen
erstellt werden sollen.
[0026] Die DE-U 7 420 685 offenbart als Ersatz für Strohballen, die beim Motorradrennsport
verhindern sollen, daß Motorradfahrer gegen die scharfkantigen Leitplanken prallen,
sogenannte Aufpralldämpfer in Stücken von ca. 10 m Länge, die durch Luft- oder Seegrasfüllung
oder dergleichen als nachgiebige Polster vor und an die Leitplanken geschnallt werden.
An aneinandergrenzenden Enden dieser schlauchförmigen Polsterelemente könnten sich
wegen deren Verformung Zwischenräume bilden, und der Motorradfahrer könnte durch die
Zwischenräume dennoch gegen die Leitplankenpfosten prallen. Deswegen sind die Enden
überlappt, entweder stufenförmig oder schräg. Die Überlappung ist so gewählt, daß
der Fahrtrichtung entweder eine Ecke bei Stufenform oder ein stumpfer Winkel bei schrägen
Enden gegenübersteht. Ein Aufprall auf eine Ecke ist wegen der Nachgiebigkeit der
Prallpolster unbedenklich. Mit der Erfindung hat die schräge Endausbildung nichts
gemeinsam, denn Polster sind nachgiebig, sie sind an den Leitpfosten befestigt und
sie übertragen keine Aufprallkräfte im Sinne einer Trennwand.
[0027] Für Trennvorrichtungen, die stärker gekrümmt oder bogenförmig verlaufen, sind Betonelemente
kürzerer Länge wesentlich vorteilhafter.
[0028] Um wirtschaftlich fertigen zu können, wird man daher in der Praxis bezüglich der
Länge eine Kompromißlösung finden, bei der die Standsicherheit, d.h. der Widerstand
gegen Verschieben, so groß wie irgendmöglich ist, während die Länge der Betonelemente
auf einen Wert beschränkt wird, bei dem kurvenförmige Trennvorrichtungen noch mit
guter polygonaler Angleichung verwirklicht werden können. Es kommt daher darauf an,
die Verschiebesicherheit auf andere Weise zu vergrößern.
[0029] Deshalb ist bei einer Weiterbildung gemäß Anspruch 2 vorgesehen, daß das Betonelement
an den Stirnflächen wenigstens in randnahen Bereichen, an den Mantelflächen zumindest
in stirnflächennahen Bereichen, mit einem elastischem Werkstoff beschichtet ist. Hierdurch
sind die Flächen geschützt. Es erhöht sich die Reibung zwischen den Teilen und damit
auch die Kraftübertragung von einem Element zum anderen, so daß die Elemente wie eine
geschlossene Wand zusammenhalten.
[0030] Eine vorteilhafte Weiterbildung gemäß Anspruch 3 besteht darin, daß die Stirnflächen
und ggfs. die Standfläche, jeweils wenigstens bereichsweise mit im Betonelement befestigten
Noppen aus elastischem Werkstoff, wie Kunststoff, versehen sind.
[0031] Elastische Noppen, die in der Oberfläche des Betonelementes an den Stirnflächen oder
der Standfläche angeordnet sind, haben den Vorteil, daß sie sich gewissermaßen von
Stirnfläche zu Stirnfläche auf Lücke stehend gegenseitig Widerstand bieten, so daß
ein Übereinandergleiten einander berührender Stirnflächen vermieden ist. An der Standfläche
passen sich die elastischen Noppen an den Untergrund an und erhöhen den Verschiebewiderstand.
Diese Maßnahme führt aber auch noch zur Erleichterung der Verlegearbeit und die Vorbereitung
des Untergrundes braucht nicht mehr so exakt zu sein, weil die Noppen Unregelmäßigkeiten
ausgleichen. Die elastischen Noppen erlauben es, die Betonelemente sehr dicht aneinander
zu setzen, so daß sie gewissermaßen bereits einen Durckkontakt haben, ohne, daß daraus
Nachteile entstehen. Betonelemente unterliegen nämlich auch Wärmedehnungen bei starker
Sonneneinstrahlung. Die elastischen Noppen nehmen diese Wärmedehnungen auf, indem
sie sich verformen.
[0032] Ein weiterer Weg ist durch die Weiterbildung gemäß Anspruch 4 angegeben, welche dadurch
gekennzeichnet ist, daß die Oberfläche des Betonelementes an den Stirnflächen, wenigstens
in randnahen Bereichen, an den Mantelflächen, zumindest in stirnflächennahen Bereichen,
bei Abrundung spitzer Winkel, zwischen Wandfläche und Stirnfläche ausgespart ist,
und daß die Aussparungen durch fest am Betonelement haftenden, elastischen Werkstoff
zur Ursprungsform des Betonelementes ergänzt sind.
[0033] Bei dieser Weiterbildung können die Betonelemente mit den Stirnflächen auf Vordruck
aneinander gesetzt werden, so daß sie im Rahmen der Trennvorrichtung eingeklemmt oder
eingespannt sind. Dabei werden Wärmedehnungen in bereits erwähnter Weise innerhalb
des elastischen Werkstoffes aufgenommen und kompensiert. Von besonderem Vorteil ist
bei dieser Weiterbildung, daß spitze Ecken großzügig abgerundet ausgespart sind soweit
es den Betonkörper betrifft und daß die Ergänzung zur Soll-Form durch den elastischen
Werkstoff erfolgt. Die Sicherheit wird auf diese Weise in erheblichem Maße erhöht,
denn auch unter widrigsten Umständen in äußerst nachteiligen Richtungen aufprallende
Fahrzeuge treffen auf nachgiebiges Material wodurch der Aufprall gemindert und Aufprallschäden
reduziert werden. Aber auch das Betonelement selbst profitiert von dieser Weiterbildung,
denn gerade Ecken und Kanten eines Betonkörpers sind zerstörungsgefährdet, ein elastischer
Werkstoff aber entnimmt Kräfte, die die Ecke eines Betonkörper beschädigen könnte,
durch elastische Verformung auf.
[0034] Die Weiterbildung gemäß Anspruch 4 bezog sich auf Stirnflächen und Mantelflächen.
Sie kann gemäß Anspruch 5 aber auch auf die Standfläche mit Vorteil angewendet werden.
Man hat dann eine beachtliche Erhöhung der Verschiebesicherheit, wenn der elastische
Werkstoff nachgiebig genug ist, um sich auch an kleinste Unebenheiten des Aufstellgrundes
anzupassen.
[0035] Man kann die Ausführung gemäß Anspruch 3 mit der gemäß Anspruch 4 und 5 kombinieren.
Man kann aber auch gemäß Anspruch 6 eine Weiterbildung schaffen, bei der, der die
Aussparungen des Betonelementes ergänzende elastische Werkstoff wenigstens bereichsweise
eine genoppte oder rauhe Oberfläche aufweist.
[0036] Eine alternativ oder zusätzlich anwendbare Weiterbildung der Trennvorrichtung ist
gemäß Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, daß die Standfläche des Betonelementes mittels
wenigstens einer kanalförmig nach unten offenen, quer zur Länge verlaufenden Nut in
wenigstens zwei Teilflächen aufgeteilt ist.
[0037] Durch die querverlaufenden Nuten, welche zweckmäßigerweise so angeordnet werden,
daß sie innerhalb der Trennvorrichtung in gleichen Abständen aufeinander folgen, erhöht
sich der Verschiebewiderstand des einzelnen Betonelementes gegenüber Verschiebekräften
in Längsrichtung und gegenüber schräg zur Länge wirkenden Kräften, weil der kiesähnliche
oder sandähnliche Untergrund in gewissem Umfang in die Nuten eindringt. Der weitere
Vorteil ist aber, daß dann, wenn die Einrichtung auf der Fahrbahn aufgestellt wird,
quer durch die Trennvorrichtung hindurch entwässert werden kann. Zur Vermeidung von
Aquaplaning und Eisbildung ist diese Weiterbildung von sehr erheblichem Vorteil.
[0038] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Trennvorrichtung besteht
darin, daß die Standfläche des Betonelementes durch versetzt angeordnete, beispielsweise
kreuzförmig verlaufende Nuten unterteilt ist, welche einzelne Standfüße bilden.
[0039] Wenn es mit den vorgenannten Weiterbildungen nicht gelingt, die Trennvorrichtung
verschiebesicher genug auszubilden, etwa weil die zu erwartenden Aufprallkräfte extrem
hoch sind, oder weil stark gekrümmte Trenn- oder Gleitwände zu errichten sind, bei
denen die Betonelemente noch kürzer sein müssen, als es das Kompromißmaß zuläßt, dann
empfiehlt sich die Weiterbildung gemäß Anspruch 9, die dadurch gekennzeichnet ist,
daß die Betonelemente an ihren Stirnflächen, etwa in der Längsmittelebene, an der
Standfläche offene, untere Schlitze begrenzter Höhe aufweist, deren Querschnitt in
Richtung Stirnfläche zu schmalen Schlitzöffnungen hin konisch verjüngt ist, und daß
in die unteren Schlitze zweier, mit ihren Stirnflächen aneinandergrenzenden Betonelemente
ein bei den Schlitzen formangepaßter, zur Mitte seiner Länge hin von beiden Enden
her verjüngter, unterer doppelkonischer Verbindungsriegel eingesetzt ist.
[0040] Diese Weiterbildung kann zusätzlich zu den bereits erwähnten oder alternativ angewendet
werden. Sie sieht zwar vor, daß aufeinanderfolgende Betonelemente mechanisch miteinander
verbunden werden, wie das bei der eingangs genannten bekannten Trennvorrichtung bereits
der Fall ist, vermeidet aber die beim Bekannten damit verbundenen Nachteile. Da die
Stirnwände im Winkel von 45° zur Länge der Betonelemente verlaufen, gibt es keine
Lücken und keine rechtwinkligen Ecken, die einen Frontalaufprall verursachen würden.
Es werden aber auch die erheblichen Fertigungs- und Montagearbeiten vermieden, denn
die von der Standfläche aus offenen Schlitze lassen es zu, die doppelkonischen Verbindungsriegel
auf den Untergrund zu legen und das Betonelement von oben her auf den Verbindungsriegel
aufzusetzen. Es gibt also keinerlei Koppel-, Verbindungs- oder Montagearbeit. Die
doppelkonische Form des Verbindungsriegels dient dazu, etwa auftretende Zugkräfte,
welche die einanderberührenden Stirnflächen zweier Betonelemente voneinander zu entfernen
brachten, aufzunehmen. Auch dann, wenn die doppelkonischen Verbindungsriegel den Schlitzen
formangepaßt sind, bedeutet das nicht, daß sie spielfrei in die Schlitze passen müssen.
Läßt man nämlich ein gewisses Spiel zu und gestaltet man die doppelkonischen Verbindungsriegel
im mittleren, schmalen Bereich lang, so können die Betonelemente auch beim Errichten
einer kurvenförmigen Trennvorrichtung eingesetzt werden.
[0041] Gemäß Anspruch 10 ist vorgesehen, daß der Verbindungsriegel als stahlarmierter Betonriegel
ausgebildet, gegenüber längs und quer zu den Betonelementen verlaufenden Kräften bis
zu bestimmten Werten begrenzt belastbar ausgelegt und auf der Mitte der Länge mit
einer, bei stehenbleibender Stahlarmierung unter Grenzlast nachgebender Beton-Soll-Bruchstelle
versehen ist.
[0042] Diese Weiterbildung betrifft die Ausgestaltung des Verbindungsriegels im einzelnen.
Wird er als stahlarmierter Betonriegel ausgebildet, so besitzt er auch eine hohe Schub-
oder Stauchfestigkeit, so daß er nicht nur Verschiebekräfte, die in Zugrichtung wirken,,
sondern vornehmlich und in besonderem Maße auch Schiebekräfte, die Druck erzeugen,
aufzunehmen und zu übertragen vermag. Wesentlich ist aber, daß im Bereich der Mitte
gewissermaßen eine Soll-Bruchstelle geschaffen ist. Durch diese Soll-Bruchstelle können
Querkräfte bis zu gewissen Höhen aufgefangen werden. Selbst wenn der Verbindungsriegel
bricht, hält die Stahlarmierung die Verbindung der beiden Betonelemente aufrecht.
Der Erfolg dieser Maßnahme besteht darin, daß sich bei einem schweren Aufprall zwar
geringfügige Verschiebungen einstellen, die gegenseitige Verbindung der Betonelemente
innerhalb der Trennvorrichtung aber nicht aufgehoben oder zerstört wird.
[0043] Eine Alternativlösung für eine gegenseitige Verbindung der Betonelemente innerhalb
der Trennvorrichtung ist gemäß Anspruch 11 dadurch gekennzeichnet, daß die Betonelemente
an ihren Stirnflächen, symmetrisch zur Lot-Längsmittelebene angeordnete, von der obersten
Mantelfäche aus begrenzt nach unten reichende, an ihren stirnfiächenfernen Enden im
Querschnitt erweiterte, an den Stirnflächen offene obere Schlitze aufweisen und daß
in die oberen Schlitze zweier, mit ihren Stirnflächen aneinandergrenzender Betonelemente,
von oben her, ein oberer Verbindungriegel eingesetzt ist, welcher der Form zweier,
aneinandergrenzender, oberer Schlitze querschnittsangepaßt ist und aus außen mit elastischem
Werkstoff beschichteten Metall bestehen.
[0044] Bei dieser Ausgestaltung ist die Verlege- oder Montagearbeit unter Umständen noch
einfacher als bei der vorgenannten Lösung. Im besonderen Maße sind gegenseitige Verbindungen
von Betonelementen auch bei starken kurvenförmigem Verlauf herstellbar, denn die von
der oberen Mantelfläche aus nach unten reichenden Schlitze lassen es zu, daß die oberen
Verbindungsriegel die aus Metall-Blech bestehen, das elastisch-plastisch überzogen
ist, entsprechend der Situation vorgebogen und in die Schlitze eingeschoben werden.
Solche oberen Verbindungsriegel können nahezu beliebig dimensioniert werden. Damit
läßt sich nämlich verwirklichen, daß solche Riegel aufgrund ihrer Materialeigenschaften
und Abmessungen reißen, ehe das Betonelement beschädigt wird. Es ist erheblich leichter,
nach einem Aufprall einen beschädigten obersten Verbindungsriegel auszuwechseln, als
ein oder zwei Betonelemente, die aufgrund einer Überlastung zu Bruch gegangen sind,
auszutauschen. Dadurch, daß die obersten Verbindungsriegel elastisch-plastisch beschichtet
sind, sind sie auch korrosionssicher vor Witterungseinflüssen geschützt.
[0045] Bei der Weiterbildung gemäß Anspruch 12 ist vorgesehen, daß die oberen Schlitze bis
zu Transportgewinden des Betonelementes verlaufen und daß die oberen Verbindungsriegel
mit den Transportgewinden in Eingriff überführbar sind.
[0046] Betonelemente haben üblicherweise Transportgewinde, mit deren Hilfe die Handhabung
bei Transport- und Verlegearbeit erleichtert wird. Man kann diese Transportgewinde
vorteilhafterweise auch zur Befestigung von oberen Verbindungsriegeln benutzen, wenn
die Schlitze bis an die Transportgewinde heranreichen.
[0047] Die erfindungsgemäß ausgebildete Trennvorrichtung ist universell verwendbar. Sie
kann sowohl als vorübergehend benutzbare Trennvorrichtung erstellt werden, als auch
als Dauereinrichtung benutzt werden. Zu diesem Zweck ist die Weiterbildung gemäß Anspruch
13 geeignet, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die aneinandergrenzenden Stirnflächen
zweier benachbarter Betonelemente miteinander verklebt sind.
[0048] Die gegenseitige Verklebung aneinandergrenzender Stirnflächen führt dazu, daß die
gegenseitige Verbindung absolut dicht und dauerhaft ist. Sie kann durch Verklebung
von Beton- zu Betonfläche oder aber auch durch Verklebung der auf den Betonflächen
aufgetragenen elastischen Werkstoffe erfolgen. Wo Trennvorrrichtungen kurvenförmig
verlaufen und infolgedessen auf der Konvexseite zwischen zwei Stirnflächen keilförmige
Spalte entstehen, können diese geeignete Massen ausgegossen werden.
[0049] Die erfindungsgemäß ausgebildete Trennvorrichtung ist auch für andere Anwendungszwecke
in bleibender Ausführung einsetzbar, etwa als Stütz-oder Böschungswand. Für diese
Anwendung ist die Weiterbildung gemäß Anspruch 14 vorteilhaft, welche dadurch gekennzeichnet
ist, daß die Betonelemente in der oder in einer der verkehrsabgewandten Mantelflächen
eine im Querschnitt z.B. schwalbenschwanzartig hinterschnitten ausgebildete Aussparung
aufweisen, die sich jeweils von der Stirnfläche aus eine Strecke in Längsrichtung
des Betonelementes erstreckt und daß in die beiden Aussparungen zweier, mit den Stirnflächen
aneinandergrenzender, benachbarter Betonelemente, ein mit wenigstens einem Teil seines
Querschnittes in die Aussparung passender Überbrückungsriegel eingesetzt ist.
[0050] Durch die Überbrückungsriegel, welche formschlüssig rückseitig in die Betonelemente
eingreifen, werden lokalauftretende Böschungsdrücke von Betonelement zu Betonelement
übertragen.
[0051] Es ist selbstverständlich, daß man die Rückseite der Fuge zwischen zwei Stirnflächen
in üblicherweise auch mit einer Abdeckfolie abkleben kann, wenn man das Hindurchdringen
von Sickerwasser oder dergleichen vermeiden will.
[0052] Die erfindungsgemäß ausgebildete Trennvorrichtung ist in hervorragendem Maße vielseitig
verwendbar. So ist gemäß Anspruch 15 vorgesehen, daß verkehrsexponierte, sichtbare
Mantelflächen des Betonelementes mit farbigen und/oder retroreflektierenden Markierungen
versehen sind.
[0053] Bei der Weiterbildung gemäß Anspruch 16 ist vorgesehen, daß wenigstens die oberste
Mantelfläche der Betonelemente Aufnahmeöffnungen für Pfosten oder dergleichen aufweist.
[0054] Bei Betonelementen der Trennvorrichtung, die zum Beispiel obere Schlitze für obere
Verbindungsriegel aufweisen, können die erweiterten Enden dieser Schlitze unter Umständen
bereits als Aufnahmeöffnungen für Pfosten oder dergleichen benutzt werden. Solche
Öffnungen können aber auch zusätzlich in die oberste Mantelfläche eingesetzt werden.
So ist es möglich, auf die oberste Fläche einer errichteten Trenn- oder Gleitwand,
Windschutzwände, Lärmschutzwände, Zäune, aber auch Pfosten für Verkehrszeichen, Beleuchtungseinrichtungen
und vieles andere mehr aufzubauen.
[0055] Das Profil der Betonelemente der erfindungsgemäß ausgebildeten Trennvorrichtung ist
zur Erzielung der erfinderischen Vorteile nicht zwingend vorgeschrieben, sondern man
kann im Gegenteil jede für den jeweiligen Anwendungsfall geeignete Profilform anwenden.
So ist es etwa für Fälle, wo die Hauptwirkung der Trennvorrichtung im unteren Bereich
liegt, während im oberen Bereich leichtere Aufbauten ausreichen, vorteilhaft, wenn
die Weiterbildung gemäß Anspruch 17 verwendet wird, die dadurch gekennzeichnet ist,
daß der Prismenquerschnitt des liegenden Betonelementes aus einem unten von der Standfläche,
seitlich von rechtwinklig zur Standfläche verlaufenden Mantelflächen begrenzten, flachen
Rechteck und einem von geneigt verlaufenden Mantelflächen sowie einer parallel zur
Standfläche verlaufenden obersten Mantelfläche begrenzten, darüberliegenden Trapez
zusammengesetzt ist.
[0056] Eine andere bereits erfolgreich vielseitig angewendete Form kennzeichnet sich gemäß
Anspruch 18 dadurch, daß der Prismenquerschnitt des liegenden Betonelementes oberhalb
des Trapezes ein weiteres, von steilgeneigten Mantelflächen und der obersten Mantelfläche
begrenztes hohes Trapez aufweist und im wesentlichen dem des "New Jersey"-Profiles
entspricht.
[0057] Das sogenannte "New Jersey"-Profil ist weltweit erprobt und kann erfindungsgemäß
verwendet werden.
[0058] Für Stütz- und Böschungswände ist die Weiterbildung gemäß Anspruch 19 von besonderem
Vorteil, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der Prismenquerschnitt des liegenden
Betonelementes asymmetrisch zur Lotmittellinie auf die Standfläche ausgebildet ist
und auf der verkehrsabgewandten Seite von einer lotrecht oder steilgeneigt verlaufenden
Mantelfläche geradlinig begrenzt ist.
[0059] Es wurde bereits erwähnt, daß die Trennvorrichtung bedarfsgerecht beliebig varierbar
ist. Die Betonelemente können klein oder vergleichsweise kurz oder groß und vergleichsweise
schwer ausgestaltet werden, je nach dem, welche Aufgabe die Trennvorrichtung jeweils
zu erfüllen hat bzw. welchen Belastungen sie ausgesetzt ist. Für den Fall einer notwendigen
gegenseitigen Verbindung aneinandergrenzender Betonelemente ist im allgemeinen der
untere Schlitz mit dem doppelkonischen Verbindungsriegel die für schwere und große
Ausgestaltungen vorteilhafte Form, während der obere Schlitz mit dem oberen Verbindungsriegel
im allgemeinen für Leichtausführungen Vorteile hat, obwohl diese Regel Ausnahmen nicht
ausschließt, die gegensätzliche Lösungen erfordern. Im Extremfall, wo Leichtigkeit
einerseits hohe Belastbarkeit andererseits gefordert ist, wäre es auch denkbar, den
oberen und den unteren Schlitz mit dem oberen und dem unteren Verbindungsriegel gemeinsam
anzuwenden.
[0060] Obwohl schon erwähnt wurde, daß es für die Erzielung der Erfindungsvorteile unerheblich
ist, welche Abmessungen Größenformen usw. die Betonelemente der Trennvorrichtung haben,
ist es doch sinnvoll im Interesse einer verbilligten Fertigung und Erstellung, wenn
möglichst viele Anwendungszwecke mit einer Einheitsform eines Betonelementes verwirklicht
werden können und wenn nur in seltenen Ausnahmefällen Sonderformen gefertigt werden
müssen. Eine nach zumindest bisherigen Erkenntnissen den meisten Einsatzbedingungen
für die Erstellung von Trenn- und Gleitwänden geeignete Größe ist gemäß Anspruch 20
dadurch gekennzeichnet, daß Betonelemente mit "New Jersey"-Profil eine Standflächbreite
von ca. 0,6 m, eine Höhe von ca. 8,0 m und eine Länge von ca. 3,0 m aufweisen.
[0061] Die erfindungsgemäße Trennvorrichtung ist an Hand mehrerer Ausführungsbeispiele schematisch
in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 - eine Stirnansicht auf ein Betonelement der erfindungsgemäß ausgebildeten
Trennvorrichtung
Fig. 2 - eine Draufsicht auf eine Trenn- oder Gleitwand mit zwei aneinandergrenzenden
jeweils nur teilweise dargestellten Betonelementen,
Fig. 3 - die Einzelheit gemäß Kreis 111 in Fig. 2, in vergrößertem Maßstabe bei weiteren
möglichen Ausgestaltungen,
Fig. 4 - eine Teilseitenansicht eines Betonelementes der erfindungsgemäß ausgebildeten
Trennvorrichtung,
Fig. 5 - eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung einer weiteren Ausgestaltung des
Betonelementes,
Fig. 6 - eine Bodenansicht des Betonelementes gemäß Fig. 5 in Richtung des Pfeiles
VI in Fig. 5, mit Blick auf kreuzförmig verlaufenden Nuten und die so gebildeten Standfüße,
Fig. 7 - eine Bodenansicht des Bereiches zweier aneinandergrenzender Betonelemente,
die durch einen unteren Verbindungsriegel miteinander gekoppelt sind,
Fig. 8 - eine Schnittansicht bei längs der Linie VIII-VIII in Fig. 7 verlaufender
Schnittebene,
Fig. 9 - eine Draufsicht auf einen unteren Verbindungsriegel zum Einsatz für Trennvorrichtungen
gemäß Fig. 7 und 8,
Fig. 10 - eine Draufsicht auf den Bereich zweier aneinandergrenzender Betonelemente
bei einer weiteren Ausgestaltung der Trennvorrichtung, bei welcher obere Schlitze
mit oberen Verbindungsriegeln verwendet werden,
Fig. 11 - eine Schnittansicht bei längs der Linie XI-XI in Fig. 10 verlaufender Schnittebene,
Fig. 12 - eine Weiterbildung in einer Ansicht gemäß Fig. 11, bei welcher Transportgewinde
zu Verbindungszwecken herangezogen werden können,
Fig. 13 - einen Horizotalschnitt durch einen oberen Verbindungsriegel,
Fig. 14 - eine Seitenansicht des Verbindungsriegels gemäß Fig. 13,
Fig. 15 - die Stirnansicht auf ein Betonelement der erfindungsgemäß ausgebildeten
Trennvorrichtung, die als Böschungs- oder Stützmauer verwendet wird,
Fig. 16 - eine Teildraufsicht gemäß Pfeil XVI in Fig. 15,
Fig. 17 - eine Weiterbildung, welche die Befestigung von Pfosten oder dergleichen
für Verkehrszeichen symbolisch wiedergibt,
Fig. 18 - ein Fig. 17 entsprechendes Bild mit weiteren Applikationen bei einer anderen
Querschnittsform,
Fig. 19 - eine Teildraufsicht auf die oberste Mantelfläche eines Betonelementes mit
verschiedenen Aufnahmeöffnungen für Aufbauten und
Fig. 20 - eine Schemadraufsicht auf ein Teilstück einer bogenförmigen Trennvorrichtung,
bestehend aus aneinandergereihten Betonelementen.
[0062] Fig. 1 zeigt ein Betonelement 2 in Stirnansicht. Das gezeigte Betonelement 2 ist
in etwa dem "New Jersey"-Profil angepaßt. Es hat die Form eines Prismas, das in der
Trennvorrichtung 1 (vgl. Fig. 20) liegend angeordnet wird. Der Querschnitt besteht
beim liegenden Betonelement 2 aus einem unteren flachen Rechteck 3 und einem darüber
liegende Trapez 4 an das sich oben ein verhältnismäßig schlankes Trapez 5 anschließt.
Das Betonelement kann aus hochverdichtetem Beton bestehen und nichtgezeigte innere
Stahlarmierungen aufweisen.
[0063] Durch die in Fig. 1 gezeigte Gestalt hat das Betonelement 2 als untere Mantelfläche
des Prismas eine Standfläche 6 und eine oberste Begrenzungsfläche 7.
[0064] Die Betonelemente 2 haben wie Fig. 2 zeigt Stirnflächen 8, die im Winkel von 45
° zu einer Lot-Längsmittelebene 9 verlaufen. Mit diesen Stirnflächen 8 können die Betonelemente
2 dicht aneinander zur Trennvorrichtung 1 angeordnet werden. Sie haben dabei wenigstens
bereichsweise Flächen oder Druckkontakt und überlappen einander, an den Enden derart,
daß zwischen zwei Betonelementen 2 keinerlei Lücken oder Spalten entstehen.
[0065] Die Fig. 2 zeigt eine Ausführung einer Trennvorrichtung im Mittelstreifen von Richtungsfahrbahnen.
Die Verkehrsrichtung ist in Fig. 2 durch den Pfeil V wiedergegeben. Diese Anodnung
und Ausgestaltung bewirkt, daß diejenige Ecke des Betonelementes 2, die auf der verkehrsexponierten
Seite der Verkehrsrichtung V entgegensteht, einen Winkel von 135
° hat. Das hat den Vorteil, daß selbst dann, wenn zwei Betonelemente 2 in Bezug aufeinander
verschoben worden sind und sich die vordere Ecke, die dem Verkehr exponiert ist, freistellt,
ein stumpfer Winkel entsteht, dessen Schenkel als Gleit- und Abgleitflächen dienen.
Auf diese Weise kann ein aufprallendes Fahrzeug nicht der Wirkung eines Frontalaufpralles
unterliegen, sondern wird über die stumpfwinkligen Flächen gleitend abgeleitet.
[0066] Dank der schräg verlaufenden Stirnflächen 8 läßt sich die Trennvorrichtung 1 aus
Betonelementen 2 erstellen, ohne daß es für Normalfälle einer zusätzlichen gegenseitigen
mechanischen Verbindung bedarf, denn eine unter Aufprallwucht hervorgerufene Tendenz
zur Verschiebung eines einzelnen Betonelementes teilt sich nach Überwindung der Verschiebesicherheit
durch die Reibung der Standfläche 6 mit dem Untergrund der angrenzenden Stirnfläche
8 mit, so daß das benachbarte Betonelement 2 den Rest der vom betroffenen Betonelement
2 nicht resorbierten Aufprallwucht aufnimmt. Es sind daher unter Normalbedingungen
allenfalls vernachlässigbar kleine Verschiebungen möglich. Selbst rechtwinklig zur
Länge der Betonelemente aufprallende Fahrzeuge führen nicht zu Verschiebungen der
Betonelemente 2; denn die geneigten Stirnflächen 8 übertragen auch in diesem Fall
diejenigen Reste der Aufprallwucht, die sie nicht durch eigene Verschiebesicherheit
resobieren können auf das Nachbarbetonelement bzw. die Nachbarbetonelemente.
[0067] Die Fig. 20 läßt erkennen, daß bei kurvenförmiger Anordnung die Stirnflächen 8 der
Betonelemente 2 nicht ganzflächig in Kontakt kommen, sondern daß zwischen Ihnen keilförmige
Spalte 10 verbleiben. Zur Erhöhung der gegenseitigen Verbindungswirkung können diese
keilförmigen Spalten 10 bei vorübergehend erstellten Trennvorrichtungen 1 gegebenenfalls
mit wieder entfernbaren Gußmassen ausgefüllt werden, bei bleibenden Ausführungen können
dauerhafte Gußmassen eingefügt werden.
[0068] Um die Verschiebesicherheit eines einzelnen Betonelementes gegenüber Aufprallwucht
zu erhöhen, kann die Stirnfläche 8 und gegebenenfalls oder auch ausschließlich die
Standfläche 6 gemäß Fig. 3 mit im Betonelement verankerten pilzhutförmigen Noppen
11 aus elastischem Werkstoff bestückt sein. An der Standfläche 6 drücken sich die
Noppen in den Untergrund und erhöhen die Verschiebesicherheit. An den Stirnflächen
8 können die Noppen im Bezug aufeinander auf Lücke stehen, so daß sie sich ineinander
gewissermaßen verhaken und Relativverschiebungen an einandergrenzenden Stirnwänden
8 entgegenwirken.
[0069] In der linken Hälfte der Fig. 3 ist zu erkennen, daß die Oberfläche des Betonelementes
2 im Bereich der Stirnfläche 8 ausgespart ist und an den Ecken großzügig abgerundet
ist und daß das Betonelement durch elastischen Werkstoff 12 zur Ursprungsform ergänzt
ist. Dieser Werkstoff kann durch entsprechende Maßnahmen festhaftend mit dem Betonelement
verbunden sein und überdies im unteren Bereich der Fig. 3 erkennbar auch noch an seiner
Oberfläche Noppen 13 aufweisen. Stirnflächen, angrenzende Mantelflächen und die Standfläche
6 können auf diese Weise ausgerüstet werden. Elastisch nachgiebige Werkstoffe drücken
sich in rauhen Untergrund ein bzw. passen sich diesem an und erhöhen so die Verschiebesicherheit
gegenüber Aufprallkräften. An den Stirnflächen führt die großzügige Abrundung zu einer
Schonung der Betonelemente bei ungünstigen Belastungen. Der elastisch nachgiebige
Werkstoff ist in der Lage, Wärmedehnungen aufzunehmen. Er erlaubt auch die einzelnen
Betonelemente 2 gewissermaßen unter Druck mit den Stirnflächen 8 aneinanderzusetzen,
indem der elastische Werkstoff 12 komprimiert wird, so daß eine hohe Verschiebesicherheit
erzielt wird. Dies ist besonders bei bogenförmiger Anordnung vorteilhaft, weil zumindestens
an den Teilberührungsflächen mit hohem gegenseitigen Berührungsdruck gearbeitet werden
kann.
[0070] Das in Fig. 4 gezeigte, teilweise wiedergegebene Betonelement 2 hat eine Standfläche
6, die entweder mit elastischem Werkstoff 12 oder pilzhutförmigen Noppen 11 bestückt
ist, im übrigen aber glatt und eben durchgeführt ist. Bei der Ausführung gemäß Fig.
5 sind in die Standfläche 6 nach unten offene, z.B. im Querschnitt U-förmige rechtwinklig
zur Längsmittelebene 9 verlaufende, kanalförmige Nuten 14 eingearbeitet. Durch diese
Nuten, die zweckmäßigerweise so gelegt werden, daß sich innerhalb der Trennvorrichtung
1 gleichmäßige Abstände der Nuten 14 von einander ergeben, erhöht sich der Verschiebewiderstand
des Betonelementes gegenüber dem Untergrund, weil sich das mehr oder weniger nachgiebige
Grundmaterial zumindest teilweise in die Nuten hineinwölbt. Bei hartem Untergrund
hingegen ist dies umgekehrt. Darüber hinaus haben diese Nuten 14 den erheblichen Vorteil,
daß sie eine Querentwässerung durch eine Trennvorrichtung hindurch ermöglichen.
[0071] Die Fig. 6 zeigt die Bodenansicht des Betonelementes 2 gemäß Fig. 5.
[0072] Durch die Ausgestaltungen gemäß Fig. 1 bis 5 läßt sich für Normalfälle eine gegenüber
Aufprallkräften äußerst widerstandsfähige Trennvorrichtung 1 erstellen, deren Sicherheit
darin besteht, daß die einzelnen Betonelemente einerseits selbst weitgehend verschiebesicher
auf ihrem Untergrund ruhen und andererseits über die im Winkel von 45
° geneigt verlaufenden Stirnflächen miteinander in Kontakt stehen und so nichtresobierte
Aufprallkräfte an Nachbarelemente weiterleiten.
[0073] Für Extremfälle, wo diese Maßnahmen nicht ausreichen, um die Verschiebesicherheit
zu gewährleisten, sind die Weiterbildungen gemäß Fig. 7 bis 9 vorgesehen. In diesem
Fall ist im Bereich der Stirnflächen 8 in die Standfläche 6 der Betonelemente 2 symmetrisch
zur Lot-Längsmittelebene 9 ein aufrechter, trapezförmiger, unterer Schlitz 15 eingearbeitet,
der eine begrenzte Höhe hat. Dieser Schlitz öffnet sich in die Stirnfläche 8 in Form
eines vergleichsweise schmalen Spaltes, während das breite Trapez im Abstand von der
Stirnfläche liegt. Zwei aneinandergrenzende Betonelemente mit unteren Schlitzen 15
begrenzen auf diese Weise gemeinsam einen etwa doppelkonischen Spalt. In diesen Spalt
wird ein unterer Verbindungsriegel 16 eingefügt. Das Einfügen ist relativ einfach,
indem der Verbindungsriegel 16, der doppelkonisch ausgebildet ist, auf den Boden gelegt
und das Betonelement beim Verlegen darüber gesetzt wird. Der untere Verbindungsriegel
16 ist vorteilhaft als Stahlbetonriegel ausgebildet, der eine innere Stahlarmierung
17 hat, jedoch in seiner Mitte einen sehr engen Querschnitt 18 aufweist, der gewissermaßen
als Soll-Bruchstelle konzipiert ist. Ein unterer Verbindungsriegel 16 vermag in begrenzentem
Maß Zugkräfte von Betonelement 2 zu Betonelement 2 zu übertragen. Er überträgt Schubkräfte
in gleicher Weise, gegenüber Querkräften, die nicht über die Stirnflächen 8 übertragen
werden, sondern die dazu tendieren, die Stirnflächen 8 voneinander zu entfernen. Wenn
der Beton bei Beanspruchung bricht, wird die Soll-Bruchstelle 18 wirksam. Der Beton
bricht und die Stahlarmierung 17 behält ihre Festigkeit bei. Dadurch werden die Betonelemente
nur vernachlässigbar gering relativ zueinander verschoben.
[0074] Eine andere Möglichkeit die Betonelemente 2 zusätzlich miteinander mechanisch zu
verbinden, besteht darin, in der obersten Mantelfläche 7 nahe den Stirnflächen wiederum
symmetrisch zur Lot-Längsmittelebene 9, obere Schlitze 19 in Lotrichtung begrenzt
nach unten zu führen. Diese Schlitze sind zweckmäßigerweise schlank jedoch hinterschnitten,
d.h. an ihren von den Stirnflächen entfernten Enden ballig oder eckig im Querschnitt
erweitert. Man kann die Schlitze 19 auch an etwa vorhandene Transportgewinde 20 heranführen.
Siehe Fig 12.
[0075] In diese Schlitze, sogenannte obere Schlitze 19, werden obere Verbindungsriegel 21
eingeführt, die im wesentlichen aus Metallblech bestehen, das an den Enden durch Umbördeln
oder ähnliche Maßnahmen verdickt ist und das allseitig von elastischem Werkstoff umhüllt
ist. Durch Einschieben dieser oberen Verbindungsriegel in die oberen Schlitze 19 sind
benachbarte Betonelemente 2 gegen Zug- und Querkräfte miteinander verbunden.
[0076] Es ist im einzelnen nicht gezeigt, daß die unteren Verbindungsriegel 16 wie auch
die oberen Verbindungsriegel 21 auch der Situation einer bogenförmig verlaufenden
Trennvorrichtung 1 angepaßt werden können. Die unteren Verbindungsriegel 16 können
dann bereits in der gewünschten Winkelform vorgefertigt werden, die oberen Verbindungsriegel
21 können auf der Verlegestelle in geeigneter Form vorgebogen oder angepaßt werden.
Die oberen Verbindungsriegel 21 können aber auch Einrichtungen haben, die mit den
Transportgewinden 20 in Eingriff überführt werden können.
[0077] Die Fig. 15 zeigt eine weitere Anwendung der Trennvorrichtung 1, bei der die Betonelemente
2 in abweichender Profilierung hergestellt werden, derart, daß sie eine verkehrsabgewandte
steilgeneigte, ebene Begrenzungsfläche 22 haben. Diese Begrenzungsfläche 22 kann auch
lotrecht verlaufen. Die auf diese Weise mit asymmetrischem Prismenquerschnitt hergestellten
Betonelemente 2 eignen sich als Stütz- und Böschungswände. Auch in diesem Fall sind
die im Winkel von 45
° zur Längs-Lotebene geneigten Stirnflächen nicht nur kraftübertragend, sondern auch
deckend wirksam. Die Stirnflächen 8 können sowohl bei den vorgnannten Ausführungen
als auch bei dieser mit Vorteil miteinander verklebt werden, um den Spalt zwischen
den aneinandergrenzenden Stirnflächen 8 dicht zu schließen und so zusätzliche Kraftübertragung
zu gewährleisten. Gegenüber Böschungsdruck können die Betonelemente 2 bei der Ausführung
gemäß Fig. 15 mit schwalbenschwanzförmig konisch gestalteten Aussparungen 23 auf der
Höhe oder im Bereich der Standfläche 6, , versehen werden, wobei letztere nach unten
offen sind. Diese Aussparungen verlaufen jeweils von der Stirnfläche 8 eine gewisse
Länge in Richtung Betonelement und haben zur ebenen Fläche 22 eine im Querschnitt
reduzierte Öffnung. In sie können Überbrückungsriegel 24 eingesetzt werden, die aus
beliebigen Werkstoffen, Beton oder dergleichen bestehen, die auch bei Kurvenverlauf
winklig gekrümmt sein können und die die Aufgabe haben, Böschungsdrücke, die lokal
auf ein Betonelement 2 ausgeübt werden, dem Nachbarelement zu übertragen.
[0078] Das Betonelement 2 der erfindungsgemäß ausgebildeten Trennvorrichtung 1 kann nicht
nur in unterschiedlichen Querschnittsformen gemäß Fig. 17 oder Fig. 18 hergestellt
werden, sondern es kann auch mit Vorteil an seiner Stirnfläche 8 oder an anderen Flächen
mit retroreflektierenden Folien oder Platten oder anderen Sicherheitsflächen 25 ausgerüstet
werden, die farblich kontrastieren, Licht reflektieren usw. In der oberen Begrenzungsfläche
7 können Aufnahmelöcher vorgesehen sein, in die Pfosten 27, z.B. für Verkehrszeichen
28 Warnbarken 28 oder z.B. nichtgezeigte Pfosten für Lärmschutz oder Windschutzwände
befestigt werden können.
[0079] Die gezeigten Betonelemente 2 können in nahezu beliebigen Abmessungen, soweit es
die Hantierbarkeit und die Belastbarkeit zuläßt, gefertigt werden. Sie können beliebige
Profile haben, wie z.B. die Figuren 15, 17 und 18, zeigen. Sie können in den meisten
Anwendungsfällen ohne gegenseitige mechanische Verriegelung zur Trennvorrichtung aufgestellt
werden.
[0080] Es versteht sich von selbst, daß die Erfindung nicht auf die dargestellten und beschriebenen
Ausführungsbeispiele beschränkt sein soll. Vielmehr stellen diese nur vorteilhafte
Ausführungsbeispiele dar. So kann beispielsweise anstatt Beton auch ein anderer geeigneter
Werkstoff gewählt werden.
1. Trennvorrichtung, die aus aneinandergereihten, miteinander in Verbindung stehenden
Betonelementen besteht, die wandförmig zwischen Richtungsfahrbahnen oder an den Rändern
von Straßen oder dergleichen liegend angeordnet sind, wobei die untereinander gleichgestaltenen
Betonelemente eine Prismenform haben und mit ihren lotrecht verlaufenden Prismengrundflächen
in der wandförmigen Anordnung nach Art von Stirnflächen einander zugekehrt sind sowie
eine polygonale Querschnittsform und eine entsprechend in mehrere Flächen gegliederte
Mantelform aufweisen, bei der eine Fläche als Standfläche (Aufstandfläche) ausgebildet
ist, während die anderen Flächen lotrecht und/oder schräg ansteigend oder waagerecht
verlaufend und als Gleitflächen, Sichtflächen, Anbauflächen oder dergleichen ausgestaltet
sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Betonelemente (2) als schiefe Prismen mit zueinander parallelen Stirnflächen
(8), welche im Winkel von 45° zur Prismenlänge geneigt verlaufen, ausgebildet sind,
daß diese Stirnflächen (8) bei der wandförmigen Anordnung der Betonelemente (2) an
dem der Verkehrsrichtung entgegengerichteten Ende auf der dem Verkehr zugewandten
Seite in einem stumpfen Winkel zur Prismenlänge verlaufen, sowie in der wandförmigen
Anordnung, bei einander zumindest im Belastungsfall wenigstens teilweise gegenseitig
berührenden Stirnflächen, eine form- und kraftschlüssige Verbindung sich benachbarter
Betonelemente bilden.
2. Trennvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Betonelement (2) an den Stirnflächen (8), wenigstens in randnahen Bereichen,
an den Mantelflächen zumindest in stirnflächennahen Bereichen, mit einem elastischem
Werkstoff beschichtet ist.
3. Trennvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnflächen (8) und ggfs. die Standfläche (6), jeweils wenigstens bereichsweise
mit im Betonelement (2) befestigten Noppen (11) aus elastischem Werkstoff, wie Kunststoff,
versehen sind.
4. Trennvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberfläche des Betonelementes (2) an den Stirnflächen (8), wenigstens in randnahen
Bereichen, an den Mantelflächen zumindest in stirnfiächennahen Bereichen, bei Abrundung
spitzer Winkel zwischen Wandfläche und Stirnfläche (8) ausgespart ist, und daß die
Aussparungen durch fest am Betonelement (2) haftenden, elastischen Werkstoff (12)
zur Ursprungsform des Betonelementes ergänzt sind.
5. Trenneinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Oberfläche des Betonelementes (2) an der Standfläche (6) ausgespart und durch
einen festhaltenden, elastischen Werkstoff (12) zur Ursprungsform ergänzt ist.
6. Trenneinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der die Aussparungen des Betonelementes (2) ergänzende elastische Werkstoff (12)
wenigstens bereichsweise eine genoppte oder rauhe Oberfläche (13) aufweist.
7. Trenneinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Standfläche (6) des Betonelementes (2) mittels wenigstens einer kanalförmig
nach unten offenen, quer zur Länge verlaufenden Nut (14) in wenigstens zwei Teilflächen
aufgeteilt ist.
8. Trennvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Standfläche (6) des Betonelementes (2) durch versetzt angeordnete, beispielsweise
kreuzförmig verlaufende Nuten unterteilt ist, welche einzelne Standfüße bilden.
9. Trenneinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betonelemente (2) an ihren Stirnflächen (8), etwa in der Längsmittelebene
(9), an der Standfläche (6) offene untere Schlitze (15) begrenzter Höhe aufweisen,
deren Querschnitt in Richtung Stirnfläche (8) zu schmalen Schlitzöffnungen hin konisch
verjüngt ist, und daß in die unteren Schlitze (15) zweier, mit ihren Stirnflächen
(8) aneinandergrenzender Betonelemente (2) ein beiden Schlitzen (15) formangepaßter,
zur Mitte seiner Länge hin von beiden Enden her verjüngter, unterer doppelkonischer
Verbindungsriegel (16) eingesetzt ist.
10. Trennvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verbindungsriegel (16) als stahlarmierter Betonriegel ausgebildet, gegenüber
längs und quer zu den Betonelementen (2) verlaufenden Kräften bis zu bestimmten Werten
begrenzt belastbar ausgelegt und auf der Mitte der Länge mit einer, bei stehenbleibender
Stahlarmierung unter Grenzlast nachgebender Beton-Soll-bruchstelle (18) versehen ist.
11. Trennvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betonelemente (2) an ihren Stirnflächen (8), symmetrisch zur Lot-Längsmittelebene
(9) angeordnete, von der obersten Mantelfläche (7) aus begrenzt nach unten reichende,
an ihren stirnflächenfernen Enden im Querschnitt erweiterte, an den Stirnflächen (8)
offene obere Schlitze (19) aufweisen, und daß in die oberen Schlitze (19) zweier mit
ihren Stirnflächen (8) aneinandergrenzender Betonelemente (2), von oben her, ein oberer
Verbindungsriegel (21) eingesetzt ist, welcher der Form zweier aneinandergrenzender,
oberer Schlitze (19) querschnittsangepaßt ist und aus außen mit elastischem Werkstoff
beschichtetem Metall besteht.
12. Trennvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die oberen Schlitze (21) bis zu Transportgewinden (20) des Betonelementes (2)
verlaufen und daß die oberen Verbindungsriegel (21) mit den Transportgewinden (20)
in Eingriff überführbar sind.
13. Trennvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die aneinandergrenzenden Stirnflächen (8) zweier benachbarter Betonelemente (2)
miteinander verklebbar sind.
14. Trennvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betonelemente (2) in der oder in einer der verkehrsabgewandten Mantelflächen
(22) eine im Querschnitt zum Beispiel schwalbenschwanzartig hinterschnitten ausgebildete
Aussparung (23) aufweisen, die sich jeweils von der Stirnfläche (8) aus eine Strecke
in Längsrichtung des Betonelementes (2) erstreckt und daß in die beiden Aussparungen
(23) zweier mit den Stirnflächen (8) aneinandergrenzender, benachbarter Betonelemente
(2), ein mit wenigstens einem Teil seines Querschnittes in die Aussparung (23) passender
Überbrückungsriegel (24) eingesetzt ist.
15. Trennvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß verkehrsexponierte, sichtbare Mantelflächen des Betonelementes (2) mit farbigen
und/oder retroreflektierenden Markierungen (25) versehen sind.
16. Trennvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens die oberste Mantelfläche (7) der Betonelemente (2) Aufnahmeöffnungen
(26) für Pfosten (27) oder dergleichen aufweist.
17. Trennvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Prismenquerschnitt des liegenden Betonelementes (2) aus einem unten von der
Standfläche (6), seitlich von rechtwinklig zur Standfläche (6) verlaufenden Mantelflächen
begrenzten, flachen Rechteck (8) und einem von geneigt verlaufenden Mantelflächen
sowie einer parallel zur Standfläche verlaufenden obersten Mantelfläche (7) begrenzten,
darüberliegendem Trapez (4) zusammengesetzt ist.
18. Trennvorrichtung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Prismenquerschnitt des liegenden Betonelementes (2) oberhalb des Trapezes
(4) ein weiteres, von steilgeneigten Mantelflächen und der obersten Mantelfläche (7)
begrenztes hohes Trapez (5) aufweist und im wesentlichen dem des "New Jersey"-Profiles
entspricht.
19. Trennvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Prismenquerschnitt des liegenden Betonelementes (2) asymmetrisch zur Lotmittellinie
(9) auf die Standfläche (6) ausgebildet ist und auf der verkehrsabgewandten Seite
von einer lotrecht oder steilgeneigt verlaufenden Mantelfläche (22), geradlinig begrenzt
ist.
20. Trennvorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß Betonelemente (2) mit "New Jersey"-Profil eine Standflächbreite von ca. 0,6 m,
eine Höhe von ca. 0,8 m und eine Länge von ca. 3,0 m aufweisen.
1. Separation device consisting of assembled concrete elements in series, that are
connected with each other and horizontally arranged in a wall-like manner between
single-lanes or at road verges or the like, whereby said concrete elements having
equal shape between each other, exhibit a prismatic form and, with their prismatic
bases running vertically to each other in said wall-like arrangement, are faced towards
each other in the manner of front faces as well as comprise a polygonal cross-sectional
form and accordingly a jacket form segmented into several planes, in which one plane
is developed as a base contact surface (supporting surface), whereas said other surfaces
are vertically developed and/or are obliquely ascending or running parallel to each
other and are formed as gliding planes or visible planes or add-on planes or the like,
characterized in that said concrete elements (2) are formed as inclined prisms having
front faces (8) parallel to each other, and which run obliquely to said prism length
at an angle of 45 degree; said these front faces (8) in said wall-like arrangement
of said concrete elements at said end opposed to said traffic direction, run to said
prism length at an obtuse angle on said side turned towards said traffic as well as
in said wall-like arrangement, at front faces which at least partly contact each other,
form at least in an on-load case a positive and frictional connection of said adjacent
concrete elements (2).
2. Separation device according to claim 1, characterized in that said concrete element
(2) is coated at said front faces (8), at least in rim adjoining regions, and at said
jacket surfaces at least in front face close regions, with an elastic material.
3. Separation device according to claim 1, characterized in that said front faces
(8), and, if occasion arises, also said base contact surface (6), are provided each,
at least in some regions, with knobs (11) fastened in said concrete element (2), and
that are made from plastic material such as plastics.
4. Separation device according to claim 1, characterized in that said surface of said
concrete element (2) is recessed at said front faces (8), at least in rim adjoining
regions and at said jacket surfaces (7) at least in front face close regions, for
chamfer- ring acute angles between surface wall and front face (8), and that said
recessions are added to said initial form of said concrete element by elastic material
(12) that is rigidly adhered to said concrete element (2).
5. Separation device according to one a several of said claims 1 to 4 characterized
in that said surface of said concrete element (2) is recessed and supplemented at
said base contact surface (6) and supplemented to said initial form by said elastic
and rigidly hold material.
6. Separation device according to one or several of said claims 1 to 5, characterized
in that said elastic material (12) supplementing said recessions of said concrete
element (2) comprise at least in some regions a knobbed or raw surface (13).
7. Separation device according to one or several of said claims 1 to 6, characterized
in that said base contact surface (6) of said concrete element (2) is divided into
at least two partial surfaces by means of at least a groove (14) running crosswise
to said length and opening downwards like a channel.
8. Separation device according to one or several of said claims 1 to 6, characterized
in that said base contact surface (6) of said concrete element (2) is divided into
grooves arranged in displaced manner and which, e.g., run crosswise to said grooves
forming single base footings.
9. Separation device according to one or several of said claims 1 to 8, characterized
in that said concrete elements (2), at their front faces (8) approximately in said
longitudinal center line (9) at said base contact surface (6), comprise open, lower
slits (15) of limited heights, the cross-section of which in direction of said front
face (8) is conically reduced towards small slit openings, and that into said lower
slits (15) of said two concrete elements (2) adjacent to their front faces (8), is
inserted a lower, double- conical crosshead (16) which is adapted in form to both
said slits (15) and is tapering towards said middie of its length from both said ends.
10. Separation device according to claim 9, characterized in that said crosshead (16)
is formed as a steel reinforced concrete bar; is capable of bearing limited forces
up to defined values along and across to said concrete elements (2), and is provided
on the middle of said length with a predetermined concrete breaking point (18) which
will give way under critical load at remaining steel reinforcement.
11. Separation device according to one or several of said claims 1 to 10, characterized
in that said concrete elements (2) at their front faces (8) comprise open, upper slits
(19) which are symmetrically arranged to said longitudinal center line (9) as well
as extend from said uppermost jacket surface (7) downwards to a defined limit and
which enlarge at their remote front face ends in said cross-section, and that into
said upper slits (19) of said two concrete elements (2), with their front faces (8)
arranged adjacent to each other, is inserted from the top an upper crosshead (21)
which is adapted in cross-section to said form of said two adjoining upper slits (19)
and which consists of metal coated with elastic material on the outside.
12. Separation device to one or several of said claims 1 to 11, characterized in that
said the upper slits (19) run up to transport threads (20) of said concrete element
(2), and that said upper crossheads (21) can be brought into meshing contact with
said transport threads (20).
13. Separation device according to one or several of said claims 1 to 12, characterized
in that said adjoining front faces (8) of said two adjacent concrete elements (2)
can be bonded to each other.
14. Separation device according to one or several of said claims 1 to 13, characterized
in that said concrete elements (2), in said jacket surface or in one of said jacket
surfaces (22) turned away from said traffic, comprise a recess (23) which is, e.g.,
undercut in a dovetail-like manner in said cross-section, and is extending each from
said front face (8) in longitudinal direction of said concrete element (2) by a distance
and that into both said recesses (23) of two said adjacent concrete elements (2),
joining said front faces (8) is inserted a bridging-over bar (24) fitting, with at
least one part of its cross-section, into said recess (23).
15. Separation device according to one or several of said claims 1 to 14, characterized
in that said visible traffic-exposed jacket surfaces of said concrete element (2)
are provided with coloured and/or retroflecting markings (25).
16. Separation device according to one or several of said claims 1 to 15, characterized
in that said at least said uppermost jacket surface (7) of said concrete elements
(20) comprise receiving ports (26) for posts (27) or the like.
17. Separation device according to one or several of said claims 1 to 16, characterized
in that said prism cross-section of said horizontally arranged concrete element (2)
is built of a flat rectangle (8) delimited below by said base contact surface (6)
and laterally by said jacket surfaces running rectangularly to said base contact surface
(6), and of a trapezium (4) lying above thereto, which is delimited by inclined peripheral
surfaces as well as by a peripheral uppermost surface (7) running parallel to said
base contact surface (6).
18. Separation device according to claim 17, characterized in that said prism cross-section
of said horizontal concrete element (2) above said trapezium (4) comprises another
high trapezium (5) delimited by deep-sloping peripheral surfaces and said uppermost
jacket surface (7), and that said prism cross-section essentially corresponds to that
one with a 'New Jersey-Profile'.
19. Separation device according to one or several of said claims 1 to 18, characterized
in that said prism cross-section of said lying concrete element (2) is asymmetrically
developed in regard to said longitudinal center line (9) on said base contact surface
(6) and is delimited in rectilinear manner by a perpendicular or steep-sloping front
face (22) on said traffic opposed side.
20. Separation device according to one or several of said claims 1 to 19, characterized
in that said concrete elements (2) with said 'New-Jersey-Profile' comprise a base
sheet surface width of about 0,60 m, a hight of about 0,80 m and a length of about
3,00 m.
1. Dispositif de séparation constitué d'éléments de béton alignés, reliés entre eux,
pour être agencés sous la forme de parois disposées entre les chaussées ou sur les
bords de routes ou similaires, les éléments de béton qui sont identiques ayant une
forme prismatique et étant tournés l'un vers l'autre dans l'agencement en paroi, selon
la nature des faces frontales, les faces de leur embase prismatique étant verticales,
tandis que ces éléments présentent également une section polygonale et une forme de
surface enveloppante divisée de façon correspondante en plusieurs faces, dont l'une
constitue une surface d'appui (surface de contact au sol), tandis que les autres faces
ont une allure verticale et/ou en pente ascendante, ou horizontale et sont conformées
en faces de glissement, faces de visibilité, faces de montage et similaires, caractérisé
en ce que les éléments de béton (2) affectent une forme de prisme incliné avec des
faces frontales (8) parallèles les unes aux autres et qui sont inclinées à 45° par rapport a la longueur du prisme, et en ce que ces faces frontales (8) déterminent,
dans cet agencement des éléments (2) de béton en forme de paroi, un angle obtus par
rapport a leur longueur à leur extremité située à l'opposé du sens de circulation
et disposé du côté de la circulation, dans cet agencement lesdites extrémités formant
une liaison par complémentarité en forme et de force entre les éléments voisins pour
les faces extrêmes en contact mutuel au moins partiel, ceci au moins dans le cas de
charge.
2. Dispositif de séparation selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément
de béton (2) est enduit d'une matière élastique, sur les faces frontales (8) au moins
pour les zones proches du bord, et sur les faces latérales, au moins pour les zones
proches des faces frontales.
3. Dispositif de séparation selon la revendication 1, caractérisé en ce que les faces
frontales (8), et éventuellement la surface d'appui (6) sont chacune pourvues, au
moins par zones, de crampons (11) en matière élastique, tel que de la matière plastique,
fixés dans l'élément de beton (2).
4. Dispositif de séparation selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément
de béton (2) est évidé sur ses faces frontales (8) au moins dans des zones proches
du bord et, sur les surfaces latérales, au moins pour des zones proches des faces
frontales, l'angle aigu entre la surface de la paroi et la face frontale (8) étant
arrondi, et en ce que les évidements sont remplis par une matière (12) élastique adhérant
fermement a l'élément de béton (2) pour redonner la forme d'origine a l'élément de
béton.
5. Dispositif de séparation selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce que l'élément de béton (2) est évidé sur sa surface d'appui (6), cet évidement
étant rempli par une matière élastique (12) y adhérant fermement pour redonner la
forme d'origine.
6. Dispositif de séparation selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que la matière élastique (12) qui remplit les évidements de l'élément de béton
(2) présente, par zones au moins, une surface (13) rugueuse ou comportant des crampons.
7. Dispositif de séparation selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que la surface d'appui (6) de l'élément de béton (2) est divisée en au moins
deux surfaces partielles, au moyen d'au moins une rainure (14) ouverte vers le bas,
en forme de canal et s'étendant transversalement par rapport à la longueur.
8. Dispositif de séparation selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce que la surface d'appui (6) de l'élément de béton (2) est divisée par des rainures
decalées, par exemple, en forme de croix, qui forment des pieds de support distincts.
9. Dispositif de séparation selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé
par le fait que les éléments de béton (2) présentent des fentes inférieures (15) ouvertes
sur la surface d'appui (6) approximativement au niveau du plan médian longitudinal
(9), dont la section, dans la direction de la surface extérieure (8) s'amincit coniquement
en entailles étroites et en ce que, dans la fente inférieure (15) de deux éléments
de béton (2) contigus par leurs faces frontales (8), il est placé une traverse inférieure
(16), en double cone, de forme adaptée aux deux fentes (15), s'amincissant au milieu
de sa longueur à partir des deux extrémités.
10. Dispositif de séparation selon la revendication 9, caractérisé en ce que la traverse
(16) est comme une poutre en béton à armature d'acier, en ce qu'elle est calculée
pour supporter une charge limitée allant jusqu'à des valeurs déterminées, sous les
charges survenant longitudinalement et transversalement par rapport aux éléments de
beton (2), et en ce qu'elle est muni, sur le milieu de sa longueur, d'un point de
rupture du béton (18) cédant sous une charge limité, l'armature d'acier demeurant
immobile.
11. Dispositif de séparation selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé
en ce que les éléments de béton (2) présentent, sur leurs faces frontales (8), des
fentes supérieures (19), disposées symétriquement par rapport au plan médian longitudinal-vertical
(9), partant de la face latérale (7) supérieure et finissant vers le bas, à section
s'élargissant à ses extrémités opposées aux faces frontales et s'ouvrant sur celles-ci,
et en ce que, dans la fente supérieure (19) de deux éléments de béton (2) contigus
par leurs faces frontales (8), il est placé par dessus une barre supérieure de liaison
(21), qui est de section adaptée à la forme des deux fentes supérieures (19) contiguës,
et en ce qu'elle est constituée d'un métal revêtu à l'extérieur d'une matière élastique.
12. Dispositif de séparation selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé
en ce que les fentes supérieures (19) s'étendent jusqu'à des filetages (20) pour la
manutention de l'élément de béton (2) et en ce que les barres de liaison (21) peuvent
être amenées en engagement avec les filetages (20) pour la manutention.
13. Dispositif de séparation selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé
en ce que les faces frontales (8) contiguës de deux éléments de béton (2) voisins,
peuvent être collées l'une avec l'autre.
14. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce
que les éléments de béton (2) présentent, sur au moins l'une des faces latérales (22)
tournées vers la circulation, un évidement (23) comportant une section en contre-dépouille
par exemple en col de cygne, cet évidement s'étendant dans chaque cas depuis la face
frontale (8) dans le sens longitudinal de l'élément de béton (2) et en ce que dans
les deux évidements (23) de deux éléments de béton (2) voisins et contigus par leurs
faces frontales (8) il est placé une traverse de jonction (24) dont la section, par
partie au moins, s'adapte dans l'évidement (23).
15. Dispositif de séparation selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé
en ce que les faces latérales visibles, tournées vers la circulation, de l'élément
de béton (2) sont pourvues de marquages (25) de couleur ou rétroréfléchis- sants.
16. Dispositif de séparation selon l'une quelconque des revendications 1 à 15, caractérisé
en ce qu'au moins la face latérale supérieure (7) de l'élément de béton (2) présente
des orifices récepteurs (16) pour des poteaux (27) ou similaires.
17. Dispositif de séparation selon l'une quelconque des revendications 1 à 16, caractérisé
en ce que la section prismatique de l'élément de béton (2) horizontal, se compose
d'un quadrilatère plan (3) délimité en dessous par la surface d'appui (6) et latéralement
par les faces latérales qui sont à angle droit avec la surface d'appui (6) et d'un
trapèze (4) le surmontant, délimité par des faces latérales inclinées ainsi que par
une surface latérale supérieure (7) qui est parallèle à la surface d'appui.
18. Dispositif de séparation selon la revendication 17, caractérisé en ce que la section
prismatique de l'élément de béton (2) horizontal, présente, au-dessus du trapèze (4),
un autre trapèze haut (5) délimité par des faces latérales fortement inclinées et
par la surface latérale supérieure (7), et correspond sensiblement à celui du profil
"New Jersey".
19. Dispositif de séparation selon l'une quelconque des revendications 1 à 18, caractérisé
en ce que la section prismatique de l'élément de béton (2) horizontal est conformée
sur la surface d'appui (6) asymétriquement par rapport au plan médian vertical (9)
et qu'elle est délimitée, de façon rectiligne, du côté tourné vers la circulation,
par une face latérale (22) verticale ou fortement inclinée.
20. Dispositif de séparation selon l'une quelconque des revendications 1 à 19, caractérisé
en ce que les éléments de béton (2) à profil "New Jersey", présentent une largeur
de la surface d'appui d'environ 0,6 m, une hauteur d'environ 0,8 m et une longueur
d'environ 3,0 m.