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EP 0 310 784 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.12.1992 Patentblatt 1992/50 |
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Anmeldetag: 08.08.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A44B 18/00 |
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Klettenreissverschluss, biegsames Band mit einem solchen Verschluss und Verwendung
des Bandes
Hook-and-loop fastener, flexible tape with such a closure assembly and use of this
tape
Fermeture de type "velcro" ruban souple comportant une telle fixation et utilisation
dudit ruban
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
06.10.1987 CH 3897/87
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.04.1989 Patentblatt 1989/15 |
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Patentinhaber: Ferag AG |
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CH-8340 Hinwil (CH) |
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Erfinder: |
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- Eberle, Jürg
CH-8340 Hinwil (CH)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Schaad, Balass, Menzl & Partner AG |
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Dufourstrasse 101
Postfach 8034 Zürich 8034 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
CH-A- 360 592 DE-U- 8 706 091 US-A- 3 143 154 US-A- 3 543 977
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DE-A- 2 515 855 GB-A- 1 034 837 US-A- 3 464 094 US-A- 4 632 329
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein mit einem Klettenreissverschluss versehenes
biegsames Band gemäss Oberbegriff des Anspruches 1 sowie eine Verwendung des biegsamen
Bandes als Wickelband gemäss Anspruch 10.
[0002] Bekanntlich hat ein Klettenreissverschluss zwei flächige Verschlussteile, die je
einen Flor aufweisen, und die - wenn gegenseitig mit geringem Druck in Berührung gebracht
- aneinander haften. Die in gegenseitigen Eingriff gebrachten Verschlussteile vermögen
ganz erheblichen Kräften zu widerstehen, soweit diese etwa parallel zu ihrer Fläche
verlaufen. Beide Verschlussteile können sodann durch abhebendes Abreissen wieder voneinander
getrennt werden.
[0003] Dabei gibt es zweierlei Klettenreissverschlüsse. Bei der einen Art, beispielsweise
bei jener, die unter dem Markennamen "Velcro" bekannt ist, besitzt das eine Verschlussteil
einen Flor, der ausschliesslich aus Haken besteht und das andere Verschlussteil einen
Flor, der ausschliesslich aus Schlingen besteht. Bei der anderen Art klettenreissverschlüsse
besitzen beide Verschlussteile einen Flor, der sowohl Haken als auch Schlingen aufweist.
[0004] Bei den bekannten Klettenreissverschlüssen ist der Flor der Verschlussteile ein relativ
heikles Element. Namentlich die aus einem Monofilament bestehenden Haken können bei
wiederholter und starker Druckbeanspruchung, beispielsweise gegen eine harte Unterlage,
sich bleibend deformieren. Auch die Schlingen des Schlingenflors können mit der Zeit
auf das betreffende Grundgewebe flachgedrückt werden. In beiden Fällen führen solche
"Alterungs"-Erscheinungen dazu, dass die beiden Verschlussteile allmählich nicht mehr
so griffig und mit der Zeit nicht mehr ausreichend aneinander haften. Dasselbe trifft
zu, wenn ein Klettenverschluss, dessen Verschlussteile miteinander im Eingriff stehen,
über längere Zeit einer Ueberbeanspruchung auf Druck ausgesetzt ist. Dies trifft auch
auf das aus der US-A-3,543,977 bekannte, mit einem Klettenreissverschluss versehene
Band der gattungsgemässen Art zu.
[0005] Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein mit einem Klettenreissverschluss versehenes
biegsames Band der eingangs genannten Art derart zu verbessern, dass der Flor beider
Verschlussteile, ob in gelöstem Zustand oder in gegenseitigem Eingriff, gegen eine
Ueberbeanspruchung auf Druck weitgehend geschützt bleibt, so dass der Flor keinen
Schaden erleidet.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe weist das vorgeschlagene biegsame Band die im Kennzeichen
des Anspruches 1 angegebenen Merkmale auf.
[0007] Aus der CH-A-360 592 ist nun ein Gurt bekannt, der als Verschliessmechanismus an
jedem seiner Enden ein Zahnriemenstück aufweist. Im geschlossenen Zustand greifen
die Zähne der beiden Zahnriemenstücke eineinander ein und verhindern ein Verschieben
der Gurtenden in Gurtlängsrichtung. Seitlich der Zahnriemenstücke sind Klettenverschlussteile
angeordnet, deren Florteile eine deutlich geringere Höhe haben als die zugeordneten
Zahnriemenstücke. Die Klettenverschlussteile dienen dazu, die Gurtenden in ihrer Position
zu halten und haben also nicht die Aufgabe, Zugkräfte in Längsrichtung des Gurtes
zu übernehmen. Dazu dienen wie bereits dargelegt die Zahnriemenstücke, welche keine
Abstandhalter im Sinne des Erfindungsgegenstandes sind.
[0008] Bei der in der US-A-3,464,094 gezeigten Ausführungsform handelt es sich nicht um
ein Band, sondern um einen flüssigkeitsdichten Verschluss zwischen zwei Teilen. Zwischen
Florteilen, die an diesen beiden Teilen angebracht sind, sind längliche Streifen aus
weichem kompressiblem Material angeordnet, die höher sind als der Flor. Beim Schliessen
des Verschlusses werden diese beiden kompressiblen Streifen zusammengedrückt, wodurch
die gewünschte Dichtheit erzielt wird. Bei diesem Zusammendrücken wird die Flexibilität
und die Kompressibilität der Dichtstreifen erhalten. Ein Schutz des Flores bei Druckbelastung
erfolgt demnach nicht.
[0009] Vorteilhafte Ausführungsformen des Bandes in den abhängigen Ansprüchen 2 bis 9 umschrieben.
[0010] Nachstehend ist die Erfindung rein beispielsweise anhand der Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines biegsamen Bandes, das in seinen Endbereichen mit Verschlussteilen
des erfindungsgemässen Klettenreissverschlusses versehen ist,
- Fig. 2
- in vergrössertem Massstab einen Schnitt längs der Linie II-II der Fig. 1,
- Fig. 3
- in vergrössertem Massstab einen Schnitt längs der Linie III-III der Fig. 1,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf das Band der Fig.1 mit dem einen Verschlussteil aus Richtung des
Pfeiles IV in Fig. 1 gesehen,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf das Band der Fig. 1 mit dem anderen Verschlussteil aus Richtung
des Pfeiles V in Fig. 1 gesehen,
- Fig. 6+7
- eine Verwendung des biegsamen Bandes gemäss Fig. 1 beim Auf- bzw. Abwickeln eines
Wickels von Flächengebilden,
- Fig. 8
- einen Teil eines Radialschnittes durch die Wikkelbandrolle der Fig. 7 (Linie VIII-VIII),
- Fig. 9
- einen Teil eines Schnittes durch den Spalt zwischen den Antriebs- bzw. Führungsrollen,
die in Fig. 6 und 7 erscheinen (Linie IX-IX der Fig. 6),
- Fig. 10
- eine Seitenansicht eines vollen Wickels aufgewickelter Flächengebilde,
- Fig. 11
- eine Frontansicht des Wickels gemäss Fig. 10 der mit einem Wickelband vesehen und
fixiert ist,
- Fig. 12
- einen Schnitt etwa längs der Linie XII-XII der Fig. 10 durch den Endbereich des Wickelbandes,
um zu zeigen, dass die mit Flor versehenen Verschlussteile trotz des Vorhandenseins
der Abstandhalter ausreichend miteinander Eingriff gelangen, und
- Fig. 13
- in perspektivischer Ansicht die Aussenseite eines vollen Wickels gemäss Fig. 10 an
der Stelle, wo sich das Ende des Wickelbandes befindet.
[0011] Der in den Fig. 1-5 gezeigte Klettenreissverschluss ist auf einem biegsamen Band
11 befestigt, beispielsweise durch Vernähung oder Verklebung. Er besitzt zwei Verschlussteile
11 (Fig. 2) und 12 (Fig. 3). Beide Veschlussteile weisen ein Grundgewebe 13 auf, das
mit einem Flor versehen ist. Beim Verschlussteil 11 ist dies in diesem Beispiel ein
Hakenflor 14 und beim Verschlussteil 12 ein Schlingenflor 15. Allerdings bedeckt der
Flor beider Verschlussteile nicht die ganze Breite des Grundgewebes 13 sondern ist
in zwei Florabschnitte 14a, 14b bzw. 15a, 15b aufgeteilt, die die zwei Randbereiche
des Grundgewebes 13 belegen. Zwischen den Florabschnitten 14a, 14b bzw. 15a, 15b ist
ein bandförmiger Abstandhalter 16 auf dem Grundgewebe 13 befestigt, beispielsweise
durch Verklebung. Der Abstandhalter 16 ist aus einem druckfesten Material und besteht
beispielsweise aus einem massiven und biegsamen Kunststoffband.
[0012] Wie den Fig. 2 und 3 zu entnehmen ist, besitzt der Abstandhalter 16 eine Dicke, die
höchstens der Höhe des zugeordneten Flors 14, 15 entspricht und die im vorliegenden
Ausführungsbeispiel geringfügig kleiner ist als der zugeordnete Flor 14 bzw. 15. Im
vorliegenden Fall ist der Abstandhalter um dasjenige Mass geringer als der zugeordnete
Flor 14 bzw. 15, das ausreicht, um den Flor der beiden Verschlussteile in ausreichenden
Eingriff miteinander zu bringen (vgl. auch Fig. 12). In Fig. 1 ist das Verschlussteil
11 unter Freilassung einer verundeten Bandzunge 17 (Fig. 4) in der Nähe des Endes
des Bandes 10 auf dessen einer Seite befestigt. Dagegen ist das Verschlussteil 12
in einem Abstand vom Verschlussteil 11 auf der anderen Seite des Bandes 10 befestigt.
Das Verschlussteil 11 ist auch erheblich kürzer als das Verschlussteil 12. Der Grund
für diese (in Fig. 1 nicht massstäblich wiedergegebene) Anordnung ist, wie sich noch
zeigen wird, in der bevorzugten Verwendung des Bandes 10 zu sehen. Ausserdem ist zu
beachten, dass beim Verschlussteil 11 der Abstandhalter 16 länger ist als die Florabschnitte
14a, 14b und beiderends über diese Florabschnitte vorsteht. Die Endbereiche 16' des
Abstandhalters 16 sowohl in Fig. 4 als auch in Fig. 5 sind abgeschrägt, das heisst
von stetig abnehmender Dicke, so dass sie nicht in einer Stufe enden. Damit kann das
dargestellte Band 10 mit den Verschlussteilen 11 und 12 ohne wesentliche Unstetigkeiten
beispielsweise auf eine Vorratsspule aufgewickelt werden.
[0013] Beachtet man die Fig. 6, so erkennt man einen nur schematisch angedeuten Wickel 20
von auf einem Wickelkern 21 mit Hilfe des Bandes 10 als Wickelband in Schuppenformation
aufgewickelten Flächengebilden (in Fig. 6 nicht dargestellt, in Fig. 13 mit 22 bezeichnet).
Das Wickelband 10 wurde während des Aufwickelvorganges von einer Vorratsrolle 23 abgezogen
und zwischen einem hier gebremsten Paar Rollen 24 hindurch zum Wickel 20 geführt.
Der Weg des Wickelbandes 10 ist mit der strichpunktierten Linie 25 angedeutet. Im
dargestellten Zustand werden dem Wickel 20 keine Flächengebilde mehr zugeführt und
das Wickelband 10 hat bereits den Wickel 20 mindestens einmal zusätzlich umschlungen.
Der Verschlussteil 12 ist auf der dem Wickel 20 abgekehrten Seite auf dem Wickelband
10 befestigt und hat eine Länge, die jene des Wickelumfanges übersteigt. Das Verschlussteil
11 dagegen ist auf der dem Wickel 20 zugekehrten Seite des Wicklebandes 10 befestigt,
so dass nur noch das in Fig. 6 sichtbare Ende des Wicklebandes 10 auf die zuvor schon
aufgewickelte zusätzliche Windung aufzulegen und leicht anzudrücken ist und der gesamte
Wickel 20 ist fixiert.
[0014] Analoges geschieht beim Abwickeln des Wickels 20 (Fig. 7), bei dem das Wickelband
wiederum zwischen den Rollen 24 hindurch vom Wickel 20 abgezogen und auf die nun angetriebene
Vorratsrolle 23 aufgespult wird. Auch hier wird das seinerzeit am Wickelkern 21 befestigte
Ende des Wickelbandes auf sich selbst auf der nun vollen Vorratsrolle 23 fixiert.
[0015] Im Schnitt der Fig . 8 erkennt man, dass der Kern 26 der Vorratsrolle 23 in den an
ihre Seitenflansche 27 angrenzenden Bereichen etwas abgesetzt ist, um den Florabschnitt,
der beim Aufwickeln auf die Vorratsrolle 23 direkt auf den Kern 26 zu liegen kommt,
vom Druck der folgenden Windungen voll zu entlasten. Bei den auf die erste Windung
folgenden Windungen sind es die unmittelbar aufeinander zu liegen kommenden Abstandhalter
16, die die daneben liegenden Florabschnitte vom Druck der übrigen Windungen des Wickelbandes
weitgehend entlasten.
[0016] Aus Fig. 9 ist ersichtlich, dass wenn das Wickelband 10, mit einem der Verschlussteile
11 oder 12 zwischen den Rollen 24 hindurchläuft, diese Verschlussteile von der Druckwirkung
im Rollenspalt weitgehend entlastet sind, weil diese Druckwirkung vom Abstandhalter
16 aufgenommen wird.
[0017] Die Seitenansicht des mit der Wickelband 10 fixierten Wikkels 20 gemäss Fig. 10 zeigt,
dass die Bandzunge 17 an dem dem Wickelkern entfernten Ende des Wickelbandes 10 durch
die Verlängerung 16′ des Abstandhalters 16 über das Verschlussteil 11 (Fig. 2) hinaus
versteift ist und daher vom Wickelumfang absteht. Damit bildet die Bandzunge 17 eine
bequeme Handhabe zum Trennen der Verschlussteile 11 und 12 voneinander.
[0018] Die Frontansicht der Fig. 11 zeigt, dass die Länge der Florabschnitte 15a und 15b
des Verschlussteiles 12 (Fig. 5) jene des hier nicht sichtbaren Verschlussteiles 11
bei weitem übertrifft. Ein Teil der Florabschnitte 15a und 15b ist also von aussen
frei zugänglich. Aber selbst wenn der Wickel 20 auf seinem Umfang am Boden abgestützt
oder abgerollt würde, nähmen diese Florabschnitte 15a, 15b keinen Schaden, weil der
dazwischen angeordnete Abstandhalter 16 die vom Eigengewicht des Wickels 20 ausgehende
Druckbeanspruchung weitgehend von den Florabschnitten 15a, 15b fernhält.
[0019] Schliesslich geht aus Fig. 13 eine weitere, vorteilhafte Eigenschaft des hier beispielsweise
beschriebenen Wickelbandes bzw. der zwischen den Florabschnitten 15a, 15b und den
Florabschnitte 14a und 14b vorhandenen Abstandhalter hervor.
[0020] Die Abstandhalter 16, die in vorliegendem Beispiel - wie erwähnt - aus einem massiven,
jedoch biegsamen Kunststoffband und an ihren Enden 16′ (vgl. Fig. 4 und 5) eine stetig
abnehmende Dicke aufweisen, bilden einen idealen Einschlupf für ein flaches, spatelartiges
Werkzeug 28, mit dem der Vorgang des Lösens des Klettenreissverschlusses ohne Beschädigung
der Florabschnitte eingeleitet werden kann.
[0021] Während im beschriebenen Beispiel das mit den Schlingenflorabschnitte 15a und 15b
versehene Verschlussteil 12 länger ist als das mit den Hakenflorabschnitten 14a, 14b
versehene Verschlussteil 11, ist es selbstverständlich auch möglich, beide Verschlussteile
11, 12 gleich lang zu machen, oder das Verschlussteil 11 mit Schlingenflor und das
Verschlussteil 12 mit Hakenflor zu versehen.
[0022] Auch die Anordnung des bzw. der Abstandhalter 16 ist im beschriebenen Beispiel dem
Verwendungszweck angepasst.
[0023] Für denselben Verwendungszweck könnten auch an den Randbereichen des Bandes 10 zwei
Abstandhalterstreifen befestigt werden und der Zwischenraum zwischen diesen Abstandhalterstreifen
könnte von einem einzigen Florabschnitt eingenommen werden.
1. Biegsames Band mit einem Klettenreissverschluss bestehend aus einem ersten, mit einem
Haken aufweisenden Flor (14) versehenen Verschlussteil (11) und einem zweiten, mit
einem Schlingen aufweisenden Flor (15) versehenen Verschlussteil (12), wobei der eine,
erste Verschlussteil (11) im einen Endbereich des Bandes (10) auf der einen Seite
des Bandes (10) und der andere, zweite Verschlussteil (12) in Längsrichtung des Bandes
(10) in einem Abstand vom ersten Verschlussteil (11) auf der andern Seite des Bandes
(10) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Verschlussteile (11,12)
mit einem biegsamen, druckfesten, den Flor (14,15) flankierenden, länglichen Abstandhalter
(16) versehen ist, dessen Dicke höchstens der Höhe des zugeordneten Flors (14,15)
entspricht und der eine Auflagefläche zum Auflegen der Auflagefläche des Abstandhalters
(16) des andern Verschlussteils (11,12) aufweist.
2. Band nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Flor beider Verschlussteile
(11,12) in zwei längsverlaufende und im Abstand nebeneinander angeordnete, streifenförmige
Florabschnitte (14a, 14b; 15, 15b) unterteilt ist, und dass der Abstandhalter (16)
zwischen den Florabschnitten angeordnet ist.
3. Band nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Florabschnitte (14a, 14b; 15a,
15b) beider Verschlussteile (11,12) im wesentlichen gleich breit sind.
4. Band nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandhalter (16) zwischen
den Florabschnitten (14a, 14b; 15a, 15b) beider Verschlussteile (11,12) gleich breit
sind.
5. Band nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Florabschnitte (14a, 14b) des
ersten Verschlussteiles (11) in einem Abstand vom Ende des Bandes (10) an diesem befestigt
sind, und dass der diesem ersten Verschlussteil (11) zugeordnete Abstandhalter (16)
länger ist als dessen Florabschnitte (14a, 14b) (Fig.4).
6. Band nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Endbereiche (16') der Abstandhalter
(16) beider Verschlussteile (11,12) eine stetig abnehmende Dicke aufweisen.
7. Band nach Anspruch 1 für das Zusammenhalten eines Wickels (20), der aus zusammen mit
dem Band (10) auf einen Wickelkern (21) aufgewickelten Flächengebilden (22) besteht,
dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Verschlussteile (11,12) am selben Ende des
Bandes (10) angeordnet sind und der zweite Verschlussteil (12) wesentlich länger ist
als der erste Verschlussteil (11).
8. Band nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Verschlussteil (12)
eine Länge aufweist, die grösser ist als der Umfang des Wickels (20).
9. Band nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am andern Ende des Bandes (10)
ebenfalls Verschlussteile (11,12) eines Klettenreissverschlusses angeordnet sind.
10. Verwendung des Bandes nach einem der Patentansprüche 1 - 9 als Wickelband (10), das
zwischen die Wickellagen von auf einem Wickelkern (21) aufzuwickelnden bzw. von diesem
abzuwickelnden Wickel (20) von Flächengebilden zu liegen kommt bzw. liegt, dadurch
gekennzeichnet, dass das Wickelband (10) mittels des Klettenreissverschlusses am Wickelkern
(21) lösbar befestigt ist.
11. Verwendung nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf oder in dem Wickelkern
(21) eines der Verschlussteile (11, 12) befestigt ist und an der dem Wikkelkern zugekehrten
Seite des Wickelbandes (10) in dessen kernnahen Endbereich das andere der Verschlussteile
(12, 11) befestigt ist.
12. Verwendung nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der kernnahe Endbereich
des Wickelbandes (10) den Wickelkern (21) mehrmals umschlingt und auf sich selbst
mittels des Klettverschlusses befestigt ist.
13. Verwendung nach Patenanspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der kernferne
Endbereich des Wickelbandes (10) auf der dem Wickel (20) zugekehrten Seite das eine
Verschlussteil (11) trägt, und im Abstand davon auf der dem Wickel (20) abgekehrten
Seite das andere Verschlussteil (12), so dass das Wickelband (10) nach zumindest einer
zusätzlichen Umschlingung des Wickels (20) auf lösbare Weise auf sich selbst fixierbar
ist.
14. Verwendung nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des Wickelkernes
(21) ein zu diesem gleich- oder parallelachsiger Spulenkörper zur Aufnahme des Wickelbandes
(10) vorgesehen ist, und dass im Wickelkern (21) eine gegebenenfalls verschliessbare
Oeffnung zur Entnahme des Wickelbandes (10) vom Spulenkörper vorgesehen ist.
15. Verwendung nach Patentanspruch 13 des Bandes gemäss Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass zum voneinander Lösen der Verschlussteile (11, 12) am kernfernen Ende des Wickelbandes
(10) ein flaches Werkzeug (28) zwischen die aufeinander liegenden Abstandhalter (16)
beider Verschlussteile eingeführt wird und dass das Werkzeug (28) und der Umfang des
Wickels in Abwickelrichtung inbezug aufeinander bewegt werden.
1. Flexible tape with a touch-and-close fastener, consisting of a first fastener part
(11), provided with a pile (14) having hooks, and a second fastener part (12), provided
with a pile (15) having loops, the one, first fastener part (11) being arranged in
the one end region of the tape (10) on the one side of the tape (10) and the other,
second fastener part (12) being arranged in the longitudinal direction of the tape
(10) with spacing from the first fastener part (11) on the other side of the tape
(10), characterised in that each of the fastener parts (11, 12) is provided with a
flexible, compression-proof, elongate spacer (16) which flanks the pile (14, 15) and
whose thickness corresponds at most to the height of the assigned pile (14, 15) and
which has a resting surface for resting the resting surface of the spacer (16) of
the other fastener part (11, 12).
2. Tape according to Claim 1, characterised in that the pile of both fastener parts (11,
12) is subdivided into two strip-shaped pile sections (14a, 14b; 15a, 15b) extending
longitudinally and arranged adjacently with spacing, and in that the spacer (16) is
arranged between the pile sections.
3. Tape according to Claim 2, characterised in that the pile sections (14a, 14b; 15a,
15b) of both fastener parts (11, 12) are essentially of equal width.
4. Tape according to Claim 2 or 3, characterised in that the spacers (16) between the
pile sections (14a, 14b; 15a, 15b) of both fastener parts (11, 12) are of equal width.
5. Tape according to Claim 2, characterised in that the pile sections (14a, 14b) of the
first fastener part (11) are attached to the tape (10) with spacing from the end thereof,
and in that the spacer (16) assigned to this first fastener part (11) is longer than
its pile sections (14a, 14b) (Figure 4).
6. Tape according to Claim 1, characterised in that the end regions (16') of the spacers
(16) of both fastener parts (11, 12) have a steadily decreasing thickness.
7. Tape according to Claim 1 for holding together a coil (20) which consists of flat
materials (22) wound together with the tape (10) onto a hub (21) of a coil, characterised
in that the two fastener parts (11, 12) are arranged at the same end of the tape (10)
and the second fastener part (12) is substantially longer than the first fastener
part (11).
8. Tape according to Claim 7, characterised in that the second fastener part (12) has
a length which is greater than the circumference of the coil (20).
9. Tape according to Claim 7, characterised in that fastener parts (11, 12) of a touch-and-close
fastener are likewise arranged at the other end of the tape (10).
10. Use of the tape according to one of Patent Claims 1-9 as a coiled tape (10) which
comes to lie or lies between the coil layers of coils (20) of flat materials to be
wound onto a hub (21) of a coil or unwound therefrom, characterised in that the coiled
tape (10) is removably attached to the hub (21) of the coil by means of the touch-and-close
fastener.
11. Use according to Patent Claim 10, characterised in that one of the fastener parts
(11, 12) is attached to or in the hub (21) of the coil and the other one of the fastener
parts (12, 11) is attached to the side of the coiled tape (10) facing the hub of the
coil in its end region near to the hub.
12. Use according to Patent Claim 10, characterised in that the end region of the coiled
tape (10) near to the hub is wrapped several times around the hub (21) of the coil
and is attached to itself by means of the touch-and-close fastener.
13. Use according to Patent Claim 10 or 11, characterised in that the end region of the
coiled tape (10) remote from the hub bears the one fastener part (11) on the side
facing the coil (20) and, with spacing therefrom, bears the other fastener part (12)
on the side facing away from the coil (20), so that the coiled tape (10) can be fixed
to itself in a removable manner after at least one additional wrapping of the coil
(20).
14. Use according to Patent Claim 10, characterised in that, in the interior of the hub
(21) of the coil, a spool is provided, which is on the same or a parallel axis thereto,
for receiving the coiled tape (10), and in that an opening, which may optionally be
closable, is provided in the hub (21) of the coil for removing the coiled tape (10)
from the spool.
15. Use according to Patent Claim 13 of the tape according to Patent Claim 5, characterised
in that a flat tool (28) is inserted between the spacers (16), lying one on top of
the other, of both fastener parts for detaching the fastener parts (11, 12) from one
another at the end of the coiled tape (10) remote from the hub, and in that the tool
(28) and the circumference of the coil are moved relative to one another in the unwinding
direction.
1. Ruban souple avec une fermeture à glissière autoagrippante composée d'une première
partie de fermeture (11) munie d'un élément agrippant (14) comportant des crochets
et d'une seconde partie de fermeture (12) munie d'un élément agrippant (15) comportant
des boucles, dans laquelle la première partie de fermeture (11) est disposée dans
une première zone d'extrémité du ruban (10) sur un côté du ruban (10) et la seconde
partie de fermeture (12) est disposée dans la direction de la longueur du ruban (10)
à une certaine distance de la première partie de fermeture (11) sur l'autre côté du
ruban (10), caractérisé en ce que chacune des parties de fermeture (11), (12) est
munie d'un écarteur longitudinal (16) souple, résistant à la pression, flanquant l'élément
agrippant (14, 15), écarteur dont l'épaisseur correspond au maximum à la hauteur de
l'élément agrippant appliqué (14, 15) et qui comporte une surface d'appui pour recevoir
la surface d'appui de l'écarteur (16) de l'autre partie de fermeture (11, 12).
2. Ruban selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément agrippant des deux
parties de fermeture 11, 12 est divisé en deux sections d'élément agrippant (14a,
14b; 15a, 15b) en forme de bandes disposées en longueur et écartées l'une de l'autre,
et que l'écarteur (16) est disposé entre les sections d'élément agrippant.
3. Ruban selon la revendication 2, caractérisé en ce que les sections d'élément agrippant
(14a, 14b; 15a, 15b) des deux parties de fermeture (11, 12) sont essentiellement de
même largeur.
4. Ruban selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que les écarteurs (16) sont
de largeur égale entre les sections d'élément agrippant (14a, 14b; 15a, 15b) des deux
parties de fermeture (11, 12).
5. Ruban selon la revendication 2, caractérisé en ce que les sections d'élément agrippant
(14a, 14b) de la première partie de fermeture (11) sont fixées à celle-ci à une certaine
distance de l'extrémité du ruban (10) et que l'écarteur (16) appliqué à cette première
partie de fermeture (11) est plus long que les sections d'élément agrippant de celle-ci
(14a, 14b) (fig. 4).
6. Ruban selon la revendication 1, caractérisé en ce que les zones d'extrémité (16')
des écarteurs (16) des deux parties de fermeture (11, 12) présentent une épaisseur
décroissant d'une manière continue.
7. Ruban selon la revendication 1 pour maintenir ensemble un rouleau (20) composé de
produits plats (22) enroulés en même temps que le ruban (10) sur un noyeau d'enroulement
(21), caractérisé en ce que les deux parties de fermeture (11, 12), sont disposées
sur la même extrémité du ruban (10) et que la deuxième partie de fermeture (12) est
nettement plus longue que la première partie de fermeture (11).
8. Ruban selon la revendication 7, caractérisé en ce que la deuxième partie de fermeture
(12) présente une longueur supérieure à la périphérie du rouleau (20).
9. Ruban selon la revendication 7, caractérisé en ce que, à l'autre extrémité du ruban
(10), sont également disposées des parties de fermeture (11, 12) d'une fermeture à
glissière autoagrippante.
10. Utilisation du ruban selon l'une des revendications 1 à 9 comme bandage (10) qui vient
à être situé ou est situé entre les couches d'enroulement d'un rouleau (20) de produits
plats à enrouler sur un noyau d'enroulement (21) ou à dérouler à partir de celui-ci,
caractérisée en ce que le bandage (10) est fixé d'une manière détachable au moyen
d'une fermeture à glissière autoagrippante sur le noyau d'enroulement (21).
11. Utilisation selon la revendication 10, caractérisée en ce quel'une des parties de
fermeture (11, 12) est fixée sur ou dans le noyau d'enroulement (21), et l'autre partie
de fermeture (12, 11) est fixée sur le côté du bandage (10) dirigé vers le noyau d'enroulement
dans le zone d'extrémité de celui-ci voisine du noyau.
12. Utilisation selon la revendication 10, caractérisée en ce que la zone d'extrémité
voisine du noyau du bandage (10) entoure plusieurs fois le noyau d'enroulement (21)
et est fixée sur elle-même au moyen de la fermeture autoagrippante.
13. Utilisation selon la revendication 11 ou 12, caractérisée en ce que la partie d'extrémité
du noyau du bandage (10) éloignée du noyau porte l'une des parties de fermeture (11)
sur le côté tourné vers l'enroulement (20) et, à distance de celle-ci sur le côté
écarté de l'enroulement (20), l'autre partie de fermeture (12), de sorte que le bandage
(10), après au moins un tour supplémentaire de l'enroulement (20), peut être fixé
sur lui-même de manière détachable.
14. Utilisation selon la revendication 10, caractérisée en ce qu'il est prévu, à l'intérieur
du noyau d'enroulement (21), un corps de bobine de même axe ou d'axe parallèle pour
la réception du bandage (10) et qu'il est prévu dans le noyau d'enroulement (21) une
ouverture également verrouillable pour le débit du bandage (10) à partir du corps
de bobine.
15. Utilisation selon la revendication 13 du ruban selon la revendication 5, caractérisée
en ce que, pour séparer l'une de l'autre les parties de fermeture (11, 12), & l'extrémité
du noyau du bandage (10), un outil plat (28) est introduit entre les écarteurs (16)
des deux parties de fermeture reposant l'un sur l'autre et que l'outil (28) et la
périphérie du rouleau sont déplacés l'un par rapport à l'autre dans le sens du déroulement.