| (19) |
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(11) |
EP 0 311 781 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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14.12.1994 Patentblatt 1994/50 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.1990 Patentblatt 1990/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.09.1988 |
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| (54) |
Vorrichtung für die Anlaufsteuerung von Spulengattern
Starting-up device for creels
Dispositif pour la mise en marche de cantres
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
13.10.1987 DE 3734518
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.04.1989 Patentblatt 1989/16 |
| (73) |
Patentinhaber: Hacoba Textilmaschinen GmbH & Co KG |
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D-42281 Wuppertal (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Buttermann, Günther
D-4054 Nettetal 1 (DE)
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| (74) |
Vertreter: Eichler, Peter, Dipl.-Ing. et al |
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Sturies - Eichler - Füssel
Patentanwälte,
Brahmsstrasse 29 42289 Wuppertal 42289 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 011 826 DE-A- 3 436 714 US-A- 4 598 184
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DE-A- 2 357 430 DE-A- 3 505 913 US-A- 4 605 182
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- Firmenschrift Benninger "Zettelgatter in V-Form Modell GE mit Fadenspanner-/Wächter-Element
Modell GCF", Ausgabe Juni 1983
- Firmenschrift Benninger "News W 832", Ausgabe April 1984
- Konstruktionszeichnung Benninger Nr. Z-Gl 200 AA vom 5.4.82
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Bemerkungen: |
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung mit den Merkmalen der Oberbegriffs
des Anspruchs 1.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE-OS 34 36 714 bekannt. Die bekannte Fadenklemme
hat eine horizontale Klemmbacke, die einen horizontal verlaufenden Faden gegen die
Unterseite eines plattenförmigen horizontalen Widerlagers drückt. Dies erfolgt durch
eine eben falls horizontal wirkende Stellstange, die auf ein Ende einer Blattfeder
einwirkt, deren anderes Ende beim Klemmen bzw. Bremsen des Fadens an einem in Stellrichtung
unverschieblichen Spannstück festliegt. Die Klemmbacke der Fadenklemme ist etwa an
der Mitte dieser Blattfeder befestigt. Infolge dieser Ausgestaltung führt die Klemmbacke
bei der Beaufschlagung des Fadens eine in Betätigungsrichtung der Stellstange und
damit in Längsrichtung des Widerlagers erfolgende Relativbewegung zu diesem Widerlager
durch. Außerdem hat auch die Klemmkraft eine zum Widerlager schräge Ausrichtung, woraus
sich Komplikationen während des Maschinenanlaufs ergeben. Insbesondere bei dünnen
gedrillten Fäden kann sich bei entsprechendem Schlag eine Tendenz zum Aufdrehen des
Fadens ergeben, was mit entsprechenden Fadenverschiebungen bzw. Verlagerungen an der
Fadenbremsstelle verbunden ist und die gewünschte korrekte Einflußnahme auf die Fadenbremsung
verhindert.
[0003] Aus der US-A 4 598 184 ist eine Fadenklemmvorrichtung zum Klemmen von Fäden bei deren
Abwickeln von Spulen von Spulengattern durch Zettelmaschinen bekannt, die jeweils
einen eine Wächternadel aufweisenden Fadenwächter hat, wobei der Faden zwischen einem
Widerlager und einer damit zusammenwirkenden, begrenzt beweglichen Klemmbacke klemmbar
ist, die unter Einwirkung eines Betätigungsorgans steht. Die bekannte Klemmbacke wird
bei ihrer Betätigung um einen unterhalb der Klemmstelle gelegenen Fußpunkt geschwenkt
und nach dem Anlauf der Zettelmaschine aus seiner Klemmstellung in eine Offenstellung
bewegt, um den Abwickelwiderstand des Fadens nicht mehr zu beeinflussen. Eine steuernde
Beaufschlagung der Klemmbacke der bekannten Fadenklemme während des Maschinenanlaufs
ist nicht vorgesehen.
[0004] Aus der DE 23 57 430 C3 ist eine im Aufbau der US-A 4 598 184 ähnliche Fadenklemmvorrichtung
bekannt, die nur beim Stillstand der Wickelmaschine und beim Anfahren geschlossen
gehalten wird. Im Normalbetrieb wird sie geöffnet. Auch bei dieser Fadenklemmvorrichtung
wird die Klemmbakke um einen unterhalb der Klemmstelle gelegenen Fußpunkt geschwenkt
und eine steuernde Beaufschlagung der Klemmbacke während des Maschinenanlaufs im Sinne
einer Steuerung der Klemmkraft zwischen Klemmstellung und Offenstellung ist nicht
vorgesehen.
[0005] Aus der US-A 4 605 132 ist eine Fadenbremse für Spulmaschinen bekannt, bei der planparallele
Bremsplatten von einer Verstellschraube mehr oder weniger zusammengepreßt werden.
Eine Anlaufsteuerung ist nicht vorhanden.
[0006] Aus offenkundig vorbenutzten Fadenspanner- /Wächter-Elementen, Modell GCF, der Firma
Benninger, CH-9240 Uzwil, ist es bekannt, eine beweglich an einem von einer Verstellvorrichtung
beaufschlagten Bolzen angelenkte Klemmbacke relativbewegungsfrei auszubilden und deren
Klemmkraft senkrecht zur Widerlagerfläche zu richten. Bei diesen Elementen findet
jedoch keine Steuerung im Sinne des Oberbegriffs des Anspruchs 1 statt.
[0007] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Spulengatter der eingangs genannten
Art bezüglich seiner Fadenklemmen so zu verbessern, daß ein einwandfreies Abbremsen
der Fäden bei allen möglichen Fadenausbildungen problemlos durchgeführt werden kann.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Für die Erfindung ist von Bedeutung, daß auf die Bewegung der Klemmbacke während
der Klemmkraftsteuerung ein Einfluß genommen wird, der Relativbewegungen in Richtung
der Längserstreckung des Widerlagers nicht mehr zuläßt.
[0010] Vielmehr wird die Klemmkraft ausschließlich senkrecht zur Widerlagerfläche aufgebracht,
so daß der Fadenlauf bzw. die Klemmstelle innerhalb der Fadenklemme nicht durch Einflußgrößen
aus der Fadenklemme selbst veränderbar ist.
[0011] Es gibt eine Vielzahl konstruktiver Möglichkeiten, die vorgenannte Führung oder Einflußnahme
auf die Klemmbacke zu erreichen. Vorteilhaft ist es jedoch, wenn die von der Steuerfeder
beaufschlagte Klemmbacke von einem beweglichen, senkrecht zur Widerlagerfläche und
zum Faden angeordneten Bolzen gehalten ist. In diesem Fall kann dem Bolzen exakt die
gewünschte Bewegungsrichtung der von der Steuerfeder beaufschlagten Klemmbacke erteilt
werden und es erübrigen sich zusätzliche Führungsmaßnahmen. In diesem Sinne ist der
Bolzen in einem die Widerlagerfläche aufweisenden Klemmengehäuse axial verschieblich
gelagert und durchsetzt die bewegliche Klemmbacke radialspielfrei, wobei das backenrückseitige
Bolzenende mit beweglichem Axialspiel an der Klemmbacke angreift, damit einerseits
die gewünschte Klemmkraftsteuerung und andererseits ein definiertes Klemmverhalten
erreicht werden kann. Das Axialspiel zwischen Klemmbacke und Bolzenende wird dadurch
erreicht, daß die Klemmbacke rückseitig vorspringende Betätigungslappen mit bolzenparallelen
Schlitzen hat, in die ein Querstift des Bolzens eingreift.
[0012] Um die Ausgestaltung der Steuerfeder auf den sie bzw. die Fadenklemme beeinflussenden
bzw. steuernden Bolzen optimal abzustimmen, umgibt die die Klemmbacke beaufschlagende
Steuerfeder den Bolzen und stützt sich andernends an dem Querstift des Bolzens ab.
[0013] Von Bedeutung ist desweiteren, daß die Klemmbacke aus ihrer Fadenklemmstellung heraus
entgegen der sie beaufschlagenden Steuerfeder zum Bolzen begrenzt beweglich angeordnet
ist. Es ist infolgedessen insbesondere bei einer Steuerfeder mit flacher Kennlinie
möglich, unterschiedlich dicke Fäden mit der Fadenklemme zu Klemmen, ohne die Klemm-
und Steuercharakteristik der Fadenklemme zu beeinflussen. Auch Bautoleranzen der Fadenklemme
lassen sich so einwandfrei beherrschen.
[0014] Der Bolzen ist von einer im Klemmengehäuse abgestützten Klemmfeder beaufschlagt,
die den Bolzen bei Klemmstellung der Klemmbacke unter Überwindung der Kraft der Steuerfeder
meiner Anlagestellung am Gehäuse hält. Hierdurch hat der Bolzenstift eine definierte
Ruhelage im Gehäuse, durch die auch erreicht wird, daß die Kraft der Steuerfeder in
Klemmstellung der Fadenklemme einen einzigen definierten Wert hat.
[0015] In Ausgestaltung der Erfindung weist die Fadenklemme ein den Faden oberhalb des Bolzens
haltendes Fadenleitelement auf. Damit wird ein Abrieb des Fadens am Bolzen und weitgehend
auch an den Klemmenteilen vermieden, so daß die Leichtgängigkeit des Bolzens damit
die Steuerung der Fadenklemme nicht ungewollt durch Fadenabrieb bzw. Schwergängigkeit
des Bolzens beeinflußt werden kann.
[0016] Desweiteren ist an dem die Widerlagerfläche bildenden Widerlager ein die vertikale
Fadenauslenkung nach oben begrenzender Vorsprung vorhanden. Der Vorsprung besitzt
ferner auch eine im wesentlichen vertikale, quer dazu gerichtete Fadenauslenkungen
begrenzende Fadenleitkante. Durch die vorstehenden Ausgestaltungen der Fadenklemme
wird eine Zwangsführung des Fadens in deren Klemmbereich bewirkt. Der Faden ist nicht
in der Lage, Lageänderungen im Bereich der Fadenklemme derart vorzunehmen, daß deren
die Steuerung bewirkenden Elemente durch die im Faden stekkende Dynamik beeinflußbar
sind. Dabei liegt die Höhe der Fadenklemmstelle relativ zur Klemmbakke praktisch fest,
so daß beispielsweise deren toleranzbedingtes Kippspiel um eine horizontale Achse
keinen Einfluß auf die Klemmung bzw. Steuerung der Fadenklemmung hat. Darüber hinaus
wird durch die vorbeschriebene Führung des Fadens im Klemmbereich der Fadenklemme
bzw. die Festlegung der Fadenlaufstelle in der Fadenklemme erreicht, daß die Wächternadel
aus dem Fadenlauf herrührenden ungewollten dynamischen Einflüssen nicht ausgesetzt
ist. Insbesondere braucht die Wächternadel nicht benutzt zu werden, um vertikale Fadenauslenkungen
zu begrenzen.
[0017] Infolgedessen ist es bei Spulengattern für Zettel- oder Schärmaschinen, deren reihen-
und zeilenweise angeordneten Spulstellen je ein mit einer Wächternadel eine Fadenumlenkung
bewirkender Fadenwächter und je eine Fadenklemme zugeordnet sind, mit einem von Teilen
des Klemmengehäuses gebildeten im wesentlichen vertikalen Einlegeschlitz des in die
Fadenklemme einzulegenden Fadens möglich, daß das obere Ende der Wächternadel bei
allen möglichen Nadelstellungen schlitz- überdeckungsfrei angeordnet ist. Der Faden
kann also problemlos eingelegt werden, ohne daß die Konstruktion der Fadenklemme darauf
Rücksicht nehmen müßte, den Faden in eine bestimmte Relativlage zum Ende der Wächternadel
zu bringen bzw. ohne die Gefahr, daß der eingelegte Faden aus dem Höhenbereich der
Wächternadel heraus gerät und infolgedessen eine Wächterung nicht möglich ist.
[0018] In diesem Sinne ist das Nadelende vorteilhafterweise oberhalb eines die vertikale
Fadenauslenkung nach oben begrenzenden Vorsprungs und gehäuseseitig neben den Einlegeschlitz
angeordnet, wobei der Fadenauslenkungen nach oben begrenzenden Vorsprung mit Sicherheit
verhindert, daß der Faden nicht aus dem eine Wächterung ermöglichenden Höhenbereich
der Wächternadel gelangt.
[0019] Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
erläutert.
[0020] Es zeigt:
Fig. 1 Eine perspektivische Gesamtansicht einer Vorrichtung für die Anlaufsteuerung
von Spulengattern,
Fig. 2 eine Frontansicht der Vorrichtung der Fig. 1,
Fig. 3 eine komplette Seitenansicht der Vorrichtung der Fig. 1 auf deren Wächternadelseite,
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Ansicht bei entfernter Gehäuseabdeckung,
Fig. 5 einen ergänzten Schnitt V-V der Fig. 3,
Fig. 6 einen ergänzten Schnitt VI-VI der Fig. 3 und die
Fig. 7a bis 7c Längsschnitte durch eine in eine vertikale Gestellschiene des Spulengatters
eingebaute Vorrichtung in vereinfachter Darstellung zur Erläuterung der Wirkungsweise
der Fadenklemme.
[0021] Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung für die Anlaufsteuerung von Spulengattern
ist eine von vielen zur Beeinflussung des Laufs eines Fadens 4 von einer mit einer
Spule 22 versehenen Spulstelle 1 in Richtung des Pfeils 23 zu einer nicht dargestellten
Wickelmaschine. Diese Wickelmaschine wickelt alle Fäden des Spulengatters 4 auf, die
dabei jeweils eine Vorrichtung unter Umlenkung an einer Wächternadel 2 durchlaufen.
Wesentlicher Bestandteil dieser Vorrichtung, die insbesondere für sogenannte V-Gatter
verwendet wird, deren Fadenlaufgeschwindigkeiten vergleichsweise groß sind, sind eine
Fadenklemme 3 und ein Fadenwächter mit einer Wächternadel 2. Der durchlaufende Faden
4 umschlingt die Wächternadel 2 teilweise und hält diese infolge ihrer Fadenspannung
in einer Stellung, in der ein mit ihr zusammenwirkender, in Fig. 4 skizzierter Signalgeber
24 des Fadenwächters ein Signal nicht gibt. Erfolgt jedoch ein Fadenbruch und läßt
infolgedessen die Fadenspannung nach, so verursacht die Wächternadel 2 eine Signalgabe
und damit ein Stillsetzen der Wikkelmaschine. Außerdem werden die anderen Fäden 4
gespannt gehalten, damit kein die Fadenschar durch Fadendurchhang beeinträchtigender
Fadenwirrwar entsteht. Außerdem muß dafür gesorgt werden, daß der Wiederanlauf gesteuert
vor sich geht, damit von Anfang an eine Wächterung der Fadenschar erfolgt. Die sich
aus diesen Betriebserfordernissen ergebenen Anforderungen, welche auch von der beschriebenen
Vorrichtung erfüllt werden müssen, sind ausführlich in Fig. 8 der DE-OS 34 36 714
beschrieben. Hierauf und auf die zugehörige Beschreibung wird Bezug genommen.
[0022] Die in den Fig. dargestellte Vorrichtung hat ein Klemmengehäuse 11, welches die Fadenklemme
3 und den Fadenwächter aufnimmt bzw. lagert. Die Fadenklemme 3 besteht im wesentlichen
aus einem Widerlager 5 und einer Klemmbacke 6, die zu dem Widerlager 5 relativbeweglich
ist. Diese Bauteile sind an einem Gehäusekörper 25 angebracht, der ringsum geschlossen
ist und nadelseitig zum Einbau von Teilen der Fadenklemme 3 und des Fadenwächters
eine Einbauöffnung 26 hat, die von einem Abdeckblech 27 verschlossen ist, das mit
Befestigungsschrauben 28 an dem Gehäusekörper 25 befestigt ist. Das Abdeckblech 27
hat noch einen gemäß Fig. 3 vorspringenden und zumindest Teile eines Einlegeschlitzes
20 bildenden Blechhaken 37 mit einer rombusförmigen Ausnehmung 38. Außerdem ist der
Blechhaken 37 an seinem freien Ende gemäß Fig. 1 über einen Drahtbügel 40 mit dem
Klemmengehäuse 11 bzw. dessen dem Abdeckblech 27 gegenüberliegenden Gehäuseseite verbunden,
wobei der Bügel 40 ein Fadenleitelement 17 bildet, welches dem Faden 4 nicht gestattet,
sich tiefer abzusenken.
[0023] Das Abdeckblech 27 lagert die Wächternadel 2 mit einem Drehzapfen 29, der in ein
auf der anderen Seite des Abdeckblechs 27 angeordnetes Hülsenstück 31 eingesetzt ist
und mit einem freien Ende in einen angeformten Stutzen 32 des Gehäusekörpers 25 eingreift.
An dem Hülsenstück 31 ist ein Kontaktfinger 33 angebracht, der für eine Signalabgabe
des Signalgebers 24 sorgt, wenn er aus seiner in den Fig. 3, 4 dargestellten Stellung
zur Anlage an dem mit zwei Kontaktfahnen 35 versehenen Signalgeber 24 kommt. Das ist
der Fall, wenn die Wächternadel 2 aus der in Fig. 3 ersichtlichen Lage im Uhrzeigersinn
abkippt, was sie wegen ihres rechts von dem Achsstift 29 gelegenen Schwerpunkts infolge
der Einwirkung der Schwerkraft tut. In Kipplage ragt die Wächternadel 2 nicht in den
unten erläuterten Einlegeschlitz 20 für den Faden 4.
[0024] Die Wächternadel 2 ist mit ihrem unteren abgewinkelten Ende in eine Bohrung des Achsstifts
29 gesteckt und an diesem mit einer nicht dargestellten Madenschraube befestigt, die
mit einer aus Fig. 6 ersichtlichen Innenmehrkantausnehmung 30 betätigt wird. In ihrer
in Fig. 3 dargestellten Stellung, in der sie durch den gespannten Faden 4 gehalten
wird, verläuft ihr mittlerer, der Fadenumlenkung dienender Nadelabschnitt etwa parallel
zu der Frontfläche 11' des Klemmengehäuses 11. Das obere Ende 21 der Wächternadel
2, die im ganzen etwa blechparallel angeordnet ist, ist in Richtung auf den Boden
36 des Körpers 25 zurückgebogen, wobei ihre Neigung gegen den fadenführenden Abschnitt
der Nadel 2 entgegengesetzt gleichgroß derjenigen Neigung des unteren Endes der Nadel
2 ist.
[0025] Das Widerlager 5 ist ein im Querschnitt im wesentlichen L-förmiges Blechteil, das
in eine entsprechend geformte Ausnehmung des Gehäusekörpers 25 eingebaut ist und bündig
mit dessen Außenflächen liegt. Seine Befestigung erfolgt gemäß Fig. 4 und mit Befestigungsschrauben
39. Das Widerlager 5 hat eine dem Faden 4 zugewendete Widerlagerfläche 9.
[0026] Außerdem hat das Widerlager 5 eine Bohrung, die von einem Bolzen 10 durchsetzt wird,
und zwar im wesentlichen radialspielfrei und vertikal zu der Widerlagerfläche 9.
[0027] Die Klemmbacke 6 ist ein Blechteil, das an dem Bolzen 10 festgelegt ist. Für diese
Festlegung hat die Klemmbacke 5 rückseitig vorspringende Betätigungslappen 13, die
einander parallel sind und auf gleicher Höhe gegenüberliegen und gleichlange Schlitze
14 aufweisen. In diese Schlitze greifen die Enden eines Querstifts 15 des Bolzenendes
12 derart ein und der Bolzen 10 ist in einem solchen Ausmaß axial verschieblich, daß
die Klemmbacke 5 von der Widerlagerfläche 9 abgehoben werden kann, wenn eine entsprechend
große Axialbeaufschlagung des Bolzens 10 erfolgt. Im übrigen hat die Klemmbacke 6
gemäß Fig. 1,5 eine etwa U-förmige Querschnittsgestaltung und besitzt an ihrem oberen
Ende 6' eine das Fadeneinlegen erleichternde Abwinkelung.
[0028] Der Zusammenbau des Bolzens 10 mit der Klemmbacke 6 erfolgt derart, daß der Querstift
15 nicht direkt auf die Klemmbacke 6 drückt. Diese wird vielmehr durch Federkraft
am Widerlager 5 gehalten. Diese Federkraft wird von einer Steuerfeder 7 erzeugt. Im
Inneren des Klemmengehäuses 11 ist eine Klemmfeder 16 den Bolzen 10 umgebend angeordnet,
die sich einerseits an diesem Klemmengehäuse 11 und andererseits an einem weiteren
Querstift 42 des Bolzens 10 abstützt, mit dem der Bolzen 10 in Fig. 5 nach links geschoben
am Gehäuse 11 gehalten wird. Die Klemmfeder 16 ist stärker, als die den Bolzen 10
zwischen dessen Querstift 15 und der Klemmbacke 6 umgebende Steuerfeder 7, die der
Klemmfeder 16 entgegenwirkt und die Lage des Bolzens 10 nicht zu beeinflussen vermag.
Sie bewirkt jedoch die Anlage der Klemmbacke 6 an der Widerlagerfläche 9 mit einer
durch sie bestimmten Kraft. Diese Kraft ist durch eine Verstellung des Bolzens 10
genau dosierbar und mithin auch die Kraft, mit der die Klemmbacke 6 bei verstelltem
Bolzen 10 auf den Faden 4 drückt.
[0029] Das gemäß Fig. 5 bei unverstelltem Bolzen 10 vorhandene Axialspiel zwischen der Klemmbacke
6 und dem Querstift 15 gestattet entsprechende Verlagerungen dieser Klemmbacke 6,
z. B. beim Einfädeln, ohne dabei den Bolzen 10 verstellen zu müssen. Bei dickeren
Fäden bleibt die Lage des Bolzens 10 ebenfalls unbeeinflußt.
[0030] Aus den Fig. 1 bis 5 ist noch ersichtlich, daß das Widerlager 5 einen Z-förmig ausgebildeten
Vorsprung 19 hat, der in die rombusförmige Ausnehmung 38 des Abdeckblechs 27 vorspringt.
Dieser Vorsprung 19 hat zum einen einen Kantenabschnitt 19', der vertikale Fadenauslenkungen
nach oben begrenzt. Infolgedessen ist der Faden 4 in Verbindung mit dem Fadenleitelement
17 gemäß Fig. 2 gegen Höhenverlagerungen gesichert, so daß die Fadenklemmstelle vertikal
praktisch unverschieblich ist, was zur Konstanz der Bremswirkung auf den Faden 4 beiträgt.
Desweiteren hat der Vorsprung 19 aber auch eine Fadenleitkante 18, welche horizontal
gerichtete Fadenauslenkungen begrenzt, wobei der für den Faden 4 infolge der Bewegung
der Wächternadel 2 erforderliche horizontale Spielraum nicht beschnitten ist.
[0031] Im übrigen ist der Vorsprung 19 so geformt, daß er im Bereich der Ausnehmung 38 mit
dem Abdeckblech 27 den Einlegeschlitz 20 so vervollständigt, daß der Faden 4 beim
Einlegen in die Vorrichtung von oben vergleichsweise einfach der Fadenlaufstelle zugeführt
wird, wobei der Bügel 40 oberhalb der Fadenklemme 3 in Verbindung mit der Formgebung
des Gehäuses 11 für eine horizontale Erstreckung des Einlegeschlitzes 20 sorgt. Dabei
ist die Wächternadel 2 insbesondere mit ihrem oberen Ende 21 so ausgebildet, daß sie
beim Einlegen des Fadens 4 nicht beaufschlagt ist, bis diese in die durch den Abschnitt
19' des Vorsprungs 19 und das Fadenleitelement 17 bestimmte Fadenklemmsteile gelangt
ist. Dabei sorgt das Fadenleitelement 17 auch dafür, daß der Faden 4 oberhalb des
Bolzens 10 gehalten wird, so daß letzterer keinen Fadenabrieb erzeugen kann.
[0032] Der Zusammenbau der Vorrichtung mit dem Gatter erfolgt über Befestigungsschrauben
43, die in Befestigungslappen 44 des Gehäuses 11 engeschraubt werden und dabei dieses
Gehäuse 11 an einem U-förmigen vertikalen Gestellträger 45 des Gatters festlegen.
In einem Gestellträger 45 ist eine Verstellvorrichtung 8 in Gestalt einer Stellstange
vorhanden und alle Gestellstangen sind parallel beaufschlagbar, so daß eine entsprechende
gemeinsame Beaufschlagung aller Fadenklemmen möglich ist. An der Verstellvorrichtung
8 ist für jede Fadenklemme 3 ein Steuerblech 46 befestigt, das eine Steuerfläche 47
aufweist. Mit dieser Steuerfläche 47 kann der Bolzen 10 bei Höhenverstellung der Verstellvorrichtung
bzw. Stange 8 entsprechend horizontal verschoben werden und infolgedessen die Klemmfeder
16 zusammendrücken und die Steuerfeder 7 entlasten.
[0033] Fig. 7a zeigt die Klemmstellung der Fadenklemme 3, in der also die Klemmbacke 6 unter
Einwirkung der Federn 7, 16 auf den Faden 4 drückt und diesen gespannt hält, so daß
er nicht weiter durchrutschen kann. Fig. 7b zeigt eine Auslenkung des Bolzens 10,
bei der die Klemmfeder 16 zum Teil zusammengedrückt ist und die Feder 7 der Verstellung
des Bolzens 10 entsprechend entlastet wurde. Eine solche Stellung erreicht der Bolzen
10 durch die Steuerung mit der Verstellvorrichtung 8 während des Anlaufens der alle
Fäden 4 abziehenden Aufwickelmaschine bereits während der ersten Laufmeter der Fadenschar.
Fig. 7b zeigt den Zustand der Fadenbremse 3 kurz vor dem Abheben der Klemmbacke 6
vom Widerlager 5. Eine Fadenwächterung erfolgt von dem Augenblick an, in dem ein Faden
4 eine Fadenspannung erreicht, aufgrund der die Ansprechschwelle des Fadenwächters
erreicht wird. Fig. 7c zeigt die vom Widerlager 5 abgehobene Klemmbacke 6, wobei die
Verschiebung durch Angriff des Querstifts 15 an den Betätigungslappen 13 erreicht
wird.
1. Vorrichtung für die Anlaufsteuerung von Spulengattern für Zettel- oder Schärmaschinen,
deren reihen- und zeilenweise angeordneten Spulstellen (1) je ein mit einer Wächternadel
(2) eine Fadenumlenkung bewirkender Fadenwächter und je eine Fadenklemme (3) zugeordnet
sind, von der ein Faden (4) zwischen einer Widerlagerfläche (9) und einer damit zusammenwirkenden,
begrenzt beweglichen Klemmbacke (6) klemmbar ist, die unter Einwirkung einer Steuerfeder
(7) steht, deren Klemmkraft im zwischen Klemmstellung und Offenstellung vorhandenen
Klemmwirkungsbereich während des Maschinenanlaufs von einer alle Fadenklemmen (3)
gemeinsam beaufschlagenden Verstellvorrichtung (8) steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmbacke (6) bei der Klemmkraftsteuerung in Richtung der Längserstreckung
der Widerlagerfläche (9) relativbewegungsfrei ausgebildet und ihre Klemmkraft ausschließlich
senkrecht zur Widerlagerfläche (9) gerichtet ist, und daß die Klemmkraft der Steuerfeder
(7) mit einem von der Verstellvorrichtung (8) zur Widerlagerfläche (9) senkrecht verschiebbaren
Bolzen (10) dosierbar ist, der die Steuerfeder (7) abstützt und axial beweglich an
der Klemmbacke (6) angreift.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (10) in einem
die Widerlagerfläche (9) aufweisenden Klemmengehäuse (11) axial verschieblich gelagert
ist und die bewegliche Klemmbacke (6) radial spielfrei durchsetzt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacke (6) rückseitig
vorspringende Betätigungslappen (13) mit bolzenparallelen Schlitzen (14) hat, in die
ein Querstift (15) des Bolzens (10) eingreift.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die
Klemmbacke (6) beaufschlagende Steuerfeder (7) den Bolzen (10) umgibt und sich andernends
an dem Querstift (15) des Bolzens (10) abstützt.
5. Vorrichtung nach einem Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen
(10) von einer im Klemmengehäuse (11) abgestützten Klemmfeder (16) beaufschlagt ist,
die den Bolzen (10) bei Klemmstellung der Klemmbacke (6) unter Überwindung der Kraft
der Steuerfeder (7) in einer Anlagestellung im Gehäuse (11) hält.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenklemme
(3) ein den Faden (4) oberhalb des Bolzens (10) haltendes Fadenleitelement (17) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an dem
die Widerlagerfläche (9) bildenden Widerlager (5) ein die vertikale Fadenauslenkung
nach oben begrenzender Vorsprung (19) vorhanden ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (19) auch
eine im wesentlichen vertikale, quer dazu gerichtete Fadenauslenkungen begrenzende
Fadenleitkante (18) besitzt.
9. Vorrichtung für die Anlaufsteuerung von Spulengattern für Zettel- oder Schärmaschinen,
deren reihen- und zeilenweise angeordnete Spulstelle je ein mit einer Wächternadel
eine Fadenumlenkung bewirkender Fadenwächter und je eine Fadenklemme zugeordnet sind
insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 8, mit einem von Teilen des Klemmengehäuses
gebildeten im wesentlichen vertikalen Einlegeschlitz des in die Fadenklemme einzulegenden
Fadens, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende (21) der Wächternadel (2) bei allen
möglichen Nadelstellungen schlitzüberdekkungsfrei angeordnet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Nadelende (21) oberhalb
eines die vertikale Fadenauslenkung nach oben begrenzten Vorsprungs (19) und gehäuseseitig
neben dem Einlegeschlitz (20) angeordnet ist.
1. Device for the start-up control of yarn creels for weaving or gathering machines,
whose yarn supply stations (1) arranged in rows and columns each have associated therewith
a yarn monitor and a yarn clamp (3), said yarn monitor having a monitor needle (2)
which effects deflection of the yarn, wherein a yarn (4) is arranged to be clamped
by the yarn clamp between an abutment surface (9) and a cooperating clamping jaw (6)
which has limited movement, said clamping jaw being under the influence of a control
spring (7), whose clamping force is controllable in the clamp action range between
a clamping position and an open position during the start-up of the machine by an
adjusting device (8) which acts jointly on all yarn clamps (3), characterised in that
the clamping jaw (6) is free from relative movement in the lengthwise direction of
the abutment surface (9) during the clamping force control, and its clamping force
is directed solely perpendicular to the abutment surface (9), and in that the clamping
force of the control spring (7) is quantitatively controllable by a bolt (10) displaceable
perpendicular to the abutment surface (9) by the adjusting device (8), with the bolt
seating the control spring (7) and making axially movable contact with the clamping
jaw (6).
2. Device according to claim 1, characterised in that the bolt (10) is mounted to
be axially displaceable in a clamp housing (11) which includes the abutment surface
(9), and extends through the movable clamping jaw (6) free from radial play.
3. Device according to claim 2, characterised in that the clamping jaw (6) has rearwardly
projecting actuating lugs (13) with slots (14) parallel to the bolt, in which slots
a transverse pin (15) of the bolt (10) engages.
4. Device according to one of claims 1 to 3, characterised in that the control spring
(7) which acts on the clamping jaw (6) encircles the bolt (10) and is supported at
its other end on the transverse pin (15) of the bolt (10).
5. Device according to one of claims 1 to 4, characterised in that the bolt (10) is
subjected to the action of a clamping spring (16) which is seated in the clamp housing
(11), said clamping spring holding the bolt (10) in a position in contact with the
housing (11), in the clamping position of the clamping jaw (6), by overcoming the
force of the control spring (7).
6. Device according to one of claims 1 to 5, characterised in that the yarn clamp
(3) comprises a yarn guide element (17) which holds the yarn (4) above the bolt (10).
7. Device according to one of claims 1 to 6, characterised in that a projection (19)
limiting upward vertical displacement of the yarn is provided on the abutment (5)
which defines the abutment surface (9).
8. Device according to claim 7, characterised in that the projection (19) has a substantially
vertically extending yarn guide edge (18) limiting deflection of the yarn perpendicular
thereto.
9. Device for the start-up control of yarn creels for weaving or gathering machines,
whose yarn supply stations arranged in rows and columns each have associated therewith
a yarn monitor and a yarn clamp, the yarn monitor effecting deflection of the yarn
by a monitor needle, particularly according to one of claims 1 to 8, with a substantially
vertical yarn insertion slot formed by components of the clamp housing for a yarn
to be laid into the yarn clamp, characterised in that the upper end (21) of the monitor
needle (2) is arranged so as not to obstruct the slot in any possible position of
the needle.
10. Device according to claim 9, characterised in that the needle end (21) is arranged
above a projection (19) which limits upward vertical deflection of the yarn and is
arranged on the side of the housing adjacent to the yarn insertion slot (20).
1. Dispositif pour la mise en marche de cantres pour ourdissoirs, dans lesquels, à
chacun des postes de bobines (1), disposés en rangées et en ligne, sont associés un
casse-fil qui, avec une aiguille de casse-fil (2), opère un changement de direction
du fil, et un pince-fil (3) qui peut pincer un fil (4) entre une surface de butée
(9) et un mors de serrage (6) à mouvement limité qui coopère avec celle-ci et se trouve
sous l'influence d'un ressort de commande (7) dont la force de serrage peut, sur la
plage d'action de serrage existant entre la position de pincement et la position ouverte,
pendant la mise en marche de la machine, être réglée par un dispositif de positionnement
(8) qui intervient collectivement sur tous les pince- fils (3) caractérisé en ce que
le mors de serrage (6) est conçu pour, lors du réglage de la force de serrage, être
exempt de tout mouvement relatif dans la direction de l'extension longitudinale de
la surface de butée (9) et sa force de serrage est exclusivement orientée perpendiculairement
à la surface de butée (9), et en ce que la force de serrage du ressort de commande
(7) est apte à être dosée à l'aide d'une broche (10) qui peut être déplacée par le
dispositif de positionnement (8) perpendiculairement à la surface de butée (9), et
qui soutient le ressort de commande (7) et est en prise, mobile axialement, au niveau
du mors de serrage (6).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la broche (10)
est montée avec liberté de coulissement axial, dans un carter de serrage (11) sur
lequel est formée la surface de butée (9) et traverse, radicalement sans jeu, le mors
de serrage mobile (6).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé par le fait que le mors de serrage
(6) comporte des oreilles de manoeuvre (13) saillant sur sa surface arrière et présentant
des fentes (14), parallèles à la broche, dans lesquelles s'engage une cheville transversale
(15) de la broche.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que le
ressort de commande (7) qui intervient sur le mors de serrage (6) entoure la broche
(10) et, à l'autre extrémité, s'appuie sur la cheville transversale (15) de la broche
(10).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que la
broche (10) est sollicitée par un ressort de serrage (16) qui s'appuie dans le carter
de serrage (11) et qui, lorsque le mors de serrage (6) se trouve en position de pincement,
maintient la broche (10) en position d'appui dans le carter (11) en surmontant la
force du ressort de commande (7).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que le
pince-fil (3) présente un élément (17) de guidage du fil qui maintient le fil (4)
au-dessus de la broche (10).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que sur
la butée (5), qui forme la surface de butée (9), existe une saillie (19) qui limite
limite vers le haut la déviation verticale du fil.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé par le fait que la saillie (19)
possède également une arête (18) de guidage du fil, qui limite les déviations sensiblement
verticales, dirigées transversalement à cette saillie, du fil.
9. Dispositif pour la mise en marche de cantres pour ourdissoirs, dans lesquels, à
chacun des postes de bobines, disposés en rangées et en lignes, sont associés respectivement
un casse-fil qui, avec une aiguille de casse-fil, opère un changement de direction
du fil et, respectivement, un pince-fil, en particulier selon l'une des revendications
1 à 8, avec une fente d'insertion, sensiblement verticale, formée par des parties
du carter de serrage, du fil à insérer dans le pince-fil, caractérisé par le fait
que l'extrémité supérieure (21) de l'aiguille de casse-fil (2), dans toutes les positions
possibles de l'aiguille, est disposée de façon à ne pas recouvrir la fente.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé par le fait que l'extrémité (21)
de l'aiguille est disposée au-dessus d'une saillie (19) qui limite vers le haut la
déviation verticale du fil et, côté carter, à proximité de la fente d'insertion (20).