[0001] Die Erfindung betrifft eine Austragvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Derartige Austragvorrichtungen dienen in der Regel zum dosierten Austrag des fließfähigen
Mediums in DosierVolumeneinheiten, so daß sie insbesondere für pharmazeutische, kosmetische
und ähnliche Produkte geeignet sind. Die Schubkolbenpumpe der Austragvorrichtung kann
dabei an einem Speicherbehälter angeordnet sein, auf welchen sie beim jeweiligen Rückhube
in der aufrechten Normallage und/oder in der umgekehrten Kopflage in die Pumpenkammer
ggf. über ein beim Pumphub schließendes Einlaßventil ansaugt. Die Austragvorrichtung
kann aber auch als Einweg-Applikator ausgebildet sein, dessen gespeicherter Medienvorrat
nach einem vollen Pumphub erschöpft ist, so daß eine wiederholte Füllung der Pumpenkammer
nicht erfolgt.
[0003] Manche Medien bedürfen einer recht genauen Dosierung in auf den Benutzer zugeschnittenen
Einzeldosen, jedoch wäre es sehr aufwendig, die Größe der Pumpenkammer für den jeweiligen
Anwendungsfall unterschiedlich groß auszubilden. Durch die EP-B-0 021 123 ist eine
Austragvorrichtung bekannt geworden, welche als Anschläge zur Hubbegrenzung über die
Kolbenlaufbahn ringförmig vorstehende Wulste aufweist, an welchen der Pumpkolben einschließlich
seiner Dichtfläche sowohl beim anschlagbegrenzten Auflaufen als auch beim Überlaufen
verformt wird, so daß der Dichteingriff im Bereich der Kolbenlaufbahn beeinträchtigt
wird, weil die Anschläge im Bereich der Kolbenlaufbahn liegen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Austragvorrichtung der genannten Art
zu schaffen, mit welcher auf einfache Weise eine dosierte Menge des fließfähigen Mediums
ausgebracht werden kann, die gegenüber dem wirksamen Arbeitsvolumen der Dosierkammer
bzw. gegenüber der bei einem vollen Pumphub ausgebrachten Dosiermenge kleiner ist.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des Patentanspruches 1 geeignet. Zweckmäßig
ist der jeweilige Anschlag einer höchstens bis an die Kolbenlaufbahn reichenden Begrenzungseinrichtung
zur Verringerung des Austragvolumens auf mindestens ein Teilvolumen zugehörig. Durch
diese Begrenzungseinrichtung kann wirksam verhindert werden, daß eine dem vollen Pumphub
entsprechende Medienmenge ausgebracht wird, wobei die ausgebrachte Teilmenge ebenfalls
eine genau dosierte bzw. durch die Begrenzungseinrichtung genau bestimmte Menge darstellt
und nicht nur lediglich eine beliebige bzw. willkürliche Teilmenge darstellt, wie
es der Fall wäre, wenn bei einer üblichen Schubkolbenpumpe der Pumpkolben nicht ganz
bis in seine Pumphub-Endlage gedrückt würde. Da die Begrenzungseinrichtung nicht über
die Kolbenlaufbahn nach innen vorsteht bzw. gegenüber der Hüllfläche der Kolbenlaufbahn
nach außen oder gegenüber der Kolbenlaufbahn axial versetzt ist, kann sie nicht zu
Beeinträchtigungen der Kolbenführung bzw. der dichten Anlage des Pumpkolbens an der
Kolbenlaufbahn führen. Eine besonders genaue Dosierung wird erreicht, wenn die Pumpenkammer
in Form einer das Austragvolumen je Pumphub bestimmenden Dosierkammer ausgebildet
ist.
[0006] Die Begrenzungseinrichtung könnte z.B. eine mit einem Werkzeug anzubringende oder
bereits vorhandene Öffnung im Pumpenzylinder sein, die auf dem dem Teilvolumen entsprechenden
Teil des Pumphubes geschlossen und dann so geöffnet ist, daß der Druck in der Pumpenkammer
abfällt und somit kein weiterer Austrag erfolgt. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform
ergibt sich jedoch, wenn die Begrenzungseinrichtung wenigstens einen einem Gegenanschlag
zugeordneten Anschlag, insbesondere einen den Pumphub auf mindestens einen Teilhub
begrenzenden Hubanschlag aufweist, wobei dieser Anschlag bzw. der Gegenanschlag zweckmäßig
höchstens bis an die Kolbenlaufbahn reicht bzw. im wesentlichen außerhalb der Kolbenlaufbahn,
insbesondere an einer Außenseite des Pumpenzylinders liegt.
[0007] Je nach den Erfordernissen könnte die Begrenzungseinrichtung so ausgebildet sein,
daß das zugehörige Teilvolumen nach einmaliger Festlegung der Begrenzungseinrichtung
nicht mehr geändert werden kann. Um jedoch die Möglichkeit zu erhalten, nach dem Austrag
eines ersten Teilvolumens mindestens ein weiteres, gleich oder unterschiedlich großes
Teilvolumen auszubringen, ist die Begrenzungseinrichtung zweckmäßig im Sinne der Aufhebung
der Begrenzung lösbar ausgebildet. Dies kann in sehr einfacher Weise dadurch erreicht
werden, daß der Anschlag als unter vorbestimmter Pump-Betätigungskraft überwindbare
Rast ausgebildet ist.
[0008] Dadurch wirkt die Begrenzungseinrichtung aufgrund eines spürbaren, gegenüber der
normalen Pump-Betätigungskraft höheren und dieser Betätigungskraft entgegengerichteten
Widerstandes, der durch Erhöhung der Betätigungskraft durch den Benutzer unmittelbar
im Anschluß an den vorangehenden Teilhub überwunden werden kann, so daß es auch möglich
ist, zwei oder mehr Teilvolumina unmittelbar im Anschluß aneinander auszubringen.
[0009] Der Anschlag bzw. der Gegenanschlag kann an Bauteilen der Austragvorrichtung vorgesehen
sein, die nicht unmittelbar durch den Pumpenzylinder oder den Pumpkolben gebildet
bzw. gesondert von diesen oder im Abstand zu diesen angeordnet sind. Zur Erzielung
kompakter Abmessungen und einer besonders präzisen Anschlagfunktion ist der Anschlag
zweckmäßig an einem gegenüber dem Pumpenzylinder, insbesondere mit dem Pumpkolben,
bewegbaren Bauteil vorgesehen, wobei vorzugsweise der Gegenanschlag durch den Pumpenzylinder
gebildet sein kann, so daß keinerlei gesonderte Bauteile erforderlich sind oder sogar
der Gegenanschlag ohne gesonderte Formgebung unmittelbar durch eine Außenseite des
Pumpenzylinders gebildet sein kann.
[0010] Um eine relativ weiche Anschlagbegrenzung am Ende des jeweiligen Teilhubes zu gewährleisten,
aber auch ggf. zur einfachen Überwindung der Anschlagrast, ist nach einem weiteren
Vorschlag gemäß der Erfindung der Anschlag federnd ausgebildet, insbesondere an einem
zur Pumpenachse etwa parallelen Federarm vorgesehen, wobei der Anschlag vorzugsweise
eine Auflaufschräge für den Gegenanschlag aufweist, so daß der Anschlag bei entsprechender
Erhöhung der auf die Schubkolbenpumpe ausgeübten Betätigungskraft unmittelbar durch
den Druck des Gegenanschlages bzw. der Gegenanschlagfläche federnd aus der Anschlagstellung
bewegt werden kann.
[0011] Der Anschlag könnte auch innerhalb des Pumpenzylinders, jedoch im Abstand von der
Kolbenlaufbahn beispielsweise derart liegen, daß er über das innere Ende des Pumpkolbens
vorsteht und an einer Bodenfläche des Pumpenzylinders als Gegenanschlag aufläuft,
wobei der Anschlag dann gegenüber dem Pumpkolben rastend um die Teilhübe bewegbar
wäre. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn der Anschlag außerhalb des Pumpenzylinders
liegt und insbesondere einer als Gegenanschlag vorgesehenen Endfläche des Pumpenzylinders
zugeordnet ist, wobei vorzugsweise der Anschlag frei ausragend in einer insbesondere
kappenförmigen Betätigungshandhabe für die Schubkolbenpumpe liegt, so daß er trotz
Anordnung außerhalb des Zylinders geschützt liegt. Erstreckt sich der Anschlag bundartig
um die Pumpenachse und ist er beispielsweise durch mindestens einen inneren Ringbund
gebildet, der vorzugsweise in Umfangsrichtung unterteilt ist, so ergibt sich einerseits
bei kleinen Abmessungen bereits eine sehr hohe Festigkeit und andererseits kann der
Anschlag zur zusätzlichen gegenseitigen Führung von Pumpkolben und Pumpenzylinder
auf wenigstens einem Teilhub herangezogen werden. Außerdem können durch diese Ausbildung
relativ hohe Federkräfte des Anschlages erreicht werden.
[0012] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Anschlag nach Art einer federnd aufspreizbaren
Klammer ausgebildet, die insbesondere durch mindestens zwei teilhülsenförmige Federarme
gebildet ist, so daß eine sehr präzise gegenseitige Ausrichtung des Anschlages und
des Pumpenzylinders möglich ist.
[0013] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Anschlag durch einen vom Pumpkolben gesonderten,
in einer Halterung befestigten Bauteil gebildet ist, da dann zur Erzielung unterschiedlicher
Teilvolumina unterschiedliche Anschläge an ein und derselben Austragvorrichtung angebracht
werden können. Z.B. kann der Anschlag durch einen muffenförmigen Anschlagkörper gebildet
sein, der insbesondere eine Stirnwand und von dieser abstehend die Federarme aufweist,
wobei der Anschlagkörper vorzugsweise durch Einsprengen in eine ihn am Außenumfang
umgreifende Halteklammer befestigt ist.
[0014] Die gegenseitige Ausrichtung des Pumpenzylinders und des Pumpkolbens, zumindest im
Bereich der jeweiligen Anschlagstellung, kann wesentlich dadurch verbessert werden,
daß vor der Anschlagfläche des Anschlages eine Zentrierführung vorgesehen ist, die
vorzugsweise durch mindestens eine konische Innenfläche des Anschlagkörpers gebildet
ist, an welcher der Pumpenzylinder zweckmäßig mit einer im Querschnitt scharfwinkligen
Umfangskante läuft.
[0015] Im Falle der beschriebenen Ausbildung als Einweg-Applikator ist der Medienspeicher
zweckmäßig unmittelbar durch den Pumpenzylinder gebildet, der in diesem Fall napfförmig
ausgebildet und am Boden durch eine einteilig mit seinem Mantel ausgebildete Bodenwandung
geschlossen sein kann. Vorteilhaft ist dieser Pumpenzylinder als von der übrigen Austragvorrichtung
gesondertes Gefäß ausgebildet, das an seinem offenen Ende mit einem geeigneten Verschluß,
beispeilsweise mit einem nach Art eines Krimpverschlusses ausgebildeten Aufreißverschluß,
verschlossen ist. Nach Öffnen dieses Verschlusses läßt sich das mit Medium gefüllte
Gefäß auf den Pumpkolben aufstecken. Das auszubringende Medium wird also in einem
die Pumpenkammer bildenden Gefäß transportiert, gelagert und für den Verbrauch bereitgehalten
und dann mit der Austragvorrichtung unmittelbar aus diesem Gefäß heraus über den Auslaßkanal
durch die Austragöffnung ausgetragen. Die Ausbildung kann dabei so vorgesehen sein,
daß das Gefäß nach dem Leerpumpen vom Pumpkolben abgezogen und durch ein neues, noch
gefülltes Gefäß ersetzt wird.
[0016] Zur weiteren Vereinfachung der Ausbildung der erfindungsgemäßen Austragvorrichtung
ist der Grundkörper durch die Betätigungshandhabe gebildet, die vorzugsweise in einem
über eine Stirnwand vorstehenden Austragstutzen einen den innerhalb der Handhabe liegenden
Pumpkolben bildenden Kolbenschaft und an der Innenseite der den Austragstutzen tragenden
Stirnwand den Anschlag aufnimmt, so daß zusätzlich zum Gefäß nur drei gesonderte Bauteile
für die Austragvorrichtung erforderlich sind. Ist der Anschlag einteilig mit dem Grundkörper
ausgebildet, so sind nur zwei solche Bauteile erforderlich.
[0017] Insbesondere für eine Austragvorrichtung der beschriebenen Art, jedoch auch für eine
anders ausgebildete Austragvorrichtung wird vorgeschlagen, eine Rückhub- bzw. Abziehsicherung
für den Pumpkolben bzw. den Pumpenzylinder derart vorzusehen, daß zumindest nach Durchführung
eines bestimmten Teilhubes die gegenseitige Rückführung von Pumpkolben und Pumpenzylinder
hin zur bzw. in die Ausgangslage gesperrt ist und dadurch ein wiederholter voller
Pumpenhub nicht durchgeführt werden kann. Dies kann insbesondere dort von Vorteil
sein, wo unbedingt vermieden werden soll, daß eine zu große Menge an Medium ausgebracht
werden kann oder daß durch Herausziehen des Pumpkolbens aus dem Pumpenzylinder bzw.
aus dem Gefäß darin enthaltene Medienreste zugänglich werden. Die beispielswiese nach
Art eines Freilaufes die jeweilige Fortführung des Pumphubes zwar freigebende, jedoch
gegen Rückhubbewegungen sperrende Abziehsicherung kann in sehr einfacher Weise unmittelbar
durch den Anschlag gebildet sein, der vorzugsweise eine Ringschulter des Pumpenzylinders
widerhakenartig dann hintergreift, wenn der Pumpkolben in Richtung des Pumphubes unter
Überwindung der Anschlagrast über die zugehörige Anschlagstellung hinaus bewegt worden
ist.
[0018] Die erfindungsgemäße Ausbildung eignet sich insbesondere für Austragvorrichtungen,
bei denen die Austragöffnung als Sprühdüse ausgebildet ist. Z.B. können im Falle eines
Nasensprays zwei begrenzte Teilvolumina bzw. zwei anschlagbegrenzte Teilhübe vorgesehen
sein, wobei jedes Teilvolumen zur Anwendung in einer der beiden Nasenöffnungen des
Benutzers bestimmt und nur die erste Anschlagstellung überwindbar ausgebildet ist.
[0019] Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung gehen außer
aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die
einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen
bei einer Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein
und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die
hier Schutz beansprucht wird. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen
dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Austragvorrichtung in Ansicht und annähernd natürlicher Größe,
- Fig. 2
- die Austragvorrichtung gemäß Fig. 1 im Axialschnitt,
- Fig. 3
- die Austragvorrichtung gemäß Fig. 2 in Ansicht von unten, jedoch bei abgenommenem
Pumpenzylinder,
- Fig. 4
- eine weitere Ausführungsform in einer Darstellung entsprechend Fig. 1 und
- Fig. 5
- die Austragvorrichtung gemäß Fig. 4 in Draufsicht.
[0020] Die in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Austragvorrichtung ist für den Austrag verhältnismäßig
kleiner Medienmengen in der Größenordnung unter einem ml ausgebildet und kann beispielsweise
eine Länge in der Größenordnung von nur etwa 5 cm haben. Die Austragvorrichtung 1
besteht ausschließlich aus Kunststoffteilen, die zweckmäßig im Spritzgußverfahren
hergestellt und lediglich durch Zusammenstecken miteinander verbunden sind.
[0021] Die Austragvorrichtung 1 weist einen nach Art eines Gehäuses ausgebildeten Grundkörper
2 auf, der einen gegenüber ihm bewegbaren Medien-Speicher 3 und eine Schubkolbenpumpe
4 trägt. Die Schubkolbenpumpe 4 weist einen unmittelbar durch den Medien-Speicher
3 gebildeten Pumpenzylinder 5 auf, der im wesentlichen innerhalb des Grundkörpers
2 liegt und durch ein über den größten Teil seiner Länge zylindrisches Gefäß gebildet
ist. Der Grundkörper 2 trägt einen mit ihm starr verbundenen Pumpkolben 6, dem als
Kolbenlaufbahn 7 die Innenfläche des Pumpenzylinders 5 zugeordnet ist. Durch den Pumpenkolben
6 ist in dem Pumpenzylinder 5 an einem Ende eine Pumpenkammer 8 begrenzt, die gleichzeitig
der Speicherraum des Medien-Speichers 3 ist. Von der inneren Endfläche des Pumpkolbens
6 geht ein Auslaßkanal 9 aus, der ventilfrei bis zu einer ins Freie führenden Austragöffnung
10 geführt ist, die durch eine Zerstäuberdüse gebildet ist.
[0022] Der Pumpkolben 6 ist gegenüber dem Pumpenzylinder 5 nur über einen einzigen vollen
Pumphub 11 bewegbar, durch den der Pumpenzylinder 5 bzw. der Medien-Speicher 3 im
wesentlichen vollständig entleert wird und der durch eine noch zu beschreibende Begrenzungseinrichtung
in zwei etwa gleich lange Teilhübe 12, 13 unterteilt ist.
[0023] Zur Durchführung des Pumphubes bildet der Grundkörper 2 eine Betätigungs-Handhabe
14, die im wesentlichen durch die äußere Stirnseite einer ovalen Stirnwand 15 gebildet
ist. Vom Zentrum dieser Stirnwand 15 steht über deren Außenseite ein in der Achse
der Schubkolbenpumpe 4 liegender Austragstutzen 16 vor, der einteilig mit dem Grundkörper
2 ausgebildet ist und in seiner Endfläche die Austragöffnung 10 aufweist. Vom Rand
der Stirnwand 15 steht entgegengesetzt gerichtet zum Austragstutzen 16 ein in Ansicht
auf die Stirnwand 15 entsprechend ovaler Kappenmantel 17 ab, dessen Axialerstreckung
in der Größenordnung derjenigen des Austragstutzens 16 liegt, vorzugsweise demgegenüber
geringfügig größer ist.
[0024] In der Ausgangstellung gemäß den Figuren 1 und 2 ragt der Pumpenzylinder 5 bzw. der
Medien-Speicher 3 mit einem Teil seiner Länge über das offene Ende des Kappenmantels
17 hinaus, während er nach Durchführung des Pumphubes 11 bzw. des ersten Teilhubes
12 vollständig innerhalb des Kappenmantels 17 liegt. An den abgeflachten Seiten ist
der Kappenmantel 17 mit zwei einander gegenüberliegenden Fingeröffnungen 18 versehen,
die dafür bestimmt sind, daß sie den Daumen der Hand eines Benutzers aufnehmen können,
der den Zeigefinger und den Mittelfinger dieser Hand beiderseits des Austragstutzens
16 an der Außenseite der Stirnwand 15 bzw. an der durch diese gebildeten Betätigungs-Handhabe
14 anlegt. Durch Aufeinanderzu-Bewegen des Daumens und der beiden anderen Finger wird
der Pumpenzylinder 5 gegenüber dem Pumpkolben 6 bzw. dem Grundkörper 2 verschoben
und aus der Pumpenkammer 8 Medium durch den Austragkanal 9 verdrängt sowie durch die
Austragöffnung 10 ausgesprüht.
[0025] Der im wesentlichen hohle bzw. rohrförmige Austragstutzen 16 weist eine einteilig
mit ihm ausgebildete und innerhalb ihm mit radialem Abstand liegende Kolbenhülse 19
auf, die über die Stirnwand 15 sowohl nach außen wie auch nach innen in den Kappenmantel
17 vorsteht und die den in sie eingesteckten Kolben 6 trägt. Zu diesem Zweck ist das
hintere Ende des Kolbens 6 zu einer einteilig mit diesem ausgebildeten und etwa gleiche
Außenquerschnitte aufweisenden Kolbenschaft 20 verlängert, der nur um die Länge der
Austragdüse gegenüber der Endfläche des Austragstutzens 16 zurücksteht und mit seiner
zugehörigen Endfläche an einer Innenschulter des Austragstutzens 16 derart anliegt,
daß zwischen dieser Endfläche und dem Austragstutzen 16 eine Drallvorrichtung für
das Medium gebildet ist. Im Bereich des nur geringfügig über die Kolbenhülse 19 vorstehenden
Pumpkolbens 6 ist der Auslaßkanal durch eine zentrale Längsbohrung gebildet, die unmittelbar
hinter dem beim Pumpkolben 6 liegenden Ende der Kolbenhülse 19 über eine Querbohrung
in einen Hauptabschnitt des Auslaßkanals 9 übergeht, der zwischen dem Außenumfang
des Kolbenschaftes 20 und dem Innenumfang der Kolbenhülse 19 begrenzt ist und beispielsweise
durch mindestens eine Längsnut am Außenumfang des Kolbenschaftes 20 gebildet sein
kann.
[0026] Der Pumpkolben 6 weist mindestens eine, insbesondere zwei hintereinander liegende,
ringförmige und einteilig mit ihm ausgebildete Kolbenlippen 21 auf, von denen die
vordere unmittelbar im Anschluß an die vordere Endfläche des Pumpkolbens 6 vorgesehen
ist, während die hintere geringen Abstand vom zugehörigen Ende der Kolbenhülse 19
hat. Der Pumpenzylinder 5 bzw. der Medienspeicher 3 ist an seinem dem Pumpkolben 6
gegenüberliegenden Ende mit einem Zylinderboden 22 geschlossen, der einteilig mit
dem übrigen Pumpenzylinder 5 ausgebildet und etwa kugelkalottenförmig derart nach
innen gewölbt ist, daß er an seiner Außenseite eine Daumenkuhle für den Eingriff der
Daumenkuppe der Hand des Benutzers und an der Innenseite eine entsprechend gekrümmte
Erhöhung bildet. Die vordere Endfläche des Pumpkolbens 6 ist mit einer an diese Erhöhung
im wesentlichen formgleich angepaßten Vertiefung versehen, deren Bodenfläche am Ende
des vollen Pumphubes 11 am Zylinderboden 22 anschlägt, so daß nahezu keinerlei Restmenge
des auszutragenden Mediums im Pumpenzylinder 5 verbleibt. Am Ende dieses Pumphubes
befindet sich das vom Zylinderboden 22 abgekehrte, offene Ende des Pumpenzylinders
5 annähernd in Höhe der Stirnwand 15.
[0027] An diesem Ende weist der Pumpenzylinder 5 eine einteilig mit ihm ausgebildeten und
über seinen sonstigen Außenumfang vorstehenden, im wesentlichen zylindrischen Ringbund
23 auf, der als Befestigungsbund für die Aufnahme eines Aufreiß-Verschlusses des Medien-Speichers
3 dienen kann. Der Außendurchmesser der Kolbenhülse 19 ist wenigstens in deren in
den Pumpenzylinder 5 eingreifenden Endbereich annähernd so groß wie der Innendurchmesser
der Kolbenlaufbahn 7 bzw. der Außendurchmesser der Kolbenlippen 21 oder demgegenüber
nur geringfügig kleiner, wobei dieses frei ausragende Ende der Kolbenhülse 19 praktisch
bei jeder Funktionslage der Schubkolbenpumpe 4 in den Pumpenzylinder 5 eingreift.
Dadurch kann der Pumpenzylinder 5 auch bei verhältnismäßig dünnwandiger Ausbildung
mit einer Wandungsdicke in der Größenordnung von beispielsweise nur einem Millimeter
sehr sicher geführt und gleichzeitig durch die von der Kolbenhülse 19 und dem Kolbenschaft
20 gebildete Kolbenstange versteift werden.
[0028] Zur Unterteilung des maximalen Pumphubes 11 in zwei oder mehr aufeinander folgende
bzw. aneinander anschließende Teilhübe 12, 13 ist eine Begrenzungseinrichtung 24 vorgesehen,
für die zusätzlich zu den bisher genannten Bauteilen der Austragvorrichtung 1 nur
ein einziger zusätzlicher Bauteil erforderlich ist, so daß durch Fortlassen dieses
Bauteiles dieselbe Austragvorrichtung auch für einen ungeteilten Pumphub verwendet
werden kann.
[0029] Dieser Bauteil weist eine Anzahl von in Hubrichtung hintereinander liegenden Anschlägen
auf, die um einen Anschlag kleiner als oder gleich groß wie die Anzahl der Teilhübe
sein kann, so daß zumindest für alle vor dem letzten Teilhub liegenden Teilhübe ein
solcher Anschlag 25 vorgesehen ist. Dem Anschlag 25 bzw. den hintereinander liegenden
Anschlägen ist ein unmittelbar durch den Pumpenzylinder 5 gebildeter Gegenanschlag
26 zugeordnet, wobei der Anschlag 25 zwei einander beiderseits der Pumpenachse 30
gegenüberliegende, nach Art von Innenschultern ausgebildete, um die Pumpenachse 30
gekrümmte Anschlagflächen 27 aufweist, denen als Gegenanschlagfläche 28 die offene
End- bzw. Stirnfläche des Pumpenzylinders 5 bzw. des Ringbundes 23, und zwar in deren
radial äußeren Bereich, zugeordnet ist. Die Anschlagfläche 27 und/oder die Gegenanschlagfläche
28 weist eine wenigstens über einen Teil ihrer Breite reichende Auflaufschräge 29
auf, wobei auch die gesamte Anschlagfläche 27 als Auflaufschräge ausgebildet sein
kann.
[0030] Der Anschlag 25 ist durch einen über seinen Umfang geteilten, radial nach innen vorstehenden
Ringbund 31 gebildet, dessen Ringabschnitte jeweils an einem etwa parallel zur Pumpenachse
30 in Richtung des Pumphubes des Pumpkolbens 6 frei vorstehenden Federarm 32 vorgesehen
bzw. einteilig mit diesem ausgebildet ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind
zwei in Richtung der längeren Erstreckung der Stirnwand 15 einander gegenüber liegende
Abschnitte des Ringbundes 31 bzw. Federarme 32 vorgesehen, die in Ansicht gem. Fig.
3 ringsegmentförmig ausgebildet und deren Enden gegenüber den flacher gekrümmten Längsseiten
des Kappenmantels 17 geringfügig zurückversetzt und somit gegenüber dem Grundkörper
2 berührungsfrei sind. Die Federarme 32 sind ebenfalls jeweils über einen Bogenwinkel
von etwa 90° um die Pumpenachse 30 gekrümmt, so daß sie schalenförmige und auch bei
relativ geringer Wandungsdicke relativ hart federnde stabile Federelemente bilden.
[0031] Der Anschlag 25 bzw. die Federarme 32 bilden einen Bestandteil eines einteiligen,
muffenförmigen Anschlagkörpers 33, der an seinem von den freien Enden der Federarme
32 abgekehrten Ende eine im Abstand zum Anschlag 25 liegende, ringscheibenförmige
Endwand 34 aufweist, welche im Bereich des Anschlusses des Austragstutzens 16 mit
ihrer Außenseite an einer durch die Innenseite der Stirnwand 15 gebildeten Ringschulter
des Grundkörpers 2 anliegt. Der Anschlagkörper 33 ist durch Einsprengen in eine Halteklammer
35 befestigt, welche einteilig mit dem Grundkörper 2 ausgebildet und vorzugsweise
durch zwei ringsegmentförmige Klammerbacken 39 gebildet ist, die von der Innenseite
der Stirnwand 15 abstehen. Diese Klammerbacken 39, die den Anschlagkörper 33 nur im
Bereich der Federarme 32 und auch nur auf einem kleinen Teil seiner Länge an der Außenseite
umgreifen, weisen an ihren Innenseiten jeweils eine Ringnut oder dgl. für den Eingriff
eines Rastwulstes 38 auf, der etwa in der Ebene der Innenseite der Endwand 34 am Außenumfang
des Anschlagkörpers 33 vorgesehen ist und zum federnden, axial gesicherten Einsprengen
des Anschlagkörpers 33 in die Halteklammer 35 dient.
[0032] Der Anschlag 25 liegt im Abstand von den freien Enden der Federarme 32 bzw. bei zwei
vorgesehenen Teilhüben 12, 13 etwa in der Mitte von deren Länge. Zwischen der Anschlagfläche
27 und den freien, in Ausgangslage gegen den Pumpenzylinder 5 gerichteten Enden bilden
die Federarme 32 an ihren einander zugekehrten Innenflächen Zentrierführungen 36 für
den Pumpenzylinder 5, wobei diese Zentrierführungen 36 praktisch durch einen sich
zur Anschlagfläche 27 spitzwinklig verjüngenden Innenkonus gebildet sind, dem als
Gegenfläche die äußere Umfangskante 37 des offenen Endes des Pumpenzylinders 5 bzw.
des Ringbundes 23 zugeordnet ist. In Ausgangstellung liegt der Pumpenzylinder 5 noch
vollständig außerhalb des Anschlagkörpers 33 bzw. der Zentrierführung 36. Sobald in
der beschriebenen Weise der erste Teilhub 12 durchgeführt wird, taucht das offene
Ende des Pumpenzylinders 5 in die Zentrierführung 36 ein, so daß der Pumpenzylinder
5 außer über den Pumpkolben 6 auch unmittelbar gegenüber dem Anschlagkörper 33 bzw.
gegenüber dem Grundkörper 2 geführt und zentriert wird.
[0033] Am Ende des ersten Teilhubes 12 schlägt die Gegenanschlagfläche 28 an der Anschlagfläche
27 an, wodurch der weiteren Betätigung der Austragvorrichtung 1 ein erheblicher bzw.
zumindest deutlicher Widerstand entgegengesetzt wird. Wird dieser Widerstand durch
entsprechend kräftigere Betätigung überwunden, so werden die Federarme 32 infolge
der Auflaufschräge 29 nach außen gedrückt, bis sie mit den an die Auflaufschärge 29
anschließenden Innenumfangsflächen der Ringbunde 31 am Außenumfang des Pumpenzylinders
5 bzw. des Ringbundes 23 gleiten. Mit Überwinden der Anschlagfläche 27 beginnt somit
der zweite Teilhub 13. Am Ende des letzten Teilhubes 13 kann die Gegenanschlagfläche
28 an einer weiteren Anschlagfläche 27′ des Anschlagkörpers 33 anschlagen, wobei diese
Anschlagfläche 27′ zweckmäßig durch die Innenseite der Endwand 34 gebildet und so
angeordnet ist, daß gleichzeitig die vordere Endfläche des Pumpkolbens 6 am Zylinderboden
22 anschlägt. Die Endwand 34 wird von der Kolbenhülse 19 bzw. der Kolbenstange durchsetzt,
so daß sie zu deren Lagestabilisierung beitragen kann.
[0034] Damit der Pumpenzylinder 5 bzw. der Medien-Speicher 3 nach dem Aufsetzen auf den
Pumpkolben 6 oder zumindest nach Durchführung des ersten oder des letzten Teilhubes
nicht mehr von der übrigen Austragvorrichtung 1 abgenommen werden kann, ist eine Abziehsicherung
40 vorgesehen. Diese weist im dargestellten Ausführungsbeispiel mindestens eine in
Hubrichtung gegenüber dem Grundkörper 2 im wesentlichen feststehende Sperrschulter
41 auf, der am Pumpenzylinder 5 eine Gegenschulter 42 so zugeordnet ist, daß diese
Gegenschulter 42 in der Sperrlage von der Sperrschulter 41 hintergriffen wird. Die
nach Art einer Sperrzange federnd aufweitbare Sperrschulter 41 kann in einfacher Weise
durch die von der Anschlagfläche 27 abgekehrte bzw. der Anschlagfläche 27′ zugekehrte
Schulterfläche des Ringbundes 31 gebildet sein, die in einem Abstand von der Anschlagfläche
27′ liegt, welcher im wesentlichen gleich wie die Axialerstreckung des Ringbundes
23 des Pumpenzylinders 5 ist. Dadurch kann die Gegenschulter 42 durch die von der
offenen Endfläche abgekehrte, ringförmige Stirnfläche des Ringbundes 23 gebildet sein,
an dessen Außendurchmesser die Innenweite der Federarme 32 zwischen der Sperrschulter
41 und der Anschlagfläche 27′ angepaßt ist. Liegt der Ringbund 23 in diesem Bereich,
so ist er in Achsrichtung der Austragvorrichtung 1 formschlüssig gegenüber dem Grundkörper
2 gesichert, so daß ein Abziehen des Pumpenzylinders 5 nur unter Zerstörung der Austragvorrichtung
1 bzw. zumindest des Anschlagkörpers 33 möglich ist.
[0035] Während bei der Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 3 die die Handhabe 14 bildende
Stirnwand 15 im wesentlichen eben ausgebildet ist, ist diese Handhabe 14a bei der
Ausführungsform nach den Figuren 4 und 5 durch zwei kuhlenförmige bzw. in Ansicht
gem. Fig. 4 konkav gehöhlte Fingervertiefungen gebildet, die von den schmalen Enden
der Stirnwand jeweils über einen Bogenwinkel von etwa 90° zum Austragstutzen 16a anteigen.
Dadurch liegt die Austragvorrichtung 1a sehr sicher in der Hand.
1. Discharging apparatus (1) for flowable media with a body (2) for receiving a media
reservoir (3) end a thrust piston pump (4), which has a pump piston (6) displaceably
guided on the piston running path (7) of a pump cylinder (5) between a starting position
(fig. 2) and a pump stroke end position, as well as a pump chamber (8) bounded by
the pump cylinder (5) and the pump piston (6) and connected to a discharge opening
(10) of the apparatus (1) by means of an outlet channel (9), the pump piston (6) and
the pump cylinder (5) being movable relative to one another by at least a partial
stroke limited by at least one stop (25), characterized in that the at least one stop
(25) is provided separately from the piston running path (7).
2. Discharging apparatus according to claim 1, characterized in that the at least one
stop (25) extends at the most up to the piston running path (7) and is provided for
forming a limiting device (24) for reducing the discharge volume to at least a partial
volume and preferably the pump chamber (8) is constructed as a dosing chamber determining
the discharge volume per pump stroke (11).
3. Discharging apparatus according to claims 1 or 2, characterized in that the at least
one stop (25) is substantially located outside the piston running path (7), particularly
on the outside of the pump cylinder (5).
4. Discharging apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that
with the at least one stop (25), such as a stroke stop limiting the pump stroke (11)
to at least one partial stroke (12, 13), is associated a counter-stop (26) end that
preferably the stop (25) is provided on a component movable relative to the pump cylinder
(5) with the pump piston (6) end in particular the counter-stop (26) is formed by
the pump cylinder (5).
5. Discharging apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that
a limiting position for the discharge of a partial volume (13) determined by the at
least one stop (25) is in particular constructed as a detent which can be overcome
under a predetermined pump operating force end preferably the stop (25) is resiliently
constructed, particularly being provided on a spring arm (32) roughly parallel to
the pump axis (30) and/or has a rump (29) for the counter-stop (28).
6. Discharging apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that
the at least one stop (25) is located outside the pump cylinder (5) or is associated
with an end face of the pump cylinder (5) provided as a counter-stop face (28) end
that in particular the stop (25) is located in a cap-like operating handle (14) for
the thrust piston pump (4), the stop (25) preferably extending in collar-like manner
around the pump axis (30) or is formed by at least one inner collar (31), which is
preferably circumferentially subdivided.
7. Discharging apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that
the at least one stop (25) is constructed in the manner of a resiliently spreadable
clamp, particularly being formed by at least two part sleeve-like spring arms (32),
the stop (25) preferably being formed by a muff-like stop body (33), which in particular
has an end wall (34) and the spring arms (32) projecting from the latter and/or is
fixed by springing into a retaining clip (35) engaging round the outer circumference
thereof.
8. Discharging apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that
upstream of the at least one stop (25) or its stop face (27) is provided a centring
guide (36) for the reciprocal alignment of the pump cylinder (5) end the pump piston
(6) or the body (2), which is preferably formed by at least one conical inner face
of the stop body (33).
9. Discharging apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that
the media reservoir (3) is formed by an in particular cupshaped pump cylinder (5)
closed on the cylinder bottom (22) and which is preferably constructed as a separate
vessel which can be mounted on the pump piston (6) after opening a closure.
10. Discharging apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that
the body (2) is formed by the operating handle (14), which preferably receives in
a projecting discharge connection (16) a piston shaft (20) forming the pump piston
(16) located within the handle (14) and on the inside of an end wall (15) carrying
the discharge connection (16) receives the stop (25).
11. Discharging apparatus according to one of the preceding claims, characterized by a
return stroke or removal preventing means (40) for the pump cylinder (5) located at
the end of at least one partial stroke (13) or the pump stroke (11), the removal preventing
means (40) being in particular formed by the stop (25), which preferably engages in
barb-like manner behind a counter-shoulder (32) of the pump cylinder (5).
1. Austragvorrichtung (1) für fließfähige Medien, mit einem Grundkörper (2) für die Aufnahme
eines Medien-Speichers (3) und einer Schubkolbenpumpe (4), die einen an der Kolbenlaufbahn
(7) eines Pumpenzylinders (5) zwischen einer Ausgangslage (Fig. 2) und einer Pumphub-Endlage
verschiebbar geführten Pumpkolben (6) sowie eine durch den Pumpenzylinder (5) und
den Pumpkolben (6) begrenzte, mit einer Austragöffnung (10) der Vorrichtung (1) über
einen Auslaßkanal (9) verbundene Pumpenkammer (8) aufweist, wobei der Pumpkolben (6)
und der Pumpenzylinder (5) gegeneinander um mindestens einen durch wenigstens einen
Anschlag (25) begrenzten Teilhub bewegbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der wenigstens eine Anschlag (25) gesondert von der Kolbenlaufbahn (7) vorgesehen
ist.
2. Austragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens eine
Anschlag (25) höchstens bis an die Kolbenlaufbahn (7) reicht und zur Bildung einer
Begrenzungseinrichtung (24) zur Verringerung des Austragvolumens auf mindestens ein
Teilvolumen vorgesehen ist, wobei vorzugsweise die Pumpenkammer (8) als das Austragvolumen
je Pumphub (11) bestimmende Dosierkammer ausgebildet ist.
3. Austragvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens
eine Anschlag (25) im wesentlichen außerhalb der Kolbenlaufbahn (7), insbesondere
an der Außenseite des Pumpenzylinders, (5) liegt.
4. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß dem wenigstens einen Anschlag (25), wie einem den Pumphub (11) auf mindestens
einen Teilhub (12, 13) begrenzenden Hubanschlag, ein Gegenanschlag (26) zugeordnet
ist, und daß vorzugsweise der Anschlag (25) an einem gegenüber dem Pumpenzylinder
(5) mit dem Pumpkolben (6) bewegbaren Bauteil vorgesehen sowie insbesondere der Gegenanschlag
(26) durch den Pumpenzylinder (5) gebildet ist.
5. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet,
daß eine durch dem wenigstens einen Anschlag (25) bestimmte Begrenzungsstellung für
den Austrag eines Teilvolumens (13) auslösbar, insbesondere als unter vorbestimmter
Pump-Betätigungskraft überwindbare Rast ausgebildet ist, wobei vorzugsweise der Anschlag
(25) federnd ausgebildet, insbesondere an einem zur Pumpenachse (30) etwa parallelen
Federarm (32) vorgesehen, ist und/oder eine Auflaufschräge (29) für den Gegenanschlag
(28) aufweist.
6. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der wenigstens eine Anschlag (25) außerhalb des Pumpenzylinders (5) liegt bzw.
einer als Gegenanschlagfläche (28) vorgesehenen Endfläche des Pumpenzylinders (5)
zugeordnet ist, und daß insbesondere der Anschlag (25) in einer kappenförmigen Betätigungshandhabe
(14) für die Schubkolbenpumpe (4) liegt, wobei sich der Anschlag (25) vorzugsweise
bundartig um die Pumpenachse (30) erstreckt bzw. durch mindestens einen inneren Ringbund
(31) gebildet ist, der in Umfangsrichtung unterteilt ist.
7. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der wenigstens eine Anschlag (25) nach Art einer federnd aufspreizbaren Klammer
ausgebildet, insbesondere durch mindestens zwei teilhülsenförmige Federarme (32) gebildet,
ist, wobei der Anschlag (25) vorzugsweise durch einen muffenförmigen Anschlagkörper
(33) gebildet ist, der insbesondere eine Endwand (34) sowie von dieser abstehend die
Federarme (32) aufweist, und/oder durch Einsprengen in eine ihn am Außenumfang umgreifende
Halteklammer (35) befestigt ist.
8. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß vor dem wenigstens einen Anschlag (25) bzw. dessen Anschlagfläche (27) eine Zentrierführung
(36) zur gegenseitigen Ausrichtung des Pumpenzylinders (5) und des Pumpkolbens (6)
bzw. des Grundkörpers (2) vorgesehen ist, die vorzugsweise durch mindestens eine konische
Innenfläche des Anschlagkörpers (33) gebildet ist.
9. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Medien-Speicher (3) durch den insbesondere napfförmigen, am Zylinderboden
(22) geschlossenen Pumpenzylinder (5) gebildet ist, der vorzugsweise als nach Öffnen
eines Verschlusses auf den Pumpkolben (6) aufsteckbares gesondertes Gefäß ausgebildet
ist.
10. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Grundkörper (2) durch die Betätigungshandhabe (14) gebildet ist, die vorzugsweise
in einem vorstehenden Austragstutzen (16) einen den innerhalb der Handhabe (14) liegenden
Pumpkolben (6) bildenden Kolbenschaft (20) und an der Innenseite einer den Austragstutzen
(16) tragenden Stirnwand (15) den Anschlag (25) aufnimmt.
11. Austragvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine
Rückhub- bzw. Abziehsicherung (40) für den am Ende mindestens eines Teilhubes (13)
bzw. des Pumphubes (11) stehenden Pumpenzylinder (5), wobei die Abziehsicherung (40)
insbesondere durch den Anschlag (25) gebildet ist, der vorzugsweise eine Gegenschulter
(32) des Pumpenzylinders (5) widerhakenartig hintergreift.
1. Dispositif d'évacuation (1) pour fluides, avec un corps de base (2) pour le logement
d'un réservoir de fluide (3) et une pompe à piston plongeur de poussée (4) qui présente
un piston plongeur (6) guidé pouvant se déplacer sur la voie de glissement du piston
plongeur (7) d'un cylindre de pompe (5) entre une position de sortie (fig. 2) et une
position de fin de course ainsi qu'une chambre de pompe (8) délimitée par le cylindre
de la pompe (5) et le piston plongeur (6) et reliée à un orifice d'évacuation (10)
du dispositif (1) par un canal de sortie (9), le piston plongeur (6) et le cylindre
de la pompe (5) étant disposés de manière à pouvoir se déplacer réciproquement d'une
course partielle limitée par au moins une butée (25), caractérisé en ce que la butée
prévue au minimum (25) est séparée de la voie de glissement du piston plongeur (7).
2. Dispositif d'évacuation selon la revendication 1 caractérisé en ce que la butée prévue
au minimum (25) s'étend au maximum jusqu'à la voie de glissement du piston plongeur
(7) et est prévue pour la formation d'un limiteur de course (24) destiné à réduire
le volume à évacuer à au moins un volume partiel, la chambre de la pompe (8) étant
de préférence conçue comme la chambre de dosage déterminant le volume évacué à chaque
course de la pompe (11).
3. Dispositif d'évacuation selon la revendication 1 ou 2 caractérisé en ce que la butée
(25) prévue au minimum se trouva essentiellement à l'extérieur de la voie de glissement
du piston plongeur (7), en particulier contre la face externe du cylindre de la pompe
(5).
4. Dispositif d'évacuation selon une des revendications précédentes caractérisé en ce
qu'une contre-butée (26) est affectée à la butée prévue au minimum (25), comme butée
de limitation de la course limitant la course du piston plongeur (11) à au moins une
course partielle (12,13) et en ce que la butée (25) est de préférence prévue sur une
composante mobile avec le piston plongeur (6) par rapport au cylindre de la pompe
(5) tandis que la contre-butée (26) est en particulier formée par le cylindre de la
pompe (5).
5. Dispositif d'évacuation selon une des revendications précédentes caractérisé en ce
qu'une position de limitation déterminée par la butée (25) prévue au minimum: pour
l'évacuation d'un volume partiel (13) est conçue de manière à pouvoir être déclenchée,
en particulier comme taquet qui peut être franchi avec une force d'actionnement de
la pompe prédéterminée, la butée (25) étant de préférence à ressort, en particulier
disposée sur un bras à ressort (32) presque parallèle à l'axe de la pompe (30) et/ou
présentant un plan incliné de contact (29) pour la contre-butée (28).
6. Dispositif d'évacuation selon une des revendications précédentes caractérisé en ce
que la butée (25) prévue au minimum se trouve à l'extérieur du cylindre de la pompe
(5) ou est affectée à une surface extrême du cylindre de la pompe (5) conçue comme
surface de contre-butée (28) et en ce que la butée (25) se trouve en particulier dans
une pièce de prise destinée à l'actionnement (14) en cuvette pour la pompe à piston
plongeur de poussée (4), la butée (25) s'étendent de préférence autour de l'axe de
la pompe (30) ou étant formé par au moins un collet annulaire interne (31) qui est
divisé dans le sens de sa circonférence.
7. Dispositif d'évacuation selon une des revendications précédentes caractérisé en ce
que la butée (25) prévue au minimum est conçue comme une bride pouvant être écartée
par ressort, en particulier est formée de deux bras à ressort (32) en forme de douille
partielle, la butée (25) se composant de préférence d'un élément d'arrêt (33) en forme
de manchon qui comporte en particulier une paroi externe (34) ainsi que les bras à
ressort (32) écartés de celui-ci et/ou est fixée par pénétration dans une bride de
retenue (35) entourant sa périphérie externe.
8. Dispositif d'évacuation selon une des revendications précédentes caractérisé en ce
qu'une glissière de centrage (36) est prévue pour l'orientation réciproque du cylindre
de la pompe (5) et du piston plongeur (6) ou du corps de base (2) avant la butée (25)
prévue au minimum ou sa surface de butée (27) et est de préférence formée par au moins
une surface interne conique de l'élément d'arrêt (33).
9. Dispositif d'évacuation selon une des revendications précédentes caractérisé en ce
que le réservoir de fluide (3) est formé par le cylindre de la pompe (5), en particulier
en cuvette, fermée à hauteur du fond du cylindre (22) qui est de préférence conçu
comme un récipient séparé à placer sur le piston plongeur (6) après ouverture d'un
couvercle.
10. Dispositif d'évacuation selon une des revendications précédentes caractérisé en ce
que le corps de base (2) est formé par la pièce de prise destinée à l'actionnement
(14) qui loge de préférence dans un embout d'expulsion (16) en saillie une tige de
piston (20) formant le piston plongeur (6) situé à l'intérieur de la pièce de prise
(14) et la butée (25) sur sa face interne d'une paroi frontale (15) portant l'embout
d'expulsion (16).
11. Dispositif d'évacuation selon une des revendications précédentes caractérisé par une
sécurité contre une course de retour ou l'extraction (40) pour le cylindre de la pompe
(5) situé à l'extrémité d'au moins une course partielle (13) ou de la course de la
pompe (11), la sécurité contre l'extraction (40), étant en particulier formée par
la butée (25) qui saisit de préférence par l'arrière un contre-épaulement (32) du
cylindre de la pompe (5) à la manière d'un barbelé.