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EP 0 312 036 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.04.1992 Patentblatt 1992/18 |
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Anmeldetag: 12.10.1988 |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
12.10.1987 DE 3734495
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.04.1989 Patentblatt 1989/16 |
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Patentinhaber: Schlotter, Gerhild |
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D-8939 Bad Wörishofen (DE) |
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Erfinder: |
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- Schlotter, Gerhild
D-8939 Bad Wörishofen (DE)
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Vertreter: Sandmann, Joachim, Dr. |
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Hirtenstrasse 19 85521 Ottobrunn 85521 Ottobrunn (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 312 895 GB-A- 1 022 513
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DE-A- 3 518 044 LU-A- 66 453
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Spule für Garne oder dergleichen gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Eine derartige Spule ist bekannt (DE-A-23 12 895).
[0003] Garnspulen werden in großem Umfang bei der Herstellung und der Verarbeitung von Garnen
mittels Textilmaschinen eingesetzt. Die Spulen sind grundsätzlich immer wieder verwendbar,
so daß nach dem Abspulen des Garns wieder ein neues Garn aufgespult und der weiteren
Verarbeitung zugeführt wird. Die ständige Wiederverwendung der Spulen führt zu allmählichem
Verschleiß, der sich insbesondere am vorstehenden Außenumfangsrand der Spulenscheiben
auswirkt, so nach einer gewissen Betriebszeit Stoßstellen, Einkerbungen und andere
Unebenheiten auftreten. Das gilt insbesondere dann, wenn die Scheiben wie bei der
bekannten Spule aus Kunststoff hergestellt sind und die Spulen unter rauhen Arbeitsbedingungen
zum Einsatz kommen.
[0004] Die bekannte Befestigung der Scheiben jeweils mittels einer Schraube, wobei die Scheiben
zwischen dem Spulenschaft und dem Schraubenkopf eingespannt werden, ermöglicht ein
nachträgliches Lösen der Scheiben, so daß diese im Falle einer Beschädigung oder eines
nicht mehr annehmbaren Verschleißes abgenommen und entweder nachbearbeitet oder ausgetauscht
werden können.
[0005] Ein weiteres Problem besteht bei den eingangs beschriebenen Spulen darin, daß auf
die beiden Scheiben einer mit Garn gefüllten Spule ein erheblicher Axialdruck wirkt,
der von der unter Zugspannung aufgewickelten Garnfüllung ausgeübt wird. Unter dieser
Belastung werden die beiden Scheiben auseinandergespreizt, wobei insbesondere im Bereich
ihres Außenumfangs die größte Auslenkung auftritt. Dabei kann es nicht nur zu Schwierigkeiten
dadurch kommen, daß der vorgesehene Scheibenabstand nicht mehr stimmt, es besteht
auch die Gefahr, daß sich die Scheiben infolge der Biegebeanspruchung an ihren einander
zugewandten bzw. inneren Seiten mit dem Innenumfang vom Spulenschaft etwas abheben.
Bei nachlassender Belastung infolge Abspulens des Garns schließt sich der gebildete
Spalt wieder. Es kann daher zu einem Festklemmen des Garns oder Fadens kommen, was
dann Betriebsstörungen bei der Verarbeitung auslöst.
[0006] Dieses Problem wird durch die bekannte Spule nicht oder nur in unvollständiger Weise
gelöst. Dort weist der Kopf der Befestigungsschraube für die Scheibe eine konusförmige
Zentrierfläche zwischen der senkrecht zur Spulenachse verlaufenden Schraubenkopffläche
und der zylindrischen Schraubenkopfwand auf und ragt nur wenig in radialer Richtung
über den Schaftumfang hinaus. Daher wird bei der bekannten Spule mit Kopfschrauben
zur Befestigung der Scheiben nur eine Abstützung und Stabilisierung der Scheiben erreicht,
die nicht allen Anforderungen im Betrieb entspricht. Es hat sich sogar gezeigt, daß
es bei entsprechend starkem Axialdruck durch die Garnfüllung der Spule zu bleibenden
Verformungen der Scheibe kommen kann. Solche Verformungen führen ebenso wie Änderungen
im Abstand zwischen den beiden Scheiben zu Schwierigkeiten beim Einsatz der Spulen
in Verbindung mit Textilmaschinen.
[0007] Die sich anbietende Möglichkeit, die Schieben zu verstärken bzw. dicker zu machen,
führt zu erhöhten Kosten und auch zu Problemen infolge der sich dann ändernden Spulenabmessungen.
Statt dessen wurde bei einer bekannten Spule mit Konuskopfschrauben zur Befestigung
der Scheiben auch schon vorgesehen, die Scheiben an ihrer Innenseite nicht senkrecht
sondern mit einem gerundeten Vorsprung in die Umfangsfläche des Spulenschafts übergehen
zu lassen DE-A-35 18 044. Dann wickelt sich das Garn über diesen Vorsprung und versucht
ihn in Anlage am Schaft zu halten. Aber auch diese an sich sinnvolle Maßnahme führt
noch nicht zu einem völlig zufriedenstellenden Ergebnis. Der axial einwärts weisende
gerundete Vorsprung ist nichts anderes als eine Verdickung der Scheibe an ihrem Innenumfang.
Dementsprechend führt eine bestimmte Auslenkung der Scheibe zu einem vergleichsweise
stärkeren Abheben des Vorsprungs vom Schaftumfang, sofern keine Verformung des Vorsprungs
erfolgt. Ist letzteres der Fall, wird zwar dem Einklemmen des Fadens vorgebeugt, jedoch
trägt dann der mitumwickelte Vorsprung an der Scheibe nicht oder nur unwesentliche
zu einer Stabilisierung der Scheibe in ihrer senkrechten Ausrichtung zur Spulenachse
bei.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, im wesentlichen ohne zusätzlichen Materialaufwand
eine stabilere Abstützung der Scheiben gegenüber dem axialen Spreizdruck zu erreichen.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst.
[0010] Infolge dieser Maßnahmen kann der Schraubenkopf weit radial nach außen vorspringen
und auch in seinem an stärksten durch Axialkräfte bzw. darauf zurückgehende Biegekräfte
in der Scheibe belasteten Umfangsbereich infolge der dort vorhandenen axialen Stärke
eine effiziente Abstützung der Scheibe bewirken. Trotz der radialen Verbreiterung
und der axialen Verdickung des Schraubenkopfes ergibt sich kein zusätzlicher Materialaufwand,
da durch die entsprechend vergrößerte Ausnehmung in der Scheibe eine im wesentlichen
gleich große Materialeinsparung erreicht wird. Auch bezüglich des Herstellungsaufwandes
ergibt sich praktisch keine Veränderung, insbesondere wenn die Scheiben und die Schrauben
wie vorgesehen als ausgeformte Kunststoffteile beispielsweise aus Polyamid hergestellt
werden.
[0011] Es hat sich gezeigt, daß eine erfindungsgemäße Spule mit Kunststoffscheiben und Kunststoffschrauben
eine etwa doppelt so hohe axiale Belastung schadlos übersteht als die bekannte Spule
mit Konuskopfschrauben und im übrigen gleicher Ausführung.
[0012] Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand einer schematischen
Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt die Spule in einem eingekürzten Axialschnitt.
[0014] Der Spulenschaft 1, der aus einem Aluminiumrohr hergestellt ist, weist an seinen
beiden Enden ein Innengewinde 2 bzw. 3 auf. Ein Spindellager 4 aus Kunststoff ist
mit Preßsitz im Spulenschaft 1 befestigt.
[0015] An jedem Ende des Spulenschaftes ist eine Scheibe 5 bzw. 6 jeweils mittels einer
hohlen Schraube 7 bzw. 8 befestigt, die mit dem Innengewinde 2 bzw. 3 verschraubt
sind.
[0016] Die Scheiben 5 und 6 sowie die Schrauben 7 und 8 bestehen aus einem in einer Form
gegossenen Kunststoff (Polyamid) und sind jeweils gleich ausgebildet, so daß hier
nur eine Scheibe und eine Schraube beschrieben werden. Allenfalls kann ein nicht dargestellter
Unterschied zwischen den beiden Scheiben derart vorgesehen sein, daß die eine Scheibe
an ihrem Außenumfang mit Einschnitten versehen ist, die dem automatischen Durchtrennen
des Fadens nach vollständiger Füllung mit Garn dienen. Hinsichtlich der beiden Schrauben
7 und 8 ist ein Unterschied insofern vorhanden und dargestellt, als in die obere Schraube
8 eine hülsenförmige Spindelführung 9 aus einem Kunststoff eingepreßt oder eingeformt
ist, die bei der unteren Schraube 7 fehlt. Dafür ist der Schraube 7 benachbart das
Spindellager 4 vorgesehen.
[0017] Die Scheiben 5 und 6 sind kreisringförmig mit einem Außenumfang 10 und einem Innenumfang
11 ausgebildet. An der Außenseite weisen sie im wesentlichen anschließend an den Außenumfang
10 eine umlaufende Vertiefung 12 auf, die im Hinblick auf eine automatische Fadentrennung
vorgesehen ist. Daran schließt sich radial einwärts eine Ausnehmung 13 an, die von
einer bis in den Innenumfang 11 auslaufenden Bodenfläche 14 und einer zylindrischen
Ausnehmungswand 15 umgrenzt ist. An zwei sich diametral gegenüberliegenden Punkten
weisen die Scheiben innerhalb der Ausnehmung 13 jeweils eine Axialrippe 16 auf, die
einen halbkreisförmigen Querschnitt haben kann, von der Ausnehmungswand 15 radial
einwärts vorspringt und sich axial von der Bodenfläche 14 nur über einen Teil der
Tiefe der Ausnehmung 13 erstreckt.
[0018] Die im wesentlichen senkrecht zur Spulenachse 18 ausgerichtete Innenwandfläche 17
einer jeden Scheibe geht mit einer Rundung in den Außenumfang 10 über. Im Bereich
des Innenumfangs der Scheibe ist ein umlaufender axialer Zentriervorsprung 19 vorgesehen,
der axial einwärts weist und mit einer Rundung 20 in die Mantelfläche 21 des Spulenschafts
ausläuft. Eine nicht bis zur Bodenfläche 14 durchgeführte, den Zentriervorsprung 19
durchsetzende zylindrische Zentrieröffnung 22 nimmt das betreffende Ende des Spulenschafts
1 auf, wobei dessen Stirnfläche an einer Ringschulter 23 der Scheibe anliegt.
[0019] Die Schrauben 7 und 8 sind zur Durchführung einer Spindel hohl mit einer axial durchgehenden
Schraubenöffnung 24 ausgebildet. Sie weisen im Bereich ihres Schaftes ein Außengewinde
25 auf, das unter Einspannung der Scheibe 5 bzw. 6 mit dem Innengewinde 2 bzw. 3 zusammenwirkt.
Jede Schraube weist einen Schraubenkopf 26 mit einer axial einwärts weisenden Schraubenkopffläche
27 auf, die sich im wesentlichen senkrecht zur Spulenachse 18 erstreckt. Der Schraubenkopf
26 entspricht den Abmessungen der Ausnehmung 13 der Scheiben, so daß er die Ausnehmung
13 vollständig ausfüllt. Dementsprechend sind auch an der den Schraubenkopf 26 umschließenden
zylindrischen Schraubenkopfwand 28 an zwei sich diametral gegenüberliegenden Punkten
jeweils eine Axialnut 29 vorgesehen, die eine Axialrippe 16 aufnimmt.
[0020] Die Schraubenöffnung 24 weist an ihrem axial einwärts gerichteten inneren Ende einen
zylindrischen Abschnitt 30 mit einer Ringschulter 31 zum Einbau der Spindelführung
9 auf.
[0021] An ihrem äußeren Ende ist die Schraubenöffnung 24 zu einem Innensechskant 32 aufgeweitet,
der mit einer Kegelfläche 33 in die Ringschulter 31 übergeht.
[0022] Der Schraubenkopf 26 reicht wie dargestellt bis zur Scheibenvertiefung 12 und erstreckt
sich somit in radialer Richtung etwa bis zur Mitte zwischen der Mantelfläche 21 des
Schafts 1 und dem Außenumfang 10 der Scheibe 5 bzw. 6. Ferner besitzt der Schraubenkopf
26 eine erhebliche axiale Dicke, was ihn zu einer stabilen Scheibenabstützung befähigt.
Wie dargestellt ist der Schraubenkopf 26 dicker als die Scheibe 5 bzw. 6 im Bereich
ihrer Ausnehmung. Das Dickenverhältnis kann beispielsweise etwa 2:1 betragen oder
auch noch größer sein (bis 5:1). Die Schraubenkopffläche 27 verläuft wie die Bodenfläche
14 der Ausnehmung 13 im wesentlichen in einer zur Spulenachse 18 senkrechten Ebene.
Es kann jedoch zweckmäßig sein, die Schraubenkopffläche 27 und die Bodenfläche 14
leicht konisch auszuführen, so daß die Dicke des Schraubenkopfes 26 zur zylindrischen
Schraubenkopfwand 28 hin geringfügig abnimmt. Der Winkel gegenüber der Senkrechten
zur Spulenachse 18 sollte nur wenige Grad, beispielsweise 5°, betragen und den Wert
von 10° nicht übersteigen. Anderenfalls sind störende Relativbewegungen zwischen Scheibe
und Schraube unter hohen Belastungen der Spule zu befürchten. Die genannte leichte
Konizität begünstigt jedoch den Zusammenbau der Spule unter gegenseitiger Ausrichtung
der Teile beim Einschrauben der Schraube in den Spulenschaft 1.
1. Spule für Garne od. dgl. mit zwei kreisringförmigen Scheiben (5,6), insbesondere Kunststoffscheiben,die
an den beiden Enden eines hohlzylindrischen Spulenschafts(1) axial anliegen und jeweils
mittels einer hohlen Schraube (7,8) befestigt sind, die in ein am betreffenden Ende
des Spulenschafts (1) vorgesehenes Innengewinde (2,3) eingeschraubt sind und einen
in einer Ausnehmung (13) auf der Außenseite der Scheibe (5,6) versenkten Schraubenkopf
(26) mit einer über den Spulenschaft (1) nach außen vorspringenden Schraubenkopffläche
(27) aufweist, die durch Anlage an der Bodenfläche (14) der Ausnehmung (13) die Scheibe
(5,6) an ihrer Außenseite abstützt, wobei jeweils die Schraubenkopffläche (27) und
die Bodenfläche (14) der Scheibenausnehmung (13) im wesentlichen senkrecht zur Spulenachse
(18) verlaufen und an ihrem äußeren Rand in eine zylindrische Schraubenkopfwand (28)
bzw. eine zylindrische Ausnehmungswand (15) übergehen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Durchmesser des Schraubenkopfes (26) und der Scheibenausnehmung (13) so groß
gewählt sind, daß die Schraubenkopffläche (27) und die Bodenfläche (14) der Scheibenausnehmung
(13) sich im wesentlichen bis zur radialen Mitte zwischen der Mantelfläche (21) des
Schafts (1) und dem Außenumfang (10) der Scheibe (5,6) erstrecken.
2. Spule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenkopffläche (27) und die Bodenfläche (14) der Scheibenausnehmung
(13) eine leichte konische Neigung bis maximal 10°, bevorzugt ca. 5°, mit axial einwärts
weisender Konusspitze aufweisen.
3. Spule nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenkopf (26) eine größere axiale Stärke als die Scheibe (5,6) im Bereich
ihrer Ausnehmung (13) hat.
4. Spule nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Dreharretierung (16,29) zwischen der Scheibe (5,6) und der Schraube (7,8)
vorgesehen ist.
5. Spule nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreharretierung (16,29) von mindestens zwei Axialrippen (16) und diese aufnehmenden
Axialnuten (29) an der zylindrischen Ausnehmungswand (15) bzw. in der zylindrischen
Schraubenkopfwand (28) gebildet ist, wobei die Axialrippen (16) und Axialnuten (29)
mit gleichbleibenden Umfangsabständen angeordnet sind.
6. Spule nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Axialrippen (16) und Axialnuten (29) von der Bodenfläche (14) der Scheibenausnehmung
(13) bzw. von der Schraubenkopffläche (27) ausgehen und im Abstand vor dem äußeren
Ende der zylindrischen Ausnehmungswand (15) bzw. der zylindrischen Schraubenkopfwand
(28) enden.
7. Spule nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (5,6) einen das Schaftende aufnehmenden axialen Zentriervorsprung
(19) aufweist, der mit einer Rundung (20) in die Mantelfläche (21) des Spulenschafts
(1) übergeht.
8. Spule nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in die zentrale Schraubenöffnung (24) eine hülsenförmige Spindelführung (9) eingepreßt
oder eingeformt ist.
9. Spule nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Schraubenöffnung (24) an ihrem äußeren Ende zu einem Innensechskant
(32) aufgeweitet ist.
1. Bobbin for yarns or similar materials, with two annular flanges (5,6), especially
plastics flanges, which engage in an axial direction with the two end portions of
a hollow cylinder bobbin shaft (1) and are each secured by means of a hollow screw
(7,8) which is threaded into internal threads (2,3) provided at the respective end
of the bobbin shaft (1) and has a screw head (26) countersunk in a recess (13) in
the outer surface of the flange (5,6) and provided with a screw head face (27) protruding
outwardly beyond the bobbin shaft (1), said screw head face supporting the flange
(5,6) on its outer surface by its engagement with the bottom surface (14) of the recess
(13), wherein the screw head face (27) and the bottom surface (14) of the flange recess
(13) each extend generally in a normal direction to the bobbin axis (18) and at their
external edge merge respectively into a cylindrical screw head wall (28) and a cylindrical
recess wall (15), characterized in that the diameters of the screw head (26) and the flange recess (13) are selected
with a size such that the screw head face (27) and the bottom surface (14) of the
flange recess (13) extend substantially up to the radial middle between the external
surface (21) of the shaft (1) and the external cir-cumference (10) of the flange (5,6).
2. Bobbin according to claim 1, characterized in that the screw head face (27) and the bottom surface (14) of the flange recess
(13) have a slight conical slope of a maximum of 10°, preferably of approximately
5°, with the tip of the taper facing axially inwardly.
3. Bobbin according to any of claims 1 or 2, characterized in that the screw head (26) is of a larger axial width than that of the flange (5,6)
in the region of its recess (13).
4. Bobbin according to any of claims 1 to 3, characterized in that a rotational lock (16,29) is provided between the flange (5,6) and the screw
(7,8).
5. Bobbin according to claim 4, characterized in that the rotational lock (16, 29) has at least two axial ridges (16) and axial
grooves (29) which receive these ridges formed respectively on the cylindrical recess
wall (15) and the cylindrical screw head wall (28), the axial ridges (16) and the
axial grooves (29) being arranged at constant circumferential distances.
6. Bobbin according to claim 5, characterized in that the axial ridges (16) and the axial grooves (29) extend starting respectively
from the bottom surface (14) of the flange recess (13) and the screw head face (27)
and terminate at a distance from the outward end respectively of the cylindrical recess
wall (15) and the cylindrical screw head wall (28).
7. Bobbin according to any of claims 1 to 6, characterized in that the flange (5,6) has an axial locating nose (19) receiving the shaft end
portion, said nose merging in a curvature (20) into the external surface (21) of the
bobbin shaft (1).
8. Bobbin according to any of claims 1 to 7, characterized in that a sleeve-like peg guide (9) is secured in the central screw hole (24) by
friction setting or integrally moulding.
9. Bobbin according to any of claims 1 to 8, characterized in that the central screw receiving hole (24) is enlarged at its outward end to form
a hexagonal socket (32).
1. Bobine pour fils ou matériels similaires, avec deux plateaux annulaires (5,6), plus
spécialement plateaux en matière plastique, qui prennent appui, en direction axiale,
contre les deux extrémités d'un corps de bobine (1) sous forme d'un cylindre creux
et sont fixés chacun au moyen d'une vis creuse (7,8) qui est vissée dans un taraudage
(2,3) prévu à l'extrémité respective du corps de bobine (1) et possède une tête de
vis (26) noyée dans un évidement (13) pratiqué dans la face extérieure du plateau
(5,6) et comportant une face de tête de vis (27) s'étendant vers l'extérieur au-delà
du corps de bobine (1), ladite face de tête de vis supportant le plateau (5,6) par
sa face extérieure en prenant appui contre la surface de fond (14) de l'évidement
(13), la face de tête de vis (27) et la surface de fond (14) de l'évidement (13) pratiqué
dans le plateau s'étendant chacune sensiblement en direction normale à l'axe de la
bobine (18) et se confondent, respectivement, par leurs bords extérieurs, dans une
paroi cylindrique (28) de la tête de vis et une paroi cylindrique (15) de l'évidement,
caractérisée en ce que les diamètres de la tête de vis (26) et de l'évidement (13) pratiqué dans
le plateau sont sélectionnés avec une taille telle que la face de tête de vis (27)
et la surface de fond (14) de l'évidement (13) pratiqué dans le plateau s'étendent
sensiblement jusqu'au milieu radial entre la surface extérieure (21) du corps (1)
et la circonférence extérieure (10) du plateau (5,6).
2. Bobine selon la revendication l, caractérisée en ce que la face de tête de vis (27) et la surface de fond (14) de l'évidement (13)
pratiqué dans le plateau sont formées avec une faible pente conique de 10°, au maximum,
de préférence de 5°, environ, la pointe du cône étant tournée vers l'intérieur par
rapport à la direction axiale.
3. Bobine selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que la tête de vis (26) a une épaisseur axiale plus grande que celle du plateau
(5,6) dans la région de son évidement (13).
4. Bobine selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'un moyen de blocage de rotation (16,29) est prévu entre le plateau (5,6)
et la vis (7,8).
5. Bobine selon la revendication 4, caractérisée en ce que le moyen de blocage de rotation (16,29) comporte au moins deux nervures
axiales (16) et des rainures axiales (29) recevant lesdites nervures, les unes et
les autres réalisées respectivement dans la paroi cylindrique (15) de l'évidement
et dans la paroi cylindrique (28) de la tête de vis, les nervures axiales (16) et
les rainures axiales (29) étant espacées de distances circonférentielles uniformes.
6. Bobine selon la revendication 5, caractérisée en ce que les nervures axiales (16) et les rainures axiales (29) ont comme points
de départ respectivement la surface de fond (14) de l'évidement (13) pratiqué dans
le plateau et la face de tête de vis (27) et se terminent à une distance de l'extrémité
extérieure respectivement de la paroi cylindrique (15) de l'évidement et de la paroi
cylindrique (28) de la tête de vis.
7. Bobine selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le plateau (5,6) comporte un talon de centrage axial (19) recevant l'extrémité
du corps, ledit talon se confondant à travers une courbure (20) dans la surface extérieure
(21) du corps de bobine (1).
8. Bobine selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'un guidage de broche (9) sous la forme d'une douille est fixé dans le trou
central de la vis (24), par enfoncement ou par moulage intégral.
9. Bobine selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le trou central de la vis (24) est élargi à son extrémité extérieure pour
former un six pans creux (32).
