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EP 0 312 037 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.03.1994 Patentblatt 1994/09 |
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Anmeldetag: 13.10.1988 |
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Mechanisch ablösbares Etikett
Mechanically removable label
Etiquette à détachement mécanique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
13.10.1987 DE 3734640
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.04.1989 Patentblatt 1989/16 |
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Patentinhaber: Töpfer Kulmbach GmbH |
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95326 Kulmbach (DE) |
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Erfinder: |
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- Töpfer, Hans-Heinrich, Dipl.-Ing.
D-8650 Kulmbach (DE)
- Uehla, Kurt
D-8580 Bayreuth (DE)
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Vertreter: Pfenning, Meinig & Partner |
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Mozartstrasse 17 80336 München 80336 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 159 286
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DE-A- 3 112 462
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein aus Papier, Aluminium, Kunststoffolie oder Zusammensetzungen
hiervon bestehendes, mechanisch ablösbares Etikett zum Aufbringen auf Glas- und/oder
Kunststoffflaschen bzw. zur Kennzeichnung handelsfähiger Gegenstände aller Art, wie
Flaschenkästen oder dergleichen, mit wenigstens einer zur Haftung am Gegenstand aktivierbaren
Substanz, die einen in das Etikettenmaterial einarbeitbaren und/oder auf dessen Rückseite
auftragbaren,die mechanische Ablösung ermöglichenden ersten Stoff und einen auf seiner
Rückseite aufgebrachten zweiten gegenüber dem Gegenstand Haftvermittlereigenschaften
aufweisenden Stoff enthält. Ein derartiges Etikett ist aus der EP-A-0 159 286 (DE-A-35
08 150) bekannt.
[0002] Solche Etiketten finden als Bauch- und Brustetiketten aber auch als Rückenetiketten
und Halsfolierung insbesondere auf dem Getränkemarkt eine breite Anwendung. Die hohe
Abfüllgeschwindigkeit, beispielsweise von Bierflaschen mit bis zu 70 000 Flaschen
pro Stunde, die extrem unterschiedlichen Witterungsbedingungen, denen solche Flaschen
ausgesetzt sind, und die verschärften Umweltbedingungen im Zusammenhang mit der Reinigung
des Flaschenrückgutes stellen sowohl an die Etiketten selbst als auch ihre Bedruckung
und Beleimung in vielerlei Hinsicht sehr hohe Anforderungen.
[0003] Besonders letzteres Problem, also die Flaschenreinigung des beispielsweise in eine
Bierbrauerei zurückkommenden Leergutes, zeigt ein weitgefächertes Spektrum an Schwierigkeiten
und Aufgaben auf, das von der Schwermetallbeseitigung über spezielle Handhabungen
der Schmutzfrachten, die Laugensedimentation und Laugenneutralisation bis hin zur
Abwasserentsorgung mit ihrer aufwendigen Zellulosefaserbeseitigung reicht. Die bekannten
Entwicklungen einer verbesserten Papierqualität, die Anwendung spezieller Druckverfahren
und die Auswahl geeigneter auch umweltfreundlicher Druckfarben brachten hier bisher
noch keinen Lösungsdurchbruch.
[0004] Für Werbezwecke sind beispielsweise von Hand abziehbare Etiketten bekannt, deren
Werbezielsetzung auch über die Etikettenrückseite vermittelt wird, wobei solche Etiketten
speziell beschichtete Rückenseitenbeschichtungen aufweisen, die das mechanische Lösen
von einer Glasflasche, jedoch mit verhältnismäßig geringer Abzuggeschwindigkeit sicherstellen.
[0005] Für Hochgeschwindigkeitsverfahren der eingangs genannten Art, die nicht nur für den
Abfüllvorgang und damit für die Etikettierung von Flaschen gelten, sondern gleichermaßen
auch für die Etikettenablösung bei dem zurückfließenden Leergut, ist dieser bekannte
Stand der Technik nicht geeignet.
[0006] Andererseits ist eine Vorrichtung in Vorschlag gebracht worden,die das mechanische
Ablösen von Etiketten insbesondere von Flaschen ermöglicht, und zwar auch und besonders
unter den Extrembedingungen in Brauereien. Die mechanische Ablösung erfolgt hierbei,
bevor die Flaschen mit Flüssigkeit, nämlich der üblichen Waschlauge, in Berührung
gebracht werden, wodurch sich eine Vielzahl von Vorteilen ergeben (DE-A-37 13 811).
[0007] Die Trockenbeseitigung von Etiketten vor dem eigentlichen Naßwaschvorgang reduziert
die bisherigen Laugenverluste erheblich, verlängert die möglichen Laugenstandzeiten,
führt zu einer erheblichen Energieeinsparung des Gesamtreinigungsvorganges, erleichtert
die Etikettenentsorgung, bei der nunmehr problemlos wie bei der normalen Altpapierbeseitigung
vorgegangen werden kann, und verringert so neben einer beträchtlichen Verkürzung des
Gesamtverfahrensablaufes die bisher nur unter großem Aufwand in den Griff zu bekommenden
Umweltprobleme.
[0008] Wesentlich für eine solche Trockenentsorgung sind spezielle Präparationseigenschaften
der Rückseite des Etiketts bzw. des Etikettenmaterials selbst. Die bisherigen bekannten
anfänglichen Versuche unter den genannten Brauereibedingungen hatten noch nicht zu
abschließenden Erkenntnissen geführt.
[0009] Hier setzt die vorliegende Erfindung ein, der die Aufgabe zugrunde liegt, die Präparationseigenschaften
und die damit zusammenwirkende Gestaltung der Etikettenrückseite so auszuführen, daß
im mechanischen Trockenverfahren mit den hierfür zur Verfügung gestellten Maschinen
ein sicheres Ablösen der Etiketten mit praktisch vernachlässigbar zurückbleibenden
Restverunreinigungen möglich wird.
[0010] Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs
1 angegebenen Merkmale erreicht.
[0011] Die Unteransprüche geben vorteilhafte Ausgestaltungen dieser Aufgabenlösung an.
[0012] Die so ausgestatteten, d.h. mit besonderen Präparations- und Ablöseeigenschaften
versehenen Etiketten lassen sich im trockenen Zustand mittels Bürstenmaschinen und
Wasser-Abspritzmaschinen oder dgl. nahezu rückstandslos von Flaschen aber auch Flaschenkästen
und anderen Gegenständen ablösen, und zwar bei Durchsatzgeschwindigkeiten, die der
Abfüll- und damit der Etikettiergeschwindigkeit durchaus entsprechen.
[0013] Bei der klassischen Etikettierung von Flaschen wird so vorgegangen, daß die im Bündel
in der Etikettiermaschine gehaltenen, auf ihrer Rückseite bezüglich der Wiederablösung
nicht speziell präparierten Etiketten einzeln rückseitenbeleimt werden, indem einer
Leimstation über eine Leimwalze ein Flüssigklebstoff zugeführt wird, der auf Leimpaletten
übertragen wird. Über ein zugehöriges Palettenkarussell werden dann die Leimpaletten
zum Etikettenmagazin geführt. Durch den auf den Leimpaletten befindlichen Leimfilm
werden die im Etikettenmagazin mit der Rückseite zur Leimpalette weisenden Etiketten
einzeln entnommen und zusammen mit der Bewegung der Leimpalette einem Greifer zugeführt,
der die Etiketten intermittierend übernimmt. Durch das Abziehen der Etiketten von
der jeweiligen Leimpalette erfolgt eine Leimaufspaltung zwischen Etikettenrückseite
und Palette, so daß die Etiketten hierbei genügend Klebstoff auf ihrer Rückseite mitnehmen.
Der Greiferzylinder transportiert die beleimten Etiketten zu einem Flaschentisch,
wo mittels Blasluft und Schwämme die Etiketten auf die Flaschen übertragen und hier
festgehalten werden. Im weiteren Verfahrensablauf durchlaufen die Flaschen dann in
einer Andrückstrecke weiche Bürsten- oder Schwammdurckflächen, um nachfolgend freigegeben
zu werden. Die Rückseitenbeschichtung nach der vorliegenden Erfindung mit den beiden
Stoffkomponenten die auf spezielle Ablöseeigenschaften abgestimmt sind, ergibt nicht
nur in vorteilhafter Weise eine problemlose Etikettierung, sondern zeigt auch für
die Haltbarkeit des Etiketts vor dem Flaschenrücklauf eine hohe Witterungsbeständigkeit,
die für die in Frage kommenden Temperaturen und Feuchtigkeiten auch bei Extremwetterlagen
geeignet ist. Neben einer erheblichen Laugeneinsparung für das sich an die mechanische
Trockenablösung anschließende Flüssigwaschverfahren zeigt sich darüber hinaus, daß
zusätzlich die bisher übliche Laugenkonzentration beträchtlich reduziert werden kann,
wie übrigens auch die Waschtemperatur, bei der die Flaschenreinigung erfolgt.
[0014] Eine gute Papierglätte, insbesondere für die Druckbarkeit ist gleichermaßen wie eine
gute Planlage für die problemlose Etikettierung Voraussetzung und wesentliche Anforderung
an das Ausgangsmaterial, wie auch die Witterungsbeständigkeit hinsichtlich Licht-,
Sonne- und Regeneinflüssen in einem Temperaturbereich von mindestens minus 25°C bis
plus 65°C. Die bereits erwähnte Schwitzwasserbeständigkeit beinhaltet, daß eine Ablösung
oder auch nur Anlösung des Etiketts, und hier insbesondere der genannten Rückseitenbeschichtung
durch Schwitzwasser keinesfalls auftreten darf, dennoch aber die Durchdringung des
Etiketts für die Feuchtigkeitsabgabe von der Rückseite zur Vorderseite und damit für
den erforderlichen Abtrockungsvorgang gewährleistet bleiben muß. Für die Trocknungszeiten
bei Kalt- und Naßabfüllung von Flaschen, die bekanntlich bei ca. 2°C erfolgt, werden
je nach Lagerverhältnissen, Zeiten zwischen 20 und 48 h angegeben. Die Trennschicht
muß darüber hinaus so beschaffen sein, daß der auf sie aufgebrachte Leim keinesfalls
dieses Beschichtungsmedium anlöst oder gar durchdringt, da sonst eine unter allen
Umständen zu verhindernde Verklebung mit der Papierfaser erfolgt, und damit die gewünschte
mechanische Ablösung nicht mehr möglich wird. Die beiden Stoffe, also einmal das Trennmedium
und zum anderen der Haftvermittler bzw. die Leimschicht, müssen einerseits gegeneinander
inert sein, also dürfen keine zusätzlichen chemischen Reaktionen zeigen oder unerwünschte
Vermischungen eingehen, sie dürfen andererseits einander jedoch auch nicht abstoßen,
d.h. sich zueinander wie beispielsweise Wasser und Öl verhalten.
[0015] Wichtig und wesentlich ist auch das Beleimungsbild der Etiketten, das in einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel in Fig. 1 wiedergegeben ist. Besonders wesentlich ist hierbei,
daß der Leim nicht mit den Schnittkanten des Etiketts in Berührung kommt, da sonst
eine Verklebung mit der Papierfaser gerade in diesem Bereich erfolgt. Neben der für
die Funktion notwendigen Veränderung der Leimpalette zur Vorgabe eines solchen Beleimungsbildes,
läßt sich hierdurch zusätzlich der Leimverbrauch weiter vermindern. Wie Fig. 1 zeigt,
ist das Beleimungsmuster, bzw. die Leimpalette L um den gesamten Umfangrand des Etiketts
B zurückgesetzt, wobei praktisch Werte von 2 bis 5 mm sinnvoll scheinen, wobei der
mittlere Bereich zwischen den oberen und unteren Greiferaussparungen G hier um weitere
2 mm zurückgesetzt ist. Ansonsten besteht, wie dargestellt, die Beleimung aus gerasterten
einzelnen Beleimungsfeldern, die von parallel zur Längsrichtung und parallel zur Querrichtung
verlaufenden leimfreien Bahnen begrenzt sind. Vorzugsweise verlaufen die leimfreien
Bahnen jeweils in Höhe der Greiferaussparungen die bei den bisher bekannten Beleimungen
bereits vorgesehen waren.
[0016] Das Trennmedium ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 über die gesamte Rückseite
des Etiketts gleichmäßig verteilt, und richtet sich hierbei nach dem vorgegebenen
Beleimungsmuster. Wie die schematische Darstellung nach Fig. 2 zeigt, können jedoch
auch für das Trennmedium sogenannte Sollklebstellen in Form von rasterförmig angeordneten
Punkten vorgegeben werden, d.h. Durchbrechungen in der Rückseiten-Trennmittelbeschichtung
durch die der Leimauftrag bis in die Faserstruktur des Etikettenmaterials selbst gelangt.
Solche Sollklebstellen sind für eine Reihe von Anwendungsfällen, insbesondere für
Überprüfungszwecke erwünscht.
[0017] Nachfolgend sind in Form einer Tabelle noch die für die erfindungsgemäße Präparation
der Etiketten erforderlichen Werte, sowohl für Flaschenetiketten als auch Kastenetiketten
zusammengestellt, sowie die das Beschichtungsmedium für die Rückseite der Etiketten
betreffenden Angaben.

1. Aus Papier, Aluminium, Kunststoffolie oder Zusammensetzungen hiervon bestehendes,
mechanisch ablösbares Etikett zum Aufbringen auf Glas- und/oder Kunststoffflaschen
bzw. zur Kennzeichnung handelsfähiger Gegenstände aller Art, wie Flaschenkästen oder
dergleichen mehr, mit wenigstens einer zur Haftung am Gegenstand aktivierbaren Substanz,
die einen in das Etikettenmaterial einarbeitbaren und/oder auf dessen Rückseite auftragbaren,
die mechanische Ablösung ermöglichenden ersten Stoff und einen auf seiner Rückseite
aufgebrachten zweiten gegenüber dem Gegenstand Haftvermittlereigenschaften aufweisenden
Stoff enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Stoff eine schwitzwasserfeste Trennschicht vorgibt, die mit einem
Festkörperanteil von 20 bis 80 % und mit einer Verarbeitungsviskosität von 25 bis
40 sec. (gemessen im 3 mm Frickma-Durchlaufmeßbecher) auf bzw. in die Etikettenrückseite
ganzflächig mit Ausnahme von den rasterförmig angebrachten Sollklebstellen auf- bzw.
eingebracht ist und daß der Klebeigenschaften vermittelnde zweite Stoff in Form eines
vorgebbaren Beleimungsmusters mit entlang der Randkanten des Etiketts zurückgesetzter
Leimpalette derart aufgebracht ist, daß sich für das beschichtete Etikett Ablösungskräfte
ergeben, die bei 8 N (acht Newton) beginnende während des Abzugsvorganges bis hin
zu ca. 2 bzw. 3 N abnehmen.
2. Etikett nach Anspruch 1 aus Papier gegebenenfalls mit Aluminiumbedampfung, dadurch
gekennzeichnet, daß bei einer Gesamtstärke zwischen 35 bis 100 µ die Penetration grösser
als 8 sec. bei einem Cobb-Wert kleiner als 3 g/m² liegt, wobei die genannten Werte
von der Rück- zur Vorderseite des Etiketts gemessen sind, sowie Penetrationsgeschwindigkeiten
größer5 sec von der Vorderzur Rückseite gemessen.
3. Etikett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Aluminium eine Folie zwischen
6 bis 15 µ mit einem Gewicht größer 24 g/m² verwendet wird.
4. Etikett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Kunststoffolie
diese aus Polypropylen besteht mit einer Dicke größer 24 µ und einem Flächengewicht
von mehr als 25 g/m².
5. Etikett nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Beschichtung mittels Tiefdruck, Flexodruck und/oder im Offsetverfahren aufgebracht
sind.
6. Etikett nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Naßauftragsmenge des Beschichtungsmediums auf der Rückseite größer 15µ ist.
1. Mechanically removable label, consisting of paper, aluminium, plastic film or compositions
thereof, for application to glass and/or plastic bottles or for identifying marketable
objects of all kinds such as bottle cases or the like, with at least one substance
activatable for adhesion to the object, which contains a first material that can be
worked into the label material and/or is applicable on the rear thereof and makes
mechanical removal possible, and a second material applied to the rear thereof and
exhibiting adhesion-promoting properties with respect to the object, characterized
in that the first material provides a condensation-free separating layer which, with
a solid proportion from 20 to 80% and a processing viscosity of 25 to 40 sec. (measured
in the 3 mm Frickma flow measurement beaker), is applied to or inserted in the rear
of the label over the whole area with the exception of the intended adhesive points
applied in a grid pattern, and that the second material promoting the adhesive properties
is applied in the form of a predefinable gluing pattern with a glue pallet set back
along the edges of the label in such a way that removal forces arise for the coated
label which, beginning at 8 N (eight Newtons), decrease during the withdrawal process
down to approx. 2 or 3 N.
2. Label according to Claim 1 made of paper, if necessary with aluminium vapour plating,
characterized in that, with an overall thickness between 35 to 100 µ, the penetration
is greater than 8 sec. with a Cobb value smaller than 3 g/m², said values being measured
from the rear to the front of the label, as well as penetration rates greater than
5 sec. measured from the front to the rear.
3. Label according to Claim 1, characterized in that, as the aluminium, a film between
6 and 15 µ with a weight greater than 24 g/m² is used.
4. Label according to Claim 1, characterized in that, where a plastic film is used, it
consists of polypropylene with a thickness greater than 24 µ and a weight per unit
area of more than 25 g/m².
5. Label according to at least one of Claims 1 to 4, characterized in that the coating
is applied by means of gravure, flexographic printing and/or in the offset process.
6. Label according to one or more of Claims 1 to 5, characterized in that the wet application
quantity of the coating medium on the rear is greater than 15 µ.
1. Etiquette mécaniquement détachable, constituée de papier, d'aluminium, de feuille
de matière synthétique ou d'assemblages de ceux-ci et destinée à une application sur
des bouteilles en verre et/ou en matière synthétique ou à la caractérisation d'objets
du commerce de tous types, comme des casiers de bouteilles ou des objets analogues,
comprenant au moins une substance activable pour l'adhésion sur l'objet, qui contient
une première matière incorporable dans la matière d'étiquette et/ou applicable sur
son côté revers et permettant le détachement mécanique et une deuxième matière, appliquée
sur le côté revers de la première et présentant des propriétés d'agent adhérisant
par rapport à l'objet, caractérisée en ce que la première matière fournit une couche
séparatrice résistant à l'eau de condensation qui, avec une fraction de corps solide
de 20 à 80 % et une viscosité de traitement de 25 à 40 secondes (mesurée dans un becher
de mesure de passage de Frickma de 3 mm), est appliquée ou introduite sur ou dans
le côté revers des étiquettes sur toute la surface à l'exception des emplacements
destinés au collage, agencés en forme de réseau, et en ce que la deuxième matière
procurant des propriétés de collage est appliquée sous la forme d'une image d'encollage
prédéterminable à l'aide d'une palette de colle en retrait le long des bords marginaux
de l'étiquette de façon à obtenir pour l'étiquette enduite des forces de détachement
qui, en commençant à 8 N (8 Newton) diminuent pendant le processus d'enlèvement jusqu'à
environ 2 ou 3 N.
2. Etiquette suivant la revendication 1 en papier, éventuellement avec métallisation
à l'aluminium, caractérisée en ce que, pour une épaisseur globale comprise entre 35
et 100 µ, la pénétration est plus grande que 8 secondes pour une valeur de Cobb inférieure
à 3 g/m², les valeurs citées étant mesurées depuis le côté revers vers le côté face
de l'étiquette, des vitesses de pénétration plus grandes que 5 secondes depuis le
côté face vers le côté revers étant mesurées.
3. Etiquette suivant la revendication 1, caractérisée en ce que, comme aluminium, on
utilise une feuille comprise entre 6 et 15 µ et présentant un poids supérieur à 24
g/m².
4. Etiquette suivant la revendication 1, caractérisée en ce que, lors de l'utilisation
d'une feuille de matière synthétique, celle-ci est constituée de polypropylène avec
une épaisseur supérieure à 24 µ et un poids de surface de plus de 25 g/m².
5. Etiquette suivant au moins l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que
l'enduction est appliquée au moyen d'une impression en creux, d'une flexographie et/ou
d'un procédé offset.
6. Etiquette suivant une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que
la quantité d'application au mouillé du milieu d'enduction sur le côté revers est
supérieure à 15 µ.

