[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruches definierten
Gattung.
[0002] Zur Sanierung alter Treppen mit abgenutzten oder auch lediglich aus ausgeschaltem
Beton bestehenden Trittflächen ist es bekannt (DE-U 85 04 095), auf die alten Trittflächen
neue Trittflächenelemente aufzulegen und diese mit besonderen, U-bzw. W-förmigen Profilen
an den Trittflächenelementen und/oder Setzstufen (Stoßbrettern) der alten Treppe durch
Schrauben zu befestigen. Ein Schwachpunkt des bekannten Sanierungskonzepts besteht
darin, daß die Profile aus Stabilitätsgründen aus Metall, insbesondere Aluminium,
bestehen müssen und daher selbst bei Anwendung farbiger oder beschichteter Materialien
optisch sofort auffallen, insbesondere wenn die neuen Trittflächen aus Furnieren,
Folien, Teppichboden od. dgl. bestehen, um sie dadurch in optischer Hinsicht weitgehend
dem vorhandenen Treppenmaterial anzupassen. Das Profil als Ganzes stellt daher, zumal
es eine relativ große Höhe besitzt, in optischer Hinsicht einen sofort auffallenden
Fremdkörper dar, was seine Akzeptanz durch Architekten und Hausbesitzer noch weiter
beeinträchtigt.
[0003] Ein weiteres Problem bei der Sanierung besteht darin, daß alte Treppenstufen häufig
knarren, weil sich die Nut/Feder-Verbindungen zwischen den alten Trittflächenelementen
und Setzstufen gelockert haben. Hier behilft man sich bisher damit, die losen Verbindungen
mit Schrauben fest zu verspannen. Dadurch wird zwar eine vorübergehende Beseitigung
des Knarrens erzielt, doch zeigt die Erfahrung, daß die Knarrgeräusche nach mehr oder
weniger langer Zeit wieder einsetzen, häufig sogar in verstärktem Umfang, weil sich
die Schrauben aufgrund der ständig auf die Treppenstufen einwirkenden Erschütterungen
wieder lösen und dann zusätzlich zu den Nut/Feder-Verbindungen zu Knarrgeräuschen
Anlaß geben.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung der eingangs bezeichneten
Gattung unter Anwendung vergleichsweise einfacher Mittel dahingehend weiterzubilden,
daß die Treppe schnell, mit dauerhaft guter Stabilität und mit einem ansprechenden
äußeren Erscheinungsbild saniert werden kann. Bei Bedarf soll es außerdem möglich
sein, vor der Sanierung auftretende Knarrgeräusche zu vermeiden.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die Merkmale des Anspruches.
[0006] Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung an Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäß sanierte Treppe im Querschnitt;
Fig. 2 die Einzelheit X der Fig. 1 in starker Vergrößerung;
Fig. 3 in einer schematischen, perspektivischen Ansicht ein Mittel zum Vermeiden von
Knarrgeräuschen;
Fig. 4 eine schematische Draufsicht auf eine sanierte Treppe mit einer Abdeckung für
eine gerundete Antrittsstufe;
Fig. 5 eine schematische Ansicht der Fig. 4;
[0007] Nach Fig. 1 und 2 enthält ein erfindungsgemäßes, aus Metall, insbesondere Aluminium
hergestelltes Trittkanten- oder Trittflächenprofil 1 einen oberen Schenkel 2, einen
mittleren Schenkel 3 und einen unteren Schenkel 4. Die Schenkel 2 bis 4 sind im wesentlichen
parallel zueinander angeordnet und meistens unterschiedlich lang. Der mittlere Schenkel
3 ist am längsten, der untere Schenkel 4 ist etwas kürzer. Am kürzesten ist der obere
Schenkel 2, der auf seiner Oberfläche mit einer Riffelung od. dgl. versehen ist. die
eine Rutschsicherung darstellt. Die äußeren Enden der Schenkel 2 bis 4 sind durch
ein Profilteil 6 verbunden, das nach Fig. 1 zwischen dem oberen und mittleren Schenkel
2 bzw. 3 im wesentlichen senkrecht zu diesen verläuft, unterhalb des mittleren Schenkels
3 hohlkehlenartig gewölbt ist und dann längs einer mit kleinem Krümmungsradius ausgebildeten
Abwinklung 7 in den unteren Schenkel 4 übergeht, so daß sich im weitesten Sinne eine
W-Form ergibt. An das freie Ende des unteren Schenkels 4 kann sich noch ein um 90°
abgewinkelter Steg 8 anschließen. Das aus den Schenkeln 2 bis 4, dem Profilteil 6
und dem Steg 8 bestehende Profil 1 wird in einem Stück in großer Länge hergestellt
und dann in Abschnitte mit einer der Breite der zu sanierenden Treppenstufen entsprechenden
Länge geschnitten.
[0008] Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, weist das Profilteil 6 auf seiner Außenseite eine
Aufnahmenut 9 mit einer Breite von beispielsweise 0,6 bis 3 mm auf. Diese Aufnahmenut
9 dient zum Einlegen des oberen Endes einer Deckschicht 10, die in Fig. 1 und 2 strichpunktiert
angedeutet ist und z.B. aus einem Furnier, einer Dekorfolie, einer einfarbigen Folie
od. dgl. besteht. Die Deckschicht 10 schmiegt sich vorzugsweise der Außenseite des
gesamten, unterhalb der Aufnahmenut 9 liegenden Abschnitts des Profilteils 6 sowie
der gesamten Unterseite des unteren Schenkels 4 dicht an und erstreckt sich außerdem
über die gesamte Länge des Profils 1. Vorzugsweise wird die Deckschicht 10 mittels
eines für die Verbindung Aluminium/Holz bzw. Aluminium/Kunststoff geeigneten Spezialklebers
fest mit dem Profil 1 verbunden. Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform
wird die Deckschicht 10 außerdem entsprechend den Wölbungen des Profilteils 6 und
der Abwinklung 7 vorgeformt, damit sich ein dauerhaft guter Sitz ergibt. Die Vorformung
kann unter Erwärmung in Wasserdampf od. dgl, vorgenommen werden. Die Stärke bzw. Dicke
der Deckschicht 10 beträgt wie die der Aufnahmenut 9 vorzugsweise 0,6 bis 3 mm, doch
können für beide auch andere Maße vorgesehen werden. Die Befestigung der Deckschicht
10 am Profil 1 erfolgt zweckmäßig im Werk des Profilherstellers, so daß an der Baustelle
keine zusätzlichen Arbeiten erforderlich sind und nur das fertige Profil 1 eingesetzt
zu werden braucht. Das anhand von Fig. 1 und 2 für eine Treppenstufe 11 beschriebene
Profil wird für alle übrigen Treppenstufen der zu sanierenden Treppe in entsprechender
Weise verwendet, wie in Fig. 1 für eine zweite Treppenstufe 12 dargestellt ist.
[0009] Nachfolgend wird ein Sanierungsverfahren unter Anwendung des erfindungsgemäßen Profils
1 näher erläutert, wobei in der Regel von oben nach unten vorgegangen, d.h. mit der
obersten Treppenstufe begonnen und eine Treppe vorausgesetzt wird, deren Treppenstufen
mit nach vorn über die Setzstufen hinausragenden Trittkanten (Untertritt) versehen
sind.
[0010] Es werden zunächst Trittflächenelemente 14 auf die erforderliche Größe und Form geschnitten,
wobei diese Trittflächenelemente 14 z.B. aus einer Spanplatte, insbesondere einer
feuerhemmenden, zementgebundenen Spanplatte, oder einer Platte aus Holz, Kunststoff,
Marmor, Polymerbeton, furniertem Sperrholz od. dgl. bestehen können. Je nach Fall
können die Oberflächen dieser Platten mit Belägen 15 aus PVC, CV, Linoleum, Teppich,
Nadelfilz, Gummi, Noppenmaterial, Fliesen od. dgl. belegt sein, was auf den Unterseiten
der Trittflächenelemente 14 häufig einen zugehörigen sog. Gegenzug 16 erforderlich
macht. Dieser Gegenzug 16 wird vorzugsweise außerdem mit einer schalldämmenden Schicht
17 aus Kork od. dgl. belegt.
[0011] Zur Montage der neuen Trittstufenelemente 14 werden nun die Oberflächen der alten
Treppenstufen 11 bzw. 12 mit einem Montageschaum eingeschäumt und dann die vorbereiteten
neuen Trittstufenelemente aufgelegt. Sodann werden die zwischen den Schenkeln 3 und
4 befindlichen Hohlräume der entsprechend vorbereiteten Profile 1 wenigstens teilweise
mit Montageschaum 18 gefüllt, während die Hohlräume zwischen den Schenkeln 2 und 3
zumindest teilweise mit einem an das Material der Trittstufenelemente 14 und Profile
1 angepaßten Spezialkleber 19 gefüllt werden. Die Profile 1 werden sodann in der aus
Fig. 1 ersichtlichen Weise montiert, wobei die Vorderkanten der neuen Trittstufenelemente
14 jeweils zwischen den Schenkeln 2 und 3 und die Vorder- bzw. Trittkanten 11a der
alten Treppenstufen 11,12 zwischen den Schenkeln 3 und 4 zu liegen kommen, wobei die
Trittkanten 11a die jeweils zugehörigen Setzstufen 22 nach vorn überragen.
[0012] Die Trittstufenelemente 14 und Profile 1 werden nun mit einer Waage genau ausgerichtet,
und anschließend werden die Stege 8 mittels Schrauben 20 fest mit den Setzstufen 21
(Stoßbrettern) der alten Treppe verschraubt.
[0013] Um zu vermeiden, daß die sanierte Treppe beim Begehen knarrt, wird zwischen die alten
Treppenstufen 11,12 ein das Knarren verhinderndes Mittel eingebracht. Bei der Ausführungsform
nach Fig. 1 besteht dieses Mittel vor allem aus einer neu angebrachten Setzstufe 22,
die zwischen dem Schenkel 4 des Profils 1 der oberen Treppenstufe 11 und dem neuen
Trittstufenelement 14 der jeweils darunter liegenden Treppenstufe 12 eingespannt wird.
Da das Knarren alter Treppen meistens darauf beruht, daß sich die Nut/Feder-Verbindung
23,24 zwischen den alten Setzstufen 21 und den jeweils darüber befindlichen alten
Treppenstufen 11,12 gelockert hat, wird der neuen Setzstufe 22 erfindungsgemäß eine
solche Höhe
h (Fig. 1) gegeben, daß die alte obere Treppenstufe 11 um ein vorgewähltes Maß von
z.B. 2 mm gegenüber der darunter befindlichen, ebenfalls alten Treppenstufe 12 angehoben
und dadurch die Nut/Feder-Verbindung 23,24 um dieses Maß gelöst bzw. entspannt wird.
Die Montage der neuen, erhöhten Setzstufen 22 ist in der Regel durch bloßes Anheben
der jeweils oberen Treppenstufe ohne weiteres möglich. Überraschend hat sich gezeigt,
daß durch diese Maßnahme, d.h. das Auseinanderspreizen der alten Treppenstufen auf
einen Wert, der etwas größer als vor der Sanierung ist, das Knarren alter Treppen
dauerhaft beseitigt werden kann.
[0014] Zur Verbesserung dieses Effekts kann erfindungsgemäß weiter vorgesehen werden, einerseits
den Abstand zwischen den Schenkeln 3 und 4 des Profils 1 so zu wählen, daß der Montageschaum
18 an einer Stelle 25 auch in den Raum zwischen dem Schenkel 4 und der Unterkante
der alten Treppenstufe 11 eindringen kann. Andererseits wird in dem unter der neuen
Setzstufe 22 befindlichen Bereich zwischen der Oberkante der unteren Treppenstufe
12 und dem auf diese aufgelegten neuen Trittstufenelement 14 eine verstärkte Schicht
26 aus Montageschaum aufgebracht, wodurch insgesamt die das Knarren vermeidende Wirkung
verstärkt wird.
[0015] Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 wird als Mittel zur Vermeidung des Knarrens zwischen
einer unteren, alten Treppenstufe 29 und einer oberen, alten Treppenstufe 30 eine
Einrichtung angeordnet, die aus zwei keilförmigen Elementen 31,32 besteht, die z.B.
als Platten mit der Kontur von rechtwinkligen Dreiecken ausgebildet sind, die mit
ihren vorzugsweise gezackten oder geriffelten Hypothenusen aneinanderliegen. Dabei
stützt sich die eine Kathete des Elements 31 an der Oberseite der unteren Treppenstufe
29 und die eine Kathete des anderen Elements 32 an der Oberseite der oberen Treppenstufe
30 ab. Beide Elemente 31,32 werden zunächst provisorisch mittels Schrauben, die durch
parallel zu den Hypothenusen verlaufende Schlitze 33 eingeführt werden, an der alten
Setzstufe 34 befestigt und dann in Richtung der eingezeichneten Pfeile derart verschoben,
daß die obere Treppenstufe etwas angehoben und dadurch das vorgewählte Maß
h erreicht wird. Abschließend werden die Schrauben oder weitere, durch Bohrungen 35
eingeführte Befestigungsschrauben festgezogen. Die längs der Hypothenusen ausgebildeten
Zacken od. dgl. verhindern dabei eine ungewollte Änderung des eingestellten Maßes
h. Die Elemente 31,32 können im übrigen bereits vor der Montage der neuen Trittflächenelemente
14 und Profile 1 montiert werden und daher wahlweise zwischen den alten Setzstufen
und den Stegen, 8 oder zwischen diesen und den neuen Setzstufen 22 montiert werden,
die in diesem Fall lediglich als Verblendungen wirken.
[0016] Nach dem beschriebenen Verfahren könnten im Prinzip auch Profile 1 montiert werden,
die weder die Aufnahmenuten 9 und Deckschichten 10 noch die Stege 8 aufweisen und
mit ihren Schenkeln 4 an den Unterkanten der alten Treppenstufen 11,12 befestigt werden.
Für den Fall, daß ein Mittel zum Verhindern des Knarrens vorgesehen wird, ist die
Anwendung der Profile 1 nach Fig. 1 und 2 aber besonders vorteilhaft. Da diese Mittel
entweder mit einer zusätzlichen Verkleidung, z.B. in Form der neuen Setzstufen 22,
abgedeckt werden müssen oder die neuen Setzstufen 22 selbst das Mittel zur Vermeidung
des Knarrens bilden, können mit Hilfe der Deckschichten 10 dieselben sichtbaren Oberflächen
wie mit Hilfe der Beläge 15 und den Setzstufen 22 erzeugt werden, so daß sich insgesamt
ein gefälliges, durchgehend gleiches Aussehen ergibt.
[0017] Die Antrittsstufen, d.h. die von unten ersten Stufen alter Treppen weisen häufig
an wenigstens einem Ende eine halbkreisförmige Rundung auf, die über die seitlichen
Wangen hinaus erstreckt ist. Das erfindungsgemäße Sanierungskonzept schließt daher
nach Fig. 4 und 5 folgende zusätzliche Maßnahmen ein. Eine zwischen zwei Wangen 36
verlegte, bereits erfindungsgemäß sanierte Treppe weist eine Antrittsstufe 37 auf,
die auf einer Seite gerundet ist. Da das erfindungsgemäße Profil 1 nur längs des geraden
Teils 38 der Antrittsstufe verlegt werden kann, der etwa an einer Stelle 39 endet,
wird erfindungsgemäß an dieser Stelle 39 eine hohlkörperartige Abdeckung 40 angesetzt,
die in der Draufsicht eine im wesentlichen halbkreisförmige Kontur besitzt. Die sichtbare
Stirnwand 41 dieser Abdeckung 40 ist gemäß Fig. 5 so geformt, wie das Profilteil 6
des im Einzelfall verwendeten Profils 1, und daher z.B. mit einer konkav gewölbten
Mantelfläche 41 versehen, so daß sich eine Art hohlzylindrische Halbschale mit der
gewölbten Oberfläche 41 ergibt. Der Radius dieser Abdekkung 40 entspricht dabei der
halben Tiefe der Antrittsstufe 37. Die Abdeckung 40 wird gemäß Fig. 4 an das eine
Ende der alten Treppenstufe angesetzt und mit dieser verklebt oder auf andere Weise
verbunden. Dabei kann die Abdeckung 40 etwa vorhandene Teile der alten Treppenstufe
in sich aufnehmen oder auch aus einem massiven Holzkörper od. dgl. hergestellt werden,
in welchem Fall die alte Treppenstufe entsprechend ausgefräst wird. Ist auf der Antrittsstufe
37 zusätzlich ein Pfosten 42 eines Treppengeländers abgestützt, können das neue Trittflächenelement
und die Abdekkung 40 mit entsprechenden, z.B. halbzylindrischen Ausnehmungen versehen
sein, die den Pfosten 42 in sich aufnehmen. Diese Maßnahme bringt zudem den Vorteil
mit sich, daß der Pfosten 42 bei den Sanierungsarbeiten nicht demontiert zu werden
braucht. Die Höhe der Abdeckung 40 ist so gewählt, daß ihre ebene Oberseite bündig
mit der Oberseite des zugehörigen neuen Trittflächenelements abschließt.
[0018] Im übrigen ist in Fig. 5 mit gestrichelten Linien das Profil 1 nach Fig. 1 angedeutet,
woraus ersichtlich ist, daß die Abdeckung 40 die Außenfläche dieses Profils ohne wesentlichen
sichtbaren Übergang fortsetzen kann. Außerdem kann die neue Setzstufe 22 (Fig. 1)
im Bereich des Bogens durch eine entsprechende, halbringförmige Abdeckung 43 fortgesetzt
werden, die unterhalb der Abdekkung 40 angeordnet wird und wie diese entsprechend
vorgeformt sein kann. Dadurch ist es möglich, im Bereich der Rundungen dieselben Außenflächen
wie mit den Deckschichten 10 (Fig. 1) zu schaffen, insbesondere für beide dieselben
Materialien zu verwenden. Auf die Abdeckung 40 oder die alte Treppenstufe kann vor
der Montage der beschriebene Montageschaum aufgebracht werden, der nach der Aushärtung
eine stabilisierende Schicht 44 (Fig. 5) bildet.
[0019] Die erfindungsgemäße Anbringung der Aufnahmenut ermöglicht es, die meisten sichtbaren
Flächen der Profile mit Deckschichten zu belegen, die in Aussehen und Material an
die Oberflächen der für die Trittflächenelemente und Setzstufen oder sonstigen Treppenbauteile
verwendeten Oberflächenbeschichtungen angepaßt sind. Daher kann der Gesamteindruck
der alten Treppe entweder weitgehend unverändert gelassen oder einheitlich verändert
werden. Dabei brauchen die Deckschichten im unteren Teil nur bis gerade zur neuen
Setzstufe zu reichen. Im oberen Teil reichen die Deckschichten vorzugsweise bis etwa
an die Stelle heran, wo die mittleren Schenkel an die vorderen, stirnseitigen Profilteile
grenzen, da es im allgemeinen toleriert wird, daß sanierte Treppenstufen eine Abschlußkante
aufweisen, die aus einem Metall oder einem im Vergleich zur übrigen Treppe unterschiedlichen
Material besteht. Im übrigen bringt die Aufnahmenut den Vorteil mit sich, daß sie
das Eindringen von Wasser, z.B. beim Reinigen, in die Zwischenräumen zwischen den
Profilen und den Deckschichten und damit ein etwaiges Aufquellen der Deckschichten
verhindern. Außerdem werden vorstehende Deckschichtkanten oder aufwendige Arbeitsschritte
zum sauberen Abfräsen der Deckschichten an ihren Enden vermieden.
[0020] Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, die
sich auf vielfache Weise abwandeln lassen.
1. Vorrichtung zum Sanieren von Treppen mit einem Trittflächenprofil (1, 46, 74, 82),
das drei im wesentlichen übereinander und parallel zueinander angeordnete Schenkel
(2, 3, 4) und ein dieses verbindendes Profilteil (6, 46, 74, 85) aufweist,
wobei der obere und der mittlere Schenkel (2, 3) zum Umgreifen eines neuen Trittflächenelements
(14) und der mittlere und der untere Schenkel (3, 4) zum Umgreifen einer vorspringenden
Trittkante (11a) der Treppe bestimmt sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Profilteil (6, 46, 74, 85) auf seiner Sichtseite eine einzige zur Aufnahme
eines Endes, z.B. des oberen Endes, einer Deckschicht (10, 87) bestimmte Aufnahmenut
(9, 83, 90) aufweist, und
daß das Profilteil (6, 46, 74, 85) zum unteren Schenkel (4) hin konkav gewölbt ausgebildet
ist sowie nach hinten verläuft.
1. A device for renovating stairs, having a tread profile (1, 46, 74, 82) which has three
arms (2, 3, 4) - arranged substantially one above the other and parallel to one another
- and a profile part (6, 46, 74, 85) connecting the arms, the upper and the middle
arms (2, 3) being intended to grip around a new tread element (14) and the middle
and the lower arms (3, 4) being intended to grip around a projecting step edge (11a)
of the step, characterised in that the profile part (6, 46, 74, 85) has - on its visible
side - single receiving groove (9, 83, 90) intended to receive one end, e.g. the upper
end, of a cover layer (10, 87), and in that the profile part (6, 46, 74, 85) is curved
concavely towards the lower arm (4) and extends towards the rear.
1. Dispositif pour restaurer des escaliers au moyen, d'un profilé de surface de marche
(1, 46, 74, 82) qui comporte trois ailes (2, 3, 4) disposées sensiblement les unes
au-dessus des autres et parallèlement entre-elles, ainsi qu'une partie de profilé
(6, 46, 74, 85) qui les relie, l'aile supérieure et l'aile centrale (2, 3) étant destinées
à enserrer un nez de marche (14), et l'aile centrale et l'aile inférieure (3, 4) étant
destinées à enserrer un nez de marche en saillie (lla) de l'escalier,
caractérisé en ce que la partie de profilé (6, 46, 74, 85) présente, sur son côté visible, une
seule rainure de logement (9, 83, 90) destinée à recevoir une extrémité, par exemple
l'extrémité supérieure, d'une couche de recouvrement (10, 87), et
en ce que la partie de profilé (6, 46, 74, 85) est d'une configuration cintrée concave
vers l'aile inférieure (4), et s'étend vers l'arrière.