[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrische Steuer-Schalteinrichtung für an einer senkrechten
Wand montierte Schrank- und/oder Tischmöbel, deren Positionen an der Wand elektromechanisch
veränderbar sind, derart, daß ein oder mehrere nebeneinander oder übereinander angeordnete
Hängeschränke bzw. Tische jeweils zwischen einer oberen Endlage und einer unteren
Endlage verstellbar und innerhalb der Verstellstrecke in jeder beliebigen Position
feststellbar sind, wobei ein oder mehrere in gleicher Höhe angeordnete Hängeschränke
und/oder ein oder mehrere unter den Hängeschränken jeweils in gleicher Höhe angeordnete
Tische jeweils mit einer an sich bekannten Rohrwelle mit einem darin verdrehsicher
angeordneten, aus einer üblichen Netzstromleitung gespeisten Antriebsmotor kraftschlüssig
verbunden sind und wobei der Antriebsmotor in an sich bekannter Weise mit einer selbsttätigen
Abschalteinrichtung jeweils für die obere und die untere Endlage der Verstelleinrichtung
ausgestattet ist.
[0002] Durch das DE-GM 86 27 923 ist ein derartiges Schrank- und/oder Tischmöbel bekannt
geworden, welches auch auf Ausstellungen gezeigt und in Funktion vorgeführt wurde.
Dabei ist an der Frontseite wenigstens eines Möbelteils, beispielsweise eines Tisches,
ein Tastschalter-Satz angeordnet, an dem die Netzstromleitung mit beispielsweise
220 V anliegt, aus der auch der bzw. die Motoren für den Antrieb der Rohrwelle bzw.
Rohrwellen gespeist werden.
[0003] Eine solche Steuer-Schalteinrichtung ist zwar konstruktiv sehr einfach. Die die Möbel
benutzende Person drückt den für eine bestimmte Bewegung - aufwärts oder abwärts
- eines Möbelteils bzw. einer Möbelzeile zuständigen Tastschalter solange, bis das
Möbelteil bzw. die Möbelzeile sich in der gewünschten Position befindet, wo sie bei
Loslassen des Tastschalters stehenbleibt.
[0004] Eine solche einfache Steuer-Schalteinrichtung hat aber auch erhebliche Nachteile:
Sie birgt Gefahren in sich, sowohl für die die Möbel benutzenden Personen, als auch
für die Möbel selbst und darauf abgestellte Gegenstände. Ganz abgesehen von den Gefahren,
die für Menschen von einem Tastschaltersatz ausgehen, an dem unmittelbar eine Netzspannung
von 220V anliegt, kann es zu Unfällen durch versehentliches Drücken falscher Tastschalter
und somit ungewollten Bewegungen der Möbelteile kommen. Diese können nicht nur erhebliche
Verletzungen von Personen zur Folge haben, sondern auch Materialschäden.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine elektrische Steuer-Schalteinrichtung
für Möbel der im Oberbegriff des Anspruchs 1 und eingangs der Beschreibung definierten
Gattung zu schaffen, bei der die vorbeschriebenen Mängel der bekannten Steuer-Schalteinrichtungen
beseitigt sind. Es sollen die Gefahren für an den Möbeln hantierende Personen ausgeschlossen
sein, die an sich schon von einer manuell zu betätigenden Schalteinrichtung ausgehen,
an der unmittelbar die Netzspannung von 220 V anliegt. Es soll insbesondere auch ausgeschlossen
sein, daß es durch Fehlbedienungen zu Verletzungen von Menschen oder Materialschäden
kommt. Dabei sollen die Bedienungselemente der Steuer-Schalteinrichtung im Ruhezustand
absolut stromlos sein. Schließlich soll die Steuer-Schalteinrichtung konstruktiv einfach
und billig herstellbar sein.
[0006] Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Steuer-Schalteinrichtung
die Merkmale in Form von Baugruppen gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruch 1
aufweist.
[0007] Weitere Merkmale der Erfindung und alternative Detaillösungen gehen aus den Ansprüchen
2 bis 12 hervor.
[0008] Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnung
in Aufbau und Funktion, die an sich für den Fachmann bereits in den Schaltbildern
erkennbar sind, näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 Ein Schaltbild des Vorschaltgerätes;
Fig. 2 ein Schaltbild einer Bedienungseinheit;
Fig. 3 ein Schaltbild des elektronischen Zwischenteils;
Fig. 4 ein Schaltbild des Steuerteils nebst Antriebsmotor;
Fig. 5 ein Schaltbild einer Sicherheits-Abschalt einrichtung;
Fig. 6 ein Schaltbild einer Bedienungseinheit mit Infrarot-Fernbedienungseinrichtung;
Fig. 7 Ein Schaltbild einer Einschaltverzögerung.
[0009] Ein Vorschaltgerät (Fig. 1) mit einem Transformator 1 ist mit der Primärseite des
Transformators an eine 220 V-Wechselstrom-Netzleitung anschließbar. In dem Anschlußteil
2 ist ein Netzschalter 3 vorgesehen. In die Phase 2a der Netzleitung ist eine Sicherung
4 eingebaut. Phase 2a und Null-Leiter 2b der Netzleitung sind durch eine Leitungsbrücke
mit einer Kontrollleuchte 5 verbunden, welche die Betriebsbereitschaft des Vorschaltgerätes
anzeigt.
Der Transformator 1 transformiert den 220 V-Netzstrom in einen 15 V-Schwachstrom.
An seiner Sekundärseite ist ein Brückengleichrichter 6 in Form einer Graetz-Schaltung
angeschlossen, durch den der 15 V-Wechselstrom in einen Schaltstrom gleichgerichtet
wird. In der vom Gleichrichter 6 kommenden +-Phase 6a ist als Spannungs-Stabilisator
ein Ic 7 angeordnet. Zwischen der +-Phase 6a und der --Phase 6b des Schaltstromkreises
sind vor dem UND-Glied 7 ein Siebkondensator 8 und nach dem UND-Glied 7 ein Entstör-Kondensator
9 eingeschlossen.
Am Eingang der vom Vorschaltgerät (Fig. 1) kommenden Schaltstromleitung ist in deren
+-Phase 6a ein Schlüsselschalter 10 angeordnet, mit dem die nachgeordnete Bedienungseinheit
(Fig. 2) für unbefugte Benutzung abgeschlossen werden kann. Hinter dem Schlüsselschalter
10 sind zwischen +-Phase 6a und --Phase 6b der Schaltstromleitung eine Leuchtdiode
11 mit einem Vorwiderstand 12 zur Strombegrenzung für die Leuchtdiode eingeschaltet.
Das Signal der Leuchtdiode 11 nach Anschließen der +-Phase 6a durch den Schlüsselschalter
10 zeigt die Betriebsbereitschaft der Bedienungseinheit an.
[0010] In der +-Phase 6a der Schaltstromleitung sind zwei Tastschalter 13, 14 angeordnet,
von denen der eine Tastschalter 13 für die Aufwärtsbewegung der Antriebseinrichtung
und der andere Tastschalter 14 für die Abwärtsbewegung der Antriebseinrichtung vorgesehen
ist. Von jedem Tastschalter 13, 14 - jedoch von diesem räumlich getrennt - führt ein
Zweig 6.1a für die Aufwärtsbewegung der Antriebseinrichtung bzw. 6.2a für die Abwärtsbewegung
der Antriebseinrichtung zu einem elektronischen Zwischenteil (Fig. 3).
Zwischen den beiden Tastschaltern 13, 14 ist ein Leitungskreuz 15 angeordnet, dessen
einer Schenkel 15a bei Betätigung des Tastschalters 13 eine Verbindung der +-Phase
6a der Schaltstromleitung zu dem Zweig 6.1a für die Aufwärtsbewegung der Antriebseinrichtung
bildet und dessen anderer Schenkel 15b bei Betätigung des Tastschalters 14 eine Verbindung
der +-Phase 6a zu dem anderen Zweig 6.2a für die Abwärtsbewegung der Antriebseinrichtung
bildet.
Durch das Leitungskreuz 15 wird ausgeschlossen, daß durch gleichzeitiges Drücken beider
Tastschalter 13, 14 auch gleichzeitig beide Zweige 6.1a und 6.2a der +-Phase 6a mit
Schaltstrom beaufschlagt werden. Es ist vielmehr so, daß sowohl dann, wenn beide Tastschalter
13, 14 nicht gedrückt sind, als auch dann, wenn beide Tastschalter gedrückt werden,
die nachfolgenden Teile der Steuer-Schalteinrichtung völlig stromlos sind.
[0011] In dem elektronischen Zwischenteil (Fig. 3) ist in dem für die Abwärtsbewegung der
Antriebseinrichtung bestimmten Zweig 6.2a der +-Phase 6a der Schalstromleitung ein
UND-Glied 16 angeordnet. Dieses erzeugt an seiner Ausgangsseite 16a nur dann ein Signal,
wenn an seinen beiden Eingängen - dem Zweig 6.2a der Schaltstromleitung und dem Eingang
16b, der mit einer am bewegten Möbelteil angeorneten Sicherheits-Abschalteinrichtung
(Fig. 5) verbunden ist - gleichzeitig ein Signal anliegt.
[0012] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel, welches für einen Hängeschrank oder eine
Zeile von in gleicher Höhe nebeneinander angeordneten und gemeinsam bewegten Hängeschränken
gedacht ist, wird die Abwärtsbewegung auch bei fortwährendem - gegebenenfalls versehentlichen-Drücken
des Tastschalters 13 zwangsläufig durch einen im Antriebsmotor der Rohrwelle vorhandenen
Endschalter beendet. Daher sind in dem elektronischen Zwischenteil (Fig. 3) in dem
Zweig 6.1a der +-Phase 6a keine Bauelemente für eine Sicherheitsabschaltung in der
Aufwärtsbewegung vorgesehen.
[0013] An den Enden der Zweige 6.1a und 6.2a der Schalstromleitung sind jeweils ein Transistor
17, 18 angeordnet. Vor diesen Transistoren sind in jedem Zweig 6.1a, 6.2a der Schalstromleitung
je zwei Widerstände 19, 20 bzw. 21, 22 angeordnet, von denen jeweils der eine Widerstand
19 bzw. 21 an der --Phase anliegt. Die Widerstands-Paare 19, 20 bzw. 21, 22 bilden
jeweils einen Spannungsteiler, unter anderem zur Spannungsbegrenzung an der Basis
der nachgeordneten Transistoren 17, 18.
[0014] Dem elektronischen Zwischenteil (Fig. 3) folgt in der Steuer-Schalteinrichtung ein
Steuerteil (Fig. 4) mit je einem Relais 23, 24 an den Enden der Zweige 6.1a und 6.2a
der Schalstromleitung. Durch die Relais 23, 24 wird der Schaltstromkreis galvanisch
von dem den Antriebsmotor 25 speisenden 220 V-Netzstrom getrennt.
[0015] Die Transistoren 17, 18 funktionieren hier als Schalter für die Relais 23, 24. Zwischen
ihnen und den Relais sind in den Zweigen 6.1a und 6.2a der Schalstromleitung je eine
Diode 26, 27 angeordnet, die von den Relais-Spulen kommende Induktionsspannungen
kurzschließen und somit die Transistoren schützen.
[0016] In der an die Relais 23, 24 geführten Phase 28 der den Antriebsmotor 25 speisenden
220 V-Netzstromleitung ist bei jedem Relais ein Schalter 29, 30 angeordnet, von dem
- räumlich getrennt - ein Zweig 28a, 28b der Phase 28 zum Antriebsmotor 25 führt.
Der eine Zweig 28a ist für die Aufwärtsbewegung und der andere Zweig 28b für die Abwärtsbewegung
des Antriebsmotors 25 bestimmt. Zwischen den beiden Schaltern 29, 30 ist ein Leitungskreuz
31 angeordnet, durch das die Phase 28 des Betriebsstromes für den Antriebsmotor 25
je nach Aktion des einen oder anderen Relais 23, 24 auf den Zweig 28a für die Aufwärtsbewegung
oder auf den Zweig 28b für die Abwärtsbewegung des Antriebsmotors 25 geleitet wird.
Bei Betätigung des Schalters 29 durch das Relais 23 wird die Phase 28 über den Schalter
30 und den Schenkel 31a des Leitungskreuzes 31 auf den Zweig 28a der Phase des Betriebsstromes
für die Aufwärtsbewegung des Antriebsmotors 25 gelenkt. Wird der Schalter 29 durch
das Relais 24 betätigt, so wird die Phase 28 über den Schalter 29 und den Schenkel
31b des Leitungskreuzes auf den Zweig 28b der Phase für die Abwärtsbewegung des Antriebsmotors
25 geleitet. Im Ruhezustand der Steuerschalteinrichtung ist zwangsläufig die Phase
28 des Betriebsstromes für den Antriebsmotor 25 unterbrochen.
[0017] An der Unterseite eines in der Zeichnung nicht dargestellten Hängeschranks bzw.
einer Hängeschrankzeile ist eine Sicherheitsabschalteinrichtung (Fig. 5) angeordnet.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist dies eine an sich bekannte Flächen-Lichtschranke
32, deren Sender 32 a und Empfänger 32b an den Schaltstromkreis angeschlossen sind.
Der vom Empfänger 32b ausgehende Signalübermittler 33 ist mit dem zweiten Eingang
16b des UND-Gliedes 16 im elektronischen Zwischenteil (Fig. 3) verbunden. Sobald beim
Abwärtsfahren des Hängeschrankes bzw. der Hängeschrankzeile die Lichtschranke 32 einen
Gegenstand erfaßt, wird der Lichtstrahl unterbrochen; das vom Empfänger 32b über den
Signalübermittler 33 zum UND-Glied 16 im elektronischen Zwischenteil (Fig. 3) laufende
Signal fällt aus; der nachgeornete Transistor 18 erhält keinen Strom mehr; das zugehörige
Relais 24 öffnet den Schalter 30; die Phase 28 zur Speisung des Antriebsmotors 25
wird unterbrochen; der Antriebsmotor steht sofort still und der Hängeschrank bzw.
die Hängeschrankzeile verbleibt in der im Augenblick der Abschaltung erreichten Stellung.
Eine weitere Abwärtsbewegung ist erst dann wieder möglich, wenn das Hindernis unter
dem Schrank beseitigt worden ist, wozu gegebenenfalls der Schrank durch Betätigen
des "Aufwärts"-Schalters 13 an der Bedienungseinheit (Fig. 2) zunächst angehoben werden
muß.
Statt der Lichtschranke 32 kann auch eine andere Art von Flächenschalter in der Sicherheits-Abschalteinrichtung
verwendet werden.
[0018] Die Erfindung ist nicht auf das vorbeschriebene Ausführungsbeispiel mit den in der
Zeichnung dargestellten Schaltbildern beschränkt. So kann beispielsweise die Bedienungseinheit
(Fig. 2) anstelle oder zusätzlich zu der Tastschalterbedienung eine an sich bekannte
Infrarot-Fernbedienung enthalten. Ein entsprechendes Schaltbild ist in Fig. 6 dargestellt.
[0019] Eine erfindungsgemäße Steuer-Schalteinrichtung kann auch mehrere übereinander angeordnette
Möbel oder Möbelzeilen umfassen, z.B. einen Steuerteil für einen Hängeschrank oder
Hängeschrankzeile und einen Steuerteil für ein darunter angeordnetes Tischmöbel oder
Tischmöbelzeile. Dabei kann das Steuerteil für die unteren Möbel genauso ausgebildet
sein, wie die vorbeschriebene Einrichtung für einen Hängeschrank oder eine Hängeschrankzeile.
Dabei sind die Baugruppen der Schalteinrichtung so zu verbinden, daß die Sicherheitsabschalteinrichtung
an der Unterseite des Hängeschrankes bzw. der Hängeschrankzeile auch dann - und zwar
in der gleichen wie vor beschriebenen Weise - zur Wirkung kommt, wenn bei einer Aufwärtsbewegung
des Tischmöbels ein daraufstehender Gegenstand in ihren Bereich gelangt. Dabei wird
dann der Antriebsmotor des Tischmöbels abgeschaltet.
[0020] Eine Vervollkommnung der erfindungsgemäßen Steuer-Schalteinrichtung besteht darin,
daß im elektronischen Zwischenteil (Fig. 3) in jedem Schaltzweig 6.1a, 6.2a eine Einschaltverzögerung
angeordnet ist, wie sie beispielsweise aus dem Schaltbild gem. Fig. 7 ersichtlich
ist. Dazu ist zunächst in den +-Phasen außer dem Widerstand 20 in dem Schaltzweig
6.1a ein weiterer Widerstand 20a in dem Schaltzweig 6.2a vorgesehen. Diese beiden
Widerstände 20 und 20a bilden zusammen mit je einem Elektrolyt-Kondensator 34, 35,
die beide gegen die --Phase geschaltet sind, an sich bekannte Zeitglieder. Diese wirken
so, daß erst nach einer bestimmten Aufladungszeit der Elektrolyt-Kondensatoren 34,
35 sich ein Spannungspegel an den Schaltstufen am Eingang 6.1b zum Transistor 17 und
am Eingang 6.2b zum UND-Glied 16 aufbaut, wonach diese Schaltelemente und der dem
UND-Glied 16 nachgeordnete Transistor 18 durchschalten. Somit werden die Relais 23,
24 zeitverzögert angesteuert. Vor den Relais 23, 24 ist je ein HF-Kondensator 36,
37 angeordnet. Diese verhindern bzw. unterdrücken eine HF-Schwingung der Transistoren
17, 18.
1. Elektrische Steuer- und Schalteinrichtung für an einer senkrechten Wand montierte
Schrank- und/oder Tischmöbel, deren Postionen an der Wand elektromechanisch veränderbar
sind, derart, daß ein oder mehrere nebeneinander oder übereinander angeordnete Hängeschränke
bzw. Tische jeweils zwischen einer oberen Endlage und einer unteren Endlage verstellbar
und innerhalb der Verstellstrecke in jeder beliebigen Postion festsellbar sind, wobei
ein oder mehrere in gleicher Höhe angeordnete Hängeschränke und/oder ein oder mehrere
unter den Hängeschränken jeweils in gleicher Höhe angeordnete Tische jeweils mit einer
an sich bekannten Rohrwelle mit einem darin verdrehsicher angeordneten, aus einer
üblichen Netzstromleitung gespeisten Antriebsmotor kraftschlüssig verbunden sind
und wobei der Antriebsmotor in an sich bekannter Weise mit einer selbsttätigen Abschalteinrichtung
jeweils für die obere und die untere Endlage der Verstelleinrichtung ausgestattet
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie folgende Merkmale in Form von Baugruppen aufweist:
a) Ein an eine 220 V-Wechselstrom-Netzleitung (2) anschließbares Vorschaltgerät (Fig.
1) mit einem Transformator (1), der den 220 V Wechselstrom in einen 15 V Schwachstrom
transformiert und mit einem dem Transformator (1) nachgeschalteten Gleichrichter (6),
in dessen +-Phase ein als Spannungs-Stabilisator wirkendes IC angeordnet ist;
b) eine an die Schaltstromleitung (6a, 6b) am Ausgang des Vorschaltgerätes angeschließbare
oder mit diesem fest verbundene Bedienungseinheit (Fig. 2) mit einem Tastschalter-Paar
(13, 14) für eine Antriebseinrichtung mit einer Rohrwelle und einem darin angeordneten
Antriebsmotor (25), welches in die +-Phase (6a) der Schaltstromleitung eingeschlossen
ist, wobei jeweils der eine Tastschalter (13) für die Aufwärtsbewegung und der andere
Tastschalter (14) für die Abwärtsbewegung der Antriebseinrichtung vorgesehen ist und
wobei von jedem Tastschalter (13, 14) die +-Phase (6a) des Schaltstromkreises in getrennten
Zweigen (6.1a, 6.2a) weiterläuft und wobei zwischen beiden Tastschaltern (13, 14)
ein Leitungskreuz (15) angeordnet ist, welches nur bei Betätigung eines der beiden
Tastschalter (13 oder 14) die Weiterleitung des Schaltstromes in Richtung Antriebsmotor
(25) ermöglicht;
c) ein an die Leitungszweige (6.1a, 6.2a) der Bedienungseinheit (Fig. 2) anschließbares
oder mit diesen fest verbundenes elektronisches Zwischenteil (Fig. 3), wobei wenigstens
in der +-Phase (6.2a) der Schaltstromleitung für die Abwärtsbewegung der Antriebseinrichtung
ein UND-Glied (16) in Form eines Ic angeordnet ist, welches ein Signal an seiner Ausgangsseite
(16a) erzeugt, wenn an seinen beiden Eingängen (6.2a, 16b), von denen der eine Eingang
(16b) mit einer Sicherheits-Abschalteinrichtung (Fig. 5) verbunden ist, gleichzeitig
ein Signal anliegt und wobei am Ausgang des elektronischen Zwischenteils in jedem
Zweig (6.1a, 6.2a) der +-Phase ein Transistor (17, 18) als Schaltelement angeordnet
ist;
d) ein an die Transistoren (17, 18) des elektronischen Zwischenteils anschließbares
oder mit diesen fest verbundenes Steuerteil (Fig. 4) mit je einem Relais an den Enden
der Zweige (6.1a, 6.2a) der +-Phase des Schaltstromkreises, wodurch dieser von der
den Antriebsmotor (25) speisenden 220 V-Netzleitung galvanisch getrennt wird, wobei
in der Phase (28) der 220 V-Netzleitung je ein von einem Relais (23) bzw. (24) betätigter
Motorschalter (29, 30) für die Aufwärtsbewegung und für die Abwärtsbewegung der Antriebseinrichtung
angeordnet ist und zwischen den beiden Motorschaltern (29, 30) sich ein Leitungskreuz
(31) befindet, welches nur bei Betätigung eines der beiden Motorschalter (29,30) das
Einschalten des Antriebsmotors (25) in Aufwärtsrichtung oder in Abwärtsrichtung ermöglicht;
e) wenigstens eine an der Unterseite eines Hängeschrankes bzw. einer Hängeschrankzeile
angeordnete Sicherheits-Abschalteinrichtung (Fig. 5), die eine Schleife in der Leitung
an den zweiten Eingang (16b) zum UND-Glied (16) bildet und bei Betätigung die Stromzufuhr
zum zweiten Eingang (16b) des UND-Gliedes unterbricht.
2. Elektrische Steuer-Schalteinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Gleichrichter (6) im Vorschaltgerät als Brückengleichrichter in Form einer
Graetz-Schaltung ausgebildet ist, wobei in der +-Phase (6a) des Schaltstromkreises
zwischen dem Brückengleichrichter (6) und dem UND-Glied (7) ein Siebkondensator (8)
und hinter dem UND-Glied (7) ein Entstörkondensator (9) angeordnet sind.
3. Elektrische Steuer-Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet.
daß in der Netzleitung (2) zum Transformator (1) ein Netzschalter (3) und eine Sicherung
(4) angeordnet sind.
4. Elektrische Steuer-Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Eingang der +-Phase (6a) der Steuerstromleitung in die Bedienungseinheit
(Fig. 2) ein Schlüsselschalter (10) vorgesehen ist.
5. Elektrische Steuer-Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der +-Phase (6a) und der --Phase (6b) des Steuerstromkreises vor den
Tastschaltern (13, 14) eine Leitungsbrücke mit einer Leuchtdiode (11) als Betriebsbereitschaftssignal
angeordnet ist, wobei zwischen dieser und der +-Phase (6a) ein Vorwiderstand (12)
zur Strombegrenzung für die Leuchtdiode (11) vorgesehen ist.
6. Elektrische Steuer-Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bedienungseinheit (Fig. 2) eine an sich bekannte Infrarot-Fernbedienungseinrichtung
(Fig. 6) enthält.
7. Elektrische Steuer-Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den Zweigen (6.1a, 6.2a) der +-Phase des Schaltstromkreises vor den Transistoren
(17, 18) jeweils ein am Schaltstrom-Minus anliegender, als Spannungsteiler und zur
Unterdrückung von Störungen dienender Widerstand (19, 21) und zur Strombegrenzung
ein weiterer Widerstand (20, 22) angeordnet sind.
8. Elektrische Steuer-Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Zweig (6.2a) der +-Phase des Schaltstromkreises für die Abwärtsbewegung
des Antriebsmotors (25) vor dem UND-Glied (16) ein am Schaltstrom-Minus anliegender
Widerstand (21a) angeordnet ist, der elektrische Aufladungen und andere Störungseinflüsse
von der +-Phase des Schaltstromkreises verhindert, wobei am zweiten Eingang (16b)
zum UND-Glied (16) ein sogenannter "Pull-Up"-Widerstand (21b) zur Verhinderung von
Kurzschlüssen bei Schaltvorgängen - einschließlich der Sicherheits-Abschaltungen
- angeordnet ist.
9. Elektrische Steuer-Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß in den Zweigen (6.1a, 6.2a) der +-Phase des Steuerstromkreises zwischen den Transistoren
(17,18) des elektronischen Zwischenteils (Fig. 3) und den Relais (23, 24) des Steuerteils
(Fig. 4) je eine Schutzdiode (6, 27) angeordnet ist.
10. Elektrische Steuer-Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sicherheits-Abschalteinrichtung (Fig. 5) bzw. wenigstens eine der Sicherheits-Abschalteinrichtungen
als an sich bekannte Lichtschranken-Schalteinrichtung (32, 32a) ausgebildet ist.
11. Elektrische Steuer-Schalteinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß im elektronischen Zwischenteil (3) an jedem Schaltpunkt (6.1a, 6.2a) eine Einschaltverzögerung
(Fig. 7) angeordnet ist, wobei in den +-Phasen der Widerstand (20) in dem Schaltzweig
(6.1a) und ein weiterer Widerstand (20a) in dem Schaltzweig (6.2a) zusammen mit je
einem Elektrolyt-Kondensator (34, 35), die beide gegen die --Phasen geschaltet sind,
an sich bekannte Zeitglieder bilden und wobei zwischen den Transistoren (17, 18) und
den Relais (23, 24) je ein HF-Kondensator (36, 37) angeordnet ist.
12. Elektrische Steuer-Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastschalter (13, 14) an der Bedienungseinheit (Fig. 2) mit an sich bekannten
Sensortasten ausgestattet sind.