| (19) |
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(11) |
EP 0 314 894 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.04.1991 Patentblatt 1991/15 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.09.1988 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)5: B26B 1/08 |
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| (54) |
Sicherheits-Karton-Messer
Cardboard safety cutter
Couteau de sécurité pour carton
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
31.10.1987 DE 3736968
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.05.1989 Patentblatt 1989/19 |
| (73) |
Patentinhaber: MARTOR-ARGENTAX E.H. Beermann KG |
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D-42648 Solingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Beermann, Ewald Helmut
D-5650 Solingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Ostriga, Harald et al |
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Patentanwälte Ostriga & Sonnet
Postfach 20 16 53 42216 Wuppertal 42216 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-B- 2 736 395 US-A- 1 521 084 US-A- 3 999 290
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GB-A- 523 642 US-A- 2 632 244 US-A- 4 089 112
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Messer mit hohlem Griffkörper, in welchem ein stationäres
Halte-und Führungselement aufgenommen ist, das endseitig aus dem Griffkörper hinausragt,
in welchem außerdem zu diesem relativ verschieblich eine Klingenhalterung aufgenommen
ist, welche über eine Zugfeder mit dem stationären Halte- und Führungselement verbunden
ist.
[0002] Ein derartiges Messer ist aus der DE-B-27 36 395 bekannt. Das Messer ist in seiner
Arbeitsstellung bei ausgefahrener Klinge durch eine nach außen ragende Betätigungshandhabe
durch Daumen-Querdruck arretierbar. Bei Freigabe der Handhabe wird die Klingenhalterung
samt Klinge durch den Federzug in den hohlen Messergriff zurückgeführt. Dieses Merkmal
stellt ein wesentliches Sicherheitsmoment gegenüber Verletzungen der Bedienungsperson
dar. Als verbesserungsbedürftig wird jedoch der aufwendige, in bestimmten Zeitintervallen
durchzuführende Klingenwechsel empfunden. Der Vorgang sollte rascher durchführbar
sein. Zudem ist die Bauweise des bekannten Messers recht aufwendig, so daß es nur
in bevorzugten Anwendungsbereichen, dort indes mit erheblichem Vorteil, eingesetzt
werden kann.
[0003] Angesichts dieser Problematik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Messer
der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß sich der Klingenwechsel in einfacher
Weise rasch und gefahrlos durchführen läßt. Außerdem wird eine einfache, weniger kostenaufwendige
Bauform angestrebt, die Voraussetzung für ein in vielen Arbeitsgebieten, insbesondere
beim Aufschneiden von Kartons, einsetzbares Messer bildet.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die im Kennzeichen des Hauptanspruches
angegebenen Merkmale, wobei hinsichtlich bevorzugter Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Messers auf die Merkmale der Unteransprüche verwiesen wird.
[0005] Nach der Erfindung ist das Messer so ausgebildet, daß der Griffkörper eine im Querschnitt
im wesentlichen rechteckförmige Griffhülse darstellt und am dem Halte- und Führungselement
abgewandten, klingenseitigen Ende Eingriffsaussparungen aufweist, in welche die aus
zwei die Klinge zwischen sich einschließenden Seitenelementen bestehende Klingenhalterung
hineinragt. Damit ist die Klingenhalterung durch bloßes Herausziehen des Halte- und
Führungselementes aus der Griffhülse ohne weiteres zugänglich, so daß der angestrebte
rasche Klingenwechsel ermöglicht wird.
[0006] Von der US-A-1 521 084 ist ein Messer ohne Zugfeder bekannt, dessen Griffkörper als
im Querschnitt rechteckförmige Griffhülse ausgebildet ist. Die bekannte Griffhülse
weist im Unterschied zum Erfindungsgegenstand an einer Stirnseite einen Boden auf.
Zudem weist das bekannte Messer weder eine mit dem Erfindungsgegenstand vergleichbare
Klingenhalterung noch griffkörperseitig Eingriffsaussparungen auf.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist ein Seitenelement der Klingenhalterung
zwei Führungsrippen auf, die von Führungsnuten des stationären Halteelementes gleitend
aufgenommen sind. Ein Verkanten der Klingenhalterung, die zu einem Verklemmen der
Klinge und damit zu einer Verletzungsgefahr führen könnte, ist hierdurch ausgeschlossen.
Zweckmäßigerweise trägt eine der Führungsrippen endseitig einen Anschlag, der in eine
längliche Durchbrechung innerhalb des stationären Halteelementes eingreift. Diese
längliche Durchbrechung stellt damit eine Bewegungsbegrenzung für die Verschiebung
der Klingenhalterung dar. Bei Anlage des Anschlages am vorderseitigen Ende der Durchbrechung
befindet sich die Klinge in Arbeitsstellung.
[0008] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung mündet die zweite Führungsnut an
ihrem rückwärtigen Ende in einer Durchbrechung des stationären Halte- und Führungselementes.
Diese Ausgestaltung ermöglicht ein Kippen bzw. Verschwenken des die Führungsrippen
tragenden Seitenteils der Klingenhalterung nach oben. Bei einem Klingenwechsel ist
es somit nicht mehr erforderlich, Teile der Klingenhalterung vollständig zu lösen
und abzulegen. Durch ein Kippen des Seitenteils um 90° nach oben greifen die beiden
Führungsrippen in die jeweiligen Durchbrechungen des Halte- und Führungselementes
ein und geben die Klinge frei, die nunmehr ausgewechselt oder gewendet werden kann.
Nach einem Zurückklappen des Seitenteils ist die Klinge gesichert, und nach dem Einschieben
in die Griffhülse kann das Messer erneut eingesetzt werden.
[0009] Das dem die Führungsrippen tragenden Seitenelement gegenüberliegende zweite Seitenelement
weist gemäß einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Messers Paßstifte in Verschieberichtung
auf, die in Paßbohrungen des stationären Halteelementes eingreifen. Hierdurch wird
der Klingenwechsel insofern abgesichert, als bei einem Kippen des die Führungsrippen
tragenden Seitenteils das zweite Seitenelement an diesen Paßstiften auch bei exzentrisch
angreifender Zugfeder in seiner Lage fest arretiert ist. Das stationäre Halte- und
Führungselement bildet in dieser Position mit dem Seitenteil eine starre Einheit,
so daß beim Klingenwechsel die Klinge auf das Seitenteil aufgelegt werden kann, ohne
daß die Gefahr des Wegklappens unter Zugfederwirkung besteht. Bevorzugt sind die Paßstifte
und Paßbohrungen kürzer als die Führungsrippen des Seitenelementes.
[0010] Ein Seitenelement der Klingenhalterung trägt gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung
der Erfindung an einer vorspringenden Lasche einen Haltevorsprung für die Zugfeder,
die in einer Längsnut des stationären Halte- und Führungselementes angeordnet ist,
welche ihrerseits endseitig den gegenüberliegenden Haltevorsprung für die Feder trägt.
Damit ist die Feder von dem Halte- und Führungselement dreiseitig umgriffen und dadurch
funktionsgeschützt. Zweckmäßig ist der Haltevorsprung des Seitenelementes für die
Feder von einer Aussparung einer entsprechend an dem gegenüberliegenden Seitenelement
vorgesehenen Lasche übergriffen. Ein Abgleiten der Feder ist somit ausgeschlossen
und eine sichere Halterung gewährleistet.
[0011] Die Seitenelemente der Klingenhalterung tragen außen bevorzugt eine Profilierung,
um die Überführung in die Arbeitsposition zu erleichtern. Das stationäre Halte- und
Führungselement ist endseitig an dem über die Griffhülse hinausragenden Teil mit Eingriffsmulden
versehen, die ein Herausziehen des Messers aus der Griffhülse erleichtern. Die Griffhülse
selbst ist bevorzugt aus einem im wesentlichen rechteckförmigen Blechrohling gebildet
und weist endseitig einander gegenüberliegende Eingriffsaussparungen für die Klingenhalterung
auf.
[0012] Weitere Einzelheiten, Vorteile und erfindungswesentliche Merkmale ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Messers unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. Dabei zeigt im einzelnen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Messers in Ruheposition,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung des Messers in ausgefahrener Arbeitslage,
Fig. 3 einen Querschnitt durch das Messer entlang der Schnittlinie III-III der Fig.
1,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Messers mit abgezogener Griffhülse und abgenommenem
ersten Seitenteil der Klingenhalterung,
Fig. 5 eine Seitenansicht des ersten Seitenteils,
Fig. 6 eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung mit aufgesetztem ersten Seitenteil
der Klingenhalterung und
Fig. 7 eine Darstellung des Messers, teilweise im Schnitt in Klingenwechselposition.
[0013] Die Fig. 1 und 2 geben eine Seitenansicht des in seiner Gesamtheit mit der Bezugsziffer
10 versehenen Messers in Ruhestellung einerseits und in Arbeitsposition andererseits
wieder.
[0014] Vermittels eines nachfolgend noch im einzelnen zu erläuternden Aufbaus läßt sich
die Klingenhalterung 11 mit der von dieser aufgenommenen Klinge 12 gegen den Zug einer
Feder 31 aus der Griffhülse 13 ausfahren. Das Messer 10 befindet sich dann in der
in Fig. 2 wiedergegebenen Arbeitsposition. Federkraft und Selbsthemmung lassen sich
so einstellen, daß das Messer während des Schneidvorganges _ bedingt durch den der
Federrückstellkraft entgegenwirkenden Schneidwiderstand _ in der Arbeitsposition verbleibt
und sogleich nach Entlastung (Beenden der Schneidarbeit) in die Griffhülse 13 zurückschnellt,
womit ein angenehmes Arbeiten und zugleich die angestrebte hohe Sicherheit gegen Verletzungen
der Bedienungsperson gewährleistet ist.
[0015] Die Fig. 3 zeigt anhand einer Querschnittsdarstellung die Halterung der Klinge 12.
Ein erstes und ein zweites Seitenelement 15 bzw. 16 schließen die Klinge 12 zwischen
sich ein und stehen in formschlüssigem Eingriff miteinander. Am zweiten Seitenelement
16 vorgesehene Positioniervorsprünge 17 durchgreifen Bohrungen in der Klinge 12 und
stehen mit entsprechenden Aussparungen im ersten Seitenelement 15 in Eingriff. Die
beiden Seitenelemente 15 und 16 sind gleitend von der Griffhülse 13 aufgenommen.
[0016] Der Aufbau des Messers soll nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fig. 4 und 5 näher
erläutert werden:
[0017] Fig. 4 zeigt das Halte- und Führungselement 18, dessen Außenkontur im Bereich eines
Hauptkörpers im wesentlichen den Innendimensionen der Griffhülse 13 entspricht, so
daß es von dieser gegen Reibungswiderstand verschiebbar aufgenommen werden kann. Im
rückwärtigen Bereich trägt das Halte- und Führungselement 18 eine Schulter 19, die
sich am rückwärtigen Ende der Griffhülse 13 abstützt. Eingriffsmulden 20 erleichtern
das Herausziehen des Elementes 18 zusammen mit der Klingenhalterung 11 aus der Griffhülse
13. Eine endseitige Bohrung 21 dient als Aufhängeöffnung oder zur Befestigung einer
Schnur.
[0018] Im Hauptteil des Halte- und Führungselementes 18 sind außermittig zwei einander parallele
längsaxiale Führungsnuten 22 und 23 ausgebildet. Die Führungsnuten 22 und 23 nehmen
frei vorragende Führungsrippen 24 bzw. 25 des ersten Seitenelementes 15 der Klingenhalterung
11 gleitend auf. Die Führungsrippe 24 trägt endseitig einen Anschlag 26, der in eine
nutbodenseitige längliche Durchbrechung 27 am rückwärtigen Ende der Führungsnut 22
eingreift. Dieser Eingriff stellt eine Bewegungsbegrenzung für die anhand der Fig.
1 und 2 oben erläuterten Verschiebung der Klingenhalterung 11 zwischen Ruhe- und Arbeitsposition
dar.
[0019] Die gegenüberliegende Führungsnut 23 des Elementes 18 trägt endseitig im Nutboden
ebenfalls eine längliche, jedoch etwas kürzere Durchbrechung 28. Die Durchbrechung
28 vermag das Ende der Führungsrippe 25 aufzunehmen, wenn das Seitenelement 15 aufgeklappt
wird, wie dies später unter Bezugnahme auf Fig. 7 noch näher zu erläutern sein wird.
[0020] Das Halte- und Führungselement 18 ist außerdem in Verschieberichtung der Klingenhalterung
11 mit einer mittigen Längsnut 29 versehen, die an ihrem rückwärtigen Ende einen Haltevorsprung
30 für die Zugfeder 31 trägt. Die Zugfeder 31 wird von der Längsnut 29 aufgenommen.
[0021] Das gegenüberliegende Ende der Zugfeder 31 ist an einem Vorsprung 32 gehalten, der
von einer Lasche 33 getragen ist, die sich mittig auf der dem Halte- und Führungselement
18 zugewandten Seite des zweiten Seitenelementes 16 befindet. In einer entsprechenden
Lasche 34 des gegenüberliegenden Seitenelementes 15 befindet sich eine Aussparung
35, die in montiertem Zustand des Messers einen axialen Überstand des Vorsprungs 32
des Seitenelementes 16 umgreift so daß dem Auge der Zugfeder 31 ein sicherer Halt
geboten wird.
[0022] Das zweite Seitenelement 16 trägt eine etwas außermittige Längsvertiefung zur Aufnahme
der Klinge 12. Bereits im Zusammenhang mit Fig. 3 erwähnte Positionsvorsprünge 17
des Seitenelementes 16 durchgreifen entsprechende Durchbrechungen der Klinge 12 und
werden von Aussparungen 35 des ersten Seitenelementes 15 übergriffen. Das Seitenelement
15 ist mit einem außermittigen Längsvorsprung versehen, der in die Längsaussparung
des gegenüberliegenden Seitenelementes 16 eingreift, so daß die Klinge 12 formschlüssig
gehalten und gesichert ist. Beide Seitenelemente 15 und 16 tragen an einer vorderen
Ecke jeweils eine Abschrägung 36 und 37, über welche die Schneidkante 44 der Klinge
12 hinausragt, so daß sie mit dem zu bearbeitenden Material zum Eingriff bringbar
ist.
[0023] Wie aus Fig. 4 deutlich wird, trägt das zweite Seitenelement 16 auf der dem Halte-
und Führungselement 18 zugewandten Seite Paßstifte 39 und 38 in Bewegungsrichtung
x (längsaxiale Richtung), die in entsprechende, im Halte- und Führungselement 18 eingebrachte
Bohrungen 40 und 41 eingreifen. Hierdurch und durch den Zug der Feder 31 wird das
zweite Seitenelement 16 auch bei abgenommenem ersten Seitenelement 15 zum Auswechseln
der Klinge 12 an dem Halte- und Führungselement 18 fixiert, d.h. auch gegen ein Abkippen
unter Wirkung der Zugfeder 31 gesichert.
[0024] Die Fig. 6 zeigt das Halte- und Führungselement 18 mit eingesetzter Zugfeder 31 sowie
mit aufgesetztem Seitenelement 15. Die Klinge 12 wird nunmehr zwischen den beiden
Seitenelementen 15 und 16 eingeschlossen. Auf der Außenfläche tragen die beiden Seitenelemente
15 und 16 Profilierungen 42 zur Verbesserung des Eingriffes bei Betätigung des Messers
10.
[0025] Die Griffhülse 13 ist aus einem im wesentlichen rechteckförmigen Blechrohling durch
entsprechende Abkantungen gebildet. Sie trägt, wie aus den Fig. 1 und 2 deutlich wird,
seitlich im Bereich der Klingenhalterung 11 einander gegenüberliegende Eingriffsaussparungen
43, durch welche die Profilierung 42 der Klingenhalterung 11 ergriffen werden kann.
Die Griffhülse 13 kann mit einer Lackschicht oder beliebig gestaltetem Aufdruck versehen
sein.
[0026] Die Fig. 7 zeigt das Halte- und Führungselement 18 mit ausgeschwenktem Seitenelement
15 zum Auswechseln der Klinge 12. Das äußere Ende der Führungsrippe 25 sowie entsprechend
das hier nicht sichtbare Ende der Führungsrippe 24 durchgreifen die Durchbrechungen
27 bzw. 29 in den Führungsnuten 22 bzw. 23 des Halte- und Führungselementes 18. Hierdurch
wird das Seitenelement 15 während des Klingenwechselvorganges gehalten, so daß es
nicht abgelegt zu werden braucht. Nach vollzogenem Klingenwechsel wird das Seitenelement
15 wieder zurückgeschwenkt und legt sich praktisch zwangsläufig, die Klinge 12 einschließend,
auf das zweite Seitenelement 16 auf, indem die Aussparung 35 den Haltevorsprung 32
für das korrespondierende Federauge der Zugfeder 31 umgreift.
[0027] Es soll an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich angeführt werden. daß es sich bei
der vorangehenden Beschreibung lediglich um eine solche beispielhaften Charakters
handelt.
1. Messer mit einem hohlen Griffkörper (13), in welchem ein stationäres Halte- und
Führungselement (18) aufgenommen ist, das endseitig aus dem Griffkörper (13) hinausragt,
in welchem außerdem zu diesem relativ verschieblich eine Klingenhalterung (11) aufgenommen
ist, welche über eine Zugfeder (31) mit dem stationären Halte- und Führungselement
(18) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffkörper als im Querschnitt im wesentlichen rechteckförmige Griffhülse
(13) ausgebildet ist und am dem Halte- und Führungselement (18) abgewandten, klingenseitigen
Ende Eingriffsaussparungen (43) aufweist, in welche die Klingenhalterung (11) hineinragt,
die aus zwei die Klinge (12) zwischen sich einschließenden Seitenelementen (15, 16)
besteht.
2. Messer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Seitenelement (15) zwei Führungsrippen (24, 25) aufweist, die von
zwei Führungsnuten (22, 23) innerhalb des stationären Halte- und Führungselementes
(18) aufgenommen sind.
3. Messer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Führungsrippe (24) endseitig einen Anschlag (26) trägt, der in eine
längliche Durchbrechung (27) innerhalb des stationären Halte- und Führungselementes
(18) eingreift.
4. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Führungsnut (23) endseitig in einer Durchbrechung (28) des Halte-
und Führungselementes (18) mündet.
5. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Seitenelement (16) der Klingenhalterung (11) Paßstifte (38, 39) in
Verschieberichtung (x) trägt, die in entsprechende Paßbohrungen (40, 41) des stationären
Halte- und Führungselementes (18) eingreifen.
6. Messer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Paßstifte (38, 39) und die Paßbohrungen (40, 41) kürzer als die Führungsrippen
(24, 25) und die Führungsnuten (22, 23) ausgebildet sind.
7. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Seitenelement (16) einen an einer vorspringenden Lasche (33) angeordneten
Haltevorsprung (32) für die Zugfeder (31) trägt, die in einer Längsnut (29) des stationären
Halte- und Führungselementes (18) angeordnet ist, in welcher sich endseitig der gegenüberliegende
Haltevorsprung (30) für die Zugfeder (31) befindet.
8. Messer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltevorsprung (32) von einer Aussparung (35) einer entsprechend an dem
gegenüberliegenden Seitenelement (15) vorgesehenen Lasche (34) übergriffen ist.
9. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenelemente (15, 16) außen eine Profilierung (42) tragen.
10. Messer nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffhülse (13) aus einem im wesentlichen rechteckförmigen Blechrohling
gebildet ist.
1. Knife with a hollow handle body (13), in which a stationary holding and guiding
element (18) is housed, which projects out of the end of the handle body (13), in
which a blade mounting (11) is also housed displaceably relative to the handle body
and is connected via a tension spring (31) to the stationary holding and guiding element
(18), characterised in that the handle body is formed as a substantially rectangular
handle sleeve (13) and has on its end near the blade and remote from the holding and
guiding element (18) engaging recesses (43), into which the blade mounting (11), consisting
of two side elements (15, 16) enclosing the blade (12), projects.
2. Knife according to claim 1, characterised in that the first side element (15) has
two guide ribs (24, 25) which are received by two guide grooves (22, 23) inside the
stationary holding and guiding element (18).
3. Knife according to claim 2, characterised in that the first guide rib (24) has
at its end a stop (26), which engages in a longitudinal aperture (27) inside the stationary
holding and guiding element (18).
4. Knife according to one of the preceding claims, characterised in that the second
guide groove (23) opens at the end in an aperture (28) of the holding and guiding
element (18).
5. Knife according to one of the preceding claims, characterised in that the second
side element (16) of the blade mounting (11) has dowel pins (38, 39) in the displacement
direction (x), which engage in corresponding bores (40, 41) in the stationary holding
and guiding element (18).
6. Knife according to claim 5, characterised in that the dowel pins (38, 39) and the
bores (40, 41) are shorter than the guide ribs (24, 25) and the guide grooves (22,
23).
7. Knife according to one of the preceding claims, characterised in that the first
side element (16) has a holding projection (32) mounted on a projecting plate (33)
for the tension spring (31), which is mounted in a longitudinal groove (29) of the
stationary holding and guiding element (18), in which at the end the opposite holding
projection (30) for the tension spring (31) is located.
8. Knife according to claim 7, characterised in that the holding projection (32) is
covered by a recess (35) of a plate (34) provided correspondingly on the opposite
side element (15).
9. Knife according to one of the preceding claims, characterised in that the side
elements (15, 16) have external profiling (42).
10. Knife according to one of the preceding claims, characterised in that the handle
sleeve (13) is formed of a substantially rectangular sheet-metal blank.
1. Cutter avec un corps creux formant poignée (13) dans lequel est logé un organe
(18) stationnaire de retenue et de guidage qui dépasse côté extrémité au-delà du corps
formant poignée (13) dans lequel est au surplus logé un dispositif (11) de maintien
de lame qui peut être déplacé par rapport à celui-ci et est relié à l'organe (18)
stationnaire de retenue et de guidage par l'intermédiaire d'un ressort (31) travaillant
à la traction,
caractérisé par le fait que le corps formant la poignée est réalisé sous la forme
d'une poignée en douille (13) ayant en section transversale une forme essentiellement
rectangulaire et qu'il présente à son extrémité côté lame, donc orientée à l'opposé
de l'organe (18) de retenue et de guidage, des échancrures (43) d'engagement dans
lesquelles vient en prise le dispositif (11) de maintien de la lame qui se compose
de deux joues latérales (15, 16) emprisonnant la lame entre elles.
2. Cutter suivant la revendication 1,
caractérisée par le fait que la première joue latérale (15) présente deux nervures
de guidage (24, 25) qui sont reprises par deux rainures de guidage (22, 23) à l'intérieur
de l'organe (18) de retenue et de guidage.
3. Cutter suivant la revendication 2,
caractérisé par le fait que la première nervure de guidage (24) porte côté extrémité
une butée (26) qui vient en prise dans une lumière (27) oblongue pratiquée à l'intérieur
de l'organe (18) de retenue et de guidage.
4. Cutter suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que la seconde rainure de guidage (24) débouche du côté de
son extrémité dans une lumière (28) traversant l'organe (18) de retenue et de guidage.
5. Cutter suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que la seconde joue latérale (16) du dispositif (11) de maintien
de la lame porte dans le sens du coulissement (x) des goupilles d'assemblage (38,
39) qui viennent en prise dans des trous d'ajustage (40, 41) correspondants sur l'organe
(18) de retenue et de guidage.
6. Cutter suivant la revendication 5,
caractérisé par le fait que les goupilles d'assemblage (38, 39) et les trous d'ajustage
(40, 41) sont plus courts que les nervures de guidage (24, 25) et les rainures de
guidage (22, 23).
7. Cutter suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que la première joue latérale (16) porte un appendice de maintien
(32) prévu sur une patte (33), en saillie, pour le ressort (31) de traction, qui est
logé dans une rainure longitudinale (29) de l'organe (18) de retenue et de guidage
dans laquelle se trouve du côté de l'extrémité, la saillie de maintien (30) en regard
pour le ressort (31) de traction.
8. Cutter suivant la revendication 7,
caractérisé par le fait que l'appendice de maintien (32) est enserré par une échancrure
(35) ménagée dans une patte (34) prévue en conséquence sur la joue latérale (15) en
regard.
9. Cutter suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que les joues latérales (15, 16) portent à l'extérieur une
face profilée (42).
10. Cutter suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que la poignée en forme de douille (13) est formée à partir
d'une ébauche en tôle ayant une forme sensiblement rectangulaire.