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(11) |
EP 0 314 967 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.06.1992 Patentblatt 1992/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.10.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E06B 9/56 |
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Rolltor
Roller door
Porte roulante
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
23.10.1987 DE 3735850
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.05.1989 Patentblatt 1989/19 |
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Patentinhaber: LABEX GMBH IMPORT-EXPORT INDUSTRIEANLAGEN UND FÖRDERTECHNIK |
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D-5340 Bad Honnef (DE) |
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Erfinder: |
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- Klein, Arno
D-5231 Hirz-Maulsbach (DE)
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Vertreter: Pollmeier, Felix, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
HEMMERICH-MÜLLER-GROSSE-POLLMEIER-VALENTIN
Eduard-Schloemann-Strasse 55 40237 Düsseldorf 40237 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 125 217 DE-A- 3 245 009 DE-C- 3 345 016
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CH-A- 89 785 DE-B- 2 341 328 DE-U- 8 206 622
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Bei Rolltoren mit einem flexiblen Torblatt und einer oberhalb der Toröffnung drehbar
gelagerten Aufwickelwalze für das Torblatt ist einerseits ein Gewichtsausgleich für
das Torblatt und andererseits eine an das untere Ende des Torblattes angreifende,
das Torblatt straffende Zugvorrichtung vorzusehen.
[0002] Lediglich ein Gewichtsausgleich für das Torblatt kann in einfachster Weise dadurch
erreicht werden, daß mit der Aufwickelwalze mindestens eine oder beiderseits eine
Trommel drehfest verbunden wird, auf bzw. von der sich gegenläufig zum Torblatt auf
der Aufwickelwalze ein Zugorgan auf-bzw. abwickelt, welches mit dem Gegengewicht zum
Torblatt belastet ist. Hierbei kann das Gegengewicht auch mittels einer losen Rolle
an das Zugorgan angehängt und das Ende des Zugorgans mit dem Sturz der Toröffnung
verbunden sein (CH-A-89 785).
[0003] Zur Straffung des Torblattes ist es bekannt, das Zugorgan, an welches das Gegengewicht
mittels einer losen Rolle angehängt ist, über eine am Sturz der Toröffnung drehbar
gelagerte Umlenkrolle und eine weitere am Boden der Toröffnung gelagerte Umlenkrolle
zu führen und mit dem Torblatt bzw. einer die Unterkante des Torblatts versteifenden
Leiste zu verbinden. Über die von der losen Rolle ablaufenden Trume des Zugorgans
wirkt das an die lose Rolle angehängte Gewicht hälftig als das Torblatt straffende
Zugkraft und somit über die Aufwickelwalze für das Torblatt mit einem vom jeweiligen
Wickelradius abhängigen Drehmoment dem Drehmoment entgegen, welches vom Gegengewicht
über das Zugorgan mit dem jeweiligen Wickelradius an der Trommel des Zugorgans ausgeübt
wird (DE-B-23 41 328).
[0004] Die beiderseitige Anordnung je einer losen Rolle in der Höhe der Toröffnung mit einer
Umlenkrolle am Sturz und einer weiteren Umlenkrolle am Boden der Toröffnung ersetzt
die bei einer anderen bekannten Anordnung (US-A-262 398) vorgesehene eine unter Flur
angeordnete, durch Federkraft abwärts gezogene lose Rolle und hebt den Nachteil auf,
der der Anordnung der Rolle unter Flur anhaftet.
[0005] Ein weiteres bekanntes Rolltor (EP-A-0 125 217) zeigt ebenfalls eine Feder-/Rollenanordnung
zur Straffung des Torblatts und zum Gewichtsausgleich.
[0006] Unabhängig von der Anordnung der losen Rolle in Höhe der Türöffnung oder unter Flur
und unabhängig davon, ob eine Gewichts- oder Federbelastung der losen Rolle vorgesehen
ist, ist die Ausbalancierung des Gewichts des Torblattes schwierig.
[0007] Nach einem weiteren Stand der Technik (DE-U-82 06 622) wird daher zusätzlich eine
in der Aufwickelwalze angeordnete, sich beim Abwickeln des Torblatts spannende Feder
vorgesehen, die zugleich als Fallsicherung für das Torblatt wirken soll. Die Anordnung
der Feder in der Aufwickelwalze ist jedoch baulich aufwendig und erschwert die Wartung.
[0008] In der weiteren Entwicklung (DE-A-32 45 009, DE-C-33 45 016, EP-A-0276 045) sind
die Gewichtsausgleichsvorrichtung und die Vorrichtung zur Straffung des Torblatts
voneinander getrennt worden, ohne daß der bauliche Aufwand verringert und die Wartung
erleichtert worden wären.
[0009] Die Erfindung hat, ausgehend von dem durch die CH-A-89 785 bekannten Rolltor bei
Trennung der Funktionen Gewichtsausgleich und Straffung des Torblattes eine robuste
Ausbildung leicht zu wartender Vorrichtungen zum Ziel.
[0010] Erfindungsgemäß wird vorgesehen, daß mindestens eine zweite Trommel drehfest mit
der Aufwickelwalze verbunden ist, auf bzw. von der sich ebenfalls gegenläufig zum
Torblatt ein flexibles Zugorgan (Gurt, Seil, Kette) auf- bzw. abwickelt, daß dieses
Zugorgang um eine stationär am Boden der Toröffnung gelagerte Umlenkrolle geführt
und mit dem Torblatt bzw. einer die Unterkante des Torblattes versteifende Leiste
verbunden ist und, daß eine mit einer Querkraft gegen das zwischen der Trommel und
der Umlenkrolle laufende Trum des Zugorgans drückende Spannrolle vorgesehen ist.
[0011] Vorteilhaft ist es, wenn beidseitig der Aufwickelwalze je eine Trommel für ein mit
einem Gegengewicht belastetes Zugorgan und für ein mit einer Spannrolle zusammenwirkendes
Zugorgan vorgesehen ist.
[0012] Um die Spannrolle bzw. Spannrollen in eine optimale Wirkstellung verbringen zu können
ist. bzw. sind gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die Trommel bzw. die Trommeln
für ein mit einer Spannrolle zusammenwirkendes Zugorgan mit der Aufwickelwalze lösbar
und somit in der gegenseitigen Drehstellung der Trommel bzw. Trommeln zur Aufwickelwalze
einstellbar verbunden. Hierzu kann, wie gemäß der Erfindung desweiteren vorgesehen
ist, die Trommel bzw. jede dieser Trommeln lose drehbar auf der Welle der Aufwickelwalze
gelagert sein, wobei dann ein Klinkenrad drehfest mit dieser Welle verbunden ist und
die Mitnahme der Trommel durch das Klinkenrad über eine um einen Bolzen an einer Trommelstirnwand
schwenkbare Sperrklinke erfolgt. Das Klinkenrad kann in seiner axialen Bemessung so
breit gehalten werden, daß gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung in dem dadurch
gegebenen zweiten axial versetzten Abschnitt das Klinkenrad mit einer zweiten, um
einen ortsfest am Torrahmen befestigten Bolzen schwenkbaren Sperrlinke zusammenwirken
kann, wobei diese Sperrklinke mit einer sie lüftenden aber im Störfall einrückenden
Vorrichtung verbunden ist.
[0013] Eine vorteilhafte Anordnung der Spannrolle ergibt sich, indem gemäß einem weiteren
Erfindungsmerkmal diese am freien Ende eines Hebels gelagert ist, um dessen Lagerachse
die Umlenkrolle für das Zugorgan drehbar ist und daß an das freie Ende des Hebels
ein über Umlenkrollen geführtes von einer Feder oder einem Gewicht gezogenes Zugorgang
angelenkt ist.
[0014] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt.
- Fig.1
- zeigt in perspektivischer Darstellung der wesentlichen Bauteile ein Rolltor gemäß
der Erfindung, welches in größerem Maßstab in einer perspektivischen Explosions- Darstellung
in
- Fig. 2A
- in einer und in
- Fig. 2B
- in der anderen Hälfte gezeigt ist.
- Fig. 3
- zeigt als Ausschnitt eine Einzelheit im Schnitt nach der in Fig. 2 A eingetragenen
Schnittlinie III-III.
- Fig. 4
- zeigt einen horizontalen Schnitt durch einen Torpfosten (linker Torpfosten, nach den
Fig. 1 und 2 A).
[0015] Wie insbesondere die Fig. 1, 2A und 2B zeigen, besteht das Rolltor aus einem wickelbaren,
insbesondere aus elastischem gegebenenfalls durchsichtigem Kunststoff gebildeten Torblatt
1, welches zum Abschluß einer nicht dargestellten Toröffnung abgewickelt werden kann.
Oberhalb der Toröffnung ist eine Aufwickelwalze 2 für das Torblatt 1 drehbar gelagert,
wozu eine mit der Aufwickelwalze 2 drehfest verbundene Welle 3 in Lagerböcken 4, die
an einem nicht dargestellten Torrahmen befestigt sind, drehbar ist. Zum Auf- und Abwickeln
des Torblatts 1 ist ein Motor 5 am Torrahmen befestigt, der mit dem auf seiner Abtriebswelle
befestigten Kettenrad 6, einer Kette 7 und einem mit der Welle 3 drehfest verbundenem
Kettrad 8 die Aufwickelwalze 2 antreibt. Desweiteren sind mit der Welle 3 und somit
der Aufwickelwalze 2 Trommeln 9a und 9 b drehfest verbunden. Gegenläufig zur Materialbahn
1 auf der Aufwickelwalze 2 sind auf die Trommeln 9a und 9b Gurte 10a und 10b gewickelt,
an deren Enden Gegengewichte 11a und 11b angehängt sind. Die Basisdurchmesser der
Aufwickelwalze 2 und der Trommeln 9a und 9b, die Dicke der Materialbahn 1 und der
Gurte 10a und 10b und die Gegengewichte 11a und 11b sind so abgestimmt, daß die Gegengewichte
11 a und 11b in jeder Betriebsstellung der ablaufenden Materialbahn 1 das Gleichgewicht
weitgehend halten.
[0016] Das Torblatt 1 ist an seiner Unterkante mit einer Leiste 12 zu seiner Versteifung
versehen. Zur Führung des Torblattes 1 sind die senkrechten Torpfosten - wie dies
die Fig. 4 für den linken Torpfosten zeigt - aus einem im Mauerwerk 13 verankerten
Gehäuseteil 14 und einem scharnierartig damit verbundenen das Gehäuseteil 14 zu einem
Kastenprofil ergänzenden zweiten Gehäuseteil 15 gebildet, wobei die Gehäuseteile 14
und 15 zwischen Profilleisten 16 am Gehäuseteil 14 und 17 am Gehäuseteil 15 einen
Führungsschlitz für das Torblatt 1 bilden. In die Versteifungsleiste 12 sind übereinander
in Fenstern zwei Führungsrollen 18 eingesetzt, deren Achsen durch Laschen - auf die
Darstellung wurde verzichtet - in den Fenstern der Versteifungsleiste 12 gehalten
sind. Die Führungsrollen 18 laufen zwischen den Profilleisten 16 und 17. Bürstenbänder
19, die an den Profilleisten 16 und 17 befestigt sind, dienen zur Führung und insbesondere
zur Abdichtung der Torblatts 1 zwischen den Profilleisten 16 und 17.
[0017] Um das Torblatt 1 straff zu halten sind Gurte 20a und 20b vorgesehen, die das Torblatt
1 über die Versteifungsleiste 12, mit der die Gurte 20a und 20b verbunden sind, nach
unten ziehen. Etwa in gleichem Maße wie sich das Torblatt 1 abwärts oder aufwärts
bewegt, werden die Gurte 20a und 20b von Trommeln 21a und 21b auf - oder abgewickelt.
Die sich aus den gegenläufigen Änderungen der Wickeldurchmesser für das Torblatt 1
auf der Aufwickelwalze 2 und der Gurte 20a und 20b auf den Trommeln 21a und 21b sich
ergebenden Wegdifferenzen werden durch Spannrollen 22a und 22b ausgeglichen, die auf
die Gurte 20a und 20b eine Querkraft ausüben und hierbei zugleich die Zugkraft in
den Gurten 20a und 20b zur Straffung des Torblatts 1 erzeugen.
[0018] Die Spannrollen 22a und 22b sind an den freien Enden von Hebeln 23 um Achsen 24 drehbar
gelagert. Die Hebel 23 sind um Achsen 25 schwenkbar, die von Lagerböcken 26 gehalten
sind. Auf den Achsen 25 sind auch Umlenkrollen 27 für die Gurte 20a und 20b drehbar,
und von den Umlenkrollen 27 laufen die Trume 20a1 und 20b1 zu der Versteifungsleiste
12 des Torblatts 1 und die Trume 20a2 und 20b2 zu den Trommeln 21a und 21b vorbei
an den Spannrollen 22a und 22b. Mit Schenkeln 28 umfassen Gabelstücke 29 die Achsen
24 der Spannrollen 22a und 22b. In den Gabelstücken 29 befestigte Seile 30 laufen
über Umlenkrollen 31 und 32 und sind mit ihren anderen Enden mit Zugfedern 33 verbunden,
die die von den Spannrollen 22a und 22b auf die Trume 20a2 und 20b2 der Gurte 20a
und 20b auszuübende Querkraft erbringen. Die Zugfedern 33 sind mit nicht dargestellten
Stellmitteln zur Einstellung ihrer Spannkraft versehen und an ebenfalls nicht dargestellten
Konsolen an den senkrechten Torpfosten aufgehängt. Die Umlenkrollen 31 sind um Achsen
34 in Lagerböcken 35 und die Umlenkrollen 32 sind um Achsen 36 in den Lagerböcken
26 drehbar.
[0019] Die optimale Einstellung der Spannrollen 22a und 22b hinsichtlich ihres Arbeitsbereiches
beim Ausgleich der Wegdifferenz zwischen dem Torblatt 1 und den Gurten 20a und 20b
wird dadurch ermöglicht, daß die Trommeln 21a und 21b in ihrer Darstellung zur Aufwickelwalze
2 ein- und feststellbar sind. Dies ist dadurch erreicht, daß die Trommeln 21a und
21b drehbar auf der Welle 3 gelagert sind, während Klinkenräder 37 drehfest mit der
Welle 3 verbunden sind. Die Trommeln 21a und 21b sind an der den Klinkenrädern zugekehrten
Stirnwand mit Bolzen 38 versehen und auf den Bolzen 18 schwenkbar aufsitzende Klinken
39, die von nicht dargestellten Federn gegen die Klinkenräder gedrückt sind, lassen
die Einstellung der Trommeln 21a und 21b zur Aufwickelwalze 2 zu.
[0020] Die Klinkenräder 37 haben eine solche axiale Bemessung, daß in einer zweiten Spur
neben den Klinken 37 Klinken 40 angeordnet werden können, die in an den senkrechten
Torpfosten befestigten Lagerböcken 41 schwenkbar gelagert sind. Eine Lüftvorrichtung
42 in einem Lagerbock 43 hält die Klinken 40 in gelüfteter Stellung und bringt die
Klinken 40 im Störfall über eine nicht dargestellte Steuerung zum Einrasten, wodurch
eine weitere Abwärtsbewegung des Torblattes 1 ausgeschlossen ist.
1. Rolltor mit einem flexiblen Torblatt (1), das auf eine oberhalb der Toröffnung drehbar
gelagerte Aufwickelwalze (2) aufwickelbar ist, mit der mindestens eine Trommel (9a,
9b) drehfest verbunden ist, auf bzw. von der sich gegenläufig zum Torblatt (1) ein
zum Ausgleich des Gewichts des Torblattes mit einem Gegengewicht (11a, 11b) belastetes
flexibles Zugorgan (10a, 10b) auf- bzw. abwickelt,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine zweite Trommel (21a, 21b) drehfest mit der Aufwickelwalze (2)
verbunden ist, auf bzw. von der sich ebenfalls gegenläufig zum Torblatt (1) ein flexibles
Zugorgan (20a, 20b) auf-bzw. abwickelt, daß dieses Zugorgan (20a, 20b) um eine stationär
am Boden gelagerte Umlenkrolle (27) geführt und mit dem Torblatt (1) bzw. einer die
Unterkante des Torblattes versteifenden Leiste (12) verbunden ist und daß eine mit
einer Querkraft gegen das zwischen der Trommel (21a, 21b) und der Umlenkrolle (27)
laufende Trum (20a2, 20b2) des Zugorgans (20a, 20b) drückende Spannrolle (22a, 22b)
vorgesehen ist.
2. Rolltor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß beidseitig der Aufwickelwalze (2) je eine Trommel (9a, 9b, 21a, 21b) für ein mit
einem Gegengewicht (11a, 11b) belastetes Zugorgan (10a, 10b)und für ein mit einer
Spannrolle (22a, 22b) zusammenwirkendes Zugorgan (20a, 20b) vorgesehen ist.
3. Rolltor nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trommel bzw. die Trommeln (21a, 21b) für ein mit einer Spannrolle (22a, 22b)
zusammenwirkendes Zugorgan (20a, 20b) mit der Aufwickelwalze (2) lösbar und somit
in der gegenseitigen Drehstellung der Trommel bzw. Trommeln (21a, 21b) zur Aufwickelwalze
(2) einstellbar verbunden ist bzw. sind.
4. Rolltor nach Anspruch 3
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trommel bzw. jede dieser Trommeln (21a, 21b) lose drehbar auf der Welle (3)
der Aufwickelwalze (2) gelagert ist, während ein Klinkenrad (37) drehfest mit dieser
Welle (3) verbunden ist und die Mitnahme der Trommel (21a, 21b) durch das Klinkenrad
(37) über eine um einen Bolzen (38) an einer Trommelstirnwand schwenkbare Sperrlinke
(39) erfolgt.
5. Rolltor nach Anspruch 4
dadurch gekennzeichnet,
daß das Klinkenrad (37) in einem zweiten axial versetzten Abschnitt mit einer zweiten,
um einen ortsfest am Torrahmen befestigten (41) Bolzen schwenkbaren Sperrlinke (40)
zusammenwirkt, wobei diese Sperrklinke (40) mit einer sie lüftenden aber im Störfall
einrückenden Vorrichtung (42) verbunden ist.
6. Rolltor nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannrolle (22a, 22b) zu dem Trum (20a2, 20b2) eines Zugorgans (20a, 20b)
am freien Ende eines Hebels (23) gelagert ist, um dessen Lagerachse (25) die Umlenkrolle
(27) für das Zugorgan (20a, 20b) drehbar ist, und daß an das freie Ende des Hebels
(23) ein über Umlenkrollen (31, 32) geführtes von einer Feder (33) oder einem Gewicht
gezogenes Zugorgan (30) angelenkt ist.
1. A roller door with a flexible door leaf (1), which can be wound up on a winding roller
(2) which is rotatably mounted above the door opening and to which is rotationally
rigidly connected at least one drum (9a, 9b), on or from which a flexible traction
member (10a, 10b) loaded with a counterweight (11a, 11b) for compensating the weight
of the door leaf (1) winds up or down in the opposite direction to the door leaf,
characterized in that at least one second drum (21a, 21b) is connected rotationally
rigidly to the winding roller (2), on or from which a flexible traction member (20a,
20b) winds up or down likewise in the opposite direction to the door leaf (1), this
traction member (20a, 20b) is guided around a guide roller (27) mounted stationarily
on the base and is connected to the door leaf (1) or to a strip (12) reinforcing the
lower edge of the door leaf, and a tensioning roller (22a, 22b) is provided which
presses with a transverse force against the strand (20a2, 20b2) of the traction member
(20a, 20b) running between the drum (21a, 21b) and the guide roller (27).
2. A roller door according to Claim 1, characterized in that on both sides of the winding
roller (2) one drum (9a, 9b, 21a, 21b) is provided in each case for a traction member
(10a, 10b) loaded with a counterweight (11a, 11b) and for a traction member (20a,
20b) cooperating with a tensioning roller (22a, 22b).
3. A roller door according to Claim 1 or 2, characterized in that the drum or drums (21a,
21b) for a traction member (20a, 20b) cooperating with a tensioning roller (22a, 22b)
is or are connected to the winding roller (2) so as to be releasable and therefore
adjustable in the opposite rotational position of the drum or drums (21a, 21b) in
relation to the winding roller (2).
4. A roller door according to Claim 3, characterized in that the drum or each of these
drums (21a, 21b) respectively is mounted on the shaft (3) of the winding roller so
as to be releasably rotatable, while a ratchet wheel (37) is connected rotationally
rigidly to this shaft (3) and the drum <21a, 21b) is entrained by the ratchet wheel
(37) by way of a pawl (39) pivotable about a bolt (38) on an end wall of the drum.
5. A roller door according to Claim 4, characterized in that the ratchet wheel (37) cooperates,
in a second axially offset section, with a second pawl (40) pivotable about a bolt
secured (41) stationarily on the door frame, this pawl (40) being connected to a device
(42) which releases it but which engages in the event of interference.
6. A roller door according to any one of Claims 1 to 5, characterized in that the tensioning
roller (22a, 22b) for the strand (20a2, 20b2) of a traction member (20a, 20b) is mounted
at the free end of a lever (23), about the bearing shaft (25) of which the guide roller
(27) for the traction member (20a, 20b) is rotatable, and a traction member guided
over guide rollers (31, 32) and pulled by a spring (33) or a weight is articulated
on the free end of the lever (23).
1. Porte roulante comportant un ventail de porte (1) souple qui peut être enroulé sur
un cylindre enrouleur (2) monté à rotation au-dessus de l'ouverture de la porte et
auquel est relié de manière solidaire en rotation au moins un tambour (9a, 9b) sur
lequel s'enroule ou duquel se déroule en sens contraire du ventail (1) de la porte
un organe de traction (10a, 10b) flexible chargé par un contrepoids (11a, 11b) pour
équilibrer le poids du ventail de la porte, caractérisée en ce qu'au moins un deuxième
tambour (21a, 21b) est relié de manière solidaire en rotation au cylindre enrouleur
(2) et sur lequel s'enroule ou duquel se déroule un organe de traction flexible (20a,
20b), là encore en sens contraire du ventail (1) de la porte, en ce que cet organe
de traction (20a, 20b) passe sur une poulie de renvoi (27) logée de manière fixe sur
le sol et est relié au ventail (1) de la porte ou à une traverse (12) qui renforce
le bord inférieur du ventail de la porte, et en ce qu'il est prévu une poulie de tension
(22a, 22b) qui exerce une force transversale sur le brin (20a2, 20b2) de l'organe
de traction (20a, 20b) qui s'étend entre le tambour (21a, 21b) et la poulie de renvoi
(27).
2. Porte roulante selon la revendication 1, caractérisée en ce qui est prévu de chaque
côté du cylindre enrouleur (2) un tambour (9a, 9b, 21a, 21b) pour un organe de traction
(10a, 10b) chargé par un contrepoids (11a, 11b) et pour un organe de traction (20a,
20b) qui coopère avec une poulie de tension (22a, 22b).
3. Porte roulante selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le ou les tambours
(21a, 21b) pour un organe de traction (20a, 20b) qui coopère avec une poulie de tension
(22a, 22b) est ou sont reliés de manière amovible au cylindre enrouleur (2) et donc
de manière réglable dans la position de rotation opposée du ou des tambours (21a,
21b) par rapport au cylindre enrouleur (2).
4. Porte roulante selon la revendication 3, caractérisée en ce que le tambour ou chacun
de ces tambours (21a, 21b) sont logés de manière à pouvoir tourner librement sur l'arbre
(3) du cylindre enrouleur (2) tandis qu'une roue à cliquet (37) est reliée de manière
solidaire en rotation à cet arbre (3), et l'entraînement du tambour (21a, 21b) est
opéré par la roue à cliquet (37) par l'intermédiaire d'un cliquet d'arrêt (39) qui
peut pivoter autour d'un axe (38) sur une paroi frontale du tambour.
5. Porte roulante selon la revendication 4, caractérisée en ce que la roue à cliquet
(37) coopère dans une deuxième section décalée axialement avec un second cliquet d'arrêt
(40) qui peut pivoter autour d'un axe fixé de manière immobile (41) sur l'encadrement
de la porte, ce cliquet d'arrêt (40) étant relié à un dispositif (42) qui le soulève
mais qui l'enfonce en cas de panne.
6. Porte roulante selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la poulie
de tension (22a, 22b) est logée en direction du brin (20a2, 20b2) d'un organe de traction
(20a, 20b) à l'extrémité libre d'un levier (23) autour de l'axe de fixation (25) duquel
la poulie de renvoi (27) pour l'organe de traction (20a, 20b) peut tourner, et en
ce qu un organe de traction (30), qui passe sur des poulies de renvoi (31, 32) et
qui est tiré par un ressort (33) ou un poids, est articulé à l'extrémité libre du
levier (23).