(57) eine Senkrechtmarkise oder -markisolette (1) enthält eine ortsfeste, drehbar gelagerte
Wickelwelle (6), auf der ein Markisentuch (7) mit einer Kante befestigt ist. Die Vorderkante
des Markisentuches ist mit einer Fallstange (8) verbunden. Unterhalb der Wickelwelle
(6) erstrecken sich beidseits des ausgefahrenen Markisentuches zwei Führungsschienen
(11, 12), in denen Führungsschlitten (9) laufen. An diesen Führungsschienen (9) sind
entweder die Fallstange (8) unmittelbar oder zwei Ausfallarme und eine Umlenkrolle
gelagert, wobei an den freien Enden der Ausfallarme die Fallstange angebracht ist. Um ein Anheben der Schlitten durch eine Windböe zu verhindern, ist wenigstens einem
Führungsschlitten (9) ein Rastgetriebe (17) zugeordnet, das durch die Betätigung
der Markise gesteuert wird. Das Rastgetriebe (17) weist drei Zustände auf, von denen
der eine beim Ausfahren der Markise, ein anderer beim Einfahren der Markise und
ein dritter eingeschaltet ist, wenn die Markise gegen eine Aufwärtsbewegung gesichert
werden soll. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Zuständen geschieht durch entsprechendes
Wechseln der Bewegungsrichtung.
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