[0001] Die Erfindung betrifft eine Auskleidungsplatte für den Formraum von kastenlosen Formmaschinen,
wie sie entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 beispielsweise in der DE-OS
33 19 463 beschrieben ist.
[0002] Derartige kastenlose Formmaschinen, weisen einen Formraum auf, dessen innenmantelseitige
Umfangsbegrenzung, zumindest dachflächenseitig und seitlich, mit Auskleidungsplatten
versehen ist. In einem solchen Formraum (Preßkammer) werden zwischen zwei den Formraum
stirnseitig begrenzenden Modellplatten (hochschwenkbare innere Modellplatte einerseits
und translatorisch verschiebliche äußere Modellplatte andererseits) in diskontinuierlicher
Arbeitsweise aufeinanderfolgend Formblöcke aus Formsand gepreßt. Nach Hochschwenken
der inneren Modellplatte schiebt die mittels eines hydraulischen Kolbens betätigte
äußere Modellplatte den Formblock nach außen gegen einen jeweils bereits vorhandenen
Formblock, so daß sich ein aus vielen Formblöcken zusammengesetzter Formstrang ergibt.
Bei diesem Formstrang ergänzen sich jeweils die gegeneinander geöffneten Formhöhlungen
zweier stirnseitig aneinanderliegender Formblöcke zu einer ganzheitlichen Formhöhlung.
[0003] Das Eintragen des Formsandes in den Form- bzw. Preßraum geschieht nach dem Schießblasverfahren
mit einem Überschuß an Luft. Diese Luft muß zur Vermeidung von Lunkern im Formblock
entfernt werden, was mittels düsenartiger Abzugsöffnungen geschieht, welche die Wandung
der Auskleidungsplatten durchsetzen.
[0004] Die Auskleidungsplatten sind einem erheblichen abrasiven Verschleiß unterworfen,
welcher sich zum einen beim Eintragen des Formsandes in den Formraum und zum andern
durch die Relativbewegung zwischen Auskleidungsplatten und auszuschiebendem Formblock
ergibt. Sobald der Abrieb an den Auskleidungsplatten eine vorgegebene Toleranz überschritten
hat, müssen die Auskleidungsplatten entweder insgesamt oder einzeln ausgewechselt
werden. Bislang verfuhr man so, daß man die besonders verschleißanfälligen Auskleidungsplatten,
nämlich die beiden seitlichen Auskleidungsplatten und die dachseitige Auskleidungsplatte,
welche die langlochartige Eintragsöffnung für den Formsand enthält, insgesamt auswechselte.
[0005] Die Auskleidungsplatte der bekannten Art erfordert zunächst einen erheblichen Aufwand
an spangebender Verformung, nämlich Bohrarbeit zum Einbringen der Düsenöffnungen und
außerdem Schleifarbeit. Schließlich muß die bekannte Auskleidungsplatte einer Einsatzhärtung
unterzogen werden, die wegen der erheblichen Plattenstärke recht kostenaufwendig ist.
Sodann ist die Handhabung der bekannten beispielsweise 3 cm starken Auskleidungsplatten
allein aufgrund ihres Gewichts problematisch, vor allem unfallträchtig.
[0006] Ausgehend von der bekannten Auskleidungsplatte (DE-OS 33 19 463), liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine bei Verschleiß leicht instandsetzbare und - insgesamt gesehen
- mit geringerem Aufwand herstellbare Auskleidungsplatte zu schaffen. Diese Aufgabe
wird entsprechend dem Kennzeichenteil des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0007] Entsprechend der Erfindung besteht die neue Auskleidungsplatte aus zwei lösbar aneinander
befestigten, satt aneinanderliegenden Plattenlagen, nämlich aus einer den Formraum
begrenzenden Verschleißplatte und aus einer letztere hinterlagernden Trägerplatte.
Beide Platten sind in Normalrichtung haft- bzw. kraftschlüssig, und zwar mittels Haftmagnete,
satt aneinanderliegend gehalten. Lediglich um überhaupt eine Relativverschiebung von
Verschleiß- und Trägerplatte zueinander, insbesondere beim Ausfahren des Formblocks,
zu verhindern, sind beide Platten formschlüssig lösbar aneinander befestigt, und zwar
in der einfachsten Form durch beispielsweise beide Platten mindestens teilweise quer
zur hauptsächlichen Plattenerstreckung durchsetzende Schraubelemente. Die Verschleißplatte
selbst ist streifenförmig aufgeteilt und besteht so aus einzelnen Längsplattenelementen.
[0008] Der Vorteil der erfindungsgemäßen Auskleidungsplatte besteht zunächst darin, daß
die Trägerplatte maschinenseitig ständig montiert bleiben kann. Die Trägerplatte kann
zudem aus einem geringerwertigen Werkstoff, beispielsweise aus Maschinenbaustahl der
Qualität St 37, bestehen, während allein die Verschleißplatte aus gehärtetem Werkzeugstahl
mit einer Härte z.B. 74 HR
c zu bestehen braucht.
[0009] Wenn nun die Verschleißplatte einer erfindungsgemäßen Auskleidungsplatte über eine
zulässige Toleranz hinaus verschlissen ist, brauchen lediglich die Formschlußmittel
(z.B. die vorerwähnten Schrauben) entfernt werden, worauf sich die uneinzelne Längsplattenelemente
streifenförmig aufgeteilte Verschleißplatte unter Überwindung der magnetischen Haftkraft
von der Trägerplatte abziehen läßt. Es ist leicht vorstellbar, daß auf diese Weise
die Instandsetzung der den Formraum begrenzenden verschleißbehafteten Flächen besonders
einfach und aufgrund des wesentlich geringeren Gewichts des jeweils auszuwechselnden
Elements der Verschleißplatte bei weitem nicht so problematisch ist wie bisher.
[0010] Die erfindungsgemäße Auskleidungsplatte ist - zumindest auf die Dauer gesehen - mit
einem geringeren Aufwand herstellbar. Bei einer Gesamtstärke der Auskleidungsplatte
von drei cm ist die Verschleißplatte nur noch 1 cm, die Trägerplatte aber 2 cm stark.
Die erfindungsgemäße Verschleißplatte erfordert daher aufgrund ihrer geringeren Stärke,
bedingt durch das zu härtende geringere Volumen, einen wesentlich geringeren Härteaufwand.
Oder andersherum: da die erfindungsgemäße Verschleißplatte wegen ihrer geringen Stärke
nur ein geringes Härtevolumen aufweist, läßt sich bei der erfindungsgemäßen Verschleißplatte
im Vergleich zur dreimal so starken bekannten Verschleißplatte mit vergleichsweise
geringem wirtschaftlichen Aufwand eine größere Härte - damit eine größere Standzeit
- erzielen. Wegen der geringeren Stärke der Verschleißplatte ist natürlich auch der
Aufwand an spangebender Verformung (Bohrarbeit zur Erstellung von Düsenöffnungen z.B.)
wesentlich geringer als bisher.
[0011] Die streifenförmige Aufteilung jeder Verschleißplatte in einzelne Längsplatten-Elemente
erleichtert sowohl den Gesamtaustausch als auch den partiellen Austausch von verschlissenen
Längsplattenelementen gegen neue.
[0012] Durch einen Ersatzteilkatalog "DISAMATIC 2013/2023" der dänischen Firma Dansk Industri
Syndikat A/S, 2730 Herlev, Dänemark, herausgegeben im Dezember 1972, ist gemäß Fig.
20 und diesbezüglicher Stückliste im Zusammenhang mit einer kastenlosen Formmaschine
folgendes bekanntgeworden: Die den Formraum unterseitig begrenzende Bodenplatte 22
ist von einer Verschleißplatte 14 überlagert, welche mittels an der Bodenplatte 22
über Schrauben 19 befestigter Magnete an der Bodenplatte 22 anhaftet.
[0013] Die vorbekannte Bodenplatte bringt insofern bereits einen gewissen Vorteil, da bei
auftretendem Verschleiß lediglich die Verschleißplatte ausgewechselt zu werden braucht.
Der bekannte Prospekt vermittelt jedoch keine Anregung dahingehend, gesonderte Verschleißplatten
auch für die dachseitige Auskleidungsplatte und auch für die seitlichen Auskleidungsplatten
vorzusehen. Diese besitzen nämlich im Unterschied zur Bodenplatte sämtlich quer durchgängige
Funktionsöffnungen, wie Sandeintragsöffnung und Luftaustrittsöffnungen mit Düseneinsätzen.
Wie vorerwähnt, ist die Erfindung gerade in diesem Zusammenhang besonders vorteilhaft,
weil die Herstellung dieser Funktionsöffnungen bei dicken Auskleidungsplatten einen
erheblichen Aufwand an spangebender Verformungsarbeit bedeutet, der sich bei jeder
verschleißbedingten Auswechselungsarbeit wiederholt. Als Folge eines Verschleißes
beschränkt sich aber die Erfindung auf das Mindestmaß an Zerspanungsarbeiten, die
lediglich bei der Herstellung der Funktionsöffnungen in den dünnen Verschleißplatten
anfallen.
[0014] Außerdem ist die bodenseitige Verschleißplatte entsprechend dem DISAMATIC-Katalog
einstükkig, womit der Katalog auch keinerlei Anregung im Hinblick darauf vermittelt,
die Verschleißplatte selbst in einzelne streifenförmige Längsplatten- Elemente zu
unterteilen, welche leicht handhabbar sind und darüberhinaus alternativ sowohl den
Gesamtaustausch als auch lediglich den partiellen Austausch von verschlissenen Längsplattenelementen
gegen neue ermöglichen.
[0015] Schließlich ist es im Zusammenhang mit einer anderen sehr großen kastenlosen Formmaschine
bekanntgeworden, die den großen Formraum dachseitig und seitlich begrenzenden übergroßen
Auskleidungsplatten in jeweils vier sich horizontal erstreckende streifenförmige Auskleidungsplatten-Elemente
zu unterteilen. Diese streifenförmigen Auskleidungselemente besitzen zwar Funktionsöffnungen,
weisen jedoch keine schichtförmige Unterteilung in Trägerplatte und Verschleißplatte
auf. Die bekannten dicken streifenförmigen Auskleidungsplatten sind unmittelbar am
Maschinenrahmen montiert. Diese vorbekannte Anordnung im Zusammenhang mit von Haus
aus sehr großen formraumseitigen Dach- und Seitenflächen erleichtert zwar verschleißbedingte
Auswechselungsarbeiten gegenüber einstückigen Auskleidungsplatten bis zu einem gewissen
Grad. Jedoch werden die keinesfalls in eine Trägerplatte und in eine Verschleißplatte
unterteilten sehr dicken streifenförmigen, immerhin noch schwergewichtigen Auskleidungsplatten
als sehr nachteilig empfunden. Denn die verschleißbedingten Auswechselungsarbeiten
erfordern nach wie vor einen immer wiederkehrenden erheblichen Aufwand sowohl bei
der spangebenden Herstellung der insgesamt durchgängigen Funktionsöffnungen als auch
bei den Härtungsarbeiten.
[0016] Zusammenfassend betrachtet, ermöglicht die Erfindung gegenüber dem Stand der Technik
den Vorteil, auf eine vergleichsweise einfache Art herstellbare Längsplatten-Elemente
auf leichte bequeme Weise bei Bedarf insgesamt oder partiell in jeder möglichen Konfiguration
auswechseln zu können.
[0017] Weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0018] In den Zeichnungen ist die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele näher
dargestellt, es zeigen
Fig. 1 eine schematische Schnittansicht einer kastenlosen Formmaschine,
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung einer aus Fig. 1 ersichtlichen, den Form- bzw.
Preßraum seitlich begrenzenden Auskleidungsplatte,
Fig. 3 einen abgeknickten teilweisen Längsschnitt entlang der Schnittlinie 111-111
in Fig 2,
Fig. 4 eine Untersicht der dachseitig des Form- bzw. Preßraums angeordneten Auskleidungsplatte,
Fig. 5 eine Fig. 2 entsprechende Darstellung einer anderen Ausführungsform,
Fig. 6 einen abgeknickten teilweisen Langsschnitt entlang der Schnittlinie VI-VI in
Fig. 5 und
Fig. 7 einen abgeknickten teilweisen Längsschnitt entlang der Schnittlinie VII-VII
in Fig. 5 einer abgewandelten Ausführungsform.
[0019] In Fig. 1 ist eine kastenlose Formmaschine zur Herstellung von einzelnen Formblöcken
11 eines Formstranges 12 insgesamt mit 10 bezeichnet.
[0020] Jeweils zwei benachbart aneinanderliegende Stirnseiten der Formblöcke 11 ergeben
in axialer Längsrichtung aufeinanderfolgende ganzheitliche Formhohlräume H, welche
jeweils über einen schematisch angedeuteten Gießtrichter G mit schmelzflüssigem Metall
beschickt werden. Im vorliegenden Falle beschreibt der Formhohlraum H etwa ein rotationssymmetrisches
schwungrad- ähnliches Gebilde mit einer Nabe.
[0021] Die Herstellung eines einzelnen Formblocks 11 geschieht wie folgt:
[0022] Durch einen maschinenseitigen Aufgabetrichter 13 eines kastenartigen Maschinengestells
14 wird Formsand mit hoher Zuführgeschwindikeit mittels Luft in den ansonsten allseitig
geschlossenen Form- bzw. Preßraum F eingeblasen. In Fig. 1 ist der Formraum F mit
einer äußeren stirnseitigen Öffnung 16 und mit einer inneren stirnseitigen Offnung
15 gezeigt. Zur Schließung des Hohlraums wird die eine Preßplatte darstellende äußere
Modellplatte 17 mittels einer hydraulisch betätigten Kolbenstange 18 nach rechts in
Pfeilrichtung b durch den Formhohlraum F hindurch so weit zurückgezogen, bis die Modellplatte
17 die äußere stirnseitige Offnung 16 verschließt.
[0023] In Geschlossenstellung des Formhohlraums F verschließt eine um eine Schwenkachse
S in Richtung des Schwenkpfeiles u einschwenkbare innere Modellplatte 19 die andere,
d.h. die innere stirnseitige Offnung 15 des Formraums F. Hierzu ist die innere Modellplatte
19 an einer an einer Aufspannplatte 20 versehenen Schwenkkonsole 21 befestigt.
[0024] Die endseitig mit der Kolbenstange 18 vorgesehene, die äußere Modellplatte 17 haltende
Aufspannplatte ist mit 29 bezeichnet.
[0025] Sobald der in vorbeschriebener Weise geschlossene Formraum F mit Formsand gefüllt
ist, wird die äußere Formplatte 17 in Richtung des Pfeiles a um etwa 10-15 mm zugestellt,
so daß ein verdichteter Sand-Formblock 11 entsteht. Nachdem die innere Modellplatte
19 in die gemäß Fig. 1 dargestellte Position hochgeschwenkt wurde, so daß sie die
Durchlaufbewegung der Formblöcke 11 nicht behindert, schiebt die äußere Modellplatte
17 bei Betätigung der Kolbenstange 18 den Formblock 11 in Pfeilrichtung a bis an die
rückwärtige Stirnseite des bereits formstrangseitig vorhandenen Formblocks 11.
[0026] Es ist vorstellbar, daß die den Formraum F innenmantelseitig umgrenzenden Flächen,
zumindest die dachseitige Innenfläche sowie die beiden inneren Seitenflächen, die
insgesamt ein nach unten offenes U darstellen, sowohl beim Eintrag des jeweiligen
Formsandes, vornehmlich aber beim Ausschieben des Formblock-Preßlings, einem erheblichen
abrasiven Verschleiß unterworfen sind.
[0027] Diesem abrasiven Verschleiß ist dadurch Rechnung getragen worden, daß die Dachinnenseite
des Formraums F mit einer dachseitigen Auskleidungsplatte 22 und die beiden Seitenflächen
des den Formraum F begrenzenden Innenmantels mit je einer seitlichen Auskleidungsplatte
23 versehen sind. Beide Auskleidungsplatten 22, 23 sind - grundsätzlich betrachtet
- im wesentlichen identisch aufgebaut.
[0028] Aus Fig. 1 ist bereits ersichtlich, daß die dachseitige Auskleidungsplatte 22 (im
übrigen auch jede seitliche Auskleidungsplatte 23) zweilagig ausgebildet ist, d.h.
aus einer den Formraum F direkt begrenzenden Verschleißplatte 25 und aus einer die
Verschleißplatte 25 rückseitig satt hinterlagernden Trägerplatte 24 besteht. Aus Fig.
1 ist auch ersichtlich, daß die Verschleißplatte 25 der seitlichen Auskleidungsplatte
23 insgesamt aus vier sich etwa horizontal erstreckenden streifenförmigen Längsplattenelementen
25
1 besteht. Zudem sind in Fig. 1 bereits Düsenöffnungen 26 schematisch angedeutet, welche
zur Verhinderung von Lunkern im Formblock 11 einer Absaugung überschüssiger Luft dienen.
[0029] Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den Fig. 2-4:
[0030] Fig. 2 stellt eine der beiden seitlichen Auskleidungsplatten 23 dar, während Fig.
4 die dachseitige Auskleidungsplatte 22 zeigt. Bezüglich beider Auskleidungsplatten
22, 23 werden - soweit möglich - bei analogen Funktionsteilen stets dieselben Bezugsziffern
verwendet.
[0031] Aus Fig. 3 ist - zugleich stellvertretend für die dachseitige Auskleidungsplatte
22 - der zweilagige Aufbau einer seitlichen Auskleidungsplatte 23 zu ersehen.
[0032] Die Auskleidungsplatte 23 ist in zwei lösbar aneinander befestigte Plattenlagen,
nämlich in die den Formraum F unmittelbar begrenzende Verschleißplatte 25 und in die
die Verschleißplatte 25 hinterlagernde Trägerplatte 24 unterteilt. Die einander zugewandten
Großflächen 28 und 27 von Verschleißplatte 25 und Trägerplatte 24 sind über Permanentmagnete
30 haftschlüssig satt aneinanderliegend gehalten und über an beiden Endseiten vorgesehene
Halteleisten 31 gegen jegliche Relativverschiebung, z.B. in Axialrichtung, insbesondere
in Richtung a, gesichert.
[0033] Die Haftmagnete 30 sind mit ihren ebenen Haftflächen 32 bündig mit der umgebenden
Großfläche 27 der Trägerplatte 24 in letztere eingelassen.
[0034] Aus Fig. 3, (Darstellung etwa im Maßstab 1:1) ist zu ersehen, daß die Verschleißplatte
25 eine wesentlich geringere Plattenstärke Py aufweist als die Trägerplatte 24. Im
vorliegenden Falle beträgt die Stärke P, der Trägerplatte 24 2 cm, während die Stärke
Py der Verschleißplatte nur 1 cm ausmacht.
[0035] Die Verschleißplatte 25 besteht aus magnetischem Werkzeugstahl, ist spezialgehärtet
und beschichtet und weist beispielsweise eine Härte von 74 HR
c auf, während die Trägerplatte 24 lediglich aus ansonsten unbehandeltem üblichen Maschinenbaustahl,
beispielsweise der Qualität St 37 oder anderen - auch nichtmetallischen Werkstoffen
- besteht.
[0036] Trägerplatte 24 und Verschleißplatte 25 weisen miteinander fluchtende Durchgangsöffnungen
33, 34 auf. Die verschleißplattenseitigen Durchgangsöffnungen 34 sind mit Düseneinsätzen
35 versehen.
[0037] Die Formschlußsicherung gegen eine Relativverschiebung von Verschleißplatte 25 und
Trägerplatte 24 zueinander besteht aus jeweils zwei beidendig an der seitlichen Auskleidungsplatte
23 (desgleichen die dachseitige Auskleidungsplatte 22) sich senkrecht zur Richtung
a der hauptsächlichen Verschiebebeanspruchung erstreckenden Halteleisten 31. Jede
Halteleiste 31 überlappt zwei benachbarte Schmalseiten 36, 37 von Trägerplatte 24
und Verschleißplatte 25 über die Gesamtstärke (P
t zuzüglich (Py) der jeweiligen Auskleidungsplatte 22 bzw. 23 bündig. Die Halteleisten
31 weisen dieselben Werkstoffeigenschaften und dieselbe Härte wie die Verschleißplatte
25 auf.
[0038] Jede Halteleiste 31 besteht aus einem Winkelprofilstahlabschnitt, welcher mit einem
Ubergriffssteg 38 in einen zum Formraum F hin offenen verschleißplattenseitigen Faiz39
eingreift. Hierbei ist die dem Formraum F zugewandte Außenfläche 40 des Übergriffssteges
38 mit der sich anschließenden Großfläche 41 (die den Formraum F unmittelbar begrenzt)
der Verschleißplatte 25 bündig.
[0039] Der schmalseitig an der Trägerplatte 24 anliegende Befestigungsschenkel 42 der Halteleiste
31 weist Befestigungslöcher 43 für den Durchgriff von Befestigungsschrauben 44 auf,
welche in Gewindesacklöcher 45 eingreifen, die in die jeweilige Schmalseite 36 der
Trägerplatte 24 eingelassen sind.
[0040] Aus den Fig. 2, 4 und 5 ist außerdem zu ersehen, daß jede Verschleißplatte 25, streifenförmig
aufgeteilt, aus einzelnen Längsplattenelementen 25
1 besteht. Die streifenförmige Aufteilung jeder Verschleißplatte 25 in einzelne Längsplattenelemente
25
1 erleichtert sowohl den Gesamtaustausch als auch den partiellen Austausch von verschlissenen
Längsplattenelementen 25
1 gegen neue.
[0041] Zu den Darstellungen entsprechend den Fig. 2, 4 und 5 ist noch nachzutragen, daß
Düsenöffnungen 34 und Sintermetall- Haftmagnete 30 aus Gründen der Zeichnungsvereinfachung
nur stellenweise dargestellt sind.
[0042] Zu Fig. 4 bleibt noch zu erwähnen, daß die dort gezeigte langlochartige Formsand-Eintragsöffnung
48 von einzelnen Schraubelementen 46 umgeben ist, welche in nicht sichtbare Gewindesacklöcher
der Trägerplatte 24 eingreifen, um so die einzelnen Verschleißplattenelemente 25
1 im Bereich der Eintragsöffnung 48 mit zusätzlicher Sicherheit gegen die Trägerplatte
24 zu drücken.
[0043] Aus den vorstehenden Darstellungen wird deutlich, daß die Verschleißplatten 25 bei
Bedarf rasch und einfach auszuwechsel sind, während die jeweilige Trägerplatte 24
in nicht dargestellter Weise mit dem maschinenseitigen kastenartigen Gestell 14 verbunden
bleiben kann.
[0044] Im Zusammenhang insbesondere der Fig. 2, 4 und 5 wird deutlich, daß die Längsachsen
der Längsplattenelemente 25
1 sich gemäß Fig. 2 und 5 parallel und gemäß Fig. 4 quer zur hauptsächlichen Richtung
a der Verschiebebeanspruchung erstrecken.
[0045] Alternativ oder zusätzlich können als Formschlußmittel gegen jegliche Relativverschiebung
zwischen den Platten 24, 25 Schrauben 47 vorgesehen sein (Fig. 2).
[0046] Zur Formschlußsicherung gegen eine Relativverschiebung von Verschleißplatte 25 und
Trägerplatte 24 zueinander, sind gemäß den Fig. 6 und 7 zwei Ausführungsformen alternativ
vorgesehen.
[0047] Gemäß Fig. 6 weist die Verschleißplatte 25 eine sich quer zur hauptsächlichen Richtung
a der Verschiebebeanspruchung erstreckende durchgehende hinterschnittene Kehle 54
auf. Die Kehle 54 ist zur Mitte der Verschleißplatte 25 hin von einer ebenen Hinterschneidungsfläche
53 begrenzt, welche mit den aneinanderliegenden plattenseitigen Großflächen 27, 28
einen spitzen Winkel ß einschließt. Beide Schmalseiten 36, 37 von Verschleißplatte
25 und Trägerplatte 24 sind miteinander bündig.
[0048] Gemäß Fig. 6 ist an der Schmalseite 37 der Trägerplatte 24 eine etwa der Höhe der
Kehle 54 entsprechende Schulter 49 vorgesehen, welche mehrere im Abstand voneinander
angeordnete Gewindebohrungen 52 zur Aufnahme von Stiftschrauben 50 aufweist. Die kegelförmige
Spitze 51 der Stiftschraube 50 wirkt mit der ebenen Hinterschneidungsfläche 50 wie
mit einer schiefen Ebene zusammen. Dieses derart, daß beim Zugrundeschrauben der Stiftschraube
50 deren Kegel 51 die Hinterschneidungsfläche 53 im Sinne eines festen Aneinanderziehens
der Großflächen 27, 28 beaufschlagt.
[0049] Die den Formraum begrenzende Großfläche der Verschleißplatte 25 ist mit 41 bezeichnet.
[0050] Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 handelt es sich um ein besonders bevorzugtes
Ausführungsbeispiel.
[0051] Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 stellt gegenüber dem gemäß Fig. 6 im wesentlichen
eine geometrische Vertauschung dar, die darin besteht, daß die Kehle 54 in die Trägerplatte
24 eingearbeitet ist, während die Schulter 49 Bestandteil der Verschleißplatte 25
bildet.
1. Auskleidungsplatte (22; 23) für den Formraum (F) von kastenlosen Formmaschinen
(10), mit die Auskleidungsplatte (22; 23) quer durchsetzenden Funktionsöffnungen,
wie Sandeintragsöffnung (48) und Luftaustrittsöffnungen (33, 34) mit Düseneinsätzen
(35), dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidungsplatte (22; 23) in zwei lösbar aneinander
befestigte Plattenlagen, nämlich in eine den Formraum (F) begrenzende Verschleißplatte
(25) und in eine die Verschleißplatte (25) hinterlagernde Trägerplatte (24), unterteilt
ist, daß die einander zugewandten Großflächen (28; 27) von Verschleiß- und Trägerplatte
(25; 24) mittels Haftmagnete (30) satt aneinanderliegend gehalten und gegen Relativverschiebung
zueinander zusätzlich formschlüssig lösbar gesichert sind und daß die Verschleißplatte
(25), streifenförmig aufgeteilt, aus einzelnen Längsplattenelementen (251) besteht.
2. Auskleidungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftmagnete
(30) mit ihren ebenen Haftmagnetflächen (32) bündig mit der umgebenden Großfläche
(27) der Trägerplatte (24) in diese eingelassen und befestigt sind.
3. Auskleidungsplatte nach Anspruch 1 oder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Haftmagnet (30) ein Permanentmagnet kreiszylindrischer oder rechteckiger
Grundform ist.
4. Auskleidungsplatte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haftmagnete
(30) aus Sinterwerkstoff bestehen.
5. Auskleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verschleißplatte (25) eine wesentlich geringere Plattenstärke (Py) als die Trägerplatte
(24) aufweist.
6. Auskleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verschleißplatte (25) eine wesentlich größere Härte als die Trägerplatte (24) aufweist.
7. Auskleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Formschlußsicher- ung gegen axiale Relativverschiebung von Verschleißund Trägerplatte
(25; 24) zueinander durch beide Platten (25; 24) mindestens teilweise durchsetzende
Schrauben (47) gebildet ist.
8. Auskleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Formschlußsicherung gegen Relativverschiebung, insbesondere gegen axiale Relativverschiebung,
von Verschleiß- und Trägerplatte (25; 24) zueinander aus mindestens einer sich senkrecht
zur Richtung (a bzw. b) der Verschiebebeanspruchung erstreckenden randlich angeordneten
Halteleiste (31) besteht, welche zwei benachbarte Schmalseiten (37; 36) von Verschleiß-
und Trägerplatte (25; 24) über die Gesamtstärke (Pt + P") der Auskleidungsplatte (22; 23) bündig überlappt und welche vorzugsweise dieselbe
Härte wie die Verschleißplatte (25) aufweist.
9. Auskleidungsplatte nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteleiste
(31) aus einem Winkelprofilabschnitt besteht, welcher mit einem Ubergriffssteg (38)
in einen zum Formraum (F) offenen verschleißplattenseitigen Falz (39) eingreift, wobei
die dem Formraum (F) zugewandte Außenfläche (40) des Übergriffssteges (38) mit der
angrenzenden Großfläche (41) der Verschleißplatte (25) bündig ist.
10. Auskleidungsplatte nach Anspruch 8 oder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der schmalseitig (bei 36) an der Trägerplatte (24) anliegende Befestigungsschenkel
(42) der Halteleiste (31) Befestigungslöcher (43) für den Durchgriff von Befestigungsschrauben
(44) aufweist, die in schmalseitig (bei 36) der Trägerplatte (24) eingelassenen Gewindelöchern
(45) gehaltenen sind.
11. Auskleidungsplatte nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß
sich die axiale Längsrichtung der Längsplattenelemente (251) parallel zur Richtung (a bzw. b) der Verschiebebeanspruchung erstreckt.
12. Auskleidungsplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Sicherung gegen Relativverschiebung die Verschleiß- oder die Trägerplatte
(25; 24) an mindestens einem äußeren Rand der Auskleidungsplatte (22; 23) einen in
eine Ausnehmung (54) der jeweils anderen Platte (24; 25) eingreifenden, quer zu den
aneinanderliegenden Großflächen (27, 28) vorragenden Vorsprung (49) aufweisen, welcher
eine etwa quer zur Plattenschmalfläche (36, 37) verlaufende Gewindebohrung (52) mit
einer Schraube (50) aufweist, deren freies Ende (51) sich an einer mit spitzem Winkel
(ß) zu den anliegenden Großflächen (27, 28) verlaufenden Hinterschneidungsfläche (53)
der Ausnehmung (54) abstützt.
13. Auskleidungsplatte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung
der einen Platte (z.B. 25) eine randliche Schulter (49) bildet, während die Ausnehmung
(54) der anderen Platte (z.B. 24) eine eine einseitige schwalbenschwanzförmige Hinterschneidungsfläche
(53) aufweisende Kehle (54) bildet.
14. Auskleidungsplatte nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Schulter
(49) der Trägerplatte (24) und die Kehle (54) der Verschleißplatte (25) zugeordnet
sind.
1. Plaque de revêtement (22; 23) pour l'empreinte (F) d'une machine à mouler en motte
(10) comprenant des ouvertures de fonction, telles que l'ouverture d'entrée du sable
et les ouvertures de sortie d'air (33, 34) qui traversent transversalement la plaque
de revêtement (22; 23) et qui sont munies de buses rapportées (35), caractérisée par
le fait que la plaque de revêtement (22: 23) est divisée en deux couches fixées l'une
à l'autre par une liaison démontable, à savoir une plaque d'usure (25) qui limite
l'empreinte (F) et une plaque support (24) située derrière la plaque d'usure (25),
que les grandes faces (28; 27) de la plaque d'usure et de la plaque support (25; 24)
sont maintenues appliquées l'une contre l'autre sans jeu à l'aide d'aimants de fixation
(30) et bloquées en supplément translation relative par des liaisons démontables opérant
par sûreté de forme et que la plaque d'usure (25) est divisée en bandes et composée
d'éléments individuels (251) présentant la forme de plaques longitudinales.
2. Plaque de revêtement selon la revendication 1, caractérisée par le fait que les
aimants de fixation (30) sont encastrés dans la plaque support (24), avec leurs surfaces
planes (32) de niveau avec la surface adjacente de la grande face (27) de la plaque
support (24), et fixés à cette plaque.
3. Plaque de revêtement selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée
par le fait que chaque aimant de fixation (30) est un aimant permanent de forme cylindrique
à base circulaire ou de forme rectangulaire.
4. Plaque de revêtement selon la revendication 3, caractérisée par le fait que les
aimants de fixation (30) sont faits d'une matière frittée.
5. Plaque de revêtement selon une des revendications 1 à 4, caractérisée par le fait
que la plaque d'usure (25) présente une épaisseur (Pv) sensiblement inférieure à celle de la plaque support (24).
6. Plaque de revêtement selon une des revendications 1 à 5, caractérisée par le fait
que la plaque d'usure (25) possède une dureté sensiblement supérieure à celle de la
plaque support (24).
7. Plaque de revêtement selon une des revendications 1 à 6, caractérisée par le fait
que le blocage par sûreté de forme de la translation relative entre la plaque d'usure
et la plaque support (25; 24) est formé par des vis (47) qui traversent au moins partiellement
les deux plaques (25; 24).
8. Plaque de revêtement selon une des revendications 1 à 7, caractérisée par le fait
que le blocage en translation relative entre la plaque d'usure et la plaque support
(25; 24) est constitué par au moins une moulure de retenue (31) disposée le long d'un
bord et s'étendant perpendiculairement à la direction (a ou b) de la sollicitation
de translation, moulure qui recouvre deux chants adjacents (37; 36) de la plaque d'usure
et de la plaque support (25; 24) situés dans un même plan, sur toute l'épaisseur (Pt + P v) de la plaque de revêtement (22; 23), et qui présente de préférence la même
dureté que la plaque d'usure (25).
9. Plaque de revêtement selon la revendication 8, caractérisée par le fait que la
moulure de retenue (31) est composée d'une longueur de profilé du type cornière qui
est engagée par une nervure recouvrante (38) dans une feuillure (39) de la plaque
d'usure qui s'ouvre vers l'empreinte (F), la surface externe (40) de la nervure recouvrante
(38) qui est dirigée vers l'empreinte (F) étant dans le même plan que la grande face
adjacente (41) de la plaque d'usure (25).
10. Plaque de revêtement selon la revendication 8 ou selon la revendication 9, caractérisée
par le fait que l'aile de fixation (42) de la moulure de retenue (31) qui est en appui
contre le chant (en 36) de la plaque support (24) présente des trous de fixation (43)
pour le passage de vis de fixation (44) qui sont vissées dans des trous filetés (45)
pratiqués dans le chant (en 36) de la plaque support (24).
11. Plaque de revêtement selon une des revendications 1 à 10, caractérisée par le
fait que la direction longitudinale axiale des éléments en forme de plaques longitudinales
(251) s'étend parallèlement à la direction (a ou b) de la contrainte de translation.
12. Plaque de revêtement selon une des revendications précédentes, caractérisée par
le fait que, pour assurer le blocage en translation relative, la plaque d'usure ou
la plaque support (25; 24) présente, au moins sur un bord extérieur de la plaque de
revêtement (22; 23), une saillie (49) dirigée transversalement aux grandes faces mutuellement
adjacentes (27, 28) et engagée dans un évidement (54) de l'autre plaque, saillie qui
présente un perçage fileté (52) dirigé à peu près transversalement au chant (36, 37)
de la plaque, et contenant une vis (50) dont l'extrémité libre (51) prend appui contre
une surface en contre-dépouille (53) de l'évidement (54) qui forme un angle aigu (p)
avec les grandes faces adjacentes (27, 28).
13. Plaque de revêtement selon la revendication 12, caractérisée par le fait que la
saillie de la plaque (par exemple 25) forme un épaulement marginal (49) tandis que
l'évidement (54) de l'autre plaque (par exemple 24) forme une gorge (54) présentant
une surface de contre-dépouille (53) unilatérale, en queue d'aronde.
14. Plaque de revêtement selon la revendication 13, caractérisée par le fait que l'épaulement
(49) est prévu sur la plaque support (24) et la gorge (54) sur la plaque d'usure (25).
1. Lining plate (22; 23) for the mould cavity (F) of boxless moulding machines (10),
with function apertures penetrating the lining plate (22; 23) transversely, such as
sand inlet aperture (48) and air outlet apertures (33, 34) with nozzle inserts (35),
characterised in that the lining plate (22, 23) is divided into two plate layers detachably
fixed together, in particular is divided into a wear plate
(25) defining the mould cavity (F) and a support plate (24) bearing against the back
of the wear plate (25), in that the areas (28; 27) of the wear plate and support plate
(25; 24) facing one another are held flush against one another by means of magnetic
clamps (30) and are additionally detachably secured with positive locking to prevent
relative movement between them, and in that the wear plate (25) is divided into strips
and consists of individual longitudinal plate elements (251).
2. Lining plate according to claim 1, characterised in that the magnetic clamps (30)
are countersunk into the support plate (24) with their flat magnetic holding faces
(32) flush with the surrounding area (27) of the support plate (24).
3. Lining plate according to claim 1 or claim 2, characterised in that each magnetic
clamp (30) is a permanent magnet of circular cylindrical or rectangular basic shape.
4. Lining plate according to claim 3, characterised in that the magnetic clamps (30)
consist of sintered material.
5. Lining plate according to one of claims 1-4, characterised in that the wear plate
(25) has a substantially smaller plate thickness (Py) than the support plate (24).
6. Lining plate according to one of claims 1-5, characterised in that the wear plate
(25) has a substantially greater hardness than the support plate (24).
7. Lining plate according to one of claims 1-6, characterised in that the positively
locking fixing against relative movement between the wear plate and the support plate
(25; 24) consists of screws (47) which at least partly penetrate both plates (25;
24).
8. Lining plate according to one of claims 1-7, characterised in that the positively
locking fixing against relative movement, in particular axial relative movement, between
the wear plate and support plate (25; 24) consists of at least one batten (31) located
at the edge and extending perpendicular to the direction ('a' or 'b') of the movement
load, the batten (31) overlapping in a flush manner two adjacent narrow sides (37;
36) of the wear plate and support plate (25; 24) over the whole thickness (Pt + P") of the lining plate (22; 23) and preferably having the same hardness as the wear
plate (25).
9. Lining plate according to claim 8, characterised in that the batten (31) consists
of a corner profile section, which engages with an overlap web (38) in a rebate (39)
in the wear plate, which rebate is open to the mould cavity (F), and the outer face
(40) of the overlap web (38) facing the mould cavity (F) is flush with the adjoining
area (41) of the wear plate (25).
10. Lining plate according to claim 8 or 9, characterised in that the fixing arm (42)
of the batten (31) adjoining the support plate (24) on the narrow side (at 36) has
fixing holes (43) for receiving fixing screws (44), which are held in threaded bores
(45) sunk into the narrow side (at 36) of the support plate (24).
11. Lining plate according to one of claims 1-10, characterised in that the axial
longitudinal direction of the longitudinal plate elements (251) extends parallel to the direction ('a' or 'b') of the movement load.
12. Lining plate according to one of the previous claims, characterised in that, in
order to secure against relative movement, the wear plate or support plate (25; 24)
have on at least one outer edge of the lining plate (22; 23) a lug (49) projecting
transverse to the adjacent areas (27, 28) and engaging in a recess in the respective
other plate (24; 25), this lug (49) having a threaded bore (52), which has a screw
(50) and which extends approximately transverse to the narrow face (36, 37) of the
plate, the free end (51) of the screw bearing on an undercut face (53) of the recess
(54) extending at an acute angle (B) to the adjacent areas (27, 28).
13. Lining plate according to claim 12, characterised in that the lug of one plate
(e.g. 25) forms an edge shoulder (49), whilst the recess (54) of the other plate (e.g.
24) forms a vee (54) having a unilateral dovetail-shaped undercut face (53).
14. Lining plate according to claim 13, characterised in that the shoulder (49) of
the support plate (24) and the vee (54) of the wear plate (25) are associated.