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EP 0 315 809 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.03.1991 Patentblatt 1991/10 |
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Anmeldetag: 20.10.1988 |
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Betätigungsschalter, insbesondere für einen Raumsprayspender
Actuating switch, particularly for a room spray dispenser
Commutateur, en particulier pour un atomiseur pour une pièce
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR LI SE |
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Priorität: |
06.11.1987 DE 8714805 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.05.1989 Patentblatt 1989/20 |
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Patentinhaber: |
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- Sonderegger, Bruno
CH-8964 Rudolfstetten (CH)
- Luginbühl, Peter
CH-8964 Rudolfstetten (CH)
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Erfinder: |
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- Sonderegger, Bruno
CH-8964 Rudolfstetten (CH)
- Luginbühl, Peter
CH-8964 Rudolfstetten (CH)
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| (74) |
Vertreter: Allgeier, Kurt |
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Patentanwaltsbüro
Allgeier & Vetter
Postfach 14 27 79604 Rheinfelden 79604 Rheinfelden (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 127 573 NL-A- 7 010 940 US-A- 3 281 565
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DE-A- 1 809 424 US-A- 3 107 821 US-A- 3 677 441
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Betätigungsschalter, insbesondere für einen Raumsprayspender,
mit einem mittels eines Verstellnockens oder dgl. mechanisch zu verstellenden Auslöseorgans
in Getriebeverbindung stehenden federkraftvorgespannten Betätigungsorgan. Derartige
Betätigungsschalter sind für zahlreiche Anwendungszwecke in Gebrauch, beispielsweise
bei einem Raumsprayspender nach der EP-Anmeldung 0 127 573.
[0002] Der dort angegebene Schalter ist mit einem die Spraypumpe kraftbetätigenden Druckhebel
ausgerüstet, der mittels eines mit dem federbelasteten Verstellnocken versehen kippbar
gelagerten Spannhebels entgegen einer Federvorspannkraft noch stärker vorgespannt
und in der Vorspannstellung von einem Arretierhebel so lange gehalten wird, bis bei
Rückbewegung des Verstellnockens der Arretierhebel oder Druckhebel freigibt und dieser
mittels seiner Federvorspannkraft die Kraftbetätigung der Spraypumpe bewirkt.
[0003] Der bekannte Betätigungsschalter ist kompliziert aufgebaut und weist eine Anzahl
von Verschleißstellen auf. Von Schaltern diese Art, insbesondere für derartige Verwendungen,
muß erwartet werden, daß sie nach Millionen Schaltungen noch einwandfrei funktionieren.
Dieser Forderung vermag der bekannte Schalter deshalb nicht zu entsprechen, weil
an den zahlreichen Verschleißstellen nach kürzerer oder längerer Benutzung Abnutzungserscheinungen
zu Betriebsstörungen führen müssen. Es sind zur Lagerung von drei bei jeder Betätigung
zweimal bewegten Hebeln und zu deren gelenkiger Kupplung fünf Lagerstellen erforderlich.
Außerdem weisen der Spannhebel und der Arretierhebel insgesamt drei dem Verschleiß
durch mechanischen Abrieb ausgesetzte Kontaktflächen auf.
[0004] Ferner ist aus der US-A-3 107 821 ein Sprühgerät bekannt, welches einen Betätigungsschalter
für das Sprühventil einer Sprühflasche aufweist. Der Betätigungsschalter besteht aus
einer mittels eines Schalters ein- und ausschaltbaren Uhr, die mittels eines Drahtarmes
ein Zahnrad bewegt. Eine auf dem Zahnrad angeordnete Nocke betätigt das Sprühventil.
[0005] Dieses bekannte Sprühgerät gibt den Inhalt der Sprühflasche nach dem Ablauf von voreingestellten
Zeitintervallen frei und kann über einen Schalter ein- und ausgeschaltet werden. Dieses
Sprühgerät weist einen Betätigungsschalter für den Zeitintervallgeber auf und ist
nicht von mechanischen Impulsen auslösbar .
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Betätigungsschalter, insbesondere
für Raumsprayspender zu schaffen, der diese zahlreichen Verschleißstellen nicht auf
weist und einen insgesamt einfacheren Aufbau mit weniger ineinander eingreifenden
und bewegten Teilen hat.
[0007] Eine zusätzliche Aufgabe der Erfindung besteht noch darin, den Betätigungsschalter
in der Weise weiter auszubilden, daß er nicht bei jedem Auslösevorgang durch den Verstellnocken
einen Hub des Kraftübertragungsorgans bewirkt, also bei Anwendung in einem an einer
Tür angeordneten Raumsprayspender nur bei jeder zweiten oder dritten Türbewegung den
Raumsprayer aktiviert.
[0008] Diese Aufgaben werden vorteilhaft gelöst durch ein entgegen einer Federvorspannkraft
in einer Längsführung "Y" auf einem Führungsschieber drehbar gelagertes, druch ein
Auslöseorgan ver schiebbares, und dadurch eine Verstellbewegung ausführendes und
eine mit einer feststehend gelagerten Sperrklinke in Eingriff stehende Verzahnung
aufweisendes Rad als Betätigungsorgan, welches mit umfangverteilten Bohrungen als
Befestigungsstellen für lösbar anbringbare Stollen versehen ist, von denen jeweils
der in Bewegungsachse "Y" der Längsführung des Führungsschiebers befindliche Stollen
mit dem Kraftübertragungsorgan in Getriebeverbindung steht.
[0009] Dabei besteht ein weiteres wesentliches Merkmal in der Weiterschaltung des Rades
um jeweils einen Zahn bei jedem unter der Federvorspannkraft erfolgendem Rückhub des
durch den Verstellnocken oder des dgl. Auslöseorgans zuvor im Verstellhub verschobenen
Führungsschiebers, wobei als Verstellnocken bzw. Auslöseorgan eine Rolle dient, die
ihr Lager im Führungsschieber hat.
[0010] Eine außerordentliche Vereinfachung des Aufbaues und der Kinematik gegenüber dem
komplizierten und verschleißanfälligen Getriebe des Standes der Technik ergibt sich
daraus, daß das Kraftübertragungsorgan gleichachsig mit der Bewegungsachse "Y" der
Längsführung des Führungsschiebers des mit der Verzahnung versehenen Rades verschiebbar
geführt ist, und ferner in einfachster Weise dadurch, daß das Kraftübertragungsorgan
in einer Führung in einem den Betätigungsschalter umgebenden Gehäuse in der Bewegungsachse
"Y" geführt ist.
[0011] Die beiden Organe bzw. Elemente des erfindungsgemäßen Betätigungsschalters sind
nur in Richtung der Bewegungsachse "Y" verschiebbar, und zwar der Führungsschieber
und das Kraftübertragungsorgan. Abgesehen von der als Auslöseorgan dienenden Rolle,
die auch durch ein feststehendes Element ersetzt werden kann, ist lediglich noch ein
weiteres bewegtes Teil vorhanden, das verzahnte Rad, welches mit der Sperrklinke zusammenwirkt,
wodurch die Weiterschaltung um je einen Zahn hervorgerufen wird. Dieser einfache Aufbau
mit zwei einen geradlinigen Hub ausführenden Teilen und einem absatzweise geschalteten
drehenden Teil ermöglicht die Verwendung von reibungsarmen und daher nahezu veschleißlosen
Werkstoffen, insbesondere Kunststoffen, für alle bewegten Teile.
[0012] Wegen der geradlinig einachsigen Anordnung von Führungsschieber und Kraftübertragungsorgan
erfolgt die Betätigung in einfachster Weise durch eine Hubbewegung aus seiner Grundstellung
durch jeden in die Bewegungsachse "Y" gelangenden Stollen des einen Verstellbewegung
ausführenden Rades. Dies wird dadurch in vorteilhafter Weise ermöglicht, daß beidseits
des Rades umfangsverteilt Stollen angebracht sind und das ausgebildete Kraftübertragungsorgan
mit einem gabelartigen, das Rad beidseitig umfassenden Druckstück versehen ist, welches
von den Stollen in Hubrichtung der Bewegungsachse "Y" antreibbar ist. Dabei sind vorzugsweise
die Befestigungsstellen für die Stollen im Rad als Bohrung gewählt, in welche die
Stollen mit Preßsitz eingesetzt sind. Dabei ist die Anzahl von Zähnen und von Befestigungsstellen
für die Stollen geradzahlig und gleichgroß.
[0013] Je nach Anzahl der Stollen und der gewählten Zwischenräume zwischen diesen auf dem
Rad können kürzere oder längere Leer-Auslösungen zwischen den einzelnen Betätigungs-Auslösungen
eingeschaltet werden. Dadurch kann beispielsweise bei Anwendung an einem Raumsprayspender
die Einstellung so ge wählt werden, daß nur bei jeder zweiten oder dritten Türöffnung
der Sprayer ausgelöst wird.
[0014] Weitere Merkmale und Besonderheiten sind anhand der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiele des Betätigungsschalters und seiner Anwendung bei einem Raumsprayspender
beschrieben und im folgenden näher erläutert.
[0015] Es zeigen
Fig. 1 bis 4 je einen Querschnitt durch einen Betätigungsschalter nach der Erfindung,
Fig. 5 und 6 je einen Querschnitt A-B, Aʹ-Bʹ gem. Fig. 2 und 3,
Fig. 7 eine Vorderansicht eines an einer Türöffnung angeordneten Raumsprayspenders,
Fig. 8 einen Querschnitt C-D gem. Fig. 7,
Fig. 9 eine Einzelheit "E" gem. Fig. 5.
[0016] Wie aus Fig. 1 bis 4 ersichtlich ist, besteht der Betätigungsschalter im wesentlichen
aus dem Gehäuse 1, in welchem in einer Längsführung 19 in der Bewegungsachse "Y" der
Führungsschieber 6 verschiebbar ist. An diesem ist mittels der Achse 13 die Rolle
12 gelagert. Diese dient als Auslöseorgan, beispielsweise im Zusammenwirken mit einer
Tür-Oberkante 20 eines Raumes, in dem der Raumsprayspender 21 oberhalb einer Türöffnung
22 befestigt ist (Fig. 7 und 8). Bei jeder Türbewegung wird die Rolle 12 um einen
Hubweg "s" nach oben gedrückt, wodurch die Auslösebetätigung erfolgt.
[0017] In dem erwähnten Führungsschieber 6 ist ferner mittels der Achse 5 das mit Zähnen
7 versehene Rad 4 drehbar in einer Ausnehmung 22 gelagert. Die Verzahnung 7 wirkt
mit der Sperrklinke 8 zusammen, die gem. Fig. 2 und 4 durch eine nicht dargestellte
Feder in Pfeilrichtung an die Verzahnung 7 angedrückt wird. Wie in Fig. 1 ersichtlich,
greift die Sperrklinke 8 in einen Zahn 7 des Rades 4 ein, der in der waagerechten
Achse "X" liegt. Wird der Führungsschieber 6 gem. Fig. 2 und den Hubweg z.B. von einer
Türkante 20 nach oben gedrückt, so legt er den Weg "s" zurück und der folgende Zahn
unterhalb der "X"-Achse gelangt in Eingriff mit der Sperrklinke 8, wie Fig. 2 zeigt.
Das Rad 4 ist umfangsverteilt beidseitig mit Stollen 9 bestückt, welche in die Bohrungen
17 der Befestigungsstellen eingesetzt sind. In Fig. 4 sind mehr Befestigungsstellen
17 als Stollen 9 dargestellt. Da der in Bewegungsrichtung "Y" stehende Stollen 9
unterhalb des Druckstückes 10 des Kraftübertragungsorgans 3 durch die Hubbewegung
"s" nach der gestoßen wird, trifft er auf das Druckstück 10 und stößt diese ebenfalls
nach ober, wodurch der Betätigungshub "h" resultiert. Im Falle eines Raumsprayspenders
21 wird dadurch ein Spraystoß ausgelöst.
[0018] Nach dem Weiterbewegen der Tür 20 gelangt der Führungsschieber 6 unter der Wirkung
der Zugfedern 15 (Fig. 5 und 6), die an den Stiften 14 und 16 eingehängt sind, wieder
in seine Ausgangslage, wie in Fig. 3 dargestellt, zurück, wobei das Rad 4 um einen
Zahn 7 weitergedreht wird, weil der nächste Zahn 7 nunmehr in die Lager in der "X"-Achse
gedreht wird. Damit wird auch der bisher in der "Y"-Bewegungsachse gelegene Zahn
7 weitergedreht, und jetzt liegt in der "X"-Achse kein Stollen 9, so daß beim nächsten
Auslösehub durch die Tür-Oberkante 20 kein weiterer Betätigungshub "h" bewirkt werden
kann.
[0019] Auch bei der darauffolgenden Türbewegung wird kein weiterer Betätigungshub "h" bewirkt,
sondern dies geschieht erst wieder bei der dritten Weiterschaltung des Rades 4, in
welcher wieder die in Fig. 1 dargestellten Stellung eines Stollens 9 erreicht ist,
so daß dieser wieder in der Richtung der Bewegungsachse "Y" liegt und mit dem Druckstück
10 des Kraftübertragungsorgans 2 zusammenwirken kann.
[0020] Wie aus den Fig. 5 und 6 hervorgeht, ist der Aufbau der Vorrichtung äußerst einfach.
Der Führungsschieber 6 ist in einer als Schacht ausgebildeten Längsführung 19 in der
"Y"-Bewegungsachse geführt. Er ist gabelartig ausgebildet und trägt unten die Lagerachse
13 für die Rolle 12. Im Mittelteil trägt er die Achse 5 für das verzahnte Rad 4,
welches mit Rastvertiefungen 11 versehen ist, in welche ein gefederter Stift 18 eingreift,
um das Rad 4 beim Hub "s" nach oben in seiner Stellung zu halten und den Eingriff
der Sperrklinke 8 in den nächsten Zahn zu ermöglichen.
[0021] Im oberen Bereich ist das in der "Y"-Bewegungsachse verschieblich gelagerte Kraftübertragungsorgan
3 zu erkennen, welches mit dem gabelförmigen und das Rad 4 umfassenden Druckstück
10 ausgerüstet ist, auf welches _ Fig. 2 _ ein in der "Y"-Bewegungsrichtung liegender
Stollen stößt.
[0022] Die Fig. 9 zeigt einen Teilschnitt durch das Rad 4 mit Befestigungsstellen 17, welche
als Bohrungen ausgeführt sind und in welche beidseitig Stollen 9 mit Preßsitz eingesetzt
sind.
[0023] In den Fig. 7 und 8 ist der Einbau und die Funktion der Betätigungsvorrichtung in
einen Raumsprayspender 21 dargestellt, der an seiner rückwärtigen Flanschseite 25
mittels der Schrauben 26 oberhalb einer Türöffnung 23 in der Weise montiert ist, daß
seine Unterkante geringfügig über der Türöffnung 23 liegt. Das Gehäuse 1 der Betätigungsvorrichtung
ist mit seinen Flanschflächen 2 mittels nicht näher dargestellten Verschraubungen
24 im unteren Bereich des Raumsprayspenders 21 in der Weise befestigt, daß seine
Gehäuseunterkante mit der Gehäuseunterkante des Raumsprayspenders etwa eben ist.
Dabei steht die Rolle 12 um einen Betrag nach unten vor, der größer als der Hubweg
"s" ist.
[0024] Oberhalb des Kraftbetätigungsorgans 3 und auf diesem ruhend ist der unter Gasdruck
stehende Raumspraybehälter 27 in das Gehäuse des Raumsprayspenders 21 eingesetzt,
wobei der Spraykopf 28 in einer entsprechend dimensionierten aus der Zeichnung ersichtlichen
Umschließung gehaltert ist, so daß die Spraydüse 29 freiliegt und in einen Düsentrichter
30 gerichtet ist, der in Raumrichtung weist.
[0025] Wenn nun die Tür geöffnet wird - wie in Fig. 8 dargestellt - drückt sie die Rolle
um den Hubweg "s" und mit diesem den Schieber 6 nach oben. Befindet sich dabei ein
Stollenpaar 9 unterhalb des Druckstücks 10, so wird dieses mit dem Kraftbetätigungsorgan
3 nach oben gedrückt und mit diesem auch der Behälter 27, welcher den Raumspray enthält.
Durch Andruck des Behälters 27 wird der Spraykopf 28 relativ nach unten gedrückt,
so daß ein Spraystoß aus der Düse 29 in Raumrichtung erfolgt.
[0026] Je nach Zahl der Stollen 9, mit denen das verzahnte Rad 4 bestückt ist, kann die
Einrichtung so gewählt werden, daß bei jedem oder bei jedem zweiten, dritten usw.
Türhub eine Betätigung der Spraydüse erfolgt.
1. Betätigungsschalter, insbesondere für einen Raumsprayspender (21), mit einem mittels
eines Verstellnockens oder dgl. mechanisch zu verstellenden Auslösergans in Getriebeverbindunng
stehenden federkraftvorgespannten Betätigungsorgan und von diesem angetriebenen Kraftübertragungsorgan,
gekennzeichnet durch ein entgegen einer Federvorspannkraft in einer Längsführung
"Y" auf einem Führungsschieber (6) drehbar gelagertes, durch das Auslöseorgan verschiebbares,
und dadurch eine Verstellbewegung ausführendes und eine mit einer feststehend gelagerten
Sperrklinke (8) in Eingriff stehende Verzahnung (7) aufweisendes Rad (4) als Kraftbetätigungsorgan,
welches mit umfangsverteilten Bohrungen (17) als Befestigungsstellen für lösbar anbringbare
Stollen (9) versehen ist, von denen jeweils der in Bewegungsachse der längsführung
"Y" des Führurgsschiebers (6) befindliche Stollen (9) mit dem Krafbübertragungsorgan
(3) in Getriebeverbindung steht.
2. Betätigungsschalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Weiterschaltung des Rades
(4) um jeweils einen Zahn bei jedem unter der Federvorspannkraft (15) erfolgenden
Rückhub des durch den Verstellnocken bzw. das Auslöseorgan zuvor im Verstellhub verschobenen
Führungsschiebers (6).
3. Betätigungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verstellnocken
bzw. Auslöseorgan eine Rolle (12) dient, die ihr Lager (13) im Führungsschieber (6)
hat.
4. Betätigungsschalter nach Asprunch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungsorgan
(3) gleichachsig mit der Bewegungsachse "Y" der Längsführung des Führungsschiebers
(6) des mit der Verzahnung (7) versehenen Rades (4) verschiebbar geführt ist.
5. Betätigungsschalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftübertragungsorgan
(3) in einer Führung in einem den Betätigungsschalter umgebenden Gehäuse (1) in der
Bewegungsachse "Y" geführt ist.
6. Betätigungsschalter nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Hubbewegung
des Kraftübertragungsorgans (3) aus seiner Grundstellung durch jeden in die Bewegungsachnse
"Y" gelangenden Stollen (9) des eine Verstellbewegung ausführenden Rades (5).
7. Betätigungsschalter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß beidseits des Rades (4) umfangverteilt die Stollen (9) angebracht sind und das
verschieblich ausgebildete Kraft übertragungsorgan (3) mit einen gabelartigen, das
Rad (4) beidseitig umfassenden Druckstück (10) versehen ist, welches von der Stollen
(9) in Hubrichtung der Bewegungsachse "Y" antreibbar ist.
8. Betätigungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsstellen
(17) im Rad (4) Bohrungen sind, in welche die Stollen (9) mit Preßsitz eingesetzt
sind.
9. Betätigungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rad (4) eine
geradzahlige Anzahl von Zähnen und eine gleiche Anzahl von Bohrungen (17) als Befestigungsstellen
für Stollen (9) hat.
10. Betätigungsschalter nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß er im Gehäuse eines Raumsprayspenders (21) eingesetzt ist.
11. Betätigungsschalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf seinem Kraftbetätigungsorgan
(3) ein Raumspraybehälter (27) ruht, dessen Spraykopf (28) mit Spraydüse (29) in
einer Umschließung des Gehäuses des Raumsprayspenders (21) gehaltert ist, wobei die
Spraydüse (29) freigelegt und in einen Düsentrichter (30) des Gehäuses des Raumsprayspenders
(21) gerichet ist.
12. Betätigungsschalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Raumsprayspender
(21) in dem zu behandelnden Raum oberhalb einer Türöffnung (23) in der Weise befestigt
ist, daß die Rolle (12) um einen Betrag in den Schwenkweg der Türoberkante (20) ragt,
welcher dem vorgesehenen Hubweg "s" des Schiebers (6) entspricht.
1. Actuating switch, particularly for a room spray dispenser (21), with a spring-preloaded
actuator being in gear connection with a release assembly, which is mechanically displaceable
by a control cam or similar part, and a power transmission assembly driven by said
actuator, characterized by a wheel (4) as a power actuator which has been rotatably
lodged against a spring-preload on a guiding slide (6) moving within a longitudinal
guide ʹYʹ, which can be shifted by the release assembly, thus performing a control
movement, which has been provided with a gearing (7) being in mesh with a stationary
detent pawl (8) and which has been fitted with bores (17), distributed over its periphery,
as fixing positions for removably mountable lugs (9) of which always that being in
the axis of movement of the longitudinal guide ʹYʹ of the guiding slide (6) will be
in gear connection with the power transmission assembly (3).
2. Actuating switch acc. to claim 1, characterized by the indexing of the wheel (4)
by one tooth with each return stroke of the guiding slide (6) which will be performed
under spring-preload (15), this slide being shifted previously by the control cam
or the release assembly during the control stroke.
3. Actuating switch acc. to claim 1, characterized in that a roller (12) will serve
as a control cam or release assembly of which the bearing ( 13) is to be found in
the guiding slide (6).
4. Actuating switch acc. to claim 1, characterized in that the power transmission
assembly (3) is also shiftable in the axis of movement ʹYʹ of the longitudinal guide
of the guiding slide (6) of the wheel (4) being provided with the gearing (7).
5. Actuating switch acc. to claim 4, characterized in that the power transmission
assembly (3) moves in the axis of movemen ʹYʹ, viz. within a guide of the case (1)
enclosing the actuating switch.
6. Actuating switch acc. to claims 1 to 3, characterized by a stroke movement of the
power transmission assembly (3) from its home position, caused by each lug (9) of
the wheel (4) reaching the axis of movement ʹYʹ on performance of a shift movement
by the wheel (4).
7. Actuating switch acc. to one or several of the claims 1 to 6, characterized in
that, at both sides of the wheel (4) and distributed over its periphery, the lugs
(9) have been fitted and further that the shiftably conceived power transmission assembly
(3) has been provided with a fork-shaped pressure element (10) embracing the wheel
(4) at both sides and this element can be driven by the lugs (9) in lift direction
of the axis of movement ʹYʹ.
8. Actuating switch acc. to claim 1, characterized in that the fixing positions (17)
in the wheel (4) represent bores receiving the lugs (9) with press fit.
9. Actuating switch acc. to claim 1, characterized in that the wheel (4) has been
provided with an even number of teeth and the same number of bores (17) as fixing
positions for the lugs (9).
10. Actuating switch acc. to at least one of the preceding claims, characterized in
that said switch has been installed in the housing of a room spray dispenser (21).
11. Actuating switch acc. to claim 10, characterized in that a room spray vessel (27),
of which the spraying head (28) and the spraying nozzle (29) have been mounted within
an enclosure of the housing of the room spray dispenser (21), is lodged on its power
transmission assembly (3) and the spraying nozzle (29) has been uncovered and directed
towards the funnel (30) of the housing of the room spray dispenser (21).
12. Actuating switch acc. to claim 10, characterized in that the room spray dispenser
(21) has been fixed in such a way, within the room to be treated and above a door
opening (23), that the roller (12) projects into the swing of the upper edge of the
door (20) by a distance matching the stroke ʹsʹ of the slide (6) as provided.
1. Commutateur, en particulier pour un atomiseur pour une pièce (21), avec un organe
de manoeuvre à prétension par ressort se trouvant en liaison d'engrenage avec un
organe de déclenchement à déplacer mécaniquement par une came de déplacement ou élément
similaire, et un organe de transmission de force entraîné par ce dernier, dûment caractérisé
par une roue (4) en tant qu'organe de transmission de force logée contre une prétension
à ressort et de manière rotative sur une glissière de guidage (6) se mouvant dans
un guide longitudinal ʹYʹ, déplaçable par l'organe de déclenchement et, par cela,
effectuant un mouvement de déplacement, et ayant une denture (7) qui s'engrène dans
un cliquet d'arrêt stationnaire (8), roue munie des perçages (17) comme positions
de fixation pour les taquets (9) montables d'une façon amovible, et c'est chaque
fois le taquet (9) se trouvant en l'axe de mouvement du guide longitudinal ʹYʹ de
la glissière de guidage (6) qui sera en liaison d'engrenage avec l'organe de transmission
de force (3).
2. Commutateur selon revendication 1, dûment caractérisé par l'avancement de la roue
(4) d'une dent lors d'une course de retour effectuée sous la prétension par ressort
(15) de la glissière de guidage (6) déplacée auparavant par la came de manoeuvre ou
l'organe de déclenchement.
3. Commutateur selon revendication 1, dûment caractérisé par ce qu'un galet (12) sert
de came de manoeuvre ou d'organe de déclenchement, galet ayant son appui (13) dans
la glissière de guidage (6).
4. Commutateur selon revendication 1, dûment caractérisé par ce que l'organe de transmission
de force (3) pourra se déplacer également en l'axe de mouvement ʹYʹ du guide longitudinal
de la glissière de guidage (6) de la roue (4) munie de la denture (7).
5. Commutateur selon revendication 4, dûment caractérisé par ce que l'organe de transmission
de force (3) se meut en l'axe de mouvement ʹYʹ et dans un guide réalisé à la boîte
(1) enveloppant le commutateur.
6. Commutateur selon les revendications 1 à 3, dûment caractérisé par un mouvement
de levage de l'organe de transmission de force (3) à partir de sa position de départ
causé par chaque taquet (9) arrivant à l'axe de mouvement ʹYʹ, taque appartenant à
la roue (4) qui exécute un mouvement de déplacement.
7. Commutateur selon une seule ou plusieurs des revendications 1 à 6, dûment caractérisé
par ce que des deux côtés de la roue (4) et répartis sur sa circonférence, les taquets
(9) ont été montés et que l'organe de transmission de force de conception déplaçable
(3) a été pourvu d'un membre de pression (10) en forme de fourche entourant la roue
(4) des deux côtés, membre qui se peut actionner par les taquets (9) en direction
de levage de l'axe de mouvement ʹYʹ.
8. Commutateur selon revendication 1, dûment caractérisé par ce que les positions
de fixation (17) de la roue (4) représentent des perçages recevant les taquets (9)
avec ajustage serré.
9. Commutateur selon revendication 1, dûment caractérisé par ce que la roue (4) est
dotée d'un nombre de dents pair et du même nombre de perçages (17) en tant que positions
de fixation destinées à des taquets (9).
10. Commutateur selon, au moins, une seule des revendications précédentes, dûment
caractérisé par ce qu'il a été monté dans le boîtier d'un atomiseur pour une pièce
(21).
11. Commutateur selon revendication 10, dûment caractérisé par ce qu'un récipient
spray à salle (27) repose sur son organe de transmission de force (3), récipient dont
la tête à spray (28) et sa tuyère à spray (29) ont été fixées dans un creux adapté
du boîtier de l'atomiseur pour une pièce (21) et la tuyère à spray (29) se trouve
complètement exposée et dirigée vers l'entonnoir (30) du boîtier de l'atomiseur pour
une pièce (21).
12. Commutateur selon revendication 10, dûment caractérisé par ce que l'atomiseur
pour une pièce (21) a été fixé, dans la salle à traiter et au-dessus d'une ouverture
de porte (23), de cette façon que le galet (12) saillisse dans le chemin de pivotement
du bord supérieur de porte (20) par une distance correspondant à la course's'prévue
de la glissière (6).

