| (19) |
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(11) |
EP 0 316 331 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.05.1991 Patentblatt 1991/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.07.1987 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: F02M 43/00 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE8700/334 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 8801/019 (11.02.1988 Gazette 1988/04) |
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EINSPRITZVORRICHTUNG ZUM EINBRINGEN VON KRAFTSTOFFEN IN DEN BRENNRAUM EINER BRENNKRAFTMASCHINE
INJECTION DEVICE FOR INTRODUCING FUELS IN THE COMBUSTION CHAMBER OF AN INTERNAL COMBUSTION
ENGINE
DISPOSITIF D'INJECTION POUR L'INTRODUCTION DE CARBURANTS DANS LA CHAMBRE DE COMBUSTION
DE MOTEURS A COMBUSTION INTERNE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB IT SE |
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Priorität: |
30.07.1986 DE 3625716
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.05.1989 Patentblatt 1989/21 |
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Patentinhaber: |
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- Elsbett, Ludwig
D-91161 Hilpoltstein (DE)
- Elsbett, Günter
D-91161 Hilpoltstein (DE)
- Elsbett, Klaus
D-91161 Hilpoltstein (DE)
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Erfinder: |
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- Elsbett, Ludwig
D-8543 Hilpoltstein (DE)
- Elsbett, Guenter
D-8543 Hilpoltstein (DE)
- Elsbett, Klaus
D-8543 Hilpoltstein (DE)
- Weigel, Konrad
D-8437 Freystadt (DE)
- Guenther, Lutz
D-8542 Roth (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 104 368 DE-A- 2 922 682 DE-A- 3 117 796 DE-C- 925 139 FR-A- 1 313 716 GB-A- 1 061 996
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DE-A- 2 252 307 DE-A- 3 012 418 DE-C- 517 292 DE-C- 969 853 FR-A- 2 386 694 US-A- 3 308 794
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- Patent Abstracts of Japan, Bd.9, Nr.238 (M-416)(1961), 25.09.1985
- Patent Abstracts of Japan, Bd.10, Nr.163 (M-487)(2219), 11.06.1986
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einspritzvorrichtung zum Einbringen von Kraftstoffen
in den Brennraum einer Brennkraftmaschine, welche Pumpenelement, Druckentlastungsventil,
Einspritzdüse, Druckleitung und auf der Rückseite der Düsennadel einen Federraum zur
Aufnahme einer Feder zum Rückstellen der Düsennadel aufnimmt, wobei die Druckleitung
in einen vom Federraum getrennten Düsenraum einmündet, in dem der Kraftstoffdruck
über eine Nadelfläche gegen die Feder wirkt und wobei in die Druckleitung über mindestens
einen zusätzlichen Anschluß, der am Düsenhalter angebracht ist, wahlweise mindestens
ein Zweitkraftstoff während der druckentlasteten Phase der Einspritzung in die Druckleitung
eingebracht wird, der von dem durch das Pumpenelement geförderten Erstkraftstoff unterschiedlich
ist. Dabei sollen bestehende Vorrichtungen gängiger Einspritztechnik zur Verwendung
kommen, die als Stand der Technik gelten können, wie Pumpenelement, Druckentlastungsventil,
Einspritzdüse, Druckleitung etc., die zur Einbringung nur eines Kraftstoffes schon
bisher gedient haben.
[0002] Das Einbringen mehrerer Kraftstoffe gewinnt unter dem Aspekt des Aufkommens alternativer
Kraftstoffe, der Mischung von Kraftstoffen, der Einbringung von Zündkraftstoffen,
dem Betreiben von Brennkraftmaschinen alternativ mit mehreren Kraftstoffen und dem
Betreiben von Brennkraftmaschinen während einer Warmlaufphase mit einem Kraftstoff,
welcher die thermische Aufbereitung oder Zündoraussetzung eines anderen Kraftstoffes
höherer Viskosität oder Zündunwilligkeit betreibt, zunehmend an Bedeutung.
[0003] Bei Systemen, die einen Zweitkraftstoff dem Hauptkraftstoff vorlagern oder mit diesem
mischen und mittels nur einer hochdruckpumpe in den Brennraum der Brennkraftmaschine
einbringen, wurden verschiedene Vorschläge gemacht.
[0004] So kann das Einbringen mehrerer Kraftstoffe über eine Düse so gelöst werden, daß
in der Einspritzdüse zusätzliche Bohrungen für weitere Kraftstoffe bis zur Düsenspitze
vorgesehen sind. Dies bedeutet parallele Systeme in einer Düse und ist entsprechend
aufwendig. Besonders das Einleiten von Kraftstoffen über eine Zusatzbohrung in der
Düsennadel, vgl. DE-A 30 12 418, setzt hohe fertigungstechnische Anstrengungen voraus
und ist nur bei entsprechend großen Düsennadeln denkbar.
[0005] Zum Mischen von Kraftstoffen existiert der Vorschlag, einen Zweitkraftstoff in den
Hochdruckleitungsteil einer Einspritzanordnung einzubringen, vgl. Automotive Engineering,
Band 89, Nr. 9, September 1981 (Dallas, Texas, U.S.A.), T. Fujisawa et al.: "Diesel
injection system mixes fuels", Seiten 39 bis 42, Figuren 1, 5. Dieser Vorschlag erspart
eine weitere Bohrung in der Düse. Er behält jedoch, wie auch der vorgenannte Vorschlag,
die gemeinsame Leckageleitung bei, in der Mischkraftstoff abgleitet wird.
[0006] Die EP-A 0 104 368 befaßt sich offenbar mit einem System ohne Entlastungsventil;
sie schlägt jedoch vor, für den Leckagekraftstoff zwei Auffangbehälter zu benutzen,
wobei der eine nur einen Kraftstoff, der zweite den Mischkraftstoff aufnehmen soll.
[0007] Aus der DE-OS 31 17 796 ist ein Einspritzventil bekannt, bei dem lediglich ein Rückschlagventil
vorgesehen ist, das in die vom Federraum zum Düsenraum führende Leitung eingebaut
ist. Die DE-OS 29 22 682 zeigt ein Einspritzventil, bei dem über den Federraum Wasser
zugeführt wird. Der Wasserauslaßkanal endet jedoch im Ventilsitz oder in einer zum
Brennraum hin offenen Bohrung.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einspritzvorrichtung für die Verwendung von Zweitkraftstoffen
zu entwickeln, die zum einen das Leckageproblem löst und zum anderen eine fertigungstechnisch
einfach herstellbare Einspritzdüse verwendet. Gelöst wird die Aufgabe durch die Einbringung
des Zweitkraftstoffes über einen von der Druckleitung mittels eines Rückschlagventils
trennbaren druckentlasteten Raum, der auch den Federraum miteinschließt, wobei dieser
am rückwärtigen Ende der Düsennadel angebrachte Raum durch das zur Druckleitung führende
erste Rückschlagventil und durch ein hierzu gegensätzlich wirkendes, zu dem mindestens
einen zusätzlichen Anschluß führendes zweites Rückschlagventil begrenzt ist, wobei
das erste Rückschlagventil im Düsenhalter nahe der Druckleitung angeordnet ist und
die Verbindung zwischen dem druckentlasteten Raum und der Druckleitung während der
druckentlasteten Phase der Druckleitung freigibt und Zweitkraftstoff und/oder Leckagekraftstoff
in die Druckleitung zuströmen läßt und während der Druckphase der Druckleitung diese
Verbindung abschließt, das zweite Rückschlagventil ebenfalls im Düsenhalter angeordnet
ist und die Verbindung zwischen dem druckentlasteten Raum und dem mindestens einem
zusätzlichen Anschluß während der druckentlasteten Phase der Druckleitung und damit
den Zutritt für den Zweitkraftstoff in den druckentlasteten Raum freigibt und während
der Druckphase der Druckleitung diese Verbindung mit dem mindestens einen zusätzlichen
Anschluß abschließt.
[0009] Die vorteile einer solchen Anordnung besteben darin, einerseits nicht zu weit von
dem Düsennadelventilraum und Brennraum entfernt andere Kraftstoffe einleiten zu können,
andererseits aber auf zusätzliche Leitungs- und Bobrungssysteme für Zweitkraftstoffe
verzichten zu können. Es kann auf ein eigenes Zuführungssystem für Zweitkraftstoffe
verzichtet werden, indem die zusätzlichen Kraftstoffe in das bestehende System eingegeben
werden, und es kann auf zusätzliche Abführungssysteme verzichtet werden, indem der
Leckagekraftstoff das bestehende System nicht verläßt. Dies bedeutet eine wesentliche
Einsparung von Vorrichtungen; auch kann das System an bereits in Betrieb befindliche
Brennkraftmaschinen nachträglich leicht angebracht werden.
[0010] Dabei funktioniert das Herbeiführen der Zweitkraftstoffe über eine eigene Pumpe,
die den nötigen Druck aufbaut, um während der Entspannungsphase der Einspritzpumpe
des Einspritzsystems Zweitkraftstoffe in den druckentlasteten Raum, der auch den Federraum
miteinschließt, zu befördern und von dort in die Hochdruckleitung zwischen Druckentlastungsventilraum
der Einspritzpumpe und dem Düsennadelventilraum der Düse zu fördern. Die gewünschte
Menge des zusätzlich einzubringenden Zweitkraftstoffes ist dabei abhängig von der
Größe des Entlastungsventils, von der Kraftstoffelastizität und dem Druck der einbringenden
Pumpe und kann je nach Wunsch entsprechend dieser Parameter so ausgelegt werden, daß
z.B. ein Kraftstoffgemisch aus Haupt- und Zweitkraftstoffen entsteht oder nur Zweitkraftstoffe
oder nur ein Zweitkraftstoff eingebracht werden.
[0011] Werden der/die Zweitkraftstoffe zum Zünden der Brennkraftmaschine benötigt, empfiehlt
es sich, die Menge des in das Einspritzsystem einzubringenden Kraftstoffes so zu regulieren,
daß sie der eingespritzten Menge bei dieser Drehzahl exakt entspricht. Dabei nimmt
der Hauptkraftstoff von der Einspritzpumpe kommend eine oszillierende, den Kraftstoff
nur vor sich herschiebende Wirkung ein, der in der Einspritzphase durch den Druck
der Einspritzpumpe in die eine Richtung und der Druckentlastungsphase der Einspritzpumpe
durch die Förderpumpe des/der Zweitkraftstoffe wieder zurückgedrängt wird. In diesem
Fall kommt ausschließlich Zweitkraftstoff zur Einspritzung, und es findet keine Mischung
statt. Der Erstkraftstoff dient dann nur als Mittel, um die Kraft der Förderpumpe
hydraulisch auf den Zweitkraftstoff zu übertragen. Geschieht das Einleiten des/der
Zweitkraftstoffe zum Zwecke der Zündung der Brennkraftmaschine in Entfernung vom Düsennadelventil,
kann eine Vorrichtung angebracht sein, die das Abstellen der Brennkraftmaschine mit
einer kurzzeitigen Förderung des Zweitkraftstoffes verbindet, so daß für den Anlaßvorgang
der Brennkraftmaschine sich Zweitkraftstoff an der Düsennadelspitze befindet.
[0012] Die Erfindung im einzelnen ist den beigegebenen Ansprüchen zu entnehmen. Ausführungen
der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es handelt
sich dabei lediglich um ein Beispiel.
[0013] Die Figur zeigt eine Einspritzorrichtung bestehend in an sich bekannter Weise aus
Einspritzpumpe, Einspritzleitung und Einspritzdüse. Im Pumpenelement 1 bewegt sich
oszillierend ein Pumpenstempel 11. Über den Kraftstoffanschluß 10 fließt der Kraftstoff
solange über eine Bohrung 16 in das Pumpenelement 1, bis der sich hebende Pumpenstempel
11 diese Bohrung mit seiner Oberkante überdeckt, so daß die Verbindung zwischen Anschluß
10 und dem Raum 19 über dem Pumpenstempel 11 unterbrochen wird. Bei weiterem Hub des
Stempels wird nun der darüber befindliche Kraftstoff im Raum 19 komprimiert und dadurch
ein Entlastengsventil 15 im Ventilgehäuse 2 soweit angehoben, daß der Kraftstoff in
an sich bekannter Weise nach Verdrängung des Entlastungsvolumens durch den Federraum
18 und die Einspritzleitung 4 in den Düsenhalter 6 und Düsenkörper 3 strömen kann,
bis zum Raum 17 unmittelbar vor dem Sitz der Düsennadel 12, wodurch diese angehoben
wird und die Einspritzung erfolgt. Gefördert wird bei fortgesetztem Hub solange, bis
eine Steuerkante am Pumpenelement 1 die Verbindung zwischen Kraftstoffanschluß 10
und Raum 19 wieder freigibt.
[0014] Diese an sich bekannte Einrichtung ist nun ergänzt durch zumindest einen weiteren
Kraftstoffanschluß 7. Während der entlasteten Phase der Einspritzung kann über diesen
Anschluß Zweitkraftstoff in den druckentlasteten Raum, der auch den Federraum 5 miteinschließt,
und von da in den Hochdruckteil 4 zwischen dem Raum 17 und dem Federraum 18 eingebracht
werden, und zwar in dem Maße, wie der schon darin befindliche Kraftstoff nachgibt.
Der Druck des über Anschluß 7 eingeleiteten Zweitkraftstoffes darf nicht so hoch sein,
daß die Einspritznadel 12 öffnet. Erst wenn der Pumpenstempel 11 fördert, wird der
Druck so hoch, daß die Düse öffnet. Ein Rückschlaventil 13 verhindert jetzt, daß der
Kraftstoff in den druckentlasteten Raum fließt, während ein weiteres Rückschlagventil
14 verhindert, daß Leckagekraftstoff vom druckentlasteten Raum in die Leitung 7 für
den Zweitkraftstoff gelangt. Mit jedem Pumpenhub der Einspritzpumpe wird ein über
den Anschluß 7, das Rüchschlagventil 14, den Federraum 5, das Rüchschlagventil 13
in die Druckleitung 4 eingebrachter Zweitkraftstoff ein Stück weiter in Richtung Düsenöffnung
gefördert.
[0015] Die Einstellscheibe 9 zur Justierung des Düsenöffnungsdruckes ist zur Druckleitung
4 hin durchbohrt, und es ergibt sich zwischen rückwärtigem Düsennadelende und den
zwei gegensätzlich wirkenden Ventilen 13 und 14 ein Raum, der auch den Federraum 5
miteinschließt.
1. Einspritzvorrichtung zum Einbringen von Kraftstoffen in den Brennraum einer Brennkraftmaschine,
welche Pumpenelement (1), Druckentlastungsventil (2), Einspritzdüse (3), Druckleitung
(4) und auf der Rückseite der Düsennadel (12) einen Federraum (5) zur Aufnahme einer
Feder zum Rückstellen der Düsennadel (12) aufweist, der auch den Leckagekraftstoff
der Düsennadel (12) aufnimmt, wobei die Druckleitung (4) in einen vom Federraum (5)
getrennten Düsenraum einmündet, in dem der Kraftstoffdruck über eine Nadelfläche gegen
die Feder wirkt und wobei in die Druckleitung (4) über mindestens einen zusätzlichen
Anschluß (7), der am Düsenhalter (6) angebracht ist, wahlweise mindestens ein Zweitkraftstoff
während der druckentlasteten Phase der Einspritzung in die Druckleitung (4) eingebracht
wird, der von dem durch das Pumpenelement (1) geförderten Erstkraftstoff unterschiedlich
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbringung des Zweitkraftstoffes über einen
von der Druckleitung (4) mittels eines Rückschlagventiles (13) trennbaren druckentlasteten
Raum, der auch den Federraum (5) miteinschließt, erfolgt, wobei dieser am rückwärtigen
Ende der Düsennadel (12) angebrachte Raum durch das zur Druckleitung (4) führende
erste Rückschlagventil (13) und durch ein hierzu gegensätzlich wirkendes, zu dem mindestens
einen zusätzlichen Anschluß (7) führendes zweites Rückschlagventil (14) begrenzt ist,
wobei das erste Rückschlagventil (13) im Düsenhalter (6) nahe der Druckleitung (4)
angeordnet ist und die Verbindung zwischen dem druckentlasteten Raum und der Druckleitung
während der druckentlasteten Phase der Druckleitung (4) freigibt und Zweitkraftstoff
und/oder Leckagekraftstoff in die Druckleitung (4) zuströmen läßt und während der
Druckphase der Druckleitung (4) diese Verbindung abschließt, das zweite Rückschlagventil
(14) ebenfalls im Düsenhalter (6) angeordnet ist und die Verbindung zwischen dem druckentlasteten
Raum und dem mindestens einen zusätzlichen Anschluß (7) während der druckentlasteten
Phase der Druckleitung (4) und damit den Zutritt für den Zweitkraftstoff in den druckentlasteten
Raum freigibt und während der Druckphase der Druckleitung diese Verbindung mit dem
mindestens einen zusätzlichen Anschluß (7) abschließt.
2, Einspritzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des
über Anschluß (7) zufließenden Zweitkraftstoffes pro Einspritztakt, maximal der Einspritzmenge
des vorausgegangenen Taktes entspricht.
3. Einspritzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durchbohrte Einstellscheiben
(9) zur Justierung des Düsenöffnungsdruckes vorgesehen sind.
4. Einspritzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischungsverhältnis
des Erst- und Zweitkraftstoffes durch die Steuerung der Fördermenge des Zweitkraftstoffes
regelbar ist.
5. Einspritzvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Mischungsverhältnis
nach Einschalten der Zusatzförderung des Zweitkraftstoffes fest eingestellt ist, vorzugsweise
auf 100 % Zweitkraftstoff.
6. Einspritzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderung
eines Zweitkraftstoffes unmittelbar vor dem Stillsetzen des Motors einsetzt, wobei
noch soviele Motorumdrehungen nötig sind, daß der Zweitkraftstoff bis zum Düsennadelventilraum
(17) gelangt und beim Wiederstart sofort eingespritzt wird.
7. Einspritzvorrichtung nach Anspruch 1 und folgende, dadurch gekennzeichnet, daß
als Erstkraftstoff Pflanzenöl zum Einsatz kommt.
1. Injection device for feeding fuel into the combustion chamber of an internal combustion
engine whose pumping element (1), pressure relief valve (2), injection nozzle (3),
pressure duct (4), which has on the rear portion of the nozzle pin (12) a spring chamber
(5) for receiving a spring for returning the nozzle pin (12) and which also accepts
the leakage fuel from the nozzle pin (12), whereby the pressure duct (4) leads into
a nozzle chamber separate from the spring chamber (5), in which the fuel pressure
on a pin surface operates in a direction opposite to the spring and whereby, over
at least one additional inlet (7) on the nozzle holder (6), alternatively at least
one secondary fuel can be fed into the pressure duct (4) during the pressure-free
phase of the injection cycle which differs from the primary fuel fed by the pump unit
(1); the device is characterized in that the feeding of the second fuel occurs through
a pressure-free chamber, which is separated from the pressure duct (4) by a check
valve (13) and also includes the spring chamber (5), whereby this space at the rear
end of the nozzle pin (12) is limited by the first check valve (13) leading to the
pressure duct (4) and by an opposite operating second check valve (14) to at least
one additional inlet (7), whereby the first check valve (13) in the nozzle holder
(6) is located near the pressure duct (4) and opens the connection between the pressure-free
chamber and the pressure duct (4) during the pressure relieving phase and allows the
second fuel and/or leakage fuel to flow into the pressure duct (4) and closes the
connection to the pressure duct (4) during the pressure phase, the second check valve
(14) is also located in the nozzle holder (6) and the connection between the pressure-free
chamber and at least one additional inlet (7) during the pressure-free phase opens
the pressure duct (4) and thus allows entry of a second fuel into the pressure-free
chamber and during the pressure phase of the pressure duct closes this connection
to one or more inlets (7).
2. Injection device as in Claim 1 and characterized in that the maximum quantity of
the second fuel flowing through inlet (7) per injection cycle equals the quantity
injected in the previous cycle.
3. Injection device as in Claim 1 and characterized in that a regulating washer (9)
with drilled holes therein is foreseen for adjusting the nozzle opening pressure.
4. Injection device as in Claim 1 and characterized in that the mixture relationship
between the first and second fuels can be regulated by controlling the quantity of
second fuel being fed.
5. Injection device as in Claim 4 and characterized in that the mixture relationship
after starting to feed the second fuel is fixed, preferably at 100% of the second
fuel.
6. Injection device as in Claim 1 and characterized in that the feeding of a second
fuel directly before the motor is stopped requires as many revolutions as are necessary
so that the second fuel reaches the nozzle tip valve chamber (17) so as to be immediately
injected when restarting the motor.
7. Injection device as in Claim 1 and those claims following and characterized in
that vegetable oil is used as the first fuel.
1. Dispositif d'injection destiné à introduire des carburants dans la chambre de combustion
d'un moteur thermique, ce dispositif comportant un élément de pompe (1), une soupape
de décharge de pression (2), une buse d'injection (3), une conduite d'alimentation
en carburant sous pression (4) et, à l'arrière de l'aiguille-pointeau (12), une chambre
à ressort (5) qui contient le ressort de rappel de l'aiguille-pointeau (12) et qui
récupère aussi le carburant de fuite de l'aiguille-pointeau (12), la conduite d'alimentation
(4) débouchant dans une chambre distincte de la chambre à ressort (5), dans laquelle
la pression du carburant s'exerce contre une surface de l'aiguille-pointeau à l'encontre
de la force opposée par le ressort de rappel, avec, au choix, amenée dans la conduite
d'alimentation (4), durant la phase hors pression de l'injection, d'au moins un deuxième
carburant par le biais d'au moins un raccord supplémentaire (7) fixé sur le porte-injecteur
(6), ce deuxième carburant étant différent de celui refoulé par l'élément de pompe
(1), le dispositif étant caractérisé par le fait que l'amenée du deuxième carburant
s'effectue par une chambre hors pression, séparée de la conduite d'alimentation en
carburant sous pression (4) par un premier clapet anti-retour (13) et qui englobe
la chambre à ressort (5), cette chambre se situant à l'extrémité arrière de l'aiguille-pointeau
(12) et étant délimitée d'une part par le premier clapet anti-retour (13) vers la
conduite d'alimentation (4) et d'autre part par le deuxième clapet anti-retour à action
inverse (14) vers le (ou les) raccord supplémentaire (7), le premier clapet anti-retour
(13) étant disposé dans le porte-injecteur (6) à proximité de la conduite d'alimentation
(4) et autorisant la communication entre la chambre hors pression et la conduite d'alimentation
(4) durant la phase hors pression de la conduite d'alimentation (4), permettant ainsi
au deuxième carburant et/ou au carburant de fuite de refluer dans la conduite d'alimentation
(4), et coupant cette communication lorsque la conduite d'alimentation (4) est sous
pression, le deuxième clapet anti-retour (14) étant également disposé dans le porte-injecteur
et autorisant la communication entre le (ou les) raccord supplémentaire (7) et la
chambre hors pression durant la phase hors pression de la conduite d'alimentation
(4), permettant ainsi au deuxième carburant de pénétrer dans la chambre hors pression,
et coupant cette communication vers le (ou les) raccord (7) lorsque la conduite d'alimentation
(4) est sous pression.
2. Dispositif d'injection conforme à la revendication 1, caractérisé par le fait que
la quantité de deuxième carburant parvenant par le raccord (7) par cycle d'injection
atteigne au maximum la quantité de carburant injecté au cours du cycle précédent.
3. Dispositif d'injection conforme à la revendication 1, caractérisé par le fait que
des rondelles percées (9) sont prévues pour ajuster la pression d'ouverture de la
buse.
4. Dispositif d'injection conforme à la revendication 1, caractérisé par le fait que
le rapport de mélange entre premier et deuxième carburant peut être dosé par la commande
du débit de deuxième carburant.
5. Dispositif d'injection conforme à la revendication 1, caractérisé par le fait que
le rapport de mélange après activation de l'alimentation supplémentaire en deuxième
carburant est réglé sur une valeur fixe, de préférence sur 100% de deuxième carburant.
6. Dispositif d'injection conforme à la revendication 1, caractérisé par le fait que
l'alimentation en deuxième carburant ne prend effet qu'immédiatement avant l'arrêt
du moteur, le nombre de tours de moteur nécessaire étant tel que le deuxième carburant
parvienne dans la chambre de pression de de l'aiguille-pointeau (17), de façon à être
injecté immédiatement à la remise en marche.
7. Dispositif d'injection conforme à la revendication 1, caractérisé par le fait que
le premier carburant est une huile végétale.
