[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Türbeschlag mit einem Innen- und Außenlangschild,
einem durch Schlüsselbetätigung elektrisch beaufschlagbaren Schließzylinder und einer
damit über eine im Türblatt verlegtes Kabel verbundenen, im Innenschild untergebrachten
Steuerelektronik, insbesondere in Verbindung mit einem zwischen Innen- und Außenlangschild
eingebauten Einsteckschloß mit Drückerlager und einem auch schlüsselbetätigbare mechanische
Zuhaltungen aufweisenden Schließzylinder.
[0002] Es sind Einsteckschlösser mit durch mechanisch sowie elektronisch kodierten Schlüsseln
zu betätigenden Schließzylindern bekannt, bei denen die Steuerelektronik für den
Schließzylinder in einem im Türblatt unterhalb des Einsteckschlosses sitzenden zusätzlichen
Schloßkasten untergebracht ist. Die Installation eines solchen Elektronik zylinders
in einem vorhandenen Türblatt ist jedoch verhältnismäßig aufwendig, weil dazu nicht
nur sämtliche Bestandteile, wie das Schloß, der Schließzylinder und auch die Beschlagteile
ausgebaut werden müssen, sondern auch eine zweite Aufnahmetasche für die Steuerelektronik
sowie ein Verbindungskanal zu dieser Aufnahmetasche in das Türblatt eingearbeitet
werden müssen. Nachteilig ist dabei auch, daß durch die zweite Aufnahmetasche für
die Steuerelektronik und durch den Verbindungskanal das Türblatt erheblich geschwächt
wird. Um die vorerwähnten Mängel zu vermeiden, hat man gemäß der DE-OS 35 43 527 die
Steuerelektronik im Türaußenschild und die zugehörigen Stromversorgungsbatterien
im Türinnenschild untergebracht. Die Unterbringung der Steuerelektronik im Türaußenschild
hat aber zur Folge, daß sie dadurch erheblich stoß- bzw. schlaggefährdet ist. Um hiergegen
Abhilfe zu schaffen, ist es durch die DE-OS 35 10 438 bei Türbeschlägen der eingangs
erwähnten Gattung bereits bekannt gewesen, elektronische Bauteile und ihre Stromversorgungsbatterien
in deren Innenlangschild unterzubringen. Es geht dabei um eine im Innenschild eingebaute
Infrarot-Sendeanlage, die vom eingebauten Profilschließzylinder über das Verbindungskabel
ankommende Signale drahtlos an geeignete Alarmgeber zu senden vermag. Das die Elektronik
enthaltende Innenlangschild ist dabei über das Türblatt durchdringende Verbindungsschrauben
unmittelbar mit dem Außenlangschild verschraubt. Dadurch können auch hier am Außenschild
angreifende Kräfte, wie z.B. bei Einbruchversuchen, über die Verbindungsschrauben
direkt auf das Innenschild übertragen werden, wodurch letzteres verformt werden kann
und die darin untergebrachten Elektronik-Bauteile wiederum Beschädigungen unterworfen
werden können. Nachteilig ist bei diesem vorbekannten Türschlag mit im Innenlangschild
untergebrachter Elektronik weiterhin seine starre Bauart, die für beispielsweise unterschiedliche
Schloßausführungen unterschiedliche Beschläge erforderlich machen würde. So wäre für
unterschiedliche Schloß-"Entfernungen", das ist der Abstand zwischen der Schloßdrückernuß
und der Kernmitte des Schließzylinders, jeweils ein vollständig neuer Beschlag notwendig.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Türbeschlag der eingangs erwähnten
Gattung zu schaffen, bei dem der Schließzylinder und seine Steuerelektronik samt den
zugehörigen Komponenten auch nachträglich noch einfach im Innenlangschild so einzubauen
sind, daß sich am Außenschild angreifende Kräfte nicht auf die Elektronik auswirken
können und weiterhin auch eine Anpassung an unterschiedliche Schloßausführungen leicht
vorgenommen werden kann. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch
gelöst, daß das Innenschild aus einer auf dem Türblatt aufliegenden, mit dem Außenschild
fest verschraubten, das Drückerlager und einen Schließzylinder-Durchbruch aufweisenden
Basisplatte sowie einem damit lösbar verbundenen Innenschilddeckel besteht, zwischen
denen ein die Steuerelektronik enthaltendes Elektronik-Gehäuse auswechselbar untergebracht
ist, das auf der Basisplatte lösbar befestigt ist und Durchbrüche für das Drücklager
und den Schließzylinder aufweist. Die Steuerelektronik ist hiernach also in einem
besonderen ElektronikGehäuse untergebracht, das leicht auswechselbar und an verschiedene
Schloßausführungen anpassbar im Innenschild untergebracht ist, und zwar so, daß es
vor am Außenschild angreifenden Kräften wirkam gestützt ist. Zur Anpassung an verschiedene
Schloßausführungen, insbesondere im Hinblick auf deren unterschiedliche Schloß-"Entfernungen",
besitzt der im ElektronikGehäuse vorhandene Durchbruch für das Drückerlager vorteilhaft
eine dessen verschieden hohe Durchtrittslagen ermöglichende Ovalform.
[0004] Das Elektronik-Gehäuse besteht vorteilhaft aus einem die Steuerelektronik und Stromversorgungsbatterien
mit gleichbleibend hohem Wandungsrand umgebenden Gehäusekasten und einem damit verschraubbaren
Gehäusedeckel, der gleichfalls mit einem ovalförmigen Durchbruch für das Drückerlager
und einem der Kontur des Schließzylinders, insbesondere eines Profilzylinders angepaßten
Durchbruch versehen ist. Das so beschaffene Elektronik-Gehäuse bietet einen wirksamen
gekapselten Unterbringungsschutz für die Steuerelektronik und kann an das vom Schließzylinder
oder dem Einsteckschloß kommende, das Türblatt durchdringende Kabel leicht angeschlossen
werden, beispielsweise über entsprechend einfach zugängliche Steckbuchsen im Gehäusekasten.
[0005] Weitere Merkmale und vorteilhafte Wirkungen des erfindungsgemäß beschaffenen Türbeschlages
ergeben sich aus dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel. Dabei zeigen
Fig. 1 die Stirnansicht auf den geöffneten Türflügel mit Schloßstulp und Türbeschlag,
Fig. 2 die Seitenansicht auf das Innenlangschild,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Innenlangschild bei abgenommener oberer Schildkappe,
Fig. 4 die Draufsicht auf einen zum Lösen des Innenschilddeckels dienenden Betätigungsschlüssel,
Fig. 5 einen senkrechten Schnitt durch das Türblatt und das darin befestigte Einsteckschloß
mit Außenlangschild und damit fest verbundener, innenseitig anschlagender Innenschild-Basisplatte,
Fig 6 die Draufsicht auf die Basisplatte,
Fig. 7 die Draufsicht auf das Elektronik-Gehäuse sowie die darunter liegende Basisplatte
des Innenlangschildes und
Fig. 8 die Draufsicht auf den Elektronik-Gehäusekasten bei abgenommenem Gehäusedeckel.
[0006] Von dem in Fig. 1 dargestellten, Türbeschlag mit in den Türflügel eingelassenem Einsteckschloß
und seinem durch Schlüsselbetätigung mechanisch wie auch elektrisch steuerbaren bzw.
beaufschlagbaren Schließzylinder sind lediglich die Außen-Beschlagteile zu erkennen,
nämlich das mit dem feststehenden Knopf 1 versehene Außenlangschild 2, das mit dem
Drücker 3 versehene Innenlangschild 4 und der stirnseitig auf dem Türblatt befestigte
Schloßstulp 5, der mit herkömmlichen Durchbrüchen 6, 7 für die Schloßfalle 8 bzw.
den Schloßriegel 9 versehen ist. Aus den beiden Langschildern 2, 4 ragt der schlüsselbetätigbare
Schließzylinder 10 mit seinen darin drehverstellbar lagernden Zylinderkernen 11, 11′
hervor. Der Schließzylinder 10 ist vorteilhaft als herkömmlicher Profilzylinder ausgebildet,
jedoch nicht nur mit durch den passenden Schlüssel zu betätigenden mechanischen Zuhaltungen,
sondern auch mit einer zusätzlichen ein- oder mehrfachen elektrischen Zuhaltung und
einem auf die elektronische Codierung des passenden Schlüssels ansprechenden Sensor
versehen, der ebenso wie die elektrische Zuhaltung über ein entsprechendes Verbindungskabel
mit der im Innenlangschild 4 untergebrachten Steuerelektronik verbunden ist.
[0007] Das Innen-Langschild besteht aus vier Hauptteilen, nämlich aus einer auf dem Türblatt
12 flach aufliegenden Basisplatte 13, dem damit lösbar verbundenen Innenschilddeckel
14, einem die Steuerelektronik enthaltenden, langschachtelartigen Elektronik-Gehäusekasten
15 (Fig. 8) und dem letzteren verschließenden Gehäusedeckel 15′ (Fig. 7).
[0008] Die Basisplatte 13 ist, wie insbesondere Fig. 5 zeigt, mit dem Außenlangschild 2
über mehrere, im Türblatt 12 vorhandene Bohrungen 16 durchdringende Schrauben 17 fest
verbunden. Die Basisplatte 13 besitzt den in Fig. 6 dargestellten Umriß. Sie weist
außer den Befestigungsschraublöchern 18 ein Lager 19 für den Schloßdrückerstift 20
sowie einen dem engesetzten Profilschießzylinder 10 entsprechend konturierten Durchbruch
21 auf. Weiterhin ist in der Basisplatte 13 in der Näher ihres Schließzylinder-Durchbruchs
21 noch ein Ausschnitt 22 für das hier aus der Türblatt-Bohrung 23 herausgeführte,
vom Schließzylinder 10 oder dem Einsteckschloß kommende Verbindungskabel 24 vorhanden.
[0009] Am oberen und unteren Ende der Basisplatte 13 sind weiterhin je zwei, unter dem Druck
einer Feder 25 stehende Rastschieber 26 vorgesehen, die in der aus Fig. 3 ersichtlichen
Weise an den Basisplattenenden verschieblich geführt sind und hinter am Innenschilddeckel
14 vorhandene, nach innen einspringende Seitenrandkanten 14′ zu greifen vermögen,
um auf diese Weise den Innenschilddeckel 14 mit der Basisplatte 13 lösbar zu verbinden.
Durch den in Fig. 4 dargestellten gabelförmigen Schlüssel 27, dessen innen abgeschrägte
Gabelenden 27′ hinter die an den Rastschiebern 26 vorgesehenen Führungskanten 26′
greifen, können die Rastschieber 26 in ihre den Innenschilddeckel 14 freigebende,
gegenseitige Löseposition zusammengeschoben werden.
[0010] Der auf der Basisplatte 13 mittels der vorerwähnten Rastschieber 26 lösbar zu befestigende
Innenschilddeckel 14 besteht vorzugsweise aus einem Strangpreßprofil, insbesondere
auf Alu-Basis, in dessen entsprechend abgelängte Enden 14˝ Kunststoffkappen 28 eingesteckt
sind, die mit Einsteckschlitzen 28′ für das Einführen der am Schlüssel 27 vorhandenen
Gabelenden 27′ dienen.
[0011] Der im Raum zwischen der Basisplatte 13 und dem darauf lösbar zu befestigenden Innenschilddeckel
14 unterzubringende Elektronik-Gehäusekasten 15 ist ebenso wie der Gehäusedeckel 15′
mit einem Durchbruch 29 für den Schließzylinder 10 und mit einem darüber in entsprechendem
Abstand gelegenen Durchbruch 30 für die an der Basisplatte 13 vorhandene Drückerlagerung
19 versehen. Dieser Durchbruch 30 ist ovalförmig gestaltet, wodurch die Drückerlagerung
19 ihn in verschiedenen Höhenlagen zu durchdringen vermag. Auf diese Weise wird eine
Anpassung des Elektronikgehäuses 15 und seines Deckels 15′ an unterschiedliche Schloß-"Entfernungen"
ermöglicht, also an Schlösser mit unterschiedlichen Abständen zwischen ihrer Drückernuß
und der Kernmitte ihres Schließzylinders. Der Gehäusekasten 15 sowie sein Deckel 15′
sind weiterhin mit Ausschnitten 15‴ bzw. 15
IV versehen, die mit dem in der Basisplatte 13 vorhandenen Ausschnitt 22 im wesentlichen
deckungsgleich liegen. Entsprechend den Durchbrüchen 29, 30 im Gehäusekasten 15 sind
auch im Gehäusedeckel 15′ die analog beschaffenen Durchbrüche 29′, 30′ vorhanden.
[0012] Der Gehäusekasten 15 nimmt in seinem unteren Teil die auf der Aufschraubplatte 31′
angeordnete Steuerelektronik 31 und in ihrem oberen Teil die zu deren Stromversorgung
dienenden Batterien 32 auf. Der Gehäusekasten 15 umgibt die Steuerelektronik 31 und
die Batterien 32 sowie auch die Durchbrüche 29 und 30 mit gleichbleibend hohem Wandungsrand
5˝, auf dem der Deckel 15′ flach aufliegt und mit dem Kasten 15 über die Kreuzschrauben
33 verschraubt ist. Über die Schlitzschrauben 34 ist das Elektronikgehäuse 15, 15′
auf der Basisplatte 13 befestigt.
[0013] Wie Fig. 8 zeigt, sind neben dem Kabelausschnitt 31 im Gehäusekastenrand 15˝ noch
Einsteckschlitze 36 für eine darin einzuschiebende und mit eingelöteten Steckbuchsen
37′ versehene Leiterplatte 37 vorgesehen, die mit der Steuerelectronik 31 verdrahtet
ist. Die Leiterplatte 37 wird durch den aufliegend verschraubten Gehäusedeckel 15′
in den Einsteckschlitzen 36 gesichert. Auf diese Weise kann das Kabel 24 mit seinen
Steckern 24′, wie Fig. 7 zeigt, jederzeit an die Steckbüchsen 37′ angeschlossen werden.
Zur Aufnahme des überschüssigen Kabels 24 befindet sich im Gehäusekasten 15 noch eine
Aufnahmetasche 38. Schließlich sind am Gehäusekastenrand 15˝ im Bereich der Durchbrüche
29 und 30 noch Arretiernocken 40 angeformt, die in am Gehäusekastendeckel 15′ vorhandene
Arretierlöcher 40′ hineinpassen und auf diese Weise das Verschrauben des Gehäusekastens
15 mit seinem Deckel 15′ erleichtern helfen. Das Gehäuse 15 besteht vorteilhaft aus
Kunststoff oder aus Zinkdruckguß. Es kann, wie schon erwähnt, für Schlösser unterschiedlicher
"Entfernungen" verwendet werden, da sich deren Unterschied nur in der Basisplatte
und im Innenschilddeckel niederschlägt. Das Elektronikgehäuse 15, 15′ samt der darin
untergebrachten Elektronik ist somit entsprechend universell verwendbar.
[0014] Bei der Führung des elektrischen Verbindungskabels 24 wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel
unterstellt, daß die Leseeinrichtung für die Elektronik sich in der Außenseite des
Schließzylinders befindet und hier gleichfalls auch eine elektro-magnetische Sperreinrichtung
vorhanden ist, die den Schließzylinder 10 solange in Sperrlage hält, bis der passende
Schlüssel eingeführt, auf seine Kennung gelesen und diese durch die Steuerelektronik
als die richtige erkannt worden ist. Von der Innenseite der Tür ist für die Kabelführung
lediglich eine einfache Bohrung 23 (Fig. 5) notwendig, die an ihrem zum Durchbruch
für den Schließzylinder 10 führenden Ende leicht seitlich durchbrochen werden kann.
[0015] Die dargestellte Ausführung stellt nur ein Beispiel des Erfindungsgedankens dar.
[0016] Im Sinne der Erfindung könnte die Anpassung an unterschiedliche Schloßentfernungen
auch derart erfolgen, daß anstelle der ovalen Gestaltung des Durchbruchs 30 für die
Drückerlagerung das Elektronik-Gehäuse im Bereich des Schließzylinders 10 mit einem
im wesentlichen oval verlän gerten Freiraum bzw. Durchbruch 21 ausgestattet ist. Vor
teilhaft kann weiterhin auch sein, das Elektronik-Gehäuse 15, 15′ mit zusätzlichen
Durchbrüchen für die Befestigungsschrauben 17 auszustatten, um das Außenlangschild
2 austauschen zu können, ohne dazu das Elektronik-Gehäuse von der Basisplatte 13
abschrauben zu müssen.
1. Türbeschlag mit einem Innen- und Außenlangschild, einem durch Schlüsselbetätigung
elektrisch beaufschlagbaren Schließzylinder und einer damit über ein im Türblatt verlegtes
Kabel verbundenen, im Innenschild untergebrachten steuerelektronik, insbesondere
in Verbindung mit einem zwischen Innen- und Außenlangschild eingebauten Einsteckschloß
mit Drückerlager und einem auch schlüsselbetätigbare mechanische Zuhaltungen aufweisenden
Schließzylinder, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenschild (4) aus einer auf dem Türblatt (12) aufliegenden, mit dem Außenschild
(2) fest verschraubten, das Drückerlager (19) und einen Schließzylinder-Durchbruch
(21) aufweisenden Basisplatte (13) sowie einem damit lösbar verbundenen Innenschilddeckel
(14) besteht, zwischen denen ein die Steuerelektronik (31) enthaltendes Elektronik-Gehäuse
(15, 15′) auswechselbar untergebracht ist, das auf der Basisplatte (13) lösbar befestigt
ist und Durchbrüche (30 bzw. 29) für das Drückerlager (19) und den Schließzylinder
(10) aufweist.
2. Türbeschlag, nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, daß der im Elektronikgehäuse (15, 15′) vorhandene Durchbruch (30) für das Drückerlager
(19) eine dessen verschieden hohe Durchtrittslage ermöglichende Ovalform besitzt (Fig.
8).
3. Türbeschlag nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, daß die Steuerelektronik (31) im unterhalb des Drückerlager-Durchbruchs (30) gelegenen
Teil des Elektronik-Gehäuses (15) untergebracht ist, während in dessen oberhalb davon
gelegenem Teil (32) die Stromversorgungsbatterien untergebracht sind.
4. Türbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Elektronik-Gehäuse aus einem die Steuerelektronik (31) und die Batterien
(32) sowie die Durchbrüche (29, 30) mit gleichbleibend hohem Wandungsrand (15˝) umgebenden
Gehäusekasten (15) und einem damit verschraubbaren Gehäusedeckel (15′) besteht, der
gleichfalls mit einem ovalförmigen Durchbruch (30′) für das Drückerlager (19) und
einem weiteren, der Kontur des Schließzylinders, insbesondere eines Profilzylinders
(10) angepaßten Durchbruch (29′) versehen ist.
5. Türbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Basisplatte (13) sowie im Elektronik-Gehäuse (15) in der Nähe der Schließzylinder-Durchbrüche
(21, 29) im wesentlichen deckungsgleiche Ausschnitte (22 bzw. 15‴, 15IV) für die Kabel-Hindurchführung zum Schließzylinder (10) vorhanden und im Gehäusekastenrand
(15˝) neben dem Kabel-Ausschnitt (15‴ Einsteckschlitze (36) für eine darin einzuschiebende,
mit eingelöteten Steckbuchsen (37′) für den Kabelanschluß versehene Leiterplatte (37)
vorgesehen sind.
6. Türbeschlag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäusekasten (15) neben dem Kabel-Ausschnitt (15‴) und dem Schließzylinder-Durchbruch
(29) eine Kabelaufnahmetasche (38) vorgesehen ist.
7. Türbeschlag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäusekastenrad (15˝) vorspringende Arretiernocken (40) angeformt sind, die
in am Gehäusekastendeckel (15′ vorhandene Arretierlöcher (40′) hineinpassen.
8. Türbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Elektronik-Gehäuse (15) aus Kunststoff oder Zinkdruckguß besteht.
9. Türbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Basisplatte (13) am oberen und unteren Ende unter Federdruck stehende
Rastschieber (26) vorgesehen sind, die hinter am Innenschilddeckel (14) vorhandene,
nach innen einspringende Seitenrandkanten (14′) greifen und durch einen gabelförmigen
Schlüssel (27) in eine den Innenschilddeckel (14) freigebende gegenseitige Löseposition
zu bringen sind.
10. Türbeschlag nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenschilddeckel (14) aus einem Strangpreßprofil, insbesondere auf Alu-Basis,
besteht, in dessen abgelängte Enden (14˝) Kunststoffkappen (28) eingesteckt sind,
die mit Einsteckschlitzen (28′) für den gabelartigen Schlüssel (27) zur Betätigung
der Rastschieber (26) versehen sind.
11. Türbeschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der im Elektronikgehäuse (15) vorhandene Durchbruch (29) für den Schließzylinder
(10) ovalförmig verlängert ist.
12. Türbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Elektronik-Gehäuse (15, 15′) mit zusätzlichen Durchbrüchen für die Zugängigkeit
der Befestigungsschrauben (17) zwischen Basisplatte (13) und Außenschild (2) ausgestattet
ist.