[0001] Die Erfindung richtet sich auf eine mehrpolige Kupplungshälfte der im Oberbegriff
des Anspruches 1 genannten Art, die als Stecker mit patrizenförmigen Kontaktgliedern
oder als Steckdose mit matrizenförmigen Kontaktgliedern ausgerüstet sein könnte.
[0002] Bei der bekannten Kupplungshälfte (DE-OS 30 23 313) ist das von parallelen Bohrungen
zur Aufnahme und Halterung der Kontaktglieder ausgerüstete Gehäuse mit einem Schlitz
versehen, worin eine Lochplatte schubartig einschiebbar ist. Die Lochplatte hat ein
dem Bohrungsprofil angepaßtes Lochmuster und greift im Einschub-Fall in Ausnehmungen
der Kontaktglieder ein, die nur auf diese Weise im Gehäuse positioniert werden. Die
Einschublage der Platte ist nur durch einen Endanschlag der Lochplatte im Gehäuse
bestimmt. Das mit den Kontaktgliedern und der Lochplatte ausgerüstete Gehäuse wird
im Inneren einer Schale plaziert, welche die elektrischen Leitungen aufnimmt, die
Kupplungshälfte vervollständigt und ein Herausziehen der Lochplatte verhindert. Dieser
Bauaufwand ist in manchen Anwendungsfällen zu groß. Vor allem ist nicht zweifelsfrei,
ob die Lochplatte in ihrer Einschublage auch tatsächlich in allen Ausnehmungen der
Kontaktglieder mit ihren Lochkanten eingefahren ist und daher die Kontaktglieder wirklich
sichert. Die Kontaktglieder der zugehörigen Gegen-Kupplungshälfte lassen sich jedenfalls
auch dann mit dieser Kupplungshälfte verbinden, wenn deren Kontaktglieder nicht ausreichend
gesichert sind. Dies kann zu Montagefehlern führen, sofern man beim Herstellungsprozeß
nicht besondere Aufmerksamkeit der Eingriffsbeziehung zwischen der Lochplatte und
den Kontaktgliedern schenkt oder zeitaufwendige Kontrollen einführt. Ferner können
sich die beidseitigen Kontaktglieder beim Kuppeln verschieben, womit die Gefahr einer
unzureichenden Kontaktierung sich ergibt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache Kupplungshälfte der im Oberbegriff
des Anspruches 1 genannten Art zu entwickeln, die beim Zusammenbau ihrer Bestandteile
und sogar beim bestimmungsgemäßen Gebrauch der Kupplungshälften mit Sicherheit die
ordnungsgemäße Plazierung aller ihrer Bestandteile erkennen läßt. Dies wird erfindungsgemäß
durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Maßnahmen erreicht, denen folgende
besondere Bedeutung zukommt:
[0004] Bei der Erfindung ist der Schieber selbst der maßgebliche Aufnahmeteil zur Positionierung
und Halterung der zugehörigen Kontaktglieder und dieser Aufnahmeteil ist bei der Erfindung
zugleich ein Transportmittel, um die Kontaktglieder aus einer Ausschublage des Schiebers
in die endgültige Einschublage zu überführen, welche den Gebrauchszustand der Kupplungshälfte
kennzeichnet. Der Schieber ist also zusammen mit den von ihm aufgenommenen Kontaktgliedern
bezüglich des von ihm umschlossenen Gehäuses bewegbar. Obwohl die im Schieber steckenden
Kontaktglieder von außen nicht beobachtet werden können, gibt die Erfindung die Gewißheit
ihrer ordnungsgemäßen Plazierung, und zwar sowohl hinsichtlich ihrer axialen als
auch radialen Position im Gehäuseinneren. Solange die Kontaktglieder nicht ordnungsgemäß
in ihre Aufnahmebohrungen in dem Schieber eingeführt sind, läßt sich der Schieber
nicht in seine Einschublage quer zu den Bohrungen bewegen. Darüber hinaus lassen sich
aber bei der Erfindung auch nicht die komplementären Gegen-Kontaktglieder der zugehörigen
Gegen-Kontakthälfte einstecken, solange der Schieber nicht seine endgültige Einschublage
erreicht hat. Erst dann sind nämlich die Eingangsabschnitte der Bohrungen im Gehäuse
mit den im Schieber befindlichen Kontaktgliedern axial ausgerichtet, während vorausgehend,
in der Ausschublage, ein seitlicher Versatz vorliegt. In dieser Versatzstellung sind
die Eingangsabschnitte der Gehäusebohrungen durch Wandflächen des Schiebers versperrt.
Dies ist ein endgültiges, zuverlässiges Kriterium für den ordnungsgemäßen Zusammenbau
der Kupplungshälfte, die damit eine Mehrfachkontrolle zuläßt und auch während des
ganzen bestimmungsgemäßen Gebrauchs der erfindungsgemäßen Kupplungshälfte wirksam
ist. Entsprechend dem Versatz bei der Transportbewegung der Kontaktglieder im Schieber
sind im Ausgangsabschnitt der Bohrungen im Gehäuse seitliche Verbreiterungen vorgesehen,
deren zur Führung des Schiebers dienende Flächenteile zugleich die Anschlagkanten
zur Positionierung der Kontaktglieder im Schieber gemäß Anspruch 4 bilden. Die Verbreiterungen
und ihre Wandteile haben Mehrfachfunktionen zu erfüllen.
[0005] Die Wandteile des Schiebers übernehmen, gemäß Anspruch 2, die Kontrollfunktion, denn
die durch die Bohrungs-Eingangsabschnitte einzuführenden Gegen-Kupplungshälften stoßen
auf den Schieber, solange sich dieser nicht in der endgültigen Einschublage befindet.
Die Profilierung der Kanäle gemäß Anspruch 3 fördert dies, wobei die trichterförmigen
Erweiterungen das in Ineingriffbringen der Kontaktglieder beim Kuppeln erleichtern.
[0006] Rastverschlüsse nach Anspruch 5 erleichtern die Handhabung der Kupplungshälfte bei
ihrer Montage. Die Ausbildung der Rastverschlüsse gemäß Anspruch 6 ist dabei besonders
einfach und platzsparend.
[0007] Grundsätzlich kann der Schieber für sich getrennt hergestellt sein und daher, gemäß
Anspruch 7 ganz aus dem Gehäuse herausgezogen werden. In manchen Anwendungsfällen
ist es aber günstiger und die Montage sinnfälliger, wenn man, gemäß Anspruch 8, die
Gehäuseteile und ihren Schieber durch Gelenkteile zueinander klappbar macht. Trotz
der Gelenkteile sollte man gemäß Anspruch 9 die Verschiebbarkeit des Schiebers in
seine Endphase ermöglichen. Dann lassen sich nämlich alle Bestandteile des Gehäuses,
gemäß Anspruch 10, einstückig herstellen, was ihre Herstellung und Montage vereinfacht.
Besonders preiswert sind die Gelenkteile im Sinne des Anspruches 11 als Filmscharniere
auszubilden, wobei verformbare Stege gemäß Anspruch 12 die erwähnte Bewegung des
Schiebers garantieren. Seitenwände am Gehäuserest können dabei den Zusammenbau eines
solchen Klappgehäuses im Sinne des Anspruches 13 vereinfachen. Schnappverschlüsse
nach Anspruch 14 sichern die Zuklapp-Position der verschiedenen Gehäuseteile.
[0008] In den Zeichnungen ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Die Erfindung umfaßt alle aus diesen Zeichnungen und der nachfolgenden Beschreibung
ersichtlichen neuen Merkmale und Merkmalskombinationen, auch wenn diese nicht ausdrücklich
in den Unteransprüchen angeführt sind. Es zeigen:
Fig. 1 in starker Vergrößerung und perspektivischer Darstellung die beiden Bestandteile
des erfindungsgemäßen Gehäuses vor ihrer Vereinigung,
Fig. 2 in Draufsicht die ineinander gefügten beiden Gehäuseteile von Fig. 1, solange
sich diese noch in einer noch nicht endgültigen Ausschublage befinden,
Fig. 3 a und 3 b in zwei zueinander rechtwinkeligen Seitenansichten ein in Fig. 2
einsetzbares Kontaktglied,
Fig. 4 eine Querschnittansicht durch die in Position von Fig. 2 befindlichen Gehäuseteile
längs einer versprungenen, dort durch die Schnittlinie IV-IV gekennzeichneten Schnittführung
mit teilweise montierten Kontaktgliedern,
Fig. 5 das in Fig. 2 bzw. 4 gezeigte Gehäuse in endgültiger Einschublage der beiden
Gehäuseteile und ordnungsgemäßer Positionierung der Kupplungsglieder vor Kuppeln
eines die Gegen-Kontaktglieder umfassenden Anschlußgeräts,
Fig. 6 in einer der Fig. 1 entsprechenden Position die verschiedenen Bestandteile
einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gehäuses,
Fig. 7 in einer der Fig. 2 entsprechenden Draufsicht die vormontierten Bestandteile
des Gehäuses von Fig. 6,
Fig. 8 in einer der Fig. 4 entsprechenden Darstellung einen versprungenen Querschnitt
durch das Gehäuse von Fig. 7 längs der dortigen Schnittlinie VIII-VIII, und
Fig. 9 in einer der Fig. 4 entsprechenden Querschnittansicht das Gehäuse von Fig.
5 bis 7 in seiner Gebrauchslage mit fertig montierten Kontaktgliedern.
[0009] Die einfachste Ausführung der erfindungsgemäßen Kupplungshälfte 10 umfaßt, wie aus
Fig. 4 bzw. 5 hervorgeht, ein zweiteiliges Gehäuse 11, 12 mit einer Schar von zueinander
parallel angeordneten durchgehenden Bohrungen 13, in welchen stückweise jeweils Kontaktglieder
20 zu lagern sind.
[0010] Ausweislich der Fig. 3 a und 3 b ist das Kontaktglied 20 dreifach gegliedert. Es
umfaßt einen Anfangsteil 21 mit den eigentlichen Kontaktelementen 22, die hier aus
ein matrizenförmiges Element bildenden Kontaktfedern bestehen, aus einem Mittelteil
23 mit diversen Halteelementen 24, 25 und aus einem Endteil 26 mit Anschlußelementen
27, 28 für das abisolierte Ende einer elektrischen Leitung 29. Das Kontaktglied ist
als Stanz-Form-Stück eines Blechkörpers ausgebildet, in dessen Anfangsteil die Kontaktfedern
22 durch einen Längsspalt 31 in zwei Federteile gegliedert sind. Die Halteelemente
des Mittelteils 23 bestehen aus ausgeschnittenen und abgewinkelten Verriegelungszungen
24, die mit ihren freien Enden einer in zwei zueinander vertikalen Ebenen vorspringenden
Schulter 25 zugekehrt sind, die den Übergang dieses Mittelteils 23 zum Endteil 26
begrenzt. Die Anschlußelemente am Endteil 26 bestehen im vorliegenden Fall aus umbiegbaren
Lappen-Paaren 27, 28, die einerseits, bei 27, die abisolierte Leiterseele festklemmen
und andererseits, bei 28, als Zugentlastungen, die isolierte Leitung 29 festhalten.
An der Übergangsstelle zwischen dem die Kontaktfedern 22 umfassenden Anfangsteil
21 und dem haltewirksamen Mittelteil 23 ist das Kontaktglied 20 mit einer in der Zeichenebene
von Fig. 3 b liegenden Stoßkante 30 versehen.
[0011] Im Ausführungsbeispiel von Fig. 1 bis 5 ist das Hauptgehäuse 11 mit einer Aussparung
14 ausgehöhlt, die zur Gleitführung eines den zweiten Gehäuseteil bildenden Schiebers
12 dienlich ist. Diese Aussparung 14 ist an ihrem Innenende durch eine Abschlußwand
15 gemäß Fig. 4 verschlossen und schneidet die Bohrungen 13 vertikal zu ihrer strichpunktiert
in Fig. 4 angedeuteten Bohrungsachse 16, wodurch die Bohrungen im Hauptgehäuse 11
in zwei Abschnitte 17, 18 gegliedert sind, von denen der Eingangsabschnitt 17 in einer
Deckplatte 32 des Hauptgehäuses 11 und der Ausgangsabschnitt 18 in einer Bodenplatte
33 angeordnet und zueinander unterschiedlich sowohl im Bohrungsquerschnitt als auch
in Bohrungslängsrichtung profiliert sind. Die beiden Platten 32, 33 sind durch Seitenwände
34 verbunden und umschließen mit diesen die Aussparung 14 mit rechteckförmigem Öffnungsquerschnitt.
Das Hauptgehäuse 11 wie der Schieber 12 sind aus isolierendem Kunststoff im Spritzgußverfahren
voneinander getrennt erzeugt. Die Seitenwände 34 besitzen auf ihrer Außenseite angeformte
Profilteile 35, 36, die zu einer nicht weiter dargestellten Anordnung des kompletten
Gehäuses 11, 12 in einem Gehäuseverbund dienen.
[0012] Der Schieber 12 seinerseits umfaßt eine in einem Anordnungsmuster der Bohrungen
13 übereinstimmende Schar von durchgehenden Aufnahmebohrungen 19, die zur maßgeblichen
Positionierung der einzuführenden Kontaktglieder 20 gemäß Fig. 3 a, 3 b dienen. Dazu
wird der Schieber 12 im Sinne des Einführungspfeils 37 von Fig. 1 in die Aussparung
14 des Hauptgehäuses 11 eingeschoben, bis die in Fig. 4 erkennbare Position dieser
Gehäuseteile 11, 12 erreicht ist, die nachfolgend als "Ausschublage" des Schiebers
12 bezeichnet werden soll. Diese Ausschublage wird durch eine Rasthaltung zwischen
dem Schieber 12 und dem Hauptgehäuse 11 bestimmt.
[0013] Die eine Schließhälfte der Rasthaltung besteht aus einem Nocken-Paar 38, 38′, von
denen in diesem Fall der erste 38 in einen Durchbruch 39 der Gehäuse-Deckplatte 32
eingreift, während der angrenzende Randsteg 40 vor dem darauffolgenden Nocken 38′
zu liegen kommt. Die Nocken 38, 38′ und der Randsteg 40 haben in Richtung des Einführpfeils
37 weisende Auflaufschrägen, die zu einer Verformung der Schließhälften 38, 38′, 39
beim Überfahren des Randstegs 40 führen, bis dieser hinter die Steilfläche des Nockens
38 einfährt.
[0014] In dieser durch die Rasthaltung gesicherten Ausschublage des Schiebers 12 sind, gemäß
Fig. 4, seine Aufnahmebohrungen 19, wie durch die strichpunktierte Mittellinie 41
verdeutlicht ist, in Ausrichtung mit einer damit konformen Durchlaßöffnung 42 in
der inneren Plattenebene 43 der Gehäuse-Bodenplatte 33. Aus diesem Grunde lassen
sich, von der Außenseite der Bodenplatte 33 aus, wie in Fig. 4 dargestellt, die Kontaktglieder
20 stückweise im Sinne der Einsteckpfeile 44 einführen, bis schließlich deren Stoßkanten
30 an Absätzen 45 der längsprofilierten Aufnahmebohrung 19 anstoßen und daher die
axiale Einstecktiefe bestimmen. Zugleich spreizen sich, wie aus der Endposition in
Fig. 5 ersichtlich ist, die erwähnten Verriegelungszungen 24 auseinander und hintergreifen
in den Aufnahmebohrungen 19 vorgesehene Hinterschneidungen 46, weshalb eine der Einsteckrichtung
44 entgegengerichtete, auf die Kontaktglieder 20 ausgeübte Ausziehkraft zunächst
erfolglos bleibt. Damit ist die endgültige axiale Lage der Kontaktglieder 20 in beiden
Richtungen festgelegt. Beachtenswert ist, daß die vorerwähnten Halterungen 30, 45
einerseits und 24, 46 andererseits ausschließlich im Höhenbereich der Aufnahmebohrungen
19 des Schiebers 12 liegen.
[0015] In Fig. 5 ist ein elektrischer Bauteil 50 verdeutlicht, der mit der zugehörigen Gegen-Kupplungshälfte
10′ integriert ist. Diese umfaßt komplementäre Gegen-Kontaktglieder 20′, die hier
als patrizenartig wirkende, plattenförmige Stifte ausgebildet sind, die im Kupplungsfall
mit den erwähnten matrizenförmigen Kontaktfedern 22 der bisher beschriebenen Kupplungshälfte
10 in Eingriff zu bringen sind. Dazu müssen die Gegen-Kontaktglieder 20′ durch die
erwähnten Eingangsabschnitte 17 in der Gehäuse-Deckplatte 32 hindurchgeführt werden.
Dazu ist dieser Eingangsabschnitt 17 als ein dem Querschnitt der Gegen-Kontaktglieder
20′ entsprechend profilierter Kanal 47 ausgebildet, dem ein mit Einführschrägen ausgerüsteter
Trichter 48 vorgeschaltet ist. In der Ausschublage von Fig. 4 sind die erwähnten
Mittellinien 41 der schieberseitigen Aufnahmebohrungen 19 gegenüber den eingangs
erwähnten Bohrungsachsen 16 um eine aus Fig. 4 ersichtliche Strecke 51 versetzt,
weshalb Einführversuche der erwähnten Gegen-Kupplungshälfte 10′ grundsätzlich erfolglos
sind. Die Enden der GegenKupplungsglieder 20′ stoßen nämlich dabei durch die am besten
aus Fig. 1 ersichtlichen Wandteile 49 des Schiebers 12, die zwischen seinen Aufnahmebohrungen
19 angeordnet sind. Dies deutet auf die noch nicht endgültige, erst in Fig. 5 zu erreichende
Lage des Schiebers 12 hin, sondern auf dessen. Ausschublage, die durch eine nicht
ordnungsgemäße Einsteckposition 44 seiner Kontaktglieder 20 begründet sein könnte.
[0016] Damit ist bei der Erfindung ausgeschlossen, daß, auch wenn die Kontaktglieder 20
gemäß Fig. 5 ordnungsgemäß in den Aufnahmebohrungen 19 sitzen, sie beim Kuppeln mit
den Gegen-Kupplungsgliedern 20′ herausgedrückt werden könnten unter Aufhebung der
vorerwähnten Halterung zwischen den Verriegelungszungen 24 und den schieberseitigen
Hinterschneidungen 46. Bei der Erfindung wird nämlich durch den Schieber 12 eine
Doppelverriegelung der Kontaktglieder 20 erreicht, die auf folgende einfache Weise
erzielbar ist.
[0017] Ausgehend von der Ausschublage von Fig. 4 braucht der Schieber 12 lediglich im Sinne
des dort angedeuteten Schubpfeils 52 weiter eingedrückt zu werden, womit dieser in
die als "Einschublage" zu bezeichnende Stellung gemäß Fig. 5 überführt wird. Dabei
wird der Schieber um die lichte Weite 53 einer zwischen der inneren Schieber-Stirnwand
54 und der eingangs erwähnten Gehäuse-Abschlußwand 15 eingeschlossenen Lücke bewegt.
Die Abschlußwand 15 dient als Anschlag für die Schieber-Stirnwand 54. Diese Lückenweite
53 ist der vorerwähnten Versatz-Strecke 51 zwischen der Bohrungsachse 16 und der Mittellinie
41 der Aufnahmebohrungen 19 gleich ausgebildet, weshalb in der Einschublage von Fig.
5 die Bohrungs-Eingangsabschnitte 17 jeweils exakt mit den schieberseitigen Aufnahmebohrungen
19 ausgerichtet sind. Jetzt lassen sich die Gegen-Kupplungshälften 20′ der am elektrischen
Bauteil 50 von Fig. 5 gezeigten Gegen-Kupplungshälfte 10′ glatt in dieser Kupplungshälfte
10 einführen. Die erwähnte axiale Lage der Kontaktglieder 20 in den Aufnahmebohrungen
19 ist noch zusätzlich gesichert, was durch folgende weitere Wirkungen des Schiebers
12 erzielt wird.
[0018] Bei dem vorerwähnten Verschieben 52 des Schiebers 12 nimmt dieser die darin aufgenommenen
Kontaktglieder 20 mit und versetzt sie in die vorbeschriebene ausgerichtete Position
mit den Eingangsabschnitten. Der Schieber 12 ist also Transportmittel für die Kontaktglieder
20. Deswegen sind auch die Ausgangsabschnitte 18 der Bohrungen im Bereich der Gehäuse-Bodenplatte
33 besonders längsprofiliert. Die Ausgangsabschnitte 18 umfassen nämlich seitliche
Verbreiterungen 58, die im unteren Stück eine gegenüber der erwähnten Durchlaßöffnung
42 wesentlich größere lichte Weite in den Bohrungen 18 erzeugen. Diese Verbreiterungen
58 sind dazu dienlich, um bei dem erwähnten Kontaktglied-Transport die Endteile 26
des Kontaktglieds 20 dort einfahren zu lassen. Diese Verbreiterungen 58 sind zu der
in Fig. 1 ersichtlichen Gehäuseaussparung 14 hin durch Absatzflächen 55 abgedeckt,
die in der bereits genannten inneren Plattenebene 43 der Gehäuse-Bodenplatte 33 liegen
und die erwähnte dortige Durchlaßöffnung 42 begrenzen. Die Absatzflächen 55 sind zu
den Verbreiterungen des Bohrungs-Ausgangsabschnittes 18 hin durch Neigungsflächen
56 verstärkt, welche zugleich die Einsteckbewegung 44 der Kontaktglieder 20 erleichtern.
[0019] Die Einschublage des Schiebers 12 in Fig. 5 ist durch den bereits genannten zweiten
Nocken 38′ der Rasthaltung gesichert. Dieser unterfährt den erwähnten Randsteg 40
am Durchbruch 39 unter elastischer Deformation seines Kunststoffs und hintergreift
den Randsteg innenseitig des Durchbruchs 39. Dadurch ist das ungewollte Ausziehen
des Schiebers 12 versperrt. Seine ausgerichtete Position seiner Aufnahmebohrungen
19 mit der Bohrungsachse 16 ist sichergestellt und die darin befindlichen Kontaktglieder
20 sind durch die Absatzflächen 55 der Gehäuse-Bodenplatte 33 in ihrer ordnungsgemäßen
Einsteckposition verriegelt. Die Bauteile der erfindungsgemäßen Kupplungshälfte 10
sind dauerhaft aneinander festgelegt.
[0020] Das in den Fig. 6 bis 9 gezeigte zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von
dem vorhergehenden dadurch, daß alle Bestandteile des Gehäuses zusammenhängen und
insbesondere einstückig miteinander ausgebildet sind. Der besseren Übersicht wegen
sind zur Benennung entsprechender Bauteile die gleichen Bezugszeichen wie im ersten
Ausführungsbeispiel verwendet, weshalb ihr Text gilt.
[0021] Das Gehäuse gemäß Fig. 6 besteht aus drei unterschiedlichen, ausweislich der Schwenkpfeile
62, 63 gegeneinander klappbeweglichen Teilen, nämlich einer Deckplatte 32, einem
Hüllgehäuse 57 und einem Gehäuseeinsatz 12′, die durch Gelenkteile 60 bzw. 61 miteinander
verbunden sind. Das Hüllgehäuse 57 umfaßt die vorausgehend beschriebene Bodenplatte
33 mit den sie durchsetzenden Bohrungs-Ausgangsabschnitten 18, die Abschlußwand 15
sowie die beiden Seitenwände 34. Der darin aufzunehmende Gehäuseeinsatz 12′ hat die
Bestandteile des vorbeschriebenen Schiebers 12, nämlich die beschriebenen längsprofilierten
Aufnahmebohrungen 19. Die Gehäusedeckplatte 32 dagegen besitzt die vorbeschriebenen
Bohrungs-Eingangsabschnitte 17. Alle Gehäuseteile, zusammen mit ihren Gelenkteilen
60, 61 werden einstückig aus Kunststoff hergestellt. Die Gelenkteile werden dabei
als Filmscharniere 60, 61 gestaltet. Das zum Gehäuseeinsatz 12′ gehörende Filmscharnier
60 sitzt an der Unterkante der Bodenplatte 33 des Hüllgehäuses 57 und ist über einen
verlängerten Steg 59 mit dem Gehäuseeinsatz 12′ verbunden. Alle Bestandteile 32,
57, 12′ des Gehäuses sind somit unverlierbar gemacht und erfordern zu ihrer Herstellung
nur einen gemeinsamen Arbeitsgang, was eine preiswerte Herstellung begründet. Nach
seiner Fertigstellung wird das Gehäuse in folgender Weise gehandhabt:
[0022] Zunächst wird der Gehäuseeinsatz 12′ im Sinne des Klappbewegungs-Pfeils 62 in den
Innenraum 59 des Hüllgehäuses 57 eingeschwenkt, wodurch seine in Fig. 6 nach oben
weisende Seite 65 an der inneren Plattenebene 43 der Bodenplatte 33 zur Anlage kommt.
Danach wird die Deckplatte 32 entsprechend dem Schwenkpfeil 63 eingeklappt, wobei
sie sich in den Innenraum 59 des Hüllgehäuses 57 absenkt. In dieser aus Fig. 8 ersichtlichen
Zwischenposition überragt die Deckplatte 32 mit ihrer Oberseite 66 nicht die von
den Seitenwänden 34 und der Abschlußwand 15 bestimmten Oberkanten 67 der Hüllgehäuses
57. Diese Zuklapplage der Gehäuseteile 12′, 32 ist durch Schnappverbindungen 70, 71
gesichert. Dazu sind die Seitenkanten der Deckplatte 32 im Bereich der freien Plattenkante
mit vorspringenden, L-förmigen Nasen 72 versehen, die beim Zuklappen 63 schließlich
an einer abgesenkten Stufenfläche 73 der Gehäuse-Seitenwände 34 anschlagen. Die Seitenkanten
der Deckplatte 32 besitzen dabei Vorsprünge 70, die hinter Gegenvorsprünge 71 schnappen.
Dadurch ist eine ungewollte, dem Schwenkpfeil 63 entgegengerichtete Rückklappbewegung
der Deckplatte 32 verhindert. Durch die über die Verbindung 70, 71 am Hüllgehäuse
57 festgehaltene Deckplatte 72 ist zugleich eine Rückklappbewegung des eingeschwenkten
Gehäuseeinsatzes 12′ nicht möglich. Dadurch ist die Zwischenposition von Fig. 8 gesichert.
[0023] Abgesehen von der abweichenden Ausbildung des Gehäuses liegen im Fall der Fig. 8
die gleichen Verhältnisse vor, wie sie vorausgehend im Ausführungsbeispiel von Fig.
4 erläutert worden sind, weshalb diese Zwischenposition des Gehäuseeinsatzes 12′
als seine "Ausschublage" bezeichnet werden kann. Zwischen der Abschlußwand 15 und
der inneren Stirnwand 54 des Einsatzes 12′ befindet sich die bereits beschriebene
Lücke 53. Aber auch im Bereich des einsatzseitigen Filmscharniers 60 ist ein ausreichend
groß bemessener Freigang 68 zwischen dem dortigen Steg 64 und der Stirnfläche der
Gehäusebodenplatte 33 vorgesehen, der ein Einwärtschieben des Gehäuseeinsatzes 12′
im Sinne des aus Fig. 8 ersichtlichen Pfeils 52 zuläßt. Vorausgehend werden aber,
wie schon in Fig. 4 erläutert, durch die miteinander fluchtenden Bohrungen die einzelnen
Kontaktglieder 20 im Sinne der Einsteckpfeile 44 eingeführt, bis sie, analog zu Fig.
5, die dort beschriebene und aus Fig. 9 ersichtliche endgültige Einstecktiefe erreicht
haben. Dann wird die vorbeschriebene Schubbewegung 52 am Gehäuseeinsatz 12′ ausgeführt,
wobei sich die aus Fig. 9 insgesamt ersichtlichen Verhältnisse ergeben, die prinzipiell
den bereits in Fig. 5 beschriebenen entsprechen. Insoweit gilt die bisherige Beschreibung.
Es genügt, lediglich die Unterschiede hervorzuheben, die in folgendem bestehen:
[0024] Bei dieser Einschubbewegung 52 wirkt der Gehäuseeinsatz 12′ wie ein Schieber. Er
wird durch die als Schubaufnahme dienenden Innenflächen der Seitenwände 34 und der
inneren Plattenebene 43 geführt, bis schließlich seine hintere Stirnwand 54 an die
Abschlußwand 15 des Hüllgehäuses 57 stößt. Dann liegt die bereits beschriebene Ausrichtung
der verschiedenen Bohrungsabschnitte vor und es kommt zur Verriegelung der im Gehäuseeinsatz
12′ eingesteckten Kontaktglieder 20. Diese endgültige Stellung kann folglich als "Einschublage"
des Einsatzstücks 12 bezeichnet werden. Der in der Ausschublage von Fig. 8 aufgrund
des Freigangs 68 noch deformierte Steg 64 am Filmscharnier 60 hat sich gestreckt
und der Einsatz 12′ liegt bündig im Hüllgehäuse 57. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel
sind Rasthaltungen sowohl in der Ausschublage von Fig. 8 als auch insbesondere in
der Einschublage gemäß Fig. 9 wirksam. Diese bestehen, gemäß Fig. 8, aus einem an
der Innenfläche der Abschlußwand 15 befindlichen Vorsprung 74, an dem ein nach unten
weisender Rastzahn 76 sitzt. Dazu ausgerichtet befindet sich an der Schieber-Stirnwand
54 eine Ausnehmung 75, die eine dem Rastzahn 76 komplementäre Rinne 77 besitzt.
[0025] Die Ausschublage von Fig. 8 ist nun dadurch gekennzeichnet, daß der Rastzahn 76 vor
der Ausnehmung 75 an einer Kante in der hinteren Stirnwand 54 des schieberartigen
Einsatzes 12′ zur Anlage kommt. Damit ist diese Position des Gehäuseeinsatzes 12′
nach innen festgelegt, während die Positionssicherung nach außen durch die Anbindung
an dem zum Filmscharnier 60 gehörenden Steg 64 erfolgt. In der vollen Einschublage
gemäß Fig. 9 fährt der Vorsprung 74 mit seinem Rastzahn 76 über die eine Flanke der
Ausnehmung 75 unter elastischer Verformung seines Kunststoffmaterials und rastet
in der aus Fig. 8 ersichtlichen Rinne 77 ein. Dadurch ist ein der Einschubbewegung
52 entgegengerichtetes Herausziehen des Gehäuseeinsatzes 12′ aus dem Hüllgehäuse 57
verhindert. Die Einschublage ist somit gesichert und die eingesteckten Kontaktglieder
20 in der ordnungsgemäßen Position der dann fertiggestellten Kupplungshälfte 10 verriegelt.
[0026] Zur besseren Führung beim Einführen 37 des in Fig. 1 gezeigten Schiebers 12 ist
dieser mit einer Längsnut 78 versehen, während die entsprechende Wand im Inneren
der Aussparung 14 des Hauptgehäuses 11 mit einer komplementären, nicht näher gezeigten
Führungsrippe versehen ist.
Bezugszeichenliste:
[0027] 10 Kupplungshälfte
10′ Gegen-Kupplungshälfte
11 Gehäuse, Hauptgehäuse
12 Schieber
12′ Gehäuse-Einsatz
13 Bohrung von 11, 12
14 Aussparung in 11
15 Abschlußwand von 11
16 Bohrungsachse von 13
17 Bohrungs-Eingangsabschnitt
18 Bohrungs-Ausgangsabschnitt
19 Aufnahmebohrung in 12
20 Kontaktglied in 10
20′ Gegen-Kontaktglied in 10′
21 Anfangsteil von 20
22 Kontaktelement, Kontaktfeder
23 Mittelteil von 20
24 Halterung, Verriegelungszunge
25 halterung, Schulter
26 Endteil von 20
27 Anschlußelement, Lappen-Paar
28 Anschlußelement, Lappen-Paar
29 elektrische Leitung
30 Halterung, Stoßkante
31 Längsspalt
32 Gehäuse-Deckplatte
33 Gehäuse-Bodenplatte
34 Seitenwand
35 Profilteil von 34
36 Profilteil von 34
37 Einführungs-Pfeil
38 Rasthaltung, erster Nocken
38′ Rasthaltung, zweiter Nocken
39 Rasthaltung, Durchbruch
40 Randsteg
41 Mittellinie
42 Durchlaßöffnung
43 innere Plattenebene von 33
44 Einsteck-Pfeil
45 Halterung, Absatz
46 Halterung, Hinterschneidung
47 Kanal von 17
48 Trichter von 17
49 Wandteil
50 elektrisches Bauteil
51 Versatz-Strecke
52 Schub-Pfeil von 12 bzw. 12′
53 Lücken-Weite
54 Schieber-Stirnwand
55 Absatzfläche
56 Neigungsfläche
57 Hüllgehäuse von Fig. 6
58 seitliche Verbreiterung von 18
59 Innenraum von 57
60 Gelenkteil, Filmscharnier
61 Gelenkteil, Filmscharnier
62 Klappbewegungs-Pfeil
63 Klappbewegungs-Pfeil
64 verlängerter Steg
65 Oberseite von 12′
66 Oberseite von 32
67 Oberkanten von 34
68 Freigang
69
70 Schnappverbindung, Vorsprung
71 Schnappverbindung, Gegen-Vorsprung
72 L-Nase
73 Stufenfläche
74 Rasthaltung, Vorsprung
75 Rasthaltung, Ausnehmung
76 Rastzahn von 74
77 Rastrinne von 75
78 Längsnut
1.) Mehrpolige steckbare Kupplungshälfte (10) mit mehreren jeweils an eine elektrische
Leitung (29) angeschlossenen Kontaktgliedern (20), wie Stecker oder Steckdose,
die Kontaktglieder (20) stückweise jeweils in durchgehenden, längsprofilierten Bohrungen
(13) eines Isolationsgehäuses (11) aufgenommen und gehaltert sind
und dort durch Verschieben eines die Bohrungen (13) im Gehäuse (11) durchquerenden
gelochten Schiebers (12) mit einem dem Bohrungsprofil an der Schnittstelle angepaßten
Lochmuster gesichert sind,
wobei der Schieber (12) aus seiner Ausschublage, wo sein Lochmuster/mit den Gehäusebohrungen
(13) fluchtet, in eine Einschublage mit versetztem Lochmuster überführbar ist, wo
Anschlagkanten Schultern (25) am Kontaktglied (20) hintergreifen,
die dem anschlußseitigen Endteil (26) des Kontaktglieds (20) jeweils zugekehrt sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mit den Halterungen (24,25,45,46) ausgerüsteten Aufnahmebohrungen (19) für
die Kontaktglieder (20) im Schieber (12,12′) angeordnet sind und die dort ordnungsgemäß
positionierten Kontaktglieder (20) mit dem Schieber (12) quer im Gehäuse (11) verschiebbar
sind,
diese Kontaktglieder (20) gegenüber den zum Einstecken der Gegen-Kontaktglieder (20′)
der Gegen-Kupplungshälfte (50,10′) dienenden Bohrungs-Eingangsabschnitten (17) im
Gehäuse (11) in der Ausschublage versetzt (51), aber in der Einschublage ausgerichtet
sind,
und die Bohrungs-Ausgangsabschnitte (18) im Gehäuse (11) seitliche Verbreiterungen
(58) aufweisen zum Einfahren der anschlußseitigen Endteile (26) des Kontaktglieds
(20) beim Überführen des Schiebers (12,12′) in die Einschublage (52).
2.) Kupplungshälfte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ausschublage
die Eingangsabschnitte (17) der Gehäusebohrungen (13) durch Wandteile (49) des Schiebers
(12,12′) verschlossen sind.
3.) Kupplungshälfte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungs-Eingangsabschnitte
(17) im Gehäuse (11) aus einem dem Profil der Gegen-Kontaktglieder (20′) angepaßten
Kanal (47) und aus einem ihm vorgesetzten, Einführschrägen aufweisenden Trichter
(48) bestehen.
4.) Kupplungshälfte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die in Einschublage die Kontaktglieder (20) im Schieber (12,12′) sichernden Anschlagkanten
von die Verbreiterungen (52) der Bohrungs-Ausgangsabschnitte (18) abdeckenden Absatzflächen
(55) im Gehäuse (11,57) erzeugt sind und diese Absatzflächen (55) in der Führungsebene
(43) zum Ein- und Ausschieben (52) des Schiebers (12,12′) liegen.
5.) Kupplungshälfte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schieber (12,12′) durch eine Rasthaltung (38,38′,39, 74 - 77) in seiner Einschublage
und ggf. in seiner Ausschublage positioniert ist.
6.) Kupplungshälfte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die eine Schließhälfte der Rasthaltung aus einem das Profil des Schiebers (12)
überragenden, angeformten Nocken-Paar (38,38′) besteht,
während die komplementäre Schließhälfte aus Durchbrüchen (39) im Gehäuse (11) gebildet
ist,
die vorzugsweise neben den Bohrungs-Eingangsabschnitten (17) im Gehäuse (11) angeordnet
sind.
7.) Kupplungshälfte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schieber (12) ganz aus dem Gehäuse (11) herausziehbar ist und einen vom Gehäuse
getrennt herstellbaren Bauteil bildet.
8.) Kupplungshälfte nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schieber (12′) und/oder ein die Bohrungs-Eingangsabschnitte (17) umfassendes
Gehäuseanfangsstück (32) jeweils über Gelenkteile (60;61) mit dem Gehäusereststück
(57) verbunden sind
und im Gebrauchsfall der Schieber (12′) und das Gehäuseanfangsstück (32) über das
Gehäusereststück (57) klappbar sind, (vergl. Fig. 6).
9.) Kupplungshälfte nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkteile (60)
bei zugeklapptem (62) Schieber (12′) seine Ausschublage zum Gehäuse (57) bestimmen
und einen Freigang (68) aufweisen, der ein Weiterschieben (52) des Schiebers (12′)
in seine Einschublage zuläßt.
10.) Kupplungshälfte nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber
(12′) und die beiden Gehäusestücke untrennbar zusammenhängen und miteinander einstückig
aus Kusntstoff erzeugt sind.
11.) Kupplungshälfte nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkteile als Filmscharnier (60,61) ausgebildet sind.
12.) Kupplungshälfte nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine Gelenkteil (60) am Gehäuse (57) über einen verformbaren Steg (64) mit
dem Schieber (12′) verbunden ist.
13.) Kupplungshälfte nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäusereststück ein Hüllgehäuse (57) mit einstückigen, bohrungsparallel
verlaufenden Seitenwänden (34) bildet
und die Seitenwände (34) in Zuklapplage zwischen sich den Schieber (12′) und ggf.
das Gehäuseanfangsstück (32) aufnehmen und zur Schubführung des Schiebers (12′) zwischen
seiner Aus- und Einschublage dienen.
14.) Kupplungshälfte nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuklapplage des Schiebers und ggf. des Gehäuseanfangsstücks durch Schnappverbindungen
gesichert ist.