(19)
(11) EP 0 318 109 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
08.07.1992  Patentblatt  1992/28

(21) Anmeldenummer: 88202650.3

(22) Anmeldetag:  24.11.1988
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5D06F 37/26

(54)

Laugenbehälter für Waschmaschinen

Tub for washing machines

Cuve pour machines à laver


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB IT SE

(30) Priorität: 27.11.1987 DE 3740205

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
31.05.1989  Patentblatt  1989/22

(73) Patentinhaber:
  • Bauknecht Hausgeräte GmbH
    D-70565 Stuttgart (DE)
    Benannte Vertragsstaaten:
    DE 
  • WHIRLPOOL INTERNATIONAL B.V.
    5507 SK Veldhoven (NL)
    Benannte Vertragsstaaten:
    FR GB IT SE 

(72) Erfinder:
  • Scharf, Lutz
    D-7060 Schorndorf (DE)
  • Dunst, Walter
    D-7447 Aichtal (DE)
  • Sperling, Horst
    D-7060 Schorndorf-Miedelsbach (DE)

(74) Vertreter: Melio, Jan Dirk 
Whirlpool Italia S.r.l., Viale Guido Borghi 27
21025 Comerio (Varese)
21025 Comerio (Varese) (IT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 1 610 303
DE-A- 2 704 498
DE-A- 2 347 086
GB-A- 2 096 649
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Laugenbehälter für Waschmaschinen o. dgl. mit einem im wesentlichen hohlzylinderförmigen über eine Vorder- bzw. Rückwand zumindest teilweise dichtend verschlossenen Grundkörper zur Aufnahme einer Wäschetrommel, mit in axialer Richtung am Außenmantel des Grundkörpers angeordneten Traversen mit Verbindungsmitteln für Federn und/oder Dämpfer, mit einem Lagerkreuz zur drehbaren Lagerung der Wäschetrommel und mit mindestens einem Ausgleichsgewicht.

    [0002] Bei einem gattungsgemäßen Laugenbehälter (DE-OS 27 04 498) sind an der Vorder- und Rückwand Tragringe angeordnet, die über die Traversen verbunden sind. Mit den Tragringen sind Armenden des Lagerkreuzes und ein Antriebsmotor für die Trommel verbindbar. Durch die Anordnung der Tragringe wird eine Entlastung des aus hochwertigem Material bestehenden Laugenbehälters angestrebt, so daß dessen Grundkörper sowie die Vorder- und die Rückwand mit geringerer Wanddicke vorgesehen werden können. Für die Befestigung der Vorder- oder Rückwand mit zugeordneten Tragringen an dem Grundkörper ist jeweils ein Spannband vorgesehen, das einen Teil des Behältermantels sowie Außenränder der Vorder- bzw. Rückwand und der Tragringe umgreift. Der bekannte Laugenbehälter weist eine Vielzahl von Teilen auf und erfordert somit einen großen Aufwand beim Herstellen und beim Montieren dieser Teile. Bei dem bekannten Laugenbehälter handelt es sich um eine sogenannte Korsett-Konstruktion, bei dem der Grundkörper im wesentlichen die Funktion hat, während des Waschens eine Waschlauge aufzunehmen. Die Kraftübertragung der von der Wäschetrommel kommenden dynamischen Kräfte, wie bspw. Unwuchtkräfte, in ein Gehäuse der Waschmaschine erfolgt im wesentlichen über die Tragringe zu den Traversen, die mit dem Grundkörper nur über die Tragringe verbunden sind. Von den Traversen werden die Kräfte über Federn und Dämpfer in das Gehäuse geleitet. Dem Vorteil, daß die Blechdicke des Grundkörpers gering sein kann, steht der Nachteil gegenüber, daß eine derartige Korsett-Konstruktion eine große Anzahl von Teilen aufweist.

    [0003] Es ist weiter bekannt (DE-OS 16 10 303), den Laugenbehälter durch Nieten oder Schweißen mit einer unten liegenden Trägerplatte und diametral gegenüberliegenden, keine Verbindungsmittel aufweisenden, Traversen zu verbinden. Die Trägerplatte, die Verbindungsmittel für Federn und Dämpfer aufweist, ist über Tragarme eines Lagerkreuzes mit den Traversen verbunden. Dadurch, daß der Grundkörper durch die Trägerplatte und die Traversen umschlossen ist,wird er entlastet, so daß er aus verhältnismäßig dünnwandigem Material herstellbar ist. Dabei ist jedoch die Herstellung der Trägerplatte sowie deren Befestigung an dem Grundkörper aufwendig.

    [0004] Es sind weiterhin Laugenbehälter mit einer selbsttragenden Konstruktion bekannt. Über das Lagerkreuz werden dabei Kräfte von der Trommel auf den Grundkörper übertragen und von dort über Federn und Dämpfer an das Gehäuse der Waschmaschine weitergeleitet. Derartige selbsttragende Konstruktionen erfordern eine relativ große, die Herstellung verteuernde, Wanddicke des Laugenbehälters.

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Laugenbehälter der genannten Gattung so auszubilden, daß er einfach und kostengünstig herstellbar ist.

    [0006] Diese Aufgabe ist bei einem gattungsgemäßen Laugenbehälter dadurch gelöst, daß die Traversen zumindest bereichsweise mit dem Grundkörper verbunden sind und erste Anschlußmittel für das Lagerkreuz sowie zweite Anschlußmittel für mindestens ein ringförmig ausgebildetes Ausgleichsgewicht aufweisen.

    [0007] Dadurch, daß die Traversen zumindest bereichsweise mit dem Grundkörper verbunden sind und erste Anschlußmittel für das Lagerkreuz sowie zweite Anschlußmittel für mindestens ein ringförmig ausgebildetes Ausgleichsgewicht aufweisen, tragen sowohl die Traversen als auch der Grundkörper zur Übertragung von Kräften von der Wäschetrommel in das Gehäuse der Waschmaschine bei. Ohne daß es einer Korsett-Konstruktion mit einer großen Teilevielfalt bedarf,kann somit die Wanddicke des Laugenbehälters relativ dünn bemessen sein, weil Kräfte sowohl über den Grundkörper als auch über die Traversen übertragbar sind. Durch die zweite Anschlußmittel und mindestens ein ringförmig ausgebildetes Ausgleichsgewicht wird der Laugenbehälter versteift. Von dem Ausgleichsgewicht ausgehende sowie von der Trommel auf das Lagerkreuz übertragene Kräfte werden über die Traverse und gleichzeitig über deren Verbindung mit dem Grundkörper durch diesen übertragen. Da die Traversen mit dem Grundkörper zumindest bereichsweise verbunden sind, ergibt sich eine Verteilung der in den Grundkörper geleiteten Kräfte, so daß örtliche Kraft- und daraus resultierende Spannungsspitzen vermieden sind. Aus diesem Grund kann der Laugenbehälter ohne Einbuße an Formstabilität oder einer Minderung des Tragverhaltens aus relativ dünnwandigem Blech geformt werden.

    [0008] Es ist vorteilhaft, daß das Ausgleichsgewicht geschlossen ringförmig ausgebildet ist. Über die Verbindung der Traversen durch das geschlossene Ausgleichsgewicht ergibt sich in einfacher Weise eine besonders gute Versteifung desbenachbarten Teils des Grundkörpers bzw. der Vorder-  oder Rückwand.

    [0009] Es hat sich weiter als vorteilhaft herausgestellt, daß die ersten und/oder zweiten Anschlußmittel über den Grundkörper in axialer Richtung ragende Abschnitte aufweisen. Durch diese Abschnitte können in einfach herzustellender und zu montierender Weise das Lagerkreuz und das Ausgleichsgewich befestigt werden, ohne daß es direkter Anschlußmittel an den Grundkörper oder die Vorder- bzw. Rückwand bedarf.

    [0010] Es kann aber auch vorteilhaft sein, daß der Grundkörper einen mit dem ersten oder zweiten Anschlußmitteln verbindbaren Bereich aufweist. Ein derartiger Bereich wirkt versteifend und ist als Anlagefläche für eine dichtende Verbindung zu der Vorder- oder Rückwand verwendbar.

    [0011] Es hat sich ferner als vorteilhaft erwiesen, daß erste und/oder zweite Anschlußmittel Durchgangsöffnungen für Befestigungsschrauben aufweisen. Lagerkreuz und/oder Ausgleichsgewicht sind dadurch in besonders einfacher Weise über eine Schraubverbindung mit den Traversen verbindbar.

    [0012] Bei einer bevorzugten Ausführungsform weisen die ersten und/oder zweiten Anschlußmittel Halteelemente auf, die mit der Vorder- oder Rückwand verbindbar sind. Über die Halteelemente sind bspw. Ausgleichsgewichte besonders einfach mit den Traversen verbindbar. Durch die Verbindung der Halteelemente mit der Vorder- oder Rückwand kann die Versteifung des Laugenbehälters weiter erhöht werden.

    [0013] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind mit dem ersten Anschlußmittel verbindbare Befestigungsbereiche des Lagerkreuzes ringförmig ausgebildet und zwischen den Befestigungsbereichen und den ersten Verbindungsmitteln ist die Rückwand befestigbar.

    [0014] Dadurch, daß mit dem ersten Anschlußmittel verbindbare Befestigungsbereiche des Lagerkreuzes kreisbogenförmig ausgebildet ist, ist in einfacher Weise eine gute Verbindung des Lagerkreuzes mit den Traversen möglich. Da die Vorder- oder Rückwand zwischen den Befestigungsbereichen und den ersten Verbindungsmitteln befestigbar ist, kann diese zusammen mit dem Lagerkreuz in einfacher Weise in den Grundkörper ein- bzw. ausgebaut werden.

    [0015] Die vereinfachte Montage ermöglicht über den Einsatz von Handhabungsgeräten eine zumindest teilweise Automatisierung der Montage von Laugenbehältern, wobei von mit Traversen versehenen Grundkörpern als vormontierten Baueinheiten ausgegangen werden kann. Dadurch, daß die Vorder- oder Rückwand über den Befestigungsbereich des Lagerkreuzes und die ersten Verbindungsmittel verbindbar ist, ist eine Wäschetrommel bspw. zu Wartungs- oder Reparaturzwecken einfach aus einem Laugenbehälter und damit einer Waschmaschine ausbaubar.

    [0016] Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, daß die Vorder- oder Rückwand mit dem Grundkörper durch Falzen verbindbar ist. Vormontierbare Baueinheiten können somit bereits eine Vorder- oder Rückwand aufweisen.

    [0017] Es hat sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, daß mit dem Grundkörper vier Traversen, von denen jeweils zwei gleich ausgebildet sind, verbindbar sind. Durch die Anordnung von vier Traversen ergibt sich eine wirksame Lastverteilung zwischen dem Grundkörper und den Traversen und dadurch, daß diese paarweise gleich ausgebildet sind, vermindert sich die Teilevielfalt.

    [0018] Ein Ausführungsbeispiel ist anhand der Zeichnung erläutert.

    [0019] Es zeigen in vereinfachter schematischer Darstellung:

    Figur 1 eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Laugenbehälters und

    Figur 2 einen Schnitt I-I nach Figur 1.



    [0020] Der in Fig. 1 und 2 insgesamt mit 1 bezeichnete Laugenbehälter weist einen im wesentlichen hohlzylinderförmigen Grundkörper 3 auf. An einer Seite des aus Edelstahlblech geformten Grundkörpers 3 ist über eine im wesentlichen dichte Falzung eine ebenfalls aus Blech geformte Vorderwand 5 mit einer Beschickungsöffnung 7 verbunden. Die der Vorderwand 5 gegenüberliegende Seite des Grundkörpers 3 ist über eine Rückwand 9 zumindest teilweise abschließbar. An dem Außenumfang des Grundkörpers 3 sind jeweils, einander in horizontaler Richtung gegenüberliegend, paarweise gleich ausgebildete Traversen 11 bzw. 13 angeordnet. Die Traversen 11, 13 sind als Blechprofilteile im wesentlichen U-förmig geformt und bspw. durch Punktschweißen über die Länge des Grundkörpers 3 mit diesem verbunden. Die Traversen 11 weisen als Verbindungsmittel 15 für Federn halbkreisförmige Öffnungen auf. Als Verbindungsmittel für Dämpfer weist jede Traverse 13 Querstege 17 auf. Über in die Verbindungsmittel 15, 17 für Federn bzw. für Dämpfer in nicht dargestellter Weise einhängbare Federn bzw. verbindbare Dämpfer kann der Laugenbehälter 1 in einem nicht dargestellten Gehäuse einer Waschmaschine schwingbeweglich gehaltert werden.

    [0021] Zur Befestigung eines Lagerkreuzes 19 für die drehbare Lagerung einer Wäschetrommel 21 in dem Laugenbehälter 1 weisen die Traversen 11, 13 als erste Anschlußmittel 23 im wesentlichen mit dem Grundkörper 3 abschließende Abschnitt auf; der Grundkörper 3 hat somit einen mit dem ersten Anschlußmittel 23 verbindbaren Bereich. Das Lagerkreuz 19 hat mit dem ersten Anschlußmittel 23 verbindbare kreisbogenförmige Befestigungsbereiche 25, die am radial äußeren Ende von Armen 26 des Lagerkreuzes 19 ausgebildet sind.

    [0022] Die Rückwand 9 hat einen zylinderförmigen Bereich 29, der zwischen dem Außenumfang der kreisbogenförmigen Befestigungsbereiche 25 und den ersten Anschlußmitteln 23 klemmbar ist. Die Rückwand 9 ist somit einfach mit den Traversen 11, 13 und dem Grundkörper 3 verbindbar. Durch Anlage des zylinderförmigen Bereichs 29 an den sich zu dem ersten Anschlußmittel erstreckenden Bereich des Grundkörpers 3 ist eine dichte Verbindung zwischen diesem und der Rückwand 9 herstellbar. Für eine dichte Verbindung zwischen dem Grundkörper 3 und der Rückwand 9 ist zwischen entsprechend geformten Bereichen beider Teile ein Dichtring 35 klemmbar. Zum Verbinden der ersten Anschlußmittel 23 bzw. mit diesen verbundenen Bereichen des Grundkörpers 3 mit den Befestigungbereichen 25 weisen die ersten Anschlußmittel 23 nicht dargestellte Durchgangsöffnungen zum Durchführen von Befestigungsschrauben 33 auf.

    [0023] Den ersten Anschlußmitteln 23 axial gegenüberliegend weisen die Traversen 11, 13 zweite Anschlußmittel 37 auf, über di ein Ausgleichsgewicht 39 verbindbar ist. Die zweiten Anschlußmittel 37, die wie die ersten Anschlußmittel 23 für alle Traversen 11, 13 gleich ausgebildet sind, weisen in axialer Richtung über den Grundkörper 3 ragende Abschnitte auf. Mit den zweiten Anschlußmitteln 37 sind topfförmige Halteelemente 41 bspw. durch Schweißen verbindbar. Die als Blechformteile herstellbaren Halteelemente 41 haben jeweils eine in einer Senkrecht zur Achsrichtung liegenden Ebene verlaufende Anlagefläche 43 für entsprechend an dem Ausgleichsgewicht 39 ausgebildete Haltelaschen 45, die in das Ausgleichsgewicht 39 integrierbar sind. Zur Befestigung des Ausgleichsgewichts 39 an den Halteelementen 41 sind die Haltelaschen 45 mit diesen über eine Schraube 47 verschraubbar. Im Anschluß an die Anlagefläche 43 weisen die Halteelemente 41 jeweils eine Seitenwand 49 auf, die zumindest bereichsweise mit der Vorderwand 5 bspw. durch Schrauben oder Schweißen verbindbar ist. Es ergibt sich somit eine versteifte Verbindung für das Ausgleichsgewicht 39, das geschlossen ringförmig ausgebildet ist und somit selbst eine hohe Steifigkeit aufweist. Durch die hohe Steifigkeit des Ausgleichsgewichtes 39 und dessen Verbindung mit den Traversen 11, 13 ergibt sich auch eine Versteifung der benachbarten Bereiche der Vorderwand 5 und des Grundkörpers 3.

    [0024] Dadurch, daß sich ein Abschnitt des Grundkörpers 3 bis zu den ersten Anschlußmitteln 23 erstreckt, sind die Traversen 11, 13 in diesem Bereich verbindbar. Zusammen mit dem geschlossen ringförmig ausgebildeten Ausgleichsgewicht 39 auf der gegenüberliegenden Seite des Grundkörpers 3 sind die ersten und zweiten Anschlußmittel 23 bzw. 37 der Traversen 11, 13 versteifend jeweils miteinander verbunden, so daß Kräfte von dem Ausgleichsgewicht 39 bzw. dem Lagerkreuz 19 gut auf die Traversen 11, 13 übertragbar sind. In die Traversen 11, 13 eingeleitete Kräfte, die bspw. durch eine Unwuchterregung der Trommel 21 hervorgerufen sein können, werden ausgehend von den Verbindungsmitteln 15, 17 über Federn bzw. Dämpfer in das Gehäuse weitergeleitet. Durch die Verbindung der Traversen 11, 13 mit dem Grundkörper 3 trägt dieser teilweise zur Übertragung der Kräfte von der Trommel 21 in das Gehäuse bei. Die Abmessungen der Traversen 11, 13 und die Wanddickedes Grundkörpers 3 können dabei so aufeinander abgestimmt werden, daß ein stabiles, wirksames Tragverhalten bei relativ geringer Wanddicke des Grundkörpers 3 sowie der Vorder- und Rückwand 5, 9 erreichbar ist. Bedingt durch diegeringe Teilevielfalt und den leichten Ein- und Ausbau der Trommel 21 zusammen mit dem Lagerkreuz 19 und der Rückwand 9 ist die Herstellung und Montage des erfindungsgemäßen Laugenbehälters 1 einfach und in zumindest teilweise automatisierter Weise möglich. Als vormontierbare Baueinheit ist dabei der Grundkörper 3 mit den Traversen 11, 13 und der Vorderwand 5 verbindbar.

    [0025] Zur weiteren Vereinfachung der Montage kann das Lagerkreuz 19 in nicht dargestellter Weise Anschlußelemente für einen Trommelantrieb derart enthalten, daß im wesentlichen keine zusätzlichen Befestigungsteile erforderlich sind. Dabei ist auf einer Welle 51 der Trommel 21, der Rückwand 9 gegenüberliegend, eine Riemenscheibe 53 aufsetzbar, die zusammen mit der Wäschetrommel 21 und dem Lagerkreuz 19 ein- bzw. ausbaubar ist.


    Ansprüche

    1. Laugenbehälter für Waschmaschinen o. dgl. mit einem im wesentlichen hohlzylinderförmigen über eine Vorder- bzw. Rückwand zumindest teilweise dichtend verschlossenen Grundkörper (3) zur Aufnahme einer Wäschetrommel (21), mit in axialer Richtung am Außenmantel des Grundkörpers angeordneten Traversen (11, 13) mit Verbindungsmitteln (15, 17) für Federn und/oder Dämpfer, mit einem Lagerkreuz (19) zur drehbaren Lagerung der Wäschetrommel und mit mindestens einem Ausgleichsgewicht (39),
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Traversen (11, 13) zumindest bereichsweise mit dem Grundkörper (3) verbunden sind und erste Anschlußmittel (23) für das Lagerkreuz (19) sowie zweite Anschlußmittel (37) für mindestens ein ringförmig ausgebildetes Ausgleichsgewicht (39) aufweisen.
     
    2. Laugenbehälter nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Ausgleichsgewicht (39) geschlossen ringförmig ausgebildet ist.
     
    3. Laugenbehälter nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die ersten und/oder zweiten Anschlußmittel (37) über den Grundkörper (3) in axialer Richtung ragende Abschnitte aufweisen.
     
    4. Laugenbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Grundkörper (3) einen mit dem ersten oder zweiten Anschlußmittel (23) verbindbaren Bereich aufweist.
     
    5. Laugenbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß erste und/oder zweite Anschlußmittel (23) Durchgangsöffnungen für Befestigungsschrauben (33) aufweisen.
     
    6. Laugenbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die ersten und/oder zweiten Anschlußmittel (37) Halteelemente (41) aufweisen, die mit der Vorder- (5) und/oder Rückwand (9) verbindbar sind.
     
    7. Laugenbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß mit dem ersten Anschlußmittel (23) verbindbare Befestigungsbereiche (25) des Lagerkreuzes (19) kreisbogenförmig ausgebildet sind und daß zwischen den Befestigungsbereichen (25) und den ersten Verbindungsmitteln (23) die Vorder- (5) oder Rückwand (9) befestigbar ist.
     
    8. Laugenbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Vorder- (5) oder Rückwand (7) mit dem Grundkörper (3) durch Falzen verbindbar ist.
     
    9. Laugenbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß mit dem Grundkörper (3) vier Traversen (11, 13), von denen jeweils zwei gleich ausgebildet sind, verbindbar sind.
     


    Claims

    1. A tub for washing machines or the like, which tub comprises a substantially hollow cylindrical main body (3) for receiving a laundry drum (21), which body can at least partly be closed imperviously via a front wall and a rear wall, transverse members (11, 13) arranged axially on the outer circumference of the main body and having connection means (15, 17) for springs and/or dampers, a supporting cross (19) for rotatably supporting the laundry drum, and at least one balancing weight (39),
    characterised in that
    the transverse members (11, 13) are connected at least locally to the main body (3) and comprise first connection means (23) for the supporting cross (19) and second connection means (37) for at least one ring-shaped balancing weight (39).
     
    2. A tub as claimed in Claim 1,
    characterised in that
    the balancing weight (39) has a closed ring-shaped construction.
     
    3. A tub as claimed in Claim 1 or 2,
    characterised in that
    the first and/or the second connection means (37) comprise portions which extend axially beyond the main body (3).
     
    4. A tub as claimed in any one of the Claims 1 to 3,
    characterised in that
    the main body (3) comprises a portion which can be connected to the first or the second connection means (23).
     
    5. A tub as claimed in any one of the Claims 1 to 4,
    characterised in that
    the first and/or the second connection means (23) have openings for the passage of fixing screws (23).
     
    6. A tub as claimed in any one of the Claims 1 to 5,
    characterised in that
    the first and/or second connection means (37) comprise retaining elements (41) which can be connected to the front wall (5) and/or the rear wall (9).
     
    7. A tub as claimed in any one of the Claims 1 to 6,
    characterised in that
    mounting portions (25) of the supporting cross (19) which can be connected to the first connection means (23) are shaped as arcs of a circle and the front wall (5) or the rear wall (9) can be secured between the mounting portions (25) and the first connection means (23).
     
    8. A tub as claimed in any one of the Claims 1 to 7,
    characterised in that
    the front wall (5) or the rear wall (7) can be connected to the main body (3) by folding.
     
    9. A tub as claimed in any one of the Claims 1 to 8,
    characterised in that
    four transverse members (11, 13), of which each time two members are identical, can be connected to the main body (3).
     


    Revendications

    1. Cuve pour une machine à laver ou d'autres machines du même genre, munie d'un corps de base (3) sensiblement en forme de cylindre creux fermé au moins partiellement de façon étanche par des parois avant ou arrière et servant à recevoir un tambour à linge (21), de traverses (11, 13) disposées dans le sens axial sur l'enveloppe extérieure du corps de base et présentant des moyens de liaison (15, 17) pour des ressorts et/ou des amortisseurs, d'un croix d'appui (19) pour appuyer libre en rotation le tambour à linge, et d'au moins un contre-poids d'équilibre (39), caractérisée en ce que les traverses (11, 13) sont reliées au moins par zones au corps de base (3) et présentent des premiers moyens de raccordement (23) pour le croix d'appui (19) ainsi que des seconds moyens de raccordement (37) pour au moins un contre-poids d'équilibre (39) réalisé sous la forme d'un anneau.
     
    2. Cuve selon la revendication 1, caractérisée en ce que le contre-poids d'équilibre (39) est réalisé sous la forme d'un anneau fermé.
     
    3. Cuve selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les premiers et/ou les seconds moyens de raccordement (37) présentent des parties qui, vues dans le sens axial, dépassent du corps de base (3).
     
    4. Cuve selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le corps de base (3) présente une partie pouvant être reliée aux premiers ou aux seconds moyens de raccordement (23).
     
    5. Cuve selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les premiers et/ou les seconds moyens de raccordement (23) présentent des ouvertures de traversée pour des vis de fixation (33).
     
    6. Cuve selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les premiers et/ou les seconds moyens de raccordement (37) présentent des éléments de retenue (41) pouvant être reliés aux parois avant (5) et/ou arrière (9).
     
    7. Cuve selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que des zones de fixation (25) du croix d'appui (19), pouvant être reliées aux premiers moyens de raccordement (23), sont réalisées sous la forme d'un arc de cercle et en ce qu'entre les zones de fixation (25) d'une part et les premiers moyens de liaison (23) d'autre part, peuvent être fixées les parois avant (5) ou arrière (9).
     
    8. Cuve selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que les parois avant (5) ou arrière (9) peuvent être reliées par agrafage au corps de base (3).
     
    9. Cuve selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'au corps de base (3) peuvent être reliées quatre traverses (11, 13) qui, deux par deux, sont de réalisations identiques.
     




    Zeichnung