(19)
(11) EP 0 318 694 A3

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(88) Veröffentlichungstag A3:
21.03.1990  Patentblatt  1990/12

(43) Veröffentlichungstag A2:
07.06.1989  Patentblatt  1989/23

(21) Anmeldenummer: 88117543.4

(22) Anmeldetag:  21.10.1988
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4C10G 1/00, C10G 1/06
(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE DE FR GB NL

(30) Priorität: 04.12.1987 DE 3741104

(71) Anmelder: RUHRKOHLE AKTIENGESELLSCHAFT
D-44623 Herne (DE)

(72) Erfinder:
  • Bönisch, Ulrich
    D-4330 Mülheim-Ruhr (DE)
  • Feuchthofen, Alfons
    D-4350 Recklinghausen (DE)
  • Wolowski, Eckhard, Dr.
    D-4330 Mülheim-Ruhr (DE)
  • Mirtsch, Frank, Dr.
    D-4250 Bottrop-Grafenwald (DE)
  • Klein, Wolfdieter
    D-4350 Recklinghausen (DE)
  • Strecker, Claus
    D-4650 Gelsenkirchen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Verfahren zur Hydrierung fester kohlenstoffhaltiger Einsatzstoffe


    (57) 1. Verfahren zur Sumpfphasehydrierung mit nachgeschalteter Gasphasehydrierung fester kohlenstoffhaltiger Einsatzstoffe.
    2.1 Bei den bekannten Verfahren müssen definierte Eintrittstemperaturen im Sumpfphase- und Gasphasereaktor sowie bei der Kohleanmaischung eine konstante Phasengleichgewichtstemperatur im Zwischenabscheider für die direkte Lösungsmittelrückführung eingestellt werden. Dies wird erschwert durch veränderliche Wärmeübertragung infolge Verschmutzung der Maischewärmeaustauscher. Die Aufheizung der Einsatzprodukte auf die erforderliche Eintrittstemperatur in das Reaktionssystem der Sumpfphasenhydrierung erfolgt mittels eines im Einsatzproduktstrom mit Fremdwärme betriebenen Aufheizofens.
    Die durch Mehrphasenströmung von Gasen, Dämpfen, Flüssigkeit und Feststoff in den Rohren des Aufheizofens gekennzeichneten Verfahrensbedingungen machen die Auslegung und den Betrieb solcher Öfen schwierig.
    2.2 Bei optimierter Ausnutzung der Reaktionswärme aus der Sumpfphase- und Gasphasehydrierung mittels Wärmeaustauscher mit Bypaßbetrieb wird erreicht, daß einerseits die prozeßrelevanten Betriebstemperaturen eingestellt werden und andererseits ein fremdbeheizter Aufheizofen für die ein Dreiphasengemisch darstellenden Einsatzstoffe entfällt und die Zuführung von Fremdwärme auf die Aufheizung eines Teilstromes des Hydriergases in einem Hydriergasofen beschränkt wird. Unter optimierten Bedingungen wird für den Normalbetrieb ein wärmeautarker Prozeß erreicht, so daß der Hydriergasofen (24) nur zum Anfahren oder im stark verschmutzten Zustand der Anlage benötigt wird.
    2.3 Hydrierung und Verflüssigung von Gasflammkohle des Ruhrgebiets.





    Recherchenbericht