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<ep-patent-document id="EP88119061A1" file="EP88119061NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0318756" kind="A1" date-publ="19890607" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>AT....DE..ESFRGB..IT....NLSE......................</B001EP><B005EP>R</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0318756</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19890607</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>88119061.5</B210><B220><date>19881117</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>3740480</B310><B320><date>19871128</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19890607</date><bnum>198923</bnum></B405><B430><date>19890607</date><bnum>198923</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>4</B516><B511> 4D 21D   5/04   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>Verfahren und Einrichtung zur Entaschung</B542><B541>en</B541><B542>Process and device for removing ashes</B542><B541>fr</B541><B542>Procédure et dispositif pour décendrage</B542></B540><B560></B560></B500><B700><B710><B711><snm>J.M. Voith GmbH</snm><iid>00411302</iid><irf>tp/Cg/S4399EP-S</irf><syn>Voith GmbH, J.M.</syn><adr><str>St. Pöltener Strasse 43</str><city>D-89522 Heidenheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Sauerbrey, Knut</snm><adr><str>Franz Marc-Strasse 18</str><city>D-7920 Heidenheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Weitzel, Wolfgang, Dr.-Ing.</snm><sfx>et al</sfx><iid>00012922</iid><adr><str>Friedenstrasse 10</str><city>89522 Heidenheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>SE</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="00"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Bei der Entaschungseinrichtung sind unterhalb eines Siebes 2 abwechselnd Saugeinrichtungen 7 und Schwingungserreger 3 ange­ordnet, die das Sieb stellenweise in Schwingungen von zwischen 20 und 60 Hz versetzen. Die Flüssigkeit mit den Feinstoffen wird verstärkt durch die Saugeinrichtungen 7 entfernt.  <img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="135" he="76" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="00"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entaschung von Suspen­sionen, insbesondere Fasersuspensionen der Papierindustrie, und Einrichtungen zur Entaschung.</p>
<p id="p0002" num="0002">Die bekannte Entaschungseinrichtung gemäß US-PS 29 16 142 be­nutzt eine bestimmte Fließgeschwindigkeit der über ein gegen die Horizontale mehr oder weniger stark geneigtes Sieb geführten Fasersuspension, um die durch die Mattenbildung der Fasern ge­bildete Filternetzwerkwirkung zur Abscheidung von Feinstoffen und damit Entaschung auszunutzen. Durch die Zugabe von Spülwas­ser von oben her kann eine weitere vermehrte Abscheidung der Feinstoffe bewirkt werden.</p>
<p id="p0003" num="0003">Gemäß einer anderen Entaschungseinrichtung (siehe EP-Patentan­meldung 0162179) wird die Zentrifugalwirkung auf die zwischen zwei Sieben um eine zentrale, perforierte Entwässerungstrommel kreisbogenförmige geführten Fasersuspension ausgenutzt, um Was­ser und darin enthaltene Feinstoffe abzuscheiden. Dabei wird die Suspension von einer Aufgabevorrichtung her über einen Kanal mit schlitzförmiger Austrittsöffnung in den zwischen den beiden über<!-- EPO <DP n="2"> --> die Trommel geführten Siebe gebildeten Spalt als schmaler Strahl eingeleitet. Es wird aber auch bei dieser Einrichtung durch den zwischen den Sieben herrschenden Preßdruck Flüssigkeit und Fein­stoffe radial nach innen in das Innere der Trommel hinein abge­führt. Jedoch widersprechen sich diese beiden Wirkungsmechanis­men, und diese Anordnung ist durch die beiden Siebe und die zen­trale Entwässerungstrommel relativ aufwendig.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zur Ent­aschung mit hohem Wirkungsgrad mit nur einem Sieb aufzubauen.</p>
<p id="p0005" num="0005">Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentan­spruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Einrichtungen ergeben sich aus den Ansprüchen 4 bis 7.</p>
<p id="p0006" num="0006">Vorzugsweise wird das Verfahren nach Anspruch 3 ausgeführt.</p>
<p id="p0007" num="0007">Nachfolgend wird die Erfindung anhand der in den Figuren der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert; dabei stellt
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li>Fig. 1 einen prinzipmäßigen Querschnitt durch eine erste erfindungsgemäße Einrichtung,</li>
<li>Fig. 2 u. 3 Einzelheiten dieser Einrichtung in Ansicht und Querschnitt und</li>
<li>Fig. 4 prinzipmäßig eine andere erfindungsgemäße Ausfüh­rungsform in Ansicht dar.</li>
</ul></p>
<p id="p0008" num="0008">Vibrationseinrichtungen sind ja von den sogenannten Vibrations­sortierern bereits bekannt. Jedoch wurde mit diesen Sortierern nur der Grobstoff, d.h. die groben Verschmutzungen abgeschieden. Solche Vibrationserreger sind bekannt aus CA-Patentschrift 596 477, FR-Patentschrift 1 085 876 und US-Patentschrift 2 016 006. Vibrationssortierer mit geneigter Siebfläche sind bekannt aus US-Patentschrift 36 42 133 und US-Patentschrift 3 616 905.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0009" num="0009">Die erwähnten Vibrationseinrichtungen können auch bei der erfin­dungsgemäßen Entaschungseinrichtung benutzt werden.</p>
<p id="p0010" num="0010">Die Ausführungsform nach Fig. 1 weist eine Aufgabeeinrichtung 11 auf, bei der der Auslaß horizontal bzw. in etwa parallel zum Obertrum des Siebes 2 angeordnet ist, und der in einer Schlitz­düse 21 endet. Hierdurch wird die Suspension in einer flachen Schicht auf das Sieb 2 aufgegeben.</p>
<p id="p0011" num="0011">Gemäß Fig. 2 und 3 erkennt man den Aufbau der Schwingungserre­ger, die wie bereits oben angedeutet ausgebildet sein können und mittels einem Gleitschuh 9 mit dem Sieb 2 schwingungsmäßig ge­koppelt sind. Die Fasersuspension wird als dünne Schicht M vom Sieb mitgeführt. Die Gleitschuhe 9 sind mittels Federn 4 an den seitlichen Maschinenbalken 5 abgestützt. Die Erregerfrequenz der Schwingungssysteme beträgt vorzugsweise zwischen 20 und 60, ins­besondere 30 und 45 Hz. Die Schichtdicke der Fasersuspension auf dem Sieb beträgt zwischen 1 1/2 und 2 mm. Die Maschenweite des Siebes wird je nach Feinstoffgehalt gewählt und beträgt zwischen 12 und 24 Maschen je cm/².</p>
<p id="p0012" num="0012">Die Schwingungserreger können bevorzugt auch mittels elektro­magnetisch erregter Membran arbeitende Schalldruckgeräte 22 sien, die in einer Reihe oder mehreren Reihen quer über dem Sieb 2 angeordnet werden. Hierdurch ist auch eine leichtere Frequenz­anpassung z.B. hinsichtlich Resonanz möglich.</p>
<p id="p0013" num="0013">Gemäß Fig. 4 wird ein Sieb 2, das aus einem biegsamen Siebgewebe besteht, über eine einströmseitige Entwässerungstrommel mit ge­lochtem Mantel sowie Umlenkwalzen 16 und 18 geleitet. Die Sus­pension, vorzugsweise eine Fasersuspension der Papierindustrie, wird mittels Aufgabevorrichtung 12 auf das Sieb im Bereich der Entwässerungstrommel 14 geleitet. Das obere Trum des Siebes be­wegt sich von dieser Aufgabevorrichtung 12 weg in der Darstel­<!-- EPO <DP n="4"> --> lung nach rechts, wobei es über Vibrationseinrichtungen 3, wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, und als sogenannte Foils ausgebil­dete Saugvorrichtungen 7, die sich nacheinander abwechseln, ge­führt wird. Dabei wird die Fasersuspension in starkem Maße im Bereich der Saugvorrichtungen 7 entwässert, wobei die Feinstoffe mit dem Filtrat abgeführt werden. In Fig. 1 ist noch darge­stellt, daß die Entwässerungstrommel 14 in einem Bad 13 aus Fa­sersuspension umlaufen kann, in welchem sich die bereits in der Entwässerungstrommel abgeschiedene Flüssigkeit ansammelt. Hier­bei besteht der Vorzug, daß im Gegensatz zu der Einrichtung nach EP-Patentanmeldung 01612179 des Sieb mit relativ kleiner Ge­schwindigkeit zwischen 5 und 100 m/min vorzugsweise zwischen 10 und 50 m/min betrieben werden kann. Es ist ferner in Fig. 1 an­gedeutet, daß die in der Entwässerstrommel abgeschiedene Flüssigkeit auch durch eine im Inneren der Trommel angeordnete Auffangwanne 15 aufgefangen werden kann.</p>
<p id="p0014" num="0014">In Fig. 4 ist noch dargestellt, daß mittels an eine Verdünnungs­wasserleitung 28 angeschlossenen Düsen 29 Spritzwasser von einem Spritzdruck von etwa 10 bar in dem Bereich der Schwingungserre­gersysteme 3 auf das Sieb aufgespritzt werden kann, um die Fein­stoffe noch verstärkt auszuwaschen.</p>
</description><!-- EPO <DP n="00"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="">
<claim-text>1. Verfahren zur Entaschung, insbesondere von Fasersuspensionen der Papierindustrie, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
<claim-text>a) auf einer sich höchstens auf einer schwach gekrümmten Bahn bewegenden, im wesentlichen frei gerührten, aufge­spannten Siebfläche wird zunächst eine dünne Schicht der Suspension aufgebracht,</claim-text>
<claim-text>b) an aufeinander in Bahnverlaufsrichtung folgenden, von­einander beabstandeten Stellen wird über quer zur Sieb­fläche sich erstreckende Bereiche die Siebfläche in Schwingungen zwischen 18 und 150 Hz versetzt.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="">
<claim-text>2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebfläche in zu ihr senkrechter Richtung zu Schwingungen zwischen 25 und 60 Hz versetzt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="">
<claim-text>3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungserregung magnetisch oder hydraulisch membranerregt, insbesondere durch Schalldruck hervorgerufen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="">
<claim-text>4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­zeichnet, daß nach und/oder vor mindestens einer der Stellen der Schwingungserregung über ebenfalls sich quer zur Sieb­fläche und Bahnverlaufsrichtung erstreckende Bereiche eine Saugwirkung nach unten auf die auf der Siebfläche befind­liche Fasersuspension ausgeübt wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="">
<claim-text>5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­zeichnet, daß mittels von oben aufgegebenem Verdünnungswas­ser die Aschebestandteile nach unten vom Sieb abgespült wer­den.<!-- EPO <DP n="2"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="">
<claim-text>6. Einrichtung zur Entaschung bzw. Waschung einer Fasersuspen­sion, gekennzeichnet durch ein in Form eines dünnen Faser­vlieses die Fasersuspension aufnehmendes, fortlaufendes Sieb (2) und eine auf dieses die Fasersuspension aufgebende Auf­gabevorrichtung (11, 12), ferner unterhalb des Siebes in der Sieblaufrichtung abwechselnd angeordnete Saugvorrichtungen (7) und Erregereinrichtungen (3), die das Sieb (2) bereichs­weise in Schwingungen versetzen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="">
<claim-text>7. Einrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine ein­trittsseitige perforierte Entwässerungstrommel (14), die von dem Sieb (2) teilweise umschlungen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="">
<claim-text>8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwässerungstrommel (14) in einem Sumpf (13) der Fasersus­pension watend angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="">
<claim-text>9. Einrichtung nach Anspruch 6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufgabevorrichtung (11) eine schlitzförmige Auslaß­öffnung (20) oberhalb des Siebes aufweist, so daß der Sus­pensionsstrahl im wesentlichen parallel zu Sieb oder im kleinen Winkel dazu geneigt auf das Sieb geleitet wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="">
<claim-text>10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch ge­kennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem Mitten der Er­regungsstellen der Siebschwingung etwa jeweils zwischen 40 und 80 cm beträgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="">
<claim-text>11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch ge­kennzeichnet, daß die Schwingungserreger für einen Betrieb mit Frequenzen zwischen 80 und 150 Hz eingerichtet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="">
<claim-text>12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungserreger für einen Betrieb mit Frequenzen zwi­schen 25 und 60 HZ eingerichtet sind.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="168" he="238" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
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