(19)
(11) EP 0 319 465 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
07.06.1989  Patentblatt  1989/23

(21) Anmeldenummer: 88810770.3

(22) Anmeldetag:  09.11.1988
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4E02D 29/02, E04C 1/39
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE DE FR GB IT

(30) Priorität: 01.12.1987 DE 3740646

(71) Anmelder: Ruckstuhl, Willi
CH-8426 Lufingen (CH)

(72) Erfinder:
  • Ruckstuhl, Willi
    CH-8426 Lufingen (CH)

(74) Vertreter: Feldmann, Paul David et al
c/o Patentanwaltsbüro FELDMANN AG Kanalstrasse 17
8152 Glattbrugg
8152 Glattbrugg (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Mauerstein-Satz aus Beton zur Erstellung einer Trockenmauer


    (57) Der Mauerstein-Satz besteht aus Front- (1), Verankerungs- (2) und Verbindungssteinen (3). Die Frontsteine (1) haben eine natursteinähnlich strukturierte Vorderseite und an ihrer Rückseite sind schwalbenschwanzförmige Vorsprünge (5) angeformt.
    Sie werden in einer Grundbreite B, sowie den Breiten 1,5B und 2B in unregelmässiger Abwechslung eingesetzt. Ein ande­rer Typ Frontstein ist kastenförmig und erlaubt deshalb eine Bepflanzung. Die Verankerungs- (2) und Verbindungs­steine (3) bilden Distanzelemente mit einander gegenüber­liegenden schwalbenschwanzförmigen Vorsprüngen (7,8) glei­cher Dimension wie die Vorsprünge (5) der Frontsteine. Durch Verzahnung der Frontsteine (1) mit diesen Veranke­rungs- (2) und Verbindungssteinen (3) können einerseits doppelhäuptige Trockenmauern verschiedener Stärken sowie Böschungsmauern erstellt werden, die im Hang durch Zurück­bindung gesichert sind.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Mauerstein-Satz aus Beton zur Erstellung einer Trockenmauer. Beim Aufbau einer Trocken­mauer kommt es darauf an, die Mauersteine so zu versetzen, dass eine ein- oder doppelhäuptige Mauer ohne Verbindungs­masse zwischen den Steinen, beispielsweise Mörtel, aufge­baut werden kann.

    [0002] Zum Anlegen von Böschungen ist es wünschbar, eine Trocken­mauer im Innern des eigentlichen Böschungshanges zu veran­kern, so dass sie zur Sicherung der Böschung dienen kann. Ausserdem ist die Möglichkeit einer Bepflanzung der Mauer in vielen Fällen wünschbar.

    [0003] Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zu­grunde, einen Mauerstein-Satz zu schaffen, mit dem in einfacher Weise eine Trockenmauer erstellt werden kann, welche die obengenannte Wünsche erfüllt.

    [0004] Zur Lösung der entsprechenden technischen Aufgabe wird ein Mauerstein-Satz aus Beton zur Erstellung einer Trockenmauer vorgeschlagen, der gekennzeichnet ist durch Frontsteine, Verankerungs- und Verbindungssteine, wobei jeder Frontstein mit einer strukturierten Frontseite versehen ist und auf seiner Rückseite mindestens einen im Grundriss gesehen schwalbenschwanzförmigen Vorsprung aufweist, jeder Veranke­rungsstein im Grundriss ein Rechteck mit an jeder Längs­seite angeformtem schwalbenschwanzförmigen Vorsprung ist, und jeder Verbindungsstein aus zwei mit ihrer Schmalseite aneinandergeformten, schwalbenschwanzförmigen Hälften be­steht, wobei die schwalbenschwanzförmigen Vorsprünge aller Steine gleicher Dimension sind. Ein Mauerstein-Satz mit den kennzeichnenden Merkmalen des 3. Patentanspruches gestattet das Bepflanzen der mit ihm erstellten Trockenmauer.

    [0005] Die Aussparungen, in die die Schwalbenschwänze eingreifen, sind ebenso wichtig wie diese selbst. Erst wenn eine Fuge zwischen dem Frontstein und dem Verankerungs- beziehungs­weise Verbindungsstein entstanden ist, entsteht auch eine Stossfuge zwischen den Mauersteinen. Der Schwalbenschwanz des Verankerungssteines soll dabei immer zwei benachbarte Steine miteinander ergreifen. Dadurch ist eine Stabilisie­rung der Stossfuge möglich.

    [0006] Anhand der Zeichnungen soll am Beispiel bevorzugter Ausfüh­rungsformen der Mauerstein-Satz gemäss der Erfindung näher erläutert werden.

    [0007] In den Zeichnungen zeigt:

    Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Frontstein der Breite B eines Mauerstein-Satzes gemäss der Erfindung;

    Fig. 2 zeigt einen Frontstein der Breite 1,5 B;

    Fig. 3 zeigt einen Frontstein der Breite 2B;

    Fig. 4 zeigt eine perspektivische, auseinandergezogene Ansicht zweier Frontsteine, eines Verankerungs­steines und eines Verbindungssteines;

    Fig. 5 zeigt eine mit Frontsteinen aufgebaute, doppel­häuptige Trockenmauer in Draufsicht;

    Fig. 6 zeigt eine mit Frontsteinen und Verbindungssteinen aufgebaute doppelhäuptige Trockenmauer in Drauf­sicht;

    Fig. 7 zeigt eine mit Frontsteinen und Verankerungsstei­nen aufgebaute doppelhäuptige Trockenmauer in Draufsicht;

    Fig. 8 zeigt eine einhäuptige Trockenmauer mit Veran­kerungssteinen in Draufsicht;

    Fig. 9 zeigt ein Mauerelement aus Frontsteinen mit Hinterbeton;

    Fig. 10 zeigt eine Schnittansicht einer fertig erstellten Mauer als statisch beanspruchte Stützmauer zur Sicherung einer Böschung;

    Fig. 11 zeigt einen Frontstein mit Bepflanzungsbehältnis in Perspektive von vorne;

    Fig. 12 zeigt einen Frontstein mit Bepflanzungsbehältnis in Perspektive von hinten;

    Fig. 13 zeigt eine gesicherte Böschung mit einer Trocken­mauer aus bepflanzbaren Frontsteinen im Schnitt.



    [0008] Wie aus Figur 1 ersichtlich ist, besteht der Frontstein 1 des Mauerstein-Satzes gemäss der Erfindung aus einem vorde­ren Sicht-Steinbereich 9 mit natursteinstrukturierter Front 4 der Breite B, an den sich nach hinten ein Steinbereich 10 mit einer glatten, ebenen Oberfläche anschliesst. Der Steinbereich 10 weist an der Rückseite mindestens einen schwalbenschwanzförmigen Vorsprung 5 auf zur Verankerung des Frontsteines in zusätzlichen Verankerungssteinen oder in entsprechenden, korrespondierenden Mauersteinen. An bei­den Seitenflächen des Steinbereiches 10 sind rechteck­förmige Aussparungen 16 vorhanden. Diese äusseren Ausspa­rungen 16 an den Seiten des Frontsteines schaffen zusammen mit den Nachbarsteinen Hohlräume, die in der fertig er­stellten Mauer allerlei Kleingetier Unterschlupf bieten.

    [0009] Ein zweiter Frontstein des Mauerstein-Satzes weist wie in Figur 2 gezeigt die 1,5-fache Breite B des Grundsteines auf und dessen schwalbenschwanzförmiger Vorsprung 5′ ist um 50% verbreitert und asymmetrisch angeordnet. Dadurch ist es möglich, den Aufbau des Steinverbandes flexibler zu gestal­ten.

    [0010] Die Figur 3 zeigt einen Mauerstein mit der doppelten Breite 2B. Symmetrisch sind an der Rückseite zwei schwalben­schwanzförmige Vorsprünge 5 vorgesehen, die einen schwal­benschwanzförmigen Zwischenraum 17 bilden.

    [0011] Figur 4 zeigt alle drei Typen Steine des erfindungsgemässen Mauerstein-Satzes in einer perspektivischen, auseinander­gezogenen Ansicht. Oben sind zwei Frontsteine 1 darge­stellt. Typisch sind an diesen Frontsteinen 1 die natur­steinähnlich strukturierten Sicht-Steinbereiche 9, mit deren Front 4 an welche Steinbereiche 9 sich mit etwas angehobener Oberfläche die Steinbereiche 10 anschliessen.

    [0012] Weiter sind die Aussparungen 16 seitlich an den Steinbe­reichen 10 erkennbar. Zur Verankerung dieser Frontsteine 1 und damit zur Sicherung einer Böschung mittels aus ihnen aufgebauten Trockenmauer sind an den Rückseiten die schwal­benschwanzförmigen Vorsprünge 5 angeformt. Unter den beiden Frontsteinen 1 ist ein Verankerungsstein 2 gezeigt. Dieser ist im wesentlichen aus einem rechteckförmigen Quader 6 aufgebaut, wobei an den beiden Längsseiten des Quaders 6 schwalbenschwanzförmige Vorsprünge 7 angeformt sind, die mit den Lücken zwischen jenen 5 an den Frontsteinen 1 korrespondieren. Der gezeigte Verankerungsstein 2 weist die halbe Höhe eines Frontsteines 1 auf. Dieses gilt auch für den darunter gezeigten Verbindungsstein 3. Dieser ist aus zwei schwalbenschwanzförmigen Hälften 8 aufgebaut, die identisch dimensioniert sind wie die Vorsprünge 5,7 an den Front- 1 und Verankerungssteinen 2.

    [0013] In Figur 5, die eine Draufsicht auf eine doppelhäuptige Trockenmauer mit Frontsteinen gemäss der Erfindung dar­stellt, sind mehrere erfindungsgemässe Frontsteine 1 gegen­seitig mit ihren schwalbenschwanzförmigen Vorsprüngen 5 ineinander verzahnt dargestellt. Die schwalbenschwanzförmi­gen Vorsprünge 5 an der Rückseite der Frontsteine 1 ermöglichen so eine saubere, kraftschlüssige Verbindung der einander gegenüberliegenden Frontsteine 1, auch wenn diese untereinander etwas distanziert sind, das heisst fugenbil­dend angeordnet sind. Diese Art von Mauer ergibt die geringste Bautiefe, die ja der Mauerstärke entspricht. Der Abschluss kann durch ein spezielles Abschlusselement 18 erfolgen, das zusätzlich als Abdeckelement für eine horizontale Mauerkante eingesetzt werden kann.

    [0014] In Figur 6 sind in die schwalbenschwanzförmigen Zwischen­räume Verbindungssteine 3 eingesetzt, wodurch die Mauer­stärke leicht vergrössert wird.

    [0015] In Figur 7 schliesslich sind in die schwalbenschwanzförmi­gen Zwischenräume Verankerungssteine 2 eingesetzt. Die Mauerstärke ist damit noch etwas grösser. Selbstverständ­lich können auch Verankerungs- 2 und Verbindungssteine 3 kombiniert eingesetzt werden, auch mehrere Reihen davon. Damit kann die Mauerstärke beliebig variiert werden.

    [0016] Die Aussparungen an den Stossseiten der Steine 1 ermög­lichen, dass sich allerlei Kleingetier in der Mauer ver­kriechen kann.

    [0017] Die Figur 8 zeigt das Prinzip einer möglichen Verankerung einer einhäuptigen Mauer in einem Hang, wobei die schwal­benschwanzförmigen Vorsprünge und die Front- 1 und Veran­kerungssteine 2 distanziert, das heisst fugenbildend, ange­ ordnet sind.

    [0018] Die Aussparungen, in welche die schwalbenschwanzförmigen Vorsprünge 5 eingreifen, sind ebenso wichtig wie die Vorsprünge selbst. Die Grundrissfläche eines schwalben­schwanzförmigen Vorsprunges 5 entspricht exakt derjenigen des Zwischenraumes 17, der entsteht, wenn zwei Steine satt gestossen verlegt sind.

    [0019] Erst wenn eine Fuge entstanden ist zwischen den Veranke­rungssteinen 2, beziehungsweise den Verbindungssteinen 3, entsteht auch eine Stossfuge zwischen den Frontsteinen 1. Es ist noch zu erwähnen, dass beim Stein mit der Breite 1,5 B die Breite des schwalbenschwanzförmigen Vorsprunges 3′ dem grösseren Abstand angepasst ist. Im Normalfall beträgt der Abstand der schwalbenschwanzförmigen Vorsprünge 1/2 B vom Steinrand.

    [0020] In Figur 9 ist eine Ausführungsmöglichkeit eines vorfabri­zierten Mauerelementes dargestellt, bei dem die Mauersteine werksseitig von hinten mit einer Hinterbetonschicht 19 ausgefüllt sind und dadurch zusammengehalten werden.

    [0021] Figur 10 zeigt eine Seitenansicht einer mit dem Mauer­stein-Satz gemäss der Erfindung aufgebauten Mauer im Schnitt. Dabei ist ersichtlich, dass zur Verankerung im Erdreich in sechs verschiedenen Ebenen Verankerungs- 2 und Verbindungssteine 3 zur festen Verankerung der Mauer im Erdreich verlegt sind. Der Abschluss kann durch ein Abdeck­element 20 erfolgen, das zusätzlich als Abschlusselement 18 gemäss Figur 5 eingesetzt werden kann.

    [0022] Die Tiefe dieser statisch beanspruchten Mauer kann den rechnerischen Erfordernissen durch Verwendung mehrerer Verankerungs- 2 und Verbindungssteine 3 hintereinander als Ankersteine angepasst werden.

    [0023] Ein besonders attraktiver Frontstein eines erfindungsge­mässen Mauerstein-Satzes ist in Figur 11 perspektivisch von vorne dargestellt. Dessen Sichtsteinbereich 11 ist gegen seine Front hin ganz leicht gepfeilt. Aber nicht nur die Frontseite ist leicht pfeilförmig, sondern auch deren gegenüber dem Steinbereich 12 leicht abgesetzte Rückseite 21 ist in umgekehrter Richtung ganz leicht gepfeilt. Diese Pfeilungen bringen in konstruktiver wie auch in ästheti­scher Hinsicht Vorteile. Zum einen können derartig geformte Steine jeweils um eine halbe Steinbreite versetzt zueinan­der aufeinandergelegt werden, wobei jeweils die Frontseite des oberen Steines an der Rückseite 21 des Steinbereiches 11 des unteren Steines einen Anschlag findet. Bei gerad­liniger Verlegung der Mauer liegen die Steine flächenhaft satt aneinander an. Wird mit der Mauer eine Kurve beschrie­ben, so wird zumindest ein linienhaftes Aneinanderliegen gewährleistet, gleichgültig, ob die Mauerfront konvex oder konkav gekrümmt ist. Dieses ist der konstruktive Vorteil.

    [0024] In ästhetischer Hinsicht ist zu bemerken, dass durch die Pfeilung der ohnehin schon strukturierten Frontseite des Mauersteins die Front der fertigen Mauer weiter optisch aufgelockert wird, weil doch verschiedene Front-Haupt­flächenrichtungen geschaffen sind. Besonders bei gekrümmten Mauerfronten trägt diese Pfeilung zu einem natürlichen Erscheinungsbild bei, weil keine zu augenfällige Regel­mässigkeit vorhanden ist. Als Besonderheit weist der hier gezeigte Mauerstein ausserdem ein Behältnis zum Bepflanzen beziehungsweise Begrünen der fertig erstellten Mauer auf. Der Mauerstein hat nämlich eine durchgehende Ausnehmung, sodass er im wesentlichen einen kastenförmigen Rahmen 15 bildet.

    [0025] Wie Figur 12 zeigt, ist im Anschluss an den Steinbereich 11 im Kasten 15 eine gerundete Bodenkante 13 gebildet. Diese läuft in eine Zunge 14 aus, jenseits welcher die Ausnehmung dann durchgehend ist. Weiter ist der Rahmen 15 im Sicht­steinbereich 11 leicht ausgebuchtet. Wenn nun solche Mauer­steine um jeweils ihre halbe Breite versetzt aufeinander­geschichtet werden, so entstehen zwischen zwei Steinreihen Oeffnungen, aus welchen in die Behältnisse eingesetzte Pflanzen herauswachsen können, um später gegebenenfalls die Mauerfront vollständig zu verdecken.

    [0026] In Figur 13 ist eine derart erstellte Böschungsmauer in einem Schnitt dargestellt. Jedes gebildete Behältnis wird mit Erdreich aufgefüllt, wie das hier an einem Beispiel gezeigt ist. Die Zunge 14 sorgt dafür, dass das Erdreich im vorderen Bereich des Behältnisses nicht nach unten herausrutscht. Der gezeigt Frontstein weist im übrigen an seiner Rückseite ebenfalls schwalbenschwanzförmige Vor­sprünge 5 auf und seitlich sind wiederum Ausnehmungen 16 vorhanden. Die ganze Böschungsmauer ist mittels Veranke­rungs- 2 und Verbindungssteinen 3 im Hang selbst gesichert. Der vorliegende Mauerstein-Satz gestattet das mörtellose Erstellen von ein- oder doppelhäuptigen Trockenmauern ver­schiedener Tiefe. Das Verankerungssystem eignet sich be­sonders zum Zurückbinden einer Böschungsmauer, wodurch die Böschung selbst optimal gesichert wird. In der Ausführung mit einem Behältnis für Bepflanzungen eignet sich der erfindungsgemässe Mauerstein-Satz ausserdem bestens zum An­legen von geraden, konvex oder konkav gekrümmten Böschungs­mauern.


    Ansprüche

    1.) Mauerstein-Satz aus Beton zur Erstellung einer Trockenmauer, gekennzeichnet durch Frontsteine (1), Verankerungs- (2) und Verbindungssteine (3), wobei jeder Frontstein (1) mit einer strukturierten Frontsei­te (4) versehen ist und auf seiner Rückseite mindestens einen im Grundriss gesehen schwalbenschwanzförmigen Vorsprung (5) aufweist, jeder Verankerungsstein (2) im Grundriss ein Rechteck (6) mit an jeder Längsseite angeformtem schwalbenschwanzförmigen Vorsprung (7) ist, und jeder Verbindungsstein (3) aus zwei mit ihrer Schmalseite aneinandergeformten, schwalbenschwanzförmi­gen Hälften (8) besteht, wobei die schwalbenschwanz­förmigen Vorsprünge (5,7,8) aller Steine (1,2,3) glei­cher Dimension sind.
     
    2.) Mauerstein-Satz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­net, dass der Frontstein (1) einen vorderen, natur­steinstrukturierten Sicht-Steinbereich (9) aufweist, an den sich nach hinten ein Steinbereich (10) mit gegen­über der Oberseite des Sicht-Steinbereiches (9) leicht nach oben versetzter, ebener Oberfläche anschliesst, dessen beide Seitenflächen rechteckförmige Aussparungen (16) aufweisen.
     
    3.) Mauerstein-Satz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­net, dass der Steinbereich (12) des Frontsteines (1) eine gegenüber dem Sicht-Steinbereich (11) nach unten versetzte Oberfläche aufweist und von oben her ausge­nommen ist, derart, dass ein Kasten (15) gebildet ist, wobei die Ausnehmung im Anschluss an den Sicht- Stein­bereich (11) durch eine gerundete Bodenkante (13) begrenzt ist, welche in eine Zunge (14) ausläuft, und die Ausnehmung im Anschluss an die Zunge (14) durchge­hend ist.
     
    4.) Mauerstein-Satz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­kennzeichnet, dass der Frontstein (1) in drei verschie­denen Breiten vorhanden ist, wobei ein erster Front­stein der Breite B den Grundstein bildet, dass ein zweiter Frontstein das 1,5-fache der Breite B des Grundsteines aufweist und dessen ebenfalls um das 1,5-fache verbreiteter schwalbenschwanzförmiger Vor­sprung (5′) asymmetrisch nach einer Seite versetzt ist, ferner dass der dritte Frontstein die doppelte Breite B des Grundsteines aufweist, sodass er im wesentlichen aus zwei aneinandergeformten Grundsteinen besteht.
     
    5.) Mauerstein-Satz nach Anspruch 1,2,3 oder 4, dadurch gekennzeichent, dass der Verankerungsstein (2) aus einem rechteckförmigen Quader (6) besteht, an dessen Längsseiten je ein in die Zwischenräume zwischen den schwalbenschwanzförmigen Vorsprüngen der Mauersteine passender, schwalbenschwanzförmiger Vorsprung (7) ange­ordnet ist, wobei die Länge des Quaders der Breite des schmälsten Frontsteines entspricht.
     
    6.) Mauerstein-Satz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­net, dass die Höhe der Verankerungs- (2) und Verbin­dungssteine (3) der Höhe des Frontsteines (1) im höhe­ren Steinbereich (10) entspricht.
     
    7). Mauerstein-Satz nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­net, dass die Höhe der Verankerungs-(2) und Verbin­dungssteine (3) der Höhe des Frontsteines (1) im nie­drigeren Steinbereich (12) entspricht.
     




    Zeichnung




























    Recherchenbericht