(19)
(11) EP 0 319 546 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.10.1991  Patentblatt  1991/41

(21) Anmeldenummer: 87905607.5

(22) Anmeldetag:  14.08.1987
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5E21D 17/01
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP8700/448
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 8801/680 (10.03.1988 Gazette  1988/06)

(54)

AUSBAUPROFIL FÜR DEN GRUBEN- UND TUNNELAUSBAU

SECTION FOR THE SHORING OF MINES AND TUNNELS

PROFILE POUR LE SOUTENEMENT DE MINES ET DE TUNNELS


(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE FR GB

(30) Priorität: 28.08.1986 DE 3629214

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
14.06.1989  Patentblatt  1989/24

(73) Patentinhaber: ARMO GESELLSCHAFT FÜR BAUELEMENTE BAU- UND WOHNBEDARF GMBH
D-45657 Recklinghausen (DE)

(72) Erfinder:
  • BENNING, Günter
    D-4350 Recklinghausen (DE)

(74) Vertreter: Andrejewski, Walter et al
Patentanwälte Andrejewski, Honke & Partner Postfach 10 02 54
D-45002 Essen
D-45002 Essen (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 3 307 230
GB-A- 786 538
GB-A- 982 030
FR-A- 2 322 259
GB-A- 845 429
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Ausbauprofil für den Gruben- und Tunnelausbau, bestehend aus zwei I-Profilen, deren gestoßene Innenflansche unter Bildung eines Kastenprofils miteinander verbunden sind.

    [0002] Für den Grubenausbau, insbesondere für den Streb- und Strekkenausbau, kennt man verschiedene Ausbauprofile, welche die Funktion von Kappen und Unterzügen erfüllen können. Dazu gehören bevorzugt Stegprofile, wobei Rinnenprofile jedoch regelmäßig als Streckenbögen eingesetzt werden. Im Zuge Ihres Einbaus müssen die Ausbauprofile entweder von Stempeln unterstützt oder unter Verwendung von Gebirgsankern mittels die Ausbauprofile untergreifenden Laschen gleichsam am Hangenden abgehängt werden. Die Verbindung der Ausbauprofile erfolgt im allgemeinen mittels ihre Stoßenden übergreifender und aussenliegender Laschen. Die zu setzenden Stempel stören ebenso wie die zu montierenden Laschen aus verschiedenen Gründen. Abgesehen vom Materialaufwand behindern die Stempel beispielsweise bei der Einrichtung von Auf- und Abhauen. Das Gleiche gilt für eine hinreichende Stempelunterstützung im Übergangsbereich vom Streb zur Strecke, insbesondere im Bereich des Maschinenteils, weil dort durch die Stempel der Raum für die Einrichtung der Antriebe von Förderer und Gewinnungsmaschine beengt wird. Endlich ist auch im Bereich des Streckenbegleitdammes das fortlaufende Setzen und Rauben von Stempeln zum Unterstützen von unterzugbildenden Ausbauprofilen aufwendig und umständlich. - Das Unterfangen von Ausbauprofilen und deren Verbindung mittels außenseitig anzuordnender Laschen stört, weil sich dann die Ausbauprofile nicht als Laufschienen für Geräte- und ggf. Maschinentransport heranziehen lassen.

    [0003] Ferner ist ein Ausbauprofil für den Gruben- und Tunnelausbau bekannt, welches einen I-förmigen, H-förmigen oder V-förmigen Querschnitt aufweist. Dieses Ausbauprofil besitzt endseitig Kupplungsplatten, die Kupplungsplatten weisen Bohrungen zum Anschluß benachbarter Ausbauprofile mit Hilfe von Schraubverbindungen auf. Ferner ist im mittleren Bereich ein zusätzlicher Führungskanal vorgesehen, der durch eine im Mittelsteg angeordnete zylindrische Wandung gebilde-t wird und zum Hindurchführen einer Ankerstange dient. Die Ankerstange muß auf der Profilunterseite mittels Tragplatte und Mutter festgelegt werden (vgl. FR 23 22 259). - Durch diese bekannten Maßnahmen sind die eingangs behandelten Probleme nicht maßgebend beeinflußt worden.

    [0004] Im übrigen kennt man eine Kastenprofilkappe aus zwei I-Profilen, deren den Kappenhohlraum oben und unten abschließende Flanschteile an der Stoßstelle miteinander verschweißt sind. Die den Rappenhohlraum abschließenden Flanschteile sind an ihrer Außenseite zur Stoßstelle hin einwärts geneigt. Dadurch will man erreichen, daß die leicht gewölbte Kopfplatte eines die Kappe stützenden Stempels die einander zugewandten Flanschenden der neiden I-Profile nicht berührt, sondern nur unterhalb der beiden Stege an den Flanschen anliegt. Dadurch wird die Last von der Kopfplatte mittig auf die Stege übertragen, so daß die Stege nur auf Druck beansprucht werden und folglich ein Schutz gegen Ausknicken oder Ausbeulen erreicht wird (vgl. GB 786 538).

    [0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ausbauprofil für den Gruben- und Tunnelausbau der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, welches unterstützungsfrei eingebaut werden kann, den endseitigen Anschluß weiterer Ausbauprofile ohne Außenflanschen ermöglicht und folglich als Laufschiene Verwendung finden kann.

    [0006] Diese Aufgabe löst die Erfindung bei einem gattungsgemäßen Ausbauprofil dadurch, daß das Kastenprofil in seinem oberen I-Flansch und in seinem unteren I-Flansch Montageausnehmungen aufweist, daß die Montageausnehmungen in vorgegebenen Abständen auf der Mittellängsachse der I-Flansche angeordnet sind, daß die oberen und unteren Montageausnehmungen sich in vertikaler Projektion zumindest überschneiden, daß die Montageausnehmungen als Langlöcher ausgebildet und in vertikaler Projektion symmetrisch zwischen den I-Stegen angeordnet sind, und daß die Außenflansche der I-Flansche als Lauffläche für Lastlaufwerke ausgebildet sind. - Nach Lehre der Erfindung wird ein Kastenprofil als Ausbauprofil verwirklicht, welches sich mittels Gebirgsanker, z. B. Spreizhülsenanker, Zementmörtelanker oder Klebeanker, am Gebirge und insbesondere am Hangenden einwandfrei befestigen läßt. Dazu können die eingebrachten Gebirgsanker durch die Montageausnehmungen hindurchgeführt werden. Folglich ist ein unterstützungsfreier bzw. stempelfreier Einbau des erfindungsgemäßen Ausbauprofils möglich, und zwar sowohl in Strecken- und Streblängsrichtung als auch -querrichtung. Hinzu kommt, daß ein außenlaschenfreier Anschluß mit einem benachbarten Ausbauprofil im Bereich der Stoßenden ermöglicht wird, weil sich die Anschlußmittel einerseits in den Hohlräumen der zu verbindenden Kastenprofile unterbringen lassen, andererseits nach dem Einsetzen in die Hohlräume über die Montageausnehmungen arretieren lassen. Soweit stempel- bzw. unterstützungsfreier Einbau des erfindungsgemäßen Ausbauprofiles erfolgt, steht nunmehr hinreichender Raum für den ungestörten Einbau von Förderund Gewinnungseinrichtungen beim Herstellen von Auf- und behauen sowie beim Einrichten von Maschinenställen zur Verfügung, während beim Herstellen von Streckenbegleitdämmen das Setzen und Rauben von Stempeln entfällt. Darüber hinaus können erfindungsgemäße Ausbauprofile übereinander angeordnet und im Bereich der Montageausnehmungen arretiert werden, gleichgültig ob es sich um kreuzende Ausbauprofile oder gleichgerichtete Ausbauprofile handelt. Auch der Einsatz von Aufhängevorrichtungen in die unteren Montageausnehmungen des zentrisch geankerten Au:bauprofils ist möglich. Weiter bereitet der Anschluß an Streckenausbauprofile und insbesondere Streckenbögen - bevorzugt im Übergangsbereich vom Streb zur Strecke - keine Probleme. Stets ist ein einwandfreies Sichern der Ausbauräume durch stempelfreien bzw. unterstützungsfreien Einbau des erfindungsgemäßen Ausbauprofils als Kappe oder Unterzug mittels Gebirgsanker gewährleistet. Die Langlöcher gewährleisten das erforderliche Bewegungsspiel für das Hindurchführen der Ankerstäbe der bereits gesetzten Anker im Zuge des Einbaus des Ausbauprofils. Dabei kann der Abstand zwischen den Montageausnehmungen doppelt so groß wie ihre Länge sein. Ferner erfüllt das erfindungsgemäße Ausbauprofil die Funktion einer Laufschiene. Das ist deshalb möglich, weil sich das erfindungsgemäße Ausbauprofil unter Verzicht auf Außenlaschen im Bereich seiner Stoßenden mit weiteren Ausbauprofilen verbinden läßt, also zu einer ununterbrochenen Laufschiene ohne störende Verbindungselemente zusammenbauen läßt. Daraus resultiert zugleich die Möglichkeit, an dem erfindungsgemäßen Ausbauprofil bzw. der entstehenden Laufschiene eine Bohrvorrichtung mit einer Ankersetzvorrichtung zu verfahren, die dadurch stets an Ort und Stelle für das Setzen von Gebirgsankern zur Verfügung stehen. Ebenso lassen sich beispielsweise Dammbaubegrenzungselemente zum Errichten einer Blasversatzwand od. dgl. Einrichtungen an der fortlaufend verlegten Laufschiene mittels der Lastlaufwerke verfahren, so daß sich das erfindungsgemäße Ausbauprofil zugleich für Streckenauffahrung verwenden läßt.

    [0007] Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind im folgenden aufgeführt. So sieht die Erfindung vor, daß die Innenflansche des oberen und unteren I-Flansches schmaler als die Außenflansche, z. B. halb so breit ausgebildet sind. Dadurch läßt sich ein Ausbauprofil verwirklichen, welches verhältnismäßig schmal baut, obwohl es sich um ein Kastenprofil handelt. Außerdem kann das erfindungsgemäße Ausbauprofil auch in herkömmlicher Weise als Kappe oder Unterzug eingesetzt werden, also mit Unterstützung durch Stempel, falls das unbedingt erforderlich sein sollte. Bevorzugt ist jedoch ein Abhängen mittels Gebirgsanker vorgesehen. Aus diesem Grund lehrt die Erfindung, daß die oberen und unteren Montageausnehmungen als deckungsgleiche Ausnehmungen fluchten, wodurch das Durchführen der Ankerstäbe durch Montageausnehmungen erleichtert wird. Die Sicherung des Ausbauprofils erfolgt mittels einer Ankerplatte und Ankermutter. Um auch eine Unterstützung mittels herkömmlicher Stempel zu ermöglichen, sind in an sich bekannter Weise die äußeren Längskanten der Außenflansche in vorgegebenen beständen unter Bildung von Nocken mit Ausnehmungen versehen, in welche also die kronenartigen Stempelköpfe eingreifen können. Endlich lehrt die Erfindung, daß endseitig in das Rastenprofil des erfindungsgemäßgen Ausbauprofils um horizontale und/oder vertikale Achsen abwinkelbare Kupplungsstücke einsetzbar sind und im Bereich der Montageausnehmungen sowie abwinkelbaren Getriebe arretierbar sind. Dadurch läßt sich das erfindungsgemäße Ausbauprofil auch als starr kuppelbare und vorpfändbare Gelenkkappe einsetzen.

    [0008] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß ein Ausbauprofil für Gruben- und Tunnelausbau verwirklicht wird, welches unterstützungsfrei, also unter Verzicht auf Stempel, Außenlaschen od. dgl. Unterfangungsmittel, eingebaut werden kann. Dieser unterstützungsfreie Einbau gelingt mittels Gebirgsanker, so daß das erfindungsgemäße Ausbauprofil praktisch an dem Hangenden abgehängt wird. Selbstverständlich ist ein Einbau auf dem Liegenden ebenfalls möglich. Aus dem unterstütztungsfreien und dennoch sicheren Einbau des erfindungsgemäßen Ausbauprofils als Kappe oder Unterzug resultiert Raumfreiheit bzw. Bewegungsfreiheit beim Erstellen sowie Einrichten von Aufhauen und Abhauen ebenso wie im

    [0009] Die Seiten 6 bis 8 der ursprünglichen Unterlagen schließen sich unverändert an.

    [0010] Übergangsbereich vom Streb zur Strecke bzw. Maschinenstall. Außerdem ist das Erstellen von stempelfreien Streckenbegleitdämmen möglich. Femer gewährleistet das erfindungsgemäße Ausbauprofil eine außenlaschenfreie Verbindung mit endseitig anzuschließenden Ausbauprofilen, so daß eine fortlaufende Laufschiene für Lastlaufwerke und folglich Geräte- und Lastentransport zur Verfügung steht. - Das gelingt mit verhältnismäßig einfachen und funktionsgerechten Mitteln.

    [0011] Im folgenden wird die Erfindung anhand einar lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen:

    Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Ausbauprofil in perspektivischer Darstellung,

    Fig. 2 eine Aufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 1,

    Fig. 3 einen teilweisen Längsschnitt durch den Gegenstand nach Fig. 1 im bereich von Montageausnehmungen mit einer eingesetzten Aufhängung,

    Fig. 4 einen teilweisan Längsschnitt durch zwei gekuppelte Ausbauprofile unter Zwischenschaltung eines Kupplungsstückes mit arretierbarem Gelenk und

    Fig. 5 eine Draufsicht auf den Gegenstand nach Fig. 4.



    [0012] In den figuren ist ein Ausbauprofil 1 für den Gruben- und Tunnelausbau dargestellt, welches in seinem grundsätzlichen Aufbau aus zwei I-Profilen besteht, deren gestoßene Innenflansche 2 unter Bildung eines Kastenprofils miteinander verbunden, nämlich verschweißt sind. Das Kastenprofil weist in seinem oberen I-Flansch 3 und in seinem unteren I-Flansch 4 Montageausnehmungen 5 auf.

    [0013] Die Montageaufnehmungen 5 sind in vorgegebenen Abständen auf der Mittelängsachse M der I-Flansche 3, 4 angeordnet. Die oberen und unteren Montageausnehmungen 5 überschneiden sich in vertikaler Projektion. Vorzugsweise fluchten die Montageausnehmungen 5 als deckungsgleiche Ausnehmungen. -Die Innenflansche 2 des oberen und unteren I-Flansches 3, 4 sind schmaler als die Außenflansche 6, z. B. halb so breit ausgebildet, so daß es sich bei den I-Profilen um asymmetrische Stahlprofile handelt, die zu einem axialsymmentrischen Ausbauprofil 1 zusammengesetzt sind. - Die Montageausnehmungen 5 sind als Langlöcher ausgebildet und in vertikaler Projektion symmetrisch zwischen den I-Stegen 7 angeordnet. Der Abstand A der Montageausnehmungen 5 ist nach dem Ausführungsbeispiel doppelt so groß wie ihre Länge L. Die Außenflansche 6 der I-Flansche 3, 4 sind als Laufflächen für Lastlaufwerke ausgebildet, so daß sich erfindungsgemäße Ausbauprofile 1 unter Bildung einer Laufschiene außenlaschenfrei zusammenbauen lassen, wobei die Montageausnehmungen 5 den unterstützungsfreien Anschluß am Gebirgsanker ermöglichen. Für Stempelunterstützung können die äußeren Längskanten der Außenflansche 6 in vorgegebenen Abständen in bekannter Weise unter Bildung von Nocken 8 Ausnehmungen 9 aufweisen.

    [0014] Endseitig sind in das Kastenprofil bzw. aneinander anzuschließende Kastenprofile um horizontale und/oder vertikale Achsen 10 abwinkelbare Kupplungsstücke 11 einsetzbar, welche im bereich der Montageausnehmungen 5 sowie ihrer abwinkelbaren Gelenke 12 beispielsweise mittels Keile 13, 14 arretierbar sind.


    Ansprüche

    1. Ausbauprofil für den Gruben- und Tunnelausbau, bestehend aus zwei I-Profilen, deren gestoßene Innenflansche unter Bildung eines Kastenprofils miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Kastenprofil in seinem oberen I-Flansch (3) und in seinem unteren I-Flansch (4) Montageausnehmungen (5) aufweist, daß die Montageausnehmungen (5) in vorgegebenen Abständen auf der Mittellängsachse (M) der I-Flansche (3, 4) angeordnet sind, daß die oberen und unteren Montageausnehmungen (5) sich in vertikaler Projektion zumindest überschneiden, daß die Montageausnehmungen (5) als Langlöcher ausgebildet und in vertikaler Projektion symmetrisch zwischen den I-Stegen (7) angeordnet sind, und daß die Außenflansche (6) der I-Flansche (3, 4) als Lauffläche für Lastlaufwerke ausgebildet sind.
     
    2. Ausbauprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche (2) des oberen und unteren I-Fansches (3, 4) schmaler als die Außenflansche (6), z. B. halb so breit ausgebildet sind.
     
    3. Ausbauprofil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Montageausnehmungen (5) als deckungsgleiche Ausnehmungen fluchten.
     
    4. Ausbauprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (A) der Montageausnehmungen (5) doppelt so groß wie ihre Länge (L) ist.
     
    5. Ausbauprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Längskänten der Außenflansche (6) in vorgegebenen Abständen Ausnehmungen (9) unter Bildung von nocken aufweisen.
     
    6. Ausbauprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß endseitig in das Kastenprofil um horizontale und/oder vertikale Achsen (10) abwinkelbare Kupplungsstücke (11) einsetzbar und im Bereich der Montageausnehmungen (5) sowie abwinkelbaren Gelenke (12) arretierbar sind.
     


    Claims

    1. A shoring section for mines and tunnels, consisting of two I-profiles, the abutting inner flanges of which are joined together to form a box section, characterized in that the box section possesses assembly recesses (5) in its upper I-flange (3) and in its lower I-flange (4), that the assembly recesses (5) are arranged at specified spacings along the central axis (M) of the I-flanges (3, 4), that the upper and lower assembly recesses (5) at least overlap in a vertical projection, that the assembly recesses (5) are formed as elongated holes and in a vertical projection are arranged symmetrically between the I-webs (7), and that the outer flanges (6) of the Iflanges (3, 4) are constructed as running surfaces for loaded carriages.
     
    2. A shoring section according to Claim 1, characterized in that the inner surfaces (2) of the upper and lower I-flanges (3, 4) are formed narrower than the outer flange (6), e.g. half as wide.
     
    3. A shoring section according to Claim 1 or 2, characterized in that the upper and lower assembly recesses (5) are in alignment as congruent recesses.
     
    4. A shoring section according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the spacing (A) between assembly recesses (5) is twice as great as their length (L).
     
    5. A shoring section according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the outer longitudinal edges of the outer flanges (6) have recesses (9) at specified spacings, forming cams.
     
    6. A shoring section according to one of Claims 1 to 5, characterized in that coupling pieces (11) deflectable about horizontal and/or vertical axes (10) can be inserted into the box section at its ends and can be locked both in the region of the assembly recesses (5) and in that of the deflectable joints (12).
     


    Revendications

    1. Profilé de soutènement pour le soutènement de mines et de tunnels, se composant de deux profilés en I, dont les rebords internes en about sont réunis avec formation d'un profilé en caisson, caractérisé en ce que le profilé en caisson présente dans l'aile supérieure du I (3) et dans l'aile inférieure du I (4) des évidements de montage (5), en ce que les évidements de montage (5) sont disposés à des intervalles prédéterminés sur l'axe longitudinal médian (M) des ailes du I (3, 4), en ce que les évidements de montage supérieurs et inférieurs (5) se coupent au moins en projection verticale, en ce que les évidements de montage (5) sont réalisés sous la forme de trous oblongs et sont disposés en projection verticale symétriquement entre les âmes du I (7), et en ce que les rebords extérieurs (6) des ailes du I (3, 4) sont réalisés en tant que surface de roulement pour des mécanismes de roulement de charge.
     
    2. Profilé de soutènement selon la revendication 1, caractérisé en ce que les surfaces intérieures (2) des ailes supérieure et inférieure du I (3, 4) sont plus petites que les rebords extérieurs (6), par exemple de largeur moitié.
     
    3. Profilé de soutènement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les évidements de montage supérieurs et inférieurs (5) sont alignés en tant qu'évidements coïncidents.
     
    4. Profilé de soutènement selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'écartement (A) des évidements de montage (5) est le double de leur longueur (L).
     
    5. Profilé de soutènement selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les bords longitudinaux extérieurs des rebords extérieurs (6) présentent, à des intervalles prédéterminés, des évidements (9) avec formation de saillies.
     
    6. Profilé de soutènement selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'aux extrémités, peuvent être introduits, dans le profilé en caisson, des éléments d'accouplement (11) pliables autour d'axes horizontaux et/ou verticaux (10) et à proximité des évidements de montage (5) peuvent être fixées des articulations (12) également pliables.
     




    Zeichnung