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EP 0 319 643 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.04.1993 Patentblatt 1993/16 |
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Anmeldetag: 20.05.1988 |
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Schleif- oder Polierscheibe
Grinding or polishing disc
Disque de meulage ou de polissage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB GR IT LI NL SE |
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Priorität: |
10.12.1987 DE 8716321 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.06.1989 Patentblatt 1989/24 |
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Patentinhaber: |
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- Reiling, Reinhold
D-75203 Königsbach-Stein (DE)
- Reiling, Karl
D-75203 Königsbach-Stein (DE)
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Erfinder: |
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- Reiling, Reinhold
D-75203 Königsbach-Stein (DE)
- Reiling, Karl
D-75203 Königsbach-Stein (DE)
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Vertreter: Hubbuch, Helmut, Dipl.-Ing et al |
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Westliche 29-31
Am Leopoldplatz D-7530 Pforzheim D-7530 Pforzheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 930 740 FR-A- 1 128 027
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DE-U- 8 624 852 US-A- 3 345 785
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schleif- oder Polierscheibe bestehend aus einem Plattenteller
mit aufbringbarem Schleif- oder Poliergewebe, welche mittels Wellenstück ine inem
Antriebsfutter, insbesondere einer Handbohr- oder Heimwerkmaschine einspannbar ist.
[0002] Es sind nach der DE-OS 32 22 858 und DE-PS 34 39 230 solche Schleif- und Polierscheiben
bekannt, bei welchen an der Welle ein flexibles Wellenstück (Drahtseil oder Elastomerpuffer)
zwischengeschaltet ist und der Plattenteller mittels Endflansch und Gegenschraube
am Schraubgewinde des Wellenendes festlegbar ist.
[0003] Aus dem DE 86 24 852 U1 ist ein Schleif- oder Polierteller bekannt mit einem starren
Einspannschaft, welcher mit einem Plattenteller unter Zwischenschaltung einer flachen
Gummi- oder Kunststoffscheibe verbunden ist.
[0004] Desweiteren ist aus der FR 1 128 027 A1 eine Schleif- oder Polierscheibe bekannt,
welche einen Deckel aufweist, welcher ein Verbindungsstück für eine Antriebseinheit
und ein weiteres Verbindungsstück für einen Plattenteller aufweist, wobei an den Verbindungsstücken
ein elastomerer Körper anvulkanisiert ist.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde die bekannte Schleif- oder
Polierscheibe so weiter zu bilden, daß diese auch bei hohen Drehzahlen mit starken
Schleifkräften einsetzbar ist und überdies die Verwendung des Schleifers auch mit
kleinerer Schleiffläche zu ermöglichen.
[0006] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0007] Die erfindungsgemäße Schleif- oder Polierscheibe zeichnet sich dadurch aus, daß anstelle
einer Gegenmutter zur Festlegung des Plattentellers an der Welle ein gewölbter Deckel
als Gegenmutter wirkt. Der Deckel weist einen Endflansch und einen Deckelrand zur
Anlage an den Plattenteller auf. Das flexible Wellenstück ist zwichen zwei Gewinden
angeordnet, wobei das eine Gewinde aus dem Deckel herausragt und an dem Gewinde eine
Gegenmutter angeordnet ist.
[0008] Ist die Gegenmutter gelöst, d.h. sie befindet sich nicht in der Anlage zum Deckel,
ist die Schleif- oder Polierscheibe allseitig auslenkbar.
[0009] Wird die Gegenmutter zur Anlage an den Deckel gebracht, so wird ein Drehmoment nicht
mehr über die Welle und das flexible Wellenstück zum Plattenteller hingeleitet, sondern
über den Deckel. Hierdurch wird gewährleistet, daß die Schleif- oder Polierscheibe
auch bei hohen Drehzahlen mit starken Schleifkräften einsetzbar ist.
[0010] Nach einem weiteren Gedanken gemäß der Erfindung kann bei abgenommenen Plattenteller
dem gewölbten Deckel ein flacher Schleifdeckel gegenspannbar sein, welche rmit einer
äusseren Randleiste in eine innere Ringnut am gewölbten Deckelrand eingreift, wodurch
eine kleinere Schleiffläche erreicht wird.
[0011] Weitere Merkmale und Vorteile einer Schleif- oder Polierscheibe ergeben sich aus
der nachfolgenden Figurenbeschreibung, dabei zeigt:
- Figur 1
- den Mittelschnitt durch eine solche Schleif- oder Poliervorrichtung und
- Figur 2
- den Mittelschnitt einer Schleif- oder Poliervorrichtung mit einem Schleifdeckel.
[0012] Wie aus der Zeichnung ersichtlich wird, besteht die Schleif- oder Polierscheibe aus
einem Plattenteller 1 mit aufbringbarem Poliergewebe 2, wobei der Plattenteller 1
mittels Welle 3 in einem Antriebsfutter 4 einer Handbohr- oder Heimwerkmaschine einspannbar
ist. Die Welle 3 besitzt ein zwischengeschaltetes flexibles Wellenstück 5 in Form
eines Drahtseils oder Elastomer-# puffer. Der Plattenteller 1 ist mittels Endflansch
6 und Gegenschraube am Schraubgewinde 7 des Wellenendes 8 festlegbar.
Die Gegenschraube ist über dem Plattenteller 1 als gewölbter Deckel 9 unter Freilassung
des Tellerrands 10 ausgebildet und innenseitig dem Schraubgewinde 7 am Wellenende
8 bei unterseitig vom Plattenteller anliegenden Endflansch 11 gegengeschraubt. Der
Deckel 9 umgreift mit der Mittelöffnung 12 das flexible Wellenstück 5, so daß beim
Ggenschrauben einer Schraubmutter 13 wiederum eine Versteifung des flexiblen Wellenstücks
5 durch feste Verbindung mit dem starren Wellenstück 1 erreichbar ist.
[0013] Bei abgenommenem Plattenteller 1 kann dem gewölbten Deckel 9 ein flacher Schleifdeckel
14 mit Welle 3 und Endflansch 9 gegenspannbar sein, wobei die Randleiste 15 in eine
Ringnut 16 am Schleifdeckel eingreift.
[0014] Auch kann der gewölbte Deckel 9 mit seiner das flexible Wellenstück 5 übergreifenden
Mittelöffnung 12 als Anschlag für die Auslenkbegrenzung bei aufrechterhaltener Biegsamkeit
dienen, wobei durch die Schraubmutter 13 wiederum eine Versteifung des flexiblen Wellenstücks
5 durch feste Verbindung mit dem starren Wellenstück 1 erreichbar ist.
[0015] Im einzelnen kann das flexible Wellenstück 5 zwischen zwei Shraubgewinden 7,7a der
Welle angeordnet sein, wobei das dem Plattenteller 1 folgende Schraubgewinde 7 über
den Schraubdeckel 9 mit anderseitig am Plattenteller anliegendem Endflansch 11 der
Welle festgelegt ist, während das zweite nach dem flexiblen Wellenstück 5 folgende
Schraubgewinde 7a durch die Gegenschraube 13 am Innenrand des Schraubdeckels 9 festlegbar
und damit das flexible Wellenstück 5 ausschaltbar ist.
1. Schleif- oder Polierscheibe bestehend aus einem Plattenteller (1) mit aufbringbarem
Schleif- oder Poliergewebe (2) einer Welle (3), welche in einem Antriebsfutter (4),
insbesondere einer Handbohr- oder Heimwerkmaschine einspannbar ist, einem flexiblen
Wellenstück (5), welches an der Welle (3) zwischengeschaltet ist, wobei der Plattenteller
(2) mittels Endflansch (6) und Gegenmutter am Schraubgewinde (7) des Wellenendes festlegbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß ein gewölbter Deckel (9) die Gegenmutter bildet,
daß der Deckel (9) einen Endflansch (11) und einen Deckelrand zur Anlage an den Plattenteller
(2) aufweist, daß das flexible Wellenstück zwischen dem an Wellenende befindlichen
Schraubgewinde und einem weiteren Gewinde (7a) angeordnet ist, welches aus dem Deckel
(9) herausragt und eine weitere Gegenmutter (13) trägt.
2. Schleif- oder Polierscheibe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß bei abgenommenem Plattenteller (1) dem gewölbten Deckel (9) ein flacher Schleifdeckel
(14) gegenspannbar ist, welcher mit einer äußeren Randleiste (15) in eine innere Ringnut
(16) am gewölbten Deckelrand eingreift.
3. Schleif- oder Polierscheibe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der gewölbte Deckel (9) mit seiner das flexible Wellenstück (5) übergreifenden
Mittelöffnung (12) als Anschlag für die Auslenkbegrenzung bei aufrechterhaltener Biegsamkeit
dient.
1. A grinding or polishing wheel consisting of a backing disk (1) provided with an applicable
grinding or polishing fabric (2), a shaft (3), which is adapted to be clamped in a
fabric (2), a shaft (3), which is adapted to be clamped in a drive chuck (4), particularly
of a hand-held drilling or hobbyist's machine, and a flexible shaft section (5), which
is interposed in the shaft (3), wherein the backing disk (2) is adapted to be fixed
to the screw threads (1) of the shaft end by an end flange (6) and a counternut,
characterized in that the counternut is constituted by a dished cover (9).
2. A grinding or polishing wheel according to claim 1, characterized in that a flat grinding
cover (14) is adapted to be clamped against the dished cover (9) when the backing
disk (1) has been removed and said grinding cover has an outer rib (16), which extends
into an inner annular groove (16) in the dished rim of the cover.
3. A grinding or polishing wheel according to claim 1 or 2, characterized in that the
dished cover (9) has a central opening (12), which overlaps the flexible shaft section
(5) and serves as a stop to limit the deflection whereas the flexibility is preserved.
1. Disque de meulage ou de polissage, composé d'un plateau (1) sur lequel peut être appliquée
une toile abrasive ou de polissage (2), avec un arbre (3), qui peut être fixé dans
un mandrin d'entraînement (4), d'une perceuse électrique ou d'une machine de bricolage,
notamment, avec une section d'arbre flexible (5), intercalée sur l'arbre (3), le plateau
(2) pouvant être fixé sur le filetage (7) de l'extrémité d'arbre au moyen d'une bride
d'extrémité (6) et d'un contreécrou, caractérisé en ce qu'un couvercle bombé (9) forme
le contre-écrou, en ce que le couverlce (9) présente une bride d'extrémité (11) et
un rebord de contact sur le plateau (2), et en ce que la section d'arbre flexible
est disposée entre le filetage, situé sur l'extrémité d'arbre, et un autre filetage
(7a), qui dépasse du couvercle (9) et supporte un autre contre-écrou (13).
2. Disque de meulage ou de polissage suivant la revendication 1, caractérisé en ce que,
une fois le plateau (1) retiré, il est possible de fixer sur le couvercle bombé (9)
un support de meule (14), qui s'engage par un rebord externe (15) dans une rainure
annulaire interne (16) sur le bord du couvercle bombé.
3. Disque de meulage ou de polissage suivant l'une des revendications 1 et 2, caractérisé
en ce que le couvercle bombé (9), par son ouverture centrale (12) enserrant la section
d'arbre flexible (5), sert de butée pour la limite de déviation, tout en maintenant
la flexibilité.

