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EP 0 320 639 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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01.12.1993 Patentblatt 1993/48 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.03.1991 Patentblatt 1991/12 |
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Anmeldetag: 18.11.1988 |
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Böschungsbaustein
Retaining building block
Bloc de soutènement
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR IT LI NL |
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Priorität: |
14.12.1987 AT 3279/87
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.06.1989 Patentblatt 1989/25 |
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Patentinhaber: Rausch, Peter |
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A-8621 Thörl
Steiermark (AT) |
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Erfinder: |
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- Rausch, Peter
A-8621 Thörl
Steiermark (AT)
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Vertreter: Lorenz, Werner, Dipl.-Ing. |
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Fasanenstrasse 7 89522 Heidenheim 89522 Heidenheim (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 013 535 DE-A- 2 537 408 DE-C- 3 132 027 DE-U-83 161 597 IT-A- 1 212 976 US-A- 4 671 706
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EP-A- 0 047 718 DE-A- 3 040 410 DE-C- 3 231 000 FR-A- 2 545 128 US-A- 4 229 123
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Böschungsbaustein, wobei die vordere Längswand etwa
schildartig ausgebildet ist und oberseitig und in ihrer Längsrichtung über Rahmenumrisse
vorspringende Vorsprünge von etwa Wanddicke aufweist.
[0002] Es sind bereits Böschungsbausteine mit im wesentlichen rahmenartiger Bauart bekannt.
So ist aus der US-PS 4 229 123 ein etwa kastenartiger Stein bekannt, der aus einem
Rahmen glatter scharfkantiger Wände besteht, wobei die beiden Querwände eine nach
hinten fallende Stufe aufweisen, die als Ansatz für aufzusetzende Steine dient. Die
Steine werden im gitterförmigen Verband aufgebaut und mit Boden verfüllt. Die hierbei
entstehenden Lücken zwischen den Steinen geben eine Erdböschung frei und können bepflanzt
werden.
[0003] Beim bekannten System sind diese Lücken vorderseitig ganz offen, die Erdböschung
wird nur durch die Vorderwand des Steines abgestützt. Die Pflanzen sind relativ ungeschützt
Wind, Wetter und Sonnenein-Strahlung ausgesetzt und scheuern bei Bewegung an den vorhandenen
scharfen Kanten der Steine.
[0004] Ein anderer Böschungsbaustein ist aus der DE-PS 25 37 408 bekannt. Dieser besitzt
eine etwa schüssel bis trogartige Form mit Bodenplatte, aber ohne Rückwand.
[0005] Aus der EP-A-0 047 718 ist ein Formhohlstein für die Verbauung von Uferböschungen
bekannt, der eine schildförmige Stirnwand aufweist, die gegenüber den Seitenwänden
einen Überrand und eine Überhöhe aufweist. Dieser Formhohlstein ist jedoch als Trog
mit einer geschlossenen Bodenwand ausgebildet. Dies bedeutet, daß er damit aufgrund
des höheren Gewichtes schwieriger in der Handhabung ist. Außerdem besitzen in den
Trögen eingesetzte Pflanzen und Sträucher nur einen beschränkten Wurzelraum, wobei
darüber hinaus die Gefahr besteht, daß diese leicht austrocknen, bzw. bei einem Standort
mit einem hohen Wasseranfall bzw. in einer feuchten Umgebung oder einem regennassen
Sommer verfaulen können.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Funktion solcher Steine
zu verbesseren und insgesamt eine ästhetische Lösung in technisch-ökologischer Hinsicht
zu finden wobei auch eine einfache und wirtschaftliche Herstellung gegeben sein soll.
[0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Baustein für die Errichtung
bepflanzbarer Böschungsbauwerke im wesentlichen rahmenförmig ausgebildet ist, daß
die Vorsprünge Rundungen an Ecken und Kanten aufweisen und daß die Rückwand und die
beiden Querwände einen konischen Querschnitt aufweisen, der nach unten zu brei- ter
ist, wobei die Konizität im unteren Bereich stärker ausgebildet ist, derart, daß der
Kegelwinkel größer ist.
[0008] Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, daß die Erdböschungen in den Lücken einer
Böschungswand vorteilhafterweise von den seitlichen Vorsprüngen der Vorderwand der
erfindungsgemäßen Steine abgeschützt werden, wodurch eine hohe Stabilität der Wand
erreicht wird.
[0009] Außerdem entstehen durch diese seitlichen Vorsprünge anstatt offener Lücken Nischen,
die der Bepflanzung Schutz vor Wind, Wetter und zu intensiver Sonneneinstrahlung bieten.
[0010] Dadurch, daß die Vorsprünge Rundungen an Ecken und Kanten aufweisen, wird eine Pflanzen-Freundlichkeit
erreicht und es werden Verletzungen der Pflanzen infolge Scheuerns verhindert. Mit
den erfindungsgemäßen Steinen wird auch ein ästhetisches Bild von Böschungsbauwerken
erreicht
[0011] Steine mit oberseitigen Vorsprüngen und Rundungen sind meist nur in zerlegbaren Handformen
oder mittels Kippform-Maschinen herzustellen.
[0012] Die wirtschafflichste Art der Herstellung solcher Steine erfolgt jedoch mit stationären
Anlagen im Rüttel-Preß-Verfahren. Um die erfindungsgemäßen Steine in diesem Verfahren
herstellen zu können, ist es erforderlich, das Problem der Volumenverteilung des Baustoffes
im Formenkasten während der Verdichtung zu lösen. Dieses Problem kann erfindungsgemäß
vorteilhaft gelöst werden. Bei Füllung des Formenkastens mit dem unverdichteten Baustoff,
wie z.B. Beton od. dgl., liegen die Oberkanten des - unverdichteten - Steines in einer
Ebene, nämlich in der Ebene der Formenkastenoberseite. Nun ist es aber erforderlich
- unter Berücksichtigung gleichmäßiger Verdichtung - die Oberkanten der Querwände
und der Rückwand etwa um Wandstärke gegenüber der Oberkante der Vorderwand abzusenken.
Das wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Rückwand und die beiden Querwände
einen konischen Querschnitt aufweisen, der nach unten zu breiter ist und wobei. die
Konizität im unteren Bereich stärker ausgebildet ist, der art, daß der Kegelwinkel
größer ist.
[0013] Rückwand und Querwände sind damit im unteren Bereich voluminöser. Der Preßstempel
kann beim Verdichtungsvorgang Baustoffvolumen nach unten drängen, bei Rückwand und
Querwänden in höherem Maße, weil hier im unteren Bereich erfindungsgemäß mehr Volumen
aufgenommen werden kann.
[0014] Die konische Ausbildung der Rückwand und der Querwände, besonders im unteren Bereich
an den Wandinnenseiten, bringt einen weiteren technischen Vorteil mit sich. Bei Böschungsbauwerken
ist es wichtig, daß der abgestützte Boden an oder in den Böschungssteinen Halt vor
Abrutschen findet. Diese Anforderung wird beim erfindungsgemäßen Stein nicht nur durch
die Vorsprünge, sondem auch durch die Konizität der Rückwand und der Querwände im
unteren Bereich der Innenseiten erzielt
[0015] In Weiterbildung der Erfindung kann auch vorgesehen sein, daß die vordere Längswand
einen etwa annähernd daumenförmigen Querschnitt mit konvexer Wölbung nach vorne (außen)
und unterseitigem bartartigem Vorsprung nach hinten (innen) besitzt.
[0016] Der bartartige Vorsprung auf der Innenseite der vorderen Längswand dient ebenfalls
zur Abstützung des Verfüllbodens im Steininnern.
[0017] Eine ansprechende und gut zu handhabende Form ergibt sich, wenn in einer Ausgestaltung
der Erfindung vorgesehen ist, daß die vordere Längswand - in der Draufsicht gesehen
- eine vorderseitige flach verlaufende Ausbauchung aufweist, welche in die Rundungen
der längsgerichteten Vorsprünge übergeht.
[0018] Für eine leichte Montage kann vorgesehen sein, daß die längsseitigen Vorsprünge in
Abmessungen und Form, als Griffleiste ausgebildet sind.
[0019] Die Vorsprünge sind in Abmessungen und Form auf den menschlichen Handgriff abgestimmt
und können somit optimal angefaßt und gehalten werden.
[0020] Desweiteren können in Querwänden auf der Unterseite Ausnehmungen für Zinken von Montagegabeln
od. dgl. vorgesehen sein, was ein vorteilhaftes Abnehmen der Steine von der Palette
und ein wirtschaftliches Verbauen insbesondere bei großformatigen Steinen ermöglicht.
[0021] Im Hinblick auf erweiterte Bauweisen können die erfindungsgemäßen Böschungsbausteine
auch an den Oberseiten der Querwände im Bereich der Ecken mit der Rückwand Schlitze
aufweisen, welche das Einlegen von Ankerbändern od. dgl. vorteilhaft und kraftschlüssig
ermöglichen. Dadurch können die erfindungsgemäßen Steine auch als Böschungsbauwerke
nach dem Boden-Anker-Verbundprinzip verbaut werden.
[0022] Nachfolgen wird ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beispielsweise
dargestellt.
[0023] Es zeigt:
Fig. 1 Schrägansicht eines erfgm. ausgebildeten Bausteines
Fig. 2 Querschnitt durch einen erfgm. Stein
Fig. 3 Längsschnitt durch einen erfgm. Stein
Fig. 4 Grundriß-Ausschnitt eines Böschungsbauwerkes
[0024] Die Schrägansicht nach der Fig. 1 zeigt einen Böschungsbaustein mit etwa rahmenförmiger
Bauart. Die vordere Längswand 1 ist etwa schildartig ausgebildet. Sie springt oberseitig
und in Längsrichtung um etwa Wanddicke über die Rahmenaußenbegrenzungen vor, wobei
die Vorsprünge 2 an Ecken und Kanten Rundungen 3 aufweisen. Eine Rückwand 4 und beide
Querwände 5 bilden gemeinsam mit der Vorderwand eine etwa rechteckigen bis quadratischen
Rahmen. Die durch die vier Wände gebildeten Ecken sind sowohl an der Außen- als auch
an der Innenseite ausgerundet. Unterseitig sind an den Querwänden Ausnehmungen 9 angeordnet,
die für eine unproblematische Montage mittels Montagegabel od. dgl. vorgesehen sind
und das Eingreifen der Gabelzinken ermöglichen. Im Eckbereich zwischen den Querwänden
und der Rückwand sind oberseitig Schlitze 10 ausgebildet, um das vorteilhafte Einlegen
von Ankerbändern od. dgl. zu ermöglichen.
[0025] Die Fig. 2 als Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Stein (Schnitt quer zur
Böschungswand) zeigt das Profil der Vorderwand 1 und der Rückwand 4. An der Vorderwand
sind der oberseitige Vorsprung 2 und die ausgebildeten Rundungen 3 der Längskanten
zu sehen. Der Querschnitt der längsseitigen Vorderwand kann als etwa daumenartig bezeichnet
werden und besitzt innen im unteren Abschnitt einen etwa spitzbartartigen Vorsprung
8. Die Rückwand 4 zeigt im Profil deutlich eine Konizität, die im unteren Bereich
6 verstärkt ausgebildet ist. Die in Ansicht zu sehende Querwand 5 weist auf der Unterseite
Ausnehmungen 9 und auf der Oberseite im Anschlußbereich an die Rückwand einen Schlitz
10 auf.
[0026] In der Fig. 3 (Schnitt parallel zur Böschungswandebene) erscheinen die beiden Querwände
5 im Profil, die Vorderwand 1 ist in Rückansicht zu sehen. Die Schnitte durch die
Querwände zeigen das Profil mit Konizität, die an der Innenseite im unteren Bereich
6 ebenfalls stärker ausgebildet ist als oben. Außerhalb der Querwände erscheinen die
Vorsprünge 2 der Vorderwand in der Längsrichtung derselben. Die oberen Ecken der Vorderwand
sind durch Rundungen 3 geformt.
[0027] Der Grundriß-Ausschnitt gemäß Fig. 4 einer Böschungswand zeigt zwei erfindungsgemäße
Steine einer Reihe nebeneinander und dazwischen zurückversetzt (strichliert gezeichnet)
einen Stein der darüber angeordneten Reihe. Es wird damit veranschaulicht, daß die
Vorsprünge 2 der Vorderwände 1 die Öffnung der Baulücke zwischen den Steinen verringern
und somit eine Schutznische 7 erzeugen. In diesem Grundri ist auch schematisch dargestellt,
daß eine Ankerbandschlaufe 11 durch die hierfür ausgebildeten Schlitze 10 verläuft
und mit dem Böschungsstein kraftschlüssig zusammenwirkt.
1. Böschungsbaustein, wobei die vordere Längswand (1) etwa schildartig ausgebildet ist
und oberseitig und in ihrer Längsrichtung über Rahmenumrisse vorspringende Vorsprünge
(2) von etwa Wanddicke aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Baustein für die Errichtung bepflanzbarer Böschungsbauwerke im wesentlichen
rahmenförmig ausgebildet ist, daß die Vorsprünge (2) Rundungen (3) an Ecken und Kanten
aufweisen und daß die Rückwand (4) und die beiden Querwände (5) einen konischen Quer-
schnitt aufweisen, der nach unten zu breiter ist, wobei die Konizität im unteren Bereich
(6) stärker ausgebildet ist, derart, daß der Kegelwinkel größer ist.
2. Böschungsbaustein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Längswand (1) einen etwa annähernd daumenförmigen Querschnitt mit
konvexer Wölbung nach vorne (außen) und unterseitigem bartartigem Vorsprung (8) nach
hinten (innen) besitzt.
3. Böschungsbaustein nach einem der Ansprü- che 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vor- dere Längswand (1) - in der Draufsicht gesehen - eine vorderseitige
flach verlaufende Ausbauchung aufweist, welche in die Rundungen der längsgerichteten
Vorsprünge (2) übergeht.
4. Böschungsbaustein nach einem der Ansprü- che 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die längsseitigen Vorsprünge (2) in Abmessungen und Form als Griffleiste ausgebildet
sind.
5. Böschungsbaustein nach einem der Ansprü- che 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Querwände (5) auf der Unterseite Ausnehmungen (9) für Zinken od.
dgl. einer Montagegabel od. dgl. besitzen.
6. Böschungsbaustein nach einem der Ansprü- che 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die bei- den Querwände (5) jeweils auf der Oberseite im Eckbereich mit der Rückwand
(4) Schlitze od. dgl. (10) für das Einlegen von Ankerbändern od. dgl. besitzen.
7. Böschungsbauwerk aus Böschungsbausteinen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Zusammenwirken zweier benachbarter Steine einer Reihe die Lücke zwischen
den Steinen durch die Längsseitigen Vor- sprünge (2) der vorderen Längswände (1) der
Steine als Schutznische (7) für Pflanzen ausgebildet ist.
8. Böschungsbauwerk aus Böschungsbausteinen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Ankerbänder (11) od. dgl. angeordnet sind, welche durch die Schlitze (10) gehen
und mit Böschungsbausteinen nach dem Boden-Anker-Verbundprinzip zusammenwirken.
1. Retaining building block, wherein the front longitudinal wall (1) is designed approximately
as a plate and at the top has projections (2) of approximately the wall thickness
projecting in its longitudinal direction beyond the contours of the frame,
characterized
in that the block is designed essentially as a frame-type block for building retaining
constructions in which plants can be grown, that the projections (2) have rounded
corners and edges (3) and that the rear wall (4) and the two transverse walls (5)
have a tapered cross section, the taper increasing towards the bottom wherein the
taper is more pronounced in the lower region by increasing the cone angle.
2. Retaining building block according to claim 1,
characterized
in that the front longitudinal wall (1) has an approximately thumb-shaped cross section,
having a convex curve extending forwards (outwardly) and, on its underside, having
a beard-like projection (8) extending rearwards (inwardly).
3. Retaining building block according to claim 1 or claim 2,
characterized
in that, viewed from above, the front longitudinal wall (1) has a vault-like bulge
on its front face, which passes into the curvatures of the longitudinally directed
projections (2).
4. Retaining building block according to one of claim 1 to 3,
characterized
in that, with regard to their size and shape, the longitudinal projections (2) are
designed as manipulating strips.
5. Retaining building block according to one of claims 1 to 4,
characterized
in that the two transverse walls (5) have recesses (9) on their undersides for prongs
or the like of an assembly fork or the like.
6. Retaining building block according to one of claims 1 to 5,
characterized
in that, on their upper faces in the region forming the corner with the rear wall
(4), the two transverse walls (5) have slots or the like (10) for the insertion of
anchoring bands or the like.
7. Retaining construction composed of retaining building blocks according to one of claims
1 - 6,
characterized
in that, as a result of the cooperation of two adjacent blocks of one row, the gap
between the blocks is designed as a protective niche (7) for plants by means of the
longitudinally extending projections (2) of the front longitudinal walls (1) on the
blocks.
8. Retaining construction composed of retaining building blocks according to claim 7,
characterized
in that anchoring bands (11) or the like are provided, these passing through the slots
(10) and cooperating with retaining building blocks according to the ground anchor
composite building principle.
1. Bloc de soutènement de talus, dont la paroi longitudinale avant (1) forme un écran
et comporte des bords proéminents (2) qui dépassent son profil du cadre vers le haut
et longitudinalement, dans une mesure approximativement égale à l'épaisseur de la
paroi,
caractérisé
en ce que le block, pour la construction de soutènements de talus à garnir de plantes,
a sensiblement une forme de cadre, en ce que les bords proéminents (2) présentent
des arrondis (3) à leurs angles et sur leurs arêtes, et en ce que la paroi arrière
(4) et les deux parois transversales (5) présentent une section transversale conique
qui s'élargit en direction du bas, dont la conicité est plus forte dans la partie
inférieure pour agrandir l'angle au sommet du cône.
2. Bloc selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que la paroi longitudinale avant (1) a une section transversale approximativement
en forme de pouce présentant une courbure convexe à l'avant (l'extérieur) et un rebord
inférieur (8) dirigé vers l'arrière (l'intérieur).
3. Bloc selon l'une des revendications 1 à 2,
caractérisé
en ce que la paroi longitudinale avant (1) présente à l'avant, en vue en plan, un
bombement aplati qui se raccorde aux arrondis des bords proéminents (2) dirigés longitudinalement.
4. Bloc selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé
en ce que les bords proéminents longitudinalement (2) constituent des bandes de prise
grâce à leurs dimensions et leur forme.
5. Bloc selon l'une des revendications 1 à 4,
caractérisé
en ce que les deux parois transversales (5) possèdent, sur leur face inférieure, des
évidements (9) pour des branches ou des organes similaires d'une fourche de montage
ou d'un organe similaire.
6. Bloc selon l'une des revendications 1 à 5,
caractérisé
en ce que les deux parois transversales (5) possèdent chacune sur leur face supérieure,
dans la zone de leur angle avec la paroi arrière (4), des échancrures (10) ou des
organes similaires pour l'insertion de bandes d'ancrage ou d'organes similaires.
7. Soutènement des talus fait de blocs selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé
en ce que, par coopération de deux blocks adjacents d'une rangée, l'intervalle entre
les blocs forme une niche de protection (7) pour des plantes, grâce aux bords proéminents
longitudinalement (2) de la paroi longitudinale avant (1) des blocs.
8. Soutènement selon la revendication 7,
caractérisé
en ce qu'il comporte des bandes d'ancrage (11) ou des organes similaires qui passent
dans le échancrures (10) et qui coopèrent avec les blocs de soutènement selon le principe
d'ancrage combiné dans le sol.
