[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Oberflächenbehandlung von Substraten,
insbesondere zum Beschichten durch Abscheidung eines Materials aus der Gasphase
(CVD-Verfahren) gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und auf eine Anordnung zur
Durchführung des Verfahrens.
[0002] Solche Verfahren und Anordnungen werden z.B. in der Fertigung von Halbleiterbauelementen
benötigt, u.a. zur Herstellung von Metallisierungen auf einer Substratoberfläche
oder zur Passivierung von pn-Übergängen, die z.B. in geätzten Gräben an die Oberfläche
treten. Für solche Beschichtungsprozesse sind CVD-(Chemical Vapour Deposition)-Anlagen
geeignet, womit die gewünschten Schichten durch Abscheidung aus der Gasphase erzeugt
werden können.
[0003] Mit Substraten sind hier hauptsächlich Siliziumscheiben (Wafer) gemeint, aus denen
ein oder mehrere Siliziumhalbleiterbauelemente, wie. z.B. Dioden oder Thyristoren
gefertigt werden. Es kann sich jedoch auch um Substrate aus Keramik oder anderen Werkstoffen
handeln.
[0004] Eine typische Anordnung zur Durchführung eines CVD-Prozesses in der Halbleiterfertigung
ist z.B. in der Zeitschrift "e", Nr. 18 vom 15. Sept. 1987, Seite 45 dargestellt.
Bei der bekannten Anordnung werden beispielsweise 100 bis 150 Siliziumscheiben auf
einen Träger (Waferhalterung, Waferboat) in einem Abstand zueinander horizontal
aufgereiht und in einem Reaktionsgefäß angeordnet, das von außen beheizt und von
einem Gasgemisch durchströmt wird.
[0005] Bei diesen Anordnungen treten aufgrund der Anzahl und der Abstände der Wafer zueinander
strömungstechnische Probleme auf, was sich in ungleichmäßiger Schichtbelegung auf
dem Einzel-Wafer und innerhalb einer Charge äußern kann. Dazu kommt insbesondere z.B.
bei einer SI-POS(Semi-Insulating Polysilicon)-Abscheidung die ungleichmäßige Beschichtung
durch einen bevorzugten SiH4- Zerfall am Waferboat, was nur durch eine aufwendige
Modifizierung der Waferhalterung verbessert werden kann. Im Ergebnis führen diese
Problems zu hohen Ausschußraten und entsprechend hohen Kosten. Außerdem werden diese
Probleme bei der in der Halbleiterindustrie beabsichtigten Verwendung von größeren
Wafern noch gravierender. Man kann die aufgezeigten Probleme verringern durch eine
sogenannte Einzelbeschichtung, bei der jeweils nur ein Wafer gleichzeitig von dem
Gasgemisch angeströmt wird. Im Hinblick auf eine dabei anzustrebende Wirtschaftlichkeit
ergibt sich daraus die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe, ein Verfahren und
eine Anordnung zur Be schichtung anzugeben, das zu einer Verkürzung der für den Beschichtungsvorgang
erforderlichen Zeit führt und das zu reproduzierbar guten Ergebnissen führt.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 durch
dessen kennzeichnende Merkmale gelöst. Eine Anordnung zur Durchführung des Verfahrens
sowie vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den weiteren Ansprüchen angegeben.
[0007] Nach der erfindungsgemäßen Lösung wird ein Jet-Stauflußreaktor benutzt, in welchem
ein einzelnes Substrat in exakt definierter Weise von einem Gasstrom mit hoher Geschwindigkeit
angeströmt wird. Das benutzte Gasgemisch kann in einer vorgeschalteten besonderen
Gasmischkammer hergesstellt werden oder in einer erfindungsgemäß ohnehin erforderlichen
Kammer, in der das Gas gestaut wird. Von dort strömt das Gasgemisch durch eine Düse
in ein Reaktionsgefäß und trifft dort auf ein entsprechend angeordnetes Substrat.
Außerdem wird vorgeschlagen, den CVD-Prozeß durch einen Laserstrahl zu aktivieren.
Damit wird also ein LASER-Jet-Stauflußreaktor vorgeschlagen, der eine Behandlung von
erwärmten oder kalten Substraten ermöglicht. Eine Behandlungsart kann eine Beschichtung
sein oder eine Materialabtragung. Die Möglichkeit der Materialabtragung erlaubt beispielsweise
eine Strukturierung von Photoresist oder ein Ätzen von Gräben. Das Gasgemisch ist
selbstverständlich in seiner Zusammensetzung an den jeweiligen Prozeß angepaßt.
[0008] Die erfindungsgemäße Anordnung bietet eine Reihe von weiteren Vorteilen. Die Strömungsverhältnisse
im Reaktonsgefäß sind z.B. mit Hilfe eines Computerprograms exakt erfaßbar und somit
wunschgemäß einstellbar. Die geometrischen Verhältnisse wie Düsenform, Düsendurchmesser,
Abstand zwischen Düse und Substrat und die Strö mungsgeschwindigkeit sind genau einstellbar.
Die Gasgeschwindigkeit am Substrat ist hoch. Der Nachteil einer Gasverarmung durch
komplizierte Gasführung entfällt. Es bestehen mehrere Möglichkeiten durch Zusatzmaßnahmen,
wie. z.B. Plasmaerzeugung und Ultraschall, eine weitere Aktivierung des Prozesses
herbeizuführen oder Diagnosen durchzuführen. Außerdem läßt sich der Beschichtungsprozeß
automatisieren. Die erfindungsgemäße Anordnung ist nicht nur als Fertigungseinrichtung,
sondern auch für grundlegende Untersuchungen geeignet.
[0009] Weitere Einzelheiten und Vorteile werden aus den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
deutlich. Übereinstimmende Komponenten sind in den Figuren mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0010] Es zeigen:
Fig. 1 Beschichtungsanordnung nach dem Stand der Technik,
Fig. 2 Prinzipdarstellung der erfindungsgemäßen Lösung,
Fig. 3 Anordnung zur Verbesserung des erfindungsgemäßen Prozesses durch Ultraschallanregung
des Substrats,
Fig. 4 Gasmischeinrichtung,
Fig.5 Schleusenierinchtung für quasi kontinuierlichen Beschichtungsprozeß.
[0011] Fig. 1 zeigt eine Anordnung nach dem Stand der Technik. Dabei sind mehrere Substrate
1 auf einem Träger 2 in einem Abstand zueinander aufgereiht. Diese Anordnung befindet
sich in einem Reaktionsgefäß 3, dem über eine Einlaßöffnung 4 ein Gasgemisch 5 zugeführt
wird. Das Reaktionsgefäß 3 und die darin befindlichen Substrate 1 werden durch eine
Heizeinrichtung 6 (Ofen) auf eine für den CVD-Prozeß erforderliche Temperatur aufgeheizt.
Das durch die Abscheidung von Material an den Substratoberflächen veränderte Gas
verläßt als Abgas 7 das Reaktionsgefäß 3 über eine Abgasöffnung 8. Die Nachteile
dieser Anordnung sind in der Beschreibungseinleitung bereits genannt.
[0012] Fig. 2 zeigt eine Prinzipdarstellung der erfindungsgemäßen Lösung. Dabei ist im
Reaktionsgefäß 3 ein einzelnes Substrat 1 auf einem Substrathalter 9 angeordnet.
Der Substrathalter 9 kann z.B. aus Molybdän oder Graphit bestehen und wirkt - beispielsweise
bei Ausführung der Heizeinrichtung 6 als Hochfrequenzheizung - als Suszeptor, der
sich aufheizt und die Wärme an das Substrat 1 abgibt. Das Substrat 1 wird aus einer
Kammer 10 durch eine Düse 11 von einem Gasstrom 12 (Jet) mit hoher Geschwindigkeit
axialsymmetrisch angeströmt. Der Kammer 10 ist das Gasgemisch 5 über die Einlaßöffnung
4 zugeführt. Über ein Ventil 13 und eine erste Pumpeinrichtung 23 wird in der Kammer
10 ein Druck P1 eingestellt, der höher ist als ein Druck P2 im Reaktionsgefäß 3,
der über eine zweite Pumpeinrichtung 22 zum Absaugen des Abgases 7 über die Abgasöffnung
8 eingestellt wird.
[0013] In der beschriebenen Einrichtung lassen sich definierte Strömungsverhältnisse erreichen,
die zu reproduzierbaren Ergebnissen führen. Die Form der Düse 11, z.B.eine Laval-Düse,
sowie der Abstand der Düsenöffnung zum Substrat 1 und alle übrigen geometrischen
Daten lassen sich berechnen oder experimentell ermitteln.
[0014] Die Kammer 10 weist ein erstes Fenster 14 für die Einstrahlung von Laserlicht auf.
Das Fenster 14 ist beispielsweise für eine Wellenlänge von 193nm transparent und
ist so angeordnet, daß ein von einer ersten Laserlichtquelle 15 gepulst oder kontinuierlich
abgegebener erster Laserstrahl 16, der von einer Linse 17 gebündelt wird, durch die
Düse 11 hindurch auf das Substrat 1 gerichtet werden kann. Zweckmäßig kann ein Excimer-Laser
verwendet werden, der auf einen Punkt unmittelbar vor dem Substrat 1 fokusiert ist
und dort die Gasphase zur Photodissoziation anregt. Der Substrathalter 9 mit dem Substrat
1 ist über eine Magnetkupplung 18 mit einem xy-Tisch 19 verbunden. Der in zwei Koordinaten
bewegliche xy-Tisch 19 wird von einer einen Rechner enthaltenden Steuer- und Regeleinrichtung
20 gesteuert. Mit Hilfe der Steuer- und Regeleinrichtung 20 kann der Beschichtungsprozeß
automatisiert werden. Dazu sind Regelkreise, z.B. für den Gasstrom 12, den Laserstrahl
16 und die Bewegung des xy-Tischs 19 gebildet, wobei z.B. auch eine Dosiereinrichtung
21 für das zugeführte Gasgemisch 5, Pumpen 22, 23 zur Einstellung der jeweiligen Drücke
und ggf. weitere Einrichtungen von der Steuer- und Regeleinrichtung 20 gesteuert
werden.
[0015] Mit der in Fig. 2 dargestellten Anordnung kann beispielsweise der Laserstrahl 16
auf den Rand des Substrats 1 justiert werden und bei Drehung des Substrats 1 eine
gezielte Randbeschichtung, z.B. Passivierung von pn-Übergängen hergestellt werden.
[0016] Soll das Substrat 1 oder das Gas vor dem Substrat 1 zusätzlich oder allein erwärmt
werden, hat man die Möglichkeit, zusätzlich mit z.B. einem CO₂-Laser aus einer zweiten
Laserlichtquelle 25 einen zweiten Laserstrahl 26 über ein zweites Fenster 24 einzustrahlen.
Das heißt, man hat die Möglichkeit der Photodissoziation und der Pyrolyse im Gas und
auf dem Substrat. Bei Einstrahlung eines He/Ne-Lasers ist zusätzlich die Möglichkeit
von in-situ-Gas-(Spektroskopie) und Oberflächenanalytik (Mikroskopie zur Beurteilung
der Schichtdicke) gegeben. Fig. 2 enthält noch eine Ausgestaltung zur Durchführung
eines plasmaunterstützten CVD-Prozesses. Solche Prozesse haben den Vorteil höherer
Wachstums- und Nukleationsraten bei tiefen Temperaturen. Vor allem beim Abscheiden
von B1-Supraleitern its es erforderlich hohe Keimbildungsraten zu haben, um ein feines
Kornwachstum zu erreichen. Einzelheiten zu diesem Prozeß sind dem Aufsatz von G.
Wahl, F. Schmaderer "Ceramics, today and tomorrow", Eds. S. Naka, N. Soga and S.
Kume, The Ceramic Society of Japan, Tokio 1986 zu entnehmen. Um diese Plasmaunterstützung
zu ermöglichen, wird gemäß Fig. 2 vorgeschlagen, auf die Düse 11 eine Hohlkathode
27 aufzuschieben und das Substrat 1 mit einer Ringanode 28 zu versehen - die von
einem Zündgerät 29 mit Hochfrequenzenergie, z.B. 13,56 MHz und 200 W versorgt werden
- und eine Entladung zwischen Kathode 27 und Anode herbeizuführen. Zusätzlich kann
Laserlicht z.B. durch die Düse 11 eingestrahlt werden, um eine Plasma-Diagnostik zu
ermöglichen.
[0017] Die erfindungsgemäße LASER-Stauflußanordnung läßt sich auch sehr gut in Verbindung
mit einem aus T. Takahashi, H. Iron, J. of Crystal Growth 49 (1980), Seite 445 bis
450 bekannten Verfahren anwenden, bei dem mit Hilfe von Ultraschall eine Veränderung
des Kornwachstums herbeigeführt wird. Um diese Ausgestaltung zu verdeutlichen, ist
in Fig. 3 die dazu erforderliche Modifikation einer aus der genannten Veröffentlichung
bekannten Anordnung angegeben. Dabei ist das Substrat 1 über ein Horn 30 an eine
Ultraschallquelle 31 angekoppelt. Das Substrat 1 wird aus der Düse 11 mit dem Gasgemisch
5 angeströmt.
[0018] Um eine größere und quasi kontinuierlich arbeitende Produktionsanlage zu schaffen,
können mehrere der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Anordnungen aus einer in Fig.
4 dargestellten zentralen Gasversorgungseinrichtung 35 gespeist werden. Dazu können
in einer solchen Gasversorgungseinrichtung 35 alle Gase in einer Mischkammer 36 in
der richtigen Zusammensetzung gemischt werden und z.B. über eine Steigleitung 37 mit
sternförmigen Abzweigen 38 in mehreren Etagen den einzelnen Kammern 10 vor den Reaktionsgefäßen
3 zugeführt werden. Eine gleichmäßige Verteilung der Reaktionsgase an die Rezipienten,
d.h. Kammern 10, kann über unterschiedliche Querschnitte der Gaszuführungen oder über
eine Gasstrommessung und Dosiereinrichtungen 39 erreicht werden.
[0019] In Fig. 5 ist schematisch dargestellt, wie für einen quasi kontinuierlichen Betrieb
die Reaktionsgefäße 3 durch eine Anordnung von Schleusenkammern 32 mit Schleusen
33 für die Zu- und Abfuhr von Substraten 1 aus und zu Magazinen 34 ergänzt werden
können. Die Steuerung der Schleusen und eine dazu koordinierte Steuerung von Einrichtungen
zur Be- und Entlüftung der Schleusenkammern 32 und ein kontinuierlicher Austausch
der Substrate 1 kann computergesteuert erfolgen.
1. Verfahren zur Oberflächenbehandlung von Komponenten für die Herstellung von Halbleiterbauelementen
oder von sonstigen Substraten, insbesondere zur Beschichtung durch Abscheidung eines
Materials aus der Gasphase (CVD-Prozeß), wobei eine Gasmischung an eine zu behandelnde
Fläche eines Substrats herangeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Gasgemisch in einem Stauraum auf einen ersten Gasdruck (P1) gebracht wird,
mit Hilfe einer Düse das Gasgemisch als Gasstrom mit hoher Geschwindigkeit (Jet) auf
das Substrat geleitet wird, das sich in einem Reaktionsgefäß befindet, in welchem
ein zweiter Gasdruck (P2) herrscht, der niedriger ist als der erste Gasdruck (P1)
und daß der CVD-Prozeß durch einen Laserstrahl aktiviert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Oberflächenbehandlung
eine Abtragung eines Materials von der Substratoberfläche, z.B. zur Oberflächenstrukturierung,
mit Hife eines Reaktionsgases erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Substrat auf
eine für den CVD-Prozeß geeignete Temperatur gebracht wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung
oder Strukturierung an einem etwa auf Raumtemperatur befindlichen Substrat erfolgt.
5. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einen der Ansprüche 1 bis 4, bestehend
aus
- mindestens einem Reaktionsgefäß, in dem mindestens ein Substrat angeordnet ist,
- mit einer Einlaßöffnung am Reaktionsgefäß für die Zufuhr eines Gasgemisches und
einer Auslaßöffnung für Abgas und, soweit für den jeweiligen Prozeß erforderlich,
- einer Heizeinrichtung zur Erwärmung des Substrats,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Einlaßöffnung am Reaktionsgefäß (3) als Düse (11) ausgeführt ist,
- vor der Einlaßöffnung als Stauraum eine Kammer (10) angeordnet ist, der das Gasgemisch
(5) zugeführt ist,
- das Substrat (1) in einem durch Berechnung oder experimentell als geeignet ermittelten
Abstand vom Ausgang der Düse (11) angeordnet und von einem Gasstrom (12) aus der
Düse (11) angeströmt ist, und
- in der Kammer (10) gegenüber der Düse (11) ein erstes Fenster (14) angeordnet ist,
durch das ein gepulster oder kontinuierlicher Laserstrahl (16) auf das Substrat (1)
gerichtet und auf einen Punkt kurz vor dem Substrat (1) fokusiert ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kammer (10) oder
im Reaktionsgefäß (3) ein zweites Fenster (24) vorgesehen ist, zur Einstrahlung eines
zweiten Laserstrahls (26), z.B. um eine Pyrolyse oder Fotolyse des Gases oder eine
in-situ-Gas-Spektroskospie oder eine Substrat-Oberflächenanalyse, z.B. hinsichtlich
der Dicke einer abgeschiedenen Schicht zu ermöglichen.
7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Durchführung
eines plasmaunterstützen CVD-Prozesses über der Düse (11) eine Hohlkathode (27)
und um das Substrat (1) eine Ringanode (28) angeordnet sind, an die eine Hochfrequenzspannung
angelegt ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Substrat
(1) auf einem mindestens in zwei Ebenen beweglichen Substrathalter (9) angeordnet
ist, wobei der Substrathalter (9) in seiner Position durch einen Regelkreis gesteuert
ist.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Position des Substrathalters
(9) über eine Magnetkupplung (8) an die Position eines xy-Tischs (19) gekoppelt ist.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beeinflussung
des Kornwachstums auf dem Substrat (1) das Substrat (1) an eine Ultraschallquelle
(31) angekoppelt ist.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich
eine zentrale Gasversorgungseinrichtung (35) vorgesehen ist, in der in einer Mischkammer
(36) mehrere Gase gemischt werden, ehe sie mindestens einer oder parallel mehreren
Kammern (10) zugeführt werden.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekannzeichnet, daß ein oder
mehrere Reaktionsgefäße (3) mit Schleusenkammern (32) und Schleusen (33) für einen
kontinuierlichen Austausch von Substraten vorgesehen sind.
13. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Quelle
(15, 25) für den Laserstrahl (16, 26) ausgewählt ist aus Excimerlaser oder Spektrallampen
(Excimer-Strahler), die im UV-Bereich arbeiten oder Ar⁺- oder Kr⁺-Laser im sichtbaren
Bereich, oder CO₂ oder Nd-Yag-Laser im IR-Bereich.