[0001] Die Erfindung betrifft einen Vorderbacken einer Sicherheitsskibindung nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Bei derartigen Vorderbacken bilden die Sohlenhalterarme bevorzugt einen sogenannten
Kippbacken (DE-OS 37 34 492, 37 42 391), d.h., daß die seitlich ausschwenkbaren Sohlenhalterarme
über beiderseits der Mittellängsachse vorgesehene Kippflächen elastisch am Bindungsgehäuse
abgestützt und um im Bereich der Kippflächen vorgesehene im wesentlichen vertikale
Kippachsen nach rechts oder links elastisch ausschwenkbar sind. Der Kippbacken kann
dabei einstückig sein, indem die beiden Sohlenhalterarme miteinander fest verbunden
sind. Es ist aber auch möglich, den Kippbacken zweiteilig auszubilden, indem jeder
Sohlenhalterarm mit dem Gelenk beispielsweise einer federbeaufschlagten Zugstange
gelenkig verbunden ist. Zur Gattung der erfindungsgemäßen Vorderbacken gehören aber
auch solche, bei denen fest am Bindungsgehäuse angelenkte und z.B. durch ein federbeaufschlagtes
Joch in ihrer Normallage gehaltene Sohlenhalterarme vorgesehen sind (DE-OS 33 37 993).
[0003] Bei derartigen Vorderbacken besteht das Problem, daß zwischen dem skifesten Gehäuse
und den seitlich ausschwenkbaren Sohlenhalterarmen ein Bewegungsspielraum vorhanden
sein muß, der sich mit Schmutz, Schnee oder Eis zusetzen kann, wodurch die einwandfreie
Funktion der Bindung beeinträchtigt wird. Weiter erweisen sich die durch den Bewegungsspielsraum
bedingten Vorsprünge, Ecken und Kanten als nachteilig beim Gebrauch der Bindung,
abgesehen von der Beeinträchtigung des äußeren Erscheinungsbildes eines derartigen
Vorderbackens. Durch die unregelmäßige Außenform derartiger Vorderbacken kann man
mit diesen beispielsweise beim Skifahren oder auch beim Transport an Gegenständen
oder Personen hängenbleiben.
[0004] Das Ziel der Erfindung besteht darin, einen Vorderbacken der eingangs genannten Gattung
zu schaffen, welcher trotz des Bestehens aus einem skifesten Gehäuse und seitlich
ausschwenkbaren Sohlenhalterarmen von außen den Eindruck eines einteiligen Ganzen
erweckt und insbesondere eine weitgehend stufen-, ecken- und kantenfreie Außenfläche
im Bereich zwischen dem Bindungsgehäuse und den Sohlenhalterarmen aufweist, so daß
Schmutz, Schnee und Eis nicht über den Bewegungsspielraum in den Bewegungsmechanismus
des Vorderbackens eindringen können, ein Hängenbleiben durch eine unregelmäßige Außenfläche
im Bereich zwischen dem Gehäuse und den Sohlenhalterarmen verbindert wird und auch
die Reinigung und Sauberhaltung der Bindung wesentlich begünstigt sind, wobei außerdem
das Auslöse- und Rückstellverhalten verbessert werden soll.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des kennzeichenden Teils des Patentanspruches
1 vorgesehen.
[0006] Erfindungsgemäß wird also mittels des Füllstücks nicht nur der Zwischenraum zwischen
dem Bindungsgehäuse und den Sohlenhalterarmen so ausgefüllt, daß das Bindungsgehäuse
über das Füllstück gleichmäßig ohne größere Sprünge, Kanten und Ecken und insbesondere
im wesentlich stromlinienförmig in die Sohlenhalterarme übergeht, sondern es trägt
das Füllstück aufgrund seiner elastischen Ausbildung auch noch zum Auslöse- und Rückstellverhalten
der Bindung bei, allerdings nur entsprechend einem Bruchteil der von der Auslösefeder
erzeugten Rückstellkraft, so daß das Auslöseverhalten des Vorderbackens vorwiegend
von der Auslösefeder bestimmt wird. Dadurch, daß das Füllstück radial außerhalb der
zugeordneten Schwenkachse und damit auf der von der Auslösefeder abgewandten Seite
der Schwenkachse wirksam wird, wird die Schwenkachse von den elastischen Kräften in
bestimmtem Maße entlastet, und die Rückstellung der Sohlenhalterarme in die Normallage
wird durch die vom Füllstück gelieferte elastische Rückstellkraft begünstigt. Weiter
übt das Füllstück bei in ihre Normallage zurückschnellenden Sohlenhalterarmen einen
Dämpfungseffekt aus, welcher den Verschleiß der miteinander zusammenarbeitenden Teile
des Vorderbackens reduziert.
[0007] Der Beitrag des Füllstückes zum Auslöseverhalten des Vorderbackens bewegt sich bevorzugt
im Rahmen der Merkmale des Anspruches 2.
[0008] Die Merkmale des Anspruches 3 sorgen dafür, daß das Bindungsgehäuse über das Füllstück
stetig in die Sohlenhalterarme übergeht.
[0009] Um einen zu starken Anstieg der Rückstellkraft bei Zusammendrücken des Füllstücks
zu vermeiden, sollte gemäß Anspruch 4 vorgegangen werden. Weiter ist hierbei vorteilhaft,
daß ein besonders gleichmäßiger Beitrag des Füllstückes zur Rückstellkraft erzielt
wird.
[0010] Weiter ist das Füllstück vorteilhafterweise gemäß Anspruch 5 befestigt. Eine lösbare
Befestigung ist dabei bevorzugt, um zum einen beschädigte Füllstücke jederzeit auswechseln
zu können als auch mittels unterschiedlich harter Füllstücke unterschiedliche Auslösekräfte
verwirklichen zu können.
[0011] Die letzte Alternative dieses Anspruches gewährleistet, daß nur das Füllstück und
nicht auch der Befestigungsvorsprung an der elastischen Rückstellung des Sohlenhalterarms
teilnimmt.
[0012] Eine besonders wirtschaftliche und einfache Ausgestaltung des Vorderbackens ist durch
Anspruch 6 gekennzeichnet. Hier entfallen die herstellungstechnisch aufwendigen Maßnahmen
für eine in ihrer Vorspannung verstellbare Auslösefeder. Durch geeignet farbig ausgelegte
unterschiedlich harte Füllstücke kann dann die Anpassung an die für den einzelnen
Skifahrer optimale Auslösekraft herbeigeführt werden.
[0013] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung ist durch Anspruch 11 gekennzeichnet.
[0014] Die Federeigenschaften des Füllstückes können wirkungsvoll durch die Maßnahmen der
Ansprüche 7 bis 9 beeinflußt werden. Die Rippen können dabei über die Außenflächen
des Gehäuses und der Sohlenhalterarme nach außen vorstehen oder mit diesen bündig
sein.
[0015] Aufgrund der Ausführungsform nach Anspruch 10 wird erreicht, daß stets eine satte
und spaltfreie Anlage des Füllstückes an den benachbarten Abstützflächen gewährleistet
ist. Weiter wird aufgrund dieser Ausbildung eine besonders gute Dämpfungswirkung des
Füllstückes beim Zurückschnellen der Sohlenhalterarme aus der Schuhfreigabestellung
in die Normalstellung nach einem Auslösevorgang gewährleistet.
[0016] Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben;
in dieser zeigt:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Draufsicht eines als Kippbacken ausgebildeten Vorderbackens
gemäß der Erfindung, wobei das erfindungsgemäße Füllstück jedoch nur rechts von der
vertikalen Mittellängsebene 26 des Vorderbackens angedeutet ist,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Draufsicht einer weiteren Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Vorderbackens, welcher bis auf die Anordnung des erfindungsgemäßen
Füllstückes 12 der Ausbildung nach der DE-OS 37 20 440.8, entspricht,
Fig. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Gegenstandes der Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Gegenstandes der Fig. 2, und
Fig. 5 den Ausschnitt 42 von Fig. 2 bei seitlich ausgeschwenktem Sohlenhalterarm
18.
[0017] Nach Fig. 1 sind am hinteren Ende eines skifesten Bindungsgehäuses 15 seitlich der
vertikalen Mittellängsebene 26 und in einem Abstand davon im wesentlichen vertikal
verlaufende Kippflächen 27 vorgesehen, an denen von hinten dazu komplementäre Kippgegenflächen
28 von einen Skischuh seitlich und von vorn haltenden Sohlenhalterarmen 18 anliegen.
[0018] Auf der vertikalen Mittellängsebene 26 sind die beiden Sohlenhalterarme 18 miteinander
und mit einer Zugstange 29 über einen vertikalen Gelenkbolzen 30 gelenkig verbunden.
[0019] Die Zugstange 29 ist in der dargestellten Weise zweiteilig ausgebildet, wobei diese
beiden Teile über ein Innen- bzw. Außengewinde miteinander formschlüssig und in Skilängsrichtung
längsverstellbar verbunden sind.
[0020] Über einen Verstell-Schraubkopf 31 und ein damit formschlüssig verbundenes Federwiderlager
32 ist die Zugstange 29 formschlüssig mit einer Auslösefeder 24 verbunden, die als
Druckfeder ausgebildet ist und sich mit ihrem anderen Ende an einem gehäusefesten
Widerlager 33 abstützt, welches zentral eine Durchlaßöffnung für die Zugstange 29
aufweist.
[0021] An den Sohlenhalterarmen 18 sind einen Skistiefel von vorn abstützende Rollen 34
mit vertikaler Drehachse und den Skistiefel im wesentlichen seitlich abstützende
Rollen 35 mit vertikaler Drehachse angeordnet. Die Sohlenhalterarme 18 übergreifen
die Sohlenspitze auch von oben.
[0022] Zwischen den Sohlenhalterarmen 18 und dem Gehäuse 15 befin det sich ein in Fig.
1 links von der vertikalen Mittellängsebene 26 angedeuteter Bewegungsspielraum 11,
der erforderlich ist, um dem Sohlenhalterarm 18 eine Ausschwenkbewegung in Richtung
des Pfeiles F zu gestatten. Diese Bewegung führt der Sohlenhalterarm 18 aus, wenn
auf den eingestellten und nicht dargestellten Skistiefel eine seitliche übermäßige
Kraft wirkt. Der Sohlenhalterarm 18 schwenkt dabei um eine durch die Kippfläche 27
und die Kippgegenfläche 28 definierte Schwenkachse 13, wobei sich die Zugstange 29
nach hinten bewegt und die Auslösefeder 14 entsprechend zusammengedrückt wird.
[0023] Erfindungsgemäß ist gemäß der Darstellung rechts von der vertikalen Mittellängsebene
26 der Bewegungsspielraum 11 zwischen den Sohlenhalterarmen 18 und dem Bindungsgehäuse
15 durch ein elastisches Füllstück 12 ausgefüllt, welches an seinen zur Außenatmosphäre
hin gelegenen Oberflächen im wesentlichen bündig mit den Außenflächen 16 bzw. 17
des Gehäuses 15 und des Sohlenhalterarmes 18 ist.
[0024] Nach innen zu dem die Kippfläche 27 tragenden Vorsprung weist das Füllstück 12 einen
deutlichen Abstand 36 auf.
[0025] In Skilängsrichtung liegt das Füllstück 12 an einer Abstützfläche 23 des Sohlenhalterarms
18 und an einer Abstützfläche 24 des Gehäuses 15 an, welche sich im wesentlichen in
seitlicher Richtung und nach oben erstrecken.
[0026] Ausgehend von der Abstützfläche 24 ist im Gehäuse 15 jeweils seitlich neben der Auslösefeder
14 ein sich nach vorn verjüngender Sack-Hohlraum 19 vorgesehen, in welchen ein vom
Füllstück 12 nach vorn wegstehender Befestigungsvorsprung 20 eingreift. Ein beispielsweise
von oben nach unten durch entsprechende Bohrungen gesteckter Querstift 21 verbindet
das Gehäuse 15 formschlüssig mit dem Befestigungsvorsprung 20.
[0027] Der Befestigungsvorsprung 20 geht über eine Ringstufe 20, die an der Abstützfläche
24 anliegt, in das einen größeren Querschnitt aufweisende Füllstück 12 über.
[0028] Das Füllstück 12, der Befestigungsvorsprung 20 und der Sack-Hohlraum 19 sind nur
zur rechten Seite der vertikalen Mittellängsebene 26 dargestellt. Links von der Mittellängsebene
26 ist spiegelbildlich eine entsprechende Anordnung zur Ausfüllung des Bewegungsspielraums
11 zu denken.
[0029] Die Wirkungsweise des beschriebenen Vorderbackens ist wie folgt:
Wenn in Richtung des Pfeiles P eine seitliche Auslösekraft auf den rechten Sohlenhalterarm
18 einwirkt, welche einen vorbestimmten Auslösewert überschreitet,schwenkt der Sohlenhalterarm
18 unter elastischer Zusammendrückung der Auslösefeder 14 und des Füllstückes 12
seitlich aus, bis der Schuh freigegeben wird. Danach schnappt der Sohlenhalterarm
18 unter Einwirkung der Auslösefeder 14 und des Füllstückes 12 wieder in seine in
Fig. 1 dargestellte Normallage zurück.
[0030] Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2 bis 5 bezeichnen gleiche Bezugszahlen entsprechende
Teile wie in Fig. 1.
[0031] In den Fig. 2 bis 4 ist gezeigt, daß das Bindungsgehäuse 15 eine Bodenplatte 37 mit
einer hinter die Sohlenhalterarme 18 vorspringenden Trittplatte 38 aufweist, welche
mittels Schrauben 39 am Ski 40 befestigt sind.
[0032] Nach Fig. 3 ist die Zugstange 29 mit nach vorn relativ zur Oberfläche des Skis 40
abfallender Achse angeordnet und greift an einer nach oben konisch zulaufenden Umfangsfläche
41 am Gelenkbolzen 30 an, wie das in der DE-OS 37 20 440.8 im einzelnen beschrieben
ist.
[0033] Das Füllstück 12 und der Befestigungsvorsprung 20 sind gemäß den Fig. 2 und 4 in
ähnlicher Weise wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 angeordnet. Fig. 4 macht
deutlich, daß in der Seitenansicht das Füllstück 12 von oben schräg nach unten und
hinten abfällt, um ein besonders günstiges Federungsverhalten zu gewährleisten.
[0034] In Fig. 5 ist nur die rechte Hälfte des in Fig. 2 gezeigten Vorderbackens dargestellt,
und zwar nur in dem Ausschnitt 42, der in Fig. 2 durch eine strichpunktierte Linie
umrandet ist. Fig. 5 zeigt den rechten Sohlenhalterarm in einer seitlich ausgeschwenkten
Stellung, in welcher das Füllstück 12 elastisch zusammengedrückt ist.
[0035] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 bis 5 besitzt das Füllstück 12 auf seinen
seitlichen Flächen und der oberen Fläche etwas vorstehende und parallel zueinander
verlaufende Rippen 25, welche nach Fig. 2 mit den Außenflächen 16, 17 des Gehäuses
15 bzw. der Sohlenhalterarme 18 bündig sind, so daß zwischen den Rippen 25 bezüglich
der Außenflächen 16, 17 nach innen vorspringende Nuten vorliegen. Hierdurch wird das
Federverhalten des Füllstückes 12 günstig beeinflußt.
1. Vorderbacken einer Sicherheitsskibindung mit einem skifesten Gehäuse, einer Auslösefeder
und relativ zum Gehäuse gegen Federkraft seitlich ausschwenkbaren Sohlenhalterarmen,
welche die Spitze des Skistiefels in seitlicher Richtung am Ski festlegen, jedoch
bei oberhalb eines vorbestimmten Auslösewertes liegenden seitlichen Kräften an der
Spitze des Skistiefels gegen die Federkraft seitlich ausschwenken und den Skistiefel
freigeben, wobei seitlich zwischen dem Gehäuse und den ausschwenkbaren Sohlenhalterarmen
ein Bewegungsspielraum vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Normalzustand der Bewegungsspielraum (11) zumindest in den an die Außenatmosphäre
angrenzenden Bereichen vorzugsweise radial außerhalb der zugeordneten Schwenkachse
(13) durch ein elastisches Füllstück (12) ausgefüllt ist, dessen Elastizität so begrenzt
ist, daß die bei in Stiefelfreigabestellung durch Zusammendrückung des Füllstückes
(12) erzeugte elastische Rückstellkraft am Sohlenhalterarm (18) nur einen Bruchteil
der von der Auslösefeder (14) erzeugten Rückstellkraft ausmacht, wobei bevorzugt der
Bruchteil in jedem Fall kleiner als 25 %, vorzugsweise kleiner als 20 % und insbesondere
kleiner als 15 % ist.
2. Vorderbacken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bruchteil bezogen auf die niedrigste von der Auslösefeder (14) erzeugte
Rückstellkraft 15 bis 20 % beträgt.
3. Vorderbacken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllstück (12) im Normalzustand des Vorderbackens zumindest außen seitlich
und/oder oben bündig mit der Außenfläche (16) des Gehäuses (15) und/oder der Außenfläche
(17) des Sohlenhalterarmes (18) ist.
4. Vorderbacken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungsspielraum (11) in Skilängsrichtung eine solche Ausdehnung hat,
daß das Füllstück (12) in der Stiefelfreigabestellung relativ zur Normalstellung
um höchsten 50 %, insbesondere 30 bis 40 % und bevorzugt 35 % seines ursprünglichen
Volumens zusammengedrückt ist und/oder daß der Bewegungsspielraum (11) und das darin
eingepaßte Füllstück (12) in Skilängsrichtung im wesentlichen eine gleichmäßige Dicke
aufweisen.
5. Vorderbacken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllstück (12) am Gehäuse (15) befestigt ist, wobei insbesondere das Gehäuse
(15) gegenüber dem Füllstück (12) einen sich im wesentlichen in Skilängsrichtung erstreckenden
Sack-Hohlraum (19) aufweist, in den ein am Füllstück (12) vorzugsweise einstückig
angeordneter Befestigungsvorsprung (20) eingreift, wo er am Gehäuse (15) z.B. durch
einen Querstift (21) oder eine Verrastung bevorzugt lösbar befestigt ist, und daß
vorzugsweise außerdem der Befestigungsvorsprung (20) einen deutlich kleineren Querschnitt
als das Füllstück (12) aufweist und über eine zumindest außen und vorzugsweise auch
oben und unten vorgesehene Stufe (22) in das Füllstück (12) übergeht.
6. Vorderbacken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösefeder (14) in ihrer Auslösekraft nicht verstellbar ist und stattdessen
ein Satz gleichgeformter Füllstücke (12) mit unterschiedlicher Elastizität vorgesehen
ist, welche zweckmäßig durch unterschiedliche Farbgebung gekennzeichnet sind und/oder
daß die gegenüberliegenden Abstützflächen (23, 24) für das Füllstück (12) am Sohlenhalterarm
(18) bzw. am Gehäuse (15) im Normalzustand des Vorderbackens parallel zueinander
und etwa senkrecht zur Bewegungsrichtung der Abstützfläche (23) am Sohlenhalterarm
(18) bei beginnendem Ausschwenken verlaufen.
7. Vorderbacken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich und/oder oben am Füllstück (12) vorzugsweise im wesentlichen parallel
zu den Abstützflächen (23, 24) verlaufende Rippen (25) vorgesehen sind, wobei bevorzugt
die Rippen (25) gleich breit sind.
8. Vorderbacken nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen (25) gleichen Abstand aufweisen.
9. Vorderbacken nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite und der Abstand der Rippen (25) gleich sind.
10. Vorderbacken nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllstück (12) im Normalzustand des Vorderbackens mit einer gering fügigen
Vorspannung zwischen die Abstützflächen (23, 24) des Sohlenhalterarms (18) und des
Gehäuses (15) eingesetzt ist.