[0001] Bohrlochpumpe für kleine Bohrlochdurchmesser
[0002] Die Erfindung betrifft eine Bohrlochpumpe für kleine Bohrlochdurchmesser nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0003] Zur Überwachung des Grundwassers auf Schadstoffe, z.B. in der Nähe von Mülldeponien,
werden Bohrungen mit einer Tiefe zwischen 40 und 100 Meter abgeteuft. Durch in die
Bohrlöcher abgesenkte Pumpen läßt sich das Wasser aus verschiedenen Tiefen hochpumpen
und auf den Schadstoffgehalt untersuchen.
[0004] Bisher war es üblich, für derartige Bohrlöcher Kreiselpumpen zu verwenden, wobei
jedoch die Kreiselpumpen aufgrund ihrer konstruktiven Ausgestaltung einen Bohr lochdurchmesser
von etwa 100 mm benötigten. Die Kosten für das Abteufen der Bohrung dieses Durchmessers
belaufen sich auf ca. DM 30.000,--. Eine wesentliche Verringerung könnte erzielt
werden, wenn Bohrlöcher kleineren Durchmessers für die vorgesehene Aufgabe ausreichen
würden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bohrlochpumpe für kleine Bohrlochdurchmesser
zu schaffen, welche auch bei Bohrlochdurchmessern unter 100 mm noch eine Förderung
aus Tiefen zwischen 40 und 100 Meter ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einer Bohrlochpumpe nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 durch
die im kennzeichnenden Teil angegebenen Merkmale gelöst.
[0007] Die Bohrlochpumpe nach der Erfindung nutzt den Umstand aus, daß eine ausreichende
Fördermenge und ein ausreichender Förderdruck statt durch einen großen Durchmesser
der Pumpe auch durch einen entsprechend langen Hub erzielbar sind. Dabei kann die
für die Überwindung des hydrostatischen Drucks zwischen der Montagestelle der Bohrlochpumpe
und der Erdoberfläche durch einen entsprechenden Vordruck des Druckmittels erreicht
werden. Im Gegensatz zu Kreisenpumpen, bei denen der Druck durch strömungstechnische
Kriterien begrenzt ist, sind dem hier verfügbaren Druck lediglich Grenzen durch die
Standfestigkeit der Dichtung gegeben.
[0008] Die erfindungsgemäße Bohrlochpumpe zeichnet sich auch durch eine besondere Einfachheit
im Aufbau damit eine einfache Herstellbarkeit und Wartungsfreundlichkeit aus. Dabei
ist besonders hervorzuheben, daß die Hubkolbenpumpe ähnlich dem Hubkolbenantrieb
ausgebildet ist, so daß die Möglichkeit besteht, ähnliche oder gleiche Teile für beide
Aggregate zu verwenden.
[0009] Weiterbildungen und vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus
den Ansprüchen, der weiteren Beschreibung und der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel
einer Bohrlochpumpe nach der Erfindung darstellt. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Bohrlochpumpe im Längsschnitt als Prinzipdarstellung, wobei die Kolben
in einer unteren Endstellung sind,
Fig. 2 eine Darstellung entsprechend Fig. 1, wobei jedoch die Kolben in einer aufwärts
Bewegungsphase gezeigt sind,
Fig. 3 eine Darstellung entsprechend Fig. 1, wobei die Kolben in einer oberen Endstellung
sind,
Fig. 4 eine Darstellung entsprechend Fig. 1, wobei die Kolben in einer abwärtsgerichteten
Phase sind,
Fig. 5 einen Querschnitt durch das Bohrloch oberhalb der Bohrlochpumpe, und
Fig. 6 und 7 weitere Detaildarstellungen im Querschnitt.
[0010] In Fig 1 ist in einem Futterrohr 64, mit dem ein Bohrloch ausgekleidet ist, eine
Bohrlochpumpe abgesenkt. Das Futterrohr ist porös, so daß in den Innenraum Wasser
aus der angrenzenden Sand- oder Gesteins formation eindringen kann.
[0011] Die dargestellte Bohrlochpumpe nach der Erfindung besteht aus einer Hubkolbenpumpe
10, einem Druckmittel betätigten Hubkolbenantrieb 12 und einer elektronischen bzw.
elektrischen Steuereinrichtung 14. Nach Obertage führen vier Leitungen und zwar Druckmittelleitungen
56 und 58, von denen eine der Zufuhr und die andere der Abfuhr von Druckmittel dient,
eine elektrische Versorgungs- und Steuerleitung 60 sowie eine Förderleitung 62.
[0012] Die Hubkolbenpumpe 10 ihrerseits umfaßt eine Pumpenkammer 16 mit einem darin in
Bohrlochachsrichtung beweglichen Pumpenkolben 18. In der Pumpenkammer 16 befinden
sich Einlaßöffnungen 20, aus denen Wasser aus dem Ringraum zwischen der Borlochpumpe
und dem Futterrohr eindrigen kann und eine Auslaßöffnung 22 in der Abschlußstirnfläche
54, aus der das Wasser in die nach Obertage führende Förderleitung 62 gedrückt wird.
Ferner sind in dem Pumpenkolben 18 Öffnungen 66 angeordnet, die über Rückschlagventile
24 schließbar sind. Ein weiteres Rückschlagventil 26 befindet sich an der Auslaßöffnung
22.
[0013] Der Hubkolbenantrieb 12 umfaßt einen Antriebszylinder 28 mit einem darin in Borlochachsrichtung
beweglichen Antriebskolben 30. Oberhalb der oberen und unterhalb der unteren Endstellungen
des Antriebskolbens 30 befindet sich eine Einlaßöffnung 32 bzw. eine Auslaßöffnung
34. Die Öffnungen können wechselweise als Einlaß- und Auslaßöffnungen dienen, wobei
jedoch immer nur eine Einlaßöffnung ist, wenn die andere Auslaßöffnung ist.
[0014] Der Antriebskolben 30 ist doppelseitig druckbeaufschlagbar, wobei ein erster Arbeitsraum
46 im Antreibszylinder 28 zwischen dessen unterer Abschlußstirnfläche 48 und der
unteren Seite des Antriebskolbens 30 und ein zweiter Arbeitsraum 50 zwischen einer
Dichtung 52 und der anderen Seite des Antriebskolbens 30 gebildet ist. Die Umsteuerung
des Antriebskolbens 30 erfolgt durch steuerbare Ventile 36 und 38, die z.B. als Dreiwegeventile
ausgebildet sein können.
[0015] Die Ventile 36 und 38 werden dann so gesteuert, daß z.B. bei einem ersten Arbeitstakt
der erste Arbeitsraum 46 mit einer ankommenden Druckmittelleitung 56 und der zweite
Arbeitsraum 50 mit einer abgehenden Druckmittelleitung 58 verbunden ist und daß in
einer zweiten Arbeitsphase der zweite Arbeitsraum 50 mit der ankommenden Druckmittelleitung
56 und der erste Arbeitsraum 46 mit der abgehenden Druckmittelleitung 58 verbunden
ist. Die Umsteuerung der steuerbaren Ventile 36 und 38 erfolgt durch die Steuereinrichtung
14, wobei die Steuersignale mit Hilfe von Sensoren 42 und 44 gewonnen werden, die
bei Erreichen der Endstellungen des Antriebskolbens 30 entsprechende Signale an die
Steuereinrichtung 14 abgeben, die daraufhin die Umschaltung der steuerbaren Ventile
veranlaßt.
[0016] Wird also z.B. der Antriebskolben durch Überdruck im ersten Arbeitsraum 46 nach oben
gedrückt und erreicht den Sensor 44, so werden die steuerbaren Ventile 36 und 38
umgeschaltet, so daß nun der zweite Arbeitsraum 50 den Überdruck erhält und der erste
Arbeitsraum 46 sein Druckmittel in die abgehende Druckmittelleitung ableitet. Bei
Erreichen des unteren Sensors 42 kehrt sich der Vorgang wieder um.
[0017] Der Pumpenkolben 18 und der Antriebskolben 30 sind über eine Kolbenstange 40 verbunden,
so daß die beiden Kolben 18 und 30 synchrone Bewegungen vollführen. Die Abdichtung
zwischen der Hubkolbenpumpe 10 und dem Hubkolbenantrieb 12 wird durch eine die Kolbenstange
40 umschließende Dichtung 52 erreicht.
[0018] Fig. 2 zeigt eine Arbeitsphase, in der sich die Kolben 18 und 30 in einer mittleren
Stellung befinden und im Begriff sind, eine aufwärts gerichtete Bewegung durchzuführen.
Durch Pfeile sind entsprechende Strömungsrichtungen des Druckmittels sowie des Fordermediums
dargestellt. Außerdem sind durch Pfeile in den Kolben auch die Bewegungsrichtungen
letzterer veranschlaulicht.
[0019] In den ersten Arbeitsraum 46 wird Druckmittel eingelassen, während aus dem zweiten
Arbeitsraum 50 Druckmittel entweicht. Der Differenzdruck zwischen den beiden Arbeitsräumen
46 und 50 führt also zu einer aufwärtsgerichteten Bewegung des Antriebskolbens 30
und damit über die Kolbenstange 40 auch zu einer aufwärtsgerichteten Bewegung des
Pumpenkolbens 18.
[0020] Dementsprechend gelangt über die Einlaßöffnung 20 Wasser in die Pumpenkammer 16 unterhalb
des Pumpenkolbens 18. Dasjenige Wasser oder Fördermedium, das bereits vorher in den
oberhalb des Pumpenkolbens 18 gelegenen Teil der Pumpenkammer 16 gelangt ist, wird
nun über die Auslaßöffnung 22 in die Förderleitung 62 gedrückt. Auch dies ist durch
einen entsprechenden Pfeil in der Auslaßöffnung 22 angedeutet.
[0021] Bei den Rückschlagventilen ist dementsprechend das in der Auslaßöffnung 22 angeordnete
Rückschlagventil 26 geöffnet und das im Pumpenkolben 18 vorhandene Rückschlagventil
24 geschlossen.
[0022] Die entsprechend den Pfeilen angedeutete Strömungsrichtung gilt solange, bis die
Kolben 18 und 30 die in Fig. 3 eingezeichnete Stellung erreicht haben. In dieser oberen
Endstellung erfolgt eine Umsteuerung der steuerbaren Ventile 36 und 38 und die Kolben
kehren ihre Bewegungsrichtung um. In dieser Phase sind kurzzeitig die Rückschlagventile
24 und 26 gleichzeitig geschlossen.
[0023] Eine Mittelstellung der Kolben mit abwärtsgerichteter Bewegungstendenz ist in Fig.
4 veranschaulicht. Wieder zeigen die Pfeile in den Kolben die Bewegungsrichtung. Auch
die Strömungsrichtung des Druckmittels ist entsprechend umgekehrt gegenüber derjenigen
in Fig. 2, d.h., Druckmittel strömt in den zweiten Arbeitsraum 50 ein und aus dem
ersten Arbeitsraum 46 aus. Die Druckdifferenz bewirkt die Verschiebung des Antreibskolbens
30 und damit des Pumpenkolbens 18.
[0024] Bei der Hubkolbenpumpe 10 ist in dieser Phase das Rückschlagventil 26 in Folge der
in der Förderleitung 62 stehenden Wassersäule geschlossen. Dagegen ist das Rückschlagventil
24 im Pumpenkolben 18 geöffnet und das Wasser kann vom unteren Teil der Pumpenkammer
16 durch die Öffnungen 66 im Pumpenkolben 18 in den oberen Teil der Pumpenkammer
16 überströmen. Um zu verhindern, daß in dieser Phase Wasser wieder aus den Einlaßöffnungen
20 in den Ringraum zurückgedrückt werden kann, könnten auch noch zusätzliche Rückschlagventile
vor oder hinter den Einlaßöffnungen 20 angeordnet werden. In der Regel kann man jedoch
auf diese zusätzlichen Rückschlagventile verzichten.
[0025] Sobald die Kolben in die untere Endstellung gelangen, die der Darstellung in Fig.
1 entspricht, wird wiederum die Strömungsrichtung des Druckmittels umgekehrt und
eine neue Arbeitsphase eingeleitet, wie sie in Fig. 2 beschrieben ist. Das in den
oberen Teil der Pumpenkammer 16 übergetretene Wasser wird nun durch die Auslaßöffnung
22 in die Förderleitung 62 gedrückt.
[0026] Abschließend zeigt Fig. 5 in maßstäblicher Größe einen Querschnitt durch ein Bohrloch,
wobei hier die Anordnung der nach Obertage führenden Leitung angedeutet ist und
zugleich auch ein realistischer Eindruck von den mit der Erfindung erzielten geringen
Abmessungen der erforderlichen Bohrlöcher gewonnen wird. Gegenüber den eingangs genannten
Kosten einer Bohrung mit einem Durchmesser von 100 mm gelingt es, mit der Erfindung
den erforderlichen Bohrlochdurchmesser auf 50 mm zu verringern, wobei die Kosten
für die Bohnung etwa von 1/10 des eingangs genannten Wertes beschränkt werden können.
[0027] In der teilweisen Querschnittsansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels gemäß Fig.
6 sind neben der Dichtung 52 noch zwei weitere Dichtungen 70 und 72 vorgesehen,
um der Gefahr zu begegnen, daß bei nur einer Dichtung 52 ölhaltige Luft aus dem Arbeitsraum
50 in die Pumpenkammer 16 gelangen kann, wodurch die Messungen verfälscht werden
würden.
[0028] Deshalb sind gemäß Fig. 6 die insgesamt drei Dichtun gen 52, 70 und 72 im hier zweiteilig
ausgebildeten Verbindungs- und Abdichtungselement 74 vorgesehen. Ferner besitzt die
Ausführungsform gemäß Fig. 6 eine Luftschleuse 68 zwischen der unteren Dichtung 52
und der darüber angeordneten Dichtung 70.
[0029] Falls trotz der Dichtung 52 Luft nach oben dringen sollte, gelangt sie zunächst in
einen Zwischenraum 76, in welchen die Luftschleuse 68 als Öffnung einmündet. Durch
die Luftschleuse 68 kann die Luft dann gesondert mit einer hier nicht dargestellten
Leitung nach oben geführt werden.
[0030] Die beiden Dichtungen 52 und 70 sind als Stangendichtungen ausgebildet und beidseitig
druckstabil (von oben und von unten) als Preßluftdichtungen. Die obere Dichtung 72
ist für Wasser vorgesehen, also als Hydraulikdichtung ausgebildet. Es genügt, wenn
diese Dichtung 72 nur von oben her druckstabil ist.
[0031] Für Wartungs- und Reparaturzwecke ist es vorteilhaft, den unteren Teil des Futterrohres
64 (vgl. Fig. 1 und 7), in welchem sich die Steuereinheit 14 befindet, lösbar mit
dem oberen Teil des Futterrohres 64 auszubilden, beispielsweise durch Steck- oder
Schraubverbindungen.
[0032] In einer weiteren Ausführungsform, die als schematische Querschnittsansicht in Fig.
7 dargestellt ist, wird unterhalb einer Abschottung 78 eine Bodenkammer 80 vorgesehen,
innerhalb welcher sich die Steuereinheit 14 befindet, und die als Kondensatkammer
wirkt. In dem unteren Boden 84 ist deshalb ein Kondensatablaß 82 vorgesehen.
[0033] Die in die Bodenkammer 80 gelangende Druckluft ist in hohem Maße mit Feuchtigkeit
angefüllt, und es soll verhindert werden, daß das Kondensat in die Steuereinheit 14
gelangen kann. Durch die im laufenden Betrieb stattfindende Entspannung der Druckluft
innerhalb der Bodenkammer 80 sammelt sich am Boden 84 Flüssigkeit an, die nach dem
Gebrauch der Pumpe durch Öffnen des Kondensatablasses 82 entnommen werden kann.
[0034] Als weitere Ergänzung zeigt das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7 noch einen oberen
Deckel 86, welcher in waagerechter Richtung teilbar ausgebildet sein kann. Wenn zugleich
auch die durch den Deckel 86 führenden Leitungen nach Art einer Steckverbindung ausgebildet
sind, läßt sich der obere Teil des Deckels leicht entfernen.
1. Bohrlochpumpe für kleine Bohrlochdurchmesser, gekennzeichnet durch eine untertägige Einheit aus einer Hubkolbenpumpe (10), einem druckmittelbetätigten
Hubkolbenantrieb (12) und einer elektrischen Steuereinrichtung (14), wobei die Hubkolbenpumpe
(10) aus einer Pumpenkammer (16) mit einem darin in Bohrlochachsrichtung beweglichen
Pumpenkolben (18), wenigstens einer Einlaß(20) und Außlaßöffnung (22) sowie Ventilen
(24, 26) besteht, wobei der Hubkolbenantrieb (12) aus einem Antriebszylinder (28)
mit einem darin in Borlochachsrichtung beweglichen Antriebskolben (30), wenigstens
einer Einlaß- (32) und Auslaßöffnung (34) sowie aus von der Steuereinrichtung (14)
steuerbaren Ventilen (36, 38) besteht und wobei der Pumpenkolben (18) mit dem Antriebskolben
(30) über eine Kolbenstange (40) verbunden ist.
2. Bohrlochpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Hubkolbenantrieb (12) im Betrieb ein ständiger Druckmittelstrom von Obertage
zugeführt ist und daß die Steuereinrichtung (14) Sensoren (44, 46) für die Endstellungen
des Antriebskolbens (30) umfaßt, in denen durch Betätigen der steuerbaren Ventile
(36, 38) der Druckmittelstrom auf den Antriebskolben (30) umgesteuert wird.
3. Bohrlochpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoren (44, 46) durch magnetische, kapazitive oder optoelektronische
Näherungsschalter gebildet sind.
4. Bohrlochpumpe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebskolben (30) doppelseitig druckbeaufschlagbar ist, wobei ein erster
Arbeitsraum (46) im Antriebszylinder (28) zwischen dessen Abschlußstirnfläche (48)
und einer Seite des Antreibskolbens (30) und ein zweiter Arbeitsraum (50) zwischen
einer die Kolbenstange (40) umschließenden Dichtung (52) und der anderen Seite des
Antreibskolbens (30) gebildet ist.
5. Bohrlochpumpe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßöffnungen (20) der Hubkolbenpumpe (10) in der Pumpenkammer (16) nahe
der die Kolbenstange umschließenden Dichtung (52) und die Auslaßöffnung (22) in der
Abschlußstirnfläche (54) angeordnet ist und daß die Ventile (24, 26) als Rückschlagventile
ausgebildet sind, wobei wenigstens ein erstes (24) im Pumpenkolben (18) und wenigstens
ein zweites (26) in der Auslaßöffnung (22) angeordnet ist.
6. Bohrlochpumpe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der untertägigen Einheit die Hubkolbenpumpe (10) oben, der Hubkolbenantrieb
(12) in der Mitte und die Steuereinrichtung (14) unten angeordnet sind.
7. Bohrlochpumpe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Druckmittel Preßluft dient.