[0001] Die Erfindung betrifft einen Verschluß für Behälter oder dergleichen mit einer mittels
eines Verschlußorgans verschließbaren Ausgußöffnung, wobei das Verschlußorgan mit
einem Verlagerungsteil zur Bewegung von einer Schließstellung in eine Offenstellung
verbunden ist.
[0002] Ein Verschluß dieser Art ist durch die DE-OS 27 49 946 bekannt. Das Verschlußorgan
ist dort als Klapphebel realisiert. Letzterer lagert dezentral zwischen zwei die
Decke einer Schraubkappe überragenden Wänden. Das in Form eines Stopfens ausgebildete
Verschlußorgan erstreckt sich im Mittelbereich des Klapphebels und fährt auf einer
Kreisbogenbahn abwärts gerichtet in die nach oben gerichtete Ausgußöffnung ein.
Klappachse und Ausgußöffnung erstrecken sich im wesentlichen auf einer gemeinsamen
Horizontalebene. Das führt in Offenstellung des Verschlusses in nachteiliger Weise
zu einem relativ sperrigen Überstand und im übrigen bei schüttgerechter Neigungslage
zu einem Versperren der Sicht auf die Ausgußöffnung. So ist die gezielte Ausrichtung
des Ausgußstrahles erschwert. Insoweit stößt eine solche Ausgestaltung in der Regel
auf verminderte Akzeptanz. Die sperrige Öffnungsstellung des Klapphebels birgt auch
die Gefahr in sich, daß durch beim Hantieren nicht sicher auszuschließende Berührung
mit einem anderen Gegenstand der lediglich zwischen die Wände eingeklipste Klapphebel
aus seiner Lagerung springt. Zwar geht er durch die Anbindung über einen Steg nicht
verloren; der technisch weniger Begabte erkennt aber kaum die Möglichkeit einer Wiederverrastung.
Ansonsten hat der Steg die Aufgabe einer wechselseitig wirkenden Überschnappfeder,
die einerseits die Schwenkbewegung des Klapphebels in die Schließstellung unterstützt
und, unter Beschreitung einer bestimmten Mittellage, den Klapphebel in eine anschlagbegrenzte
Öffnungsstellung verschwenkt.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen Verschluß in herstellungstechnisch
einfacher, gebrauchszuverlässiger Weise so auszubilden, daß eine sperrige, unter
Umständen das optisch-visuelle Verfolgen der Ausgießfunktion beeinträchtigende Überstandslage
des Verschlußorgans vermieden ist.
[0004] Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung.
[0005] Die Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verschlusses.
[0006] Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßer Verschluß von insbesondere
erhöhtem Gebrauchswert erzielt:
Die das Freigeben der Ausgußöffnung bringende Verlagerung des Verschlußorgans findet
so abseits der Ausgußöffnung statt, daß weder der erwähnte sperrige, oft sichtverstellende
Überstand des Verschlußorgans auftritt, noch die Gefahr einer daraus erwachsenden
Beschädigung des Verschlusses. Konkret ist dabei so vorgegangen, daß das Verlagerungsteil
unterhalb der Ausgußöffnung in einer schachtartigen Ausnehmung des Verschlusses bewegbar
aufgenommen ist und einen Bewegungsraum im wesentlichen unterhalb der Ausgußöffnung
nutzt. Die entsprechende Tieferverlagerung der Funktionsteile ist insoweit auch günstig,
als der übliche Stutzen bzw. Hals des Behälters eine solche Ausweichzone von Hause
aus bietet. Es ist also keine sonst durch Überhöhung des Ver schlusses auftretende
Bauhöhenvergrößerung notwendig. Zugleich bildet die Unterbringung in einer schachtartigen
Ausnehmung einen hinreichenden mechanischen Schutz dieses Funktionsteiles. Ferner
lassen sich Führungsflächen sowie innerhalb des Bewegungsraumes auch Partien für die
Anschlagbegrenzung nutzen. Außerdem bringt die über ein Tiefziehen realisierbare
Schachtbildung eine hohe innere Stabilität des Verschluss-Grundkörpers, dies sogar
bei relatiy dünnem Wandungsmaterial. Es liegt somit nebenher auch der Vorteil der
Materialersparnis vor. Weiter erweist es sich als vorteilhaft, daß das Verschlußorgan
relativ zu dem Verlagerungsteil bewegbar ist derart, daß das Öffnen unabhängig von
der Verlagerungsbewegung möglich ist und daß das Verlagerungsteil ein Schwenkteil
ist. Das Schwenkteil bringt auf kürzestem Wege das Beiseiteziehen des Verschlußorgans.
Das Verschlußorgan übt in einer quer zum Schwenkbogenverlauf des Schwenkteiles liegenden
Richtung, also in Art einer unabhängigen Bewegung von der Verlagerungsbewegung das
Ausheben des Verschlußorgans aus der Ausgußöffnung aus. Beide Bewegungen treten in
überlagernder Bewegungsweise auf. Je nach Durchmesser der Ausgußöffnung genügt ein
relativ geringer Schwenkweg für das Schwenkteil. Der Verschluß erfährt so auch keine
über das übliche Maß hinausgehende Verbreiterung. Der Verschluß nimmt eine stabile
Öffnungs- und Schließstellung ein. Um die vor diesen Extremstellungen liegenden Verlagerungswege
unter entsprechend richtungswechselnden Verlagerungsdruck bzw. Schließdruck zu bringen,
wird weiter so vorgegangen, daß das Schwenkteil ein knieförmiges Federelement aufweist,
daß beidendig außerhalb der ortsfesten Achse des Schwenkteils gelenkig angreift.
Das Federelement läßt sich dem aus rückstellfähigem Material, insbesondere Kunststoff
hergestellten Schwenkteil gleich materialeinheitlich anformen. Weiter ist es günstig,
daß das stopfenförmige Verschlußorgan über eine Rückführungskrümmung am Schwenkteil
angeformt ist. Die Rückführungskrümmung ist zweckmäßig als haarnadelförmiger Schleifenabschnitt
realisiert, wobei in vorteilhafter Weiterbildung der das Verschlußorgan tragende
Schenkel der Rückführungskrümmung sich oberhalb des anderen, unteren Schenkels der
Rückführungskrümmung erstreckt, der jedoch ein Fenster freiläßt zum Durchtritt der
bspw. als Tülle gestalteten Ausgußöffnung. Der diesbezügliche Endabschnitt birgt
einen günstigst nutzbaren Federungsvorrat, was einen gewissen Bewegungsfreigang für
das stopfenförmige Verschlußorgan bringt. Es kommt so praktisch zu einem selbstregulierenden
bzw. -zentrierenden Einführen des Stopfens in die korrespondierende Ausgußöffnung.
In vorteilhafter Weiterbildung schließt sich in Verlängerung der Rückführungskrümmung
ein zugleich Handhabungsfunktion besitzendes Abdeckteil an. Die Funktionsteile sind
somit der Sicht entzogen, auch von oben her geschützt überfangen. Das Äußere des Verschlusses
erweist sich als ansprechend. Außerdem sind Schmutznischen vermieden. Um aus dieser
Ausgestaltung auch noch den Nutzen eines gesteuerten Bewegungsablaufes zu gewinnen,
bringt die Erfindung in Vorschlag, daß der freie Endbereich des Abdeckteils auf einem
randseitigen Nocken des Verschlusses gelagert ist und daß das Abdeckteil beim Öffnen
über diesen Nocken verschiebbar ist. Das über die Rückführungskrümmung am Schwenkteil
angebundene Abdeckteil behält so auf längstem Wege seine enganschmiegende Lage zum
Verschlußkörper bei, um endlich lediglich in eine leichte Kipplage zu treten, in der
sein freies Ende für die Handhabung der Rückverlagerung in die Schließstellung für
den Benutzer eindeutig erkennbar frei vorragt. Weiter ist es im Hinblick auf die Nockensteuerung
interessant, daß bei der Verschwenkung des Verschlusses durch Führung des Abdeckteils
über den Nocken eine Spreizung des Abdeckteils bezüglich des Schwenkteils und/oder
des unteren Schenkels der Rückführungskrümmung auftritt. Dieses über eine gewisse
Vorspannung noch hinausgehende Spreizen läßt sich unter Nutzung der Rückstellkraft
für eine Einziehbewegung in die beiden Extremstellungen verwenden, dies zusätzlich
zum Federelement oder, bei genügender Spannkraft, auch unter Verzicht auf das schwenkteilseitige
Federelement. Insoweit liegt diesbezüglich also eine Alternativlösung vor. Um die
Öffnungsstellung exakt zu definieren, wird vorgeschlagen, daß an dem Verschlußrand
eine Anschlagstufe ausgebildet ist, mit welcher eine an dem Abdeckteil angeformte
Kehlenflanke des Abdeckteils zusammenwirkt. Es lassen sich so verrastungsartige Einstellungen
erzielen, welche sich nur willensbetont aufheben lassen. Um im Hinblick auf das Abheben
des Verschlußorgans bzw. Einführen desselben in die Ausgußöffnung einen funktionsgerechten
Bewegungsablauf sicherzustellen, ist an dem unteren Schenkel der Rückführungskrümmung
ein Steuernocken ausgebildet. Letzterer führt sich an einer ortsfesten Steuerflanke
des Verschlusses. Baulich vorteilhaft erweist sich weiter die Maßnahme, daß die die
Tieflage der Schwenkteil-Achse bringende Ausnehmung durch Tiefziehen eines in den
Hals des Behälters hineinragenden Schachtes erzielt ist, der von der Decke des im
wesentlichen topfförmig gestalteten Verschluß-Grundkörpers ausgeht. Dabei ist es
zudem günstig, daß zur Unterbringung des Abdeckteils in dem Verschluß eine den kastenförmigen
Schacht zumindest einseitig überragende Aufnahmeausformung ausgebildet ist. Die dem
Schacht übergelagerte Aufnahmeausformung ist weiter so gestaltet, daß in Verschlußstellung
das Abdeckteil oberseitig im wesentlichen ebenengleich abschließend zur Decke des
Verschlusses in der Aufnahmeausformung einliegt. Zur sicheren Zuordnung bzw. Verankerung
des die Ausgußöffnung kontrollierenden Gesamt-Verschlußteiles ist so vorgegangen,
daß der Boden des Schachtes eine Stecköffnung ausbildet, in welche ein Steckteil
des Verschlusses zur Halterung einsteckbar ist. In diesem Zusammenhang vorteilhaft
ist auch die weitere Ausgestaltung, daß das Schwenkteil sich über die durch ein Filmscharnier
ausgebildete Drehachse in das Steckteil fortsetzt, welches eine Stecköffnung besitzt,
in die ein vom Boden des Schachtes ausgehender Stehzapfen verankernd eingreift. Neben
dem mantelwandseitigen Steck-Haftsitz ist so eine weitere, die Haftreibung vergrößernde
interne Steckzone geschaffen. Die Reibungshaft vergrößernde Mittel, wie in Steckrichtung
orientierte, sich in die korrespondierende Gegenwand eingrabende Rippen, lassen sich
zusätzlich nutzen. Eine weitere Sicherungsmaßnahme ist gekenn zeichnet durch eine
den oberen Rand des Steckteils überfangende Haltewarze des Schachtes. Diese greift
selbst bei ungünstigen Toleranzpaarungen. Günstig ist es weiter, daß der Stehzapfen
im wesentlichen parallelachsig zur Ausgußöffnung des Verschlusses verläuft, welche
Ausgußöffnung in die zum Behälter hin offene Ringkammer des als Hohlstopfen gestalteten
Verschlußstopfens einmündet. Weiter besteht ein Vorschlag darin, daß im Schacht eine
schrägverlaufende Stützflanke angeordnet ist mit einer mittigen Eintauchöffnung für
das knieförmig vorragende Federelement des sich an der Stützflanke in Öffnungsstellung
abstützenden Schwenkteils. Darüber hinaus bringt die Erfindung das Merkmal, daß der
eine Anordnungspunkt des Federelements am Steckteil und der andere Anordnungspunkt
etwa im oberen Drittel des Schwenkteils liegt. Auch hier sind die Anordnungspunkte
als Filmscharniere realisiert, deren Achsen raumparallel zur Drehachse des Schwenkteils
liegen. Durch die Knieform des Federelements ist die Steckteil-Achse praktisch berührungsfrei
umgriffen, so daß über den über die Knieform erreichten Dehnungsvorrat hinaus eine
weitere Funktion erzielt ist. Endlich erweist es sich noch als vorteilhaft, daß das
Federelement anteilig in einer Fensterhöhlung des Schwenkteils und anteilig in einer
solchen des Stehteils ausgebildet ist.
[0007] Weitere Vorteile und Einzelheiten des Gegenstandes der Erfindung sind nachstehend
anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 den erfindungsgemäßen Verschluß im Vertikalschnitt und vergrößerter Wiedergabe,
und zwar in Schließstellung,
Fig. 2 denselben in einer Öffnungs-Zwischenstellung,
Fig. 3 den Verschluß in einer fortgeschrittenen Öffnungs-Zwischenstellung,
Fig. 4 den Verschluß in der anschlagbegrenzten Öffnungsstellung,
Fig. 5 die Draufsicht auf den Verschluß bei noch nicht zugeordnetem Verschlußorgan,
Fig. 6 die Unteransicht des Verschlusses,
Fig. 7 den Schnitt gemäß Linie VII-VII in Fig. 1,
Fig. 8 den Schnitt gemäß Linie VIII-VIII in Fig. 1,
Fig. 9 eine Detailansicht aus Richtung Pfeil A in Fig. 1,
Fig. 10 das Gesamt-Verschlußorgan in isolierter Einzeldarstellung im Schnitt, und
zwar in Spritzstellung,
Fig. 11 die Draufsicht hierzu,
Fig. 12 die Unteransicht,
Fig. 13 die Seitenansicht von links,
Fig. 14 die Seitenansicht von rechts,
Fig. 15 den Schnitt gemäß Linie XV-XV in Fig. 10 und
Fig. 16 eine Variante des Verschlusses in Darstellung wie Fig. 4.
[0008] Der auf den Hals 1 eines Behälters 2 aufbringbare Verschluß V besteht aus zwei Bauteilen,
nämlich einem topfförmig gestalteten Verschluß-Grundkörper 3 und einem darin gelagerten
Funktionsteil 4.
[0009] Verschluß-Grundkörper 3 und Funktionsteil 4 sind aus Kunststoff gespritzt, wobei
bezüglich des Funktionsteiles 4 in besonderer Weise auf die Eigenschaft der Rückstellfähigkeit
bzw. Flexibilität geachtet ist.
[0010] Die Decke 5 des topfförmigen Verschluß-Grundkörpers 3 bildet eine Ausgußöffnung
6 aus. Sie ist als nach oben gerichtete Tülle 7 realisiert. Die im wesentlichen zylindrische
Ausgußöffnung 6 erstreckt sich dezentral parallel zur Längsmittelachse x-x des topfförmigen
Verschluß-Grundkörpers 3.
[0011] Die Tüllenmündung 8 endet in deutlichem Abstand zum höherliegenden Abschnitt der
Decke 5. Von diesem höherliegenden Abschnitt der Decke 5 geht eine einen Teilabschnitt
des Funktionsteiles 4 aufnehmende Aufnahmeausformung 9 aus. Letztere ist als Diametralschacht
gestaltet und setzt sich zentral nach unten hin in einen kastenförmigen Schacht 10
fort. Dieser verschwindet zumindest partiell im Hals 1 des Behälters, überragt mit
seinem Boden 11 aber nicht den kreisrunden Stirnrand 12 des Verschluß-Grundkörpers
3. Der unten im Querschnitt im Grunde rechteckige Schacht 10 ist unter Belassung einer
Art Ringkammer 13 von einer Ringwand 14 umgeben. Diese fungiert als in die Halsöffnung
eintretender Verschlußstopfen in Form eines flexiblen Hohlstopfens. Das innere Ende
der Ausgußöffnung 6 mündet in die Ringkammer 13 ein.
[0012] Bestandteil des die Ausgußöffnung 6 kontrollierenden Funktionsteils 4 ist ein Verschlußorgan
15 in Form eines Hohlstopfens. Dessen Verlagerung aus der in Fig. 1 dargestellten
Schließstellung in die in Fig. 4 bzw. 16 veranschaulichte Öffnungsstellung geschieht
unter Vermittlung eines Verlagerungsteils 16.
[0013] Das als Schwenkteil realisierte Verlagerungsteil 16 ist unterhalb der Ausgußöffnung
6 in der vom Schacht 10 gebildeten Ausnehmung 17 untergebracht. Seine Verlagerung
wird durch Anschläge begrenzt. Die so als Bewegungsraum genutzte Ausnehmung 17 erlaubt
dem mehr in Bodennähe des Schachtes 10 angelenkten Verlagerungsteil 16 eine Schwenkbewegung
im wesentlichen querliegend zur im wesentlichen vertikalen Funktionsbewegung des Verschlußorgans
15. Die Längsmittelachse x-x bildet die Symmetrieachse für die beidseitig etwa winkelgleich
ausschwenkende Verlagerungsteile 16 bzw. Schwenkteil.
[0014] Die quer zur Schwenkebene liegende ortsfeste Achse des Verlagerungsteils 16 ist
mit 18 bezeichnet. Gebildet wird sie von einem Filmscharnier des Funktionsteils 4.
Achsenseitig spitzt das Verlagerungsteil 16 in das Filmscharnier aus. Verschlußorganseitig
ergibt sich eine ebensolche schneidenartige Verjüngung, die in eine in Schließstellung
horizontal orientierte, eine Bügelfeder bildende Rückführungskrümmung 20 übergeht,
welche einen unteren Schenkel a und einen oberen Schenkel b formt. Die Krümmungskehre
trägt das Bezugszeichen c. Sie überragt den dortigen, leicht konisch zulaufenden
Mantelwandabschnitt des Verschluß-Grundkörpers 3, liegt also frei zugänglich. Verbessert
ist die entsprechende Greifbarkeit noch durch eine vorgeschaltete Fingereinlegenische
21 am dortigen Randbereich des Verschluß-Grundkörpers 3.
[0015] Der überlagernde, in Schließstellung horizontal verlaufende Schenkel b trägt an seiner
Unterseite angeformt das Verschlußorgan 15, welches räumlich etwa bis in die halbe
Bügelbreite bzw. lichten Bügelraum hineinreicht.
[0016] Der untere Schenkel a beläßt ein Fenster 22 zum freien Durchtritt der kaminartig
gestalteten Tülle 7.
[0017] An der Unterseite des unteren Schenkels a der Rückführungskrümmung 20 sitzt an den
verbleibenden Fensterrahmenabschnitten je ein Steuernocken 23, der einerseits das
im wesentlichen axial orientierte Ausheben des Verschlußorgans 15 aus der Ausgußöffnung
6 bewirkt, andererseits beim Schließen das ordnungsgemäße Einführen ermöglicht. Die
paarig realisier ten, beiderseits der Tülle ausgewogen aufsetzenden Steuernokken
23 sind kongruent gestaltet.
[0018] Jeder Steuernocken 23 weist ein etwa dreieckförmiges Profil auf von dem die Katheten
die steueraktiven Flanken formen. Die beim Ausheben wirkende Flanke 23′ ist steiler
ausgerichtet. Sie nimmt einen recht spitzen Winkel zur Vertikalachse y-y der Ausgußöffnung
6 ein. Die korrespondierende, ortsfeste, formtechnisch gleich mitberücksichtigte
Gegenflanke trägt das Bezugszeichen 24′ und ist Bestandteil eines in der Tüllenmantelwand
wurzelnden Quersteges 24. Der in Richtung des Schachtes 10 weisende Rücken dieses
Quersteges 24 ist konvex querverrundet, so daß sich beim Auflaufen der längeren,
nicht so steilen Flanke 23˝ keine hobelnde, d.h. abtragende Wirkung ergibt.
[0019] Die querverrundete Rückenflanke des Quersteges 24 trägt das Bezugszeichen 24˝. Die
schneidenartige Zuspitzung des verjüngungsseitigen Endes des Verlagerungsteils 16,
die Unterseite dieser horizontalen stegartigen Verjüngung 19 und die Flanke 23′ umschreiben
eine Art Rastnische, in der der Quersteg 24 in Schließstellung als Rastvorsprung im
wesentlichen formpassend eingreift.
[0020] Die Steuernocken 23 versteifen den unteren Schenkel a der bügelförmigen Rückführungskrümmung
20. Der Federungsbereich liegt also im wesentlichen in der Krümmungskehre c und dem
anschließenden oberen Schenkel b. Im nach unten weisenden Übergangsbereich der Krümmungskehre
c ist ein die Griffigkeit erhöhender rippenartiger, sich partiell über die Breite
der Rückführungskrümmung 20 erstreckender Wulst 25 angeformt.
[0021] Die Rückführungskrümmung 20 setzt sich am nach auswärts gerichteten Ende des Schenkels
b durch Verlängerung dieser Rückführungskrümmung bzw. des Schenkels in ein Handhabungsfunktion
besitzendes Abdeckteil 26 fort. Es ist leicht wandungsverdickt und weist im übrigen
eine U-Profilierung auf.
[0022] Die U-Öffnung weist nach innen, also gegen den Schacht 10 Aufgrund der erwähnten
Profilierung fällt das Abdeckteil 26 selbst wiederum versteift aus, ist also gegenüber
Verbiegungskräften praktisch gefeit.
[0023] Der Endbereich des Abdeckteils 26 stützt sich auf einem randseitigen, der Ausgußöffnung
6 diametral gegenüberliegend angeordneten Nocken 27 des Verschluß-Grundkörpers 3 ab.
Nocken 27 und Tüllenmündung 8 liegen etwa höhengleich; die Nockenbasis fluchted dagegen
im wesentlichen ebenengleich mit der Oberseite des Quersteges 24. Beim Öffnen verschiebt
sich das Abdeckteil 26 auf dem Kamm des Nockens 27. Der Nocken 27 hat Führungs- und
Spreizfunktion im Hinblick auf die durch die bügelförmige Rückführungskrümmung 20
erzielte Bügelfeder des insgesamt V-förmigen Funktionsteiles 4. Der V-Öffnungswinkel
beträgt ca. 45 °.
[0024] Die entsprechende Federwirkung ist im Falle der Lösung gemäß den Figuren 1 bis 15
zusätzlich, im Falle der Variante gemäß Fig. 16 ausschließlich zur federunterstützten
Schließ- bzw. Öffnungsstellung benutzt. In Schließstellung (in Fig. 16 nicht dargestellt),
rastet der hier querverrundete Steuernocken 23 hinter die Kontur entsprechend gehöhlte
Flanke 24′ des Quersteges 24, indem sich das freie Ende des Abdeckteils 26 unter Spreizen
des Federbügels auf dem Nocken 27 abstützt.
[0025] In Offenstellung dagegen wird der Bügel bei Überlaufen des Nockens 27 zunehmend gespannt,
also gespreizt, um schließlich in die in Fig. 16 in ausgezogenen Linien dargestellte
Raststellung zu schnappen, um so die Öffnungslage zu sichern. Definiert ist die Rastlage
durch eine am Verschlußrand bzw. am Nocken 27 ausgebildete Anschlagstufe 28. Mit
dieser wirkt eine an dem dortigen Abdeckteil 26 angeformte Kehlenflanke 29 des Abdeckteils
zusammen.
[0026] In beiden Versionen nimmt das Abdeckteil 26 in Schließstellung des Verschlusses
oberseitig eine im wesentlichen ebenengleich zur höheren Partie der Decke 5 abschließende
Lage ein, d.h. das Abdeckteil 26 verschwindet bis auf das Öffnungsbetätigungsende
im Profil des Verschluß-Grundkörpers 3, in jedem Fall aber im Querschnitt.
[0027] Die die Öffnungsbewegung und Schließbewegung richtungswechselnd unterstützende Feder
gemäß den Figuren 1 bis 15 ist als knieförmiges Federelement 30 realisiert. Letzteres
ist formtechnisch integraler Bestandteil des Funktionsteils 4. Die Federschenkel 30′
und 30˝ sind von gleicher Länge. Sie schließen in Grundstellung, die der Spritzstellung
gemäß Fig. 10 entspricht, einen Winkel von etwas mehr als 90 Grad ein. Das Federelement
greift beidendig außerhalb des etwa mit der Achse 18 zusammenfallenden Knickscheitel
an. Der eine Anordnungspunkt des Federelements 30, liegt an einem Steckteil 31 und
der andere Anordnungspunkt etwa im oberen Drittel des als Schwenkteil ausgebildeten
Verlagerungsteils 16. Beide Anordnungspunkte sind als Filmscharnier 32 bzw. 33 gestaltet.
Deren Achsen erstrecken sich raumparallel zur Achse des Verlagerungsteils 15.
[0028] Die Spritzgrundstellung ist so gewählt, daß nach Zuordnung der des Funktionsteiles
4 in den Schacht 10 eine gewisse Vorspannung in Richtung der Öffungsstellung vorliegt.
Eingeformt ist das Federelement 30 in einer Fensterhöhlung 16′ des Schwenkteils und
anteilig des Steckteils 31.
[0029] Das Steckteil 31 besitzt rechteckigen Querschnitt. Es ist in einer Stecköffnung 34
im Haftsitz verankert. Mitsichernd wirken sich an der Innenwand der Stecköffnung 34
berücksichtigte, in Steckrichtung orientierte Rippen 35 aus. Neben dieser externen
Festlegung besteht auch noch eine interne insofern, als vom Boden 11 der Stecköffnung
34 ein Stehzapfen 36 ausgeht. Dieser tritt von unten her in eine formangepasste
Steckbohrung 37 des Steckteils 31 ein. Lagesi chernd wirken auch hier auf der Mantelwand
angeordnete Längsrippen 38. Deren nach einer Zylindermantelfläche orientierten Kämme
graben sich in die korrespondierende Wandung der Steckbohrung 37 ein. Als zusätzliche
Maßnahme, um beispielsweise auch bei ungünstigen Toleranzpaarungen einen sicheren
Steckhalt zu gewährleisten, dient eine bauliche Vorkehrung dahingehend, daß der obere
Rand 31′ des Steckteils von einer Haltewarze 39 an der Innenseite der Schachtwandung
übergriffen ist. Die Warze 39 ist relativ flach. Das flexible Material der Wandung
ermöglicht ein Ausweichen bei Steckzuordnung.
[0030] Der Stehzapfen 36 verläuft im wesentlichen parallelachsig zur Vertikalachse y-y der
Ausgussöffnung 6 des Verschlusses V.
[0031] Das Profil des Schachtes 10 ist so ausgebildet, daß beide Endstellungen Anschlag-Stützflächen
daran finden, wobei eine, nämlich die der Öffnungsstellung zugedachte Stützflanke
40 eine der Schwenkstellung des Verlagerungsteils 16 entsprechende Winkelausrichtung
aufweist. Diese Stützflanke 40 ist von einer mittigen Eintauchöffnung 41 für das nach
dorthin über den Rücken des Verlagerungsteils 16 vorragende Federelement 30 unterbrochen.
Geschaffen ist die Eintauchöffnung 41 einfach durch Ausstülpung der dortigen Schaftwandung
42.
[0032] Die Funktion des beschriebenen Verschlusses ist, kurz zusammengefasst, wie folgt:
[0033] Zum Öffnen des Verschlusses, was durch Ausübung einer Kraft im schrägen Winkel in
Richtung des Pfeiles P geschieht, übt die Rückführungskrümmung 20, respektive der
Schenkel a eine Schwenkbewegung um einen im wesentlichen vertikal orientierten Radiusbogen
z (Fig. 2) und der über die eine Gelenkstelle bildende Verjüngung 19 angeschlossene
Verlagerungsteil 16 eine im wesentlichen flach horizontal orientierte Schwenkbe wegung
um 18 aus. Der Schwenkradius des Verlagerungsteiles 16 ist mit R bezeichnet, die Schwenkbahn
mit z′. Beim Öffnen also: Schwenkbewegung über Drehpunkt 18 und manuell über Kraft
P im schrägen Winkel, im Zusammenwirken mit Steuernocken 23 und Quersteg 24. Das
bringt das Ausheben des Verschlußorgans 15, also unabhängig von der Verlagerungsbewegungsart
des Verlagerungsteils 16. Aufgabe des letzteren ist es, das ausgehobene Verschlußorgan
15 nun seitlich aus dem Bereich der Tüllenmündung 18 zu verlagern. Das alles geschieht
zunächst gegen die Kraft des Federelements 30. Dann aber, nach Übertritt des oberen
Filmscharniers 32 über die Totpunktlinie zwischen unterem Filmscharnier und der Achse
18 mit Federunterstützung in Richtung der Öffnungsbewegung. Die entsprechende Federkraft
hält so das Funktionsteil 4 aus dem Bereich der Tülle 7. Es kann frei und optisch
verfolgbar das Medium unter Kippen des Behälters und Druckausübung auf seine flexible
Wandung ausgebracht werden. Insofern ist bezüglich der Ausgußöffnung 6 eher von einer
Spritzöffnung zu sprechen. Hebel während des Öffnens: Wechsel der Abstützung über
Nocken 27 zur Abstützung über U-Profil des Hebels auf Verschlußkörper links und rechts
vom Nocken 27. Daher "weiche" Öffnungs- und Schließbewegung. Pos. 23′ und 23 dienen
dem beschädigungsfreien Einführen des Dichtzapfens 15 in die Öffnung 6. Danach Rastfunktion
der Nocken. Das Schließen geschieht also in der Weise, daß nun das freie Ende des
Abdeckteils 26 unter Kippen des Verlagerungsteils 16 das Verschlußorgan 15 wieder
der Tülle 7 nähert. Hier nun läuft die flachere Flanke 23˝ über die Rückflanke des
Quersteges 24 gesteuert in die schließgerechte Position ein, in der das Verschlußorgan
15, sei es als Stopfen ausgebildet oder als Dichtkegel oder semisphärische Kuppel,
auf die Tüllenmündung 8 aufsetzt. Unterstützt ist die Endphase dieser Bewegung wiederum
durch das Federelement 30, welches versucht, die Spritzgrundstellung zu erlangen,
also in die 90 Grad Profilierung zurückzufinden. Es kommt endlich zu dem Rasteingriff
zwischen Schenkel a und Quersteg 24. Diese Konstellation zu überwinden, bedarf es
schon willensbetonter Auslösekräfte in Richtung des Pfeiles P. Die Schließrichtung
ist mit Pfeil P′ bezeichnet (s. Fig. 1).
[0034] Der Nocken 27 dient auch der automatischen Komplettierung des Klapphebels und des
Verschlusses. Der Klapphebel nach Fig. 10 wird in den Verschluß wie in Fig. 4 dargestellt,
eingebracht. Aufgenommen wird der Hebel über die Bohrung 37 und vertikal nach unten
bewegt. Das Hebelteil 26 muß sich über den Nocken 27 orientieren, um Fig. 4 zu erreichen.
[0035] Alle in der Beschreibung erwähnten und in der Zeichnung dargestellten neuen Merkmale
sind erfindungswesentlich, auch soweit sie in den Ansprüchen nicht ausdrücklich beansprucht
sind.
1. Verschluß für Behälter oder dergleichen mit einer mittels eines Verschlußorgans
verschließbaren Ausgußöffnung, wobei das Verschlußorgan mit einem Verlagerungsteil
zur Bewegung von einer Schließstellung in eine Öffnungsstellung verbunden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verlagerungsteil (16) unterhalb der Ausgußöffnung (6) in einer
schachtartigen Ausnehmung (17) des Verschlusses (V) bewegbar aufgenommen ist und einen
Bewegungsraum im wesentlichen unterhalb der Ausgußöffnung (6) nutzt.
2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschlußorgan (15)
relativ zu dem Verlagerungsteil (16) bewegbar ist derart, daß das Öffnen unabhängig
von der Verlagerungsbewegung ist und daß das Verlagerungsteil (16) ein Schwenkteil
ist.
3. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschluß (V) eine stabile Öffnungs- und Schließstellung einnimmt.
4. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schwenkteil ein knieförmiges Federelement (30) aufweist, das beidendig außerhalb
der ortsfesten Achse (18) des Schwenkteils gelenkig angreift.
5. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das stopfenförmige Verschlußorgan (15) über eine Rückführungskrümmung (20) am
Schwenkteil angeformt ist.
6. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der das Verschlußorgan (15) tragende Schenkel (b) der Rückführungskrümmung (20)
sich oberhalb des anderen Schenkels (a) erstreckt, der ein Fenster (22) freiläßt zum
Durchtritt der als Tülle (7) gestalteten Ausgußöffnung (6).
7. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sich in Verlängerung der Rückführungskrümmung (20) ein Handhabungsfunktion besitzendes
Abdeckteil (26) anschließt.
8. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der freie Endbereich des Abdeckteils (26) auf einem randseitigen Nocken (27) des
Verschlusses (V) gelagert ist und daß das Abdeckteil (26) beim Öffnen über diesen
Nocken (27) verschiebbar ist.
9. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß bei der Verschwenkung des Verschlusses durch Führung des Abdeckteils (26) über
den Nocken (27) eine Spreizung des Abdeckteils (26) bezüglich des Schwenkteils (Verlagerungsteil
16) und/oder des unteren Schenkels (a) der Rückführungskrümmung (20) auftritt.
10. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Verschlußrand eine Anschlagstufe (28) ausgebildet ist, mit welcher eine
an dem Abdeckteil (26) angeformte Kehlenflanke (29) des Abdeckteils zusammenwirkt
(Fig. 16).
11. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem unteren Schenkel (a) der Rückführungskrümmung (20) ein Steuernocken (23)
ausgebildet ist.
12. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die die Tieflage der Schwenkteil-Achse (18) bringende schachtartige Ausnehmung
(17) durch Tiefziehen eines in den Hals (1) des Behälters (2) hineinragenden Schachtes
(10) erzielt ist, der von der Decke (5) des im wesentlichen topfförmig gestalteten
Verschluß-Grundkörpers (3) ausgeht.
13. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Unterbringung des Abdeckteils (26) in dem Verschluß (V) eine den kastenförmigen
Schacht (10) zumindest einseitig überragende Aufnahmeausformung (9) ausgebildet ist.
14. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in Schließstellung (Fig. 1) das Abdeckteil (26) oberseitig im wesentlichen ebenengleich
abschließend zur Decke (5) des Verschlusses (V) in der Aufnahmeausformung (9) einliegt.
15. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Boden (11) des Schachtes (10) eine Stecköffnung (34) ausbildet, in welche
ein Steckteil (31) des Verschlusses (V) zur Halterung einsteckbar ist.
16. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schwenkteil sich über die durch ein Filmscharnier ausgebildete Achse (18)
in das Steckteil (31) fortsetzt, welches eine Steckbohrung (37) besitzt, in die ein
vom Boden (11) ausgehender Stehzapfen (36) verankernd eingreift.
17. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch eine den oberen Rand (31′) des Steckteiles (31) überfangende Haltewarze (39)
des Schachtes (10).
18. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stehzapfen (36) im wesentlichen parallelachsig zur Ausgussöffnung (6) des
Verschlusses (V) verläuft, welche in die zum Behälter (2) hin offene Ringkammer (13)
des als Hohlstopfen gestalteten Verschlußstopfens (Ringwand 14) einmündet.
19. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß im Schacht (10) eine schrägverlaufende Stützflanke (40) angeordnet ist mit einer
mittigen Eintauchöffnung (41) für das knieförmig vorragende Federelement (30) des
sich an der Stützfläche (40) in Offenstellung abstützenden Schwenkteils (Verlagerungsteil
16).
20. Verschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Anordnungspunkt
des Federelements (30) am Steckteil (31) und der andere Anordnungspunkt etwa im oberen
Drittel des Schwenkteils liegt.
21. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anordnungspunkte als Filmscharniere (32,33) ausgebildet sind, deren Achsen
raumparallel zur Achse (18) des Schwenkteils liegen.
22. Verschluß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß das Federelement (30) anteilig in einer Fensterhöhlung (16′ ) des Schwenkteils
und anteilig in einer solchen des Steckteils (31) ausgebildet ist.