[0001] Die Erfindung betrifft eine stabile Aufhellerdispersion und deren Herstellung sowie
deren Verwendung zum optischen Aufhellen von textilen Fasermaterialien, insbesondere
Polyestermaterialien.
[0002] Wässrige Dispersionen von wasserunlöslichen oder schwerlöslichen optischen Aufhellern
sind bekannt (DE-B-2745872, DE-A-2816746). Nachteile dieser Aufhellerdispersionen
sind u.a. ihre geringe Lagerstabilität sowie ihre geringe Aufhellwirkung bei Temperaturen
von 160-190°C im Klotz-Thermosolverfahren.
[0003] Es wurde nun gefunden, dass der Zusatz spezifischer synthetischer Copolymerisate
diese Nachteile überraschenderweise aufhebt. Die neuen Aufhellerdispersionen sind
bei Temperaturen bis 40°C mehrere Monate stabil und zeigen, nach der Applikation mittels
eines Klotz-Thermosolverfahrens, einen höheren Weissgrad auf Polyesterfasermaterial
als bekannte Aufhellerdispersionen und zwar trotz der Verwendung von gleichen Aufhellern
mit gleichen Wirkstoffkonzentrationen.
[0004] Gegenstand der Erfindung sind somit neue stabile, wässrige Aufhellerdispersionen
enthaltend mindestens einen wasserunlöslichen oder schwerlöslichen optischen Aufheller,
mindestens ein anionisches, kationisches und/oder nichtionoges Dispergiermittel sowie
gegebenenfalls weitere Hilfsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass die Dispersion zusätzlich
ein Copolymerisat von 1-Vinyl-2-pyrrolidon mit 3-Vinylpropionsäure enthält.
[0005] Vorzugsweise enthält die erfindungsgemässe Dispersion 4-20 % wasserunlöslichen bis
in Wasser schwer löslichen optischen Aufheller, 2-20 % Dispergiermittel, 1-15 % Copolymerisat
von 1-Vinyl-2-pyrrolidon mit 3-Vinylpropionsäure sowie 0,1-25 % weitere Hilfsmittel.
Von besonderem Interesse sind Dispersionen die 8-15 % Aufheller, 2-10 % Dispergiermittel,
2-10 % Copolymerisat von 1-Vinyl-2-pyrrolidon mit 3-Vinylpropionsäure und 0,1-20 %
weitere Hilfsmittel enthalten. Die %-Angaben beziehen sich hier und im folgenden auf
Gewichtsprozente.
[0006] Bei den wasserunlöslichen oder schwerlöslichen optischen Aufhellern handelt es sich
um Verbindungen oder Mischungen von Verbindungen z.B. aus der Klasse der Stilbene,
Distyryl-benzole, Diphenyl-distyryle, Triazinyle, Benzoxazole, Bis-benzoxazole, Bis-benzoxazolylthiophene,
Bis-benzoxazolylnaphthaline, Pyrene, Cumarine und Naphthalin-peri-dicarbonsäureimide.
Bevorzugte Verbindungen entsprechen der Formel:

worin
- A =
- 2-Benzoxazolyl, -CH=CH-CN, -CH=CH-COOR₂, -COOR₂ oder Halogen,
- B =
- Phenyl falls A 2-Benzoxazolyl,
- B =
- -CH=CH-CN falls A -CH=CH-CN,
- B =
- -CH=CH-COOR₂ falls A -CH=CH-COOR₂,
- B =
- 2-Benzoxazolyl falls A -COOR₂,
- B =
- Naphthalin-triazolyl falls A Halogen oder -COOR₂,
- B =
- 1,2,4-Oxadiazol falls A 2-Benzoxazolyl
und
- R =
- H, C₁-C₄-Alkyl
- R₁ =
- H, C₁-C₄-Alkyl und CN
- R₂ =
- C₁-C₄-Alkyl
- R₅ =
- C₁-C₄-Alkyl oder Phenyl
- X =
- C, N
- Y =
- Phenyl oder ein Rest der Formel

und
- n =
- 0-2
bedeutet.
[0007] Von besonderem Interesse sind die Verbindungen der Formel:

und M = Li, Na, K, Ammonium oder C₁-C₄-Alkylammonium
sowie die Mischungen I bis VI von Verbindungen der Formeln:

[0008] Bei den kationischen, anionischen und/oder nichtionogenen Dispergiermitteln handelt
es sich um die üblichen Dispergiermittel für wasserunlösliche bzw. schwerlösliche
Aufheller.
[0009] Als anionische Dispergiermittel sind beispielsweise genannt Kondensationsprodukte
von aromatischen Sulfonsäuren mit Formaldehyd sowie Ligninsulfonate. Besonders geeignet
sind Formaldehyd-Kondensationsprodukte mit Naphthalinsulfonsäure sowie Dihexyl-sulfosuccinate.
[0010] Als kationische Dispergiermittel kommen zum Beispiel quaternäre Fettaminpolyglykolether
in Frage.
[0011] Vorzugsweise werden jedoch nichtionogene Dispergiermittel eingesetzt. In Frage kommen
zum Beispiel: Ethylenoxid-Addukte aus der Klasse der Anlagerungsprodukte von Ethylenoxid
an höhere Fettsäuren, gesättigte oder ungesättigte Fettalkohole, Mercaptane, Fettsäureamide,
Fettsäurealkylolamide oder Fettamine oder an Alkylphenole oder Alkylthiophenole mit
mindestens 7 Kohlenstoffatomen im Alkylrest, wobei auf 1 Mol der genannten Verbindungen
bevorzugt 5 bis 100 Mol Ethylenoxid kommen, sowie Ethylenoxid-Propylenoxid-Blockpolymere
und Ethylendiamin-Ethylenoxid-Propylenoxid-Addukte. Einzelne der Ethylenoxideinheiten
können durch andere Epoxide, wie z.B. Styroloxid oder insbesondere Propylenoxid ersetzt
sein.
[0012] Als Ethylenoxid-Addukte sind im einzelnen genannt:
a) Umsetzungsprodukte von gesättigten und/oder ungesättigten Fettalkoholen mit 8 bis
20 C-Atomen, mit 20 bis 100 Mol Ethylenoxid (EO) je Mol Alkohol, vorzugsweise gesättigte
lineare C₁₆-C₁₈ Alkohole mit 25 bis 80 insbesondere 25 Mol Ethylenoxid je Mol Alkohol;
b) Umsetzungsprodukte von gesättigten und/oder ungesättigten Fettsäuren mit 8 bis
20 C-Atomen mit 5 bis 20 Mol Ethylenoxid je Mol Säure, vorzugsweise Rizinusölethoxylat;
c) Umsetzungsprodukte von Alkylphenolen mit 7 bis 12 C-Atomen im Alkylrest mit 5 bis
25 Mol Ethylenoxid je Mol phenolische Hydroxylgruppe, vorzugsweise Mono- oder Dialkylphenole
mit 10 bis 20 Mol Ethylenoxid je Mol phenolische Hydroxylgruppe;
d) Umsetzungsprodukte von gesättigten und/oder ungesättigten Fettsäureamiden mit 8
bis 20 C-Atomen mit 5 bis 20 Mol Ethylenoxid je Mol Säureamid, vorzugsweise Oelsäureamide
mit 8 bis 15 Mol Ethylenoxid je Mol Säureamid;
e) Umsetzungsprodukte von gesättigten und/oder ungesättigten Fettaminen mit 8 bis
20 C-Atomen mit 5 bis 20 Mol Ethylenoxid je Mol Amin, vorzugsweise Oleylamine mit
8 bis 15 Mol Ethylenoxid je Mol Amin.
f) Ethylenoxid-Propylenoxid-Blockpolymere mit 10-80 % Ethylenoxid und Molekulargewichten
von 1000-80000;
g) Ethylenoxid-Propylenoxid-Addukte an Ethylendiamin.
[0013] Von diesen sind die unter a) genannten bevorzugt. Auch Gemische der Ethylenoxid-Addukte
nach a) bis g) untereinander sind verwendbar.
[0014] Des weiteren kann die erfindungsgemässe Dispersion weitere Hilfsmittel beispielsweise
Textilhilfsmittel, Nuancierfarbstoffe, schaumdämpfende Mittel, insbesondere Gefrierschutzmittel
wie z.B. Polyole insbesondere Di- oder Polyalkohole wie Ethylenglykol, Propylenglykol,
Diethylenglykol, Glycerin und/oder Sorbit, Feuchthaltemittel, Tenside wie z.B. Polyethylenglykole
mit Molgewichten zwischen 200 und 6000 und/oder Antimikrobica wie z.B. Chloracetamid
oder wässrige Formalinlösungen sowie Fungizide enthalten.
[0015] Erfindungswesentlich ist, dass die Aufhellerdispersion ein Copolymerisat von 1-Vinyl-2-pyrrolidon
mit 3-Vinylpropionsäure enthält. Diese Copolymerisate sind bekannt und können nach
bekannten Methoden hergestellt werden.
[0016] Bei dem verwendeten 1-Vinyl-2-pyrrolidon handelt es sich um die Verbindung der Formel

[0017] Die Herstellung der erfindungsgemässen Aufhellerdispersion erfolgt z.B. a) durch
Mischen der separat hergestellten und formierten Einzelkomponenten oder b) durch gemeinsame
Formierung der Einzelkomponenten z.B. durch Mahlung in einer Mikrosol-, Perl-, Sand-,
oder Dynomühle auf eine Korngrösse der Teilchen von kleiner als 5 µm.
[0018] Verwendung finden die erfindungsgemässen Aufhellerdispersionen zum optischen Aufhellen
von textilen Fasermaterialien vorzugsweise von Polyester-fasermaterial. Die Applikation
erfolgt nach bekannten Applikationsverfahren vorzugsweise nach einem Klotz-Thermosolverfahren.
Es ist auch möglich Polyester/Cellulose-Mischgewebe aufzuhellen. Die Applikation erfolgt
dann entweder nach einem Einstufenverfahren unter Zusatz eines Cellulose-Aufhellers
wobei dann der Polyester- und der Celluloseanteil gleichzeitig aufgehellt werden oder
nach einem Zweistufenverfahren wobei im ersten Schritt der Polyesteranteil mittels
der erfindungsgemässen Aufhellerdispersion und im zweiten Schritt unter Zusatz eines
Cellulose-Aufhellers der Celluloseanteil aufgehellt werden.
[0019] Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie darauf zu beschränken.
Prozente und Teile bedeuten Gewichtsprozente bzw. -teile.
Beispiel 1: 40 Teile der Aufhellermischung I
[0020]

[0021] 20 Teile C₁₆-C₁₈-Fettalkohol mit 25 EO (HLB ca. 16), 20 Teile 1,2-Propylenglykol,
32 Teile 30 %iges wässriges 1-Vinyl-2-pyrrolidon/3-Vinylpropionsäure-Copolymerisat,
2 Teile Formaldehyd 37 % und 286 Teile Wasser werden in einer Mikrosolmühle gemahlen,
bis die Aufhellerteilchen eine Korngrösse von kleiner als 5 µm aufweisen. Nach dem
Abtrennen der Glasperlen erhält man eine homogene, gut giess- und pumpbare Flüssigform
mit einem Aufhellergehalt von 10 %. Diese Aufhellerzubereitung ist bei Raumtemperatur
und 40°C mehrere Monate lang lagerstabil.
Beispiel 2: 10 Teile der Aufhellermischung II
[0022]

[0023] 5 Teile C₁₆-C₁₈-Fettalkohol mit 25 EO (HLB ca. 16), 5 Teile 1,2-Propylenglykol, 0,5
Teile Formaldehyd 37 %, 8 Teile 30 %iges wässriges 1-Vinyl-2-pyrrolidon/3-Vinylpropionsäure-Copolymerisat
und 71,5 Teile Wasser werden in einer Rührwerkskugelmühle vermahlen. Nach dem Erreichen
der geforderten Feinverteilung siebt man vom Mahlkörper ab. Man erhält eine Dispersion,
die 10 % Aufheller enthält und bei Raumtemperatur und 40°C mehrere Monate lang stabil
bleibt.
Beispiel 3:
[0024] 40 Teile der Aufhellermischung I bzw. II gemäss Beispiel 1 bzw. 2, 20 Teile eines
nichtionogenen Dispergators, wie in Beispiel 1 und 140 Teile Wasser werden wie im
Beispiel 1 in einer Mikrosolmühle gemahlen. Nach dem Abtrennen der Glasperlen erhält
man eine homogene, gut giess- und pumpbare Flüssigform mit einem Aufhellergehalt von
20 %. 100 Teile dieser Flüssigform werden in einem Becherglas unter Rühren mit 10
Teilen 1,2-Propylenglykol, 16 Teilen 30 %igem wässrigem 1-Vinyl-2-pyrrolidon/3-Vinylpropionsäure-Copolymerisat,
1 Teil Formaldehyd 37 % und 73 Teilen Wasser versetzt. Man erhält eine dünnflüssige
Dispersion mit einem Aufhellergehalt von 10 %, welche bei Raumtemperatur und 40°C
während längerer Zeit lagerstabil bleibt und keine Sedimentation aufweist.
[0025] Das gleiche Ergebnis wird erzielt, wenn die Dispersion in einer Perl-, Sand- oder
Dynomühle gemahlen wird.
[0026] Wird anstelle von 1-Vinyl-2-pyrrolidon/3-Vinylpropionsäure-Copolymerisat mengengleich
ein in der Praxis vorzugsweise verwendeter Polyvinylalkohol eingesetzt, so sind die
Dispersionen nicht mehr lagerstabil; sie sedimentieren nach kurzer Zeit.
Beispiel 4:
[0027] Ein Polyestergewebe (Terylene Typ 540) wird bei 40°C auf einem Färbeapparat bei einem
Flottenverhältnis von 1:20 mit einem wässrigen Bad, enthaltend 1 g Aufhellerpräparation
gemäss Beispiel 1, 2 oder 3 und 1 g/l eines Fettalkoholpolyglykolethers, behandelt.
Innerhalb von 30 Minuten steigert man die Temperatur auf 130°C und belässt sie während
weiterer 30 Minuten auf dieser Höhe. Dann kühlt man innerhalb von 15 Minuten wieder
auf 40°C ab. Zur Nachbehandlung wird das Textilgut während 30 Sekunden in fliessendem
deionisiertem Wasser gespült und bei 180°C getrocknet. Das derart behandelte Polyestergewebe
weist einen hohen Aufhelleffekt auf.
Beispiel 5:
[0028] Man foulardiert bei Raumtemperatur ein Polyestergewebe (Terylene Typ 540) mit einer
wässrigen Flotte enthaltend 1 g Aufhellerpräparation gemäss Beispiel 1, 2 oder 3 und
1 ml/l Alkylphenol polyphenolether.
[0029] Der Abquetscheffekt beträgt 65 %. Anschliessend wird während 30 Minuten bei einer
Temperatur von 80°C getrocknet und daraufhin bei 200°C thermofixiert. Das so behandelte
Polyestergewebe weist einen höheren Aufhelleffekt auf, als wenn eine gleiche Präparation
verwendet wird, die jedoch anstelle von 1-Vinyl-2-pyrrolidon/3-Vinylpropionsäure-Copolymerisat
einen in der Praxis vorzugsweise verwendeten Polyvinylalkohol enthält.
1. Stabile Aufhellerdispersion enthaltend mindestens einen wasserunlöslichen oder schwerlöslichen
optischen Aufheller, mindestens ein anionisches, kationisches und/oder nichtionoges
Dispergiermittel sowie gegebenenfalls weitere Hilfsmittel, dadurch gekennzeichnet,
dass die Dispersion zusätzlich ein Copolymerisat von 1-Vinyl-2-pyrrolidon mit 3-Vinylpropionsäure
enthält.
2. Stabile Aufhellerdispersion gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie 4-20
Gew.-% Aufheller, 2-20 Gew.-% Dispergiermittel, 1-15 Gew.-% Copolymerisat von 1-Vinyl-2-pyrrolidon
mit 3-Vinylpropionsäure sowie 0,1-25 Gew.-% weitere Hilfsmittel enthält.
3. Stabile Aufhellerdispersion gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie 8-15
Gew.-% Aufheller, 2-10 Gew.-% Dispergiermittel, 2-10 Gew.-% Copolymerisat von 1-Vinyl-2-pyrrolidon
mit 3-Vinylpropionsäure und 0,1-20 Gew.-% weitere Hilfsmittel enthält.
4. Stabile Aufhellerdispersion gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie als
Aufheller Verbindungen oder Mischungen von Verbindungen aus der Klasse der Stilbene,
Distyryl-benzole, Diphenyl-distyryle, Triazinyle, Benzoxazole, Bis-benzoxazole, Bis-benzoxazolyl-thiophene,
Bis-benzoxazolylnaphthaline, Pyrene, Cumarine und Haphthalin-peri-dicarbonsäureimide
enthält.
5. Stabile Aufhellerdispersion gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie als
Aufheller mindestens eine Verbindung der Formel

enthält.
6. Stabile Aufhellerdispersion gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie als
Aufheller eine Verbindung der Formel

enthält, worin
A = 2-Benzoxazolyl, -CH=CH-CN, -CH=CH-COOR₂, -COOR₂ oder Halogen,
B = Phenyl falls A 2-Benzoxazolyl,
B = -CH=CH-CN falls A -CH=CH-CN,
B = -CH=CH-COOR₂ falls A -CH=CH-COOR₂,
B = 2-Benzoxazolyl falls A -COOR₂,
B = Naphthalin-triazolyl falls A Halogen oder -COOR₂,
B = 1,2,4-Oxadiazol falls A 2-Benzoxazolyl
und
R = H, C₁-C₄-Alkyl
R₁ = H, C₁-C₄-Alkyl und CN
R₂ = C₁-C₄-Alkyl
bedeutet.
7. Stabile Aufhellerdispersion gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie als
Aufheller eine Verbindung der Formel

enthält, worin R₂ C₁-C₄-Alkyl bedeutet.
8. Stabile Aufhellerdispersion gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie als
Aufheller eine Verbindung der Formel

enthält, worin Y Phenyl oder ein Rest der Formel

X C, N und R₅ C₁-C₄-Alkyl oder Phenyl und R H oder C₁-C₄-Alkyl bedeutet.
9. Stabile Aufhellerdispersion gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie als
Aufheller eine Verbindung der Formel

enthält, worin n die Zahlen Null bis 2 und R₂ C₁-C₄-Alkyl bedeutet.
10. Stabile Aufhellerdispersion gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie als
Aufheller eine Verbindung der Formel

enthält, worin R₂ C₁-C₄-Alkyl bedeutet.
11. Stabile Aufhellerdispersion gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie als
Aufheller eine Verbindung der Formel

enthält.
12. Stabile Aufhellerdispersion gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie als
Aufheller eine Verbindung der Formel

enthält,
worin M Li, Na, K, Ammonium oder C₁-C₄-Alkylammonium bedeutet.
13. Stabile Aufhellerdispersion gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie als
Aufheller eine Verbindung der Formel

enthält,

und M Li, Na, K, Ammonium oder C₁-C₄-Alkylammonium bedeutet.
14. Stabile Aufhellerdispersion gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie als
Aufheller eine Mischung von Verbindungen der Formel

worin
A = 2-Benzoxazolyl, -CH=CH-CN, -CH=CH-COOR₂, -COOR₂ oder Halogen,
B = Phenyl falls A 2-Benzoxazolyl,
B = -CH=CH-CN falls A -CH=CH-CN,
B = -CH=CH-COOR₂ falls A -CH=CH-COOR₂,
B = 2-Benzoxazolyl falls A -COOR₂,
B = Naphthalin-triazolyl falls A Halogen oder -COOR₂,
und
R = H, C₁-C₄-Alkyl
R₁ = H, C₁-C₄-Alkyl und CN
R₂ = C₁-C₄-Alkyl
bedeutet mit Verbindungen der Formeln

oder

worin R₂ C₁-C₄-Alkyl bedeutet, enthält.
15. Stabile Aufhellerdispersion gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie als
Aufheller eine Mischung von Verbindungen der Formel

worin R₂ C₁-C₄-Alkyl bedeutet mit einer Verbindung der Formel

enthält.
16. Verwendung der Aufhellerdispersion gemäss Anspruch 1 zum optischen Aufhellen von Polyester-
und Polyester/Cellulosefasermaterial.
17. Verfahren zur Herstellung einer stabilen Aufhellerdispersion gemäss Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass mindestens ein wasserunlöslicher oder schwerlöslicher optischer
Aufheller mit mindestens einem anionischen, kationischen oder nichtionogenen Dispergiermittel,
einem Copolymer von 1-Vinyl-2-pyrrolidon mit 3-Vinylpropionsäure und Wasser sowie
gegebenenfalls weiteren Hilfsmitteln
a) durch Mischen der separat hergestellten und formierten Einzelkomponenten oder b)
durch gemeinsame Formierung der Einzelkomponenten homogenisiert wird.
1. A stable whitener dispersion comprising at least one water-insoluble or sparingly
soluble fluorescent whitening agent, at least one anionic, cationic and/or non-ionic
dispersant, and further optional assistants, which dispersion additionally comprises
a copolymer of 1-vinyl-2-pyrrolidone and 3-vinylpropionic acid.
2. A stable whitener dispersion according to claim 1, which comprises 4-20% by weight
of fluorescent whitening agent, 2-20% by weight of dispersant, 1-15% by weight of
copolymer of 1-vinyl-2-pyrrolidone and 3-vinylpropionic acid, and 0.1-25% by weight
of further assistants.
3. A stable whitener dispersion according to claim 2, which comprises 8-15% by weight
of fluorescent whitening agent, 2-10% by weight of dispersant, 2-10% by weight of
copolymer of 1-vinyl-2-pyrrolidone and 3-vinylpropionic acid, and 0.1-20% by weight
of further assistants.
4. A stable whitener dispersion according to claim 1, wherein the fluorescent whitening
agent is a compound or a mixture of compounds selected from the class of the stilbenes,
distyrylbenzenes, diphenylbistyryls, triazinyls, benzoxazoles, bis(benzoxazoles),
bis(benzoxazolyl)thiophenes, bis(benzoxazolyl)naphthalenes, pyrenes, coumarins and
naphthalene-peridicarboximides.
5. A stable whitener dispersion according to claim 4, which contains at least one compound
of formula

as fluorescent whitening agent.
6. A stable whitener dispersion according to claim 4, wherein the fluorescent whitening
agent is a compound of formula

in which
A = 2-benzoxazolyl, -CH=CH-CN, -CH=CH=COOR₂, -COOR₂ or halogen,
B = phenyl if A is 2-benzoxazolyl,
B = -CH=CH-CN if A is -CH=CH-CN,
B = -CH=CH-COOR₂ if A is -CH=CH-COOR₂,
B = 2-benzoxazolyl if A is -COOR₂,
B = naphthalene-triazolyl if A is halogen or -COOR₂,
B = 1,2,4-oxadiazole if A is 2-benzoxazolyl,
and
R = H, C₁-C₄alkyl,
R₁ = H, C₁-C₄alkyl and CN,
R₂ = C₁-C₄alkyl.
7. A stable whitener dispersion according to claim 4, wherein the fluorescent whitening
agent is a compound of formula

in which R₂ is C₁-C₄alkyl.
8. A stable whitener dispersion according to claim 4, wherein the fluorescent whitening
agent is a compound of formula

in which
Y is phenyl or a radical of formula

X is C or N, and
R₅ is C₁-C₄alkyl or phenyl, and
R is H or C₁-C₄alkyl.
9. A stable whitener dispersion according to claim 4, wherein the fluorescent whitening
agent is a compound of formula

in which n is 0 to 2 and R₂ is C₁-C₄alkyl.
10. A stable whitener dispersion according to claim 4, wherein the fluorescent whitening
agent is a compound of formula

in which R₂ is C₁-C₄alkyl.
11. A stable whitener dispersion according to claim 4, wherein the fluorescent whitening
agent is a compound of formula
12. A stable whitener dispersion according to claim 4, wherein the fluorescent whitening
agent is a compound of formula

in which M is Li, Na, K, ammonium or C₁-C₄alkylammonium.
13. A stable whitener dispersion according to claim 4, wherein the fluorescent whitening
agent is a compound of formula

M is Li, Na, K, ammonium or C₁-C₄alkylammonium.
14. A stable whitener dispersion according to claim 4, wherein the fluorescent whitening
agent is a mixture of compounds of formula

in which
A = 2-benzoxazolyl, -CH=CH-CN, -CH=CH=COOR₂, -COOR₂ or halogen,
B = phenyl if A is 2-benzoxazolyl,
B = -CH=CH-CN if A is -CH=CH-CN,
B = -CH=CH-COOR₂ if A is -CH=CH-COOR₂,
B = 2-benzoxazolyl if A is -COOR₂,
B = naphthalene-triazolyl if A is halogen or -COOR₂,
and
R = H, C₁-C₄alkyl,
R₁ = H, C₁-C₄alkyl and CN,
R₂ = C₁-C₄alkyl,
and a compound of formula

or

in which R₂ is C₁-C₄alkyl.
15. A stable whitener dispersion according to claim 4, wherein the fluorescent whitening
agent is a mixture of compounds of formula

in which R₂ is C₁-C₄alkyl, and a compound of formula
16. Use of the dispersion according to claim 1 for whitening polyester and polyester/cellulose
blends.
17. A process for the preparation of a stable whitener dispersion according to claim 1,
which comprises homogenising at least one water-insoluble or sparingly soluble fluorescent
whitening agent with at least one anionic, cationic or non-ionic dispersant, a copolymer
of 1-vinyl-2-pyrrolidone and 3-vinylpropionic acid, and water, as well as further
optional assistants, a) by mixing the separately prepared and formulated individual
components or b) by jointly formulating the individual components.
1. Dispersion stable d'azurants optiques contenant au moins un azurant optique insoluble
ou peu soluble dans l'eau, au moins un agent dispersant anionique, cationique et/ou
non-ionique, ainsi qu'éventuellement d'autres adjuvants, caractérisée en ce que la
dispersion contient en outre un copolymère de 1-vinyl-2-pyrrolidone et d'acide 3-vinylpropionique.
2. Dispersion stable d'azurants optiques conforme à la revendication 1, caractérisée
en ce qu'elle contient de 4 à 20 % en poids d'azurants optiques, de 2 à 20 % en poids
d'agents dispersants, de 1 à 15 % en poids de polymère de 1-vinyl-2-pyrrolidone et
d'acide 3-vinylpropionique, ainsi que de 0,1 à 25 % en poids d'autres adjuvants.
3. Dispersion stable d'azurants optiques conforme à la revendication 2, caractérisée
en ce qu'elle contient de 8 à 15 % en poids d'azurants optiques, de 2 à 10 % en poids
d'agents dispersants, de 2 à 10 % en poids de polymère de 1-vinyl-2-pyrrolidone et
d'acide 3-vinylpropionique, ainsi que de 0,1 à 20 % en poids d'autres adjuvants.
4. Dispersion stable d'azurants optiques conforme à la revendication 1, caractérisée
en ce qu'elle contient, en tant qu'azurants optiques, des composés ou des mélanges
de composés des classes des stilbènes, distyryl-benzènes, diphényl-distyryles, triazinyles,
benzoxazoles, bis-benzoxazoles, bis-benzoxazolyl-thiophènes, bis-benzoxazolyl-naphtalènes,
pyrènes, coumarines et naphtalène-péri-dicarbimides.
5. Dispersion stable d'azurants optiques conforme à la revendication 4, caractérisée
en ce qu'elle contient, en tant qu'azurants optiques, au moins un composé de
6. Dispersion stable d'azurants optiques conforme à la revendication 4, isée en ce qu'elle
contient, comme azurant optique, un composé de formule

caractérformuledans laquelle
A représente un atome d'halogène ou un groupe 2-benzoxazolyle, -CH=CH-CN, -CH=CH-COOR₂
ou -COOR₂,
B représente un groupe phényle si A représente un groupe 2-benzoxazolyle,
B représente un groupe -CH=CH-CN si A représente un groupe -CH=CH-CN,
B représente un groupe -CH=CH-COOR₂ si A représente un groupe -CH=CH-COOR₂,
B représente un groupe 2-benzoxazolyle si A représente un groupe -COOR₂,
B représente un groupe naphtalène-triazolyle si A représente un atome d'halogène ou
un groupe -COOR₂,
B représente un groupe 1,2,4-oxadiazolyle si A représente un groupe 2-benzoxazolyle,
et R représente un atome d'hydrogène ou un groupe alkyle en C₁-C₄, R₁ représente un
atome d'hydrogène ou un groupe alkyle en C₁-C₄ ou -CN, et R₂ représente un groupe
alkyle en C₁-C₄.
7. Dispersion stable d'azurants optiques conforme à la revendication 4, caractérisée
en ce qu'elle contient, comme azurant optique, un composé de formule

dans laquelle R₂ représente un groupe alkyle en C₁-C₄.
8. Dispersion stable d'azurants optiques conforme à la revendication 4, caractérisée
en ce qu'elle contient, comme azurant optique, un composé de formule

dans laquelle Y représente un groupe phényle ou un reste de formule

X représente un atome de carbone ou d'azote et R₅ représente un groupe alkyle en
C₁-C₄ ou un groupe phényle, et R représente un atome d'hydrogène ou un groupe alkyle
en C₁-C₄.
9. Dispersion stable d'azurants optiques conforme à la revendication 4, caractérisée
en ce qu'elle contient, comme azurant optique, un composé de formule

dans laquelle n est un nombre valant de 0 à 2 et R₂ représente un groupe alkyle en
C₁-C₄.
10. Dispersion stable d'azurants optiques conforme à la revendication 4, caractérisée
en ce qu'elle contient, comme azurant optique, un composé de formule

dans laquelle R₂ représente un groupe alkyle en C₁-C₄.
11. Dispersion stable d'azurants optiques conforme à la revendication 4, caractérisée
en ce qu'elle contient, comme azurant optique, un composé de formule
12. Dispersion stable d'azurants optiques conforme à la revendication 4, caractérisée
en ce qu'elle contient, comme azurant optique, un composé de formule

dans laquelle M représente un atome de lithium, de sodium ou de potassium ou un groupe
ammonium ou (alkyl en C₁-C₄)-ammonium.
13. Dispersion stable d'azurants optiques conforme à la revendication 4, caractérisée
en ce qu'elle contient, comme azurant optique, un composé de formule

et dans laquelle M représente un atome de lithium, de sodium ou de potassium ou un
groupe ammonium ou (alkyl en C₁-C₄)-ammonium.
14. Dispersion stable d'azurants optiques conforme à la revendication 4, caractérisée
en ce qu'elle contient, en tant qu'azurants optiques, un mélange de composés de formule

dans laquelle
A représente un atome d'halogène ou un groupe 2-benzoxazolyle, -CH=CH-CN, -CH=CH-COOR₂
ou -COOR₂,
B représente un groupe phényle si A représente un groupe 2-benzoxazolyle,
B représente un groupe -CH=CH-CN si A représente un groupe -CH=CH-CN,
B représente un groupe -CH=CH-COOR₂ si A représente un groupe -CH=CH-COOR₂,
B représente un groupe 2-benzoxazolyle si A représente un groupe -COOR₂,
B représente un groupe naphtalène-triazolyle si A représente un atome d'halogène ou
un groupe -COOR₂,
B représente un groupe 1,2,4-oxadiazolyle si A représente un groupe 2-benzoxazolyle,
et R représente un atome d'hydrogène ou un groupe alkyle en C₁-C₄, R₁ représente un
atome d'hydrogène ou un groupe alkyle en C₁-C₄ ou -CN, et R₂ représente un groupe
alkyle en C₁-C₄,
et de composés de formule

ou

dans laquelle R₂ représente un groupe alkyle en C₁-C₄.
15. Dispersion stable d'azurants optiques conforme à la revendication 4, caractérisée
en ce qu'elle contient, en tant qu'azurants optiques, un mélange de composés de formule

dans laquelle R₂ représente un groupe alkyle en C₁-C₄, et d'un composé de formule
16. Utilisation d'une dispersion d'azurants optiques conforme à la revendication 1 pour
l'azurage optique de matériaux en fibres de polyester ou en fibres de polyester et
de cellulose.
17. Procédé de préparation d'une dispersion stable d'azurants optiques conforme à la revendication
1, caractérisé en ce que l'on homogénéise au moins un azurant optique insoluble ou
peu soluble dans l'eau, avec au moins un agent dispersant anionique, cationique ou
non-ionique, un copolymère de 1-vinyl-2-pyrrolidone et d'acide 3-vinylpropionique,
et de l'eau, ainsi qu'éventuellement d'autres adjuvants,
a) en mélangeant les divers composants préparés et mis en forme séparément, ou
b) par mise en forme conjointe des divers composants.