| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 321 667 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
25.03.1992 Patentblatt 1992/13 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.10.1988 |
|
|
| (54) |
Heizkessel
Heater
Chaudière
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE ES FR IT LI LU NL |
| (30) |
Priorität: |
22.12.1987 DE 3743478
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
28.06.1989 Patentblatt 1989/26 |
| (73) |
Patentinhaber: Viessmann, Hans, Dr. |
|
95030 Hof/Saale (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Viessmann, Hans, Dr.
95030 Hof/Saale (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Wolf, Günter, Dipl.Ing. |
|
Patentanwälte,
Dipl.-Ing. Amthor,
Dipl.-Ing. Wolf,
Postfach 70 02 45 63427 Hanau 63427 Hanau (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 016 915 DE-A- 2 856 678 NL-A- 6 808 071
|
EP-A- 0 230 594 DE-C- 826 445
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Heizkessel gemäß Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Derartige Heizkessel mit Heizgaszugtaschen im wasserführenden Innenraum des Heizkesselgehäuses
sind bspw. nach der EP-A-230 594 bekannt. Die die Verbindung von der Brennkammer zum
Heizgasabzug bzw. zur Rauchgassammelkammer mit Abzug herstellenden Heizgaszugtaschen
werden dabei zwischen Brennkammer und Abzugsbereich entweder zu mehreren, aber separat
geführt, angeordnet oder solche Taschen sind zu einem Taschenblock zusammengefaßt,
der dann als Ganzes zwischen Brennkammer und Abzugsbereich angeordnet ist. Für solche
Heizgaszugtaschen ist es bekannt, die Seitenwände mit Rippenprägungen zu versehen,
um den Wärmeübergang zu intensivieren. Soweit bekannt, erfüllen die Taschen von damit
ausgestatteten Heizkessel die komplexen Forderungen, die dabei zu berücksichtigen
sind, nur in unzureichendem Maße. Bei diesen Forderungen handelt es sich um einfache
Fertigung und einfache Einbindung in den Kessel, große Wärmetauschfläche bei, bezogen
auf den jeweiligen Kessel, möglichst kleinen Gesamtabmessungen der Taschen, gute Verwirbelung
der Heizgase bei vertretbarem Strömungswiderstand und Druckstabilität gegen den Wasserdruck.
[0003] Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, einen Heizkessel der gattungsgemäßen
Art bezüglich der Taschen dahingehend zu verbessern, daß bei einfacher Fertigung und
einfacher Einbindbarkeit der Taschen in das Kesselgehäuse und bei weitestgehender
Flächengliederung in Form von Wellenprägungen und damit verbundener Übertragungsflächenvergrößerung
insbesondere gasseitig ein möglichst geringer Strömungswiderstand in der außendruckstabil
auszubildenden Tasche erzielbar sein soll, verbunden mit der Maßgabe, daß bei grundsätzlicher
Verwirbelungsmöglichkeit des gesamten durchströmenden Gasvolumens der größere Teil
der durchströmenden Heizgase in der Mittelebene der Tasche Austauschmöglichkeit finden
soll.
[0004] Diese Aufgabe ist mit einem Heizkessel der eingangs genannten Art nach der Erfindung
durch die Kombination der im Kennzeichen des Patentanspruches 1 angeführten Merkmale
gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich nach den Unteransprüchen. Das erste
Kombinationsmerkmal ist dabei nach der DE-C-826 445 bereits bekannt.
[0005] Mit dieser erfindungsgemäßen Ausbildung des Heizkessels bezüglich seiner Taschen
sind die gestellten Forderungen insgesamt erfüllt.
[0006] Mit sogenannten Kreuzstromwärmetauschern sind im übrigen die Taschen des erfindungsgemäßen
Heizkessels nicht ohne weiteres vergleichbar, da solche Wärmetauscher, soweit bekannt,
lediglich aus mehreren zusammengestapelten Platten gebildet sind, während im vorliegenden
Fall die gasführenden Taschen, selbst wenn sie als Taschenblock zusammengefaßt sind,
lediglich den wasserführenden Raum des Heizkesselgehäuses als für sich separate Heizgaszüge
durchgreifen.
[0007] Wie Versuche gezeigt haben, führt die erfindungsgemäße Ausbildung des Heizkessels
nach Anspruch 1 zu einem außerordentlichen günstigen Effekt bezüglich einer Reduzierung
des Strömungswiderstandes bei mindestens vergleichbar gleicher Wärmeübertragungsleistung.
Verantwortlich dafür ist offenbar die Gegebenheit, daß ein Teil der Heizgase den direkten
Weg von der Einströmseite zur Abströmseite findet, sich dabei aber trotzdem Verwirbelungsbereiche
bei der Passage der sich kreuzenden Durchzugskanäle bzw. Wellenprägungen ergeben und
ein anderer Teil der Heizgase bei gleichem Verwirbelungseffekt zusätzlich und zwangsläufig
die Strömungsrichtung in den Randbereichen der Zugtasche ändern und dabei auch die
Durchströmebene wechseln muß. Um einen vergleichbar geringen Strömungswiderstand bei
Taschen herkömmlicher Art erreichen zu können, wäre es erforderlich, die Wellenprägungen
wesentlich tiefer anzulegen. Bevorzugt wird dabei eine Ausbildung der Heizgaszugtasche
dahingehend, daß der größere Teil der Wellenprägungen zwei Drittel und der kleinere
Teil ein Drittel der Einström- bzw. der Ausströmöffnung der Tasche einnimmt. Der größere
Teil der Wellenprägungen, der die zwei Drittel-Teilung einnimmt, läuft dabei ununterbrochen
von der Einströmöffnung bis zur Abströmöffnung der Tasche glatt durch, während der
andere Teil der Wellenprägung, der zwangsläufig entsprechend der Staffel der Längserstreckungen
aufweist, praktisch in bezug auf die Seitenwände der Heizgaszugtaschen insgesamt Dreiecksflächen
bildet, so daß der darin strömende Heizgasteil im jeweiligen Randbereich der Heizgaszugtasche
seine Richtung ändern und auch die "Strömungsetage" wechseln muß.
[0008] Aufgrund der erreichbaren Intensität des Wärmeaustausches bei relativ geringem Strömungswiderstand
kann ohne weiteres eine Reduzierung der durchströmbaren Länge der Heizgaszugtasche
in Betracht gezogen werden, was natürlich auch vorteilhafte Auswirkungen auf die äußeren
Abmessungen des betreffenden Heizkessels hat, in dem derartige Heizgaszugtaschen einzubauen
sind.
[0009] Der erfindungsgemäße Heizkessel wird nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung
von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0010] Es zeigt schematisch
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer Ausführungsform der Heizgaszugtasche;
- Fig. 2
- einen Blick in die Heizgaszugtasche gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- einen Schnitt durch die Heizgaszugtasche in Durchströmrichtung;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht einer Tasche, die in bezug auf die Durchströmrichtung breiter als
lang ist;
- Fig. 5
- perspektivisch zwei Heizgaszugtaschen als Teil eines Taschenblockes;
- Fig. 6
- perspektivisch den Anschluß zweier Heizgaszugtaschen an einen Brennkammerboden;
- Fig. 7
- einen Blechzuschnitt vor der Zusammenfaltung zu einer Tasche und
- Fig. 8
- verschiedene Zuordnungs- bzw. Anordnungsmöglichkeiten der Taschen im Kesselgehäuse.
[0011] Wie aus den Fig. 1, 2 ersichtlich, besteht die Heizgaszugtasche aus zwei mit form-
und verlaufsidentischen Wellenprägungen 3 versehenen Seitenwänden 1, die spiegelbildlich
unter gegen- und heizgasseitiger Wellenabstützung an den Kreuzungsstellen 5 zusammengefügt
und längs ihrer in Durchströmrichtung abgekanteten Längsränder 4 gas- und flüssigkeitsdicht
miteinander verbunden sind. Wie besser aus Fig. 3 ersichtlich, sind die Wellenprägungen
3 derart in die Seitenwände 1 eingeprägt, daß die Wellenprägungen 3 kurz vor den Rändern
der Zu- und Abströmöffnungen 7, 8 der Tasche 2 enden. Dies vereinfacht den Einbau
solcher Taschen in die mit entsprechenden öffnungen versehene Bodenwand 14 einer hier
nicht dargestellten Brennkammer, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist. Das gleiche gilt
natürlich auch für die Abströmseite, wo die Taschen 2 in eine entsprechende Abschlußwand
15 des Heizkesselgehäuses oder den Boden einer Rauchgassammelkammer eingebunden sind.
Diese von Wellenprägungen 3 nicht erfaßten Randbereiche werden vorteilhaft natürlich
auch dann vorgesehen, wenn derartige Taschen, wie in Fig. 5 bspw. dargestellt, zu
mehreren zu einem Taschenblock zusammengefaßt werden sollen.
[0012] Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, ist die Heizgaszugtasche 2 vorteilhaft noch
derart ausgebildet, daß im Bereich der Längsränder 4 in beiden Seitenrändern keine
Wellenprägungen 3 vorgesehen sind, wodurch sich in Durchströmrichtung verlaufende,
nicht geneigte Durchströmkanäle 16 ergeben, in denen die Wellenprägungen 3 der Teile
II ausmünden, von diesen ausgehen. Durch diese Maßnahme wird der Strömungswiderstand
in den Randbereichen ebenfalls reduziert, ohne daß dadurch, wie sich gezeigt hat,
die vorerwähnte Richtungsänderung der dort strömenden Heizgase und der Wechsel der
"Strömungsetagen" wesentlich beeinträchtigt wird.
[0013] Wie sich gezeigt hat, hat sich für den Winkel SZ ein Bereich von 120 bis 150° am
günstigsten erwiesen. Größere Werte bringen zwar auch noch eine Verwirbelung, diese
läßt dann aber nach, während sich bei kleineren Werten der Durchströmwiderstand entsprechend
erhöht. Um den optimalen Bereich von 120 bis 150° einzuhalten, wird dieser Maßgabe
durch entsprechende Außenabmessungen der Tasche Rechnung getragen, denn es gilt ja
die Bedingung zu erfüllen, daß sich ein Teil der Wellenprägungen 3 durchgehend von
der Zuström- zur Abströmöffnung erstrecken soll.
[0014] Bei der Heizgaszugtasche 2 gemäß Fig. 2 erstreckt sich der größere Teil I der Wellenprägungen
3, die in bezug auf die Durchströmlängsmittellinie 17 geneigt verlaufen, von der Zuströmöffnung
7 durchgehend bis zur Abströmöffnung 8. Der restliche, in gleicher Richtung geneigte
Teil II der Wellenprägungen 3 der einen Seitenwand 1, der kurz nach der Zuströmöffnung
7 beginnt und am Längsrand 4 der Tasche endet und der Teil II der anderen Seitenwand
1, der am Längsrand 4 beginnt und kurz vor der Abströmöffnung 8 endet, weisen entsprechende,
zu den Längsrändern 4 hin abnehmende Längen L auf, wobei die Längen zu den jeweils
zugehörigen öffnungen 7, 8 der Taschen 2 hin abnehmen.
[0015] In Einströmrichtung gesehen und in bezug auf die sichtseitige Seitenwand 4 werden
also alle von den Wellenprägungen 3 dieser Seitenwand gebildeten Kanäle beaufschlagt,
nicht jedoch die im linken Dreiecksbereich (zusätzlich schraffiert) sich erstreckenden
Kanäle. Das gleiche gilt für die andere Seitenwand und zwar nur umgekehrt. Die im
Bereich II einströmenden Heizgase können dabei die Heizgaszugtasche nicht wie im anderen
Teil I auf direktem Weg passieren, sondern müssen im Randbereich, wie mit Pfeilen
angedeutet, sowohl ihre Richtung ändern, als auch die Strömungsetage wechseln, um
zur Abströmöffnung 8 gelangen zu können. Da sich durch die Wellenprägungen 3 ebenfalls
über die Gesamtfläche gleichmäßig verteilt entsprechende Kreuzungsabstützungen der
Seitenwände 1 ergeben, entsteht ein außerordentlich stabiles Gebilde, so daß für die
Seitenwände 1 relativ dünnes, bspw. Edelstahlblech verwendet werden kann. Wie ferner
aus Fig. 1 ersichtlich, ist die Bemessung der Teile I und II vorteilhaft so vorgesehen,
daß bezogen auf die Gesamtbreite der Tasche die Teile I jeder Platte zwei Drittel
und der Teil II ein Drittel der Taschenbreite einnehmen.
[0016] In Fig. 7 ist ein Blechzuschnitt dargestellt, der beide Seitenflächen 1 enthält.
Wie daraus ersichtlich, können dabei die Felder der Wellenprägungen 3, sofern nicht
ein entsprechend großes Prägewerkzeug benutzt wird, mit dem gleichen Prägewerkzeug
hergestellt werden, das nur die Größe eines Prägefeldes hat, da das andere Feld den
gleichen Wellenprägungsverlauf erhält. Die beiden Hälften des Blechzuschnittes 11,
die die Seitenwände 1 darstellen, werden längs der strichpunktierten Linie zusammengefaltet
bzw. zusammengebogen, wodurch die Wellenprägungen 3 auf die der anderen Hälfte mit
entgegengesetztem Neigunsverlauf zu liegen kommen. Die die Prägefelder umgebenden
Ränder 6, die im fertigen und geschlossenen Zustand der Tasche die schmalen Seitenwände
6 bilden, sind so bemessen, daß ihre Breite etwa einer Wellentiefe T entspricht. Der
mittlere, ungeprägte Streifen hat dabei die doppelte Breite TT und die beiden ungeprägten
Streifen, die an der fertigen Tasche die Zu- und Abströmöffnung 7, 8 bilden, haben
ebenfalls eine Breite in der Größe von etwa einer Wellentiefe.
[0017] Nur der Vollständigkeit halber sind in Fig. 8 verschiedene Anordnungsmöglichkeiten
der Heizgaszugtaschen 2 im wasserführenden Gehäuse 18 von unterschiedlichen Heizkesseltypen
dargestellt, wobei sich die Heizgaszugtaschen 2 zu mehreren separat oder als Block
zusammengefaßt, jeweils vom Boden 14 der Brennkammer 19 zum Abzugsbereich 20 erstrecken.
1. Heizkessel, bestehend aus einem wasserführenden Gehäuse, in dem eine Brennkammer (19)
angeordnet ist, von deren Endbereich aus mehrere, im Querschnitt langlochartige Heizgaszugtaschen
(2) zu einer Abgassammelkammer (20) mit Rauchgasabzug geführt sind, wobei die parallel
oder angenähert parallel verlaufenden Taschen (2) zueinander beabstandet angeordnet
und die beiden benachbarten größeren Seitenwände jeder Tasche (2) mit form- und verlaufsidentischen,
von den Seitenwandebenen aus in das Innere der Taschen (2) gerichteten, sich gerade
erstreckenden Wellenprägungen versehen sind, die in bezug auf die Längsränder der
Taschen (2) geneigt, aber in der jeweiligen Seitenwand entgegengesetzt zu den Wellenprägungen
(3) der anderen Seitenwand verlaufend angeordnet sind und wobei ferner die Wellenprägungen
(3) sich an den Kreuzungsstellen berühren und vor den schmalen Seitenwänden und vor
der Zu- und Abströmöffnung (7, 8) jeder Tasche (2) mit einem Abstand enden, der mindestens
einer Wellentiefe entspricht,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzahl der Wellenprägungen (3) in einer Seitenwand, die sich mit ihrer ganzen
Länge von der Zuström- zur Abströmöffnung (7, 8) jeder Tasche (2) erstrecken, größer
ist als die Anzahl der kürzeren Wellenprägungen und daß ein Teil (1) der Wellenprägungen
(3), die in bezug auf die Durchströmlängsmittellinie (14') geneigt verlaufen, sich
von der Zuströmöffnung (7) durchgehend bis zur Abströmöffnung (8) der Tasche (2) erstreckt,
während der restliche, in gleicher Richtung geneigte Teil (II) der einen Seitenwand
(I), der an der Zuströmöffnung (7) beginnt und am Längsrand (4) der Tasche endet,
und der andere Teil (II) der anderen Seitenwand (1), der am Längsrand (4) beginnt
und an der Abströmöffnung (8) ausmündet, entsprechende, zu den Längsrändern (4) hin,
in deren Bereich diese Wellen enden, abnehmende Längen (L) aufweisen.
2. Heizkessel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tasche (2) aus einem Blechzuschnitt (11) gebildet ist, der in jeweils einer
Hälfte die nach einer Seite ausgeprägten Wellenprägungen (3) enthält, und daß die
beiden Hälften des Blechzuschnittes (11) in Parallellage gegeneinander gefaltet und
die Längsränder des Blechzuschnittes (11) mit einer Längsnaht (12) gas- und flüssigkeitsdicht
miteinander verbunden sind.
3. Heizkessel nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Taschen (2) mittels zum Blechzuschnitt (11) gehörender Verbindungsfahnen (13)
die kürzeren Fortsetzungen der großen, mit den Wellenprägungen (3) versehenen Seitenwände
(1) bilden, zu einem Taschenblock zusammengefaßt sind.
4. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der größere Teil (I) der Wellenprägungen (3) zwei Drittel und der kleinere Teil
(II) ein Drittel der Zuström- bzw. der Abströmöffnung (7, 8) einnimmt.
5. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Neigungswinkel (β) zwischen den Wellenprägungen (3) der einen Seitenwand und
den Wellenprägungen (3) der anderen Seitenwand (1) bis 170°, vorzugsweise 120 bis
150° beträgt.
1. A heating boiler comprising a water-carrying housing accommodating a combustion chamber
(19) from the end area of which a plural number of heating gas flue pockets (2) of
oblong-type cross-section are guided to an exhaust gas collecting chamber (20) provided
with a flue gas exhaust duct, with the pockets (2) extending in parallel or approximately
in parallel being in spaced relationship, and with the two adjacent larger-sized side
walls of each pocket (2) being provided with straight-line wave-type embossings of
identical shape and pattern extending from the side wall planes into the interior
of the pockets (2), which wave-type embossings are inclined relative to the longitudinal
edges of the pockets (2) but are disposed in the respective side wall in a manner
extending opposite the wave-type embossings (3) of the other side wall, with the wave-type
embossings (3), moreover, being in contact with one another at the crossing points,
terminating ahead of the narrow side walls and ahead of the in-flow and off-flow openings
(7,8) of each pocket (2) at a space corresponding at least to one wave depth,
characterized in that the number of wave-type embossings (3) provided in one side
wall extending throughout the length thereof from the in-flow to the off-flow opening
(7,8) of each pocket (2) exceeds the number of the short-length wave-type embossings,
and that a part (1) of the wave-type embossings (3) which relative to the through-flow
longitduinal central line (14') are inclined, continuously extends from the in-flow
opening (7) to the off-flow opening (8) of the pocket (2) while the remaining part
(II) of the one side wall (I) inclined in the same direction which commences at the
in-flow opening (7) and terminates at the longitudinal edge (4) of the pocket, and
the other part (II) of the other side wall (1) which commences at the longitudinal
edge (4) and terminates at the off-flow opening (8), comprise corresponding lengths
(L) decreasing toward the longitudinal edges (4) in the area of which such waves terminate.
2. A heating boiler according to claim 1,
characterized in that the pocket (2) is formed of a plate blank (11) which in respectively
one half contains the wave-type embossings (3) molded toward one side, and that the
two halves of the plate blank (11), in the parallel position, are folded one against
the other, and the longitudinal edges of the plate blank (11), through a longitudinal
seam (12), are interconnected in gas- and liquid-tight manner.
3. A heating boiler according to claims 1 or 2,
characterized in that the pockets (2), through connecting flags (13) pertaining to
the plate blank (11), form the shorter-length extensions of the large side walls (1)
provided with the wave-type embossings (3), and are combined to form a pocket block.
4. A heating boiler according to any one of claims 1 to 3,
characterized in that the larger-sized part (I) of the wave-type embossings (3) takes
two thirds and the smaller-sized part (II) takes one third of the in-flow and off-flow
opening (7,8), respectively.
5. A heating boiler according to any one of claims 1 to 4,
characterized in that the angle of inclination (β) between the wave-type embossings
(3) of the one side wall and the wave-type embossings (3) of the other side wall (1)
is up to 170°, preferably between 120° and 150°.
1. Chaudière de chauffage constituée par un bâti conducteur d'eau dans lequel est placée
une chambre de combustion (19) à partir de la zone terminale de laquelle des poches
de carneau de gaz de chauffage (2) de section de type oblong sont menées vers une
chambre collectrice de gaz brûlés (20) avec décharge du gaz de fumée, les poches (2)
d'allure parallèle ou approximativement parallèle étant placées en étant espacées
les unes des autres et les deux plus grandes parois latérales voisines de chaque poche
(2) étant pourvues d'ondulations frappées de forme et d'allure identique, orientées
des plans des parois latérales vers l'intérieur des poches (2) et s'étendant tout
droit, ondulations qui sont inclinées par rapport aux bords longidutinaux des poches
(2) mais qui sont placées dans la paroi latérale respective en étant opposées aux
ondulations frappées (3) de l'autre paroi latérale, les ondulations frappées (3) se
touchant de plus aux points d'intersection et se terminant devant les parois latérales
étroites et devant l'ouverture d'afflux et de décharge (7, 8) de chaque poche (2)
avec un écart qui correspond à au moins une profondeur d'ondulation, caractérisée en ce que le nombre des ondulations frappées (3) dans une paroi latérale, qui s'étendent
avec toute leur longueur de l'ouverture d'afllux vers l'ouverture de décharge (7,
8) de chaque poche (2), est plus grand que le nombre des ondulations frappées plus
courtes et qu'une partie (1) des ondulations frappées (3), qui sont inclinées par
rapport à la ligne du milieu longitudinal de passage (14'), s'étend de l'ouverture
d'afflux (7) en continu jusqu'à l'ouverture de décharge (8) de la poche (2) tandis
que la partie restante (II), inclinée dans le même sens, de l'une des parois latérales
(I), qui commence à l'ouverture d'afflux (7) et qui se termine au bord longitudinal
(4) de la poche et l'autre partie (II) de l'autre paroi latérale (1) qui commence
au bord longitudinal (4) et qui débouche à l'ouverture de décharge (8) présentent
des longueurs (L) correspondantes décroissantes vers les bords longitudinaux (4) dans
la zone desquels ces ondulations se terminent.
2. Chaudière de chauffage selon la revendication 1, caractérisée en ce que la poche (2) est formée par une pièce découpée en tôle (11) qui contient dans
respectivement une moitié les ondulations frappées (3) estampées vers l'un des côtés
et que les deux moitiés de la pièce découpée en tôle (11) sont pliées l'une contre
l'autre en parallèle et que les bords longitudinaux de la pièce découpée en tôle (11)
sont reliés l'un à l'autre en étant étanches au gaz et au liquide par une soudure
longitudinale (12).
3. Chaudière de chauffage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les poches (2) forment les prolongations plus courtes des grandes parois latérales
(1) pourvues des ondulations frappées (3) au moyen de talons de jonction (13) qui
font partie de la pièce découpée en tôle (11) et qu'elles sont réunies en un bloc
de poches.
4. Chaudière de chauffage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la plus grande partie (I) des ondulations frappées (3) prend deux tiers de l'ouverture
d'afflux ou de décharge (7, 8) et la plus petite partie (II) un tiers.
5. Chaudière de chauffage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'angle d'inclinaison (β) entre les ondulations frappées (3) de l'une des parois
latérales et les ondulations frappées (3) de l'autre paroi latérale (1) peut être
de 170° maximum, de préférence de 120 à 150°.