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EP 0 321 789 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.03.1991 Patentblatt 1991/11 |
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Anmeldetag: 08.12.1988 |
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Einrichtung zur Steuerung des Niveauausgleichs eines Arbeitsgerätes, insbesondere
einer fahrbaren höhenverstellbaren Feuerwehrdrehleiter
Level compensation controlling device for a work implement, particularly for a mobile
extensible fire service turntable ladder
Dispositif de commande de la compensation de niveau d'un engin de travail, en particulier
d'une échelle de pompier orientable, déployable et mobile
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
22.12.1987 DE 3743546
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.06.1989 Patentblatt 1989/26 |
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Patentinhaber: Iveco Magirus Aktiengesellschaft |
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D-89017 Ulm (DE) |
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Erfinder: |
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- Link, Helmut
D-7900 Ulm 10 (DE)
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Vertreter: Socha, Peter (DE) |
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Ravensburger Strasse 119 D-89079 Ulm D-89079 Ulm (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 063 709 DE-A- 2 933 333 DE-B- 2 036 559
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DE-A- 2 839 419 DE-A- 2 947 303 FR-A- 2 188 036
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Steuerung des Niveauausgleichs eines
Arbeitsgeräts mit einem Untergestell und einem mit diesem dreh- und schwenkbar verbundenen
Geräteaufbau zwecks Einstellung einer Lotrechten des Geräteaufbaus bei Bodenkontakt
des Untergestells in einer Schräglage, insbesondere einer fahrbaren höhenverstellbaren
Feuerleiter, gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bekannte Einrichtungen zur Niveauregulierung der Hochachse des Geräteaufbaus von
Arbeitsgeräten, insbesondere Feuerwehrdrehleitem, arbeiten mit Neigungsfühlern für
die lotrechte Steuerung des Aufbaus und für die Lagerückführung mit zwei Schaltern
zum parallelen Ablegen bzw. Zurückführen bezüglich der Lage des Untergestells (vgl.
DE-AS 2 036 559, EP 00 63 709). Gemäß EP 00 63 709 erfolgt praktisch nach laufender
Messung der Fahrzeugneigung in zwei zueinander senkrechten Richtungen mittels an sich
bekannter Fühler in einem Computer eine theoretische Vorausberechnung der Schiefstellungskorrektur-Geschwindigkeit
in Verknüpfung mit der Schwenkgeschwindigkeit der Leiter und anschließend eine entsprechende
Durchführung der Schiefstellungskorrektur über an sich bekannte Proportionalventile.
Fakultativ kann zusätzlich nach laufender Messung der realen Schiefstellung mittels
eines offenbar an der Leiter angebrachten an sich bekannten Fühlers eine nochmalige
Korrektor der Schiefstellungskorrektur-Geschwindigkeitvorgenommen werden. Eine derartige
Steuereinrichtung ist ersichtlich relativ aufwendig und vergleichsweise störungsanfällig.
[0003] Ausgehend vom vorgenannten Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung
zur Steuerung des Niveauausgleichs eines Arbeitsgerätes der eingangs genannten Art
zu schaffen, die einfach aufgebaut ist und mit großer Betriebssicherheit betrieben
werden kann.
[0004] Gelöst wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale.
[0005] Vorteilhaft weitergebildet wird der Erfindungsgegenstand durch die Merkmale der Unteransprüche
2 bis 7.
[0006] Insbesondere wird in einer Inbetriebnahmeposition des normalerweise schräg positionierten
Arbeitsgeräts vor Einstellung der Lotrechten des Geräteaufbaus der Wert des Neigungsfühlers
gespeichert, und es wird nach einem Steuervorgang des Geräteaufbaus in die Lotrechte,
bei welchem die Steuereinrichtung mit aktuellen Werten des Neigungsfühlers im Vergleich
zum Nullwert des Fühlers als Steuergröße arbeitet, zwecks Rückführung des Geräteaufbaus
aus der Lotrechten in seine Ausgangslage der gespeicherte Wert als Rückführ-Steuergröße
verwendet.
[0007] Zweckmäßigerweise erfaßt der Neigungsfühler am Geräteaufbau die maximal auftretende
Schräglage des Arbeitsgeräts proportional zur Lage und Richtung.
[0008] Die Inbetriebnahmeposition des Arbeitsgeräts kann durch Erreichen eines maximalen
Bodenabstützdruck-Werts in hydraulischen Bodenabstützzylindern des Arbeitsgeräts festgelegt
sein, durch den der Zeitpunkt für die Speicherung des Werts des Neigungsfühlers ausgelöst
wird.
[0009] Insbesondere bei einer fehlerhaften Inbetriebnahmeposition des Arbeitsgeräts kann
der Zeitpunkt für die Speicherung des Werts des Neigungsfühlers auch durch Einschalten
des Lotrecht-Steuervorgangs des Geräteaufbaus ausgelöst werden, beispielsweise durch
Einlegen eines Nebenabtriebes zwecks Schaffung einer Ersatzgröße einer Rückführ-Steuergröße.
[0010] Ein besonders einfacher Aufbau und zuverlässiger Steuerungsbetrieb ergibt sich, wenn
der Neigungsfühler in Form eines hydraulisch gedämpften Pendels vorgesehen ist
[0011] Es kann aber auch der Neigungsfühler in Form einer gebogenen Elektrolyt-Röhre vorgesehen
sein.
[0012] Der Neigungsfühler ist zwechmäßigerweise auf der Platine einer elektronischen Steuerung,
beispielsweise eines Mikrocomputers, angeordnet. Der Mikrocomputer zeichnet in einem
Steuerprogramm den der Schräglage des Geräteaufbaus entsprechenden Wert des Neigungsfühlers
auf, führt die Steuerung des Geräteaufbaus in die Lotrechte aus und verwendet anschließend
für eine Rückstellung des Arbeitsgeräts in die Ausgangslage (Inbetriebnahmeposition)
den gespeicherten Wert des Neigungsfühlers wieder als Rückführ-Steuergröße. Hierbei
können bekannte Analog- oder Digitalspeicher für die Speicherung der Werte eingesetzt
werden. Ersichtlich kann durch die Erfindung eine einfache und zuverlässig arbeitende
Steuereinrichtung geschaffen werden. Die Erfindung ermöglicht insbesondere den Verzicht
auf die Schalter der Positionsregelung unter der Voraussetzung der analogen Erfassung
der Signale für die Korrektur der Schiefstellung bzw. der Rückführung. Dies vereinfacht
und verringert den Aufwand an Material und Kosten einer gattungsgemäßen Niveauausgleichs-Steuereinrichtung
bei gleichzeitiger Verbesserung der Betriebssicherheit in einem besonderen Maß, wenn
zudem auch der Neigungsfühlerzusammen auf der Elektronik-Steuerungskarte aufgebaut
bzw. montiert ist. Neben der Einsparung von Schaltern nach dem Stand der Technik werden
auch zusätzlich durch die Erfindung Kabel eingespart.
[0013] Nach dem Stand der Technik ist ferner gemäß DE-OS 29 47 303 eine Steuerungsvorrichtung
für Hebesysteme bekannt, die Steuervorrichtung steuert jedoch einzelne Gelenkachsen
und nicht wie bei der Erfindung die Verstellung einer Schwenkachse für die Steuerung
der Seiteneinstellung.
[0014] Ferner ist gemäß DE-OS 29 33 333 eine elektronische Schaltung zum lotrechten Einstellen
eines Drehgestells von höhenveränderlichen Arbeitsgeräten bekannt. Die Schaltung betrifft
nicht den Rückführvorgang eines lotrecht eingestellten Drehgestells in die ursprüngliche
Schräglage, was Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist.
[0015] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben ; es zeigen :
Fig. 1 in schematischer Heckansicht ein Arbeitsgerät in Form einer fahrbaren höhenverstellbaren
Feuerwehrdrehleiter in einer Schräglage des Untergestells bei praktisch lotrechtem
Geräteaufbau mit schematischer Darstellung des mechanisch hydraulischen Aufbaus der
Steuereinrichtung, und
Fig. 2 ein elektrisches Spannungs-Winkeldiagramm eines Neigungsfühlers gemäß Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1.
[0016] In der Zeichnung ist schematisch von hinten ein Arbeitsgerät (2) in Form einer fahrbaren
Feuerwehrdrehieiter gezeigt, welche ein Untergestell (3) besitzt, welches dreh- und
schwenkbar mit einem Geräteaufbau (4) in Form der eigentlichen ausfahrbaren Drehleiter
verbunden ist. Der Geräteaufbau (4) kann mithin bezüglich eines schräg positionierten
Untergestells (3), welches durch seitliche Bodenabstützzylinder (6) abgestützt ist,
in einer Inbetriebnahmeposition des Arbeitsgeräts (2) durch eine Einrichtung (1) zur
Steuerung des Niveauausgleichs in eine Horizontallage bzw. in eine Lotrechte eingestellt
und wieder in die Ausgangslage zurückgeführt werden. Die hydraulischen Bodenabstützzylinder
(6) sind an einen hydraulischen Druckschalter (7) im Untergestell (3) angeschlossen.
Die hydraulischen Stellmittel zum Einstellen der Lotrechten des Geräteaufbaus (4)
bzw. der eigentlichen Feuerwehrdrehleiter sind insbesondere hydraulische Stellzylinder
(8), die eine Verschwenkung des Geräteaufbaus (4) bezüglich des Untergestells (3)
um die horizontale Schwenkachse (9) ermöglichen.
[0017] Am dreh- und schwenkbar mit dem Untergestell (3) verbundenen Geräteaufbau (4) befindet
sich in seitiicherAnordnung ein Neigungsfühler (5) beispielsweise in Form eines hydraulisch
gedämpften Pendels zur Erfassung des Werts einer Schrägstellung des Geräteaufbaus
(4) in der Inbetriebnahmeposition des Arbeitsgeräts (2) sowie zwecks Durchführung
des Steuervorgangs des Geräteaufbaus (2) in die und aus der Lotrechten.
[0018] Ferner umfaßt die hydraulische Steuerung ein Hydraulikventil (10) in Form eines an
sich bekannten Proportionalventils, welches eine stufenlose Regelung der Steuereinrichtung
(1) erlaubt. Das Hydraulikventil (10) ist mit den hydraulischen Stellzylindern (8)
hydraulisch verbunden, das über eine Steuerleitung an die Bodenabstützzylinder (6)
angeschlossen ist. Das Hydraulikventil (10) kann auch als einfaches Drei/Vierwegeventil
ausgeführt sein, das mehr oder minder schwarz/weiß mit einer definierten Totzone arbeitet.
[0019] Bei einer Inbetriebnahme des Arbeitsgeräts (2) wird gemäß Fig. 1 vorab das normalerweise
schräg abgestellte Untergestell (3) fest in seiner Schräglage durch Ausfahren der
Bodenabstützzylinder (6) fixiert, und zwar durch Betätigung des hydraulischen Druckschalters
(7) des Untergestells. Ist ein maximaler Abstützdruckwert erreicht, wird der Wert
der angezeigten Schräglage im Neigungsfühler (5) in einem Mikrocomputer (11) gespeichert,
insbesondere in an sich bekannten Analog- oder Digitalspeicherbausteinen (12) als
Rückführgröße gespeichert. Der Neigungsfühler (5) ist in der Lage, positionsbezogen
die maximal mögliche Schräglage des Fahrzeugs aufnehmen zu können.
[0020] Nach Speicherung des Werts für die Schräglage arbeitet die Steuereinrichtung (1)
in zulässigen Arbeitsbereichen für die Lotregelung mit aktuellen Werten des Neigungsfühlers
(5) im Vergleich zum Nullwert des Fühlers als Steuergröße.
[0021] Soll das Arbeitsgerät (2) bzw. der lotrecht gestellte Geräteaufbau (4) wieder in
seine Ausgangslage parallel zum Untergestell (3) zurückgestellt werden, was durch
bekannte Aufnehmer der Dreh- und Aufrichtposition mit der Annäherung der Inbetriebposition
dieser Aufnehmer automatisch oder per Befehl erfolgt, liefert der gespeicherte Rückführungswert
des Neigungsfühlers (5) den Sollwert der Regelung.
[0022] In Fig. 2 ist das elektrische Spannungsgswinkeldiagramm eines Neigungsfühlers (5)
bzw. Pendels dargestellt. Das erforderliche Ausgangssignal muß eine Unterscheidung
zwischen den beiden möglichen Schwenkrichtungen erlauben. Durch geeignete Maßnahmen,
z.B. Speisung des Fühlers mit einer positiven Spannung u
o+ und einer negativen Spannung u
o-oder durch Auswertung mittels Brückenschaltung wird jeder Seite eine Polarität zugeordnet.
Im Diagramm der Fig. 2 sind positive und negative Spannung u
o+ bzw. u
o- über den Winkelbereich -a -+ a eines Neigungsfühlers aufgetragen.
[0023] Sämtliche in der Beschreibung erwähnten und/ oder in der Zeichnung dargestellten
neuen Merkmale allein oder in sinnvoller Kombination sind erfindungswesentlich, auch
soweit sie in den Ansprüchen nicht ausdrücklich beansprucht sind.
1. Einrichtung (1) zur Steuerung des Niveauausgleichs eines Arbeitsgerätes (2) mit
einem Untergestell (3) und einem mit diesem dreh- und schwenkbar verbundenen Geräteaufbau
(4) zwecks Einstellung einer Lotrechten des Geräteaufbaus (4) bei Bodenkontakt des
Untergestells (3) in einer Schräglage, insbesondere eines Arbeitsgerätes in Form einer
fahrbaren höhenverstellbaren Feuerwehrdrehleiter, mit einem analog arbeitenden am
Geräteaufbau (4) befestigten Neigungsfühler (5), dadurch gekennzeichnet, daß in einer
Inbetriebnahmeposition des insbesondere schräg positionierten Arbeitsgeräts (2) vor
Einstellung der Lotrechten des Geräteaufbaus (4) der Wert des Neigungsfühlers (5)
gespeichert wird, und daß nach einem Steuervorgang des Geräteaufbaus (4) in die Lotrechte,
bei welchem die Steuereinrichtung (1) mit den aktuellen Werten des Neigungsfühlers
(5) im Vergleich zum Nullwert des Fühlers als Steuergröße arbeitet, zwecks Rückführung
des Geräteaufbaus (4) von der Lotrechten in seine Ausgangslage der gespeicherte Wert
als Rückführ-Steuergröße verwendet wird.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungsfühler
(5) die maximal auftretende Schräglage des Arbeitsgerätes (2) proportional zur Lage
und Richtung erfaßt.,
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Inbetriebnahmeposition
des Arbeitsgeräts (2) durch Erreichen eines maximalen Bodenabstützdruck-Werts in hydraulischen
Bodenabstützzylindern (6) des Geräts festgelegt ist, durch den der Zeitpunkt für die
Speicherung des Werts des Neigungsfühlers (5) ausgelöst wird.
4. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitpunkt
für die Speicherung des Werts des Neigungsfühlers (5) durch Einschalten des Lotrecht-Steuervorgangs
des Geräteaufbaus (4) ausgelöst wird.
5. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Neigungsfühler (5) in Form eines hydraulisch gedämpften Pendels vorgesehen ist.
6. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Neigungsfühler (5) in Form einer gebogenen Elektrolyt-Röhre vorgesehen ist.
7. Steuereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Neigungsfühler (5) auf der Platine einer elektronischen Steuerung angeordnet ist.
1. A device (1) for controlling the level compensation of a work implement (2), having
an under-chassis (3) and an implement superstructure (4) rotatably and pivotably connected
therewith, for the purpose of setting a vertical of the implement superstructure (4)
in the case of ground contact of the under-chassis (3) in an oblique position, especially
of a work implement in the form of a mobile extensible fire service turntable ladder,
with an analogously working inclination sensor (5) secured to the implement superstructure
(4), characterised in that, in a position for commencement of operation of the especially
obliquely positioned work implement (2) before adjustment of the vertical of the implement
superstructure (4) the value of the inclination sensor (5) is stored, and in that
after an operation of controlling the implement superstructure (4) into the vertical,
in which the control device (1) works with the actual values of the inclination sensor
(5) in comparison with the zero value of the sensor as control value, for the purpose
of return of the implement superstructure (4) from the vertical into its initial position,
the stored value is used as return control magnitude.
2. A control device according to Claim 1, characterised in that the inclination sensor
(5) detects the maximum occurring oblique position of the work implement (2) in proportion
to the position and direction.
3. A control device according to Claim 1 or 2, characterised in that the position
of commencement of operation of the work implement (2) is fixed by reaching of a maximum
ground support pressure value in hydraulic ground support cylinders (6) of the implement,
by which the point in time is triggered for the storage of the value of the inclination
sensor (5).
4. A control device according to Claim 1 or 2, characterised in that the point in
time for the storage of the value of the inclination sensor (5) is triggered by switching
on of the vertical control operation of the implement superstructure (4).
5. A control device according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that the
inclination sensor (5) is provided in the form of a hydraulically damped pendulum.
6. A control device according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that the
inclinaticn sensor (5) is provided in the form of a curved electrolyte tube.
7. A control device according to anyone of Claims 1 to 6, characterised in that the
inclination sensor (5) is arranged on the plate of an electronic control system.
1. Dispositif (1) de commande de la compensation de niveau d'un engin de travail (2)
comportant un châssis (3) et une structure d'engin (4) reliée à ce châssis de façon
à pouvoir tourner et basculer, pour permettre le réglage d'une verticalité de la structure
(4) lorsque le châssis (3) est en contact avec le sol dans une position inclinée,
notamment d'un engin de travail sous la forme d'une échelle de pompier orientable,
mobile et réglable en hauteur, avec un détecteur d'inclinaison (5) fonctionnant de
façon analogique et fixé sur la structure (4) de l'engin, dispositif caractérisé en
ce que dans une position de mise en service de l'engin de travail (2), notamment positionné.obliquement,
la valeur du détecteur d'inclinaison (5) est mémorisée avant le réglage de la verticalité
de la structure (4) de l'engin, et en ce que, après un processus de commande de la
structure (4) de l'engin dans la position verticale, processus pendant lequel le dispositif
de commande (1) fonctionne avec comme grandeur de commande, les valeurs actuelles
du détecteur d'inclinaison (5) rapportées à la valeur zéro du détecteur, la valeur
mémorisée est utilisée comme grandeur de commande de retour pour permettre de ramener
la structure (4) de l'engin de sa position verticale dans sa position de départ.
2. Dispositif de commande selon la revendication 1, caractérisé en ce que le détecteur
d'inclinaison (5) détecte la position oblique maximale intervenant de l'engin de travail
(2) proportionnellement en position et en direction.
3. Dispositif de commande selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé
en ce que la position de mise en service de l'engin de travail (2) est déterminée
parce que l'on atteint une valeur maximale de la pression d'appui sur le sol dans
des vérins hydrauliques d'appui sur le sol (6) de l'engin, valeur maximale par laquelle
est déclenché l'instant pour la mémorisation de la valeur du détecteur d'inclinaison
(5).
4. Dispositif de commande selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé
en ce que l'instant pour la mémorisation de la valeur du détecteur d'inclinaison (5)
est déclenché par la mise en route du processus de commande à la verticale de la structure
(4) de l'engin.
5. Dispositif de commande selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
le détecteur d'inclinaison (5) est prévu sous la forme d'un pendule amorti hydrauliquement.
6. Dispositif de commande selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que
le détecteur d'inclinaison (5) est prévu sous la forme d'un tube électrolytique courbé.
7. Dispositif de commande selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que
le détecteur d'inclinaison (5) est disposé sur la platine d'une commande électronique.
