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EP 0 321 902 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.03.1994 Patentblatt 1994/11 |
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Anmeldetag: 19.12.1988 |
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Kupplungsvorrichtung zum Ankuppeln eines Gerätes an den Ausleger einer Baumaschine
Tool-connecting device for an excavator
Dispositif de fixation d'un outil sur un engin de terrassement
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE ES FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
22.12.1987 CH 5004/87
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.06.1989 Patentblatt 1989/26 |
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Patentinhaber: ZEPF, Hans-Rudolf |
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CH-8810 Horgen (CH) |
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Erfinder: |
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- ZEPF, Hans-Rudolf
CH-8810 Horgen (CH)
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| (74) |
Vertreter: Weiss, Peter, Dr. rer.nat. |
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Dr. Peter Weiss & Partner
Postfach 12 50 78234 Engen 78234 Engen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 122 547 FR-A- 2 436 743 US-A- 4 295 287
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WO-A-85/04440 US-A- 4 225 283 US-A- 4 643 631
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kupplungsvorrichtung zum Ankuppeln eines Arbeitsgerätes
für die Boden- und Bautechnik, welches an dem Endarm eines Auslegers einer Baumaschine,
insbesondere eines Baggers, befestigt ist.
[0002] In der Boden- und Bautechnik sind sehr verschiedene Arbeiten auszuführen, welche
ausser der Verarbeitung grosser Materialmengen und der Vorbereitung des Baugrundes
zahlreiche weitere Arbeiten umfassen. Eine hierzu in grossem Umfang eingesetzte Arbeitsmaschine
stellt der Bagger mit seinen vielen Ausführungsvarianten dar, welcher in seiner modernen
Ausführung als Hydraulikbagger besonders leistungsfähig und vielseitig einsetzbar
ist. Die unterschiedlichen Ausführungsformen beziehen sich vor allem auf die Grösse
und die Abstütz- und Fortbewegungsmittel des Baggers, während für die Handhabung eines
Arbeitsgerätes alle Bagger weitgehend mit einem Ausleger ausgerüstet sind, an dessen
Ende das Arbeitsgerät mittels eines Endarmes gelagert ist. Der Ausleger ist in Auslegerteile
unterteilt, von denen jedes verstellbar ist, beispielsweise durch hydraulische Linearmotoren.
Auch der Endarm und das Arbeitsgerät sind verstellbar, beispielsweise ebenfalls durch
hydraulische Linearmotoren. Das Arbeitsgerät ist hierbei am Endarm schwenkbar angeordnet
und wird durch den Linearmotor in seiner Lage verstellt.
[0003] Entsprechend den durch den Bagger auszuführenden unterschiedlichen Arbeiten sind
auch jeweils unterschiedliche Arbeitsgeräte zu verwenden. In der einfachsten Ausführungsform
des Baggers werden hierzu die Verbindungen des Arbeitsgerätes mit dem Endarm und dem
Linearmotor gelöst und an dessen Stelle ein anderes Arbeitsgerät befestigt. Da das
Lösen des Arbeitsgerätes und das Einsetzen eines neuen Arbeitsgerätes eine recht aufwendige
Arbeit darstellt, hat es nicht an Vorschlägen gefehlt, das Auswechseln eines Arbeitsgerätes
einfacher und weniger aufwendig durchzuführen. Hierzu ist es bekannt, den Endarm und
den Linearmotor, gegebenenfalls unter Verwendung von Zwischenstücken mit einem Verbindungsteil
zu kuppeln und an diesem den einen Teil einer Schnellkupplung zu befestigen, während
der andere Teil der Kupplung an dem Arbeitsgerät befestigt ist.
[0004] Die US-A-4 295 287 beschreibt eine Kupplungsvorrichtung für einen Bagger zum raschen
Kuppeln eines Löffels mit dem Baggerarm und zum Abkuppeln desselben. Dazu dient ein
am Baggerarm angelenkter Haltebügel mit Haltemitteln zur Aufnahme von zwei an Stegen
des Arbeitsgerätes angeordneten Kupplungsbolzen. Die Haltemittel bestehen aus einem
löffelmundseitigen Haken und einer löffelrückenseitigen Schnellkupplung. Letztere
umfasst einen im Haltebügel befestigten Lagersupport zur drehbaren Lagerung einer
mit einem Hebel versehenen, geschlitzten Kupplungswelle, in deren Schlitz der eine
Kupplungsbolzen je nach Schwenklage der Kupplungswelle gefangen ist oder freigelassen
wird.
[0005] Mit einer solchen, verhältnismässig aufwendigen Kupplungsvorrichtung kann zwar das
Auswechseln eines Arbeitsgerätes schnell und mit geringem Aufwand ausgeführt werden,
doch besteht der Nachteil darin, dass durch den Einbau der Haltemittel und der beiden
Kupplungsbolzen zusätzliche Bauhöhe zwischen dem Baggerarm und dem Arbeitsgerät benötigt
wird, was sich besonders bei kleineren Baggertypen in einer Verringerung des Manövrierraumes
auswirkt.
[0006] Hier setzt die Erfindung ein, der die Aufgabe zugrunde liegt, eine Kupplungsvorrichtung
der eingangs beschriebenen Art so weiter auszugestalten, dass keine zusätzliche Höhe
für die Unterbringung der Schnellkupplung benötigt wird, aber trotzdem das einfache
und schnelle Wechseln eines Arbeitsgerätes gewährleistet ist.
[0007] Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 2
gelöst.
[0008] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und nachfolgend
beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- Eine schematische Darstellung eines Baggers mit einem Ausleger und einem daran angelenkten
Endarm, welch letzterer einen Baggerlöffel trägt.
- Fig. 2
- Einen Ausschnitt in vergrösserter Darstellung der Kupplungsvorrichtung zur Verbindung
des Endarmes des Auslegers mit dem Arbeitsgerät in Form eines Baggerlöffels,
- Fig. 3
- eine Darstellung ähnlich derjenigen in Fig. 2, aus welcher der Kupplungsvorgang ersichtlich
ist,
- Fig. 4
- eine Variante einer Kupplungsvorrichtung ähnlich derjenigen in Fig. 2,
- Fig. 5
- einen Schnitt längs der Linie V-V in Figur 4,
- Fig. 6
- eine Darstellung der Kupplungsvorrichtung nach Figur 4 in geöffnetem Zustand und
- Fig. 7
- einen Schnitt ähnlich demjenigen in Figur 5.
[0009] Der in Figur 1 dargestellte Bagger weist ein Raupenfahrwerk 1 auf, auf welchem ein
Oberteil 2 drehbar gelagert ist. Auf dem Oberteil 2 ist eine Fahrerkabine 3 und daneben
ein Ausleger 4 gelagert. Der Ausleger 4, welcher gewöhnlich aus mehreren Auslegerteilen,
z.B. zwei Auslegerteilen 5, 6 zusammengesetzt ist, kann durch hydraulische Linearmotoren
(nicht dargestellt) in seiner Lage verstellt werden. Am Ende des Auslegerteiles 6
ist ein Endarm 7 schwenkbar angelenkt, an dem ein Baggerlöffel 8 gelenkig angeordnet
ist. Der Endarm 7 wird durch einen hydraulischen Linearmotor 9 gegenüber dem Auslegerteil
6 verschwenkt, welcher seinerseits am Auslegerteil 6 abgestützt ist. Am Arm 7 ist
ein weiterer hydraulischer Linearmotor 10 gelagert, dessen Kolbenstange 11 an einem
Schwenkhebel 12 angreift, welcher am Endarm 7 schwenkbar gelagert ist und die Hubbewegung
des Linearmotors 10 auf den Baggerlöffel 8 überträgt. Der Baggerlöffel 8 ist mit zwei
Gelenken versehen. Mit dem einen Gelenk 14 ist der Baggerlöffel 8 mit dem Endarm 7
gelenkig verbunden, während er mit dem Gelenk 15 über den Lenker 13 und dem Schwenkhebel
12 mit dem hydraulischen Linearmotor 10 verbunden ist. Der Linearmotor 10 schwenkt
somit den Baggerlöffel 8 um das Gelenk 14. Dies ist die normale Verbindung zwischen
dem Baggerlöffel 8 und dem Endarm 7, wenn der Bagger praktisch ausschliesslich mit
dem Baggerlöffel 8 eingesetzt wird.
[0010] In vielen Fällen wird jedoch der Bagger auch für weitere Arbeiten eingesetzt, beispielsweise
mit einem Meissel, einem Hydraulikhammer und dergleichen. Wenn die Möglichkeit besteht,
den Baggerlöffel rasch gegen ein anderes Arbeitsgerät auszuwechseln, wird die Einsatzmöglichkeit
des Baggers wesentlich vergrössert.
[0011] In Fig. 2 ist die erfindungsgemässe Lösung einer Kupplungsvorrichtung 18 zum schnellen
Wechseln von Arbeitsgeräten am Ausleger eines Baggers dargestellt. Aus Figur 1 ist
erkennbar, dass der Baggerlöffel 8 mittels eines Verbindungsteiles 16, in dem auch
die Gelenke 14, 15 angeordnet sind, mit dem Endarm 7 und dem Linearmotor 10 verbunden
ist. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, wird zur Bildung der Schnellkupplung der Verbindungsteil
16 mit den Gelenken 14, 15 zu einem Haltebügel 19 erweitert. Der Haltebügel 19 ist
im wesentlichen als Winkelhebel mit zwei Haltearmen 20, 21 ausgebildet. Die beiden
Haltearme 20, 21 weisen an ihren Enden, wie noch im einzelnen erläutert wird, Greifmittel
auf, welche mit am Arbeitsgerät, d.h. am Baggerlöffel 8 angeordneten Haltemitteln
zu einer festen Verbindung kuppelbar sind.
[0012] Der Baggerlöffel 8 weist als Abschluss gegen den Endarm eine Endfläche 23 auf, auf
welcher eine Stützfläche 24 befestigt ist. Die Stützfläche 24 weist endarmseitig eine
Wölbung 25 auf, auf welcher eine Stützplatte 26 befestigt ist. Die Stützfläche 24
erstreckt sich über die ganze Breite des Baggerlöffels 8 und liegt zwischen den Seitenwänden
30 desselben. Auf der Unterseite der Endfläche 23 des Baggers 8 ist eine Haltewelle
27 mittels Stegen 28 befestigt. Auf der Oberseite der Endfläche 23 ist mit Abstand
zur Haltewelle 27 ein Lagersupport 31 befestigt, welcher eine zu den Gelenken 14,
15 parallele Bohrung 32 aufweist, die in einen nach oben sich erweiternden Schlitz
33 ausläuft. Die Haltewelle 27 und der Lagersupport 31 bilden die Haltemittel des
Arbeitsgerätes.
[0013] Die Greifmittel des Haltebügels 19 setzen sich aus einer Lagerhalbschale 35, die
am einwärts gewölbten Ende des endarmseitigen Haltearmes 20 angeformt ist, und aus
einer Kupplungswelle 37 zusammen. Die Kupplungswelle 37 ist im linearmotorseitigen
Haltearm drehbar gelagert und ist mit einem Griffbügel 38 versehen, mittels welchem
die Kupplungswelle 37 geschwenkt werden kann. Im Bereich des Lagersupportes 31 weist
die Kupplungswelle 37 einen um einen Kreisabschnitt 39 verringerten Querschnitt auf.
In der in Figur 2 dargestellten Lage des Kreisabschnittes 39 kann die Kupplungswelle
37 nicht aus dem Schlitz 33 entfernt werden. Der Kreisausschnitt 39 ist so angeordnet,
dass in einer bestimmten Stellung des Griffbügels 38, z.B. in der gestrichelt dargestellten
Lage, die Kupplungswelle 37 aus dem Schlitz 33 entfernt werden kann, nicht aber in
einer andern z.B. in der ausgezogenen Stellung des Griffbügels 38.
[0014] Der Haltebügel 19 ist zweckmässig aus zwei parallelen Stegen gebildet, die durch
Querstege 34 miteinander verbunden sind. Zwischen den beiden Haltebügelstegen liegt
dann der Lagersupport 31.
[0015] In Figur 3 ist das Ankuppeln eines Arbeitsgerätes in Form des Baggerlöffels 8 dargestellt.
Der Haltearm 20 des Haltebügels 19 umgreift mit der an seinem Ende 36 angeordneten
Lagerhalbschale 35 die Haltewelle 27, während der andere linearmotorseitige Haltearm
21 sich in Pfeilrichtung gegen den Lagersupport 31 bewegt. Der Griffbügel 38 befindet
sich in einer solchen Lage, dass die Kupplungswelle 37 mit dem Kreisausschnitt 39
durch den Schlitz 33 in die Bohrung 32 eingeführt werden kann. Nach dem Einführen
in die Bohrung 32 wird der Griffbügel 38 in die in Fig. 2 dargestellte ausgezogene
Stellung gebracht, wodurch er zwischen den Stegen des Haltebügels 19 liegt und geschützt
ist. Die Kupplungswelle nimmt hierbei eine Lage ein, in welcher sie nicht aus der
Bohrung 32 entfernt werden kann.
[0016] Während der Kupplungsbewegung des Haltebügels 19 bewegt sich ein auf der Innenseite
des Haltebügels 19 angeordnetes elastisches Druckelement 40 gegen die auf der Wölbung
25 der Stützfläche 24 befestigte Stützplatte 26. Das elastische Druckelement 40 ist
an einem zwischen den Stegen des Haltebügels 21 befestigten Tragprofil 41 abgestützt.
Das Druckelement 40 kann ein Gummi- oder Stahlfederelement sein, das durch seine Druckwirkung
auf die Stützplatte 26 ein etwaiges Spiel zwischen dem Haltebügel 19 und dem Arbeitsgerät
8 aufhebt.
[0017] In Figur 4-7 ist eine Variante der Kupplungsvorrichtung dargestellt, bei welcher
die Lagerung des Haltearmes 20 in gleicher Weise wie bei der Ausführung nach Figur
2 und 3 über Lagerhalbschale 35 mit der Haltwelle 27 erfolgt, während in dem linearmotorseitigen
Haltearm 21 eine volle Kupplungswelle 37′ gelagert ist. Im Lagersupport 31 des Baggerlöffels
8 ist eine Lagerhalbschale 42 befestigt, welche in der Kupplungsstellung an der Kupplungswelle
37′ anliegt, siehe Figur 5. Der Griffbügel 38 steht mit einer Kupplungsschale 43 in
Verbindung, welche mittels eines Stiftes 44, z.B. eines Querspannstiftes, mit der
Kupplungswelle 37′ verbunden ist. Durch Schwenken des Griffbügels 38 wird die Kupplungsschale
43 in die in Figur 6 gezeigte Entkupplungsstellung geschwenkt, so dass hierbei die
Lagerhalbschale 42 des Lagersupportes 1 freigegeben wird, siehe Figur 7. Zum Kuppeln
der Kupplungswelle 37′ der Lagerhalbschale 42 wird der Griffbügel 38 in der in Figur
4 angegebenen Teilrichtung geschwenkt. Aus Figur 5 ist ersichtlich, dass dann die
Lagerhalbschale 42 durch die Kupplungsschale 43 an der Kupplungswelle 37′ festgehalten
ist.
[0018] Zweckmässig werden zwei Kupplungsschalen 43 vorgesehen, wie dies in Figur 5 und 7
gezeigt ist. Auf der Welle 37′ sind neben der Kupplungsschale 43 Befestigungsmittel
45, z.B. Halteringe, mit denen die Welle 37′ in den zwei Stegen des Haltebügels 19
geführt ist, vorgesehen.
[0019] Die beschriebene Kupplungsvorrichtung 18 ermöglicht es, die Bauhöhe zwischen dem
Endarm 7 und dem Arbeitsgerät 8 etwa gleich gross zu halten wie bei einem Arbeitsgerät,
das mit seinen auf der Endfläche 23 angeordneten Befestigungsmitteln direkt an den
Gelenken 14 des Endarmes bzw. des Lenkers 13 angekuppelt ist. Jedoch lassen sich mit
der beschriebenen Kupplungsvorrichtung verschiedene andere Arbeitsgeräte schnell und
problemlos auswechseln. Der aus zwei Stegen mit Querstäben 34 bestehende Haltebügel
19 lässt sich als Schweisskonstruktion aus Stahlblech herstellen, deren Dicke entsprechend
den auftretenden Beanspruchungen ausreichend stark (15-20 mm) gewählt werden kann.
1. Kupplungsvorrichtung (18) zum schnellen Kuppeln und Entkuppeln eines Arbeitsgerätes
(8) der Boden-und Bautechnik an dem mit einem Linearmotor (10) zum Schwenken des Arbeitsgerätes
(8) versehenen Endarm (7) eines Auslegers einer Baumaschine, insbesondere eines Baggers,
welche Vorrichtung sich aus einem, den Endarm (7) und den Linearmotor (10) gelenkig
verbindenden Haltebügel (19) und aus an dem Haltebügel (19) und an dem Arbeitsgerät
(8) befestigten, einen Haken (35) und eine Haltewelle (27) sowie eine, durch einen
Griffbügel (38) betätigbare Drehkupplung (37) umfassenden Haltemitteln zusammensetzt,
derart, dass die Drehkupplung in der einen Stellung des Griffbügels (38) mit einem
Lagersupport (31) mit einer durch einen Schlitz (33) geöffneten Kreisbohrung (32)
gekuppelt und in der anderen Stellung von diesem entkuppelbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Lagersupport (31)
an dem Arbeitsgerät (8) befestigt ist, eine in dem Haltebügel (19) drehbar gelagerte,
durch den Griffbügel (38) schwenkbare Kupplungswelle (37) in der Kreisbohrung (32)
zu lagern bestimmt ist und der Kreisquerschnitt der Kupplungswelle durch Anbringen
einer kreisabschnittförmigen Abflachung (39) auf eine kleinere Stärke als die Breite
des Schlitzes (33) verringert ist.
2. Kupplungsvorrichtung (18) zum schnellen Kuppeln und Entkuppeln eines Arbeitsgerätes
(8) der Boden-und Bautechnik an dem mit einem Linearmotor (10) zum Schwenken des Arbeitsgerätes
(8) versehenen Endarm (7) eines Auslegers einer Baumaschine, insbesondere eines Baggers,
welche Vorrichtung sich aus einem, den Endarm (7) und den Linearmotor (10) gelenkig
verbindenden Haltebügel (19) und aus an dem Haltebügel (19) und an dem Arbeitsgerät
(8) befestigten, einen Haken (35) und eine Haltewelle (27) sowie eine, durch einen
Griffbügel (38) betätigbare Drehkupplung (37',43) umfassenden Haltemitteln zusammensetzt,
derart, dass die Drehkupplung in der einen Stellung des Griffbügels (38) mit einem
Lagersupport (31) mit einer kreisringstückförmigen Lagerschale (42) gekuppelt und
in der anderen Stellung von diesem entkuppelbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass der Lagersupport (31)
an dem Arbeitsgerät (8) befestigt ist, eine in dem Haltebügel (19) drehbar gelagerte,
durch einen Griffbügel (38) schwenkbare Kupplungswelle (37')in der Lagerschale (42)
zu lagern bestimmt ist und zwei über die Enden der Lagerschale (42) schiebbare, kreisringstückförmige
Kupplungsschalen (43) deren Innenradius den Aussenradius der Lagerschale (42) zu umgreifen
bestimmt ist an der Kupplungswelle (37') angeordnet sind.
3. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem
Baggerlöffel als Arbeitsgerät (8) die Haltewelle (27) unter seiner Endfläche (32)
und der Lagersupport (31) über derselben angeordnet sind, wobei die Haltewelle (27)
quer zum Haltebügel (19) unter der Endfläche (32) befestigt ist, an welcher sich die
Lagerhalbschale (35) eines endarmseitigen Haltearmes (20) des Haltebügels beim Befestigen
des Arbeitsgerätes anlegt und über der Endfläche (32) der Lagersupport (31) zur Aufnahme
der Kupplungswelle (37,37') des Haltebügels (19) fest angeordnet ist.
4. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur spielfreien
Halterung des Haltebügels (19) an dem Arbeitsgerät (8) auf der Innenseite des Haltebügels
ein elastisches Druckelement (40) befestigt ist, welches bei dem mit dem Arbeitsgerät
gekuppelten Haltebügel (19) mit Vorspannung auf eine Stützfläche (26) auf der Oberseite
der Endfläche (23) des Arbeitsgerätes wirkt.
5. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltebügel
(19) aus zwei Stegen gebildet ist, die durch Querstege (34) miteinander verbunden
sind.
1. Connecting device (18) for the rapid coupling and uncoupling of a tool (8) for earthwork
and construction engineering to and from the end arm (7), provided with a linear motor
(10) for pivoting the tool (8), of a boom of a construction machine, particularly
an excavator, which device is composed of a holding bow (19) hingedly connecting the
end arm (7) and the linear motor (10), and of holding means fastened on the holding
bow (19) and on the tool (8) and comprising a hook (35) and a holding shaft (27) as
well as a rotating coupling (37) which can be actuated by a handle bow (38), in such
a manner that in one position of the handle bow (38) the rotating coupling is coupled
to a bearing support (31) having a circular bore (32) opened by means of a slot (33),
and in the other position can be uncoupled therefrom, characterized in that the bearing
support (31) is fastened on the tool (8), a coupling shaft (37) rotatably mounted
in the holding bow (19) and pivotable by means of the handle bow (38) is intended
for mounting in the circular bore (32), and the circular cross-section of the coupling
shaft is reduced to a smaller thickness than the width of the slot (33) by the provision
of a flattening (39) having the shape of a segment of a circle.
2. Connecting device (18) for the rapid coupling and uncoupling of a tool (8) for earthwork
and construction engineering to and from the end arm (7), provided with a linear motor
(10) for pivoting the tool (8), of a boom of a construction machine, particularly
an excavator, which device is composed of a holding bow (19) hingedly connecting the
end arm (7) and the linear motor (10), and of holding means fastened on the holding
bow (19) and on the tool (8) and comprising a hook (35) and a holding shaft (27) as
well as a rotating coupling (37', 43), which can be actuated by a handle bow (38),
in such a manner that in one position of the handle bow (38) the rotating coupling
is coupled to a bearing support (31) having a bearing shell (42) of the shape of part
of a circular ring, and in the other position can be uncoupled therefrom, characterized
in that the bearing support (31) is fastened on the tool (8), a coupling shaft (37')
rotatably mounted in the holding bow (19) and pivotable by means of a handle bow (38)
is intended for mounting in the bearing shell (42), and two coupling shells (43) which
have the shape of part of a circular ring and can be fitted over the ends of the bearing
shell (42) and whose inside radius is intended for engagement around the outside radius
of the bearing shell (42) are disposed on the coupling shaft (37').
3. Connecting device according to Claim 1 or 2, characterized in that when the tool (8)
is an excavator shovel the holding shaft (27) is disposed under its end surface (32)
and the bearing support (31) is disposed above the latter, the holding shaft (27)
being fastened, transversely to the holding bow (19), under the end surface (32) against
which the bearing half-shell (35) of a holding arm (20), on the end arm side, of the
holding bow bears when the tool is fastened, and the bearing support (31) being fixed
above the end surface (32) in order to receive the coupling shaft (37, 37') of the
holding bow (19).
4. Connecting device according to Claim 1 or 2, characterized in that for the fastening
of the holding bow (19) on the tool (8) without play an elastic pressure element (40)
is fastened on the inside of the holding bow and, when the holding bow (19) is coupled
to the tool, acts with initial stress on a support surface (26) on the upper side
of the end surface (23) of the tool.
5. Connecting device according to Claim 1 or 2, characterized in that the holding bow
(19) is formed of two webs which are joined together by crossbars (34).
1. Dispositif d'accouplement (18) pour accoupler et désaccoupler rapidement un outil
de travail des sols et des constructions (8) sur le bras terminal (7), pourvu d'un
moteur linéaire (10) servant à faire pivoter l'outil de travail (8), d'un avantbras
d'un engin de chantier, en particulier d'une pelleteuse mécanique lequel dispositif
se compose d'un étrier de fixation (19) reliant de façon articulée le bras terminal
(7) et le moteur linéaire (10) et de moyens de fixation fixés sur l'étrier de fixation
(19) et sur l'outil de travail (8) entourant un crochet (35) et un arbre de fixation
(27) ainsi qu'un joint tournant (37) pouvant être actionné par un étrier de manoeuvre
(38) de telle sorte que le joint tournant soit couplé dans l'une des positions de
l'étrier de manoeuvre (38) avec un support de palier (31) avec un perçage circulaire
(32) ouvert par une fente (33) et puisse être désaccouplé de celui-ci dans l'autre
position, dispositif d'accouplement caractérisé en ce que le support de palier (31)
est fixé sur l'outil de travail (8), un arbre d'accouplement (37) monté de façon à
pouvoir tourner dans l'étrier de fixation (19), que l'on peut faire pivoter à l'aide
de l'étrier de manoeuvre (38) est destiné à être monté dans le perçage circulaire
(32) et la section transversale circulaire de l'arbre d'accouplement est réduite par
la formation d'un méplat (39) en forme de secteur circulaire à une dimension plus
petite que la largeur de la fente (33).
2. Dispositif d'accouplement (18) pour accoupler et désaccoupler rapidement un outil
de travail (8) des sols et des constructions sur le bras terminal (7) pourvu d'un
moteur linéaire (10) servant à faire pivoter l'outil de travail (8), d'un avantbras
d'un engin de chantier, en particulier d'une pelleteuse mécanique, lequel dispositif
se compose d'un étrier de fixation (19) reliant de façon articulée le bras terminal
(7) et le moteur linéaire (10) et de moyens de fixation fixés sur l'outil de travail
(8), entourant un crochet (35) et un arbre de fixation (27) ainsi qu'un joint tournant
(37', 43) pouvant être actionné par un étrier de manoeuvre (38), de telle sorte que
le joint tournant soit couplé dans l'une des positions de l'étrier de manoeuvre (38)
avec un support de palier (31), avec une coquille de coussinet (42) en forme de secteur
d'anneau de cercle et puisse être désaccouplé dans l'autre position par celui-ci,
dispositif d'accouplement caractérisé en ce que le support de palier (31) est fixé
sur l'outil de travail (8), un arbre d'accouplement (37') pouvant pivoter à l'aide
d'un étrier de manoeuvre (38), monté de façon à pouvoir tourner dans l'étrier de fixation
(19) est destiné à être monté dans la coquille de coussinet (42) et deux coquilles
d'accouplement (43) pouvant coulisser sur les extrémités de la coquille de coussinet
(42), en forme de secteur d'anneau de cercle dont le rayon intérieur est déterminé
pour embrasser le rayon extérieur de la coquille de coussinet (42), sont disposées
sur l'arbre d'accouplement (37').
3. Dispositif d'accouplement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que dans
le cas d'une pelle de pelleteuse mécanique en tant qu'outil de travail (8) l'arbre
de fixation (27) est disposé sous sa face terminale (32) et le support de palier (31)
est disposé sur la même, l'arbre de fixation (27) étant disposé perpendiculairement
à l'étrier de fixation (19) sous la face terminale (32), sur laquelle s'appuie la
demi-coquille de palier (35) d'un bras de fixation, situé du côté du bras terminal
(20), lors de la fixation de l'outil de travail et sur la face terminale (32) le support
de palier (31) est disposé de façon solidaire pour recevoir l'arbre d'accouplement
(37, 37') de l'étrier de fixation (19).
4. Dispositif d'accouplement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que pour
la fixation sans jeu de l'étrier de fixation (19) sur l'outil de travail (8) un élément
élastique de pression est fixé sur le côté intérieur de l'étrier de fixation, élément
qui agit quand l'étrier de fixation (19) est accouplé à l'outil de travail avec précontrainte
sur une surface d'appui (26) sur le côté supérieur de la face terminale (23) de l'outil
de travail.
5. Dispositif d'accouplement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'étrier
de fixation (19) est formé de deux traverses, qui sont reliées ensemble par l'entretoise
(34).