[0001] Die Erfindung betrifft eine Dachziegel-Wandanschlußkonstruktion an einer über ein
Schrägdach nach oben sich fortsetzenden Wand, mit den Merkmalen gemäß dem Oberbegriff
der Patentanspruche 1 und 6. Eine Dachziegel-Wandanschlußkonstruktion dieser Art ist
z.B. aus der DE-C 952 559 bekannt.
[0002] Es kommt häufig vor, daß von einer Wand aus ein Dach, insbesondere ein Schrägdach,
vorspringt, das mit Dachziegeln einzudecken ist. In diesem Fall muß der Obergang zwischen
dem Dach und der Wand besonders gegen eindringende Feuchtigkeit gesichert sein. Zu
diesem Zweck ist es bekannt, gesonderte sogenannte Wandanschlußziegel einzusetzen,
die in ihrem oberen Randbereich etwas nach oben abgewinkelt sind, um den zwischen
der Wand und dem Dach gebildeten Winkel zu überbrücken. Derartige Wandanschlußziegel
weisen seiten- und deckfalzseitig zwar eine Verfalzung auf, die mit den entsprechenden
Falzen an den seitlich anschließenden Wandanschlußziegeln zusammenwirkt, haben jedoch
in dem nach oben abgewinkelten Randbereich eine glatte Fläche. Diese glatte Fläche
dient dazu, eine möglichst dichte Anlage einer an der Wand befestigten Blechabdeckung
zu ermöglichen. Die Blechabdeckung besteht in der Regel aus einem an der Wand dicht
befestigten oder durch eine zusätzliche Blech-Kappleiste abgedichteten Profilblech,
das an seinem unteren Rand einen nach innen hakenförmig eingeschlagenen Falz aufweist,
und aus einem Walzbleistreifen, der mit einem komplementär umgeschlagenen Randfalz
in den Falz des Profilbleches eingehakt ist und an die erwähnte glatte Oberseite des
Wandanschlußziegels möglichst dicht anliegend angeformt ist.
[0003] Diese herkömmliche Wandanschlußkonstruktion hat verschiedene Nachteile: Die erwähnte
möglichst formgetreue Anlage des Walzbleistreifens an der Oberseite des Wandanschlußziegels
ist nur gewährleistet, wenn die ineinandergreifenden Falze des Profilbleches und des
Walzbleistreifens eng aneinander anliegen. Dies verhindert aber, daß über den Bereich
des Wandanschlußkonstruktion eine Dachentlüftung erfolgt. Es müssen deshalb, falls
eine Dachentlüftung gewünscht ist, zusätzliche Entlüftungsmaßnahmen getroffen werden.
Weiterhin sind die Übergänge zwischen unterschiedlichen Materialien der Wandanschlußkonstruktion
aufgrund der unterschiedlichen Dehnverhältnisse immer problematisch. So muß das Profilblech,
in das der Walzbleistreifen eingehakt ist, normalerweise eine höhere Tragfähigkeit
und Festigkeit besitzen und wird deshalb regelmässig aus Eisen- oder Kupferblech gefertigt.
Daraus resultieren Bewegungen zwischen Walzbleistreifen und Profilblech bei Temperaturänderungen.
Das gleiche gilt für den Übergang zwischen dem Walzbleistreifen und dem in der Regel
aus keramischem Material oder Beton bestehenden Wandanschlußziegel. Auch erfordert
die Herstellung der Abdeckung an Ort und Stelle in der Regel Blecharbeiten, die für
eine sachgemässe Ausführung entweder von Spenglern oder zumindest von einschlägig
ausgebildeten Dachdeckern ausgeführt werden müssen, was bei der Dacheindeckung einen
zusätzlichen Aufwand bedeutet. Weiterhin ergibt zwar der nach oben abgeknickte Randbereich
des Wandanschlußziegels eine im Vergleich zur Neigung des Schrägdaches noch verstärkte
Neigung, die das Eindringen von Stauwasser verhindern soll. Dies kann jedoch nicht
bei solchen klimatischen Verhältnissen verhindert werden, in denen starker Regen mit
grossen Windgeschwindigkeiten verbunden ist, wie das z.B. in Monsungebieten der Fall
ist. Vielmehr besteht hier die Gefahr, daß infolge der bewusst glatten Oberseite des
Wandanschlußziegels Wasser unter dem Walzbleistreifen hindurch in das Dachinnere eingedrückt
wird. Schließlich bildet die Blechabdeckung in dem aus keramischen oder Beton-Dachziegeln
bestehenden Dach materialmässig einen Fremdkörper und beeinträchtigt daher das Erscheinungsbild
des Daches.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Dachziegel-Wandanschlußkonstruktion
der geschilderten Art dahingehend zu verbessern, daß sie auch bei extremem Wasserstau
und hohen Windgeschwindigkeiten eine praktisch absolut sichere Abdichtung ergibt,
die unabhängig von Temperaturänderungen stets gleich bleibt, und darüber hinaus unter
professionell geringerem Aufwand hergestellt werden kann.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch die Merkmale gemäß dem Kennzeichen
des Patentanspruches 1.
[0006] Der erfindungsgemässe Dachziegel weist eine dem zwischen Schrägdach und Wand gebildeten
Winkel weitgehend angepasste Abknickung auf, die darüber hinaus sich nicht auf den
oberen Randbereich beschränkt, sondern in einem solchen Bereich des Dachziegels liegt,
daß der nach oben abgeknickte Teil wenigstens ein Drittel der Gesamtlänge des Dachziegels
ausmacht (wobei als Gesamtlänge die Summe der Länge des unteren und des oberen, abgeknickten
Teils zu verstehen ist). Hierdurch bildet der obere abgeknickte Teil des Dachziegels
praktisch eine Fortsetzung der Wand selbst, an der Stauwasser senkrecht hochsteigen
müsste, um über den oberen Rand des Dachziegels hinwegtreten zu können. Infolge des
Ersatzes der herkömmlichen Blechabdeckung durch einen aus Keramik oder Beton bestehenden
Kappziegel, der lediglich an einer metallischen Aufhängung eingehängt ist, fällt auch
der problematische Übergang an der Dichtstelle zwischen der Abdeckung und dem Dachziegel
selbst weg. Da die Aufhängung durch den Dachziegel selbst verdeckt werden kann, wird
auch das Gesamt-Erscheinungsbild des Daches nicht durch eine metallische Abdeckung
beeinträchtigt.
[0007] Der erfindungsgemässe Vorschlag, der einen Knickziegel und einen damit zusammenwirkenden,
lediglich aufgehängten Kappziegel beinhaltet, bildet auch die Voraussetzung für weitere
Vorteile, die durch zweckmässige Ausgestaltungen erzielt werden. So ist es von Vorteil,
den Dachziegel in seinem oberen Randbereich mit einem Kopffalz zu versehen, in den
ein unterer Randfalz an der Innenseite des Kappziegels eingreifen kann. Hierbei erfolgt
eine Verfalzung ähnlich derjenigen, die zwischen einem Firstziegel und einem Firstanschlußziegel
auftritt. Diese Verfalzung bildet nicht nur einen weiteren erheblichen Widerstand
gegen das Eindringen von Stauwasser unter Winddruck, sondern schafft auch die Möglichkeit,
durch im Längsverlauf der Kopffalz- und Randfalzrippen vorgesehene Lücken auf einfache
Weise eine Dachentlüftung zu bewirken, ohne daß dadurch die Dichtheit gefährdet wird.
[0008] Der im Rahmen der erfindungsgemässen Wandanschlußkonstruktion verwendete Dachziegel
und der zugehörige Kappziegel können auch, was die Ausbildung der Falze betrifft,
unter Einsatz der Preßformen (bei Ausbildung als Ton-Dachziegel) bzw. der Gießformen
(bei Ausbildung als Beton-Dachziegel) hergestellt werden, die auch zur Herstellung
der Firstanschluß ziegel des gleichen Dachziegeltyps dienen. Denn der erfindungsgemässe
Dachziegel unterscheidet sich von dem üblichen Firstanschlußziegel des gleichen Typs
nur dadurch, daß er in seinem Längsverlauf abgeknickt ist. Der erfindungsgemässe Kappziegel
entspricht im Prinzip hingegen einem halben Firstziegel, der gewöhnlich mit einem
Firstanschlußziegel des entsprechenden Typs zusammen eingedeckt wird. Der Dachziegel
und der Kappziegel können daher im einfachsten Fall in den gleichen Formen wie die
normalen Firstanschlußziegel bzw. Firstziegel hergestellt und anschließend durch Auseinandertrennen
und anschließendes erneutes Verbinden in dem richtigen Winkel bzw. durch blosses Auseinandertrennen
gefertigt werden.
[0009] Die Erfindung bezieht sich weiterhin auch auf eine Dachziegel-Wandanschlußkonstruktion,
bei der in entsprechender Ausgestaltung des vorstehend geschilderten Erfindungsgedankens
der Dachziegel nicht quer zu seiner Längserstreckung abgewinkelt ist, sondern parallel
zu seiner Längserstreckung. Diese Anordnung ist dann von Bedeutung, wenn die über
das Dach überstehende Wand seitlich an die Dachziegel anschließt. In diesem Fall ist
der Dachziegel um eine etwa in seiner Längsmittellinie liegende Achse in analoger
Weise geknickt, wie dies vorstehend in Zusammenhang mit einer an die Kopfseite der
Dachziegel anschließenden Wand geschildert ist. Die Ausbildung der Abdeckung in Gestalt
des Kappziegels bleibt auch in einem solchen Fall unverändert gleich.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Wandanschlußkonstruktion ist nachfolgend
anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemässen Knick-Dachziegel, geschnitten
längs der Linie 1-1 in Fig. 2;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Oberseite des Dachziegels gemäß Fig. 1, gesehen in
Richtung des Pfeiles II in Fig. 1;
Fig. 3 einen zu Fig. 1 analogen Schnitt durch eine erfindungsgemässe Dachziegel-Wandanschlußkonstruktion
unter Verwendung des in den Fig. 1 und 2 gezeigten Dachziegels, und
Fig. 4 eine Draufsicht, gesehen in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 3 der Wandanschlußkonstruktion,
wobei der Seitenfalzbereich des Dachziegels offen dargestellt ist.
[0011] Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte erfindungsgemässe Wandanschlußkonstruktion dient
zum Anschluß eines im Ganzen mit 1 bezeichneten Schrägdaches, das mit Ton-Dachziegeln
2 eingedeckt ist, an eine Wand 3, die an das Dach 1 anschließt und sich gegenüber
diesem nach oben fortsetzt. Zwischen dem Dach 1 und der Wand 3 ist ein Winkel 4 gebildet,
der im gezeigten Ausführungsbeispiel etwa 120
° beträgt. Einen Teil der im Ganzen mit 5 bezeichneten Wandanschlußkonstruktion bildet
eine Knick-Dachziegel 6, der in den Fig. 1 und 2 für sich allein dargestellt ist.
Der Dachziegel 6 entspricht - mit der nachfolgend geschilderten Ausnahme - in Bezug
auf die Ausgestaltung seiner Ober- und Unterseite sowie sämtlicher Falze daran einem
herkömmlichen Firstanshlußziegel des Types "Karat 70" der Anmelderin. Es versteht
sich jedoch, daß die Erfindung nicht auf die Anwendung dieses speziellen Typs eines
Dachziegels beschränkt ist, sondern hierfür jeder gebräuchliche Dachziegel, insbesondere
Dachfalzziegel, einsetzbar ist.
[0012] Die von der herkömmlichen Gestaltung abweichende Ausbildung des Knick-Dachziegels
6 besteht darin, daß dieser in seinem Längsverlauf, nämlich im Bereich einer Kante
7, welche knapp oberhalb einer auf die Spiegelfläche 8 mündenden Wasseraustrittskehlung
9 verläuft, unter einem Winkel nach oben, d.h. entgegen der Pfeilrichtung II, abgeknickt
ist, der zumindest annähernd dem Winkel 4 zwischen Dach 1 und Wand 3 entspricht. Auf
diese Weise befindet sich die Wasseraustrittskehlung 9 im eingedeckten Zustand in
dem Teil des Knick-Dachziegels 6, der parallel zur Dachebene des Daches 1 verläuft.
Dieser Teil macht im gezeigten Ausführungsbeispiel etwa ein Drittel der Gesamtlänge
des Dachziegels 6 aus, wobei als Gesamtlänge die Summe der Einzellängen der zueinander
im Winkel stehenden Teile des Dachziegels 6 zu verstehen ist.
[0013] Die Wandanschlußkonstruktion 5 weist als weiteren Bestandteil einen Kappziegel 10
auf, der im wesentlichen einen L-förmigen Querschnitt hat. Am freien Ende des horizontal
liegenden L-Schenkels 11 sind mehrere nach unten abgewinkelte Vorsprünge 12 ausgebildet,
während der nach unten gerichtete L-Schenkel 13 eine Falzrippe 14 auf seiner Innenseite
aufweist, welche in die Kopfverfalzung des Dachziegels 6 eingreift. Da, wie erwähnt,
der Dachziegel 6 bezüglich seiner Verfalzung und damit auch der Kopfverfalzung einem
herkömmlichen Firstanschlußziegel entspricht, ist zweckmässigerweise die Falzrippe
14 in Anpassung an diese Kopfverfalzung ausgebildet.
[0014] Die Wandanschlußkonstruktion 5 wird vervollständigt durch eine Winkelprofilschiene
15 aus Metall, die in nicht näher gezeigter Weise an der Wand 3 befestigt ist. Die
Winkelprofilschiene 15 hat im wesentlichen U-Querschnitt, dessen einer Schenkel gegenüber
dem anderen verlängert ist oder einen L-Querschnitt, an dessen kürzerem L-Schenkel
ein hochstehender Rand ausgebildet ist. Die Vorsprünge 12 an dem L-Schenkei 11 des
Kappziegels 10 sind hinter den hochstehenden Rand der Winkelprofilschiene 15 eingehängt,
so daß sämtliche nebeneinander liegenden Kappziegel 10 von der Winkelprofilschiene
15 getragen werden. Ohne daß dies näher gezeigt ist, übergreifen die nebeneinander
liegenden Kappziegel 10 einander in der von Firstziegeln her bekannten Weise mit einer
nicht dargestellten Verfalzung.
[0015] An der Wand 3 ist weiterhin eine Holzlatte 17 in nicht näher bezeichneter Weise befestigt,
auf deren Oberseite sich die Haltenocke 18 des Dachziegels 6 abstützt. Mit seinem
Wasserfalz steht der Dachziegel 6 in Eingriff mit dem Kopffalz des nächstunteren Dachziegels
2 auf dem Dach 1.
[0016] Bei der in den Fig. 3 und 4 gezeigten Wandanschlußkonstruktion verläuft die Neigung
des Schrägdaches 1 in Sparrenrichtung, d.h. der Anschluß der Wand 3 an das Dach 1
erfolgt kopffalzseitig in Bezug auf die Dachziegel 2. Für den Fall, daß die Wand 3
seitlich an die Dachziegel 2 anschließen sollte, ist es erforderlich, wie eingangs
schon erläutert, anstelle des Dachziegels 6 einen solchen Dachziegel vorzusehen, der
nicht längs einer querverlaufenden Knicklinie 7, sondern entlang der Längsmittellinie
des Dachziegels oder einer dazu parallel verlaufenden Linie geknickt ist. Da in der
Regel eine seitlich an das Dach anschließende Wand mit dem Dach einen Winkel von 90
° bildet, ist in diesem Fall der Dachziegel entsprechend um 90
° um die genannte Linie geknickt. Der Kappziegel 10, der in diesem Fall die gleiche
Ausgestaltung wie derjenige nach den Fig. 3 und 4 haben kann, übergreift in diesem
Fall mit seiner Falzrippe 14 den Seitenfalz des Dachziegels.
1. Dachziegel-Wandanschlußkonstruktion an einer über ein Schrägdach (1) nach oben
sich fortsetzenden Wand (3), mit mindestens einem Dachziegel (6), der in dem von Schrägdach
(1) und Wand (3) gebildeten Winkel (4) angeordnet und zu der Wand (3) hin nach oben
abgewinkelt ist, und mit einer an der Wand (3) befestigten, den oberen Rand des Dachziegels
(6) regendicht übergreifenden Abdeckung (5), wobei der Dachziegel (6) zumindest annähernd
entsprechend dem zwischen Schrägdach (1) und Wand (3) gebildeten Winkel (4) abgewinkelt
ist, dadurch gekennzeichnet daß der nach oben abgewinkelte Teil des Dachziegels (6)
mindestens ein Drittel der Gesamtlänge des Dachziegels ausmacht und daß die Abdeckung
(5) durch einen Kappziegel (10) gebildet ist, der mit einem oberen Schenkel (11) eine
an der Wand (3) befestigte Aufhängung (15) hintergreift und mit einem nach unten gerichteten
Schenkel (13) den oberen Rand des Dachziegels (6) übergreift.
2. Wandanschlußkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kappziegel
(10) im wesentlichen L-förmig ist.
3. Wandanschlußkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Dachziegel (6) in seinem oberen Randbereich einen Kopffalz aufweist, in den ein unterer
Randfalz (14) an der Innenseite des Kappziegels (10) eingreift.
4. Wandanschlußkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufhängung (15) durch eine L-förmige Winkelschiene gebildet ist, die einen
hochstehenden Rand an dem senkrecht von der Wand (3) abstehenden L-Schenkel aufweist,
und daß der hochstehende Rand von einem oberen Randfalz (12) des Kappziegels (10)
hintergriffen ist.
5. Wandanschlußkonstruktion nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopffalz
des Dachziegels (6) und der untere Randfalz (14) des Kappziegels (10) in ihrem Längsverlauf
durch Lücken zur Belüftung unterbrochen sind.
6. Dachziegel-Wandanschlußkonstruktion an einer über ein Schrägdach sich nach oben
fortsetzenden Wand, mit mindestens einem Dachziegel, der in dem von Schrägdach und
Wand gebildeten Winkel angeordnet und zu der Wand hin nach oben abgewinkelt ist und
mit einer an der Wand befestigten, den Seitenrand des Dachziegels regendicht übergreifenden
Abdeckung, dadurch gekennzeichnet, daß der Dachziegel zumindest annähernd entsprechend
dem zwischen Schrägdach und Wand gebildeten Winkel um eine zur Längsmittellinie des
Dachziegels parallel verlaufende Linie abgewinkelt ist und der nach oben abgewinkelte
Teil des Dachziegels mindestens ein Drittel der Gesamtbreite des Dachziegels ausmacht,
und daß die Abdeckung durch einen Kappziegel gebildet ist, der mit einem oberen Schenkel
eine an der Wand befestigte Aufhängung hintergreift und mit einem nach unten gerichteten
Schenkel den Seitenrand des Dachziegels übergreift.
1. A roof tile wall junction construction at a wall (3) which is extended upwardly
beyond an inclined roof (1), comprising at least one roof tile (6) which is arranged
in the angle (4) formed by the inclined roof (1) and the wall (3) and which is angled
upwardly towards the wall (3), and a cover means (5) which is secured to the wall
(3) and which rain-tightly engages over the upper edge of the roof tile (6), wherein
the roof tile (6) is angled in a manner at least approximately corresponding to the
angle (4) formed between the inclined roof (1) and the wall (3), characterised in
that the upwardly angled portion of the roof tile (6) constitutes at least one third
of the total length of the roof tile and that the cover means (5) is formed by a cap
tile (10) which engages with an upper limb (11) behind a suspension means (15) secured
to the wall (3) and engages with a downwardly directed limb (13) over the upper edge
of the roof tile (6).
2. A wall junction construction according to claim 1 characterised in that the cap
tile (10) is substantially L-shaped.
3. A wall junction construction according to claim 1 or claim 2 characterised in that
in its upper edge region the roof tile (6) has a head interlock portion into which
engages a lower edge interlock portion (14) at the inward side of the cap tile (10).
4. A wall junction construction according to one of claims 1 to 3 characterised in
that the suspension means (15) is formed by an L-shaped angle bar which has an upstanding
edge portion on the limb of the L-shape which projects perpendicularly from the wall
(3), and that an upper edge interlock portion (12) of the cap tile (10) engages behind
the upstanding edge portion (5).
5. A wall junction construction according to claim 3 characterised in that the head
interlock portion of the roof tile (6) and the lower edge interlock portion (14) of
the cap tile (10) are interrupted in their longitudinal extent by gaps for ventilation
purposes.
6. A roof tile wall junction construction at a wall which is extended upwardly beyond
an inclined roof, comprising at least one roof tile which is arranged in the angle
formed b the inclined roof and the wall and which is angled upwardly towards the wall,
and a cover means which is secured to the wall and which rain-tightly engages over
the side edge of the roof tile, characterised in that the roof tile is angled in a
manner at least approximately corresponding to the angle formed between the inclined
roof and the wall about a line which extends parallel to the longitudinal centre line
of the roof tile and the upwardly angled portion of the roof tile constitutes at least
one third of the total width of the roof tile and that the cover means is formed by
a cap tile which enages with an upper lib behind a suspension means secured to the
wall and engages with a downwardly directed limb over the side edge of the roof tile.
1. Dispositif de jonction entre mur et tuile de toiture sur un mur (3) se prolongeant
vers le haut au-dessus d'un toit incliné (1) comprenant au moins une tuile de toiture
(6), qui est agencée suivant l'angle (4) formé par le toit incliné (1) et le mur (3)
et qui est coudée vers le haut suivant la direction du mur (3), et comprenant un recouvrement
(5), qui est fixé sur le mur (3) et qui enveloppe le bord supérieur de la tuile de
toiture (6) de manière étanche à la pluie, la tuile de toiture (6) étant coudée de
manière au moins approximativement correspondante à l'angle (4), qui est formé entre
le toit incliné (1) et le mur (3), caractérisé en ce que la partie coudée vers le
haut de la tuile de toiture (6) forme au moins un tiers de la longueur totale de la
tuile de toiture et en ce que le recouvrement (5) est formé par une tuile de sommet
(10), qui est en contre-dépouille par une aile supérieure (11) avec un élément de
suspension (15) fixé sur le mur (3) et qui enveloppe, par une aile orientée vers le
bas (13), le bord supérieur de la tuile de toiture (6).
2. Dispositif de jonction au mur suivant la revendication 1, caractérisé en ce que
la tuile de sommet (10) est sensiblement en forme de L.
3. Dispositif de jonction au mur suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce
que la tuile de toiture (6) présente, dans sa zone de bord supérieur, une cannelure
de tête dans laquelle s'engage une nervure de bord inférieur (14), qui est située
sur le côté intérieur de la tuile de sommet (10).
4. Dispositif de jonction au mur suivant l'une des revendications 1 à 3, caractérisé
en ce que l'élément de suspension (15) est formé par un rail coudé en forme de L qui
présente un bord surélevé sur l'aile du L qui s'écarte perpendiculairement du mur
(3) et en ce que le bord surélevé est en contre-dépouille avec la nervure de bord
supérieure (12) de la tuile de sommet (10).
5. Dispositif de jonction au mur suivant la revendication 3, caractérisé en ce que
la cannelure de tête de la tuile de toiture (6) et la nervure de bord intérieure (14)
de la tuile de sommet (10) sont interrompues suivant leur allure longitudinale par
des creux destinés à la ventilation.
6. Dispositif de jonction entre mur et tuile de toiture sur un mur se prolongeant
vers le haut au-dessus d'un toit incliné comprenant au moins une tuile de toiture,
qui est agencée suivant l'angle formé par le toit incliné et le mur et qui est coudée
vers le haut, suivant la direction du mur, et comprenant un recouvrement qui est fixé
sur le mur et qui enveloppe le bord latéral de la tuile de toiture de manière étanche
à la pluie, caractérisé en ce que la tuile de toiture est coudée autour d'une ligne
s'étendant parallèlement à la médiane longitudinale de la tuile de toiture, au moins
de manière approximativement correspondante à l'angle, qui est formé entre le toit
incliné et le mur, en ce que la partie de la tuile de toiture coudée vers le haut
forme au moins un tiers de la longueur totale de la tuile de toiture et en ce que
le recouvrement est formé par une tuile de sommet, qui est en contre-dépouille par
une aile supérieure avec un élément de suspension fixé sur le mur et qui enveloppe,
par une aile orientée vers le bas, le bord latéral de la tuile de toiture.