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(11) |
EP 0 322 548 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.07.1993 Patentblatt 1993/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.11.1988 |
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| (54) |
Gefriertrocknungs-Stopfen
Bottle stopper for freeze-drying
Bouchon pour lyophilisation
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
24.12.1987 DE 3744174
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.07.1989 Patentblatt 1989/27 |
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Patentinhaber: HELVOET PHARMA N.V. |
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B-3820 Alken (BE) |
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Erfinder: |
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- Schrooten, Rik
B-3571 Peer/Kleine Brogel (BE)
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| (74) |
Vertreter: Fehners, Klaus Friedrich et al |
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Patentanwälte Geyer & Fehners
Perhamerstrasse 31 80687 München 80687 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 096 680 US-A- 3 653 528
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GB-A- 2 026 995
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Gefriertrocknungs-Stopfen aus gummielastischem Material,
bestehend aus einem zur Einführung in den abzudichtenden Behälterhals bestimmten Zapfen
und einem einstückig mit dem Zapfen ausgebildeten und radial über diesen vorstehenden,
im wesentlichen kreisscheibenförmigen Flansch, dessen Längsachse mit derjenigen des
Zapfens zusammenfällt, welcher Zapfen einen die Zapfen-Längsachse umgebenden Hohlraum
enthält, der zur freien Zapfen-Stirnseite offen ist und sich bis zu einem zentralen
geschlossenen Wandungsteil des Flansches erstreckt, wobei der Zapfen einen ersten
Abschnitt seiner axialen Länge enthält, der sich zwischen einer durch die vom Zapfen
radial nach außen vorspringenden Begrenzungsfläche des Flansches gelegte erste Querebene
und einer zur Zapfen-Längsachse lotrechten zweiten Querebene erstreckt und eine geschlossene
äußere Umfangsfläche mit einem Durchmesser D von 13 Millimeter aufweist und einen
sich an den ersten Abschnitt anschliessenden zweiten Abscnitt enthält, dessen äußere
Hüllfläche im wesentlichen den gleichen Durchmesser wie der erste Abschnitt aufweist
und der wenigstens einen mit dem Hohlraum kommunizierenden Durchlaß enthält, welcher
sich von der Zapfen-Stirnseite bis zu einer im zweiten Abschnitt gelegenen, an die
zweite Querebene angrenzende radiale Öffnung erstreckt, und wobei vom zweiten Abschnitt
nach außen über die Hüllfläche mehrere, durch elastische Verformung zurückdrängbare
Hemmelemente vorstehen, deren axiale äußere Begrenzungen auf einer gemeinsamen, zur
Zapfen-Längsachse lotrechten, zwischen der zweiten Querebene und der freien Zapfen-Stirnseite
gelegenen dritten Querebene liegen.
[0002] Bei einem bekannten derartigen Gefriertrocknungs-Stopfen (FR-A-2 096 680; Fig. 7-12)
ist der Zapfen, ausgehend von seiner freien Stirnfläche über den größeren Teil seiner
axialen Länge als im wesentlichen rohrförmiger Körper mit nahezu konstanter Wanddicke
ausgebildet, d.h. die seitlich begrenzende Innen-Wandfläche seines zentralen Hohlraums
ist angenähert eine Zylinderfläche. Bekannt sind ferner Gefriertrocknungs-Stopfen
(FR-A-2 096 980; Fig. 1), bei denen nur der an den Flansch angrenzende erste Abschnitt
der axialen Länge des Zapfens die Form eines geschlossenen rohrförmigen Körpers aufweis,
wobei von der Stirnseite dieses Körpers eine Mehrzahl von Stiften mit gegenseitigem
Abstand vorsteht, derenAchsen parallel zur Zapfen-Längsachse gerichtet sind und deren
Durchmesser näherungsweise der Wanddicke des Körpers entspricht.
[0003] Gefriergut (insbesondere ein Medikament), welches in einem Gefäß enthalten und mit
einem der vorstehend erläuterten Stopfen verschlossen ist, wird in der Regel dadurch
entnommen, daß der Flansch des Stopfens mit einer Kanüle durchstochen und Flüssigkeit
in das Gefäß eingebracht und die Lösung bzw. Suspension bei nach unten gehaltenem
Stopfen mit der Kanüle entnommen wird. Wird die Kanüle nicht genau zentrisch in der
Mitte des Flansches angesetzt und praktisch parallel zur Zapfen-Längsachse eingestoßen,
besteht die Gefahr, daß die Kanülenspitze auf die seitliche Innen-Wandfläche auftrifft,
wobei sich die Kanüle verstopfen kann oder Partikel vom Material des Zapfens ausstanzt.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Gefriertrocknungs-Stopfen der eingangs genannten
Art so weiter zu bilden, daß die Möglichkeit des Auftreffens der Kanülenspitze auf
die seitliche Innenwand-Fläche noch stärker reduziert wird bzw. geringere Sorgfalt
beim Einstich der Kanüle aufzuwenden ist, wobei sonstige Anforderungen an einen Gefriertrocknungs-Stopfen,
insbesondere hinsichltich geringem Restvolumen, preisgünstiger Herstellung, ausreichender
Dichtigkeit und einfacher Handbarkeit im Zuge des Gefriertrocknungs-Vorganges erhalten
bleiben. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die den Hohlraum seitlich
begrenzende Innen-Wandfläche, ausgehend von dem die Zapfen-Längsachse umgebenden Flächenbereich
mit zunehmender Annäherung an die freie Zapfen-Stirnseite ihren Durchmesser vergrößert
und daß diese Innen-Wandfläche vollständig außerhalb eines Kegels liegt, dessen Achse
die Zapfen-Längsachse ist, dessen Spitze an der ersten Querebene liegt und dessen
Spitzenwinkel β gleich oder größer als 50° (Altgrad) ist.
[0005] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die den Hohlraum axial begrenzende
Innen-Wandfläche des zentralen Wandungsteiles des Flansches in einem die Zapfen-Längsachse
umgebenden Flächenbereich wesentlichen eben ausgebildet und wobei dieser Flächenbereich
in einer zur Zapfen-Längsachse lotrechten Querebene liegt, welche nahe der ersten
Querebene verläuft.
[0006] Vorteilhaft ist der die Zapfen-Längsachse umgebende Flächenbereich der Aussenfläche
des zentralen Wandungsteiles des Flansches von dem restlichen peripheren Flächenbereich
durch eine kreisförmige, zur Zapfen-Längsachse konzentrische Anordnung von Vorsprüngen
abgegrenzt, wodurch die Einstichstelle für die Kanüle markiert wird und in Verbindung
mit der erfindungsgemäßen Ausbildung der Innen-Wandfläche des Zapfens eine noch größere
Sicherheit bei der Handhabung erreicht wird.
[0007] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der
nachstehenden, nicht beschränkenden Erläuterung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung
anhand der Zeichnungen. In den Zeichnungen zeigt:
- Fig. 1
- in vergrößertem Maßstab eine Draufsicht auf die Oberseite eines Gefriertrocknungs-Stopfens;
- Fig. 2
- in vergrößertem Maßstab eine Seitenansicht des Gefriertrocknungs-Stopfens, teilweise
im Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1;
- Fig. 3
- in vergrößertem Maßstab eine andere Seitenansicht des Gefriertrocknungs-Stopfens,
teilweise im Schnitt gemäß der Linie III-III in Fig. 1 und
- Fig. 4
- in vergrößertem Maßstab eine Draufsicht auf die Unterseite des Gefriertrocknungs-Stopfens.
[0008] Der Gefriertrocknungs-Stopfen ist in den Figuren 1 bis 4 in ca. 5-facher Vergrößerung
dargestellt. Er besteht aus Gummi und enthält einen für die Einführung in den zu verschließenden
Behälterhals bestimmten Zapfen 1 und einen damit einstückig ausgebildeten Flansch
2. Der Zapfen 1 hat, abgesehen von seiner in der Folge noch erläuterten speziellen
Ausbildung, im Prinzip die Form eines Hohlzylinders, der einen zur freien Zapfen-Stirnseite
3 offenen Hohlraum 4 umgrenzt.
[0009] Der Flansch 2 weist einen seitlich über den Zapfen 1 vorstehenden Rand 2a auf, an
dem eine untere, sich radial vom Zapfen nach außen erstrekkende plane ringförmige
Begrenzungsfläche 5 ausgebildet ist. Diese Begrenzungsfläche liegt in einer von der
Zapfen-Längsachse A lotrecht durchdrungenen ersten Querebene Q₁, ist zur Anlage an
der Stirnfläche des Behälterhalses bestimmt und begrenzt die Einstecktiefe des Zapfens
in dessen Verschlußposition. Der geschlossene zentrale Wandungsteil 2b des Flansches
2 begrenzt den Hohlraum 4 axial mit einer Innen-Wandfläche 6, die in einem die Zapfen-Längsachse
A umgebenden Flächenbereich eben ist und in einer Querebene P liegt, welche in geringem
Abstand zur ersten Querebene Q₁ verläuft. Die vom Zapfen 1 abgekehrte Außenfläche
7 des Flansches 2 weist zwei jeweils angenähert halbkreisförmig verlaufende Vorsprünge
8 auf, deren Durchmesser klein bezüglich des Außendurchmessers des Flansches ist und
die einen die Zapfen-Längsachse A umgebenden, für den Einstich einer Entnahmekanüle
bestimmten Flächenbereich markieren. Von dem die Vorsprünge 8 umgebenden Flächenbereich
der Außenfläche 7 stehen radial zur Zapfen-Längsachse A und unter gleichen Winkelabständen
verlaufende weitere Vorsprünge 9 vor, welche verhindern, daß mit ihren Außenflächen
aneinanderliegende Gefriertrocknungs-Stopfen aneinander oder an anderen Gegenständen
haften und dadurch ihre Verarbeitung behindern.
[0010] In einem ersten abschnitt Z₁ seiner axialen Länge, welcher sich zwischen der ersten
Querebene Q₁ und einer zur Zapfenlängsachse A lotrechten, die Zapfenlänge in grober
Näherung mittig teilenden zweiten Querebene Q₂ befindet, ist der Zapfen 1 vollwandig
ausgebildet, d. h. er weist eine geschlossene äußere obere Umfangsfläche 10a auf.
Diese Umfangsfläche ist von einer an die erste Querebene Q₁ angrenzenden schmalen
und flachen ringförmigen Vertiefung 10′ und einer sich daran anschließenden, axial
längeren Zylinderfläche gebildet, wobei letztere einen Durchmesser D aufweist, der
etwas größer als der Innendurchmesser des Behälterhalses ist und bei vollständig eingeführtem
Stopfen unter elastischer Vorspannung dichtend am Behälterhals anliegt.
[0011] Ein zweiter Abschnitt Z₂ der axialen Länge des Zapfens 1, der von der zweiten Querebene
Q₂ bis zur freien Zapfen-Stirnseite 3 reicht, weist eine äußere zylindrische Hüllfläche
10b auf, welche im wesentlichen den gleichen Durchmesser D wie die obere Umfangsfläche
10a besitzt. Durch den zweiten Abschnitt Z₂ erstreckt sich ein Durchlaß 11 vom Hohlraum
4 zu einer in der Abwicklung im wesentlichen rechteckigen Mündung 13 an der Hüllfläche
(Umfangsfläche) 10b. Der Durchlaß 11 hat die Form eines Schlitzes und enthält zwei
Seitenflächen 12a, 12b, welche im wesentlichen eben sind, zur Zapfen-Längsachse A
nahezu parallel verlaufen, sich vom Hohlraum 4 zur Mündung 13 erweitern und einen
gegenseitigen mittleren Abstand haben, der näherungsweise dem mittleren Durchmesser
des Hohlraumes entspricht. Ein erster innerer Teil 12c Bodenfläche des Durchlasses
11 liegt in einer zur zweiten Querebene Q₂ parallelen und diesbezüglich um eine geringe
Strecke zur Zapfen-Stirnseite 3 versetzten Ebene. An dem inneren Teil 12c schließt
sich ein in Form eines Sektors eines Kegelstumpfes geformter äußerer Teil 12d der
Bodenfläche an, welcher mit einer in der zweiten Querebene Q₂ gelegenen, einen Bestandteil
der Mündung 13 bildenden Kante in die Umfangsfläche 10b übergeht.
[0012] Von der Umfangsfläche 10b des zweiten Abschnitts Z₂ des Zapfens springen nach außen
drei einstückig angeformte Nocken 14a - 14c vor, deren axial äußere (d. h. der Zapfen-Stirnseite
benachbarte) Begrenzungen 15 alle auf einer gemeinsamen dritten Querebene Q₃ liegen,
welche lotrecht zur Zapfen-Längsachse A verläuft und näherungsweise in der Mitte zwischen
der zweiten Querebene Q₂ und der Zapfen-Stirnseite 3 gelegen ist.
[0013] Beim Einführen des Zapfens 1 in den Behälterhals bewirken diese Nocken 14a - 14c
durch Anlage ihrer Begrenzungen 15 an der Stirnfläche des Behälterhalses eine Hemmung
und definieren eine erste Position des Stopfens, in welcher dieser bereits durch elastische
Verformung des an die Zapfen-Stirnseite angrenzenden Zapfenteils kraftschlüssig im
Behälterhals gehalten ist, wobei aber das Behälterinnere über den Durchlaß 11 noch
zur Umgebund offen ist. Aus dem im Behälter enthaltenen Material können daher bei
der Gefriertrocknung zur Umgebund des Behälters Dämpfe und Gase austreten. Durch erhöhte
Kraftanwendung auf den Stopfen werden die Nocken 14 a - 14 c zurückgedrängt, wobei
die Nocken selbst und das sie umgebende Material des Zapfens 1 verformt werden. Der
Zapfen läßt sich dann in den Behälterhals bis zu einer zweiten Position (Verschlußposition)
einführen, welche durch Anlage der Begrenzungsfläche 5 des Flansches 2 an der Stirnfläche
des Behälterhalses definiert ist und in welcher der mit der geschlossenen oberen Umfangsfläche
10a ausgestattete erste Abschnitt Z₁ des Zapfens eine vollständige Abdichtung des
Behälterhalses bewirkt.
[0014] Die Nocken 14a - 14c haben jeweils die Form von im Querschnitt angenähert halbkreisförmigen
länglichen Wülsten, die sich in Umfangsrichtung des Zapfens 1 erstrecken, wobei ihre
Länge in dieser Richtung jeweils wenigstens das 2,5-fache ihrer axialen Erstreckung
beträgt. Ein erster Nocken 14a ist diametral gegenüber dem Durchlaß (Schlitz) 11 angeordnet,
dergestalt, daß seine Mitte in einer ersten Längsebene L₁ liegt, welche die Zapfen-Längsachse
A enthält und durch die Mitte zwischen den Seitenflächen 12a, 12b des Durchlasses
11 geht. Die Mitten der beiden anderen Nocken 14b, 14c sind durch eine zweite Längsebene
L₂ bzw. dritte Längsebene L₃ definiert, welche die Zapfen-Längsachse A enthaltend
auf unterschiedlichen Seiten der ersten Längsebene L₁ angeordnet sind und mit dieser
jeweils gleich große Winkel α₂ bzw. α₃ von ca. 110° (Altgrad) einschließen.
[0015] In einer zur Zapfen-Längsachse A lotrechten vierten Querebene Q₄ ist eine Nut 16
so angeordnet, daß ihre innere (d. h. dem Flansch 2 benachbarte) Seitenwand in der
dritten Querebene Q₃ liegt.
[0016] An die Nut 16 schließt sich eine Umfangsfläche 17 des Zapfens 1 an, deren Durchmesser
geringfügig größer als der Durchmesser der Umfangsfläche ist, von der die Nocken 14a-14c
vorspringen. Die Umfangsfläche schließt über eine der leichteren Einführung der Zapfens
1 in den Behälterhals dienende konische Fläche 18 an die Zapfen-Stirnseite an.
[0017] Die den Hohlraum 4 des Zapfens 1 axial begrenzende Innen-Wandfläche 6 geht über eine
gerundete Hohlkehle in eine seitlich begrenzende Innen-Wandfläche 19 über, welche
die Form eines Kegelstumpfes aufweist, dessen Achse die Zapfen-Längsachse A ist und
der seinen größten Durchmesser an der Zapfen-Stirnseite 3 aufweist. Wesentlich für
die Formgebund dieser Innen-Wandfläche 19 ist, daß diese an keiner Stelle innerhalb
eines (gedachten) Kegels K vorsteht, dessen Achse die Zapfen-Längsachse A ist und
dessen Spitze K₁ in der ersten Querebene Q₁ liegt, wobei der in Altgrad gemessene
Spitzenwinkel β dieses Kegels größer als ein nach der Formel
berechneter Wert ist (D = maximaler Durchmesser in Millimetern des ersten Abschnitts
Z₁).
1. Gefriertrocknungs-Stopfen aus gummielastischem Material, bestehend aus einem zur Einführung
in den abzudichtenden Behälterhals bestimmten Zapfen (1) und einem einstückig mit
dem Zapfen ausgebildeten und radial über diesen vorstehenden, im wesentlichen kreisscheibenförmigen
Flansch (2), dessen Längsachse (A) mit derjenigen des Zapfens zusammenfällt, welcher
Zapfen (1) einen die Zapfen-Längsachse (A) umgebenden Hohlraum (4) enthält, der zur
freien Zapfen-Stirnseite (3) offen ist und sich bis zu einem zentralen geschlossenen
Wandungsteil (2b) des Flansches(2) erstreckt, wobei der Zapfen (1) einen ersten Abschnitt
(Z₁) seiner axialen Länge enthält, der sich zwischen einer durch die vom Zapfen (1)
radial nach außen vorspringenden Begrenzungsfläche (5) des Flansches (2) gelegte erste
Querebene (Q₁) und einer zur Zapfen-Längsachse (A) lotrechten zweiten Querebene (Q₂)
erstreckt und eine geschlossene äußere Umfangsfläche (10a) mit einem Durchmesser (D)
von 13 Millimeter aufweist und einen sich an den ersten Abschnitt (Z₁) anschließenden
zweiten Abschnitt (Z₂) enthält, dessen äußere Hüllfläche (10b) im wesentlichen den
gleichen Durchmesser wie der erste Abschnitt (Z₁) aufweist und der wenigstens einen
mit dem Hohlraum (4) kommunizierenden Durchlaß (11) enthält, welcher sich von der
Zapfen-Stirnseite (3) bis zu einer im zweiten Abschnitt (Z₂) gelegenen, an die zweite
Querebene (Q₂) angrenzende radiale Öffnung erstreckt, und wobei vom zweiten Abschnitt
(Z₂) nach außen über die Hüllfläche (10b) mehrere, durch elastische Verformung zurückdrängbare
Hemmelemente (14a, 14b, 14c) vorstehen, deren axial äußere Begrenzungen (15) auf einer
gemeinsamen, zur Zapfen-Längsachse (A) lotrechten, zwischen der zweiten Querebene
(Q₂) und der freien Zapfen-Stirnseite (3) gelegenen dritten Querebene (Q₃) liegen,
dadurch gegekennzeichnet,
daß die den Hohlraum (4) seitlich begrenzende Innen-Wandfläche (19) ausgehend von
dem die Zapfen-Längsachse (A) umgebenden Flächenbereich mit zunehmender Annäherung
an die freie Zapfen-Stirnseite (3) ihren Durchmesser vergrößert und
daß diese Innen-Wandfläche (19) vollständig außerhalb eines Kegels (K) liegt, dessen
Achse die Zapfen-Längsachse (A) ist, dessen Spitze (K) in der ersten Querebene (Q₁)
liegt und dessen Spitzenwinkel (β) gleich oder größer als 50° (Altgrad) ist.
2. Gefriertrocknungs-Stopfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Hohlraum (4) axial begrenzende Innen-Wandfläche (6) des zentralen Wandungsteiles
( 2b) des Flansches (2) in einem die Zapfen-Längsachse (A) umgebenden Flächenbereich
im wesentlichen eben ausgebildet ist und daß dieser Flächenbereich in einer zur Zapfen-Längsachse
lotrechten Querebene (P) liegt, welche nahe der ersten Querebene (Q₁) verläuft.
3. Gefriertrocknungs-Stopfen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die axial begrenzende Innenwand-Fläche (6) bezüglich der Querebene (Q₁) in Richtung
zur Aussenfläche (7) des zentralen Wandungsteils (2b) versetzt ist.
4. Gefriertrocknungs-Stofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zapfen-Längsachse (A) umgebende Flächenbereich der Aussenfläche (7)
des zentralen Wandungsteiles (2b) des Flansches (2) von dem restlichen peripheren
Flächenbereich durch eine kreisförmige, zur Zapfen-Längsachse (A) konzentrische Anordnung
von Vorsprüngen (8) abgegrenzt ist.
5. Gefriertrocknungs-Stopfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zapfen-Längsachse (A) umgebende Flächenbereich der Aussenfläche (7)
des zentralen Wandungsteiles (2b) des Flansches (2) bezüglich des restlichen peripheren
Flächenbereiches vertieft ausgebildet ist.
1. A freeze-drying stopper made from elastomeric material, composed of a spigot (1) intended
for introduction into the container neck to be sealed and an essentially circular-disc
shaped flange (2), which is configured in one piece with the spigot and protrudes
radially over it and the longitudinal axis (A) of which coincides with that of the
spigot, the said spigot (1) containing a cavity (4) which surrounds the longitudinal
axis (A) of the spigot, is open towards the free end face (3) of the spigot and extends
up to a central closed wall part (2b) of the flange (2), the spigot (1) containing
a first section (Z₁) of its axial length, which section extends between a first transverse
plane (Q₁) placed through that limit surface (5) of the flange (2) projecting radially
outwards from the spigot (1) and a second transverse plane (Q₂) perpendicular to the
longitudinal axis (A) of the spigot and exhibits a closed outer peripheral surface
(10a) having a diameter (D) of 13 millimetres, and containing a second section (Z₂),
which adjoins the first section (Z₁) and the outer enveloping surface (10b) of which
exhibits essentially the same diameter as the first section (Z₁) and which contains
at least one passage (11) communicating with the cavity (4), the said passage extending
from the end face (3) of the spigot up to a radial opening situated in the second
section (Z₂) and bordering the second transverse plane (Q₂), and a plurality of inhibiting
elements (14a, 14b, 14c), which can be forced back by elastic deformation, protruding
outwardly from the second section (Z₂) over the enveloping surface (10b), the axially
outer limits (15) of which inhibiting elements are situated on a common third transverse
plane (Q₃) lying perpendicular to the longitudinal axis (A) of the spigot and situated
between the second transverse plane (Q₂) and the free end face (3) of the spigot,
characterised in that
the inner wall surface (19) laterally limiting the cavity (4), starting from the
surface area surrounding the longitudinal axis (A) of the spigot, enlarges its diameter
as it draws increasingly near to the free end face (3) of the spigot and
this inner wall surface (19) lies completely outside a cone (K), the axis of which
is the longitudinal axis (A) of the spigot, the apex (K) of which is situated in the
first transverse plane (Q₁) and the apical angle (β) of which is equal to or greater
than 50° (old degrees).
2. A freeze-drying stopper according to claim 1, characterised in that the inner wall
surface (6), axially limiting the cavity (4), of the central wall part (2b) of the
flange (2) is of essentially flat configuration in a surface area surrounding the
longitudinal axis (A) of the spigot and in that this surface area is situated in a
transverse plane (P) which lies perpendicular to the longitudinal axis of the spigot
and runs close to the first transverse plane (Q₁).
3. A freeze-drying stopper according to claim 2, characterised in that the axially limiting
inner wall surface (6) is offset, in relation to the transverse plane (Q₁), in the
direction of the outer surface (7) of the central wall part (2b).
4. A freeze-drying stopper according to claim 1, characterised in that the surface area,
surrounding the longitudinal axis (A) of the spigot, of the outer surface (7) of the
central wall part (2b) of the flange (2) is demarcated from the rest of the peripheral
surface area by a circular arrangement of projections (8) concentric to the longitudinal
axis (A) of the spigot.
5. A freeze-drying stopper according to claim 1, characterised in that the surface area,
surrounding the longitudinal axis (A) of the spigot, of the outer surface (7) of the
central wall part (2b) of the flange (2) is of recessed configuration in relation
to the rest of the peripheral surface area.
1. Bouchon de lyophilisation en une matière élastique du type caoutchouc, constitué d'un
pivot (1) destiné à être introduit dans le goulot du récipient à rendre étanche et,
réalisé en une seule pièce avec ce pivot et faisant saillie radialement sur celui-ci,
un collier sensiblement en forme de collier circulaire (2) dont l'axe longitudinal
(A) coïncide avec celui du pivot, lequel pivot (1) contient, entourant son axe longitudinal
(A), une cavité (4) qui est ouverte en direction du côté frontal libre (3) de ce pivot
et s'étend jusqu'à une partie fermée de paroi centrale (2b) du collier (2), tandis
que le pivot (1) comporte une première section (Z₁) de sa longueur axiale qui s'étend
entre un premier plan transversal (Q₁) formé par la face de délimitation (5) du collier
(2) faisant saillie radialement vers l'extérieur à partir du pivot (1) et un deuxième
plan transversal (Q₂) perpendiculaire à l'axe longitudinal (A) du pivot et présente
une face périphérique extérieure fermée (10a) d'un diamètre (D) de 13 millimètres
et contient, faisant suite à la première section (Z₁), une deuxième section (Z₂) dont
la face annulaire extérieure (10b) présente un diamètre sensiblement égal à celui
de la première section (Z₁), et qui contient, communiquant avec la cavité (4), au
moins un passage (11) qui s'étend entre la face frontale du pivot (3) jusqu'à un orifice
radial adjacent au deuxième plan transversal (Q₂) et situé dans la deuxième section
(Z₂), et tandis que de la deuxième section (Z₂) font saillie vers l'extérieur sur
la face annulaire (10b) plusieurs éléments inhibiteurs (14a, 14b, 14c) pouvant être
refoulés par déformation élastique dont les limites (15) axialement extérieures sont
situées sur un troisième plan transversal (Q₃) perpendiculaire à l'axe longitudinal
(A) du pivot et placé entre le deuxième plan transversal (Q₂) et le côté frontal libre
(3) du pivot, caractérisé en ce que la face intérieure formant paroi (19) délimitant
latéralement la cavité (4) présente un diamètre qui va en augmentant, entre la région
plane entourant l'axe longitudinal (A) du pivot, à mesure qu'elle s'approche du côté
frontal libre (3) de ce pivot et en ce que cette face intérieure formùant paroi (19)
se situe totalement à l'extérieur d'un cône (K) dont l'axe est l'axe longitudinal
(A) du pivot, dont le sommet (K) se situe dans le premier plan transversal (Q₁) et
dont l'angle au sommet (β) est égal ou supérieur à 50°.
2. Bouchon de lyophilisation selon la revendication 1, caractérisé en ce que la paroi
intérieure (6) de la partie (2b) constituant la paroi centrale du collier (2) qui
délimite axialement la cavité (4) est sensiblement plane dans une zone entourant l'axe
longitudinal (A) du pivot et que cette zone plane se situe dans un plan ttransversal
(P) perpendiculaire à l'axe longitudinal dudit pivot, lequel plan (P) s'étend à proximité
du premier plan transversal (Q₁).
3. Bouchon de lyophilisation selon la revendication 2, caractérisé en ce que la paroi
intérieure (6) de délimitation axiale est décalée par rapport au plan (Q₁) en direction
de la face extérieure (7) de la partie de paroi centrale (2b).
4. Bouchon de lyophilisation selon la revendication 1, caractérisé en ce que la zone
plane entourant l'axe longitudinal (A) du pivot de la face extérieure de la paroi
centrale (2b) du collier (2) est délimitée de la zone plane périphérique restante
par des projections (8) disposées en forme de cercle de manière concentrique par rapport
à l'axe longitudinal (A) du pivot.
5. Bouchon de lyophilisation selon la revendication 1, caractérisé en ce que la zone
plane entourant l'axe longitudinal (A) du pivot de la face extérieure (7) de la partie
de paroi centrale (2b) du collier (2) constitue un creux par rapport à la zone plane
périphérique restante.