| (19) |
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(11) |
EP 0 322 751 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.02.1992 Patentblatt 1992/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.12.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: E04G 21/12 |
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Zum Einsetzen in eine Schalung für ein Betonbauteil dienende Vorrichtung
Apparatus to be incorporated in a formwork for concrete building elements
Dispositif à incorporer dans un coffrage pour éléments en béton
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
29.12.1987 DE 8717062 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.07.1989 Patentblatt 1989/27 |
| (73) |
Patentinhaber: Max Frank GmbH & Co. KG |
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D-94339 Leiblfing (DE) |
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Erfinder: |
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- Penzkofer, Ludwig
D-8448 Leiblfing (DE)
- Meyers, Claude
B-1740 Ternat (BE)
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| (74) |
Vertreter: Graf, Helmut, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte Wasmeier & Graf
Postfach 10 08 26 93008 Regensburg 93008 Regensburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 535 294 DE-U- 8 705 002
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DE-U- 8 530 376
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine zum Einsetzen in eine Schalung für ein Betonbauteil,
beispielsweise Betonwand, dienende Vorrichtung gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1.
[0002] Eine solche, auch als "Bewehrungsanschluß" bezeichnete Vorrichtung ist bekannt (DE-U-
85 30 376). Diese Vorrichtung dient dazu, im Anschlußbereich zwischen einem zuerst
erstellten Betonbauteil und einem angeschlossenen Betonbauteil eine Anschlußarmierung
zu schaffen, wobei auch das Verwahrungselement im Beton zwischen Betonbauteilen verbleibt.
[0003] Zu fordern ist von einem Bewehrungsanschluß, daß trotz des im Beton verbleibenden
Verwahrungselementes im Anschlußbereich zwischen den beiden Betonbauteilen nicht nur
eine statisch ausreichende Druck- und Zugkraftübertragung, sondern auch eine ausreichende
Schubkraftübertragung in Achsrichtungen erreicht wird, die senkrecht zueinander sowie
auch senkrecht zu derjenigen Achsrichtung verlaufen, in denen die Druck- und Zugkräfte
wirken. Weiterhin ist bei einem Bewehrungsanschluß, bei dem das Verwahrungselement
im Beton verbleibt, auch zu fordern, daß das Verwahrungselement mit dem Beton des
zuerst erstellten Betonbauteils eine so innige Verbindung eingeht, daß ein Lösen des
Verwahrungselementes bei dem vor dem Herstellen des anschließenden Betonbauteils notwendigen
Aufbiegen der Anschlußteile der Bewehrungsstäbe nicht auftritt. Beide Forderungen
sind bei dem bekannten Bewehrungsanschluß noch nicht in optimaler Weise erfüllt.
[0004] Bekannt ist weiterhin ein Bewehrungsanschluß (DE-A-35 35 254), der zwei parallel
zueinander und im Abstand voneinander angeordnete, jeweils von einem langgestreckten
Profil gebildete Verwahrungselemente und einen Formkörper besitzt, der für jedes Verwahrungselement
einen Deckel bildet und zwischen den Verwahrungselementen mit einer Profilierung versehen
ist. Nach dem Fertigstellen des zuerst erstellten Betonbauteils wird der Formkörper
abgenommen, so daß die Anschlußteile der Bewehrungsstäbe zugänglich sind und aufgebogen
werden können. Durch die Profilierung des Formteils weist der Beton des zuerst erstellten
Betonbauteils zwischen den beiden Verwahrungselementen eine profilierte Oberfläche
auf. Hierdurch wird zwar nach dem Fertigstellen des anschließenden Betonbauteils im
Beton eine Verzahnung und dort eine Verbesserung der Schubkraftübertragung erreicht.
Maßnahmen, um bei im Beton verbleibenden Verwahrungselementen, deren Verankerung im
Beton für eine Optimierung der Schubkraftübertragung sowie für eine Vermeidung eines
Lösens der Verwahrungselemente vom Beton, sind aber bei diesem bekannten Bewehrungsanschluß
nicht vorgesehen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art aufzuzeigen, die eine wesentlich verbesserte Einbindung bzw. Verankerung des Verwahrungselementes
im Beton sicherstellt.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Vorrichtung entsprechend dem kennzeichnenden Teil
des Patentanspruches 1 ausgebildet.
[0007] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird erreicht, daß das Verwahrungselement
bereits im Beton des zu zuerst erstellten Betonbauteils zuverlässig eingebettet ist,
so daß einem evtl. Lösen des Verwahrungselementes beim Aufbiegen der Anschlußteile
wirkungsvoll entgegengewirkt wird. Weiterhin wird durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung
trotz des im Beton verbliebenen Verwahrungselementes auch eine optimale Schubkraftübertragung
gewährleistet. Beides wird durch die Kombinations- bzw. Wechselwirkung des das schwalbenschwanzförmige
Querschnittsprofil aufweisenden Teilbereichs und der wenigstens einen Erhebung an
diesem Teilbereich erreicht, die (Wechselwirkung darin besteht, daß einerseits durch
die Erhebung das Verwahrungselement auch in Längsrichtung des schwalbenschwanzförmigen
Querschnittsprofils formschlüssig im Beton verankert ist, und daß dort, wo diese Erhebung
vorgesehen und wirksam ist, der schwalbenschwanzförmige Profilquerschnitt ein Abheben
des Vorauselementes vom Beton wirksam verhindert, so daß hierdurch wiederum die volle
Wirksamkeit der Erhebung gewährleistet ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist dieser das schwalbenschwanzartige Querschnittsprofil
aufweisende Teilbereich von wenigstens einer Längsnut mit schwalbenschwanzförmigem
Querschnitt gebildet, wobei dann bevorzugt in dieser Längsnut mehrere, in Richtung
der Längsnut aufeinanderfolgende Erhebungen vorgesehen sind. Die Erhebungen selbst
können unterschiedlichste Formgebung aufweisen, sie sind jedoch bevorzugt so ausgebildet,
daß sie quer zur Längsnut bzw. Längserstreckung des Verwahrungselementes eine gleichbleibende
Höhe aufweisen.
[0008] Bei einer anderen, bevorzugten Ausführungsform sind die Erhebungen pilz- oder kegelstumpfartig
derart geformt, daß sie einen sich mit zunehmendem Abstand vom Boden des Verwahrungselementes
vergrößernden Querschnitt besitzen. Durch die in der Längsnut vorgesehenen Vorsprünge
bzw. Erhebungen wird eine Schubkraftübertragung in Längsrichtung des Verwahrungselementes
erreicht. Durch den schwalbenschwanzförmigen Querschnitt der Längsnut ist dabei dafür
gesorgt, daß der Boden des Verwahrungselementes formschlüssig mit dem anschließenden
Beton verbunden ist und somit von diesem Beton (in Richtung senkrecht zur Bodenebene)
auch nicht abheben kann, womit dann auch die Vorsprünge in ihrer Wirkung voll zur
Geltung kommen können.
[0009] Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- im Querschnitt eine zum Einsetzen in eine Schalung für ein Betonbauteil dienende Vorrichtung
gemäß der Erfindung:
- Fig. 2
- in Draufsicht eine Teillänge des Verwahrungselementes der Vorrichtung gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- einen Schnitt entsprechend der Linie I-I der Fig. 2;
- Fig. 4
- eine ähnliche Darstellung wie Fig. 2, bei einer abgewandelten Ausführungsform der
Erfindung;
- Fig. 5
- einen Schnitt entsprechend der Linie II-II der Fig.4;
- Fig. 6 und 7
- eine Teillänge der in dem zuerst erstellten Betonbauteil eingebetteten Vorrichtung
im Längsschnitt bzw. einen Querschnitt der Vorrichtung ähnlich Fig. 1, jedoch zusammen
mit den beiden aneinander anschließenden Betonbauteilen.
[0011] Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung besteht aus einem kasten- oder profilförmigen
Verwahrungselement 1, welches aus Stahlblech vorzugsweise mit aufgerauhter Oberfläche
hergestellt ist. Das Verwahrungselement 1 besteht im wesentlichen aus einem Boden
2 und aus zwei einstückig mit diesem Boden durch Abwinkeln hergestellten und sich
über die gesamte Länge des Verwahrungselementes erstreckenden Schenkeln 3 und 4 die
mit der Ebene des Bodens 2 bzw. mit den Oberflächenseiten der unmittelbar an die Schenkel
3 und 4 anschließenden Bodenbereiche 2' ein Winkel kleiner als 90° einschließen, so
daß das Verwahrungselement 1 einen durch die Schenkel 3 und 4 gebildeten in etwa schwalbenschwanzförmigen
Querschnitt aufweisen.
[0012] In seiner Mitte ist der Boden 2 mit einer sich über die gesamte Länge des Verwahrungselementes
1 erstreckenden Längsnut versehen, die bei der dargestellten Ausführungsform so ausgebildet
ist, daß das Material des Bodens im Bereich dieser Längsnut 5 in den vom Boden 2 und
den Schenkeln 3 und 4 begrenzten Innenraum 6 des Verwahrungselementes 1 hineingezogen
ist. Die zwischen den beiden, an die Schenkel 3 und 4 unmittelbar angrenzenden Bereichen
2' des Bodens liegende Längsnut 5 besitzt ebenfalls einen schwalbenschwanzförmigen
Querschnitt, d.h. diese Längsnut ist von einem parallel zu den Bereichen 2' liegenden
Bodenbereich 7 sowie von zwei Schenkelbereichen 8 und 9 gebildet, die jeweils mit
dem Bodenbereich 7 einen spitzen Winkel einschließen, in die Bereiche 2' des Bodens
übergehen und dort an der dem Innenraum 6 zugewendeten Seite mit dem jeweiligen Bereich
2' ebenfalls einen spitzen Winkel bilden.
[0013] An den dem Boden entfernt liegenden und sich in Längsrichtung des Verwahrungselementes
1 erstreckenden freien Kanten sind die Schenkel 3 und 4 jeweils noch mit einer, sich
ebenfalls über die gesamte Länge des Verwahrungselementes erstreckenden Abwinklung
10 bzw. 11 versehen, die über die Außenfläche des jeweiligen Schenkels 3 bzw. 4 vorsteht
und mit dieser Außenfläche einen spitzen Winkel einschließt.
[0014] Die dargestellte Vorrichtung besitzt weiterhin mehrere Bewehrungsstäbe 12, die jeweils
U-förmig bzw. als Bügel gebogen sind und somit jeweils zwei Schenkel 13 und einen
diesen Schenkel verbindenden Jochabschnitt 14 aufweisen. Die mit den Jochabschnitten
14 senkrecht zur Längserstreckung des Verwahrungselementes 1 angeordneten Bewehrungsstäbe
12 sind mit ihren Schenkeln 13 so durch die Bereiche 2' des Bodens 2 hindurchgeführt,
daß jeweils ein Schenkel 13 die entsprechende Durchtrittsstelle durch den Boden 2
an dem in der Fig. 1 linken Bereich 2' und der andere Schenkel 13 jedes U-förmig gebogenen
Bewehrungsstabes 12 die entsprechende Durchtrittsstelle an dem in der Fig. 1 rechten
Bereich 2' aufweist.
[0015] Jeder Schenkel 13 besteht aus einem ersten Abschnitt 13', der sich unmittelbar an
den Jochabschnitt 14 anschließt, über die den Innenraum 6 abgewandte Außenfläche des
Bodens 2 senkrecht nach außen vorsteht und zusammen mit dem anderen Abschnitt 13'
und dem Jochabschnitt 14 den Verankerungsbereich des betreffenden Bewehrungsstabes
12 bildet. Ein zweiter Abschnitt 13" jedes Schenkels 13 ist in etwa senkrecht zum
Abschnitt 13' abgebogen und ist im Innenraum 6 des Verwahrungselementes 1 angeordnet,
wobei die Abschnitte 13" die später herauszubiegenden Anschlußteile der Bewehrungsstäbe
12 bilden.
[0016] Beim Herstellen des zuerst zu erstellenden Betonbauteils, beispielsweise der Betonwand
15 wird die Vorrichtung vor dem Einbringen des Betons derart in die betreffende Schalung
eingesetzt, daß das an seiner offenen Längsseite (zwischen den Abwinklungen 10 und
11) durch einen Deckel sowie an seinen beiden Stirnseiten durch Abschlußelemente verschlossene
Verwahrungselement 1 mit der durch den Deckel verschlossenen Längsseite gegen die
Innenfläche einer Schalungswand anliegt. Beim Betonieren der Betonwand 15 ist der
durch das Verwahrungselement 1 begrenzte Innenraum 6 von dem in die Schalung eingebrachten
Beton freigehalten. Nach dem Betonieren der Betonwand 15 sind die Verankerungsbereiche
der Bewehrungsstäbe 12 sowie auch das Verwahrungselement 1 mit seinen Abwinklungen
10 und 11 im Beton eingebettet. Auch die Längsnut 5 ist mit Beton ausgefüllt.
[0017] Nach dem Entschalen der Betonwand 15 werden die Anschlußteile bzw. Abschnitte 13"
der Bewehrungsstäbe 12 entsprechend dem Pfeil A der Fig. 2 aufgebogen, so daß diese
Anschlußteile bzw. Abschnitte 13" dann beim Erstellen des anzuschließenden Betonbauteils,
nämlich beispielsweise der Betonwand 18 in den dortigen Beton eingebettet sind. Durch
den schwalbenschwanzförmigen Querschnitt des Verwahrungselementes 1, durch die ebenfalls
im Querschnitt schwalbenschwanzförmige Ausbildung der Längsnut 5 sowie durch die Abwinklungen
10 und 11 wird im Anschlußbereich zwischen den Betonwänden 15 und 16 über das dort
ebenfalls vollständig im Beton eingebettete Verwahrungselement 1 auch eine ausreichende
Schubkraftübertragung zwischen den beiden Betonwänden 15 und 16 in Richtung quer zur
Längserstreckung des Verwahrungselementes 1 (Doppelpfeil B der Fig. 7) erreicht.
[0018] Um zwischen den Betonbauteilen 15 und 16 die Schubkraftübertragung in Längsrichtung
des Verwahrungselementes 1 (Doppelpfeil C der Fig. 6) zu verbessern, sind im Bereich
der Längsnut 5 mehrere wulstartige Erhebungen 16 vorgesehen, die über die dem Innenraum
6 abgewendete Oberflächenseite des Bodenbereichs 7 der Längsnut 5 wegstehen und die
durch Herausdrücken aus dem Material des Verwahrungselementes gebildet sind.
[0019] Bei der dargestellten Ausführungsform sind diese Erhebungen 16, die nahezu die gesamte
Breite der Längsnut 5 einnehmen, teilzylinderförmig derart gewölbt, daß die jeweilige
Zylinderachse senkrecht zur Längserstreckung des Verwahrungselementes 1 liegt, so
daß jede Erhebung 16 nahezu über die gesamte Breite der Längsnut 5 mit gleicher Höhe
h über den Bodenbereich 7 der Längsnut 5 vorsteht und somit über ihre gesamte, quer
zur Längsnut 5 bzw. zur Längserstreckung des Verwahrungselementes 1 verlaufende Breite
b voll im Sinne einer Verbesserung der Schubkraftübertragung in Richtung des Pfeiles
C wirksam ist. Selbstverständlich ist für die Erhebungen 16, die im übrigen nicht
über die Bereiche 2' aus der Längsnut 5 vorstehen, auch eine andere Formgebung möglich.
Anzustreben ist nur, daß diese Erhebungen über ihre gesamte Breite b möglichst eine
gleichbleibende Höhe h besitzen. Die Unterbringung der Erhebungen 16 in der Längsnut
5 hat den Vorteil, daß durch diese Erhebungen der tatsächliche Außenquerschnitt des
Verwahrungselementes 1 nicht vergrößert wird, was u.a. dann von Bedeutung ist, wenn
das Verwahrungselement 1 getrennt von den Bewehrungsstäben 12 bzw. ohne diese Bewehrungsstäbe
an den jeweiligen Verwendungsort oder an einen Hersteller geliefert wird, der unter
Verwendung des Verwahrungselementes und der Bewehrungsstäbe 12 die dargestellte Vorrichtung
zusammenbaut.
[0020] In den Figuren 4 und 5 ist eine Ausführung wiedergegeben, bei der anstelle der Erhebungen
16 oder aber zusätzlich zu diesen Erhebungen innerhalb der Längsnut 5 Erhebungen 17
vorgesehen sind, die ebenfalls über die den Innenraum 6 abgewendete Oberflächenseite
des Bodenbereichs 7 vorstehen. Die Erhebungen 17 sind pilz- oder kegelstumpfartig
derart ausgebildet, daß sie in Querschnittsebenen parallel zu dem Bodenbereich 7 einen
beispielsweise kreisförmigen Querschnitt besitzen, der sich mit zunehmendem Abstand
vom Bodenbereich 7 vergrößert. Die Erhebungen 17 werden beispielsweise dadurch hergestellt,
daß aus dem Material des Verwahrungselementes 1 zunächst ein beispielsweise zylinderförmiger
Vorsprung herausgedrückt, wie dies in der Fig. 5 bei 17' mit unterbrochenen Linien
angedeutet ist, und daß dann mit einem geeigneten Werkzeug auf die Oberseite dieses
Vorsprunges 17' eine Druckkraft entsprechend dem Pfeil P ausgeübt wird, so daß sich
der Vorsprung 17' schließlich in die Erhebung 17 verformt. Durch die pilz- oder kegelstumpfförmige
Ausbildung der Erhebungen 17 wirken diese bei in der Betonwand 15 eingebundenem Verwahrungselement
1 in ähnlicher Weise wie die mehrfach schwalbenschwanzförmige Ausbildung (schwalbenschwanzförmiger
Querschnitt durch die Schenkel 4 und 5 sowie schwalbenschwanzförmige Längsnut 5) des
Verwahrungselementes 1, d.h. das Verwahrungselement 1 ist insbesondere nach der Fertigstellung
der Betonwand 15 in dieser durch die mehrfach schwalbenschwanzförmige Ausbildung des
Verwahrungselementes 1 sowie durch die spezielle Ausbildung der Erhebungen 17 derart
fest eingebettet, daß sich insbesondere auch bei einem Aufbiegen der Anschlußteile
bzw. Abschnitte 13" (Pfeil A) keine Lockerung des Verwahrungselementes 1 ergibt. Durch
die beschriebene Ausbildung der Erhebungen 17 und durch die hierbei erzielte Wirkung
kann bei Verwendung der Erhebungen 17 auch auf die schwalbenschwanzförmige Längsnut
5 ganz verzichtet werden, d.h. in diesem Fall ist das Verwahrungselement dann mit
einem ebenen Boden 2 versehen, an welchem die Erhebungen 17 vorgesehen sind. Hierbei
kann es dann auch zweckmäßig sein, die Erhebungen 17 so vorzusehen, daß die Schenkel
13 jeweils im Bereich einer solchen Erhebung 17 durch den Boden 2 des Verwahrungselementes
1 hindurchgeführt sind, wobei dann insbesondere auch die beim Aufbiegen der Anschlußteile
bzw. der Abschnitte 13" besonders vorteilhaften Wirkungen der kegelstumpf- bzw. pilzförmigen
Formgebung der Erhebungen 17 unmittelbar dort vorhanden sind, wo beim Aufbiegen der
Anschlußteile bzw. Abschnitte 13" (Pfeil A) die größten Kräfte auf das Verwahrungselement
1 ausgeübt werden.
[0021] Durch die Anordnung der Vorsprünge 16 bzw. 17 in der Längsnut 5 wird einerseits erreicht,
daß diese Vorsprünge nicht über die Oberseite der Bodenbereiche 2' wegstehen. Andererseits
wird durch die Anordnung der Vorsprünge 16 bzw. 17 in der Längsnut 5 auch erreicht,
daß der Boden 2 des Verfahrenselementes durch den schwalbenschwanzförmigen Querschnitt
der Längsnut 5 unmittelbar dort im Beton der Betonwand 15 formschlüssig verankert
ist, wo auch die Vorsprünge 16 bzw. 17 zur Erhöhung der Schubkraftübertragung wirksam
sind, so daß der Boden 2 bzw. der Bodenbereich 7 nicht vom Beton des Betonbauteils
15 abheben kann und damit die Vorsprünge 16 und 17 voll zur Wirkung kommen.
[0022] Wie insbesondere aus der Fig. 1 ersichtlich ist, ist die Tiefe der Längsnut 5 wesentlich
kleiner als die durch die Breite der Schenkel 3 und 4 bestimmte Höhe des Verwahrungselementes
1. Damit kann auch der unterhalb der Längsnut 5 liegende Teil des Innenraumes 6 zur
Aufnahme der Anschlußteile bzw. Abschnitte 13" verwendet werden.
[0023] Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben. Es versteht
sich, daß Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne daß dadurch der der Erfindung
zugrundeliegende, in den Ansprüchen definierte Erfindungsgedanke verlassen wird.
1. Zum Einsetzen in eine Schalung für ein zuerst erstellendes Betonbauteil (15), beispielsweise
Betonwand, dienende Vorrichtung zum Verwahren von in diesem Betonbauteil (15) zu verankernden
Bewehrungsstäben (12), bestehend aus einem profilförmigen Verwahrungselement (1) mit
zwei Schenkeln (3, 4) und einem Boden (2), durch den die Bewehrungsstäbe (12) an Durchtrittsstellen
derart hindurchgeführt sind, daß deren Verankerungsbereiche (13', 14) auf der einen
Seite und deren zum Anschluß an ein später anzuschließendes Betonbauteil (18) herauszubiegenden
Anschlußteile (13'') auf der anderen Seite des Bodens in einem von dem Verwahrungselement
(1) gebildeten Innenraum (6) angeordnet sind, wobei der Boden (2) zwischen den beiden
Schenkeln (3, 4) wenigstens einen sich in Längsrichtung des Verwahrungselementes (1)
erstreckenden Teilbereich (5) mit schwalbenschwanzförmigem Querschnittsprofil aufweist,
und wobei das Verwahrungselement (1) einschließlich des im Boden (2) gebildeten Teilbereichs
(5) im Beton zwischen dem zuerst erstellten Betonbauteil (15) und dem angeschlossenen
Betonbauteil (18) verbleibt, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem erwähnten Teilbereich (5) im Boden (2) wenigstens eine Erhebung (16, 17)
gebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das schwalbenschwanzartige
Querschnittsprofil aufweisende Teilbereich (5) an der dem Innenraum (6) abgewendeten
Außenseite des Bodens (2) eine Vertiefung und die wenigstens eine Erhebung (16, 17)
an dieser Außenseite einen in der Vertiefung angeordneten Vorsprung bilden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das schwalbenschwanzartige
Querschnittsprofil aufweisende Teilbereich (5) an der dem Innenraum (6) des Verwahrungselementes
(1) abgewendeten Außenseite des Bodens einen Vorsprung und die wenigstens eine Erhebung
an dieser Außenseite eine im Bereich des Vorsprungs vorgesehene Vertiefung bilden.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
das schwalbenschwanzartige Querschnittsprofil aufweisende Teilbereich von einer schwalbenschwanzförmigen
Längsnut (5) gebildet ist, deren Tiefe vorzugsweise kleiner ist als die Höhe des Verwahrungselementes
(1).
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsnut (5) an der dem
Innenraum (6) abgewendeten Außenseite des Bodens (2) offen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Längsnut (5)
wenigstens eine Erhebung (16), vorzugsweise eine Vielzahl solcher Erhebungen (16)
vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens
eine Erhebung (16) in einer Achsrichtung quer bzw. senkrecht zur Längserstreckung
des Verwahrungselementes (1) eine im wesentlichen gleichbleibende Höhe (h) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens
eine Erhebung (16) gewölbt oder pilz- oder kegelstumpfartig ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
wenigstens eine Erhebung (16) über nahezu die gesamte Breite der nutenförmigen Vertiefung
(5) erstreckt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die pilz- oder kegelstumpfartigen
Erhebung (17) zugleich auch einen Teilbereich mit dem schwalbenschwanzförmigen Querschnittsprofil
bildet.
1. A device used for insertion in a shuttering for an initially constructed concrete
component (15), for example a concrete wall, and intended for the flashing of reinforcement
rods (12) to be anchored in the said concrete component (15), comprising a profiled
flashing element (1) having two sides (3, 4) and a base (2) through which the reinforcement
rods (12) are passed at traversing points in such a way that their anchoring areas
(13', 14) are arranged on one side and their connexion parts (13") to be bent out
for connexion to a concrete component (18) to be subsequently attached are arranged
on the other side of the base in an inner space (6) formed by the flashing element
(1), the base (2) between the two sides (3, 4) having at least one partial area (5)
which extends in the longitudinal direction of the flashing element (1) and which
has a dovetail-shaped cross-sectional profile, and the flashing element (1) including
the partial area (5) formed in the base (2) remains in the concrete between the initially
constructed concrete component (15) and the attached concrete component (18), characterized in that at least one raised portion (16, 17) is formed on the aforesaid partial area (5)
in the base (12).
2. A device according to Claim 1, characterized in that the partial area (5) - having the dovetail-shaped cross-sectional profile - on the
outer side of the base (2) remote from the inner space (6) forms a depression and
the raised portion (16, 17) - of which there is at least one - on the said outer side
forms a projection arranged on the depression.
3. A device according to Claim 1, characterized in that the partial area (5) - having the dovetail-shaped cross-sectional profile - on the
outer side of the base remote from the inner space (6) of the flashing element (1)
forms a projection and the raised portion - of which there is at least one - on the
said outer side forms a depression provided in the region of the projection.
4. A device according to any one of the preceding Claims, characterized in that the partial area - having the dovetail-shaped cross-sectional profile - is formed
by a dovetail-shaped longitudinal groove (5), the depth of which is preferably less
than the height of the flashing element (1).
5. A device according to Claim 4, characterized in that the longitudinal groove (5) is open on the outer side of the base (2) remote from
the inner space (6).
6. A device according to Claim 4 or 5, characterized in that at least one raised portion (16), preferably a plurality of such raised portions
(16), is provided in the longitudinal groove (5).
7. A device according to any one of Claims 1 to 6, characterized in that the raised portion (16) - of which there is at least one - has a substantially uniform
height (h) in an axial direction transverse to or at right angles to the longitudinal
direction of the flashing element (1).
8. A device according to any one of Claims 1 to 7, characterized in that the raised portion (16) - of which there is at least one - is made bulged or in the
shape of a mushroom or frustum.
9. A device according to any one of Claims 4 to 8, characterized in that the raised portion (16) - of which there is at least one - extends over almost the
entire width of the groove-shaped depression (5).
10. A device according to Claim 8 or 9, characterized in that the raised portion (17) shaped like a mushroom or frustum also forms at the same
time a partial area with the dovetail-shaped cross-sectional profile.
1. Dispositif à incorporer dans un coffrage pour un élément en béton (15) à réaliser
en premier, par exemple une paroi en béton, pour la garde de barres d'armature (12)
à ancrer dans cet élément en béton (15), constitué d'un élément de garde profilé (1)
à deux branches (3, 4) et à fond (2) à travers lequel passent les barres d'armature
(12) à des emplacements de passage de manière telle que leurs zones d'ancrage (13',
14) sont disposées sur l'un des côtés et leurs parties de raccordement (13") devant
être pliées vers l'extérieur pour le raccordement à un élément en béton (18) à raccorder
ultérieurement sont disposées sur l'autre côté du fond dans un espace intérieur (6)
formé par l'élément de garde (1), le fond (2) comportant entre les deux branches (3,
4) au moins une zone partielle (5) à section transversale en queue d'aronde s'étendant
en direction longitudinale de l'élément de garde (1) et cet élément de garde (1) y
compris la zone partielle (5) formée dans le fond (2) restant dans le béton entre
l'élément en béton (15) réalisé en premier et l'élément en béton raccordé (18) caractérisé
en ce
qu'au moins une partie élevée (16, 17) est formée dans le fond (2) dans la zone partielle
mentionnée (5).
2. Dispositif selon la revendication 1 caractérisé en ce que la zone partielle (5) comportant
la section en queue d'aronde forme à la face extérieure du fond (2) non en regard
de l'espace intérieur (6) un évidement et la ou les parties élevées (au moins une)
(16, 17) forment une saillie disposée dans l'évidement à cette face extérieure.
3. Dispositif selon la revendication 1 caractérisé en ce que la zone partielle (5) comportant
une section en queue d'aronde forme une saillie à la face extérieure non en regard
de l'espace intérieur (6) de l'élément de garde (1) et la ou les parties élevées (au
moins une) sur cette face extérieure forment un évidement prévu dans la zone de la
saillie.
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes caractérisé en ce que la zone
partielle comportant la section en queue d'aronde est formé par une rainure longitudinale
(5) en queue d'aronde, dont la profondeur est de préférence inférieure à la hauteur
de l'élément de garde (1).
5. Dispositif selon la revendication 4 caractérisé en ce que la rainure longitudinale
(5) est ouverte à la face extérieure du fond (2) non en regard de l'espace intérieur
(6).
6. Dispositif selon la revendication 4 ou 5 caractérisé en ce qu'on prévoit au moins
une partie élevée (16), de préférence une multiplicité de telles parties élevées (16),
dans la rainure longitudinale (5).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6 caractérisé en ce que la ou les parties
élevées (16) (au moins une) présentent une hauteur (h) restant sensiblement identique
dans une direction d'axe transversale ou perpendiculaire à la direction longitudinale
de l'élément de garde (1).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7 caractérisé en ce que la partie élevé
(16) (au moins une) est agencée en arc ou en champignon ou en tronc de cône.
9. Dispositif selon l'une des revendications 4 à 8 caractérisé en ce que la partie élevée
(16) (au moins une) s'étend sur presque toute la largeur de l'évidement (5) en forme
de rainure.
10. Dispositif selon la revendication 8 ou 9 caractérisé en ce que la partie élevée (17)
en forme de champignon ou de tronc de cône comporte simultanément aussi une zone partielle
à section en forme de queue d'aronde.

