(19)
(11) EP 0 323 623 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
23.03.1994  Patentblatt  1994/12

(21) Anmeldenummer: 88121644.4

(22) Anmeldetag:  24.12.1988
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B65D 90/00

(54)

Verfahren zum Zusammenfassen von mindestens zwei Lagen aus jeweils einer ungeradzahligen Anzahl von ISO-Containern zu einer Transporteinheit sowie Transporteinheit

Method of comporting at least two layers, each consisting of an odd number of bodies, to constitute a transport unit, as well as the transport unit

Méthode de verrouillage d'au moins deux couches de conteneurs ISO, chacune en nombre impair, pour former une unité de transport ainsi qu'une telle unité de transport


(84) Benannte Vertragsstaaten:
BE DE ES FR GB GR IT NL SE

(30) Priorität: 05.01.1988 DE 3800120

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
12.07.1989  Patentblatt  1989/28

(73) Patentinhaber: Borchardt, Dieter
D-22559 Hamburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Borchardt, Dieter
    D-22559 Hamburg (DE)

(74) Vertreter: Glaeser, Joachim, Dipl.-Ing. et al
Patentanwälte DIEHL GLAESER HILTL & PARTNER Königstrasse 28
22767 Hamburg
22767 Hamburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 251 991
GB-A- 1 188 285
DE-A- 2 734 750
US-A- 3 052 941
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Zusammenfassen von mindestens zwei Lagen aus jeweils einer ungeradzahligen Anzahl von ISO-Containern zu einer Transporteinheit durch lösbares Koppeln von Eckbeschlägen im Bereich zweier benachbarter, mit ihren Seitenwänden nebeneinander liegender Container mittels sich in Verankerungsöffnungen erstreckender Kopplungseinrichtungen und unter den Eingriff von Verriegelungsköpfen von Hebezeugen ermöglichendem Freilassen aller in der oberen Fläche des mittleren oberen Containers der gebildeten Transporteinheit vorhandenen Verankerungsöffnungen.

    [0002] Ein derartiges Verfahren ist in der älteren europäischen Patentanmeldung 87730069.9 (0 251 991 A1) beschrieben. Bei diesem Verfahren werden benachbarte Container dadurch gekoppelt, daß bei Vorhandensein von zwei Lagen von Containern die Container einer Lage über die seitlichen Verankerungsöffnungen aller benachbarten Eckbeschläge und die Container der anderen Lage zumindest über die seitlichen Verankerungsöffnungen der auf einer Höhe liegenden Eckbeschläge miteinander gekoppelt werden, wobei zusätzlich auch die übrigen benachbarten Eckbeschläge der anderen Lage miteinander gekoppelt sein können.

    [0003] Wie in der älteren europäischen Patentanmeldung erläutert, ergeben sich infolge der zulässigen Toleranzen in den Abständen der Verankerungsöffnungen von ISO-Containern häufig derart unterschiedliche Positionen der seitlichen Verankerungsöffnungen zweier benachbarter Container, daß es nicht ohne weiteres möglich ist, diese miteinander zu koppeln. Deshalb wird in der älteren europäischen Patentanmeldung vorgeschlagen, zu diesem Zweck sogenannte Doppelfunktionsquerelemente zu verwenden, die es ermöglichen, in Längsrichtung der Container erheblich gegeneinander versetzte seitliche Verankerungsöffnungen benachbarter Eckbeschläge miteinander zu koppeln.

    [0004] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Zusammenfassen von ISO-Containern zu schaffen, bei dem keine besonders ausgebildeten Kopplungselemente zur Überwindung der Kopplungsschwierigkeiten infolge gegeneinander versetzter, zu koppelnder seitlicher Verankerungsöffnungen benötigt werden.

    [0005] Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Verfahren der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß derart ausgestaltet, daß zu beiden Seiten der senkrechten Mittelebene durch die mittleren Container jeweils zwei benachbarte Eckbeschläge benachbarter Container der einen Lage und ein diesen Eckbeschlägen benachbarter Eckbeschlag eines Containers der anderen Lage zueinander ausgerichtet werden, wobei von den ausgerichteten Containern nur ein einziger Container mit zwei seiner Eckbeschläge ausgerichtet wird, und daß die seitlichen und/oder die stirnseitigen Verankerungsöffnungen der benachbarten, ausgerichteten Eckbeschläge der Container der einen Lage sowie die seitlichen und/oder stirnseitigen Verankerungsöffnungen der entsprechenden Eckbeschläge an den anderen Enden der Container, vorzugsweise unter Freilassung der übrigen seitlichen Verankerungsöffnungen benachbarter Eckbeschläge von Kopplungsmitteln, mittels im wesentlichen eine Verlagerung der Container parallel zu den Ebenen ihrer Seitenwände relativ zueinander sowie der gekoppelten Eckbeschläge normal zur Ebene der Seitenwände verhindernder, Scherkräfte aufnehmender Kopplungselemente und obere und untere und/oder stirnseitige Verankerungsöffnungen der ausgerichteten, in der Senkrechten benachbarten Eckbeschläge der Container in unterschiedlichen Lagen sowie die oberen und unteren und/oder stirnseitigen Verankerungsöffnungen der entsprechenden Eckbeschläge an den anderen Enden der Container mittels eine Verlagerung der Container parallel zur Ebene ihrer Grundflächen relativ zueinander sowie der Eckbeschläge normal zur Ebene ihrer Grundflächen verhindernder, Scherkräfte aufnehmender Mittel-Kopplungselemente gekoppelt werden, und daß mittels eines starren Klammerelementes die stirnseitigen Verankerungsöffnungen der ausgerichteten, seitlich zueinander versetzten Eckbeschläge der Container in unterschiedlichen Lagen sowie der entsprechenden Eckbeschläge an den anderen Enden der Container gekoppelt werden.

    [0006] Es werden somit, abweichend von dem Verfahren gemäß der älteren europäischen Patentanmeldung, in einer Lage von Containern immer nur zwei auf einer Höhe liegende Eckbeschläge benachbarter Container über ihre seitlichen und/oder stirnseitigen Verankerungsöffnungen gekoppelt, während die Container der anderen Lage über Mittel-Kopplungselemente und an den stirnseitigen Verankerungsöffnungen angreifende, schräg verlaufende Klammerelemente mit der einen Lage gekoppelt werden.

    [0007] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren erfolgt also eine Kopplung von Eckbeschlägen, die zuvor zueinander ausgerichtet wurden, wobei die Ausrichtung so stattfindet, daß bei zwei Lagen von jeweils beispielsweise drei Containern einer der mittleren Container mit zwei seiner Eckbeschläge, jedoch die vier äußeren Container mit nur einem einzigen Eckbeschlag ausgerichtet werden. Dadurch sind dann die Verankerungsöffnungen der ausgerichteten Eckbeschläge nicht gegeneinander versetzt, während die Verankerungsöffnungen der entsprechenden Eckbeschläge an den anderen Enden der Container selbst bei größter Abweichung innerhalb des Toleranzbereiches lediglich 10 mm gegeneinander versetzt sein können, was für die Kopplung kein Problem darstellt. Die auf anderer Höhe liegenden seitlichen Verankerungsöffnungen benachbarter Container der einen Lage und die nicht ausgerichteten Eckbeschläge in der anderen Lage, können demgegenüber einen Versatz in der Längsrichtung der Container von mehreren Zentimetern haben.

    [0008] Somit erfolgt bei dem erfindungsgemäßen Verfahren die Kopplung über eine wesentlich geringere Anzahl von benachbarten Eckbeschlägen als dies bei dem Verfahren gemäß der älteren europäischen Patentanmeldung der Fall war, wobei die verwendeten Kopplungseinrichtungen im wesentlichen alle im Betrieb auftretenden Belastungskräfte aufnehmen können.

    [0009] Die Erfindung betrifft ferner eine aus mindestens zwei Lagen mit jeweils einer ungeradzahligen Anzahl von ISO-Containern bestehende Transporteinheit, die durch lösbares Koppeln von Eckbeschlägen im Bereich zweier benachbarter, mit ihren Seitenwänden nebeneinander liegender Container mittels sich in Verankerungsöffnungen erstreckender Kopplungseinrichtungen gekoppelt sind, wobei die in der oberen Fläche des oberen, mittleren Containers der Transporteinheit vorhandenen Verankerungsöffnungen für den Eingriff von Verriegelungsköpfen von Hebezeugen freigelassen sind. Eine derartige Transporteinheit zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, daß zu beiden Seiten der senkrechten Mittelebene durch die mittleren Container jeweils zwei benachbarte Eckbeschläge benachbarter Container einer Lage und ein diesen Eckbeschlägen benachbarter Eckbeschlag eines Containers der anderen Lage zueinander ausgerichtet sind, wobei von den ausgerichteten Containern nur ein einziger Container mit zwei seiner Eckbeschläge ausgerichtet ist, daß die ausgerichteten Eckbeschläge einer Lage sowie die entsprechenden Eckbeschläge am anderen Ende dieser Container über mit den seitlichen und/oder stirnseitigen Verankerungsöffnungen dieser Eckbeschläge in Eingriff stehende Kopplungselemente miteinander gekoppelt sind, die im wesentlichen eine Verlagerung der Container in Ebenen parallel zu deren Seitenwänden relativ zueinander sowie der gekoppelten Eckbeschläge normal zu den Seitenwänden verhindern und Scherkräfte aufnehmen, wobei vorzugsweise die seitlichen Verankerungsöffnungen der übrigen einander benachbarten Eckbeschläge ungekoppelt sind, daß obere und untere und/oder stirnseitige Verankerungsöffnungen der in der Senkrechten benachbarten, ausgerichteten Eckbeschläge der Container in unterschiedlichen Lagen sowie obere und untere und/oder stirnseitige Verankerungsöffnungen der entsprechenden Eckbeschläge an den anderen Enden der Container mittels Mittel-Kopplungselementen gekoppelt sind, die im wesentlichen eine Verlagerung der Container in Ebenen parallel zu deren Grundflächen relativ zueinander sowie der gekoppelten Eckbeschläge normal zu den Ebenen der Grundflächen verhindern und Scherkräfte aufnehmen, und daß die stirnseitigen Verankerungsöffnungen der ausgerichteten, seitlich zueinander versetzten Eckbeschläge der Container in unterschiedlichen Lagen sowie der entsprechenden Eckbeschläge an den anderen Enden der Container jeweils durch ein starres Klammerelement gekoppelt sind.

    [0010] Die Lagen von Containern einer derartigen Transporteinheit können im Bereich nicht ausgerichteter Eckbeschläge durch Mitteltwistlocks gekoppelt sein.

    [0011] Zur Kopplung der ausgerichteten Eckbeschläge über die stirnseitigen Verankerungsöffnungen kann ein Klammerelement verwendet werden, das auf einem starren Trägerteil drei Verriegelungsköpfe aufweist, von denen jeder in Eingriff mit einer der stirnseitigen Verankerungsöffnungen steht, so daß zusätzlich zu den Zug- und Druckkräften, die normalerweise von einem schräg angeordneten, zwei Verriegelungsköpfe aufweisenden Klammerelement aufgenommen werden, auch in anderen Richtungen wirkende Kräfte aufgenommen bzw. übertragen werden können. Ein solches Klammerelement kann beispielsweise die gesamte Kopplung zwischen zwei benachbarten Containern einer Lage sowie ggf. auch die Kopplung zwischen benachbarten, in der Senkrechten ausgerichteten Eckbeschlägen von Containern unterschiedlicher Lagen übernehmen.

    [0012] Hierzu kann das Klammerelement ein starres Trägerteil aufweisen, auf dem auf den Eckpunkten eines rechtwinkligen Dreiecks liegend drei Verriegelungsköpfe für den Eingriff mit stirnseitigen Verankerungsöffnungen von ISO-Containern vorgesehen sind.

    [0013] Zwei der Verriegelungsköpfe eines derartigen Klammerelementes können unverdrehbare, im wesentlichen in einer Ebene parallel zur Ebene des Trägerteils liegende Verriegelungsnasen aufweisen, die sich senkrecht zur Verbindungslinie der beiden Dreieckspunkte ihrer Verriegelungsungsköpfe und von dem dritten Verriegelungskopf weg erstrecken, während der dritte Verriegelungskopf drehbar am Trägerteil gehaltert ist.
    Die Erfindung wird im folgenden anhand der Ausführungsbeispiele zeigenden Figuren beschrieben.
    Figur 1
    zeigt schematisch einen ISO-Container, wobei die durch zulässige Toleranzen mögliche Abweichung von der idealen Quaderform angedeutet ist.
    Figur 2
    zeigt schematisch zwei Lagen von ISO-Containern gemäß Figur 1, wobei die durch zulässige Toleranzen möglichen Fehlausrichtungen ihrer Endflächen erkennbar sind.
    Figur 3
    zeigt die Lagen von Containern aus Figur 2, wobei zwei benachbarte obere Eckbeschläge der unteren Lage und ein diesen benachbarter, unterer Eckbeschlag der oberen Lage von Containern zueinander ausgerichtet sind.
    Figuren 4A u. 4B
    zeigen in schematischen Ansichten jeweils zwei miteinander gekoppelte Lagen von Containern.
    Figuren 5A u. 5B
    zeigen in schematischen Ansichten entsprechend Figuren 4A und 4B zwei miteinander gekoppelte Lagen von Containern.
    Figur 6
    zeigt eine drei Verriegelungsköpfe aufweisende Klammer zum Einsatz in stirnseitige Verankerungsöffnungen benachbarter Eckbeschläge, im montierten Zustand.
    Figur 7
    zeigt eine andere Ansicht der Klammer aus Figur 6.
    Figur 8
    zeigt einen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII aus Figur 6.


    [0014] Der in Figur 1 schematisch dargestellte ISO-Container hat acht Eckpunkte 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, die infolge der bei der Herstellung derartiger Container zulässigen Toleranzen nicht alle auf den Eckpunkten eines Quaders liegen, der strichpunktiert in den Container gemäß Figur 1 eingezeichnet ist. Man erkennt, daß die Eckpunkte 1, 4, 5 und 8 des Containers in deutlichem Abstand von den entsprechenden Eckpunkten 1′, 4′, 5′ und 8′ des Quaders liegen. Die Abstände der Eckpunkte des Containers von den entsprechenden Eckpunkten des maßgenauen Quaders können schon bei fabrikneuen Containern pro Containerfläche bis zu 20 mm betragen.

    [0015] Wie in Figur 2 angedeutet, ergibt sich somit beim Stapeln entsprechender Container eine Fehlausrichtung benachbarter Container, da jeder der Container mit seinen Eckpunkten, wie in Figur 1 angedeutet und wie in Figur 2 einmal mit gleichen und einmal mit um 10 erhöhten Bezugszeichen verdeutlicht, von der eigentlichen Grundform eines Quaders abweichen kann. Infolgedessen sind auch die Eckbeschläge benachbarter, mit ihren Seitenwänden parallel zueinander liegender Container, d.h. die Eckbeschläge der Container einer Lage von Containern normalerweise nicht fluchtend zueinander ausgerichtet, so daß eine Kopplung beispielsweise über ihre seitlichen Verankerungsöffnungen nur dann erreicht werden kann, wenn besonders ausgebildete, die Toleranzen überbrückende Kopplungsglieder verwendet werden.

    [0016] In Figur 3 ist schematisch eine Anordnung aus zwei Lagen von jeweils drei Containern 20, 21, 22 und 30, 31, 32 gezeigt, die aufeinander liegen, so daß die übereinander angeordneten Container 20, 30 und 21, 31 und 22, 32 im wesentlichen mit ihren Seitenwänden fluchtend zueinander ausgerichtet sind und benachbarte Container einer Lage mit ihren Seitenwänden eng benachbart liegen.

    [0017] Bei der Anordnung gemäß Figur 3 sind die Container 20 und 21 der unteren Lage und der Container 31 der oberen Lage von Containern so ausgerichtet, daß der in Figur 3 obere rechte Eckbeschlag des Containers 20, der obere linke Eckbeschlag des Containers 21 und der untere linke Eckbeschlag des Containers 31 alle in einer im wesentlichen senkrechten Ebene liegen, also ihre seitlichen Verankerungsöffnungen und auch ihre oberen bzw. unteren Verankerungsöffnungen im wesentlichen nicht gegeneinander versetzt sind.

    [0018] Bei dieser Ausrichtung ergibt sich dann auch eine im wesentlichen gleiche Ausrichtung der entsprechenden Eckbeschläge an den anderen Enden der Container 20, 21 und 31, wobei infolge der zulässigen Toleranzen nur eine maximale Abweichung von 10 mm auftreten kann, die bei der durchzuführenden Kopplung kein Problem darstellt. Es sei erwähnt, daß die vorstehende maximale Abweichung auch auf die Eckbeschläge an den beiden Containerenden aufgeteilt werden kann.

    [0019] Im übrigen werden zur Montage einer Transporteinheit aus den sechs in Figur 3 dargestellten Containern auch noch die Container 20, 22 und 32 so ausgerichtet, daß der in Figur 3 obere linke Eckbeschlag des Containers 20, der obere rechte Eckbeschlag des Containers 22 und der untere rechte Eckbeschlag des Containers 32 ohne nennenswerten Versatz ihrer seitlichen Verankerungsöffnungen zueinander liegen.

    [0020] Man erkennt, daß bei einer derartigen Anordnung der untere mittlere Container 20 mit seinen beiden oberen Eckbeschlägen und die zu beiden Seiten der senkrechten Mittelebene durch die mittleren Container 20, 30 liegenden Container 21, 22, 31, 32 jeweils nur mit einem einzigen Eckbeschlag ausgerichtet sind.

    [0021] Zur Kopplung einer derartigen, anhand von Figur 3 beschriebenen Anordnung zu einem Aufbau, wie er in Figur 4B gezeigt ist, werden die benachbarten Container 20, 21 und 20, 22 über die seitlichen Verankerungsöffnungen ihrer oberen, ausgerichteten Eckbeschläge mittels Twistlocks gekoppelt, wie sie beispielsweise in den Figuren 31 bis 33 der vorstehend bereits erwähnten europäischen Patentanmeldung 87730069.9 (0 251 991 A1) dargestellt und in dieser europäischen Anmeldung beschrieben sind, wobei diese Twistlocks nicht nur eine Kopplung bewirken, durch die eine Trennung der Eckbeschläge in Richtung normal zu den Seltenwänden der Container 20, 21, 22 verhindert wird, sondern auch Scherkräfte in den Ebenen der Seitenwände aufnehmen.

    [0022] Zusätzlich sind in die unteren seitlichen Verankerungsöffnungen der dem Container 20 zugewandten Seiten der Container 21 und 22 Abstützelemente 53 eingesetzt, die jedoch nicht in koppelnden Eingriff mit den seitlichen Verankerungsöffnungen des Containers 20 stehen. Der Aufbau eines derartigen Abstützelementes ist in der parallelen europäischen Patentanmeldung 88121618.8 (0 323 622 A1) beschrieben, die den gleichen Prioritätstag hat.

    [0023] Die Lagen aus Containern 20, 21, 22 und 30, 31, 32 sind durch Mittel-Kopplungselemente 55 miteinander verbunden, die beispielsweise die Form von Mitteltwistlocks haben können, wie sie in den Figuren 34 und 35 der europäischen Patentanmeldung 87730069.9 (0 251 991 A1) dargestellt sind.

    [0024] Es sei erwähnt, daß statt Mitteltwistlocks 55 beispielsweise auch sogenannte Pinlocks verwendet werden können.

    [0025] Zusätzlich zu den Mitteltwistlocks 55 erfolgt eine Kopplung der Container 21 und 31 sowie 22 und 32 über die oberen und unteren Verankerungsöffnungen ihrer zueinander ausgerichteten Eckbeschläge über Mitteltwistlocks 54, die in ihrem Aufbau im wesentlichen dem Aufbau der Mitteltwistlocks 55 entsprechen können, bei denen jedoch nicht nur der in die obere Verankerungsöffnung des unteren Containers 21 oder 22 eingreifende Kragen des Mitteltwistlocks 54 im wesentlichen an die Form und Größe der Verankerungsöffnung angepaßt ist, sondern auch der in Eingriff mit der unteren Verankerungsöffnung des oberen Container 31 bzw. 32 kommende Kragen. Durch diese genaue Anpassung wird das Einsetzen der Mitteltwistlocks 54 nicht behindert, weil die durch diese Mitteltwistlocks zu koppelnden Eckbeschläge, wie erwähnt, zueinander ausgerichtet sind. Es wird jedoch erreicht, daß diese Mitteltwistlocks infolge der Anpassung ihrer Kragen an die Formen und Größen der beiden Verankerungsöffnungen sicherstellen, daß die gekoppelten Container nicht in den Ebenen ihrer Grundflächen bzw. parallel zur Trennebene der beiden Lagen aus Containern 20, 21, 22 und 30, 31, 32 verschoben werden können. Die unteren Köpfe der dem jeweiligen Twistlock 50 benachbarten Mitteltwistlocks 54 können in der in Figur 39 der europäischen Patentanmeldung angedeuteten Weise in formschlüssigem Eingriff mit den Zapfen der Twistlocks 50 stehen. Auch hier können anstelle der beschriebenen Mitteltwistlocks beispielsweise auch entsprechend ausgebildete Pinlocks eingesetzt werden.

    [0026] Zusätzlich zu den beschriebenen Twistlocks 50 und Mitteltwistlocks 54 und 55 erfolgt eine Kopplung der ausgerichteten Eckbeschläge der Container 20 und 31 und der Container 20 und 32 mit Hilfe von Klammern 52, die ein starres Trägerteil und an diesem zwei Verriegelungsköpfe aufweisen, die in Eingriff mit den stirnseitigen Verankerungsöffnungen der zueinander ausgerichteten, bezüglich der Senkrechten seitlich versetzten Eckbeschlägen stehen, also mit dem oberen rechten Eckbeschlag des mittleren unteren Containers 20 und dem unteren linken Eckbeschlag des äußeren oberen Containers 31 sowie mit den entsprechenden Eckbeschlägen der Container 20 und 32. Der Aufbau der Klammer 52 wird nachstehend in Zusammenhang mit den Figuren 6 bis 8 näher erläutert werden.

    [0027] Wie zu erkennen ist, sind außerdem in der oberen Lage von Containern 30, 31, 32 noch Abstützelemente 53 entsprechend denjenigen aus der unteren Lage von Containern 20, 21, 22 vorhanden.

    [0028] Durch die vorgenommene Kopplung wird erreicht, daß die Container 20, 21, 22 der unteren Lage mittels der Twistlocks 50 im wesentlichen unverlagerbar zueinander gehalten werden, während die äußeren Container 31, 32 der oberen Lage durch die Mitteltwistlocks 54 in Richtung parallel zur Trennebene der Lagen von Containern unverschiebbar gehalten werden. Die übrigen Mitteltwistlocks 55 sichern zusätzlich die Verbindung zwischen den Containern der oberen und unteren Lage. Die Klammern 52 nehmen bei einer Belastung in Richtung einer Verlagerung der mittleren Container 20, 30 bezüglich der äußeren Container 21, 31 und 22, 32 in der Senkrechten Scherkräfte auf und werden dadurch auf Zug bzw. Druck belastet.

    [0029] Die Anordnung gemäß Figur 4A entspricht im wesentlichen derjenigen aus Figur 4B, wobei gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind.

    [0030] Man erkennt, daß der Unterschied lediglich darin besteht, daß die Container 30, 31, 32 der oberen Lage durch in Eingriff mit den seitlichen Verankerungsöffnungen der ausgerichteten Eckbeschläge stehenden Twistlocks 50 verbunden sind und somit die Klammern 52 sich auch von den unteren Eckbeschlägen des mittleren Containers 30 der oberen Lage zu den dazu ausgerichteten oberen inneren Eckbeschlägen der äußeren Containern 21 und 22 der unteren Lage erstrecken.

    [0031] Die Anordnungen gemäß Figuren 5A und 5B entsprechen im wesentlichen denjenigen aus den Figuren 4A und 4B, und gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Abweichend werden jedoch anstelle der Klammern 52 aus den Figuren 4A und 4B Klammerelemente 152 verwendet, deren Aufbau und Funktionsweise anhand der Figuren 6 bis 8 beschrieben werden wird.

    [0032] In den Figuren 6 bis 8 ist das Klammerelement im eingesetzten Zustand gezeigt und entspricht beispielsweise dem linken Klammerelement 152 aus Figur 5A, das in Eingriff mit der unteren rechten stirnseitigen Verankerungsöffnung des Containers 32, der unteren linken stirnseitigen Verankerungsöffnung des Containers 30 und der oberen rechten stirnseitigen Verankerungsöffnung des Containers 22 steht. Die entsprechenden Verankerungsöffnungen und Eckbeschläge sind in den Figuren 6 bis 8 mit Strich-Doppelpunkt-Linien angedeutet.

    [0033] Das Klammerelement 152 hat ein plattenförmiges, starres Trägerelement 153 auf dem drei Verriegelungsköpfe angeordnet sind, von denen der in Figur 6 obere linke Verriegelungskopf einen Hals 154 hat, der, wie in Figur 6 gestrichelt angedeutet, entsprechend einer unteren stirnseitigen Verankerungsöffnung geformt ist, während der untere Verriegelungskopf einen Hals 156 aufweist, dessen Form in etwa, wie ebenfalls gestrichelt angedeutet, derjenigen einer oberen stirnseitigen Verankerungsöffnung entspricht. Am Hals 154 ist eine rechtwinklig abstehende Verriegelungsnase 155 angeformt, und eine entsprechende Verriegelungsnase 157 befindet sich am Hals 156. Die so ausgebildeten Verriegelungsköpfe können durch Kippen des plattenförmigen Trägerteils 153 um eine parallel zur Verbindungslinie zwischen den in Figur 6 untereinander liegenden Verankerungsöffnungen verlaufende Linie mit ihren Verriegelungsnasen 155, 157 in die entsprechenden stirnseitigen Verankerungsöffnungen eingeführt werden, so daß die Verriegelungsnasen 155, 157 beim Verschwenken in eine Lage, in der das Trägerteil 153 in der in Figur 7 gezeigten Weise im wesentlichen parallel zur Stirnfläche der ausgerichteten Eckbeschläge verläuft, die Randbereiche der stirnseitigen Verankerungsöffnungen an der in den Figuren 6 bis 7 äußeren Seite hintergreifen.

    [0034] An dem in den Figuren 6 bis 8 weiter innen liegenden Bereich des plattenförmigen Trägerteils 153 ist ein Hals 158 angeformt, der, wie gestrichelt in Figur 6 angedeutet, im wesentlichen die Form einer unteren stirnseitigen Verankerungsöffnung hat und der bezüglich der beiden anderen Verriegelungsrungsköpfe so positioniert ist, daß er sich bei ausgerichteten Eckbeschlägen und eingesetzten Verriegelungsköpfen genau im Bereich der stirnseitigen Verankerungsöffnung des entsprechenden ausgerichteten Eckbeschlages befindet und so in die zugehörige stirnseitige Verankerungsöffnung eingeführt werden kann. Durch den Hals 158 und das Trägerteil 153 erstreckt sich eine drehbare Achse 160, die von der Außenseite beispielsweise durch Angriff eines Schlüssels o.ä. verdreht werden kann und die an der Innenseite einen Verriegelungskopf 159 trägt, dessen Form in Figur 6 mit einer Strich-Dreipunkt- Linie angedeutet ist. Dieser Verriegelungskopf kann in einer Stellung durch die stirnseitige Verankerungsöffnung eingeführt und dann in eine Lage verdreht werden, wie sie in den Figuren 6 und 7 durch Strich-Dreipunkt-Linie angedeutet ist und in der der Verriegelungskopf 159 den Randbereich der stirnseitigen Verankerungsöffnung verriegelnd hintergreift.

    [0035] Wie bereits erwähnt, wird ein Klammerelement 152 gemäß Figuren 6 bis 8 in den Anordnungen gemäß Figuren 5A und 5B verwendet, wodurch nicht nur die in den Anordnungen gemäß Figuren 4A und 4B durch die Klammern 52 erreichte Diagonalzurrung bewirkt wird, sondern darüber hinaus eine zusätzliche Verstärkung der Gesamtkopplung eintritt.

    [0036] Bei der Anordnung gemäß Figuren 5A und 5B sind statt der Twistlocks 50 aus den Figuren 4A und 4B Kopplungselemente 50′ vorhanden, die beispielsweise denjenigen aus den Figuren 48 und 49 der älteren europäischen Patentanmeldung 87730069.9 entsprechen können und die keine Zugkräfte übertragen. Die Zugkräfte werden dann vom Klammerelement 152 aufgenommen.

    [0037] Bei Einsatz des Klammerelementes 152 kann im übrigen auch auf die Kopplungselemente 50 bzw. 50′ ganz verzichtet werden, wobei dann die Klammerelemente 152 auch die Scherkräfte und die Zugkräfte aufnehmen, die in den Anordnungen gemäß Figuren 4A und 4B von den Twistlocks 50 aufgenommen wurden. Die benachbarten Container, also beispielsweise 20, 21 und 30, 31 können dann auch mit ihren Seitenwänden direkt aneinander liegen, weil in diesem Fall die Abstützelemente 53 nicht benötigt werden. Letztere können im übrigen auch dann fehlen, wenn die Kopplungselemente 50 bzw. 50′ ohne Platte ausgebildet werden.

    [0038] Wird das Klammerelement 152 und insbesondere sein Trägerteil 153 mit ausreichender Festigkeit ausgebildet, kann das Klammerelement 152 auch die Funktion der Mitteltwistlocks 54 aus den Figuren 4A, 4B, 5A und 5B übernehmen, auf deren Einsatz dann verzichtet werden kann.

    [0039] Wie den Figuren 6 bis 8 ohne weiteres zu entnehmen ist, läßt sich im übrigen eine Klammer 52, wie sie in den Figuren 4A und 4B eingesetzt wird, einfach dadurch herstellen, daß man den in Figur 6 oberen linken Verriegelungskopf wegläßt und das Trägerteil entsprechend schmaler ausbildet.


    Ansprüche

    1. Verfahren zum Zusammenfassen von mindestens zwei Lagen aus jeweils einer ungeradzahligen Anzahl von ISO-Containern (20, 21, 22; 30, 31, 32) zu einer Transporteinheit durch lösbares Koppeln von Eckbeschlägen im Bereich zweier benachbarter, mit ihren Seitenwänden nebeneinander liegender Container (z.B. 20,21) mittels sich in Verankerungsöffnungen erstreckender Kopplungseinrichtungen (50) und unter den Eingriff von Verriegelungsköpfen von Hebezeugen ermöglichendem Freilassen aller in der oberen Fläche des mittleren oberen Containers (30) der gebildeten Transporteinheit vorhandenen Verankerungsöffnungen, bei dem zu beiden Seiten der senkrechten Mittelebene durch die mittleren Container (20, 30) jeweils zwei benachbarte Eckbeschläge benachbarter Container (z.B. 20, 21; 20, 22) der einen Lage und ein diesen Eckbeschlägen benachbarter Eckbeschlag eines Containers (31; 32) der anderen Lage zueinander ausgerichtet werden, wobei von den ausgerichteten Containern (20, 21, 22, 31, 32) nur ein einziger Container (20) mit zwei seiner Eckbeschläge ausgerichtet wird, und bei dem die seitlichen und/oder stirnseitigen Verankerungsöffnungen der benachbarten ausgerichteten Eckbeschläge der Container (20, 21; 20, 22) der einen Lage sowie die seitlichen und/oder stirnseitigen Verankerungsöffnungen der entsprechenden Eckbeschläge an den anderen Enden der Container (20, 21; 20, 22) vorzugsweise unter Freilassung der übrigen seitlichen Verankerungsöffnungen benachbarter Eckbeschläge von Kopplungsmitteln mittels im wesentlichen eine Verlagerung der Container (20, 21; 20, 22) parallel zu den Ebenen ihrer Seitenwände relativ zueinander sowie der gekoppelten Eckbeschläge normal zur Ebene der Seitenwände verhindernder, Scherkräfte aufnehmender Kopplungselemente (50; 152) und obere und untere Verankerungsöffnungen und/oder stirnseitige Verankerungsöffnungen der ausgerichteten, in der Senkrechten benachbarten Eckbeschläge der Container (21, 31; 22, 32) in unterschiedlichen Lagen sowie die oberen und unteren und/oder stirnseitigen Verankerungsöffnungen und/oder die stirnseitigen Verankerungsöffnungen der entsprechenden Eckbeschläge an den anderen Enden der Container (21, 31; 22, 32) mittels eine Verlagerung der Container (21, 31; 22, 32) parallel zur Ebene ihrer Grundflächen relativ zueinander sowie der Eckbeschläge normal zur Ebene der Grundflächen verhindernder, Scherkräfte aufnehmender Mittel-Kopplungselemente (54; 152) gekoppelt werden, und bei dem mittels eines starren Klammerelementes (52; 152) die stirnseitigen Verankerungsöffnungen der ausgerichteten, seitlich zueinander versetzten Eckbeschläge der Container (20, 31; 20, 32) in unterschiedlichen Lagen sowie der entsprechenden Eckbeschläge an den anderen Enden der Container (20, 31; 20, 32) gekoppelt werden.
     
    2. Aus mindestens zwei Lagen mit jeweils einer ungeradzahligen Anzahl von ISO-Containern (20, 21, 22; 30, 31, 32) bestehende Transporteinheit, die durch lösbares Koppeln von Eckbeschlägen im Bereich zweier benachbarter, mit ihren Seitenwänden nebeneinander liegender Container (20, 21) mittels sich in Verankerungsöffnungen erstreckender Kopplungseinrichtungen (50) gekoppelt sind, wobei die in der oberen Fläche des oberen mittleren Containers (30) der Transporteinheit vorhandenen Verankerungsöffnungen für den Eingriff von Verriegelungsköpfen von Hebezeugen freigelassen sind, bei der zu beiden Seiten der senkrechten Mittelebene durch die mittleren Container (20, 30) jeweils zwei benachbarte Eckbeschläge benachbarter Container (z.B. 20, 21; 20, 22) einer Lage und ein diesen Eckbeschlägen benachbarter Eckbeschlag eines Containers (31; 32) der anderen Lage zueinander ausgerichtet sind, wobei von den ausgerichteten Containern (20, 21, 22, 31, 32) nur ein einziger Container (20) mit zwei seiner Eckbeschläge ausgerichtet ist, bei der die ausgerichteten Eckbeschläge einer Lage sowie die entsprechenden Eckbeschläge am anderen Ende dieser Container (20, 21; 20, 22) über mit den seitlichen und/oder stirnseitigen Verankerungsöffnungen dieser Eckbeschläge in Eingriff stehende Kopplungselemente (50; 152) miteinander gekoppelt sind, die im wesentlichen eine Verlagerung der Container (20, 21; 20, 22) in Ebenen parallel zu deren Seitenwänden relativ zueinander sowie der gekoppelten Eckbeschläge normal zu den Seitenwänden verhindern und Scherkräfte aufnehmen, wobei vorzugsweise die seitlichen Verankerungsöffnungen der übrigen einander benachbarten Eckbeschläge ungekoppelt sind, bei der obere und untere und/oder stirnseitige, Verankerungsöffnungen der in der Senkrechten benachbarten, ausgerichteten Eckbeschläge der Container (21, 31; 22, 32) in unterschiedlichen Lagen sowie obere und untere Verankerungsöffnungen der entsprechenden Eckbeschläge an den anderen Enden der Container (21, 31; 22, 32) mittels Mittel-Kopplungselementen (54; 152) gekoppelt sind, die im wesentlichen eine Verlagerung der Container (21, 31; 22, 32) in Ebenen parallel zu deren Grundflächen relativ zueinander sowie der gekoppelten Eckbeschläge normal zu den Ebenen der Grundflächen verhindern und Scherkräfte aufnehmen, und bei der die stirnseitigen Verankerungsöffnungen der ausgerichteten, seitlich zueinander versetzten Eckbeschläge der Container (20, 31; 20, 32) in unterschiedlichen Lagen sowie der entsprechenden Eckbeschläge an den anderen Enden der Container (20, 31; 20, 32) jeweils durch ein starres Klammerelement (52; 152) gekoppelt sind.
     
    3. Transporteinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagen von Containern (20, 21, 22; 30, 31, 32) im Bereich nicht ausgerichteter Eckbeschläge durch Mitteltwistlocks (55) gekoppelt sind.
     
    4. Transporteinheit nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die stirnseitigen Verankerungsöffnungen der ausgerichteten Eckbeschläge sowie der entsprechenden Eckbeschläge an den anderen Enden der Container (20, 21, 31) jeweils mittels eines Klammerelementes (152) gekoppelt sind, das auf einem starren Trägerteil (153) drei Verriegelungsköpfe (154, 155; 156, 157; 159) aufweist, von denen jeder in Eingriff mit einer der stirnseitigen Verankerungsöffnungen steht.
     
    5. Transporteinheit nach Anspruch 4 mit einem Klammerelement, dadurch gekennzeichnet, daß das Klammerelement ein starres Trägerteil (153) aufweist, auf dem auf den Eckpunkten eines rechtwinkligen Dreiecks liegend drei Verriegelungsköpfe (154, 155; 156, 157; 159) für den Eingriff mit stirnseitigen Verankerungsöffnungen von ISO-Containern (20, 21, 22; 30, 31, 32) vorgesehen sind.
     
    6. Transporteinheit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der Verriegelungsköpfe (154, 155; 156, 157; 159) des Klammerelementes unverdrehbare, im wesentlichen in einer Ebene parallel zur Ebene des Trägerteils (153) liegende Verriegelungsnasen (155; 157) aufweisen, die sich senkrecht zur Verbindungslinie der beiden Dreieckspunkte ihrer Veriegelungsköpfe (154, 155; 156, 157) und von dem dritten Verriegelungskopf (159) weg erstrecken, und daß der dritte Verriegelungskopf (159) drehbar am Trägerteil (153) gehaltert ist.
     
    7. Transporteinheit nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Verriegelungsköpfe (154, 155; 156, 157; 159) des Klammerelementes einen starr mit dem Trägerteil (153) verbundenen Hals (154; 156; 158) aufweist, dessen Form und Größe im wesentlichen derjenigen der zugehörigen stirnseitigen Verankerungsöffnung entspricht.
     


    Claims

    1. Method of comporting at least two layers, each consisting of an odd number of bodies (20, 21, 22; 30, 31, 32), to constitute a transport unit by releasable coupling of corner fittings in the area of two adjacent bodies (e.g. 20, 21) contiguous at their side panels by means of coupling devices (50) extending into anchor bolt holes, releasing all anchor bolt holes in the upper panel of the middle upper body (30) of the formed transport unit, allowing engagement of locking heads of lifting appliances, in which two adjacent corner fittings of each of two adjacent bodies (e.g. 20, 21; 20, 22) of one layer and a corner fitting of a body (31; 32) of the other layer adjacent to these corner fittings are aligned with each other at both sides of the vertical central plane through the middle bodies (20, 30), aligning only one body (20) of the aligned bodies (20, 21, 22, 31, 32) with two of its corner fittings and in which the side and/or front anchor bolt holes of the adjacent aligned corner fittings of the bodies (20, 21; 20, 22) of one layer as well as the side and/or front anchor bolt holes of the respective corner fittings at the other ends of the bodies (20, 21; 20, 22) are coupled preferrably releasing the remaining side anchor bolt holes of adjacent corner fittings of coupling devices by means of coupling devices (50; 152) essentially preventing shifting of the bodies (20, 21; 20, 22) parallel to the planes of their side panels relative to each other as well as shifting of the coupled corner fittings normal to the plane of the side panels and receiving shear forces and upper and lower anchor bolt holes and/or front anchor bolt holes of the aligned corner fittings of the bodies (21, 31; 22; 32) adjacent in vertical direction in different layers as well as the upper and lower and/or front anchor bolt holes and/or the front anchor bolt holes of the respective corner fittings at other ends of the bodies (21, 31; 22; 32) are coupled by means of middle coupling elements (54; 152) preventing shifting of the bodies (21, 31; 22, 32) parallel to the plane of their base panel relative to each other as well as shifting of the corner fittings normal to the plane of their base panel and receiving shear forces, and in which the front anchor bolt holes of the aligned corner fittings of the bodies (20, 31; 20, 32) in different layers laterally displaced relative to each other as well as of the respective corner fittings at the other ends of the bodies (20, 31; 20, 32) are coupled by means of a rigid clamp element (52; 152).
     
    2. Transport unit consisting of at least two layers with each an odd number of bodies (20, 21, 22; 30, 31, 32) coupled by means of releasable coupling of corner fittings in the area of two adjacent bodies (20, 21) contiguous at their side panels by means of coupling devices (50) extending into anchor bolt holes, with the anchor bolt holes in the upper panel of the upper middle body (30) of the transport unit being released for the engagement of locking heads of lifting appliances, in which two adjacent corner fittings of each of two adjacent bodies (e.g. 20, 21; 20, 22) of one layer and a corner fitting of a body (31; 32) adjacent to these corner fittings of the other layer are aligned to each other at both sides of the vertical central plane through the middle bodies (20, 30), with only one body (20) of the aligned bodies (20, 21, 22, 31, 32) being aligned with two of its corner fittings, in which the aligned corner fittings of one layer as well as the respective corner fittings at the other end of these bodies (20, 21; 20, 22) are coupled with each other by means of coupling elements (50; 152) in engagement with the side and/or front anchor bolt holes of these corner fittings, essentially preventing shifting of the bodies (20, 21; 20, 22) in planes parallel to their side panels relative to each other as well as shifting of the coupled corner fittings normal to the side panels and receiving shear forces, with the side anchor bolt holes of the remaining corner fittings adjacent to each other being preferrably left uncoupled, in which the upper and lower and/or front anchor bolt holes of the aligned corner fittings of the bodies (21, 31; 22, 32) in different layers adjacent in the vertical plane are coupled as well as upper and lower anchor bolt holes of the repective corner fittings at the other ends of the bodies (21, 31; 22, 32) by means of middle coupling elements (54; 152), essentially preventing shifting of the bodies (21, 31; 22, 32) in planes parallel to their base panels relative to each other as well as shifting of the coupled corner fittings normal to the planes of the base panels and receiving shear forces, and in which the front anchor bolt holes of the aligned corner fittings of the bodies (20, 31; 20, 32) in different layers laterally displaced relative to each other as well as of the respective corner fittings at the other ends of the bodies (20, 31; 20, 32) are coupled each in different layers by a rigid clamp element (52; 152).
     
    3. Transport unit according to claim 2, further characterized in that the layers of bodies (20, 21, 22; 30, 31, 32) are coupled by middle twist locks in the area of unaligned corner fittings.
     
    4. Transport unit according to claim 2 or 3, further characterized in that the front anchor bolt holes of the aligned corner fittings as well as of the respective corner fittings at the other ends of the bodies (20, 21, 31) are coupled each by means of a clamp element (152) comprising three locking heads (154, 155; 156, 157; 159) on a rigid supporting piece, each locking head being in engagement with one of the front anchor bolt holes.
     
    5. Transport unit according to claim 4 with a clamp element, further characterized in that the clamp element comprises a rigid supporting piece (153) upon which three locking heads (154, 155; 156, 157; 159) are provided at the joints of a right-angled triangle for engagement with front anchor bolt holes of bodies (20, 21, 22; 30, 31, 32).
     
    6. Transport unit according to claim 5, further characterized in that two of said locking heads (154, 155; 156, 157; 159) of the clamp element comprise unrotating locking projections (155; 157) essentially in a plane parallel to the plane of the supporting piece (153) projecting vertically to the connection line of the two triangle points of their locking heads (154, 155; 156, 157) and away from the third locking head (159), and that said third locking head (159) is pivoted at the supporting piece (153).
     
    7. Transport unit according to claim 5 or 6, further characterized in that each of said locking heads (154, 155; 156, 157; 159) of the clamp element provides a neck (154; 156; 158) connected rigidly with the supporting piece (153) whose shape and size corresponds essentially with the one of the associated front anchor bold hole.
     


    Revendications

    1. Procédé pour réunir au moins deux couches de conteneurs ISO (20, 21, 22 ; 30, 31, 32), chaque fois en nombre impair, pour former une unité de transport, par couplage détachable d'équerres dans le secteur de deux conteneurs voisins (par exemple 20, 21), situés l'un à côté de l'autre par leurs parois latérales, au moyen de dispositifs de couplage (50) s'étendant dans des ouvertures d'ancrage, et en laissant libres toutes les ouvertures d'ancrage sur la face supérieure du conteneur supérieur central (30) de l'unité de transport constituée, permettant à des têtes de verrouillage d'engins de levage de venir en prise,
       dans lequel, des deux côtés du plan vertical central passant par les conteneurs centraux (20, 30), on ajuste chaque fois deux équerres voisines, de deux conteneurs voisins (par exemple 20, 21 ; 20, 22) de l'une des couches et une équerre de conteneur voisine de ces équerres d'un conteneur (31, 32) de l'autre couche, les unes par rapport aux autres, un seul conteneur (20) parmi les conteneurs ajustés (20, 21 ; 22, 31, 32) étant ajusté avec deux de ses équerres,
       et dans lequel on couple les ouvertures d'ancrage latérales et/ou frontales des équerres de conteneurs voisines, ajustées, des conteneurs (20, 21 ; 20, 22) de l'une des couches, ainsi que les ouvertures d'ancrage latérales et/ou frontales des équerres correspondantes, situées aux autres extrémités des conteneurs (20, 21 ; 20, 22), de préférence en laissant libres les autres ouvertures d'ancrage latérales d'équerres voisines, de moyens de couplage, grâce essentiellement à des éléments de couplage (50 ; 152) empêchant un décalage des conteneurs (20, 21 ; 20, 22) les uns par rapport aux autres, parallèlement aux plans de leurs parois latérales, ainsi que des équerres couplées normalement au plan des parois latérales, et absorbant des forces de cisaillement, et des ouvertures d'ancrage supérieures et inférieures et/ou des ouvertures d'ancrage frontales situées à la verticale des équerres voisines des conteneurs (21, 31 ; 22, 32) situées dans des couches différentes, ainsi que les ouvertures d'ancrage supérieures et inférieures et/ou frontales, et/ou les ouvertures d'ancrage frontales des équerres correspondantes, situées aux autres extrémités des conteneurs (21, 31 ; 22, 32), au moyen d'éléments de couplage centraux (54 ; 152) empêchant essentiellement un décalage des conteneurs (21, 31 ; 22, 32) l'un par rapport à l'autre parallèlement au plan de leurs faces de base, ainsi que des équerres normalement au plan des faces de base, et absorbant les forces de cisaillement,
       et dans lequel les ouvertures d'ancrage frontales des équerres, ajustées, décalées latéralement les unes par rapport aux autres, des conteneurs (20, 31 ; 20, 32), situés dans des couches différentes, ainsi que des équerres correspondantes situées aux autres extrémités des conteneurs (20, 31 ; 20, 32) sont couplées au moyen d'un élément rigide formant pince (52, 152).
     
    2. Unité de transport, constituée d'au moins deux couches de conteneurs ISO, (20, 21 ; 22 ; 30, 31, 32) chaque fois en nombre impair, qui sont couplés par couplage détachable d'équerres dans le secteur de deux conteneurs (20, 21) voisins, situés l'un à côté de l'autre par leurs parois latérales, au moyen de dispositifs de couplage (50) s'étendant dans des ouvertures d'ancrage, les ouvertures d'ancrage existant dans la face supérieure du conteneur supérieur central (30), de l'unité de transport, étant laissées libres, pour que des têtes de verrouillage d'engins de levage viennent en prise,
       dans laquelle, des deux cotés du plan central passant par les conteneurs centraux (20, 30), chaque fois deux équerres voisines de conteneurs voisins (par exemple 20, 21 ; 20, 22) d'une couche, et une équerre d'un conteneur (31 ; 32) de l'autre couche, voisine de ces d'équerres, sont ajustées les unes par rapport aux autres, seul un conteneur (20) parmi les conteneurs (20, 21, 22, 31, 32) ajustés étant ajusté avec deux de ses équerres de conteneur,
       dans laquelle les équerres de conteneurs ajustées, d'une couche, ainsi que les équerres correspondantes situées à l'autre extrémité de ces conteneurs (20, 21 ; 20, 22), sont couplées les unes aux autres, par des éléments de couplage (50 ; 152) en prise avec les ouvertures d'ancrage latérales et/ou frontales de ces équerres de conteneur, ces éléments empêchent essentiellement un décalage des conteneurs (20, 21 ; 20, 22) dans des plans parallèles à leurs parois latérales, les uns par rapport aux autres, ainsi que des équerres de conteneurs couplées, normalement aux parois latérales, et absorbent des forces de cisaillement, les ouvertures d'ancrage latérales des autres équerres de conteneurs voisines les unes des autres n'étant de préférence pas couplées,
       dans laquelle des ouvertures d'ancrage supérieures et inférieures et/ou frontales des équerres voisines dans le sens vertical, ajustées, des conteneurs (21, 31 ; 22, 32), situés dans des couches différentes, ainsi que des ouvertures d'ancrage supérieures et inférieures des équerres de conteneurs correspondantes, situées aux autres extrémités des conteneurs (21, 31 ; 22, 32), sont couplées au moyen d'éléments de couplage centraux (54 ; 152), qui empêchent sensiblement un décalage des conteneurs (21, 31; 22, 32), les uns par rapport aux autres dans des plans parallèles par rapport à leurs faces de base, ainsi que des équerres couplées, normalement aux plans des surfaces de base, et absorbent des forces de cisaillement,
       et dans laquelle les ouvertures d'ancrage frontales des équerres de conteneurs ajustées, décalées latéralement l'une par rapport à l'autre, des conteneurs (20, 31 ; 20, 32) situés dans des couches différentes, ainsi que des équerres de conteneurs correspondantes, situées aux autres extrémités des conteneurs (20, 31 ; 20, 32), sont chaque fois couplées par un élément rigide formant pince (52, 152).
     
    3. Unité de transport selon la revendication 2, caractérisée en ce que les couches de conteneurs (20, 21, 22 ; 30, 31, 32) sont couplées dans le secteur d'équerres non ajustées, au moyen de verrous tournants (55), centraux.
     
    4. Unité de transport selon l'une quelconque des revendications 2 ou 3, caractérisée en ce que les ouvertures d'ancrage frontales des équerres de conteneurs ajustées, ainsi que des équerres correspondantes situées aux autres extrémités des conteneurs (20, 21, 31), sont couplées chaque fois au moyen d'un élément formant pince (152), qui présente, sur une pièce portante (153) rigide, trois têtes de verrouillage (154, 155 ; 156, 157 ; 159), dont chacune est en prise avec l'une des ouvertures d'ancrage frontales.
     
    5. Unité de transport selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'élément formant pince présente une pièce portante (153) rigide, sur laquelle sont prévues trois têtes de verrouillage (154, 155 ; 156, 157 ; 159) placées aux sommets d'un triangle rectangle, pour venir en prise avec des ouvertures d'ancrage frontales de conteneurs ISO (20, 21, 22 ; 30, 31, 32).
     
    6. Unité de transport selon la revendication 5, caractérisée en ce que deux des têtes de verrouillage (154, 155 ; 156, 157 ; 159) de l'élément formant pince, présentent, situés essentiellement dans un plan parallèle au plan de la pièce portante (153), des nez de verrouillage (155 ; 157) incapables de rotation, qui s'étendent perpendiculairement par rapport à la ligne de liaison des deux points triangulaires de leurs têtes de verrouillage (154, 155 ; 156, 157) et de manière éloignée de la troisième tête de verrouillage (159), et en ce que la troisième tête de verrouillage (159) est supportée de manière capable de rotation sur la pièce portante (153).
     
    7. Unité de transport selon l'une quelconque des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que chacune des têtes de verrouillage (154, 155 ; 156, 157 ; 159) de l'élément formant pince, présente un collet (154 ; 156 ; 158) assemblé de manière fixe avec la pièce portante (153), et dont la forme et la taille correspond sensiblement à celle de l'ouverture d'éncrage frontale correspondante.
     




    Zeichnung