| (19) |
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(11) |
EP 0 324 357 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.05.1993 Patentblatt 1993/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.01.1989 |
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| (54) |
Einrichtung zum Spannen eines scheibenförmigen Werkzeugs
Device for clamping a disc-like tool
Dispositif pour le serrage d'un outil en forme de disque
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
09.01.1988 DE 3800437
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.07.1989 Patentblatt 1989/29 |
| (73) |
Patentinhaber: C. & E. FEIN GmbH & Co. |
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D-70176 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Die Erfinder haben auf ihre Nennung verzichtet
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| (74) |
Vertreter: Witte, Alexander, Dr.-Ing. et al |
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Witte, Weller, Gahlert, Otten & Steil,
Patentanwälte,
Rotebühlstrasse 121 70178 Stuttgart 70178 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 253 181 DE-C- 1 062 567 GB-A- 2 074 056
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DE-A- 2 358 399 DE-U- 6 918 532
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Handwerkzeugmaschine mit einer Einrichtung zum Spannen
eines scheibenförmigen Werkzeugs an einer motorisch rotierend angetriebenen Werkzeugspindel,
insbesondere zum Spannen einer Schleifscheibe an einer Winkelschleifmaschine, mit
einem in der mit einer axialen Ausnehmung versehenen Werkzeugspindel angeordneten
axial gegenüber dieser verschiebbaren und mit dieser drehfest verbundenen Spannanker,
mit einem am freien Ende des Spannankers lösbar befestigbaren Spannflansch, mit einem
am werkzeugseitigen Ende der Werkzeugspindel angeordneten Widerlager und mit einer
mittels eines Handbetätigungsmechanismus betätigbaren Vorrichtung zum lösbaren Andrücken
des Spannflansches gegen das Widerlager unter Zwischenklemmen des Werkzeugs.
[0002] Eine derartige Einrichtung ist aus der DE-PS 34 05 855 bekannt. Bei dieser wird der
in der als Hohlspindel ausgebildeten Werkzeugspindel angeordnete Spannanker durch
eine ebenfalls in der Werkzeugspindel angeordnete Druckfeder so verschoben, daS ein
am Spannanker befestigbarer Spannflansch das scheibenförmige Werkzeug gegen ein Widerlager
an der Werkzeugspindel spannt. Bei dieser Vorrichtung wird also die Spannkraft durch
eine in der Hohlspindel angeordnete Feder erzeugt. Durch den Betätigungsmechanismus
kann nun der Spannanker entgegen der Kraft der Druckfeder verschoben werden, so daß
der Spannflansch von Hand leicht gelöst oder aufgeschraubt werden kann und folglich
ein Befestigen des scheibenförmigen Werkzeugs ohne zusätzliche Werkzeuge möglich ist.
[0003] Das Spannen des Spannankers mittels der bekannten Feder erfordert einen auf der dem
Werkzeug gegenüberliegenden Seite gehäusefest angeordneten Handbetätigungsmechanismus,
welcher es erlaubt, eine der Feder entgegenwirkende Kraft manuell aufzubringen, so
daß diese Betätigungsart einer möglichst kompakten Bauweise der gesamten Einrichtung
entgegensteht.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die bekannte Einrichtung zum Befestigen
eines scheibenförmigen Schleifwerkzeugs, bei welchem man kein Hilfswerkzeug zum Lösen
oder Anziehen der Werkzeugbefestigung benötigt, möglichst kompakt, insbesondere hydraulisch
betätigbar zu gestalten. Dabei soll ein zuverlässiges Spannen auch in solchen Fällen
gewährleistet sein, in denen auf die Werkzeugspindel wechselnde Drehmomente wirken.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einer Einrichtung der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß die Vorrichtung einen ersten Druckzylinder, umfassend einen ersten
Hohlraum zwischen dem Spannanker und der Werkzeugspindel, einen zweiten Druckzylinder,
umfassend einen im Spannanker oder in der Werkzeugspindel angeordneten zweiten Hohlraum
sowie einen Verbindungskanal zwischen den beiden Hohlräumen aufweist, daß der zweite
Druckzylinder einen im zweiten Hohlraum angeordneten Kolben umfaßt, der zum Spannen
von einem werkzeugseitigen Ende der Werkzeugspindel her durch den Handbetätigungsmechanismus
verstellbar und in seiner das Werkzeug spannenden Stellung festlegbar ist, daß der
Handbetätigungsmechanismus eine am Spannanker lösbar befestigbare Halteeinrichtung
aufweist, welche zum Anpressen des Spannflansches gegen das Widerlager manuell bedienbar
ist, und daß die Halteeinrichtung formschlüssig an der Werkzeugspindel drehfest fixierbar
ist.
[0006] Aus der DE-U 69 18 532 ist zwar eine Spanneinrichtung zum Aufspannen eines an einem
Maschinenteil angeordneten Werkzeugs durch Zusammenwirken eines ersten und eines zweiten
Druckzylinders sowie einer Betätigungseinrichtung bekannt. Diese Spanneinrichtung
ist jedoch stets so angeordnet, daß das Werkzeug zwischen dieser selbst und dem Maschinenteil,
das heißt beispielsweise der Werkzeugspindel angeordnet ist, so daß die gesamte Spanneinrichtung
bezüglich des Werkzeugs der Werkzeugspindel gegenüberliegend angeordnet ist und unmittelbar
auf dem Werkzeug sitzt und folglich dieses gegen die Werkzeugspindel drücken kann.
[0007] Damit kann das DE-U 69 18 532 die besondere Ausbildung der Werkzeugspindel und des
darin geführten Spannankers sowie die Anordnung und der beiden Druckzylinders innerhalb
der mit einer axialen Ausnehmung versehenen ausgebildeten Werkzeugspindel, wie dies
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, nicht vorwegnehmen.
[0008] Aus der GB-A 2 074 056 ist ferner eine hydraulische Spanneinrichtung zum Spannen
eines Werkzeuges auf einer stationären Werkzeugmaschine bekannt geworden. Bei dieser
vorbekannten Einrichtung wird das Werkzeug zwischen einen festen maschinenseitigen
Widerlager und einem Spannflansch hydraulisch gespannt, welcher auf das äußere freie
Ende eines zentralen Kolbens der Spanneinrichtung aufgeschraubt wird. Der eigentliche
Spannvorgang erfolgt durch Anziehen einer zentralen Spannschraube am äußeren freien
Ende des Kolbens, wodurch in einer dahinterliegenden Druckkamer ein Hydraulikdruck
erzeugt wird, welcher über einen Verbindungskanal auf eine Ringkammer zwischen dem
Kolben und dem stationären Widerlager übertragen wird. Dadurch wird das Werkzeug über
den Spannflansch gegen das feste Widerlager hydraulisch gespannt.
[0009] Auch durch die GB-A 2 074 056 wird die erfindungsgemäße Ausbildung der Handwerkzeugmaschine
weder vorweggenommen noch nahegelegt, da die vorbekannte Spanneinrichtung eine Werkzeugmaschine
anderer Gattung betrifft, welche keinen Handbetätigungsmechanismus aufweist.
[0010] Bei der erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschine sind beide Druckzylinder in der ohnehin
notwendigen Werkzeugspindel angeordnet und außerdem von einem werkzeugseitigen Ende
der Werkzeugspindel her betätigbar, wobei die beiden Druckzylinder sowohl in der das
Werkzeug spannenden als auch der das Werkzeug nicht spannenden Stellung miteinander
korrespondierend in Verbindung stehen und beim Spannen der betätigbare Kolben des
zweiten Druckzylinders ein in beiden Druckzylindern sowie im Verbindungskanal angeordnetes
Druckmedium beaufschlagt, welches dann seinerseits im zweiten Druckzylinder bewirkt,
daß der Spannanker sich von seiner das Werkzeug nicht spannenden in seine das Werkzeug
spannende Stellung bewegt. Vorzugsweise ist zwischen dem zweiten und dem ersten Druckzylinder
eine Untersetzung vorgesehen, d.h., daß eine geringere, auf den Kolben beim Betätigen
wirkende Kraft im zweiten Druckzylinder zu einer größeren Kraft auf den Spannanker
im ersten Druckzylinder führt. Um auch bei Beanspruchung der Werkzeugspndel durch
wechselnde Drehmomente eine zuverlässige Spannung des Werkzeuges sicherzustellen,
weist der Handbetätigungsmechanismus eine am Spannanker lösbare befestigbare Halteeinrichtung
zum Anpressen des Spannflansches gegen das Widerlager auf, welche formschlüssig an
der Werkzeugspindel arretierbar ist.
[0011] Da eine derartige lösbare befestigbare Halteeinrichtung ohnehin notwendig ist, ergibt
sich eine optimale kompakte Bauweise, da sowohl die gesamte Vorrichtung zum Andrücken
des Spannflansches gegen das Widerlager unter Zwischenklemmen des Werkzeugs als auch
der Handbetätigungsmechanismus für diese Vorrichtung bereits in Teilen integriert
sind, welche ohnehin in der Regel bei einer derartigen Handwerkzeugmaschine erforderlich
sind, so daß nahezu keine Volumenvergrößerung bei der erfindungsgemäßen Lösung die
Folge ist.
[0012] Besonders bevorzugt ist ein Ausführungsbeispiel, bei welchem der erste Hohlraum durch
einander zugewandte und in axialem Abstand voneinander angeordnete Begrenzungsflächen
der Werkzeugspindel sowie des Spannankers und entsprechende Mantelflächen des Spannankers
und der Werkzeugspindel definiert ist.
[0013] Eine konstruktiv besonders einfache Lösung läßt sich dadurch erreichen, daß die Begrenzungsfläche
des Spannankers dem Werkzeug zugewandt ist, während die Begrenzungsfläche der Werkzeugspindel
dem Werkzeug abgewandt angeordnet ist, so daß eine Volumendilatation im ersten Hohlraum
dazu führt, daß die Begrenzungsfläche des Spannankers von dem Werkzeug weg bewegt
wird und somit der Spannanker eine direkt das Werkzeug spannende axiale Verschiebung
durchführen kann.
[0014] Zum Verstellen des Kolbens ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß dieser über eine
werkzeugseitig offene und sich bis zum Kolben hin erstreckende Bohrung im Spannanker
oder in der Werkzeugspindel erfolgt, welche der Handbetätigungsmechanismus durchgreift.
[0015] Besonders gut läßt sich die erfindungsgemäße Handbetätigungseinrichtung dann in eine
Handwerkzeugmaschine integrieren, wenn die Handbetätigungseinrichtung ein verstellbares,
den Kolben zum Spannen beaufschlagendes Spannglied umfaßt.
[0016] Das Spannglied kann unmittelbar handbeaufschlagbar und in seiner betätigten Stellung
verrastbar sein. Eine leichtere, und vor allem weniger kraftaufwendige Bedienbarkeit
des Spannglieds ist dann möglich, wenn dieses eine schräg zu einer Verstellrichtung
des Kolbens ausgerichtete Fläche aufweist. Bei dieser Fläche kann es sich beispielsweise
um die Mantelfläche eines Exzenters handeln, über welchen beispielsweise mittels einer
Kolbenstange der Kolben betätigbar ist. Es kann sich bei der schrägen Fläche aber
auch um eine quer zur Verstellrichtung des Kolbens verschiebbare Auflauffläche handeln,
welche ebenfalls beispielsweise auf eine Kolbenstange wirkt und dadurch den Kolben
verstellt.
[0017] Die einfachste Realisierungsmöglichkeit der schrägen Fläche ist dann gegeben, wenn
das Spannglied ein Gewinde aufweist, dessen Gewindeflächen dann die schrägen Flächen
bilden.
[0018] Das Spannglied selbst kann im Rahmen der Handbetätigungseinrichtung an unterschiedlichen
Stellen angeordnet sein. So ist bei einer möglichen erfindungsgemäßen Ausführungsform
vorgesehen, daß das Spannglied in dem Spannanker oder in der Werkzeugspindel, insbesondere
in der sich bis zum Kolben erstreckenden Bohrung angeordnet ist.
[0019] Im Hinblick auf die Anordnung des Spannflansches wurden bei den bislang beschriebenen
erfindungsgemäßen Lösungen keine weiteren Angaben gemacht. So ist beispielsweise günstig,
wenn die Halteeinrichtung den Spannflansch umfaßt.
[0020] Um diesen Spannflansch an dem Spannanker befestigen zu können, ist vorgesehen, daß
die Halteeinrichtung ein an dem Spannanker gegen axiale Verschiebung formschlüssig
befestigbares Halteglied aufweist, welches zusammen mit dem Spannflansch durch Formschlußelemente
an der Werkzeugspindel drehfest fixierbar ist. Dabei kann das Halteglied in unterschiedlichster
Art und Weise ausgebildet sein. So ist es zum Beispiel möglich, wenn das Halteglied
in Form eines Bajonettverschlusses mit dem Spannanker verbindbar ist.
[0021] Eine konstruktive Alternative hierzu sieht vor, daß das Halteglied in den Spannanker
einschraubbar ist.
[0022] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform eines Handbetätigungsmechanismus sieht
vor, daß das Spannglied und das Halteglied dieselbe Schraube sind, so daß durch Eindrehen
dieser Schraube in den Spannanker sowohl eine Befestigung des Spannflansches an diesem
als auch gleichzeitig ein Betätigen des Kolbens erfolgen.
[0023] Hierzu ist es besonders vorteilhaft, wenn die Schraube in einen ersten und einen
sich daran anschließenden zweiten Gewindeabschnitt des Spannankers einschraubbar ist
und wenn beim Einschrauben in den zweiten Gewindeabschnitt der Kolben betätigbar ist.
Eine derartige konstruktive Lösung hat den großen Vorteil, daß zunächst eine Grobsicherung
des Spannflansches an dem Spannanker erfolgen kann und bei weiterem Eindrehen der
Schraube eine Betätigung des Kolbens erfolgt, welche dann zur endgültigen Spannung
des Werkzeugs führt.
[0024] Bei diesem Ausführungsbeispiel ist es vorteilhaft, wenn an dem Halteglied der Spannflansch
drehbar und in Richtung des Werkzeugs von dieser beaufschlagbar gehalten ist. Dies
ist deshalb notwendig, um beim Befestigen des Werkzeugs zu vermeiden, daß das Drehen
des Halteglieds durch Reibungskräfte zwischen dem Werkzeug und der Schraube selbst
erschwert wird. Liegt jedoch der an dem Halteglied drehbare Spannflansch auf dem Werkzeug
an, so kann das Halteglied immer noch gegenüber dem Spannflansch leicht drehbar ausgebildet
sein, auch wenn dieses beispielsweise mit einer Schulter den Spannflansch beaufschlagt.
[0025] Ein besonders leichtes Drehen des Halteglieds ist dann erreichbar, wenn zwischen
der Schraube und dem Spannflansch ein Axialdrucklager angeordnet ist.
[0026] Eine formschlüssige Sicherung des Halteglieds kann beispielsweise dadurch erreicht
werden, daß eine in radialer Richtung zur Werkzeugspindel verschiebbare Raste vorgesehen
wird.
[0027] Besonders zweckmäßig ist es jedoch, wenn das Spannglied durch ein in axialer Richtung
verschiebbares Sicherungselement sicherbar ist, welches beispielsweise ein in Bohrungen
sowohl im Spannglied als auch im Spannflansch eingreifender Bolzen sein kann.
[0028] Eine derartige Variante hätte jedoch zur Folge, daß lediglich in bestimmten Relativstellungen
zwischen Spannglied und Spannflansch eine Sicherung möglich ist. Aus diesem Grund
ist im Rahmen des vorstehenden Ausfühuungsbeispiels zweckmäßigerweise vorgesehen,
daß das Sicherungselement drehfest und axial verschiebbar am Spannglied oder am Spannflansch
gehalten ist und mit einem zu deren Drehachse koaxialen Zahnkranz des Spannflansches
oder des Spanngliedes in Eingriff bringbar ist. Somit ist ein Sichern des Spanngliedes
in einem Winkelabstand aufeinanderfolgender Zähne des Zahnkranzes entsprechenden Winkelstellungen
möglich.
[0029] Schließlich ist es noch vorteilhart, wenn das Sicherungselement in seiner die Schraube
sichernden Stellung verrastbar ist.
[0030] Bei sämtlichen beschriebenen Ausführungsbeispielen wurde nicht im einzelnen darauf
eingegangen, welches Druckmedium im ersten Hohlraum, im zweiten Hohlraum und im Verbindungskanal
vorgesehen ist.
[0031] So ist bei einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, daß der erste und der zweite
Hohlraum sowie der Verbindungskanal mit einer plastischen Masse zur hydraulischen
Druckübertragung ausgefüllt sind. Dies ist insbesondere deshalb zweckmäßig, weil mit
Handwerkzeugmaschinen bei großen Temperaturunterschieden gearbeitet werden soll und
diese dann auch noch zuverlässig funktionieren sollen. Bei Verwendung eines üblichen
Hydrauliköls führt dies zu nur schwer oder fast gar nicht beherrschbaren Dichtigkeitsproblemen
in den Druckzylindern. Dagegen hat die plastische Massen den Vorteil, daß sich mit
dieser derartige Dichtheitsprobleme vermeiden lassen.
[0032] Besonders bevorzugt ist als plastische Masse ein Polyvinylchlorid mit relativ niedrigem
Polymerisationsgrad.
[0033] Alternativ dazu ist es jedoch ebenfalls denkbar, daß der erste Hohlraum, der zweite
Hohlraum und der Verbindungskanal mit einer zähflüssigen Masse gefüllt sind, da sich
auch mit dieser die oben genannten Dichtigkeitsprobleme vermeiden lassen. Die zähflüssige
Masse ist vorzugsweise eine Silikonmasse, insbesondere ein Silikonschmiermittel.
[0034] Darüber hinaus ist es noch von Vorteil, wenn die plastischen oder zähflüssigen Massen
kompressibel sind, da diese dann zu einer elastischen und sich an unterschiedliche
Ausdehnungen der einzelnen Teile anpassenden Spannung des Werkzeugs führen.
[0035] Um jedoch bei der erfindungsgemäßen Lösung auch mit im wesentlichen inkompressiblen
Druckübertragungsmedien arbeiten zu können, ist bei einer Variante der erfindungsgemäßen
Lösung vorgesehen, daß ein eine axiale Verschiebung des Spannflansches relativ zur
Werkzeugspindel erlaubendes elastisches Element vorgesehen ist. Dieses Element kann
an den unterschiedlichsten Stellen angeordnet sein. Beispielsweise ist es denkbar,
dieses Element zwischen dem Spannflansch und dem diesen beaufschlagenden Halteglied
anzuordnen.
[0036] Vorzugsweise ist dieses elastische Element so dimensioniert, dass es beim Spannen
des Werkzeugs bis zur Unelastizität komprimierbar ist. Damit wird ermöglicht, dass
ein noch grösserer Weg beim Spannen erreichbar ist und dass ausserdem dieses elastische
Element dann, wenn bei der erfindungsgemässen Einrichtung keine vollkommene Spannung
des Werkzeugs durchgeführt wurde, sicherstellt, dass sich das Werkzeug dennoch mit
der Werkzeugspindel dreht und somit nicht zu allen möglichen durch eine mangelhafte
Spannung hervorgerufenen Unfällen führen kann.
[0037] Bei einer besonders einfachen Ausführungsform ist das elastische Element ein in einem
der Hohlräume angeordnetes volumenelastisches Element, so dass dieses zunächst komprimiert
wird und anschliessend das letztendliche Spannen des Werkzeugs durch die Volumenkompression
erfolgt.
[0038] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung
sowie der zeichnerischen Darstellung einiger Ausführungsbeispiele. In der Zeichnung
zeigen:
- Fig. 1
- einen Schnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel;
- Fig. 2
- einen Schnitt ähnlich Fig. 1 durch ein zweites Ausführungsbeispiel.
[0039] Ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Winkelschleifmaschine, dargestellt
in Fig. 1 umfasst einen zeichnerisch teilsweise dargestellten Antriebsmotor 10, dessen
Antriebswelle 12 über ein Antriebsritzel 14 ein Kegelrad 16 einer in einem Getriebegehäuse
18 drehbar gelagerten Werkzeugspindel 20 antreibt. Diese Werkzeugspindel 20 weist
an einem Ende einen als Widerlager für ein Werkzeug, insbesondere eine Schleifscheibe
22, dienenden Flansch 24 auf. Die Lagerung der Werkzeugspindel 20 in dem Getriebegehäuse
18 erfolgt auf einer dem Flansch 24 zugewandten Seite mittels eines unteren Lagers
26 sowie auf einer dem Flansch 24 abgewandten Seite mittels eines im Abstand vom unteren
Lager 26 angeordneten oberen Lagers 28. Somit ist die Werkzeugspindel 20 um eine Achse
30 drehbar.
[0040] Die als Hohlspindel ausgebildete Werkzeugspindel 20 umfasst eine koaxiale zentrale
Ausnehmung 32, welche sich mit einem aufgeweiteten Abschnitt 36 von einem dem Flansch
24 und somit dem Werkzeug 22 gegenüberliegenden Ende 34 in die Werkzeugspindel 20
hinein erstreckt, über eine Stufenfläche 38 in einen zentralen Abschnitt 40 mit einem
bezüglich des aufgeweiteten Abschnitts 36 geringeren Durchmesser übergeht und sich
im Anschluss an den zentralen Abschnitt 40 im Bereich des Flansches 24 zu einem mit
einer Innenverzahnung 42 versehenen, verzahnten Abschnitt 44 aufweitet, welcher zum
Werkzeug 22 hin offen ist.
[0041] In dieser Werkzeugspindel 20 ist ein Spannanker 46 in axialer Richtung verschieblich,
jedoch drehfest gelagert, welcher ein in dem zentralen Abschnitt 40 der koaxialen
Ausnehmung 32 geführtes Mittelstück 48 aufweist, das auf seinem dem Werkzeug 22 abgewandten
Ende einen Spannankerkopf 50 trägt, der einen grösseren Durchmesser als das Mittelstück
48 aufweist und in dem aufgeweiteten Abschnitt 36 geführt ist.
[0042] Dieser Spannankerkopf 50 weist auf seiner der Stufenfläche 38 zugewandten Seite eine
sich bis zu einer Mantelfläche 52 des Mittelstücks 48 reichende Kreisringfläche 54
auf, welche zusammen mit der Mantelfläche 52 des Mittelstücks 48, der Stufenfläche
38 und dem aufgeweiteten Abschnitt 36 der koaxialen Ausnehmung 32 einen ersten Hohlraum
56 eines ersten Druckzylinders, gebildet durch die Werkzeugspindel 20 und den in dieser
verschieblichen Spannanker 46, begrenzt.
[0043] Um ein einwandfreies Arbeiten dieses ersten Druckzylinders zu ermöglichen, ist das
Mittelstück 48 mit einer gegenüber dem zentralen Abschnitt 40 der koaxialen Ausnehmung
wirksamen Ringdichtung 58 versehen und der Spannankerkopf 50 mit einer gegenüber dem
aufgeweiteten Abschnitt 36 wirksamen Ringdichtung 60.
[0044] Der Spannanker 46 ist ausserdem seinerseits mit einer diesen von Seiten des Spannankerkopfes
50 her durchdringenden Mittelbohrung 62 versehen, in welche im Bereich des Spannankerkopfs
50 eine Verschlussschraube 64 eingedreht ist. Von dieser Mittelbohrung 62 ausgehend
erstrecken sich in radialer Richtung verlaufende und in einem dem Spannankerkopf 50
zugewandten Bereich des Mittelstücks 48 angeordnete Verbindungskanäle 66 zu dem ersten
Hohlraum 56.
[0045] Werkzeugseitig dieser Verbindungskanäle 66 ist in der Mittelbohrung 62 ein dichtend
in dieser geführter Kolben 68 angeordnet, welcher einen zweiten Hohlraum 70 festlegt,
der einerseits durch den Kolben 68, andererseits durch die Verschlussschraube 64 sowie
durch einen zwischen beiden liegenden Bohrungsabschnitt 72 der Mittelbohrung 62 begrenzt
ist.
[0046] Der Kolben 68 selbst ist von seiner dem Werkzeug 22 zugewandten Seite her durch eine
Kolbenstange 74 beaufschlagt, welche sich vom Kolben 68 weg durch die Mittelbohrung
62 in Richtung des Werkzeugs 22 erstreckt.
[0047] Zum Werkzeug 22 hin ist der Spannanker 46 mit einer Gewindebohrung 76 versehen, in
welche die vom Spannankerkopf 50 herkommende Mittelbohrung 62 übergeht, wobei die
Gewindebohrung 76 einen grösseren Durchmesser aufweist als die Mittelbohrung 62.
[0048] Die Kolbenstange 74 ist so dimensioniert, dass sie aus der Mittelbohrung 62 heraus
in einen zweiten Gewindeabschnitt 78 der Gewindebohrung 76 hinein übersteht, welcher
sich an die Mittelbohrung 62 anschliesst. Auf diesen zweiten Gewindeabschnitt 78 folgt
in axialer Richtung zum Werkzeug 22 hin ein erster Gewindeabschnitt 80 der Gewindebohrung
76.
[0049] Das Halten des Werkzeugs, das heisst in diesem Falle der Schleifscheibe 22, erfolgt
mittels eines Spannflansches 82, welcher Teil einer als Ganzes mit 84 bezeichneten
Halteeinrichtung ist. Diese Halteeinrichtung 84 umfasst eine Halteschraube 86, welche
mit einem Gewindebolzen 88 von seiten des Werkzeugs 22 her in die Gewindebohrung 76
einschraubbar ist. An diesen Gewindebolzen 88 der Halteeinrichtung 84 schliesst sich
ein zylindrisches Stück 90 an, welches auf seinem dem Gewindebolzen 88 gegenüberliegenden
Ende einen kreisscheibenförmig ausgebildeten Schraubenkopf 92 trägt, welcher sich
im wesentlichen parallel zum Flansch 24 erstreckt und einen mit diesem ungefähr vergleichbaren
Durchmesser aufweist. Dieser Schraubenkopf 92 beaufschlagt über ein an seiner dem
Flansch 24 zugewandten Seite angeordnetes Axialdrucklager 94 den Spannflansch 82,
welcher zum Halten der Schleifscheibe 22 diese zwischen sich und dem als Widerlager
ausgebildeten Flansch 24 einklemmt.
[0050] An den Spannflansch 82 ist eine das zylindrische Stück 90 umgebende Hülse 96 angeformt,
welche drehbar an dem zylindrischen Stück 90 gelagert ist. Diese Hülse 96 trägt eine
Aussenverzahnung 98, welche mit der Innenverzahnung 42 des verzahnten Abschnitts 44
der koaxialen Ausnehmung 32 in Eingriff bringbar ist. Somit ist die Hülse 96 in axialer
Richtung in den verzahnten Abschnitt 44 hinein verschiebbar, jedoch in diesem gegenüber
der Werkzeugspindel 20 drehfest gehalten.
[0051] Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel haben sowohl der Schraubenkopf
92 als auch der Spannflansch 82 denselben Durchmesser und beide sind an ihren bezüglich
der Achse 30 radial aussen liegenden Flächen mit einer Verzahnung 100 bzw. 102 versehen,
wobei beide Verzahnungen 100 bzw. 102 miteinander identisch ausgebildet sind. Die
beiden Verzahnungen 100, 102 haben vorzugsweise in einem Winkelabstand von ungefähr
5° angeordnete Zähne. Mit diesen ist ein Innenzahnkranz 104 einer Abdeckkappe 106
in Eingriff bringbar, welche den Schraubenkopf 92 auf seiner dem Werkzeug 22 abgewandten
Stirnseite 112 sowie den Schraubenkopf 92 als auch den Spannflansch 82 im Bereich
ihrer radial aussen liegenden Verzahnungen 100 bzw. 102 übergreift.
[0052] Diese Abdeckkappe 106 ist mittels eines Stifts 108 an der Halteschraube 86 dadurch
gelagert, dass dieser Stift 108 in eine sich von der Stirnseite 112 in die Halteschraube
86 hinein erstreckende Innenbohrung 110 eingreift. Dadurch ist die gesamte Abdeckkappe
durch den in der Innenbohrung 110 geführten Stift 108 in Richtung der Achse 30 verschiebbar,
so dass der Innenzahnkranz 104 entweder nur mit der Verzahnung 100 des Schraubenkopfs
92 in Eingriff ist oder sowohl mit der Verzahnung 100 des Schraubenkopfs 92 als als
auch mit der Verzahnung 102 des Spannflansches 82.
[0053] Um die Abdeckkappe 106 in ihrer in beide Verzahnungen 100 und 102 eingreifenden Stellung
arretieren zu können, ist der Stift 108 mit einer ersten Ringnut 114 versehen, in
welche ein in einer umlaufenden Nut 116 der Innenbohrung 110 gelagerter Haltering
118 dann eingreift, wenn beide Verzahnungen 100 und 102 mit dem Innenzahnkranz 104
in Eingriff sind. Außerdem ist der Stift 108 zusätzlich mit einer zweiten Ringnut
120 versehen, in welche der Haltering 118 dann eingreift, wenn der Innenzahnkranz
104 lediglich noch mit der Verzahnung 100 in Eingriff ist.
[0054] Das in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemäße Ausführungsbeispiel funktioniert nun
folgendermaßen:
[0055] Zum Montieren der Schleifscheibe 22 wird die gesamte Halteeinrichtung 84 durch Herausschrauben
des Gewindebolzens 88 aus der Gewindebohrung 76 abgenommen. Nunmehr kann eine neue
Schleifscheibe 22 an dem Flansch 24 angelegt werden.
[0056] Danach wird die Halteeinrichtung 84 eingesetzt, wobei die an den Spannflansch 82
angeformte Hülse 96 so zu verdrehen ist, daß deren Außenverzahnung 98 mit der Innenverzahnung
42 des verzahnten Abschnitts 44 der koaxialen Ausnehmung 32 in Eingriff kommt. Diese
Hülse 96 sorgt somit dafür, daß der Spannflansch 82 selbst drehfest mit der Werkzeugspindel
20 verbunden ist. Anschließend wird die Halteschraube 86 mit ihrem Gewindebolzen 88
bei lediglich mit der Verzahnung 100 in Eingriff stehender Abdeckkappe in die Gewindebohrung
76 des Spannankers 46 eingeschraubt, wobei sich der Gewindebolzen 88 zuerst in den
ersten Gewindeabschnitt 80 eindreht und dann den sich daran anschließenden zweiten
Gewindeabschnitt 78 erreicht. Sobald der Gewindebolzen 88 diesen zweiten Gewindeabschnitt
78 erreicht, beaufschlagt dieser mit seiner Frontfläche 122 das dieser zugewandte
Ende der Kolbenstange 74 und somit über die Kolbenstange 74 auch den Kolben 68. Dies
ist bei der erfindungsgemäßen Lösung dann der Fall, wenn die Halteschraube 86 mit
dem Gewindebolzen 88 bereits so weit eingeschraubt ist, daß der Spannflansch 82 auf
der Schleifscheibe 22 anliegt und diese auch gegen den Flansch 24 anlegt, wobei der
Spannflansch 82 durch den Schraubenkopf 92 über das Axialdrucklager 94 beaufschlagt
ist. Liegt der Spannflansch 82 an der Schleifscheibe 22 bereits dann an, wenn die
Frontfläche 122 mit der Kolbenstange 74 noch keinen Kontakt hat, so wird der Spannanker
46 so lange in Richtung des Werkzeugs 22 gezogen, bis die Bewegung des Spannankers
46 selbst und die Verdrängung von Druckübertragungsmedium aus dem ersten Hohlraum
56 in den zweiten Hohlraum 70 über den Kolben 68, die Kolbenstange 74 mit der Frontfläche
122 in Berührung gebracht haben. Der umgekehrte Vorgang läuft dann ab, wenn die Frontläche
122 an der Kolbenstange 74 anliegt, bevor der Spannflansch 82 die Schleifscheibe 22
am Flansch 24 anlegt.
[0057] Wird nun die Halteschraube 86 ab diesem Punkt weitergedreht, so zieht einerseits
der Gewindebolzen 88 durch den Eingriff in die Gewindebohrung 76 den gesamten Spannanker
46 in Richtung des Flansches 24, so daß der erste Hohlraum 56 des ersten Druckzylinders
sich verkleinert, da die Kreisringfläche 54 und die Stufenfläche 38 aufeinanderzu
bewegt werden. Gleichzeitig drückt jedoch die Frontfläche 122 über die Kolbenstange
74 den Kolben 68 in Richtung des Spannankerkopfes 50, so daß auch der zweite Hohlraum
70 ebenfalls verkleinert wird.
[0058] Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel sind der erste Hohlraum 56, der zweite
Hohlraum 70 und auch die Verbindungskanäle 66 mit einer plastischen Masse, vorzugsweise
einem Polyvinylchlorid mit relativ niedrigem Polimerisationsgrad, gefüllt. Diese plastische
Masse wird durch die Verkleinerung des ersten Holraums 56 und gleichzeitige Verkleinerung
des zweiten Hohlraums 70 beim Weiterhineindrehen der Halteschraube 86 unter Druck
gesetzt, so daß diese plastische Masse bestrebt ist, den Spannanker 46 als Ganzes
von dem Flansch 44 weg zu bewegen,und dadurch eine zusätzliche axiale Zugkraft auf
die Halteschraube 86 ausübt, so daß diese über das Axialdrucklager 94 und den Spannflansch
82 die Schleifscheibe 22 fest gegen den Flansch 24 drückt und somit die Schleifscheibe
mit der notwendigen Kraft zwischen Spannflansch 82 und Flansch 24 einspannt.
[0059] Die vorteilhafte Wirkung der beiden miteinander arbeitenden Druckzylinder ist darin
zu sehen, daß dann, wenn der Gewindebolzen 88 mit seiner Frontfläche 122 auf die Kolbenstange
74 zu wirken beginnt, eine geringe Drehung der Halteschraube 86 sowohl den ersten
Hohlraum 56 als auch den zweiten Hohlraum 70 verkleinert und damit die plastische
Masse mit hohen Kräften vorspannt, wobei ausserdem das Übersetzungsverhältnis zwischen
der Wirkung des Kolbens 68 mit einer kleinen Kolbenfläche und den als große Kolbenflächen
wirkenden Kreisringflächen 54 und 38 zum Tragen kommt. Ausserdem hat die plastische
Masse eine gewisse Elastizität und dient somit als in gewissen Grenzen volumenkompressibles
elastisches Element, welches es erlaubt, im angedrehten Zustand der Halteschraube
86 die Schleifscheibe 22 gespannt zu halten.
[0060] Ausserdem kommt hinzu, daß bei laufender Maschine sich die Werkzeugspindel 20 und
somit auch die plastische Masse erwärmt, die sich dann ausdehnt und somit die Kraft
auf den Spannanker 46 vergrössert. Um den angedrehten Zustand der Halteschraube 86
während des Arbeitens mit dem erfindungsgemässen Winkelschleifer fixieren zu können,
wird die Abdeckkappe 106 nach dem Andrehen in axialer Richtung so weit verschoben,
daß deren Innenzahnkranz 104 auch noch mit der Verzahnung 102 in Eingriff kommt, so
dass sich der Schraubenkopf 92 nicht mehr gegenüber dem Spannflansch 82 verdrehen
kann, wobei letzterer seinerseits durch die mit der Innenverzahnung 42 der Werkzeugspindel
20 in Eingriff stehende Aussenverzahnung 98 an dieser drehfest gehalten ist, so dass
insgesamt kein Verdrehen des Schraubenkopfes 92 gegenüber der Werkzeugspindel 20 mehr
möglich ist.
[0061] Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Lösung dargestellt in
Fig. 2, sind, insoweit als dieselben Teile wie beim ersten Ausführungsbeispiel verwendet
sind, diese mit denselben Bezugszeichen versehen, so dass hinsichtlich deren Beschreibung
auf das erste Ausführungsbeispiel verwiesen werden kann.
[0062] Im Gegensatz zum ersten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Winkelschleifers
ist im Abstand von der Stufenfläche 38 ein sich zwischen dem aufgeweiteten Abschnitt
36 der koaxialen Ausnehmung 32 und der Mantelfläche 52 des Mittelstücks 48 erstreckender
Kolbenring 130 vorgesehen, welcher dichtend zwischen diesen beiden Flächen abschliesst
und sich mittels Tellerfedern 132 auf der Stufenfläche 38 abstützt. Der erste Hohlraum
56′ des zweiten Ausführungsbeispiels wird daher nicht durch die Stufenfläche 38, sondern
durch eine der Kreisringfläche 54 zugewandte Kolbenringfläche 134 begrenzt.
[0063] Die Tellerfedern 132 haben die Aufgabe, beim Andrehen der Halteschraube 86 als zusätzliches
elastisches Element zu wirken, so daß dann, wenn der Gewindebolzen 88 mit seiner Frontfläche
122 die Kolbenstage 74 beaufschlagt, noch ein Weiterdrehen um einen erheblichen Winkel
möglich ist, da das Andrehen der Halteschraube 86 nicht durch die Elastizität der
plastischen Masse begrenzt ist, sondern zunächst bei weiterem Andrehen die Tellerfedern
132 zusammengedrückt werden, so lange bis der Kolbenring 130 über die zusammengedrückten
Tellerfedern 132 durch die Stufenfläche 38 abgestützt ist. Erst danach erfolgt noch
ein geringes Komprimieren der in dem ersten Hohlraum 56′, dem zweiten Hohlraum 70
und den Verbindungskanälen 66 angeordneten plastischen Masse, um ein endgültiges Spannen
der Schleifscheibe 22 zu erreichen.
[0064] Ferner ist das Axialdrucklager 94 mit einem dieses umgebenden Filzring 95 gegen Verschmutzung
abgedichtet.
1. Handwerkzeugmaschine mit einer Einrichtung zum Spannen eines scheibenförmigen Werkzeugs
(22) an einer motorisch rotierend antreibbaren Werkzeugspindel (20), insbesondere
zum Spannen einer Schleifscheibe an einer Winkelschleifmaschine, mit einem in der
mit einer axialen Ausnehmung versehenen Werkzeugspindel (20) angeordneten axial gegenüber
dieser verschiebbaren und mit dieser drehfest verbundenen Spannanker (46), mit einem
am freien Ende des Spannankers (46) lösbar befestigbaren Spannflansch (82), mit einem
am werkzeugseitigen Ende der Werkzeugspindel (20) angeordneten Widerlager und mit
einer mittels eines Handbetätigungsmechanismus betätigbaren Vorrichtung zum lösbaren
Andrücken des Spannflansches (82) gegen das Widerlager unter Zwischenklemmen des Werkzeugs
(22),
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung einen ersten Druckzylinder, umfassend einen ersten Hohlraum (56)
zwischen dem Spannanker (46) und der Werkzeugspindel (20), einen zweiten Druckzylinder,
umfassend einen im Spannanker (46) oder der Werkzeugspindel (20) angeordneten zweiten
Hohlraum (70), sowie einen Verbindungskanal (66) zwischen den beiden Hohlräumen (56,
70) aufweist, daß der zweite Druckzylinder einen den zweiten Hohlraum (70) begrenzenden
Kolben (68) umfaßt, der zum lösbaren Spannen des Werkzeugs (22) von einem werkzeugseitigen
Ende der Werkzeugspindel (20) her durch den Handbetätigungsmechanismus verstellbar
und in seiner das Werkzeug (22) spannenden Stellung festlegbar ist, daß der Handbetätigungsmechanismus
eine am Spannanker (46) lösbar befestigbare Halteeinrichtung (84) aufweist, welche
zum Anpressen des Spannflansches (82) gegen das Widerlager manuell bedienbar ist,
und daß die Halteeinrichtung (84) formschlüssig an der Werkzeugspindel (20) drehfest
fixierbar ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Hohlraum (56) durch
einander zugewandte und in axialem Abstand voneinander angeordnete Begrenzungsflächen
(38, 54) der Werkzeugspindel (20) sowie des Spannankers (46) definiert ist.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungsfläche (54) des
Spannankers (46) dem Werkzeug (22) zugewandt ist, während die Begrenzungsfläche (38)
der Werkzeugspindel (20) dem Werkzeug (22) abgewandt angeordnet ist.
4. Maschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Verstellen des Kolbens (68) über eine werkzeugseitig offene und sich bis zum Kolben
erstreckende Bohrung (62) im Spannanker (46) oder in der Werkzeugspindel (20) erfolgt,
welche der Handbetätigungsmechanismus durchgreift.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handbetätigungsmechanismus
in einem werkzeugseitigen Bereich des Spannankers (46) oder der Werkzeugspindel (20)
angeordnet ist.
6. Maschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Handbetätigungsmechanismus ein verstellbares, den Kolben (68) zum Spannen beaufschlagendes
Spannglied (86, 144) umfaßt.
7. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannglied (86, 144) eine
schräg zu einer Verstellrichtung des Kolbens (68) ausgerichtete Fläche aufweist.
8. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekenzeichnet, daß das Spannglied (86, 144) ein
Gewinde aufweist.
9. Maschine nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannglied
(86, 144) an der Halteeinrichtung (84) angeordnet ist.
10. Maschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Halteeinrichtung (84) den Spannflansch (82) umfaßt.
11. Maschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Halteeinrichtung (84) ein an dem Spannanker (46) befestigbares Halteglied (86) umfaßt,
welches zusammen mit dem Spannflansch (82) durch Formschlußelemente (42, 98) an der
Werkzeugspindel (20) drehfest fixierbar ist.
12. Maschine nach Anspruchs 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied (86) in den
Spannanker (46) einschraubbar ist.
13. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannglied und das Halteglied
dieselbe Schraube (86) sind.
14. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube (86) in einen
ersten (80) und einen sich daran anschließenden zweiten Gewindeabschnitt (78) des
Spannankers (46) einschraubbar ist und daß beim Einschrauben in den zweiten Gewindeabschnitt
(78) der Kolben (68) betätigbar ist.
15. Maschine nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Halteglied
(86) der Spannflansch (82) drehbar und in Richtung des Werkzeugs (22) von diesem beaufschlagbar
gehalten ist.
16. Maschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Halteglied (86)
und dem Spannflansch (82) ein Axialdrucklager (94) angeordnet ist.
17. Maschine nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied
(86) durch ein in axialer Richtung verschiebbares Sicherungselement (106) sicherbar
ist.
18. Maschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement (106)
drehfest und axial verschiebbar am Halteglied (86) oder am Spannflansch (82) gehalten
ist und mit einem zu deren Drehachse (30) koaxialen Verzahnungskranz des Spannflansches
(102) oder des Spannglieds (100) in Eingriff bringbar ist.
19. Maschine nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement
(106) in seiner das Spannglied (86) sichernden Stellung verrastbar ist.
20. Maschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
erste und der zweite Hohlraum (56, 70) sowie der Verbindungskanal (66) mit einer plastischen
Masse zur hydraulischen Druckübertragung ausgefüllt sind.
21. Maschine nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die plastische Masse Polyvinylchlorid
mit relativ niedrigem Polymerisationsgrad umfaßt.
22. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der erste
Hohlraum (56), der zweite Hohlraum (70) und der Verbindungskanal (66) mit einer zähflüssigen
Masse gefüllt sind.
23. Maschine nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die zähflüssige Masse eine
Silikonmasse, insbesondere ein Silikonschmiermittel ist.
24. Maschine nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein
eine axiale Verschiebung des Spannflansches (82) relativ zur Werkzeugspindel (20)
erlaubendes elastisches Element (130, 132) vorgesehen ist.
25. Maschine nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Element (130,
132) beim Spannen des Werkzeugs (22) bis zur Unelastizität komprimierbar ist.
26. Maschine nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet daß das elastische Element
ein in einem der Hohlräume (56) angeordnetes volumenelastisches Element (130, 132)
ist.
1. Hand-operated machine tool, with a device for clamping a disc-like tool (22) on a
tool spindle (20) drivable in rotation by a motor, especially for clamping a grinding
wheel on an angle grinder, with a clamping tie (46) which is arranged in the tool
spindle (20) provided with an axial recess and which is axially displaceable relative
to said tool spindle (20) and is connected fixedly in terms of rotation to the latter,
with a clamping flange (82) which can be fastened releasably to the free end of the
clamping tie (46), with an abutment arranged at the tool-facing end of the tool spindle
(20), and with a device, actuable by means of a hand-actuating mechanism, for pressing
the clamping flange (82) releasably against the abutment, the tool (22) thereby being
gripped between them, characterised in that the device has a first pressure cylinder
comprising a first cavity (56) between the clamping tie (46) and the tool spindle
(20), a second pressure cylinder comprising a second cavity (70) arranged in the clamping
tie (46) or in the tool spindle (20), and a connecting channel (66) between the two
cavities (56, 70), in that the second pressure cylinder comprises a piston (68) which
limits the second cavity (70) and which, for the releasable clamping of the tool (22),
can be adjusted by the hand-actuating mechanism from a tool-facing end of the tool
spindle (20) and can be fixed in its position clamping the tool (22), in that the
hand-actuating mechanism has a holding device (84) which can be fastened releasably
to the clamping tie (46) and which can be operated manually to press the clamping
flange (82) against the abutment, and in that the holding device (84) can be secured
positively to the tool spindle (20) fixedly in terms of rotation.
2. Machine according to Claim 1, characterised in that the first cavity (56) is defined
by mutually confronting axially spaced limiting faces (38, 54) of the tool spindle
(20) and of the clamping tie (46).
3. Machine according to Claim 2, characterised in that the limiting face (54) of the
clamping tie (46) confronts the tool (22), whilst the limiting face (38) of the tool
spindle (20) is arranged turned away from the tool (22).
4. Machine according to one of the preceding claims, characterised in that an adjustment
of the piston (68) takes place via a bore (62) in the clamping tie (46) or in the
tool spindle (20), said bore (62) being open towards the tool, extending as far as
the piston and passing through the hand-actuating mechanism.
5. Machine according to Claim 1, characterised in that the hand-actuating mechanism is
arranged in a tool-facing region of the clamping tie (46) or of the tool spindle (20).
6. Machine according to one of the preceding claims, characterised in that the hand-actuating
mechanism comprises an adjustable clamping member (86, 144) loading the piston (68)
for the purpose of clamping.
7. Machine according to Claim 5, characterised in that the clamping member (86, 144)
has a face oriented obliquely to an adjusting direction of the piston (68).
8. Machine according to Claim 5, characterised in that the clamping member (86, 144)
has a thread.
9. Machine according to one of Claims 6 to 8, characterised in that the clamping member
(86, 144) is arranged on the holding device (84).
10. Machine according to one of the preceding claims, characterised in that the holding
device (84) surrounds the clamping flange (82).
11. Machine according to one of the preceding claims, characterised in that the holding
device (84) comprises a holding member (86) which can be fastened to the clamping
tie (46) and which, together with the clamping flange (82), can be secured to the
tool spindle (20) fixedly in terms of rotation by means of positive-connection elements
(42, 98).
12. Machine according to Claim 11, characterised in that the holding member (86) can be
screwed into the clamping tie (46).
13. Machine according to Claim 12, characterised in that the clamping member and the holding
member are the same screw (86).
14. Machine according to Claim 13, characterised in that the screw (86) can be screwed
into a first (80) and an adjoining second (78) threaded portion of the clamping tie
(46) and in that the piston (68) can be actuated during the screwing into the second
threaded portion (78).
15. Machine according to one of Claims 11 to 14, characterised in that the clamping flange
(82) is held on the holding member (86) so as to be rotatable and so that it can be
loaded in the direction of the tool (22) by the latter.
16. Machine according to Claim 15, characterised in that an axial thrust bearing (94)
is arranged between the holding member (86) and the clamping flange (82).
17. Machine according to one of Claims 11 to 16, characterised in that the holding member
(86) can be secured by a securing element (106) displaceable in the axial direction.
18. Machine according to Claim 17, characterised in that the securing element (106) is
held on the holding member (86) or on the clamping flange (82) fixedly in terms of
rotation and axially displaceably and can be brought into engagement with a toothed
rim, coaxial to their axis of rotation (30), of the clamping flange (102) or of the
clamping member (100).
19. Machine according to one of Claims 17 or 18, characterised in that the securing element
(106) can be locked in its position securing the clamping member (86).
20. Machine according to one of the preceding claims, characterised in that the first
and the second cavity (56, 70) and the connecting channel (66) are filled with a plastic
mass for hydraulic pressure transmission.
21. Machine according to Claim 20, characterised in that the plastic mass comprises polyvinyl
chloride having a relatively low degree of polymerisation.
22. Machine according to one of Claims 1 to 19, characterised in that the first cavity
(56), the second cavity (70) and the connecting channel (66) are filled with a viscous
mass.
23. Machine according to Claim 22, characterised in that the viscous mass is a silicone
mass, especially a silicone lubricant.
24. Machine according to one of the preceding claims, characterised in that an elastic
element (130, 132) allowing an axial displacement of the clamping flange (82) relative
to the tool spindle (20) is provided.
25. Machine according to Claim 24, characterised in that the elastic element (130, 132)
can be compressed to inelasticity during the clamping of the tool (22).
26. Machine according to Claim 24 or 25, characterised in that the elastic element is
an element (130, 132) of elastic volume arranged in one of the cavities (56).
1. Machine-outil portative avec un dispositif pour serrer un outil (22) en forme de disque
sur une broche d'outil (20) susceptible d'être entraînée en rotation au moyen d'un
moteur, en particulier pour serrer un disque de meulage sur une meuleuse d'angle,
avec un tirant de serrage (46) disposé dans la broche d'outil (20), pourvue d'un évidement
axial, déplaçable axialement par rapport à celle-ci et lui étant liée en rotation,
avec une bride de serrage (82) susceptible d'être fixée de façon amovible à l'extrémité
libre du tirant de serrage (46), un contre-appui, disposé sur l'extrémité côté outil
de la broche d'outil (20) et avec un dispositif actionnable au moyen d'un mécanisme
d'actionnement manuel, en vue de presser de façon amovible la bride de serrage (82)
contre le contre-appui, avec serrage intermédiaire de l'outil (22), caractérisée en ce que le dispositif présente un premier vérin comprenant un premier espace creux (56),
entre le tirant de serrage (46) et la broche d'outil (20), un deuxième vérin comprenant
un deuxième espace creux (70), disposé dans le tirant de serrage (46) ou la broche
d'outil (20), ainsi qu'un canal de liaison (66) ménagé entre les deux espaces creux
(56, 70), en ce que le deuxième vérin comprend un piston (68) délimitant le deuxième
espace creux (70) et réglable, en vue d'assurer le serrage amovible de l'outil (22),
depuis une extrémité côté outil de la broche d'outil (20), au moyen du mécanisme d'actionnement
manuel, et susceptible d'être fixé dans sa position de serrage de l'outil (22), en
ce que le mécanisme d'actionnement manuel présente un dispositif de maintien (84)
susceptible d'être fixé amovible sur le tirant de serrage (46) et susceptible d'être
manoeuvré manuellement pour presser la bride de serrage (82) contre le contre-appui,
et en ce que le dispositif de maintien (84) est susceptible d'être fixé, assujetti
en rotation et par ajustement de forme, sur la broche d'outil (20).
2. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que le premier espace creux (56)
est défini par des surfaces de limitation (38, 54), tournées l'une vers l'autre et
espacées axialement l'une de l'autre, de la broche d'outil (20) ainsi que du tirant
de serrage (46).
3. Machine selon la revendication 2, caractérisée en ce que la surface de limitation
(54) du tirant de serrage (46) est tournée vers l'outil (22), tandis que la surface
de limitation (38) de la broche d'outil (20) est opposée à l'outil (22).
4. Machine selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un déplacement
de réglage du piston (68) s'effectue par l'intermédiaire d'un alésage (62) ouvert
côté outil et s'étendant jusqu'au piston, et ménagé dans le tirant de serrage (46)
ou dans la broche d'outil (20) et que traverse le mécanisme d'actionnement manuel.
5. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce que le mécanisme d'actionnement
manuel est disposé dans une zone côté outil du tirant de serrage (46) ou de la broche
d'outil (20).
6. Machine selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le mécanisme
d'actionnement manuel comprend un organe de serrage (86, 144) réglable, sollicitant
le piston (68) en vue d'assurer le serrage.
7. Machine selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'organe de serrage (86,
144) présente une surface inclinée obliquement par rapport à la direction de réglage
du piston (68).
8. Machine selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'organe de serrage (86,
144) présente un filetage.
9. Machine selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisée en ce que l'organe de serrage
(86, 144) est disposé sur le dispositif de maintien (84).
10. Machine selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif
de maintien (84) entoure la bride de serrage (82).
11. Machine selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif
de maintien (84) comprend un organe de maintien (86) susceptible d'être fixé sur le
tirant de serrage (46) et susceptible d'être fixé, assujetti en rotation, conjointement
à la bride de serrage (82), sur la broche d'outil (20), au moyen d'éléments à ajustement
de forme (42, 98).
12. Machine selon la revendication 11, caractérisée en ce que l'organe de maintien (86)
est susceptible d'être vissé dans le tirant de serrage (46).
13. Machine selon la revendication 12, caractérisée en ce que l'organe de serrage et l'organe
de maintien sont la même vis (86).
14. Machine selon la revendication 13, caractérisée en ce que la vis (86) est vissable
dans un premier tronçon fileté (80) et un deuxième tronçon fileté (78), s'y raccordant,
du tirant de serrage (46) et en ce que lors du vissage dans le deuxième tronçon fileté
(78) le piston (68) est susceptible d'être actionné.
15. Machine selon l'une des revendications 11 à 14, caractérisée en ce que, sur l'organe
de maintien (86), la bride de serrage (82) est maintenue libre en rotation et susceptible
d'être sollicitée par l'outil (22), dans la direction de ce dernier.
16. Machine selon la revendication 15, caractérisée en ce qu'entre l'organe de maintien
(86) et la bride de serrage (82) est disposé un palier à pression axiale (94).
17. Machine selon l'une des revendications 11 à 16, caractérisée en ce que l'organe de
maintien (86) est susceptible d'être fixé au moyen d'un élément de blocage (106) déplaçable
en direction axiale.
18. Machine selon la revendication 17, caractérisée en ce que l'élément de blocage (106)
est maintenu, assujetti en rotation et déplaçable axialement sur l'organe de maintien
(86) ou sur la bride de serrage (82) et susceptible d'être mis en contact avec une
couronne dentée, coaxiale par rapport à son axe de rotation (30), de la bride de serrage
(102) ou de l'organe de serrage (100).
19. Machine selon l'une des revendications 17 ou 18, caractérisée en ce que l'organe de
blocage (106) est susceptible d'être encliqueté dans sa position assurant la fixation
de l'organe de serrage (86).
20. Machine selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le premier
et le deuxième espaces creux (56, 70) ainsi que le canal de liaison (66) sont remplis
d'une masse plastique, en vue d'assurer la transmission hydraulique de la pression.
21. Machine selon la revendication 20, caractérisée en ce que la masse plastique est du
chlorure de polyvinyle à degré de polymérisation relativement faible.
22. Machine selon l'une des revendications 1 à 19, caractérisée en ce que le premier espace
creux (56), le deuxième espace creux (70) et le canal de liaison (66) sont remplis
d'une masse visqueuse.
23. Machine selon la revendication 22, caractérisée en ce que la masse visqueuse est une
masse de silicone, en particulier un lubrifiant aux silicones.
24. Machine selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'est prévu
un élément élastique (130, 132), permettant un déplacement axial de la bride de serrage
(82) par rapport à la broche d'outil (20).
25. Machine selon la revendication 24, caractérisée en ce que l'élément élastique (130,
132) est susceptible d'être comprimé, jusqu'à atteindre son état de non-élasticité,
lors du serrage de l'outil (22).
26. Machine selon la revendication 24 ou 25, caractérisée en ce que l'élément élastique
est un élément (130, 132) présentant une élasticité en volume et disposé dans l'un
des espaces creux (56).

