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EP 0 325 667 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.08.1991 Patentblatt 1991/34 |
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Anmeldetag: 27.01.1988 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)5: A61H 15/00 |
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Massagevorrichtung
Massage device
Dispositif pour massage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.08.1989 Patentblatt 1989/31 |
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Patentinhaber: Käser, Ernst |
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CH-4654 Lostorf (CH) |
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Erfinder: |
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- Käser, Ernst
CH-4654 Lostorf (CH)
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Vertreter: Gramm, Werner, Prof. Dipl.-Ing. et al |
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GRAMM, LINS & PARTNER,
Theodor-Heuss-Strasse 2 38122 Braunschweig 38122 Braunschweig (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-87/01031 DE-A- 1 478 027 DE-U- 7 917 749 US-A- 4 109 649
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CH-A- 627 641 DE-A- 2 831 132 DE-U- 8 011 639
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Massagevorrichtung für die Fuß-Reflexzonen-Massage mit
mehreren achsparallel angeordneten, in einem Rahmen frei drehbar gelagerten Massagewalzen,
deren angenähert zylindrisch ausgebildete Mantelfläche über die Walzenlänge sowie
den Walzenumfang verteilt angeordnete Erhebungen unterschiedlicher radialer Höhe aufweist.
[0002] Eine derartige Ausführungsform läßt sich der DE-A-28 31 132 entnehmen. Die hier offenbarten
Erhebungen der Massagewalzen sind jeweils stiftartig mit abgerundetem Kopf ausgebildet
und erstrecken sich jeweils in radialer Richtung, wobei die Stifte jeweils in achsparallelen
Reihen auf der zylindrischen Mantelfläche der Massagewalzen sitzen. Die im mittleren
Bereich einer Massagewalze vorgesehenen Stifte können eine größere radiale Höhe aufweisen
als die in den seitlichen Randbereichen der Walze angeordneten Stifte. Die Stifte
selbst können aus Gummi oder einem elastischen Kunststoffmaterial, aber auch aus hartem
bzw. starrem Kunststoffmaterial bestehen. Die achsparallelen Massagewalzen sind innerhalb
des Rahmens in unterschiedlichen Höhen angeordnet derart, daß die mittlere Walze am
höchsten liegt, so daß eine die Köpfe der jeweils nach oben ragenden Stifte der Massagenwalzen
von der ersten bis zur letzten Walze verbindende Linie eine flach nach oben gewölbte
Kurve ergibt. Die Massagewalzen sind nach oben nicht abgedeckt, so daß die die Vorrichtung
benutzende Person mit ihren Fußsohlen unmittelbar auf den stiftartigen Vorsprüngen
der Massagewalzen steht.
[0003] Unter einer Fuß-Reflexzone versteht man einen durch einen Abschnitt der Fußsohle
begrenzten Fußteil, der durch Nerven mit demselben Organ verbunden ist. An der Fußsohle
sind verschiedene Reflexzonen für die Massage zugänglich, wobei die Abmessungen der
einzelnen Reflexzonen verhältnismäßig klein sind. Für eine wirksame Fuß-Reflexzonen-Massage
ist es notwendig, daß jede einzelne Reflexzone kräftig durchmassiert wird. Hierzu
muß man sich bei dem vorstehend beschriebenen vorbekannten Gerät mit beiden Füßen
auf das am Boden liegende Gerät stellen und die beiden Füße abwechselnd nach vorn
und hinten bewegen. Dabei drehen sich die Massagewalzen unter den Fußsohlen, wobei
die stiftartigen Erhebungen die Fuß-Reflexzonen massieren.
[0004] Ein vergleichbares Gerät zeigt auch die CH-A-627 641.
[0005] Bekannt sind auch Trainingsgeräte für Gehübungen und Lauftraining, die auch als orthopädisches
Gerät zur Kräftigung des Muskel- und Bandapparates des Fußes und zur Erzielung einer
natürlichen statischen Haltung der Wirbelsäule bezeichnet werden DE-A-14 78 027, DE-B-1
044 355, US-A-3,642,279, US-A-1,211,765). So zeigt z.B. die DE-A-14 78 027 ein Trainingsgerät
mit einem bewegten Laufband nach Art eines über zwei Laufrollen geführten endlosen
Förderbandes, dessen Geschwindigkeit in bestimmten Grenzen stufenlos verstellbar ist.
Dabei ist das obere Trum des Laufbandes durch Auflageflächen sowie Stützrollen abgestützt,
die die Auflageflächen nach oben überragen und glattflächig ausgebildet sind. Dabei
können die Stützrollen unterteilt und die jeweiligen Teile gelenkig miteinander verbunden
sein. An dem einen stirnseitigen Ende des Trainingsgerätes ist ein Haltebügel angeordnet,
an dem ein Steuerelement für die Laufgeschwindigkeit des Antriebsmotors sowie ein
Notschalter vorgesehen sind. Derartige Geräte dienen für Gehübungen von Gehbehinderten
und Rekonvaleszenten und sind andererseits für das Lauftrainigung von Sportlern oder
zum Ausgleichssport geeignet.
[0006] Die Erfindung geht aus von der eingangs erläuterten Massagevorrichtung. Bei dieser
vorbekannten Ausführungsform wird als nachteilig angesehen, daß der Benutzer des Gerätes
mit seinen Fußsohlen unmittelbar auf den stiftartigen Erhebungen der Massagewalzen
steht und letztere durch seine eigenen Fußbewegungen antreiben muß. Die nur punktweise
Beaufschlagung der Fußsohlen durch die Köpfe der die Walzenerhebungen bildenden Stifte
kann nur einen geringen Massageeffekt entwickeln, zudem ist die Benutzung eines derartigen
Gerätes wenig komfortabel.
[0007] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Massagevorrichtung der eingangs
erläuterten Bauart hinsichtlich ihres Wirkungsgrades und ihres Benutzungskomforts
zu verbessern.
[0008] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung in Verbindung mit den eingangs aufgeführten
Merkmalen durch folgende zusätzliche Merkmale gelöst:
a) Die genannten Walzenerhebungen sind wulstartig ausgebildet und erstrecken sich
jeweils ringförmig um zumindest einen Teilumfang der Mantelfläche;
b) um die Massagewalzen ist ein endloses Laufband geführt;
c) für das Laufband ist ein Motorantrieb vorgesehen, wobei die Laufrichtung quer zu
den Drehachsen der Massagewalzen gerichtet ist.
[0009] Erfindungswesentlich ist somit die ringwulstartige Ausbildung der einzelnen Walzenerhebungen,
deren Formgebung die Anordnung eines motorangetriebenen Laufbandes ermöglicht. Hierdurch
ergibt sich ein Kneten und Walken der Fußsohle und damit eine wesentlich effizientere
Massage als bei den vorbekannten Massagegeräten. Der Wirkungsgrad aber auch der Komfort
werden durch das bisher nur bei Trainingsgeräten für Geh- und Laufübungen bekannte
Laufband erhöht. Die erfindungsgemäße Massagevorrichtung läßt sich zugleich auch zur
Stärkung des Kreislaufes und der Atmungsorgane einsetzen. Die ringwulstartig ausgebildeten
Walzenerhebungen können unterschiedliche Radien und/oder Bogen und Flächen aufweisen;
immer bleibt eine Abstützung des Laufbandes auf den genannten Walzenerhebungen möglich,
die in den jeweiligen Abstützbereichen eine intensive Massageeinwirkung hervorrufen.
Das Laufband dient dabei als Trittauflage.
[0010] Um eine übermäßige Massage der Fuß-Reflexzonen zu vermeiden, ist es zweckmäßig, wenn
zumindest zwischen einigen der Massagewalzen jeweils eine glatt zylindrische, frei
drehbare Stützrolle zur Abstützung des Laufbandes angeordnet ist.
[0011] Es ist vorteilhaft, wenn die über die Länge einer Massagenwalze mit lichtem axialem
Abstand nebeneinander angeordneten wulstartigen Walzenerhebungen unterschiedliche
Breite aufweisen. Zusätzlich kann es vorteilhaft sein, wenn in Laufrichtung gesehen
jeweils Walzenerhebungen unterschiedlicher Höhe und/oder Breite aufeinander folgen.
Hierdurch wird unterhalb des Laufbandes eine Art Noppenplatte gebildet. Die Fußsohle
wird in der Zeitphase vom Fußabstellen bis zum nächsten Schritt bzw. Fußanheben durch
das Laufband über die unregelmäßig angeordneten Erhebungen der Massagewalzen gezogen,
wodurch praktisch alle an den Fußsohlen vorhandenen Reflexzonen durch intensive Knet-
und Walkeinwirkungen abwechselnd massiert werden. Dies führt zu einer erhöhten Durchblutung
der mit den betroffenen Reflexzonen verbundenen Organen und dadurch zur Steigerung
des seelischen und körperlichen Wohlbefindens.
[0012] Durch die Verwendung unterschiedlicher Konfigurationen für die Walzenerhebungen lassen
sich Massagebereiche unterschiedlicher Intensität schaffen. Dies läßt sich auch durch
die Verwendung von über ihre Länge asymmetrisch gestalteten Massagewalzen erreichen,
bei denen sich die auf der einen Axialhälfte der Massagewalze vorgesehenen Erhebungen
von denen der anderen Axialhälfte unterscheiden. Durch seitenverkehrte Anordnung derartiger
aufeinanderfolgender Massagewalzen lassen sich zweckmäßige Massagezonen bilden. Dies
läßt sich auch dadurch erreichen, daß in Laufrichtung gesehen die Walzenerhebungen
einer Massagewalze jeweils versetzt angeordnet sind gegenüber den Walzenerhebungen
der nachfolgenden Massagewalze. Durch diese versetzte Anordnung kann z.B. in Laufrichtung
gesehen der Walzenerhebung der einen Walze bei der benachbarten Walze ein lichter
Zwischenraum zwischen zwei Erhebungen folgen.
[0013] In Anpassung an die gewölbte Ausbildung einer Fußsohle kann es auch vorteilhaft sein,
wenn die Walzenerhebungen jeder Massagewalze die größte radiale Höhe im mittleren
Walzenbereich aufweisen und wenn die Walzenerhebungen jeder Massagewalze in den beiden
äußeren Walzenbereichen breiter ausgebildet sind als im mittleren Walzenbereich.
[0014] Die Intensität der Massageeinwirkung läßt sich dadurch verstärken, daß eine oder
mehrere der Walzenerhebungen achsparallele Einschnitte aufweisen, die sich in radialer
Richtung bis maximal zur Mantelfläche erstrecken.
[0015] Der die Tritt- bzw. Lauffläche bildende Obertrum des Laufbandes kann geradlinig verlaufen
und zwar horizontal oder aber leicht ansteigend. Ebenfalls in Anpassung an die Form
einer Fußsohle kann es aber auch vorteilhaft sein, wenn zumindest der die Lauffläche
bildende Obertrum des Laufbandes in Laufrichtung gesehen einen nach oben gewölbten
Bogen bildet. Dieser Bogen kann entgegen und in der Laufrichtung in einen jeweils
geradlinigen Abschnitt übergehen. Um bei dieser bogenförmigen Führung des Laufbandes
im Scheitelbereich des Bogens eine besonders intensive Fuß-Reflexzonen-Massage zu
erzielen, kann es vorteilhaft sein, im Scheitelbereich keine Stützrollen sondern ausschließlich
dicht nebeneinander angeordnete Massagenwalzen vorzusehen.
[0016] Im übrigen läßt sich die Massagewirkung dadurch beeinflussen, daß der Benutzer der
Vorrichtung barfuß auf dem Laufband steht oder aber Schuhe mit unterschiedlich festen
und/oder dicken Sohlen verwendet.
[0017] In Laufrichtung gesehen kann am stirnseitigen Ende des Rahmens ein Haltebügel angelenkt
sein, der zum Transport oder aber zur Aufbewahrung des Gerätes in die Ebene des Laufbandes
verschwenkbar, bei Verwendung der Vorrichtung aber in seiner Arbeitsstellung arretierbar
ist. Wirkungsweise und Komfort der erfindungsgemäßen Vorrichtung lassen sich weiterhin
dadurch steigern, daß ein den Antrieb für das Laufband bildender Elektromotor in einem
Antriebskasten angeordnet ist, der in Laufrichtung gesehen am stirnseitigen Ende des
Rahmens sitzt und einen Fußschalter zum Ausschalten des Antriebs aufweist.
[0018] Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche und werden in Verbindung
mit weiteren Vorteilen der Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0019] In der Zeichnung sind einige als Beispiele dienende Ausführungsformen der Erfindung
dargestellt. Es zeigen:
- Figur 1a
- eine Massagevorrichtung in Seitenansicht;
- Figur 1b
- eine abgewandelte Ausführungsform in einer Darstellung gemäß Figur 1a;
- Figur 2
- die Ausführungsform gemäß Figur 1b in Draufsicht;
- Figur 3
- in vergrößertem Maßstab einen Längsschnitt durch die eine Hälfte einer Massagewalze
und
- Figur 4
- einen Querschnitt durch eine Massagewalze gemäß Figur 3.
[0020] Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Massagevorrichtung besteht im wesentlichen
aus einem starren Rahmen 5,6,7, in dem frei drehbar Stützrollen 9 mit jeweils dazwischen
angeordneten Massagewalzen 10 gelagert sind. Um die Stützrollen 9 und die Massagewalzen
10 ist ein endloses Laufband 1 geführt, das von einem nicht näher dargestellten Elektromotor
antreibbar ist, der in einem Antriebskasten 2 untergebracht ist, der in Laufrichtung
12 des Laufbandes 1 gesehen am stirnseitigen Ende des genannten Rahmens 5,6,7 angeordnet
ist und einen Fußschalter 3 zum Ausschalten des Antriebs aufweist. An dem genannten
stirnseitigen Ende des Rahmens 5,6,7 ist ferner ein Haltebügel 4 angelenkt, der in
die Ebene des Laufbandes 1 verschwenkbar ist (siehe Pfeil 13 und gestrichelte Darstellung
in Figur 1a) und in seiner in den Figuren 1a und 1b in ausgezogenen Linien dargestellten
Arbeitsstellung arretierbar ist. Der Rahmen 5,6,7 steht auf rutschfesten Füßen 8.
[0021] Gemäß den Figuren 3 und 4 weist eine Massagewalze 10 eine zylindrisch ausgebildete
Mantelfläche 14 mit einem Durchmesser d auf. Diese Mantelfläche 14 ist mit wulstartig
ausgebildeten Walzenerhebungen 11 versehen, die sich jeweils ringförmig über zumindest
einen Teilumfang der Mantelfläche 14 erstrecken. Die Walzenerhebungen 11 sind mit
lichtem Axialabstand nebeneinander über die Länge der Massagenwalze 10 verteilt angeordnet
und weisen - wie Figur 3 zeigt - eine unterschiedliche radiale Höhe h sowie eine unterschiedliche
Breite b auf. Dabei sind die Walzenerhebungen 11 mit der größten radialen Höhe h und
der kleinsten Breite b im mittleren Walzenbereich vorgesehen. Die Walzenerhebungen
11 in den beiden äußeren Walzenbereichen sind demgegenüber flacher und breiter ausgebildet.
[0022] Figur 4 läßt erkennen, daß eine ringwulstartige Walzenerhebung auch einen achsparallelen
Einschnitt 15 aufweisen kann, der sich in radialer Richtung bis zur Mantelfläche 14
erstreckt.
[0023] Während bei der Ausführungsform gemäß Figur 1a der die Lauffläche bildende Obertrum
1a des Laufbandes 1 in Laufrichtung 12 gesehen geradlinig verläuft, bildet dieser
Obertrum 1a bei der Ausführungsform gemäß Figur 1b in Laufrichtung 12 gesehen einen
nach oben gewölbten Bogen 1b, der entgegen sowie in der Laufrichtung 12 in einen jeweils
geradlinigen Abschnitt 1c, 1d übergeht.
[0024] Die in der Zeichnung nicht näher dargestellte Stützrolle 9 ist jeweils glatt zylindrisch
ausgebildet und weist einen Durchmesser auf, der dem Durchmesser d der zylindrischen
Mantelfläche 14 der Massagewalze 10 entspricht.
[0025] Der Rahmen 5,6,7 kann z.B. aus Aluminium-Druckguß-Teilen bestehen, um die Bearbeitungskosten
sowie das Gesamtgewicht gering zu halten. Bei abgeklapptem Haltebügel 4 läßt sich
die Vorrichtung platzsparend z.B. in einem Kleiderschrank abstellen.
[0026] Der Haltebügel gibt in seiner arretierten Arbeitsstellung einer auf dem Laufband
1 laufenden Person die Möglichkeit sich festzuhalten. Neben dem am Antriebskasten
2 vorgesehenen Fußschalter 3 kann ein weiterer Stopp-Schalter auch am Haltebügel 4
vorgesehen sein. Der im Antriebskasten 2 untergebrachte Elektromotor ist vorzugsweise
bezüglich seiner Drehzahl derart regelbar, daß sich die Laufgeschwindigkeit des Laufbandes
1 mit Hilfe einer nicht dargestellten Verstelleinrichtung direkt am Motor oder am
Haltebügel 4 stufenlos verstellen läßt, was grundsätzlich auch durch ein stufenlos
regulierbares Getriebe möglich wäre.
[0027] Bei einem bogenförmigen Verlauf des Laufbandes 1 gemäß Figur 1b ist es vorteilhaft,
wenn im Scheitelbereich des Bogens mehrere Massagewalzen 10 direkt nebeneinander angeordnet
sind, so daß sich dort ein Bereich besonders intensiver Massage ergibt.
[0028] Die Massagewalzen 10 lassen sich z.B. im Kopierverfahren rationell spanabhebend aus
Hartholz drehen, können aber auch aus einem geeigneten Kunststoff (mit oder ohne metallischem
Kern) gegossen werden.
1. Massagevorrichtung für die Fuß-Reflexzonen-Massage mit mehreren achsparallel angeordneten,
in einem Rahmen (5,6,7) frei drehbar gelagerten Massagewalzen (10), deren angenähert
zylindrisch ausgebildete Mantelfläche (14) über die Walzenlänge sowie den Walzenumfang
verteilt angeordnete Erhebungen (11) unterschiedlicher radialer Höhe (h) aufweist,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) Die genannten Walzenerhebungen (11) sind wulstartig ausgebildet und erstrecken
sich jeweils ringförmig um zumindest einen Teilumfang der Mantelfläche (14);
b) um die Massagewalzen (10) ist ein endloses Laufband (1) geführt;
c) für das Laufband (1) ist ein Motorantrieb vorgesehen, wobei die Laufrichtung (12)
quer zu den Drehachsen der Massagewalzen (10) gerichtet ist.
2. Massagevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwischen
einigen der Massagewalzen (10) jeweils eine glatt zylindrische, frei drehbare Stützrolle
(9) zur Abstützung des Laufbandes (1) angeordnet ist.
3. Massagevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der
Stützrollen (9) dem Durchmesser (d) der zylindrischen Mantelfläche (14) der Massagewalzen
(10) entspricht.
4. Massagevorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die über
die Länge einer Massagenwalze (10) mit lichtem axialem Abstand nebeneinander angeordneten
wulstartigen Walzenerhebungen (11) unterschiedliche Breite (b) aufweisen.
5. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in Laufrichtung (12) gesehen jeweils Walzenerhebungen (11) unterschiedlicher Höhe
(h) und/oder Breite (b) aufeinander folgen.
6. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in Laufrichtung (12) gesehen die Walzenerhebungen (11) einer Massagewalze (10)
jeweils versetzt angeordnet sind gegenüber den Walzenerhebungen (11) der nachfolgenden
Massagewalze (10).
7. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Walzenerhebungen (11) jeder Massagewalze (10) die größte radiale Höhe (h)
im mittleren Walzenbereich aufweisen.
8. Massagevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenerhebungen
(11) jeder Massagewalze (10) in den beiden äußeren Walzenbereichen breiter ausgebildet
sind als im mittleren Walzenbereich.
9. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine oder mehrere der Walzenerhebungen (11) achsparallele Einschnitte (15) aufweisen,
die sich in radialer Richtung bis maximal zur Mantelfläche (14) erstrecken.
10. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest der die Lauffläche bildende Obertrum (1a) des Laufbandes (1) in Laufrichtung
(12) gesehen einen nach oben gewölbten Bogen (1b) bildet.
11. Massagevorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Bogen
(1b) entgegen und in der Laufrichtung (12) in einen jeweils geradlinigen Abschnitt
(1c, 1d) übergeht.
12. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine
Verstelleinrichtung zur Veränderung der Laufband-Geschwindigkeit.
13. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in Laufrichtung (12) gesehen am stirnseitigen Ende des Rahmens (5,6,7) ein Haltebügel
(4) angelenkt ist, der in die Ebene des Laufbandes (1) verschwenkbar und in seiner
Arbeitsstellung arretierbar ist.
14. Massagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß ein den Antrieb für das Laufband (1) bildender Elektromotor in einem Antriebskasten
(2) angeordnet ist, der in Laufrichtung (12) gesehen am stirnseitigen Ende des Rahmens
(5,6,7) sitzt und einen Fußschalter (3) zum Ausschalten des Antriebs aufweist.
1. Massage apparatus for the massage of foot reflex zones with a plurality of massage
rollers (10) arranged axially parallel and housed in a frame (5, 6, 7) in a freely
rotatable manner, the approximately cylindrical outer surface (14) of which rollers
has elevations (11) of different radial height (h) arranged distributed over the length
of the rollers and the periphery of the rollers, characterized by the following features:
a) the said roller elevations (11) are of bead-like construction and extend in each
case in a ring shape around at least a part of the periphery of the outer surface
(14);
b) a continuous running belt (1) is guided around the massage rollers (10);
c) a motor drive is provided for the running belt (1), the running direction (12)
being directed transversely with respect to the axes of rotation of the massage rollers
(10).
2. Massage apparatus according to Claim 1, characterized in that a respective smoothly
cylindrical, freely rotatable support roller (9) for supporting the running belt (1)
is arranged at least between some of the massage rollers (10).
3. Massage Apparatus according to Claim 2, characterized in that the diameter of the
supporting rollers (9) corresponds to the diameter (d) of the cylindrical outer surface
(14) of the massage rollers (10).
4. Massage apparatus according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the bead-like
roller elevations (11), arranged over the length of a massage roller (10) with a clear
axial spacing with respect to each other, have different widths (b).
5. Massage apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that,
as seen in the running direction (12), in each case roller elevations (11) of different
height (h) and/or width (b) follow one another.
6. Massage apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that,
as seen in the running direction (12), the roller elevations (11) of a massage roller
(10) are respectively arranged in offset manner with respect to the roller elevations
(11) of the following massage roller (10).
7. Massage apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that
the roller elevations (11) of each massage roller (10) have the biggest radial height
(h) in the central region of the rollers.
8. Massage apparatus according to Claim 7, characterized in that the roller elevations
(11) of each massage roller (10) are of wider construction in the two outer regions
of the rollers than in the central region of the rollers.
9. Massage apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that
one or more of the roller elevations (11) have axially parallel notches (15) which
extend in the radial direction at most as far as the outer surface (14).
10. Massage apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that,
as seen in the running direction (12), at least the carrying run (1a) forming the
running surface of the running belt (1) forms a curve (1b) convexly arched upwards.
11. Massage apparatus according to Claim 10, characterized in that the said curve (1b),
both against and in the running direction (12), merges into a respective linear section
(1c, 1d).
12. Massage apparatus according to one of the preceding claims, characterized by an adjusting
device for altering the speed of the running belt.
13. Massage apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that,
as seen in the running direction (12), a holding bow (4) is coupled to the front end
of the frame (5, 6, 7) and may be pivoted into the plane of the running belt (1) and
may be locked in its operative position.
14. Massage apparatus according to one of the preceding claims, characterized in that
an electric motor forming the drive for the running belt (1) is arranged in a drive
box (2) which, as seen in the running direction (12), is seated on the front end of
the frame (5, 6, 7) and has a foot switch (3) for switching off the drive.
1. Dispositif de massage pour les zones réflexes du pied, comportant plusieurs rouleaux
de massage (10) d'axes parallèles, logés dans un châssis (5, 6, 7) de manière à pouvoir
tourner librement, la surface extérieure (14) sensiblement cylindrique de ces rouleaux
présentant, réparties tant sur la longueur des rouleaux que sur leur périphérie, des
saillies (11) de hauteurs radiales (h) respectives différentes, caractérisé en ce
que:
a) lesdites saillies (11) ont une configuration de boudin et s'étendent chacune annulairement
autour d'au moins une partie de la périphérie de la surface extérieure (14);
b) autour des rouleaux de massage (10) est disposée une bande sans fin (1);
c) pour la bande sans fin (1) est prévu un entraînement par moteur, la direction de
déplacement (12) étant tranversale à l'axe de rotation des rouleaux de massage (10).
2. Dispositif de massage conforme à la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins
entre quelques uns des rouleaux de massage (10) est disposé, de manière à pouvoir
tourner librement, un rouleau d'appui (9) lisse, cylindrique, servant d'appui à la
bande sans fin (1).
3. Dispositif de massage conforme à la revendication 2, caractérisé en ce que le diamètre
des rouleaux d'appui (9) correspond au diamètre (d) de la surface extérieure cylindrique
(14) des rouleaux de massage (10).
4. Dispositif de massage conforme à l'une des revendications 1, 2 ou 3, caractérisé en
ce que les saillies en forme de boudins (11) disposées les unes à côté des autres
avec un écartement axial sur la longueur d'un rouleau de massage (10) ont une largeur
(b) différente.
5. Dispositif de massage conforme à l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce, vu dans le sens de déplacement (12), des saillies (11) ayant chacune une hauteur
(h) différente et/ou une largeur différente se succèdent.
6. Dispositif de massage conforme à l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que, vu dans le sens de déplacement (12), les saillies (11) d'un rouleau de
massage (10) sont chaque fois décalées par rapport aux saillies (11) du rouleau de
massage (10) suivant.
7. Dispositif de massage conforme à l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que les saillies (11) de chaque rouleau de massage (10) présentent la hauteur
radiale (h) la plus grande dans la zone médiane du rouleau.
8. Dispositif de massage conforme à la revendication 7, caractérisé en ce que les saillies
(11) de chaque rouleau de massage (10) sont plus larges dans les deux zones d'extrémité
du rouleau que dans la zone médiane.
9. Dispositif de massage conforme à l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'au moins une des saillies (11) présente des entailles (15) parallèles à l'axe
qui s'étendent radialement au maximum jusqu'à la surface extérieure (14).
10. Dispositif de massage conforme à l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'au moins le brin supérieur (1a) de la bande (1) formant la surface exposée
à la marche forme, vu dans le sens de déplacement (12), un arc (1b) voûté.
11. Dispositif de massage conforme à la revendication 10, caractérisé en ce que l'arc
(1b) se transforme, dans le sens de déplacement (12) et dans le sens inverse, en un
tronçon rectiligne (1c, 1d).
12. Dispositif de massage conforme à l'une des revendications précédentes, caractérisé
par un système de réglage pour modifier la vitesse de la bande sans fin.
13. Dispositif de massage conforme à l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce que, vu dans le sens de déplacement (12), est articulé à l'extrémité frontale
du châssis (5, 6, 7) un arceau de retenue (4) qui peut être replié dans le plan de
la bande sans fin (1) et peut être bloqué dans sa position de service.
14. Dispositif de massage conforme à l'une des revendications précédentes, caractérisé
en ce qu'un moteur électrique qui entraîne la bande sans fin (1) est disposé dans
un carter d'entraînement (2) situé, vu dans le sens de déplacement (12), à l'extrémité
frontale du châssis (5, 6, 7) et présentant un interrupteur à pied (3) pour la coupure
de l'entraînement.

