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EP 0 325 690 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.03.1994 Patentblatt 1994/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.09.1988 |
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Verfahren zum Herstellen eines Furnierwerkstückes mit Deckfurnier aus Holz, Pressstanzwerkzeug
zu seiner Durchführung sowie danach hergestelltes Furnierwerkstück
Method and stamping tool for the manufacture of a veneer work piece with an outer
veneer of wood
Procédé de fabrication d'une pièce en contre-plaqué avec placage en bois et l'outil
de poinçonnage pour sa mise en oeuvre et produit ainsi obtenu
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT SE |
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Priorität: |
27.01.1988 DE 3802388
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.08.1989 Patentblatt 1989/31 |
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Patentinhaber: EMPE-WERKE ERNST PELZ GmbH & CO. KG |
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82538 Geretsried (DE) |
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Erfinder: |
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- Pelz, Peter
D-8192 Geretsried 2/Obb. (DE)
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Vertreter: Goddar, Heinz J., Dr. et al |
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FORRESTER & BOEHMERT
Franz-Joseph-Strasse 38 80801 München 80801 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
BE-A- 886 215 DE-A- 2 833 578 US-A- 1 876 330
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CH-A- 298 983 DE-A- 3 636 587
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Furnierwerkstückes nach
dem einleitenden Teil des Patentanspruches 1 sowie eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruches 15 zu dessen Durchführung.
[0002] Aus der US-A-1,876,330 ist ein Verfahren dieser Art bekannt, bei dem die Basislage,
aus einem Holzkern bestehend, zusammen mit dem aus Holz bestehenden Deckfurnier in
ein Preßstanzwerkzeug eingelegt werden, in welchem unter Anwendung von Druck und Wärme
das Deckfurnier mit der Basislage verbunden wird. Die im Umfangsrandbereich des Furnierwerkstückes
ggf. überstehenden Teile des Deckfurniers werden im Preßstanzvorgang abgeschnitten.
Mittels dieses bekannten Verfahrens lassen sich nur verhältnismäßig dicke Furnierwerkstücke
mit hinreichender Steifigkeit herstellen.
[0003] Andererseits sind in der DE-A-3 636 587 (nachveröffentlicht) ein Verfahren sowie
ein Preßstanzwerkzeug der eingangs genannten Art beschrieben, die sich durchaus bewährt
haben und die Herstellung von Furnierwerkstücken mit Ausschnitten unter wesentlich
geringerem Arbeitsaufwand als bis dahin ermöglichen. Dabei werden die Ausschnittkanten
mit Deckfurnier bekleidet, wobei die Vorgehensweise kostengünstig und das ästhetische
Aussehen des hergestellten Furnierwerkstückes einwandfrei ist.
[0004] Es hat sich allerdings als wünschenswert herausgestellt, Furnierwerkstücke erzeugen
zu können, deren Oberfläche vorzugsweise lackartig glänzend erscheint und die trotz
großer Abmessungen und gleichzeitig geringer Gesamtdicke verhältnismäßig verwindungsstreif
sind, so daß sie zum Verkleiden auch großflächiger Bauelemente verwendet werden können.
Diesbezüglich gewährleistet die Vorgehensweise nach der DE-A-3 636 587 noch nicht
die gewünschte Oberflächenbeschaffenheit und ist auch nur bei begrenzter Dicke des
Werkstückes anwendbar.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren und das Preßstanzwerkzeug
der gattungsgemäßen Art dahingehend weiterzubilden, daß in dem einzigen Preßstanzvorgang
die herstellbaren Furnierwerkstücke auch mit größerer Dicke als beim vorstehend beschriebenen
Stand der Technik in verbindungsfreier Gestaltung hergestellt werden können, so daß
vorzugsweise durch Erzeugung gerader, breiter Auflagekanten am ggf. konkav oder konvex
ausgebildeten Werkstück z. B. ein leichtes Aufkleben oder anderweitiges Befestigen
an zu verkleidenden Bauelementen möglich ist; vorzugsweise sollen die Furnierwerkstücke
in dem einzigen Preßstanzvorgang mit der gewünschten Oberflächenbeschaffenheit, insbesondere
mit Matt- oder Hochglanz, versehen werden, ohne daß eine Nachbearbeitung notwendig
ist.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe in Weiterbildung des Verfahrens der eingangs genannten
Art durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 genannten Merkmale gelöst.
[0007] Bevorzugte Ausführungsformen des Verfahrens nach der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche 6 bis 14.
[0008] Das Preßstanzwerkzeug nach der Erfindung ist Gegenstand der Patentansprüche 15 bis
22.
[0009] Durch die erfindungsgemäß erzielte Randverdichtung gelingt es, in einem einzigen
Preßstanzvorgang außerordentlich verwindungssteife Furnierwerkstücke, wie sie beispielsweise
als Auskleidungsteile für Kraftfahrzeuge von Vorteil sind, herzustellen, dadurch,
daß beim Verdichten des Randbereiches vor dessen Zusammendrücken zusätzliches weiteres
Material in den dem Randbereich benachbarten Abschnitt des herzustellenden Furnierwerkstückes
"nachgeführt" wird, lassen sich wesentlich stärkere Krümmungen ohne Reißen des Deckfurniers
bzw. der Furnierlagen erzielen, als dies bei den bisher bekannten Vorgehensweisen
der Fall war. Enge Krümmungsradien, wie sie bei der erfindungsgemäßen Vorgehensweise
realisiert werden können, ließen sich bisher nicht erzielen. Das Stauchen von zusätzlichem
Furnierlagen in die randnahen Abschnitte des herzustellenden Furnierwerkstückes hinein
hat also nicht nur den Vorteil, daß die Gefahr des Auftretens von Rissen wesentlich
kleiner ist als beim Stand der Technik, sondern daß sich auch sehr steife Werkstücke
ergeben.
[0010] Die erhaltenen Anlagekanten sind so dicht, daß sie das Eindringen von Feuchtigkeit
in das Furnierwerkstück praktisch unmöglich machen, ohne daß noch eine gesonderte
Randabdichtung erforderlich wäre. Ein Nacharbeiten, wie Fräsen oder Schleifen, der
Anlagekanten ist nicht erforderlich. Wird, wie es bei einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung der Fall ist, an der - Unterseite des Furnierwerkstückes, also an der
dem Deckfurnier abgewandten Seite, ein Phenolharzfilm oder dergleichen angeordnet,
so dient dieser zur zusätzlichen Flächen- und Kantenversiegelung, wobei der noch hiervon
freie Randbereich so hoch verdichtet ist, daß, wie bereits beschrieben, ein Eindringen
von Feuchtigkeit ausgeschlossen ist.
[0011] Bei dem Preßstanzwerkzeug nach der Erfindung, mittels dessen sich Furnierwerkstücke
größerer, wenn auch natürlich begrenzter Dicke bzw. größerer Steifigkeit als bisher
bekannt herstellen lassen, sind also entweder ein z.B. feststehendes Gegenwerkzeug
und ein bewegliches Stanzwerkzeug, oder umgekehrt, und ein weiteres, in Richtung auf
das Stanzwerkzeug bewegliches Abdrückwerkzeug vorgesehen, oder aber, das Stanzwerkzeug
und das Gegenwerkzeug sind in der erfindungsgemäßen Weise mit zusammenwirkenden Umfangs-Abdrückkanten
bzw. Schneidflächen versehen.
[0012] Um die Furnierwerkstücke mit Hochglanz zu versehen, sind bei der Erfindung zwei Vorgehensweisen
vorgesehen. Entweder wird das lacktragende Deckfurnier des Furnierpaketes in das Lackkunstharz
eingetaucht, oder aber das Oberflächenmaterial wird als Lackfilm aufgelegt. Die Furniere
für das Deckfurnierblatt müssen in jedem Fall als Einzelteil vor dem Behandeln mit
dem Oberflächenmaterial bzw. vor dem Preßstanzvorgang mit niedriger, dem Oberflächenschliff
angepaßter Korngröße des Schleifmaterials geschliffen werden, da am fertigen, gepreßten
Formteil eine Oberflächenbehandlung nur mit großem Zeitaufwand möglich ist. Bei der
erstgenannten Vorgehensweise nach der Erfindung wird das Deckfurnier zunächst in eine
entsprechende Lackkunstharzlösung eingetaucht. An den Tauchprozeß schließt sich ein
Trocknungsprozeß an, der soweit fortgesetzt wird, bis der Feuchtigkeitsgehalt des
Holzes nicht mehr größer als 6 % ist. Nach Abschluß des Trockenprozesses wird das
Furnierpaket zusammengetragen und in die Formpresse, also das Preßstanzwerkzeug, eingesetzt.
Die den Deckfurnier zugewandte Preßfläche des Preßstanzwerkzeuges ist vorzugsweise
hartverchromt-glänzend ausgebildet, bei erwünschter mattglänzender Oberfläche hingegen
matt, je nach dem zu erzielenden Glanzgrad der Oberfläche des Furnierwerkstückes.
[0013] Bei der anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei dem die erwünschte
glänzende oder mattglänzende Oberfläche im Filmlackverfahren erzeugt wird, ergibt
sich eine besonders einfache und zeitsparende Vorgehensweise. Dabei wird der Lackfilm
zugeschnitten und dann auf das Deckfurnierblatt des Furnierpaketes aufgelegt, woraufhin
das gesamte Furnierpaket mit dem Lackfilm dann in die Presse eingesetzt wird. Eine
weitere Behandlung des Furnierpaketes findet nicht statt, vielmehr verläßt das Furnierwerkstück
bei beiden Verfahren das Preßstanzwerkzeug bzw. die Formpresse als fertig oberflächenbehandeltes
Endprodukt.
[0014] Von besonderem Vorteil ist es dabei, daß keine Nachbehandlung der Deckfurnieroberfläche,
die ja nach dem Formpressvorgang in der Regel geboten ist, durch Schleifen etc. mehr
notwendig ist, vielmehr die entsprechenden Bearbeitungsvorgänge in beiden Fällen vollständig
vor dem Formpreßvorgang am noch ebenen Deckfurnierblatt ausgeführt werden können.
[0015] Die Parameter für den Preßvorgang, nämlich Temperatur, Preßdruck und Preßdauer, sind
vorzugsweise die auch bei der Vorgehensweise nach der DE 36 36 587 A1 verwendeten,
wobei jedoch ggf. die speziellen Verarbeitungsbedingungen des verwendeten Lackkunstharzes
bzw. Lackfilmes zu beachten sind. Insgesamt läßt sich das Verfahren nach der Erfindung
sinngemäß mit den entsprechenden Parametern der DE 36 36 587 A1 verwenden, und zwar
sowohl bezüglich der Verfahrensschritte als auch des Aufbaus des Preßstanzwerkzeuges,
so daß zur Ergänzung des Erfindungsgedankens diesbezüglich in vollem Umfang der Offenbarungsgehalt
der DE 36 36 587 A1 in die Erfindung eingeschlossen ist.
[0016] Gegenüber dem bisher angewendeten Arbeitsverfahren zur Erzielung glänzender Oberflächen
mit ihren zahlreichen Arbeitsvorgängen ist das Verfahren nach der Erfindung sehr wenig
zeitaufwendig und außerdem sehr wirtschaftlich
[0017] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung,
in der Ausführungsbeispiele anhand der schematischen Zeichnung im einzelnen erläutert
sind. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines Preßstanzwerkzeuges nach der Erfindung im Schnitt
senkrecht zur Hauptebene des damit herstellbaren Furnierwerkstückes, in leerem Zustand,
wobei das Stanzwerkzeug und das Gegenwerkzeug die Schließstellung einnehmen, während
das Abdrückwerkzeug sich in der Offenstellung befindet;
- Fig. 2
- das Preßstanzwerkzeug von Fig. 1 mit eingelegtem Furniermaterial in der dort beschriebenen
Stellung der Einzelwerkzeuge, in in bezug auf die Dicke des Enderzeugnisses etwas
vergrößerter Darstellung;
- Fig. 3
- das Preßstanzwerkzeug von Fig. 1 und 2 im Endzustand, wobei auch das Abdrückwerkzeug
seine Schließstellung erreicht hat; und
- Fig. 4
- im Schnitt senkrecht zur Hauptebene in stark vergrößerter Darstellung den Randbereich
eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Furnierwerkstückes.
[0018] Wie Figur 1 erkennen läßt, weist das Preßstanzwerkzeug nach der Erfindung bei dem
dort gezeigten Ausführungsbeispiel ein bewegliches Stanzwerkzeug 12, ein Gegenwerkzeug
14 und ein Abdrückwerkzeug 15 auf. Das Stanzwerkzeug 12 ist mit einer Verdrängungsfläche
16 und das Abdrückwerkzeug 15 mit einer Abdrückfläche 17 versehen. Die Verdrängungsfläche
16 des Stanzwerkzeuges 12 schließt an eine Schneidkante 18 an. Das Abdrückwerkzeug
15 ist in Richtung des Pfeiles 19 bewegbar. An die Schneidkante 18 des Stanzwerkzeuges
12 schließt eine Formfläche 20 an, der eine hiermit komplementäre Gegenwerkzeug-Formfläche
21 am Gegenwerkzeug 14 entspricht. Diese und die Preßfläche 22 des Stanzwerkzeuges
12 sind hartverchromt-hochglänzend ausgebildet.
[0019] An die Formfläche 21 des Gegenwerkzeuges 14 schließt eine Knickfläche 23 an. Diese
Knickfläche kann in Sonderfällen auch nach außen geneigt sein, so daß die Unterfläche
der Randverdichtung keine waagerechte ist. Das Furnierpaket für das herzustellende
Furnierwerkstück weist eine Schichtung von Basis-Furnierlagen 32 und eine Deckfurnierlage
34 aus Holz auf. Die Figur 2 läßt fernerhin eine Verdrängungsmenge 35, das für die
Herstellung der Randverdichtung gebrauchte Furniermaterial bezeichnend, Reststücke
und Randabfall bzw. Reststücke 36 erkennen, deren Bedeutung noch weiter unten erläutert
wird. Die wirkliche Dicke des gepreßten Furnierpaketes ist mit "37" angegeben, während
die Abgrenzung des zu verdrängenden Abfalls 35 mit "38" strichpunktiert wiedergegeben
ist. Ein Abfallraum 39 befindet sich zwischen dem Abdrückwerkzeug 15 und dem Stanzwerkzeug
12, während schließlich Figur 3 ein unteres Ende 40 des Furnierpaketes, nämlich die
hergestellte Randverdichtung, erkennen läßt.
[0020] Das Verfahren nach der Erfindung läßt sich mittels des vorstehend beschriebenen Preßstanzwerkzeuges
in einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wie folgt durchführen, wobei noch darauf
hingewiesen sei, daß bei der Darstellung gemäß Figur 2 im Sinne der Darstellung der
Materialverdrängung bezüglich des Umbiegens und Knickens des Handbereiches der Furnierlagen
der Preßdruck noch nicht auf die Furnierlagen einwirkt, sondern das Stanzwerkzeug
12 und das Gegenwerkzeug 14 lediglich soweit zusammengefahren sind, daß ein Umbiegen
bzw. -Knicken des Randbereiches der Furnierlagen bewirkt wird, während erst bei der
Darstellungsweise gemäß Figur 3 der volle Preßdruck auf die Furnierlagen einwirkt:
Das nur roh auf Formatgröße zugeschnittene Furnierpaket, bei dem die Furnierschichtung
mit den Basisfurnieren 32, ggf. noch mit dem als Unterlage dienenden Phenolharzfilm
48, und dem Deckfurnier 34 im wesentlichen der DE 36 36 587 A1 entspricht, wird auf
das untere Gegenwerkzeug 14 aufgelegt, nachdem vorher ggf. auch ein Lackkunstharzfilm
auf das Deckfurnier 34 gelegt worden ist. Dann senkt sich das Stanzwerkzeug 12 auf
das Furnierpaket und preßt es bis zur erforderlichen Furnierwerkstückdicke 37 zusammen.
Dabei können die über das Fertigmaß überstehenden Randabfallteile 36 nicht frei nach
unten in den Abfallraum 39 hängen, sondern werden durch die Knickfläche 23 in Richtung
auf den Abfallraum 39 umgeknickt. Die überflüssigen Randabfallstücke werden dann durch
das mit Verzögerung gegen die Absenkung des Stanzwerkzeuges 12 sich nach oben in Richtung
des Pfeiles 19 bewegende Abdrückwerkzeug 15 mit Hilfe der Schneidkante 18, im Zusammenwirken
mit der Abdrückfläche 17, abgeschnitten und fallen in den Abfallraum 39. Eine geringe
durch die strichpunktierten Linien 38 begrenzte Verdrängungsmenge 35 wird durch das
Abdrückwerkzeug 15 nach oben in das untere Ende 40 (Fig. 3) des Furnierpaketes 40
abgedrückt und dort unter Verdichtung des gesamten Randbereiches und Versteifung desselben
in der Masse verdrängt. Hierin besteht ein besonders wichtiges Merkmal der Erfindung,
da sich auf diese Weise Auflagekanten bzw. Randverstärkungen mit Vorfestigkeit erhalten
lassen, wie sie insbesondere von Vorteil sind, wenn Furnierwerkstücke der erfindungsgemäß
hergestellten Art z.B. zum Ankleben an das Innere von Kraftfahrzeugen oder dergleichen
verwendet werden sollen.
[0021] Bei der Erfindung kann auch ein Preßstanzwerkzeug verwendet werden, bei der das Stanzwerkzeug
12 im Anschluß an die Formfläche 21 eine gleichmäßig hierin übergehende Umfangs-Schneidfläche
aufweist, an die die ebenfalls im wesentlichen gleichmäßige und eben hierin übergehende
Verdrängungsfläche 16 anschließt. Anders als bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig.
1 bis 3, bei dem die Knickfläche im wesentlichen parallel zur in der Zeichnung waagerecht
verlaufenden Hauptebene des Furnierwerkstückes liegt, verläuft die Knickfläche 23
bei dem so gestalteten Preßstanzwerkzeug in Richtung auf eine Umfangs-Abdrückkante
schrag nach unten auf das Gegenwerkzeug 15 hin, wobei auf der der Knickfläche 23 gegenüberliegenden
Seite der Abdrückkante eine Einschnürung vorgesehen ist, die es ermöglicht, in dem
auch hier vorgesehenen Abfallraum das verdrängte und abgeschnittene Randmaterial aufzunehmen.
[0022] Das Preßstanzwerkzeug der vorstehend beschriebenen, modifizierten Art arbeitet in
der Weise, daß bei einer Annäherung zwischen dem Stanzwerkzeug 12 und dem Gegenwerkzeug
14 durch die nasenartige Ausbildung der Abdrückkante ständig weiteres Material in
den Randbereich des herzustellenden Furnierwerkstückes in das Stanzwerkzeug 12 hineingeschoben
wird, so daß es an der Formfläche 21 auch bei starken Krümmungen nicht zu Rissen kommen
kann. Letztendlich kommt dann die Abdrückkante mit der Umfangs-Schneidfläche in Schneidkontakt,
wodurch unter endgültiger Randverdichtung das Abtrennen des Randmaterials erfolgt,
welches dann in den Abfallraum 39 fällt.
[0023] In Fig. 4 ist der Randbereich eines herzustellenden Furnierwerkstückes nach der Erfindung
gezeigt: Wie dort erkennbar ist, weist eine Randverdichtung 50 einerseits eine Abdeckung
durch das Deckfurnier 34, andererseits eine solche durch einen Phenolharzfilm 48 auf,
so daß infolge der hohen Verdichtung in dem von beiden freiliegenden Randbereich nichts
desto weniger eine hohe Sicherheit gegen das Eindringen von Wasser in das Furnierwerkstück
gewährleistet ist.
[0024] Im übrigen sei wegen der anzuwendenden Temperaturen, der Drücke etc. beim erfindungsgemäßen
Verfahren ergänzend auf die diesbezüglichen Erläuterungen in der DE-A 36 36 587 hingewiesen.
1. Verfahren zum Herstellen eines Furnierwerkstückes in Form einer im wesentlichen flachen,
ebenen oder gebogenen Platte oder dergleichen, mit einer Basislage und einer aus Holz
bestehenden Deckfurnierlage, bei dem die Basislage und das Deckfurnier in einem einzigen
Preßstanzvorgang zu einem festen Werkstück verleimt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest ein Teil des Umfangsrandbereiches des Furnierwerkstücks umgebogen und
zur Erzeugung einer Randverstärkung kantennah verdichtet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine zumindest teilweise aus
Holz bestehende Basislage verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Basislage ein aus
mehreren Einzellagen geschichtetes Basisfurnier verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Basislage und das Deckfurnier mittels Kunstharzkleber miteinander verleimt werden.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Basislage und das Deckfurnier in dem Preßstanzvorgang mit einem diese durchsetzenden
Ausschnitt versehen werden, wobei die Deckfurnierlage in dem Preßstanzvorgang von
der Fläche des Furnierwerkstückes aus in den Ausschnitt unter Bekleiden der Umfangswandung
desselben bis zur unteren Ausschnittkante durchgedrückt wird.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Umbiegen zu der dem Deckfurnier abgewandten Seite des Furnierwerkstücks erfolgt.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Umbiegen um etwa 90° zur Hauptebene des Furnierwerkstückes erfolgt.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Deckfurnier die Randverstärkung bzw. die Ausschnittflächen im wesentlichen vollständig
bis zu einer im wesentlichen parallel zur Hauptebene des Furnierwerkstückes verlaufenden
Auflagefläche abdeckt.
9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im wesentlichen
der gesamte Umfang des Werkstückes bzw. des Werkstückausschnittes mit der Randverstärkung
bzw. mit dem Deckfurnier bedeckt wird.
10. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Randverdichtung unter Abknicken eines Teiles des Randbereiches des Furnierpaketes
erzeugt wird, wobei die Beendigung des Preßstanzvorganges ein überstehender Randabfallrest
abgetrennt wird.
11. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Deckfurnier im Preßstanzvorgang mit einer glänzenden Lackoberfläche versehen wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckfurnier vor dem Zusammenlegen
des Furnierpaketes mit einem Lackkunstharz getränkt, daraufhin getrocknet und schließlich
mit den anderen Furnierlagen unter Verwendung einer glänzenden Preßfläche dem Preßstanzvorgang
unterworfen wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Oberfläche des einschließlich
des Deckfurniers zusammengelegten Furnierpaketes vor dem Preßstanzvorgang ein Lackkunstharzfilm
aufgelegt wird, worauf der Preßstanzvorgang unter Verwendung einer glänzenden Preßfläche
erfolgt.
14. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
dem Deckfurnier abgewandte Fläche der Basislage zumindest bereichsweise mit einer
Phenolharzfolie oder dergleichen verpreßt wird.
15. Preßstanzwerkzeug zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche,
mit jeweils eine Preßfläche aufweisendem Stanzwerkzeug und Gegenwerkzeug, wobei das
Stanzwerkzeug (12) eine Umfangs-Schneideinrichtung (18) mit zugeordneter Verdrängungsfläche
(16) und Formfläche (20) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenwerkzeug (14)
mit einer der Stanzwerkzeug-Formfläche (20) zugeordneten Umfangsformfläche (21) und
einer daran anschließenden Knickfläche (23) versehen ist.
16. Preßstanzwerkzeug nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangs-Schneideinrichtung
eine Umfangs-Schneidkante (18) aufweist; daß die Umfangs-Schneidkante (18) bei geschlossenem
Preßstanzwerkzeug mit geringem Abstand von der Umfangskante der Knickfläche (23) bzw.
der Fläche des Gegenwerkzeugs liegt; und daß dem Gegenwerkzeug (14) ein Abdrückwerkzeug
(15) zugeordnet ist, welches durch eine Gegenbewegung zum Stanzwerkzeug (12) mit gleichzeitigem
Bewirken einer Randverstärkung durch Einpressen eines Teiles des abgerückten überflüssigen
Furniermaterials in den Spalt zwischen der Schneidkante (18) und der Umfangskante
der Knickfläche (23) mit der Schneidkante (18) zum Abtrennen überstehenden Randabfalls
in Eingriff bringbar ist.
17. Preßstanzwerkzeug nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Knickfläche (23)
im wesentlichen parallel zur Hauptebene des Furnierwerkstückes verläuft.
18. Preßstanzwerkzeug nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrängungsfläche
(16) auf der der Formfläche (20) gegenüberliegenden Seite der Umfangs-Schneidkante
(18) angeordnet ist.
19. Preßstanzwerkzeug nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangs-Schneideinrichtung
eine Umfangs-Schneidfläche aufweist, die im wesentlichen eben und gleichmäßig in die
Formfläche (20) einerseits und die Verdrängungsfläche (16) andererseits übergeht und
sich im wesentlichen schräg in Richtung auf das Gegenwerkzeug (14) erweitert; und
daß die Knickfläche (23) an ihrem Außenumfang eine Abdrückkante aufweist, die bei
geschlossenem Preßstanzwerkzeug mit der Umfangs-Schneidfläche in Schneidkontakt steht.
20. Preßstanzwerkzeug nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Knickfläche (23)
im wesentlichen schräg nach außen in Richtung auf die Abdrückkante geneigt ist, so
daß die untere umlaufende Werkstückkante die in Fig. 4 gezeigte Form erhält.
21. Preßstanzwerkzeug nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegenwerkzeug
(14) an der der Knickfläche (23) abgewandten Seite der Abdrückkante eine Einschnürung
aufweist.
22. Preßstanzwerkzeug nach einem der Ansprüche 15 bis 21, gekennzeichnet durch einen zwischen
dem Gegenwerkzeug (14) und dem Stanzwerkzeug (12) gebildeten Abfallraum (39) zum Aufnehmen
des abgeschnittenen Randabfalls (36).
1. A method of producing a veneer article in the form of a substantially flat or plane
or curved sheet or the like, with a base layer and a wood covering veneer layer, the
base layer and covering veneer being glued together in a single pressing and punching
step to form a strong workpiece, characterised in that at least some of the peripheral
edge zone of the veneer workpiece is bent round and compacted near the edge to produce
an edge reinforcement.
2. A method according to claim 1, characterised in that a base layer consisting at least
to some extent of wood is used.
3. A method according to claim 1 or 2, characterised in that a laminated base veneer
comprising a number of discrete layers is used as base layer.
4. A method according to any of the previous claims, characterised in that the base layer
and the covering veneer are glued together by means of a synthetic resin adhesive.
5. A method according to any of the previous claims, characterised in that the base layer
and the covering veneer are formed in the pressing and punching step with a cut-out
which extends through them, the covering veneer layer being pressed through in the
pressing and punching step from the surface of the veneer article into the cut-out,
covering the peripheral wall thereof, as far as the bottom edge of the cut-out.
6. A method according to any of the previous claims, characterised in that the bending
round is effected towards that side of the veneer article which is remote from the
covering veneer.
7. A method according to any of the previous claims, characterised in that the bending
round is effected at approximately 90° to the main plane of the veneer article.
8. A method according to any of the previous claims, characterised in that the covering
veneer covers the edge reinforcement or the cut-out surfaces substantially completely
as far as a contact surface which extends substantially parallel to the main plane
of the veneer article.
9. A method according to any of the previous claims, characterised in that substantially
the entire periphery of the article or of the cut-out therein is covered by the edge
reinforcement or covering veneer.
10. A method according to any of the previous claims, characterised in that the edge compacting
is produced with bending down of some of the edge zone of the veneer group or packet
and upon termination of the pressing and punching step a projecting edge waste residue
is severed.
11. A method according to any of the previous claims, characterised in that the covering
veneer is provided with a lustrous paint surface in the pressing and punching step.
12. A method according to claim 11, characterised in that the covering veneer is impregnated
with a synthetic resin paint before the veneer group or packet is brought together,
then dried and finally subjected to the pressing and punching step with the other
veneer layers with the use of a lustrous pressing surface.
13. A method according to claim 11, characterised in that before the pressing and punching
step a film of a synthetic resin paint is applied to the surface of the veneer group
when the same has been joined together including the covering veneer, whereafter the
pressing and punching step is performed with the use of a lustrous pressing surface.
14. A method according to any of the previous claims, characterised in that that surface
of the base layer which is remote from the covering veneer is pressed at least in
zones together with a phenol resin film.
15. A pressing and punching tool for performing the method according to any of the previous
claims and having a punching tool and a companion tool or die each having a pressing
surface, the punching tool (12) having a peripheral cutting facility (18) with associated
displacing surface (16) and a shaping or moulding surface (20), characterised in that
the companion tool or die (14) has: a peripheral shaping or moulding surface (21)
associated with the shaping or moulding surface (20) of the punching tool; and a bending
surface or step (23) into which the surface (21) merges.
16. A pressing and punching tool according to claim 15, characterised in that the peripheral
cutting facility has a peripheral cutting edge (18), with the pressing and cutting
tool in the closed state the peripheral cutting edge (18) is at a reduced distance
from the peripheral edge of the bending surface or step (23) - i..e., from the surface
of the die - and a pressing-off tool (15) is associated with the die (14) and by a
movement towards the punching tool (12) can be brought into engagement therewith with
the simultaneous production of an edge reinforcement by some of the pressed-off surplus
veneer material being pressed into the gap between the cutting edge (18) and the peripheral
edge of the bending surface or step (23) with the cutting edge to sever projecting
waste material.
17. A pressing and punching tool according to claim 16, characterised in that the bending
surface (23) extends substantially parallel to the main plane of the veneer article.
18. A pressing and punching tool according to claim 16 or 17, characterised in that the
displacing surface (16) is disposed on that side of the peripheral cutting edge (18)
which is remote from the shaping surface (20).
19. A pressing and punching tool according to claim 15, characterised in that the peripheral
cutting facility has a peripheral cutting surface which merges substantially flatly
and uniformly into the shaping surface (20) on one side and into the displacing surface
(16) on the other and widens substantially inclinedly towards the die (14), and the
bending surface or step (23) has on its outer periphery a pressing-off edge which
with the pressing and punching tool closed is in cutting contact with the peripheral
cutting surface.
20. A pressing and punching tool according to claim 19, characterised in that the bending
surface or step (23) inclines substantially diagonally outwardly towards the pressing-off
edge so that the bottom peripheral article edge has the shape shown in Fig. 4.
21. A pressing and punching tool according to claim 19 or 20, characterised in that the
die (14) has a restriction on that side of the pressing-off edge which is remote from
the bending surface or step (23).
22. A pressing and punching tool according to any of claims 15 to 21, characterised by
a waste collecting space or chamber (39) which is adapted to receive the severed edge
waste (36) and which is bounded by the die (14) and the punching tool (12).
1. Procédé de fabrication d'une pièce en contreplaqué en forme de panneau ou analogue
sensiblement plat, plan ou cintré, comprenant une couche de base et une couche de
placage extérieur réalisée en bois, dans lequel la couche de base et le placage extérieur
sont collés ensemble en une seule opération de poinçonnage par compression pour former
une pièce solidaire, caractérisé en ce qu'au moins une partie de la zone du bord périphérique
de la pièce en contre-plaqué est cintrée et étanchée à proximité de l'arête pour créer
un renfort de bord.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une couche de base constituée
au moins en partie de bois est utilisée.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un placage de base constitué
d'un feuilletage de plusieurs couches individuelles est utilisé comme couche de base.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la couche
de base et le placage extérieur sont collés l'un à l'autre au moyen d'un adhésif à
base de résine synthétique.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la couche
de base et le placage extérieur sont pourvus, lors de l'opération de poinçonnage par
compression, d'une découpe qui les traverse, la couche de placage extérieur étant
repoussée, lors de l'opération de poinçonnage par compression, de la surface de la
pièce en contre-plaqué dans la découpe en garnissant la paroi périphérique de cette
dernière, jusqu'à l'arête inférieure de la découpe.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cintrage
s'effectue en direction du côté de la pièce en contre-plaqué opposé au placage extérieur.
7. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cintrage
s'effectue selon un angle d'environ 90° par rapport au plan principal de la pièce
en contre-plaqué.
8. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le placage
extérieur recouvre sensiblement entièrement le renfort de bord ou les surfaces de
la découpe jusqu'à une surface d'appui sensiblement parallèle au plan principal de
la pièce en contreplaqué.
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sensiblement
toute la périphérie de la pièce ou de la découpe de la pièce est recouverte par le
renfort de bord ou par le placage extérieur.
10. Procédé selon l'une des revendications principales, caractérisé en ce que la partie
de bord comprimée est obtenue en pliant une partie de la zone de bord de la pile de
feuilles, les chutes de bord débordantes étant découpées à la fin de l'opération de
poinçonnage par compression.
11. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le placage
extérieur reçoit une surface de vernis brillant lors de l'opération de poinçonnage
par compression.
12. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que le placage extérieur est
imbibé de résine synthétique pour vernis avant la formation de la pile de feuilles,
puis séché et enfin soumis, avec les autres couches de placage, à l'opération de poinçonnage
par compression à l'aide d'une surface de compression brillante.
13. Procédé selon la revendication 11, caractérisé en ce que, avant l'opération de poinçonnage
par compression, une pellicule en résine synthétique pour vernis est appliquée à la
surface de la pile de feuilles formée avec le placage extérieur, après quoi l'opération
de poinçonnage par compression est réalisée à l'aide d'une surface de compression
brillante.
14. Procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface
de la couche de base opposée au placage extérieur est garnie, au moins par endroits,
d'une pellicule de résine phénolique ou analogue.
15. Outil de poinçonnage par compression pour mettre en oeuvre le procédé conforme à l'une
des revendications précédentes, comprenant un outil de poinçonnage et un contre-outil
munis chacun d'une surface de compression, l'outil de poinçonnage (12) comportant
un dispositif de coupe périphérique (18) auquel sont associées une surface de refoulement
(16) et une surface de formage (20), caractérisé en ce que le contre-outil (14) est
muni d'une surface de formage périphérique (21) correspondant à la surface de formage
(20) de l'outil de poinçonnage et une surface de pliage (23) située dans le prolongement
de la surface de formage périphérique (21).
16. Outil de poinçonnage par compression selon la revendication 15, caractérisé en ce
que le dispositif de coupe périphérique comporte une arête de coupe périphérique (18)
; en ce que, lorsque l'outil de poinçonnage par compression est fermé, l'arête de
coupe périphérique (18) se trouve à une faible distance de l'arête périphérique de
la surface de pliage (23) ou de la surface du contre-outil ; et en ce qu'au contre-outil
(14) est associé un outil de pression (15) qui, par un mouvement opposé à celui de
l'outil de poinçonnage (12), peut être amené au contact de l'arête de coupe (18) pour
découper les chutes de bord qui dépassent et créer simultanément un renfort de bord
en repoussant une partie du matériau de placage excédentaire dans l'interstice compris
entre l'arête de coupe (18) et l'arête périphérique de la surface de pliage (23).
17. Outil de poinçonnage par compression selon la revendication 16, caractérisé en ce
que la surface de pliage (23) est sensiblement parallèle au plan principal de la pièce
en contre-plaqué.
18. Outil de poinçonnage par compression selon la revendication 16 ou 17, caractérisé
en ce que la surface de refoulement (16) se trouve sur le côté de l'arête de coupe
périphérique (18) opposé à la surface de formage (20).
19. Outil de poinçonnage par compression selon la revendication 15, caractérisé en ce
que le dispositif de coupe périphérique comporte une surface coupante périphérique
qui est sensiblement plane et se prolonge de manière uniforme, d'une part, par la
surface de formage (20) et, d'autre part, par la surface de refoulement (16), et qui
s'élargit sensiblement en biais en direction du contre-outil (14) ; et en ce que la
surface de pliage (23) comporte, sur sa périphérie extérieure, une arête de pression
qui, lorsque l'outil de poinçonnage par compression est fermé, est en contact coupant
avec la surface coupante périphérique.
20. Outil de poinçonnage par compression selon la revendication 19, caractérisé en ce
que la surface de pliage (23) est sensiblement inclinée en biais vers l'extérieur
en direction de l'arête de pression, de sorte que l'arête inférieure périphérique
de la pièce reçoit la forme représentée sur la figure 4.
21. Outil de poinçonnage par compression selon la revendication 19 ou 20, caractérisé
en ce que le contre-outil (14) comporte un rétrécissement au niveau du côté de l'arête
de pression opposé à la surface de pliage (23).
22. Outil de poinçonnage par compression selon l'une des revendications 15 à 21, caractérisé
par une chambre à chutes (39) formée entre le contre-outil (14) et l'outil de poinçonnage
(12) pour recevoir les chutes de bord découpées (36).

