[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Konditionieren von Schüttgut, wie Spänen
oder Schnitzeln, insbesondere pflanzlicher Art, wie Holzhackschnitzeln zur Herstellung
von Fasern oder Zellstoff für die Papier- oder Kartonerzeugung bzw. Faserplattenherstellung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Es ist bekannt, den für die Papiererzeugung notwendigen Zellstoff nach einem Verfahren
herzustellen, bei dem Holzhackschnitzel oder andere pflanzliche Stoffe verwendet
werden. Diese Hackschnitzel, die etwa 20 bis 40 mm lang und bis zu etwa 20mm breit
sein können, werden zerfasert, um dann entsprechend weiter verarbeitet zu werden.
Um eine möglichst gute Faserqualität zu erzielen, können die Holzhackschnitzel in
einem Silo mit Niederdruck- oder Hochdruck-Dampf konditioniert werden.
[0003] Das konditionierte Schüttgut wird mit Hilfe eines Räumaggragates durch eine oder
mehrere im Siloboden vorgesehene Öffnungen über Schneckenförderer ausgetragen und
der Zerfasermühle zugeführt. Bei Betriebsunterbrechungen, z.B. bei Betriebsstörungen
und dgl. kommt es durch Quellen der Holzhackschnitzel zu Blockierungen im Silo. Solche
Zusammenballungen können nur durch Klopfen, Stochern usw. beseitigt werden. Außerdem
hat das Schüttgut die Tendenz, Brücken zu bilden, wodurch das Austragen des Gutes
aus dem Silo ungleichmäßig wird und auch vollständig blockiert werden kann. Auch ist
die Temperatur der Holzhackschnitzel ungleichmäßig und in bezug auf die nachfolgenden
Verfahrensschritte umbefriedigend. Durch die Bildung von Brücken und Kanälan im Schüttgut
treten erhebliche Dampfverluste auf. Ferner ist nachteilig, daß sich die Hackschnitzel
infolge der ungleichmäßigen Dampfverteilung oder unterschiedlicher Verweilzeit ungleichmäßig
verändern und ihre Eigenschaften dadurch so beeinträchtigt werden, daß bei der nachfolgenden
Verwendung Qualitätsprobleme auftreten können und Zusatzkosten entstehen.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Einrichtung mit den Merkmalen des
Oberbegriffes des Anspruches 1 dahingehend weiterzubilden, daß mit einfachen Mitteln
eine weitgehend gleichmäßige Konditionierung des Schüttgutes erzielt wird.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches
1 gelöst.
[0006] Infolge der Verwendung von Entlastungsvorrichtungen kann das quellende Schüttgut
unter diesen Vorrichtungen expandieren, auch wenn aus dem Silo keine Schnitzel entnommen
werden. Durch entsprechend angeordnete Dampfzuleitungen wird eine gute und gleichmäßige
Dampfverteilung gewährleistet. Außerdem kann durch Abschirmung der Dampfzuleitungen
verhindert werden, daß sich diese Leitungen mit Schüttgut zusetzen.
[0007] Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen sowie weitere Vorteile und wesentliche
Einzelheiten der Erfindung sind den Merkmalen der Unteransprüche, der nachfolgenden
Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmen, die in schematischer Darstellung bevorzugte
Ausführungsformen als Beispiel zeigt. Es stellen dar:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Silo in Seitenansicht,
Fig. 2 den unteren Teil des Silos gemäß Fig.1 mit einem Imprägnierschneckenförderer
in Seitenansicht und einem Rotor als Räumaggregat,
Fig. 3 die Einrichtung ähnlich Fig.1 mit einer einzigen Austragsförderschnecke in
Draufsicht, und einem Drehboden als Räumaggregat,
Fig. 4 die Einrichtung ähnlich Fig.2 jedoch mit zwei parallelen Austragsförderschnecken
und
Fig. 5 eine Dampfdüse der Einrichtung nach Fig.1 in Seitenansicht.
[0008] Die in der Zeichnung dargestellte erfindungsgemäße Einrichtung 1 ist für die Konditionierung
von Schüttgut, wie Spänen, Fasern und dergleichen vorgesehen und kann bevorzugt für
die Aufbereitung von Holzhackschnitzeln verwendet werden, die zur Herstellung von
Zellstoff für die Papier- oder Kartonerzeugung bzw. von Fasern für die Faserplattenherstellung
eingesetzt werden. Die Einrichtung 1 weist einen Silo 2 auf, der innen über dem Boden
3 ein Räumaggregat 4 aufweist, das z.B. als Rotor mit radial abstrebenden flexiblen
Schlepparmen oder als Drehboden ausgebildet sein kann. In dem Boden 3 befindet sich
eine Öffnung unter der ein Austragsschneckenförderer 5 angeordnet ist. Der Austragsschneckenförderer
5 kann zweckmäßig so lang ausgeführt sein, daß er sich über den gesamten Durchmesser
des Silos 2 erstreckt. Der Austragsschneckenförderer 5 weist einen unter der Öffnung
des Silobodens 3 befindlichen Trog 6 auf,in dem eine Förderschnecke 7 um eine Achse
8 drehbar gelagert ist. Die Fig.1 zeigt, daß die Achse 8 zur vertikalen Mittelachse
9 nicht rechtwinklig und derart verläuft, daß der Austragsschneckenförderer 5 in
Förderrichtung (Pfeil) ansteigt. Der Anstiegswinkel kann etwa 3 bis 15°C, vorzugsweise
etwa 5° betragen.
[0009] Im Inneren des Silos 2 können verschiedene Einbauten vorgesehen sein, die schräg
nach unten geneigte Führungsflächen 10 für die von oben in den Silo2 einzubringenden
Holzhackschnitzel aufweisen und als Wendel 11, Keil 12, Trichter 13 und Quersteg 14
sowie als Kegelstumpf ausgeführt sein können. Die konischen Einbauten 11 bis 13 dienen
der gleichmäßigen Bedämpfung der Holzhackschnitzel und der gleichzeitigen Entlastung,
um zu vermeiden, daß sich durch Aufquellen der Holzhackschnitzel Brücken des Schüttgutes
im Silo 2 bilden. Es wird so ein gleichmäßiger Austrag des Schüttgutes erzielt.
[0010] Für die Konditionierung der Holzhackschnitzel, die bevorzugt bei niedrigem Druck
und bei konstanter Temperatur von 92°C, aber auch unter Hochdruck von beispielsweise
12 bar und ca. 190° durchgeführt werden kann, sind Dampfdüsen 15 vorgesehen, die an
verschiedenen Stellen des Silos 2 so verteilt angeordnet sind, daß eine weitgehend
gleichmäßig Dampfeinbringung erzielt wird. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel sind
die Dampfdüsen 15 sowohl an den Seitenwänden des Silos 2 in verschiedenen Ebenen und
Abständen als auch am Quersteg 14 und insbesondere auch am bzw. unter dem Siloboden
3 sowie am Trog 6 des Austragsschneckenförderers 5 vorgesehen. Die Dampfdüsen 15
sind dabei so angeordnet, daß sie gegen das Schüttgut weitgehend abgeschirmt sind,
um Verstopfungen der Düsen zu vermeiden. Eine bevorzugte Anordnung der Dampfdüesen
15 ist dazu am Silo 2 im Bereich der Räume 16 vorgesehen, die sich unter den Einbauten
11 bis 14 befinden bzw. von deren schrägen Führungsflächen 10 mitbegrenzt sind. Vor
allem die unteren Dampfdüsen 15 sind durch siebförmige Platten mit konischen Öffnungen
(Fig.5) geschützt.
[0011] Dem Ausführungsbeispiel der Fig.5 ist zu entnehmen, daß die Dampfdüsen 15 konische
Ausströmlöcher 17 aufweisen können, die sich in Richtung der Dampfströmung (Pfeil)
konisch verjüngen. Dabei kann es günstig sein, die Dampfdüse 15 so auszubilden, daß
sie mehrere bzw. eine Vielzahl von Ausströmlöchern 17 aufweist, die zweckmäßig in
einer siebförmigen Platte 18 vorgesehen sein können. Durch die konischen Ausströmlöcher
17 wird ein Verstopfen der Dampfdüsen durch das Schüttgut vermieden, da der kleinere
Öffnungsquerschnitt der konischen bzw. trichterförmigen Ausströmlöcher 17 den Holzhackschnitzeln
zugewandt ist, so daß diese sich nicht in den Ausströmlöchern 17 festsetzen können.
[0012] Darüber hinaus ist es zweckmäßig, die Dampfdüsen 15 mit einer Revisionsöffnung 19
zu versehen, so daß der Innenraum 20 der Dampfdüse 15 im Bedarfsfall von außen zugänglich
ist. Die Revisionsöffnung 19 ist mit einem lösbaren Deckel oder Flansch 21 verschlossen,
der an der Dampfdüse 15 an einer Achse 22 schwenkbar angelenkt ist. An dem den Ausströmlöchern
17 gegenüberliegenden Stirnende der Dampfdüse 15 ist eine Rohrleitung 23 angeschlossen,
durch die der heiße Dampf für die Konditionierung des Schüttgutes zugeführt werden
kann. Durch die Revisionsöffnung 19 ist es möglich, den Innenraum 20 sowie die Ausströmlöcher
17 von der Innenseite her zu reinigen, um z.B. vom zugeführten Dampf mitgeführte bzw.
eingebrachte Verunreinigungen zu entfernen. Wie die Fig.5 zeigt, ist die Reinigungsöffnung
19 rechtwinklig zur Längsachse 24 der Dampfdüse 15 ausgebildet und dicht hinter der
Siebplatte 18 angeordnet, so daß diese Siebplatte leicht zugänglich ist und problemlos
gereinigt werden kann.
[0013] Der Fig.2 ist zu entnehmen, daß die Holzhackschnitzel nach dem Austragen aus dem
Silo 2 zusätzlich in einer Imprägnierstation 25 konditioniert werden. Das Schüttgut
wird der Imprägnierstation über den Austragsschneckenförderer 5 zugeführt, der schräg
nach oben ansteigt, um durch Verdichtung Dampf aus den Hackschnitzeln zu pressen.
Die Imprägnierstation 25 enthält eine Imprägnierflüssigkeit 26, die sich in einem
in Förderrichtung (Pfeil) schräg anteigenden Imprägnierschneckenförderer 27 und einem
vorzugsweise vertikalen Querförderer 28 befindet, der ebenfalls als Schneckenförderer
ausgeführt ist. Im Ausführungsbeispiel sind der Austragsschneckenförderer 5 und der
Imprägnierschneckenförderer 27 mit unterschiedlichem Steigungswinkel angeordnet, wobei
zweckmäßig die Steigung des Imprägnierschneckenförderers 27 größer ist als die Steigung
des Austragsschneckenförderers 5. Der Imprägnierschneckenförderer 27 kann in einem
Winkel von etwa 5 bis 60°, vorzugsweise etwa 25° angeordnet sein, wie dies beim vorliegenden
Ausführungsbeispiel angedeutet ist.
[0014] Bei dem in der Fig.3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist lediglich ein einziger
Austragsschneckenförderer 5 vorgesehen, der sich diametral über den Silo 2 und dessen
gesamten Durchmesser erstreckt. Beim Ausführungsbeispiel der Fig.4 sind zwei parallele
Austragsschneckenförderer 5 unter dem Silo 2 vorgesehen. Dadurch wird der Vorteil
erreicht, daß das Schüttgut aus dem Silo gleichmäßiger ausgetragen wird und keine
Ablagerungen von Schüttgut am Siloboden 3 auftreten können, wie dies machmal bei nur
einem Austragsschneckenförderer 5 der Fall sein kann, wenn sich seitlich neben dem
Austragsschneckenförderer 5 Hackschnitztel ansammeln und keilförmig zusammenbacken.
[0015] Bei dem Einsatz von zwei oder mehreren Austragsschneckenförderern 5 sind zweckmäßig
ebenfalls zwei oder mehrere Imprägnierschneckenförderer 27 und zwei oder mehrere Querförderer
28 vorgesehen, so daß insgesamt eine gleichmäßige und qualitativ hochwertige Konditionierung
der Hackschnitzel erzielt werden kann. Durch die Verwendung von zwei oder mehreren
Austragsschneckenförderern 5 wird auch eine Vergleichmäßigung der Verweilzeit der
Hackschnitzel erreicht und es werden Dampfverluste vermieden. Außerdem können unabhängig
voneinander mehrere Zerfaserungsmühlen beschickt werden, wodurch erhebliche Kosten
eingespart werden, weil dann nicht für jede Zerfaserungsmühle ein gesonderter Silo
vorhanden sein muß.
[0016] Durch die Einbauten 11 bis 14 wird ein Brückenbildung des Schüttgutes vermieden,
weil die Abwärtsbewegung des Schüttgutes an der Silowandung gebremst wird und im Entstehen
begriffene Gewölbe infolge der schnelleren Abwärtsbewegung des Gutes in der Mitte
des Silos sofort einstürzen. Die Einbauten 11 bis 14 können an der Silowand asymmetrisch
angeordnet sein. Der durch die Dampfdüsen 15 in den Silo 2 einströmende Dampf kann
sich unter den konischen bzw. keilförmigen Einbauten 11 bis 13 gleichmäßig verteilen
und ringförmig austreten, wodurch eine optimale Dampfbehandlung der Hackschnitzel
erzielt wird. Da keine Brücken im Schüttgut entstehen können, bilden sich auch keine
Kanäle in dem Gut aus. Der Dampf kann das Schüttgut langsam von unten nach oben durchdringen
und wird von den Hackschnitzeln weitgehend absorbiert, so daß praktisch keine Dampfverluste
entstehen und ein hoher Wirkungsgrad der Dampfbehandlung erzielt wird. Durch die
Aufnahme der Feuchtigkeit quellen die Holzhackschnitzel unter Vergrößerung ihres
Volumens auf, wobei sie in die Räume 16 unterhalb der Einbauten 11 bis 14 eintreten
können, so daß die Volumenvergrößerung keine Blockierung verursacht. Die gleichmäßige
Dampfverteilung im Silo 2 wird außerdem dadurch unterstützt, daß die Dampfdüsen 15
an verschiedenen Stellen des Silos 2 angeordnet sind, insbesondere auch an den Schneckentrögen
6 und am Siloboden 3 unter den Entlastungseinbauten 11 bis 14. Durch die konische
Ausbildung der Ausströmlöcher 17 in den Dampfdüsen 15 wird erreicht, daß die Holzhackschnitzel
nicht in die verengten Ausströmlöcher 17 eindringen. Die Schnitzel gelangen aufgrund
der trichterförmigen Erweiterung in den Innenraum 20 der Dampfdüse 15, so daß die
Ausströmlöcher 17 frei bleiben und nicht verstopfen. Die kleinen Schnitzel und etwaige
Verunreinigungen im Dampf können durch die Revisionsöffnung 19 hindurch leicht aus
dem Innenraum 20 entfernt werden.
[0017] Aufgrund des schrägen Anstiegs des Austragsschneckenförderers 5 und die infolge
der Freuchtigkeitsaufnahme relativ weichen Holzhackschnitzel wird im Austragsschneckenförder
5 eine gewisse Kompression erzeugt.
[0018] Dadurch wird verbliebener Dampf aus den Holzhackschnitzeln hinausgedrückt. Anschließend
gelangen die Holzhackschnitzel in den Imprägnierschneckenförderer 27, der noch etwas
steiler nach oben fördert. Hier werden die Hackschnitzel imprägniert. Da sie vorher
gequetscht bzw. komprimiert worden sind, saugen sie die Imprägnierflüssigkeit 26
gut auf. Nach dem Verlassen des Imprägnierschneckenförderers 27 werden die so konditionierten
Hackschnitzel einer nachfolgenden Zerfaserungsanlage für die weitere Verarbeitung
zugeführt.
1. Einrichtung zum Konditionieren von Schüttgut, wie Spänen oder Schnitzeln, insbesondere
planzlicher Art, wie Holzhackschnitzel zur Herstellung von Fasern oder Zellstoff für
die Papier- oder Kartonerzeugung bzw. Faserplattenerzeugung, mit einem Silo (2), der
mindestens eine Dampfzuleitung (15), ein Räumaggregat (4) und eine Austragsvorrichtung
(5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfzuleitungen (15) an verschiedenen
Stellen des Silos (2) verteilt angeordnet und gegen das Schüttgut abgeschirmt sind,
und daß zur Entlastung des Schüttgutes Einbauten (11 bis 14) vorgesehen sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfzuleitungen (15), vorzugsweise Dampfdüsen, durch
die Einbauten (11 bis 14) im Silo (2) abgeschirmt und in von diesem mitbegrenzten
Räumen (16) vorgesehen sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfdüsen (15) am Siloboden (3) vorzugsweise konisch
gebohrt und unter der Düsenplatte mit einer Reinigungsöffnung versehen sind und an
diesem und/oder an der Austragsvorrichtung, vorzugsweise einem Austragschneckenförderer
(15) vorgesehen sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfdüsen (15) sich in Dampfströmungsrichtung konish
verjüngende Ausströmlöcher (17) aufweisen, die bevorzugt zu mehreren in einer etwa
siebförmigen Platte (18) zusammengefaßt sind.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Innenraum (20) der Dampfdüse (15) zur Reinigung der
Ausströmlöcher (17) durch eine mit einem Flansch (21) verschließbare Revisionsöffnung
(19) zugänglich ist.
Einrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Revisionsöffnung (19) quer, vorzugsweise rechtwinklig
zur Längsachse (24) der Dampfdüse (15) angeordnet ist.
7. Einrichtung insbesondere nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß dem Austragschneckenförderer (5) mindestens ein, vorzugsweise
mehrere Imprägnierschneckenförderer (27) nachgeschaltet sind, die Imprägnierflüssigkeit
(26) für das Schüttgut enthalten.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Austragsschneckenförderer
(5) und dem Imprägnierschneckenförderer (27) ein bevorzugt vertikaler Querförderer
(28) angeordnet ist, der mindestens teilweise mit der Imprägnierflüssigkeit (26)
gefüllt ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Austragschneckenförderer
(5 ) und/oder der Imprägnierschneckenförderer (27) in Förderrichtung schräg ansteigen.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Austragschneckenförderer
(5) und der Imprägnierschneckenförderer (27) unterschiedlich steil ansteigen, wobei
der Anstieg des Imprägnierschneckenförderers (27) bevorzugt steiler ist als der Anstieg
des Austragschneckenförderers (5).
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
zwei bevorzugt parallele Austragschneckenförderer (5) vorgesehen sind, welche unabhängig
voneinander betrieben werden können.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einbauten (11 bis 14) verschiedene Formen aufweisen, nämlich etwa trichterförmig,
keilförmig, konisch und wendelförmig ausgebildet sind.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dampfdüsen (15) unterhalb der Einbauten (11 bis 14) angeordnet sind.