(19)
(11) EP 0 327 529 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.12.1992  Patentblatt  1992/50

(21) Anmeldenummer: 89890023.8

(22) Anmeldetag:  27.01.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)5B65D 5/52, A47F 5/11

(54)

Zuschnitt für eine Transport- und Schauverpackung für z.B. in Schachteln gelagerte Waren

Blank for a shipping and display package, for boxed goods, for example

Flan pour la réalisation d'une boîte d'expédition et de présentation pour les marchandises en boîte, par exemple


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI LU NL SE

(30) Priorität: 04.02.1988 AT 225/88

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
09.08.1989  Patentblatt  1989/32

(73) Patentinhaber: Trolp, Kurt
A-1070 Wien (AT)

(72) Erfinder:
  • Trolp, Kurt
    A-1070 Wien (AT)

(74) Vertreter: Atzwanger, Richard, Dipl.-Ing. Patentanwalt 
Mariahilfer Strasse 1c
1060 Wien
1060 Wien (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
GB-A- 1 481 354
US-A- 2 611 491
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen einstückigen Zuschnitt für eine Transport- und Schauverpackung, für z.B. in Schachteln gelagerte Waren, aus plattenartigem Material, insbesondere aus Wellpappe, wobei die aus dem Zuschnitt herstellbare Verpackung eine Bodenplatte, eine Rückwand und zwei diese verbindende Seitenwände aufweist, welcher Zuschnitt mit Schneidlinien und Faltlinien versehen ist.

    [0002] Es ist bekannt, ähnlich geartete Transport- und Schauverpackungen zur Präsentation von Waren in Supermärkten und Discontgeschäften zu verwenden, wodurch sich eine gesonderte Vorrichtung für das Zurschaustellen und Präsentieren der Waren erübrigt, da die Transportverpackung gleichzeitig als Schauverpackung verwendbar ist. So sind aus der US-PS 4 228 904 und aus der CH-PS 555 165 ein Zuschnitt bzw. eine Verpackung bekannt, welche beide für die Verpackung und Präsentation von plattenförmigen Gegenständen geeignet sind. Der Nachteil der aus der US-PS 4 228 904 bekannten Verpackung liegt darin, daß die einzelnen Teile der Verpackung zur Herstellung der Schauverpackung zusammengesteckt werden müssen, wobei insbesondere für die abgetreppte Anordnung eine Mehrzahl von Einzelteilen verschiedenen Zuschnitts zur Verwendung als Steckelemente bzw. als Einsätze erforderlich ist. Bei der in der CH-PS 555 165 geoffenbarten Verpackung ist über den Zuschnitt selbst keine Aussage gemacht. Bei beiden bekannten Verpackungen ist es besonders von Nachteil, daß die Verpackung auf die Abmessungen der jeweiligen Gegenstände abgestimmt sein muß und daß jeweils eine Verpackung nur zur Präsentation einer einzigen Lage von Waren geeignet ist, die hintereinander angeordnet sind.

    [0003] Aus der US-PS-2 549 568 ist ein Verpackungseinsatz bekannt, der zur Lagehalterung von empfindlichen Gegenständen, wie Bleistiften, beim Transport und zur Verwendung als Entnahme-Display beim Verkauf bestimmt ist. Jedoch ist für die Umschließung der Gegenstände beim Transport ein weiterer Behälter notwendig. Diese Transport- und Schauverpackung ist äußerst kosten- und platzaufwendig.

    [0004] Weiters ist aus der AT-PS 345 724 eine Verpackung der eingangs genannten Art bekannt, die zur Präsentation von Waren in übereinander angeordneten Steigen, Kartons oder dergleichen geeignet ist. Diese bekannte Verpackung ist jedoch insoferne nachteilig, als sie zur Verwendung als Schauverpackung nur mit solchen Steigen, Kartons oder dergleichen befüllt werden kann, welche miteinander in Eingriff bringbare Verbindungsteile aufweisen. Darüberhinaus kann jede untere Steige nur dann entfernt werden, wenn die darüberliegenden Steigen weggenommen werden.

    [0005] Die US-A-2 611 491 offenbart einen Zuschnitt, welcher dem Zuschnitt der eingangs genannten Art nahekommt, welcher aber nur für die Herstellung einer Schauverpackung geeignet ist. Darüberhinaus erfordert dieser Zuschnitt für seine Aufstellung ein Assembling aus Einzelteilen mittels zusätzlicher Hilfsmittel, wie Bügel.

    [0006] Aufgabe der gegenständlichen Erfindung ist es, eine Verpackung der eingangs genannten Art anzugeben, die die Nachteile der bekannten Verpackungen vermeidet und die darüberhinaus kostengünstig herstellbar und platzsparend verwendbar ist.

    [0007] Dies wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß der Zuschnitt mit einem rechteckigen Teil zur Bildung der Rückwand sowie mit an den Rückwandteil anschließenden drei weiteren Teilen zur Bildung der Bodenplatte und der Seitenwände ausgebildet ist, wobei eine Boden-faltlinie zwischen dem Rückwandteil und dem Bodenplattenteil sowie Faltlinien zwischen dem Rückwandteil und den Seitenwandteilen angeordnet sind, wobei der Rückwandteil mindestens zwei, parallel zur Bodenfaltlinie verlaufende Faltlinien und den letztgenannten zugeordnete Schneidlinien aufweist, daß der Bodenplattenteil eine längliche Ausstanzung, welche in der Symmetrieachse des Zuschnitts verläuft, sowie im Bereich seiner der Boden-faltlinie gegenüberliegenden Kante mindestens eine parallel zu dieser verlaufende, bis zu einer Faltlinie reichende Schneidlinie aufweist, die sich über einen Teil der Breite des Bodenplattenteils erstreckt, daß jeder Seitenwandteil mindestens eine jeweils der mindestens einen Schneidlinie des Rückwandteiles zugeordnete Laschenschneidlinie und an seiner im Bereich des Bodenplattenteiles verlaufenden, aus einer Faltlinie gebildeten Begrenzung einen Verlängerungslappen aufweist, welcher einen an den Seitenwandteil angrenzenden Hauptteil aufweist, der annähernd der durch die Symmetrieachse des Zuschnitts begrenzten Hälfte des Bodenplattenteils entspricht und der mit einem Fortsatz von geringerer, der Länge der Ausstanzung des Bodenplattenteils entsprechenden Breite versehen ist, in welchen Fortsatz an der Stoßlinie zum Hauptteil eine zur Begrenzungsfaltlinie parallel verlaufende Doppelfaltlinie integriert ist.

    [0008] Diese Verpackung, die aus dem erfindungsgemäßen Zuschnitt herstellbar ist, kann ohne jegliche Hilfsmittel, wie Klebstoff, Klammern, etc., zusammengefügt werden. Sie ist für den Transport von mehreren Kartons, die mit Waren gefüllt sind, geeignet, wobei lediglich eine umhüllende Schrumpf- oder Stretchfolie als Transportfixierung notwendig ist. Sie ist ebenso, nach Entfernen der Folie, für die Aufstellung und Anordnung mehrerer mit Waren gefüllter Kartons geeignet, indem ohne Zuhilfenahme eines Werkzeugs die Verpackung entlang der Schneid- und Faltlinie zu einem Display, in das mehrere Kartons einschiebbar sind, formbar ist. So kann die Ware, die in einer aus einem erfindungsgemäßen Zuschnitt hergestellten Transportverpackung angeliefert wird, nach Entfernen der Folie, Herausnahme und Öffnen der in der Verpackung enthaltenen Kartons sowie Einschlichten einiger Kartons in die als Display adaptierte Verpackung in mehreren Lagen übereinander dem Kunden präsentiert werden.

    [0009] Vorzugsweise verlaufen die Schneidlinien des Rückwandteiles annähernd parallel zur Boden-faltlinie und weiters in Fortsetzung der seitlichen Faltlinien, wobei eine zwischen den zwei dem Bodenplattenteil am nächsten liegenden Faltlinien verlaufende Schneidlinie durchgehend verläuft sowie jede weitere Schneidlinie in ihrem mittleren Bereich versetzt verläuft. Durch die Ausbildung der versetzt verlaufenden Horizontalschneidlinie kann diese zur Lagefixierung des eingesetzten Kartons verwendet werden.

    [0010] Weiters ist es vorteilhaft, wenn der Verlängerungslappen eine die Breite des Bodenplattenteils überschreitende Länge aufweist und wenn eine der Breite des als Stecknase ausgebildeten freien Endes des Verlängerungslappens entsprechende Ausstanzung im Stoßbereich zwischen dem Seitenwandteil und dem Verlängerungslappen vorgesehen ist.

    [0011] Weiters kann der Seitenwandteil annähernd die Form eines rechtwinkeligen Dreiecks aufweisen, wobei seine der Hypothenuse entsprechende Kante dem aus seinem mit der Rückwand und mit dem Verlängerungslappen gemeinsamen Faltlinien gebildeten Eckpunkt gegenüberliegt.

    [0012] Gemäß einem weiteren bevorzugten Merkmal kann der Seitenwandteil einen durch eine Doppelfaltlinie abgegrenzten Verstärkungslappen aufweisen, der mit der Doppelfaltlinie als Symmetrieachse spiegelbildlich zum Seitenwandteil ausgebildet ist.

    [0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf beiliegende Zeichnungen näher erläutert, in welchen:

    Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Zuschnitt für eine Transport- und Schauverpackung zeigt,

    Fig. 2 eine andere Ausführungart eines erfindungsgemäßen Zuschnitts zeigt,

    Fig. 3 den Zuschnitt gemäß Fig. 1 bei der Verwendung als Transportverpackung, im Schrägriß, zeigt,

    Fig. 4 die Transportverpackung gemäß Fig. 3 mit Kartons befüllt darstellt,

    Fig. 5 die Verpackung gemäß Fig. 3 bei der Verwendung als Display zeigt,

    Fig. 6 die Verpackung gemäß Fig. 5 im Schnitt zeigt,

    die Fig. 7 und 8 jeweils ein vergrößertes Detail im Schrägriß, bzw. im Schnitt zeigen.



    [0014] Fig. 1 zeigt einen Zuschnitt 1 für eine Transport- und Schauverpackung. Der Zuschnitt 1 weist einen Rückwandteil 2, zwei annähernd dreieckige Seitenwandteile 3 und einen Bodenplattenteil 4 auf. Die Seitenwandteile 3 weisen jeweils einander zugeordnete Laschenschneidlinien 12 auf. Zwischen dem Bodenplattenteil 4 und dem Rückwandteil 2 verläuft eine Bodenfaltlinie 5. Der Rückwandteil 2 ist mit zur Faltlinie 5 parallel verlaufenden Faltlinien 7 versehen. Weiters weist der Rückwandteil eine zwischen den zwei der Bodenfaltlinie 5 am nächsten gelegenen Faltlinien 7 verlaufende Schneidlinie 8 auf, die sich in Verlängerung von zwischen jeweils dem Seitenwandteil 3 und dem Rückwandteil 2 verlaufenden seitlichen Faltlinien 6 fortsetzt. Weitere Schneidlinien 8′, die annähernd parallel zur Faltlinie 5 verlaufen und sich ebenfalls in Verlängerung der Faltlinien 6 fortsetzen, sind im Rückwandteil 2 vorgesehen. Der Bodenplattenteil 4 weist eine in seiner Mittelachse angeordnete Ausstanzung 9 auf, deren Breite annähernd der doppelten Materialstärke des Zuschnittmaterials entspricht. Weiters weist der Bodenplattenteil 4 im Bereich seines freien Randes eine über einen Teil seiner Breite verlaufende Faltlinie 10 und daran anschließend eine U-förmig verlaufende Schneidlinie 11 auf. Die Seitenwandteile 3 weisen jeweils parallel zum Bodenplattenteil 4 verlaufende Verlängerungslappen 14 auf, wobei zwischen dem Seitenwandteil 3 und dem Verlängerungslappen 14 eine Begrenzungsfaltlinie 13 und eine Ausstanzung 16 ausgebildet sind. Der Verlängerungslappen 14 ist aus einem an den Seitenwandteil 3 angrenzenden Hauptteil, der annähernd der Hälfte des Bodenplattenteils 4 entspricht, und aus einem Lappen von geringerer Breite als der Hauptteil gebildet, wobei eine Doppelfaltlinie 15 zwischen dem Hauptteil und dem Fortsatz verläuft.

    [0015] Fig. 2 zeigt einen Zuschnitt 1′, der analog dem von Fig. 1 ausgestattet ist, der jedoch Seitenwandteile 3 aufweist, an welche durch jeweils eine Doppelfaltlinie 18 abgegrenzte Verstärkungslappen 19 anschließen. Diese Verstärkungslappen sind symmetrisch zu den Seitenwandteilen 3 ausgebildet und dienen der Aussteifung der zusammengestellten Schauverpackung gegenüber der durch die Kartons ausgeübten Belastung.

    [0016] In Fig. 3 ist eine Verpackung dargestellt, die aus einem erfindungsgemäßen Zuschnitt hergestellt ist und der Verwendung als Transportverpackung dienen soll. Zu diesem Zweck werden aus dem Zuschnitt gemäß Fig. 1 die Ausstanzungen 9 und 16 zur Schaffung von Ausnehmungen gedrückt, der Zuschnitt 1 entlang der Faltlinien 5, 6, 13 und 15 gefaltet, die Verlängerungslappen 14 unter den Bodenplattenteil 4 geschwenkt und die Fortsätze der Verlängerungslappen 14 durch die Ausstanzung 9 gezogen, worauf die als Stecklaschen ausgebildeten freien Enden in die Ausstanzung 16 gedrückt werden. Der so hergestellte Verpackungsbehälter ist als Transportbehälter zur Aufnahme von sechs Kartons 21 geeignet, wie Fig. 4 zeigt.

    [0017] Die Fig. 5 und 6 bzw. 7 und 8 stellen die Verwendung eines erfindungsgemäßen Zuschnitts als Schauverpackung bzw. Details hievon dar. Bei dieser Ausführungsvariante ist die Schauverpackung zur Präsentation von drei Kartons 21 geeignet. Um die in Fig. 3 gezeigte Verpackung als Schauverpackung zu adaptieren, sind folgende Schritte notwendig:
    Der im Bodenteil 4 vorhandene von der Schnittlinie 11 umrandete Teil 23 wird, wie in Fig. 7 im Detail dargestellt ist, um die Faltlinie 10 um annähernd 90° gedreht, um eine Rippe 23 zu bilden. Hierauf werden zur Bildung von Laschen die von den Laschenschneidlinien 12 umrandeten Teile aus den Seitenwandteilen 3 um annähernd 90° in Richtung des von der Verpackung umschlossenen Raumes gedrückt, worauf die entsprechenden jeweils von den Schneidlinien8, 8′ umrandeten Teile der Rückwand 2 um die zugeordneten Faltlinien 7 in den von der Verpackung umschlossenen Raum geschwenkt werden, bis sie, wie in Fig. 8 dargestellt, auf den Laschenpaaren aufliegen. Die derart gebildeten schrägen Flächen 22 dienen den Kartons 21 als Auflager. Zur Präsentation der Waren wird nun die Verpackung mit Schaukartons 21 bestückt, wobei der unterste Karton 21 einerseits an der Rippe 23 zur Anlage kommt und andererseits auf der Fläche 22 aufliegt. Die darüber angeordneten Kartons 21 werden von rückwärts in die durch das Schwenken der Fläche 22 entstandene Ausnehmung der Rückwand gesteckt, wobei die durch die versetzte Schneidlinie 8′ gebildete Nase vor die hintere Kartonwandung eingreift und derart den Karton 21 auf der Fläche 22 in Schräglage hält.

    [0018] Als Material für den erfindungsgemäßen Zuschnitt für die Herstellung einer Transport- und Schauverpackung kann ebenso Vollpappe, Polypropylenwelle oder Kunststoff verwendet werden. Welches Material verwendet wird, richtet sich nach den besonderen statischen Erfordernissen aufgrund der Produkteigenschaften des zu präsentierenden Gegenstandes, z.B. Gewicht, Größe etc.

    [0019] Besondere Einsatzbereiche für den erfindungsgemäßen Zuschnitt als Verpackung liegen im Bereich des Lebensmittelhandels, insbesondere bei der Präsentation von Süßwaren, Obst und Gemüse. Jedoch ist dieser Zuschnitt auch für die Verwendung als Verpackung für Kosmetikprodukte, Wasch- und Reinigungsmittel geeignet. Ebenso können Dosen und Flaschen in einer aus einem erfindungsgemäßen Zuschnitt hergestellten Verpackung transportiert und angeboten werden. Weitere Verwendungsgebiete liegen im Bereich von Gebrauchsgütern wie z.B. von Büchern, Glühbirnen, Batterien und anderen kleinformatigen Gegenständen. Der erfindungsgemäße Zuschnitt kann aber auch als Schaufenster- und Dekorationsdisplay verwendet werden. Ebenso kann das Display auch als Regalersatz eingesetzt werden. Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Verpackung wird dadurch erzielt, daß sie eine Überverpackung für den Transport einspart.

    [0020] Weitere Vorteile liegen in der einfachen Handhabung des Zuschnitts zur Aufstellung und darin, daß die aus einem erfindungsgemäßen einstückigen Zuschnitt herstellbare Verpackung gleichzeitig als Transportverpackung wie auch als Display verwendbar ist. Darüberhinaus können durch diese Verpackung die darin enthaltenen Kartons platzsparend verpackt und damit auch in der Lagerhaltung platzsparend aufbewahrt werden.


    Ansprüche

    1. Einstückiger Zuschnitt für eine Transport- und Schauverpackung, für z.B. in Schachteln gelagerte Waren, aus plattenartigem Material, insbesondere aus Wellpappe, wobei die aus dem Zuschnitt herstellbare Verpackung eine Bodenplatte, eine Rückwand und zwei diese verbindende Seitenwände aufweist, welcher Zuschnitt mit Schneidlinien und Faltlinien versehen ist, wobei der Zuschnitt (1; 1′) mit einem rechteckigen Teil (2) zur Bildung der Rückwand sowie mit an den Rückwandteil (2) anschließenden drei weiteren Teilen (3, 4) zur Bildung der Bodenplatte und der Seitenwände ausgebildet ist, wobei eine Bodenfaltlinie (5) zwischen dem Rückwandteil (2) und dem Bodenplattenteil (4) sowie Faltlinien (6) zwischen dem Rückwandteil (2) und den Seitenwandteilen (3) angeordnet sind, wobei der Rückwandteil (2) mindestens zwei, parallel zur Bodenfaltlinie (5) verlaufende Faltlinien (7) und den letztgenannten zugeordnete Schneidlinien (8, 8′) aufweist, wobei der Bodenplattenteil (4) eine längliche Ausstanzung (9), welche in der Symmetrieachse des Zuschnitts verläuft, sowie im Bereich seiner der Bodenfaltlinie (5) gegenüberliegenden Kante mindestens eine parallel zu dieser verlaufende, bis zu einer Faltlinie (10) reichende Schneidlinie (11) aufweist, die sich über einen Teil der Breite des Bodenplattenteiles (4) erstreckt, wobei jeder Seitenwandteil (3) mindestens eine jeweils der mindestens einen Schneidlinie (8, 8′) des Rückwandteiles (2) zugeordnete Laschenschneidlinie (12) und an seiner im Bereich des Bodensplattenteiles (4) verlaufenden, aus einer Faltlinie (13) gebildeten Begrenzung einen Verlängerungslappen (14) aufweist, welcher einen an den Seitenwandteil (3) angrenzenden Hauptteil aufweist, der annähernd der durch die Symmetrieachse des Zuschnitts begrenzten Hälfte des Bodenplattenteils (4) entspricht und der mit einem Fortsatz von geringerer, der Länge der Ausstanzung (9) des Bodenplattenteils (4) entsprechenden Breite versehen ist, in welchen Fortsatz an der Stoßlinie zum Hauptteil eine zur Begrenzungsfaltlinie (13) parallel verlaufende Doppelfaltlinie (15) integriert ist.
     
    2. Zuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidlinien (8, 8′) des Rückwandteiles (2) annähernd parallel zur Bodenfaltlinie (5) und weiters in Fortsetzung der seitlichen Faltlinien (6) verlaufen, wobei eine zwischen den zwei dem Bodenplattenteil (4) am nächsten liegenden Faltlinien (7) verlaufende Schneidlinie (8) durchgehend verläuft sowie jede weitere Schneidlinie (8′) in ihrem mittleren Bereich versetzt verläuft.
     
    3. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlängerungslappen (14) eine die Breite des Bodenplattenteils (4) überschreitende Länge aufweist und daß eine der Breite des als Stecknase ausgebildeten freien Endes des Verlängerungslappens (14) entsprechende Ausstanzung (16) im Stoßbereich zwischen dem Seitenwandteil (3) und dem Verlängerungslappen (14) vorgesehen ist.
     
    4. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Seitenwandteil (3) annähernd die Form eines rechtwinkeligen Dreiecks aufweist, wobei seine der Hypothenuse entsprechende Kante (17; 18) dem aus seinen mit der Rückwand und mit dem Verlängerungslappen gemeinsamen Faltlinien (6, 13) gebildeten Eckpunkt gegenüberliegt.
     
    5. Zuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Seitenwandteil (3) einen durch eine Doppelfaltlinie (18) abgegrenzten Verstärkungslappen (19) aufweist, der mit der Doppelfaltlinie (18) als Symmetrieachse spiegelbildlich zum Seitenwandteil (3) ausgebildet ist.
     


    Claims

    1. A one-piece blank for transportation and display packaging, for goods accommodated in boxes for example, of plate-type material, especially of corrugated cardboard, the packaging producible from the blank comprising a base plate, a back wall and two side walls connecting them, said blank being provided with cut lines and fold lines, wherein the blank (1; 1′) is constructed with a rectangular part (2) forming the back wall and with three further parts (3, 4) adjoining the back wall part (2) to form the base plate and side walls, wherein a base plate fold line (5) is arranged between the back wall part (2) and the base plate part (4) and fold lines (6) are arranged between the back wall part (2) and the side wall parts (3), wherein the back wall part (2) comprises at least two fold lines (7) running parallel to the base fold line (5) and cut lines (8, 8′) associated with the said fold lines (7), wherein the base plate part (4) comprises an elongate punched-out portion (9), which runs in the axis of symmetry of the blank, and, in the area of its edge lying opposite the base fold line (5), at least one cut line (11) running parallel thereto, reaching as far as a fold line (10) and extending over part of the width of the base plate part (4), wherein each side wall part (3) comprises at least one tongue cut line (12) associated with the at least one cut line (8, 8′) of the back wall part (2) and an extension tab (14) at its boundary running in the area of the base plate part (4) and formed from a fold line (13), which extension tab (14) comprises a main part which adjoins the side wall part (3), which corresponds approximately to the half of the base plate part (4) defined by the axis of symmetry of the blank and which is provided with a prolongation of smaller width corresponding to the length of the punched-out portion (9) of the base plate part (4), into which prolongation there is integrated a double fold line (15) running parallel with the boundary fold line (13) at the line of abutment with the main part.
     
    2. A blank according to claim 1, characterized in that the cut lines (8, 8′) of the back wall part (2) run approximately parallel to the base fold line (5) and further to extend the lateral fold lines (6), a cut line (8) running through between the two fold lines (7) lying nearest to the base plate part (4) as well as every further cut line (8′) running staggeredly in its central area.
     
    3. A blank according to either one of claims 1 or 2, characterized in that the extension tab (14) is of a length exceeding the width of the base plate part (4) and in that a punched-out portion (16) corresponding to the width of the free end of the extension tab (14) constructed as an insertion lug is provided in the abutment area between the side wall part (3) and the extension tab (14).
     
    4. A blank according to any one of claims 1 to 3, characterized in that the side wall part (3) is approximately in the shape of a right-angled triangle, its edge (17; 18) corresponding to the hypotenuse lying opposite the angle point formed from its fold lines (6, 13) common to the back wall and the extension tab
     
    5. A blank according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the side wall part (3) comprises a reinforcing tab (19) defined by a double fold line (18), which reinforcing tab (19) is constructed as a mirror image of the side wall part (3) with the double fold line (18) as the axis of symmetry.
     


    Revendications

    1. Flan d'une seule pièce pour un emballage de transport et emballage de présentation, pour des marchandises stockées, par exemple, dans des boîtes, dans un matériau en plaque, en particulier en carton ondulé, l'emballage réalisé à partir de ce flan comportant une plaque de fond, une paroi arrière et deux parois latérales reliant celles-ci, lequel flan est pourvu de lignes de coupe et de pliage, dans lequel le flan (1 ; 1′) comporte une partie rectangulaire (2) destinée à former la paroi arrière ainsi que trois autres parties (3, 4), se raccordant à la partie de paroi arrière (2), pour former la plaque de fond et les parois latérales, dans lequel une ligne de pliage de fond (5) est prévue entre la partie de paroi arrière (2) et la partie de plaque de fond (4) ainsi que des lignes de pliage (6) entre la partie de paroi arrière (2) et les parties de paroi latérales (3), dans lequel la partie de paroi arrière (2) comporte au moins deux lignes de pliage (7), parallèles à la ligne de pliage de fond (5), et des lignes de coupe (8, 8′), associées à ces lignes de pliage, dans lequel la partie de plaque de fond (4) présente une découpe allongée (9) qui s'étend dans l'axe de symétrie du flan, ainsi que dans la zone de son bord opposé à la ligne de pliage de fond (5), au moins une ligne de coupe (11) parallèle à celle-ci, s'étendant jusqu'à une ligne de pliage (10) et sur une partie de la largeur de la partie de plaque de fond (4), dans lequel chaque partie de paroi latérale (3) comporte au moins une ligne de coupe de patte (12) associée chacune à au moins une ligne de coupe (8, 8′) de la partie de paroi arrière (2) et, sur sa délimitation s'étendant dans la zone de la partie de plaque de fond (4), formée par une ligne de pliage (13), une patte de prolongement (14) qui présente une partie principale adjacente à la partie de paroi latérale (3), laquelle partie principale correspond à peu près à la moitié de la partie de plaque de fond (4), délimitée par l'axe de symétrie du flan, et qui est pourvue d'un prolongement de largeur réduite, correspondant à la longueur de la découpe (9) de la partie de plaque de fond (4), prolongement dans lequel est intégrée, sur la ligne de joint avec la partie principale, une double ligne de pliage (15), parallèle à la ligne de pliage de délimitation (13).
     
    2. Flan selon la revendication 1, caractérisé en ce que les lignes de coupe (8, 8′) de la partie de paroi arrière (2) sont à peu près parallèles à la ligne de pliage de fond (5) et s'étendent en outre dans le prolongement des lignes de pliage (6) latérales, une ligne de coupe (8), s'étendant entre les deux lignes de pliage (7) le plus proches de la partie de plaque de fond (4), s'étendant en continu et chaque autre ligne de coupe (8′) étant décalée dans sa zone centrale.
     
    3. Flan selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la patte de prolongement (14) présente une longueur dépassant la largeur de la partie de plaque de fond (4) et en ce qu'une découpe (16), correspondant à la largeur de l'extrémité libre, conçue sous la forme d'un talon à emboîter, de la patte de prolongement (14), est prévue dans la zone de joint entre la partie de paroi latérale (3) et la patte de prolongement (14).
     
    4. Flan selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la partie de paroi latérale (3) a à peu près la forme d'un triangle rectangle, son bord (17 ; 18), correspondant à l'hypoténuse, faisant face au point d'angle formé par ses lignes de pliage (6, 13) communes à la paroi arrière et à la patte de prolongement.
     
    5. Flan selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la partie de paroi latérale (3) présente une patte de renfort (19), délimitée par une double ligne de pliage (18), laquelle patte présente la double ligne de pliage (18) constituant l'axe de symétrie en miroir par rapport à la partie de paroi latérale (3).
     




    Zeichnung