(19)
(11) EP 0 327 885 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
16.08.1989  Patentblatt  1989/33

(21) Anmeldenummer: 89101254.4

(22) Anmeldetag:  25.01.1989
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)4D01G 7/10
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB IT LI

(30) Priorität: 04.02.1988 CH 399/88

(71) Anmelder: MASCHINENFABRIK RIETER AG
CH-8406 Winterthur (CH)

(72) Erfinder:
  • Binder, Rolf
    CH-8352 Schottikon (CH)
  • Hanselmann, Daniel
    CH-8406 Winterthur (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Vorrichtung zum Abtragen von Faserflocken


    (57) Erfindungsgemäss ist an einer Abtragvorrichtung 1 das Abtragorgan (2) entsprechend dem Winkel α schrägstell­bar, so dass in Reihe aufgestellten Faserballen (7) entspr. dem Winkel α schräg abgetragen werden können. Dadurch entsteht der Vorteil, dass die Ballen nicht nur in horizontaler, sondern auch in schräger Rich­tung abgetragen werden können.




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abtragen von Faserflocken aus aneinandergereihten Textilfaserballen, mit einem den Faserballen entlang hin- und herfahrbaren Ständer und einem daran auf- und abbewegbaren Abtragorgan, an welchem eine dreh­und antreibare Abtragwalze vorgesehen ist.

    [0002] Aus der europäischen Patentanmeldung mit der Ver­öffentlichungsnummer 193647 ist eine vorgenannte Vor­richtung bekannt. Das Erfinderische daran ist, dass die Abtragtiefe im Laufe des Abtragens entsprechend der Dichte der Faserballen verändert wird, um bei je­der Hin- und Herfahrt im wesentlichen dieselbe Lei­stung zu erhalten.

    [0003] Es ist ansich bekannt, dass Faserballen, selbst wenn sie von den diese umgreifenden Stahlbändern befreit und in Reihe aufgestellt sind, nicht überall dieselbe Dichte aufweisen, d.h. dass beim Abtragen, ohne die vorgenannten erfinderischen Merkmale, sondern mit einer gleichbleibenden Abtragtiefe eine kleinere Drucksatzleistung erreicht wird als im mittleren Be­reich der Faserballen-Höhe, in welcher die Dichte grösser ist.

    [0004] Diesem Umstand wurde in einer anderen als der vorge­nannten erfinderischen Weise bereits früher Rechnung getragen, indem in der Schweizerischen Patentschrift Nr. 503809 gezeigt ist, dass durch eine schräge Ab­tragart ein Durchschnitt, im wesentlichen aller Faser­ballendichten, in einer Überfahrt des Faserballenab­tragorganes erreicht werden kann.

    [0005] In der letzgenannten Patentschrift ist es jedoch die Vorrichtung selbst, welche auf entsprechend schräg gestellten Schienen mit einem vorgegebenen Anstell­winkel diese Schrägfahrt durchführt. Der Vorschub für die Bestimmung der Abtragtiefe pro Hin- und Herfahrt des Abtragorganes wird mittels eines Förderbandes erzeugt, welches nach jeder Überfahrt des Abtragorga­nes um einen vorgegebenen Schritt in Richtung Ballen­abtragorgan bewegt wird.
    Der Nachteil dieser Vorrichtung besteht im Mangel an Flexibilität, indem das Abtragorgan jeweils nur in einer vorbestimmten Lage über die Ballen bewegt werden kann.

    [0006] Derselbe Nachteil gilt auch für die mit der vorgenann­ten europäischen Patentanmeldung Nr. 193647 gezeigten Vorrichtung.

    [0007] Diese Nachteile zu beheben ist Aufgabe der Erfindung, welche dadurch gelöst wird, dass das Abtragorgan um eine Schwenkachse schwenkbar ist und dadurch für das Abtragen in eine vorgegebene, von der Senkrechtlage abweichende Schräglage gebracht wird und dass das Ab­tragorgan für das Abtragen gleichzeitig in einem vor­gegebenen Verhältnis mit der Hin- und Herfahrgeschwin­digkeit der Vorrichtung, auf- und abbewegbar ist.

    [0008] Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dass mit einer einzigen Vorrichtung die Möglichkeit besteht, Faserballen in rein horizontaler Richtung und/oder in Schrägrichtung abzutragen. Dies erlaubt, wie später erwähnt wird, die Abtragvorrichtung vielseitiger zu verwenden.

    [0009] Die vorteilhaften Ausführungsformen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen aufgeführt.

    [0010] Die Erfindung wird im folgenden anhand von lediglich Ausführungswege darstellenden Zeichnungen näher erläutert.

    [0011] Es zeigt:

    Fig. 1 Eine erfindungsgemässe Ballenabtragvorrich­tung, halbschematisch dargestellt,

    Fig. 2 Eine Ansicht der Vorrichtung von Fig. 1 in Blickrichtung I (Fig. 1) vereinfacht darge­stellt,

    Fig. 3 bis Fig. 8 Je Verwendungsvarianten der erfindungsge­mässen Vorrichtung.

    Fig. 9 Eine Variante eines Details der Vorrichtung von Fig. 2, vergrösserrt dargestellt,

    Fig. 10 Eine Variante der erfindungsgemässen Vor­richtung von Fig. 1



    [0012] Eine Vorrichtung 1 zum Abtragen von Faserflocken um­fasst ein Abtragorgan 2, ein Maschinengestell 3 und einen Flockentransport 4.

    [0013] Das Abtragorgan 2 selbst umfasst eine Gehäusekonstruk­tion 5, in welcher eine rotierende Abtragwalze 6 an­treibbar gelagert ist. Durch diese Gehäusekonstruk­tion 5 werden im weiteren die durch die Abtragwalze 6 von den Faserballen 7 abgetragenen Faserflocken aufge­ nommen und über nicht gezeigte Wege weiter in den Flockentransport 4 gefördert.

    [0014] Die Gehäusekonstruktion 5 ist mittels drehbar daran befestigter und in Führungsschienen 8 des Maschinen­gestells 3 geführter Rollen 9 in Pfeilrichtung A auf- und abbewegbar. In Fig. 1 ist jedoch nur das eine Rollenpaar und nur die eine Schiene 8 gezeigt; die auf der Gegenseite in der gleichen Art vorgesehenen Rollen und vorgesehene Schiene sind nicht sichtbar.

    [0015] Im weiteren weist die Gehäusekonstruktion 5 einen Mit­nehmer 10 auf, welcher mit einer Kette 11 eines Kettentriebes 12 fest verbunden ist.

    [0016] Der Kettentrieb 12 umfasst im weiteren ein oberes, drehbar gelagertes Kettenrad 13 für die Umlenkung der Kette 11 und ein unteres Kettenrad 14 für den Antrieb dieser Kette 11. Das untere Kettenrad 14 ist dabei drehfest auf einer Antriebswelle 15 eines Getriebes 16 aufgezogen. Als Leistungsquelle für das Getriebe dient ein damit verbundener Elektromotor 17, welcher als Stoppmotor ausgebildet ist.

    [0017] Der Kettentrieb 12, das Getriebe 16 und der Elektromo­tor 17 werden als Ganzes als Hubvorrichtung bezeich­net. Auf dem oberen Wellenende 18, mit Blickrichtung auf die Figur gesehen, des Motors 17 ist ein Zahnrad 19 drehfest aufgesetzt, welches als Zählrad zusammen mit einem Initiator 20 als Impulsgeber funktioniert, dessen Impulse über eine Leitung 21 einem Mikropro­zessor 22 zugeführt werden. Der Initiator 20 ist han­delsüblich und gibt bei jedem vorbeigehenden Zahn des Zahnrades 19 einen Impuls ab. Der Initiator 20 ist ortsfest vorgesehen.

    [0018] Zur Abtastung der oberen und unteren Endposition des Abtragorganes ist am Maschinegestell 3 ein oberer End­schalter 23 und ein unterer Endschalter 24 vorge­sehen.

    [0019] Der obere Endschalter 23 wird von einer oberen Fläche 25 und der untere Endschalter 24 von einer unteren Fläche 26 des Mitnehmers 10 betätigt. Dabei gibt der obere Endschalter 23 seinen Impuls über eine Leitung 27 und der untere Endschalter 24 über eine Leitung 28 in den Mikroprozessor 22 ein.

    [0020] Im weiteren ist an der gegen die Faserballen zugekehr­ten unteren Seite 29 der Gehäusekonstruktion 5 eine Lichtschranke mit einem Sender 30 und einem Empfänger 31 vorgesehen, welcher derart angeordnet ist, dass der Sender einen sich mindestens über die ganze Länge L der Abtragwalze 6 erstreckenden Lichtstrahls 32 er­zeugt, der im Empfänger in ein über eine Leitung 33 dem Mikroprozessor 22 zugeführtes Signal umgewandelt wird.

    [0021] Eine weitere Leitung 34 verbindet den Elektromotor 17 mit dem Mikroprozessor 22.

    [0022] Im weiteren ist das Maschinengestell 3 mittels daran befestigter und antreibbarer Räder 35 auf Schienen 36, welche auf dem Spinnereiboden 37 befestigt sind, den Faserballen 7 entlang, in den Fahrtrichtungen K und M (Fig. 2) und über den Flockentransport 4 hinweg fahrbar angeordnet.

    [0023] Für den Antrieb eines Paares der Räder 35 (die Welle dieses Paares ist nicht gezeigt) ist im Maschinenge­stell im weiteren ein Stoppmotor 42 mit einem Getrie­be 47 verbunden, welches über einen Übertrieb 48 das genannte Räderpaar 35 (Fig. 2) antreibt.

    [0024] An einem nach aussen gerichteten Wellenende des Stopp­motores ist ein Zahnrad 43 und am Stoppmotor selbst ein Initiator 44 vorgesehen. Der Initiator 44 ist über die Leitung 45 und der Elektromotor über die Lei­tung 46 mit dem Mikroprozessor 22 verbunden. Der Ini­tiator dient, wie bereits früher für die Hubbewegung des Abtragorganes 5 erwähnt, dem Zählen der daran vor­beigehenden Zähne, um mittels des Mikroprozessoros 22 die Lage der Vorrichtung zu erfassen.

    [0025] Ausserdem ist die Gehäusekonstruktion 5 in zwei Haupt­teile unterteilt, nämlich einerseits in einen Gleit­schlitten 49, an welchem der Mitnehmer 10 befestigt ist und einem Abtragwalzenträger 50, welcher mittels eines im Gleitschlitten vorgesehenen Schwenklagers 51 und der darin geführten und zum Abtragwalzenträger 50 gehörenden Schwenkachse 52 schwenkbar gelagert ist.

    [0026] Um das Schwenken des Abtragwalzenträgers 50 durchzu­führen, ist der Abtragwalzenträger im weiteren mit­tels einer Antriebsvorrichtung 53 mit einem Gleit­schuh 54 verbunden, welcher auf einer stationär ange­ordneten Schiene 55 auf und ab, mit Blick auf Figur 2 gesehen, bewegbar ist. Der Gleitschuh seinerseits ist mittels eines Steges 56 mit dem Gleitschlitten 49 fest verbunden.

    [0027] Die Antriebsvorrichtung 53 ihrerseits besteht aus einem Stellmotor 57, dessen Welle mit einem Gewinde 58 versehen ist, das in einer Gewindehülse 59 geführt ist. Dabei ist der Stellmotor 57 schwenkbar am Gleit­schuh 54 und die Gewindehülse 59 schwenkbar an einem am Abtragwalzenträger 50 befestigten Schwenklager 60 vorgesehen.

    [0028] Unter Stellmotor soll ein Motor verstanden werden, welcher in der Lage ist, die Drehbewegung der Welle 58 genau zu erfassen und als Signal an den in Fig. 1gezeigten Mikroprozessor 22 zu übermitteln. Dadurch ist es möglich, den Abtragwalzenträger 50 mittels einer vorgewählten Anzahl Drehungen der Spindel 58 in eine vorgegebene Schräglage (in Fig. 3 und 4 gezeigt) zu bringen. In einer solchen Schräglage werden die in Reihe aufgestellten Faserballen 7, wie auf den Figu­ren 3 oder 4 gezeigt, abgetragen.

    [0029] Um dieses Abtragen zu realisieren, koordiniert der Mikroprozessor 22 die Signale der Leitungen 21 und 45 und steuert dementsprechend über die Leituungen 34 und 46, die Motoren 17 und 42.

    [0030] Im wesentlichen wird eine mit den Figuren 3 und 4 ge­zeigte Schrägabtragung zwischen den Abtragwinkeln α von 0°- 60° zu realisieren. Grössere Winkel α als 60° sind jedoch ebenfalls machbar. Andererseits ist es eben­falls möglich, den Abtragwalzenträger 50 auf die ge­genüberliegende Seite, von der Senkrechten her gese­hen, zu schwenken, um dadurch eine Schräglage mit dem Winkelα .1 (Fig. 3) zu erhalten. Daraus ist ersicht­lich, dass mit der Abtragvorrichtung nicht nur in einer Richtung schräg abgetragen werden kann, sondern auch, wie in Fig. 3 gezeigt, in zwei einander gegen­überliegenden Schrägrichtungen.

    [0031] Zur Positionierung des Maschinengestells in den End­lagen und in den Positionen jeweils zwischen einzel­nen Ballengruppen, falls mehr als eine Ballengruppe in der mit Fig. 3 gezeigten Doppel-Schrägabtragung ab­getragen werden soll, ist einerseits an der Maschinen­gestellunterseite ein Initiator 38 und sind anderer­seits auf der ganzen Länge, auf welcher die Vorrich­ tung 1 fahrbar ist, sogenannte Positionierelemente 39 vorgesehen, welche auf einer Schiene 40 verschiebbar angeordnet sind. Das Vorhandensein dieser Positionier­elemente 39 wird durch den Initiator 38 festgestellt und über eine Leitung 41 dem Mikroprozessor gemeldet.

    [0032] Im weiteren ist es mit Fig. 4 gezeigt, dass das Ab­tragorgan 2 mit einem Förderband 61 zusammenarbeitet, auf welchem die Faserballen aneinandergereiht, für das Abtragen aufgestellt werden. Das Förderband weist dabei ebenfalls einen Stoppmotor mit Getriebemotor und Zahnrad, sowie Initiator (ganze Antriebsgruppe nicht gezeigt) auf, wie dies für die Hubbewegung des Abtragorganes und für die Fahrbewegung des Maschinen­gestelles beschrieben worden ist. Die Signale des Ini­tiators werden ebenfalls mit einer Leitung 62 (nur in Fig. 1 gezeigt) dem Mikroprozessor zugeführt, welcher die Leistungssignale über die Leitung 63 (Fig. 1) dem Stoppmotor des Förderbandes abgibt.

    [0033] Im Betrieb der Variante mit Fig. 4 führt das Abtrag­organ einen örtlich festgelegten Weg zurück, weil die Faserballen mit dem Förderband jeweils um die notwen­dige Abtragtiefe zugeführt werden.

    [0034] Der Vorteil dieser Variante besteht darin, dass ein kontinuierlicher Betrieb möglich ist, weil das Förder­band mit neuen Faserballen "nachgefüllt" werden kann.

    [0035] Es versteht sich, dass mittels den mit den Figuren 3 und 4 gezeigten Varianten, nur kleine Qualitätsmi­schungen mittels unterschiedlicher Faserballen durch­geführt werden können, z. B. dass lediglich jede zwei­te Balle eine zur ersten unterschiedliche Qualität aufweisen kann.

    [0036] Diesem Nachteil kann mit den, mit den Figuren 5 und 6 gezeigten Anordnungen, abgeholfen werden, in dem, wie in Fig. 5 gezeigt, das Maschinengestell 3.1 mitsammt dem Abtragorgan 2 um die Schwenkachse 64 in einer z.B. aus der deutschen Patentschrift Nr. 3208346 be­kannter Weise automatisch drehbar vorgesehen ist, was eine entsprechende Anpassung des Maschinengestells 3.1 und des Mikroprozessors erfordert. Der Einfach­heit halber wurde der für die Durchführbarkeit des Maschinengestells 3.1 notwendige maschinelle Aufwand in Fig. 5 nicht gezeigt.

    [0037] Die Fig. 6 zeigt steuerungsmässig eine einfache, ma­schinenmässig jedoch aufwendigere Variante, indem das Maschinengestell 3.2 zwei in Linie angeordnete, je­doch in entgegesetzter Richtung herausragende Abtrag­organe 2 resp. 2.1 aufweist, so dass bei einer Abtra­gungin Schrägrichtung, falls jede zweite Balle eine von der ersten abweichende Qualität aufweist, eine Mischung mit vier Qualitäten durchgeführt werden kann.

    [0038] Noch weiter führende Anordnungen der Faserballen zeigen die Figuren 7 und 8, indem eine Mehrzahl von Qualitäten gleichzeitig abgetragen werden kann. Dabei zeigt die Fig. 7 die Schwenkbarkeit des Maschinenge­stelles 3.1 gemäss Fig. 5 und die Fig. 8 die Doppelab­tragorgan-Anordnung mit dem Maschinengestell 3.2 ge­mäss Fig. 6.

    [0039] Die Fig. 9 zeigt ein Abtragorgan 2.2 mit zwei Abtrag­walzen 6a und 6b. Im übrigen sind die Funktionen die­selben, wie mit Fig. 2 gezeigt, weshalb für Elemente mit denselben Funktionen dieselben Bezugszeichen auf Fig. 9 verwendet wurden.

    [0040] Im weiteren zeigt Fig. 10, dass auch sog. Portalanord­nungen verwendet werden können, in welchen zwei Ma­schinengestelle 3.3 jeweils mittels Räder 35 auf Schienen (nicht gezeigt) fahrbar angeordnet sind, wel­che durch ein Abtragorgan 2.3 verbunden sind. Das Ab­tragen kann wie in Fig. 3 oder 4 gezeigt erfolgen. Die Funktionen sind für eine solche Portalvorrichtung dieselben wie für eine Abtragvorrichtung mit einseiti­gem Abtragorgan.


    Ansprüche

    1. Vorrichtung (1;1.1;1.2;1.3) zum Abtragen von Fa­serflocken aus aneinandergereihten Textilfaser­ballen (7) mit einem den Faserballen entlang hin- und herfahrbaren Maschinengestell (3;3.1; 3.2;3.3) und einem daran auf- und abbewegbaren Ab­tragorgan (2;2.1;2.2;2.3), an welchem eine dreh­und antreibbare Abtragwalze (6;6a;6b) vorgesehen ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Abtragorgan (2;2.1;2.2;2.3) um eine Schwenkachse (52) schwenkbar ist und dadurch für das Abtragen in eine vorgegebene, von der Senkrechtlage abweichende Schräglage bringbar ist und für das Abtragen gleichzeitig mit dem Hin- und Herfahren der Vorrichtung auf- und abbewegbar ist.
     
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1.,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass zwei oder mehrere Abtragwalzen (6a,6b) achs­parallel und, in Fahrtrichtung der Vorrichtung ge­sehen, hintereinander angeordnet sind.
     
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1.,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Maschinengestell (3;3.1) seine vertikale Achse (64) manuell oder automatisch drehbar und das Abtragorgan (2) im wesentlichen gleichzeitig in die von der Senkrechten abweichenden, entspre­chend gegenüberliegenden Schräglage schwenkbar ist.
     
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1.,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass am Maschinengestell zwei, koaxial ausgerich­tete Abtragorgane (2;2.1) vorgesehen sind, welche je in die genannte Schräglage und gleichzeitig mit dem Hin- und Herfahren ebenfalls auf- und ab­bewegbar sind.
     
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass zwei Maschinengestelle (3.3) vorgesehen sind und, dass das Abtragorgan (2.3) dazwischen mit den Maschinengestellen (3.3) verbunden ist.
     
    6. Verwendung der Vorrichtung nach den vorangehenden Ansprüchen,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Vorrichtung (1;1.1;1.2;1.3) mit minde­stenseinem Förderband (61) zur Aufnahme der Faser­ballen kombiniert wird.
     
    7. Verwendung nach Anspruch 6.,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Förderband (61) schrittweise bewegbar ist und zwar derart, dass die Abtragtiefe pro Hin- und Herfahrt des Abtragorganes durch den Vor­schubschritt des Förderbandes bestimmbar ist.
     
    8. Verwendung nach Anspruch 6.,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass zwei Förderbänder (61) parallel und je auf einer Seite des Maschinengestells (3.2) vorgese­hen sind.
     
    9. Verwendung nach Anspruch 8.,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Förderbänder (61) abwechslungsweise um einen Vorschubschritt vorwärts bewegbar sind.
     




    Zeichnung






















    Recherchenbericht